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Sven Wolf (SPD), ab heute unser Mann in Düsseldorf

Ein freudestrahlender Sieger, auf Händen getrgen: Sven Wolf (SPD). Foto: Thomas KaseSven Wolf (SPD) hat im  Wahlkreis 35, Remscheid, mit deutlichem Abstand vor Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) gewonnen. Seine Parteifreunde begrüßten ihn am Abend im Ämterhaus begeistert und mit langem Applaus. Und sein Wahlkampfteam nebst dem SPD-Unterbezirksvorsitzenden Sven Wiertz trug den freudestrahlenden Sieger sogar kurze Zeit auf Händen (Foto: Thomas Kase). Der Stimmenvorsprung des Remscheider Rechtsanwalts und Insolvenzverwalters gegenüber der bisherigen Justizministerin betrug 2.913 Stimmen. Mit einem derart klaren Wahlsieg hatten die Remscheider SPD und ihr Kandidat wahrscheinlich selbst nicht gerechnet. Das Ergebnis für Wolf liegt weit über dem der SPD auf Landesebene, während das Erststimmen-Ergebnis für Jutta Velte (7,8 Prozent) von den Grünen mit großem Abstand hinter dem Gesamtergebnis ihrer Partei zurückblieb.

Bei den Zweitstimmen lagen CDU und SPD in Remscheid wesentlich dichter beisammen als bei den Erststimmen. Hier kam die CDU auf 32,5 und die SPD auf 33,9 Prozent. Ein Zeichen dafür, dass die Wählerinnen und Wähler an den SPD-Kandidaten zusätzliche Sympathiepunkte vergeben haben. Auch über die Reserveliste ihrer Partei wird Roswitha Müller-Piepenkötter nicht in den Landtag einziehen. Auf der Internetseite „www.wahlergebnisse.nrw.de" des Landesbetriebs Information und Technik Nordrhein-Westfalen heißt es zur CDU: „Kein Anspruch aus Landesliste, da alle Sitze in Wahlkreisen errungen wurden.

Traurig, dass auch diesmal wieder die Wahlbeteiligung mit 55,4 Prozent erschreckend niedrig ausfiel. Der Wahlboykott der vielen Nichtwähler gibt zu denken und sollte Grund für eine Ursachenforschung sein. Verständlich jedoch, dass dieses Teilaspekt des Wahlergebnisses bei der fröhlichen Wahlparty keine Rolle spielte, zu der die SPD ihre Anhänger/innen ins "Miro" an der Scharffstraße eingeladen hatte.

Vorläufiges Endergebnis aller 67 Wahlbezirke

 Müller-Piepenkötter, Roswitha 

 

  33,8 %  

  14.924  

 Wolf, Sven 

 

  40,5 %  

  17.837  

 Velte, Jutta 

 

  7,8 %  

  3.459  

 Becker, Benjamin Martin Gerhard 

 

  6,8 %  

  2.995  

 Behrend, Axel 

 

  6,2 %  

  2.727  

 Klein, Robert 

 

  1,2 %  

  530  

 Sieber, Oliver 

 

  3,7 %  

  1.623  

Wahlberechtigte:  

 81.021

Wahlbeteiligung:  

 55,4%


Die Ergebnisse (Erststimmen) aus den einzelnen Remscheider Wahlbezirken finden sie hier.

Trackbacks

Waterbölles am : Leitantrag aus Remscheid für die SPD in Land und Bund

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Einstimmig beschlossen gestern Abend im SPD-Parteibüro am Ebertplatz 56 Delegierte auf einem eigens hierfür einberufenen Unterbezirksparteitag einen achtseitigen Leitantrag des Unterbezirksvorstandes. Dessen Überschrift „Kommunale Selbstverwaltung erhalte

Kommentare

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Chronist am :

Und das berichteten Besucher der Stimmenauszählung im Ämterhaus dem Waterbölles: "Sven Wolf sagte, noch vor wenigen Monaten hätte er kaum mit diesen Wahlergebnis gerechnet. Seine Hausbesuche bei Wählern noch in den vergangenen Wochen hätten zu dem Erfolg beigetragen. Die SPD habe mit ihren Themen Bildung und Kommunalfinanzen die richten Akzente im Wahlkampf gesetzt. " "Jutta Velte fühlte sich ebenso als Gewinnerin, hat ihre Partei das Ergebnis der Landtagswahl von 2005 doch mehr als verdoppelt. Sie hofft noch, es über die Grünen-Landesliste in den Düsseldorfer Landtag zu schaffen. Jutta Velte liegt mit Platz 27 drei Plätze hinter einem sicheren Mandat über die Liste. 'Eine Legislaturperiode dauert immerhin fünf Jahre', sage die mögliche Nachrückerin." "Roswitha Müller-Piepenkötter verpasste ihren Besuch im Remscheider Ämterhaus. Die Ministerin nahm augenscheinlich an einer Sitzung des Kabinetts und von Vertrauten des Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers noch am Wahlabend in Düsseldorf teil." "Jens Nettekoven, Kreisvorsitzender der Remscheider CDU, nannte vor allem die Schwächen seiner Partei in Bund und Land als Gründe für das Scheitern in Remscheid. Die CDU habe mit Roswitha Müller-Piepenkötter die richtige Kandidatin aufgestellt."

