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Graffiti: Beispiel für bürgerschaftliches Engagement

Gestern nch zwei nackte Betonwände, heute eine Landschaft. Foto: Lothar Kaiser

Pressemitteilung der Stadt Remscheid:

Nachdem der Remscheider Malerbetrieb Hinz in den vergangenen Tagen die Betonwände des Fußgängerunnels Honsberger Straße gesäubert und mit Fassadenfarbe vorgestrichen hatt, gestaltete der Remscheider Graffiti-Künstler René Schneider ((baixart.de) die Außen- und Innenwände neu. Die Idee dazu geht auf das Konzept des Siegerentwurfs der städtebaulichen "Planungswerkstatt Honsberg" von Prof. Lorenzen Aps aus 2008 zurück. Es sieht unter anderem vor, öffentlichen Raum aufzuwerten, indem besondere Orte geschaffen werden - beispielsweise mit der Attraktivierung einer Tunnelanlage durch Licht und Farbe.

Ein Planungsworkshop im März 2009 im Lindenhof diente unter anderem dem Ziel, Modellprojekte mit Außenwirkung für den Honsberg zu finden, an denen auch ohne Fördermittel und städtische Mittel kooperativ gearbeitet werden kann. Die Neugestaltung des Fußgängertunnels als Zugang zum Honsberg wurde als ein umsetzbares Modellprojekt ausgewählt. In Abstimmung mit verschiedenen städtischen Dienststellen, der Deutschen Bahn AG und Anwohnern/Grundstückseigentümern nahe des Fußgängertunnels wurde in einer kleinen Arbeitsgruppe ein umsetzungsfähiges Konzept für die Neugestaltung erarbeitet. Dieses Konzept und der Gestaltungsentwurf von René Schneider wurden dem Runden Tisch Honsberg im Juni 2009 und den Honsbergerinnen und Honsbergern im Rahmen des "Neulandfestes" am 3. Oktober 2009 vorgestellt. Er fand breite Zustimmung. Ein herzlicher Dank gilt dem Mütterkreis der Evangelischen Kirche, der den Erlös aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen beim "Neulandfest" für die Neugestaltung des Tunnels spendete, ebenso dem Malerbetrieb Hinz für die kostenlose Übernahme der Vorarbeiten inklusive Materialaufwand und der GEWAG für die Finanzierung der ungedeckten Umgestaltungskosten. (Büro der Oberbürgermeisterin)

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Kommentare

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Ralf Noll, Lindenhof e.V. am :

Nicht nur die großen Würfe sind wichtig, sondern auch die gemeinsam gegangenen kleineren Schritte zur Verbesserung im Stadtteil - das war ein Aspekt der Arbeit des Runden Tisches Honsberg im vergangenen Jahr. Als eine gemeinsame Idee des Runden Tisches Honsberg entstand so das Projekt „Neugestaltung des Fußgängertunnels Honsberger Straße“. Ganz pragmatisch ging es dabei darum, den „Eingang“ zum Stadtteil für alle FußgängerInnen, ob HonsbergerInnen oder nicht, ansprechend und freundlich zu gestalten. Mitglieder des Runden Tisches, Nachbarn des Tunnels und VertreterInnen der Stadt Remscheid entwickelten als kleine Projektgruppe die Idee weiter und engagierten sich tatkräftig dafür, dass sie umgesetzt werden konnte. Und das ist sie nun, seit Juni gibt es den neu gestalteten Fußgängertunnel Honsberger Straße. Was noch fehlte wird bei einer kleinen Einweihungsfeier am 29. September um 17 Uhr angebracht: eine Plakette als Dankeschön für die, die sich für dieses Projekt besonders engagiert haben.

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