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Rückblick: Remscheid im Mai 2000

Mit dem Abbau von Starenkästen nicht einverstanden war im Mai 2000 die Remscheider SPD. Die damals neue CDU-Mehrheit hatte sechs von zehn Anlagen zur stationären Geschwindigkeitsüberwachung abmontieren lassen. Deswegen forderte damals der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans Peter Meinecke die Bezirksregierung Düsseldorf zu einer Überprüfung dieser Entscheidung auf, da es sich bei den Radaranlagen um wesentliche Bestandteile der Haushaltssicherung handele. (Die Starenkästen kamen bis heute nicht zurück.)

Was ist eigentlich aus dem Verein geworden, den vor zehn Jahren Remscheider Polizei-Angehörige gründeten, nachdem drei Monate zuvor, im Februar, eine Polizeibeamtin ermordet worden war? Der Verein „Polizei und Wir“ sah sich damals als Sprachrohr für die Polizisten, die selbst zum Stillschweigen über interne Missstände verpflichtet waren (umstrittenen Schutzwesten, personelle Unterbesetzung, veraltete technische Geräte).

Mehr Umsatz und Ertrag meldete vor zehn Jahren der Remscheider Automobilzulieferer Edscha, konkret: eine zweistellige Wachstumsrate. Der beschäftigte damals weltweit rund 4.000 Mitarbeiter, das waren 300 mehr als ein Jahr zuvor.

Gleich zweimal brannte es im Jahre 2000 in einem Fachwerkhaus im Morsbachtal. Die Bewohnerin, die den ersten Brand zufällig entdeckt hatte, musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Am Haus entstand ein Sachschaden von rund 500.000 Mark. Zwei Wochen später noch ein Brand, diesmal mit 150.000 Mark Sachschaden, weil zur Brandbekämpfung Wände, Decken und Fußböden geöffnet werden mussten. Die ermittelnde Die Kriminalpolizei schloss damals Brandstiftung aus.

Auch in der Stiftung Tannenhof brannte es im Mai 2000. In einem größeren Kellerbereich. Deswegen mussten 60 Personen ihre Zimmer räumen. Man werde zwei Monate brauchen, um das Haus, in dem die komplette Elektrik ausgefallen war, wieder benutzen zu machen, sagte damals Dr. Wilfried Axner.

„Amboss“ gegen „Leoparden“ hieß es im Mai 2000 im Remscheider Sport. Damals das neu gegründete Team von „Remscheid Amboss“ in seinem Ersten Oberliga-Heimspiel auf „Leopards“ aus Leverkusen.

Noch im Besitz der Stadt Remscheid waren vor zehn Jahren die Krankenanstalten. Einen Verkauf des Klinikums kündigte im Mai 2000 Oberbürgermeister Fred Schulz für die Zeit nach der Sommerpause an. Zu den drei Kaufinteressenten gehörte auch die Rhön-Kliniken AG. Der Sorge der Gewerkschaft ÖTV um die Arbeitsplätze begegnete damals Joachim Manz, Vorstandsmitglied des privaten Krankenhaus-Betreibers aus Thüringen: Alle Mitarbeiter ihre Besitzstände in Sachen Tarifvertrag und Alterssicherung bewahren.

Weil ihnen Poster mit Bikini-Mädchen so gut gefielen, hebelten zwei 18 und 21 Jahre alte Männer im Mai 2000 in der Innenstadt an elf Bushaltestellen die Verglasungen von Leuchtkästen auf und entwendeten die Poster. Dabei wurden sie von der Polizei erwischt.

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