Ludwig Hoppe am :

1. Die Macht der Parteien ist zementiert und kann durch nichts gebrochen werden. 2. Selbst wenn nur noch ein Prozent der Bürger zur Wahl gingen, wäre der mit den meisten Stimmen, vielleicht 25, zum Landtagsabgeordneten gewählt und darf dann selber in Düsseldorf für die Erhöhung seiner Diäten stimmen, beziehungsweise in Berlin das Geld freigiebig an Spekulanten und Banken verteilen.

Michael Dickel am :

Herzlichen Glückwunsch allen Beteiligten - vor allen Dingen der Partei, die die Nichtwähler gewählt haben. Sie hat mit 44,6 % in Remscheid und ähnlich auch im Land die mit Abstand meisten Stimmen. Wahrscheinlich war das klare Profil und der Verzicht auf teure Wahlwerbung der Grund für den hohen Wähleranteil. Allen Verlierern viel Erfolg beim "besser machen".

Rolf Haumann am :

Die Partei der Nichtwähler hat den größten Anteil - leider richtig. Aber es ist zu einfach, den handelnden Politikern alleine die Schuld dafür zu geben, dass Bürgerinnen und Bürger nicht zur Wahl gehen. Meiner Ansicht nach hat die Wahlverweigerung nur zur Folge, dass Rechts- oder Linkspopulisten (wie hier in NRW der Fall) scheinbar stark werden. Wer nicht zur Wahl geht, hat allerdings auch jegliches Recht verspielt, anschließend zu kritisieren.

Johannes Hedderich am :

Glückwunsch, Sven Wolf! Neben dem generellen Einbruch der CDU, der schließlich der einzige Grund für den "Wahlsieg" der SPD ist, hat in Remscheid wohl auch die Farce der Kandidatenbenennung bei der CDU dazu beigetragen, dass Roswitha Müller-Piepenkötter für viele nicht wählbar war. Dass die SPD ein Wahlergebnis als Sieg feiert, das noch schlechter ist als das der letzten Landtagswahl, gibt allerdings zu denken. Dramatisch hoch ist aber in Remscheid vor allem der Stimmenanteil von proNRW. Wenn eine derartige Gruppierung so viele Wählerstimmen einsammeln kann, obwohl sie nicht einmal als einzige rechte Partei angetreten ist, dann ist das ein Grund zur Sorge. Hier sollten sich die etablierten Parteien einmal Gedanken machen, wieso gerade in Remscheid so viele Leute (Erststimme 1673, Zweitstimme 1577) rechts wählen! Hier besteht dringender Handlungsbedarf in Prävention und Ausstiegshilfe. Sonst wird man in Zukunft in der öffentlichen Meinung nicht nur finanziell mit vielen Oststädten gleichgesetzt, sondern auch im Problem mit rechten Individuen!

Michael Dickel am :

Mal abgesehen vom letzten Satz, wo ich grosse Schwierigkeiten im Verständnis habe (auch nach mehrmaligem Lesen), stimme ich dem zu. Aber viel verheerender finde ich das Stimmenergebnis der Linken - dass dies in Ihrer Betrachtung keine Rolle spielt, stimmt sehr nachdenklich.

Johannes Hedderich am :

Seien Sie versichert, dass mir auch das Wahlergebnis der Linken ähnliche Sorgen macht. Hierbei habe ich besonders Angst, dass diese ähnlich radikale Gruppe schon in wenigen Wochen tatsächlich in die Regierungsgeschäfte einsteigen könnte. Setzt sich die Linke auch nur mit einigen wenigen Punkten ihres Wahlprogrammes durch, dann wird mir Angst und Bange um NRW! Entschuldigen Sie bitte meinen letzten Satz. Ich weiß, dass er schlecht formuliert ist. Ich werde mich in zukunft um klarere Ausdrucksweise bemühen.

Chronist am :

Ein eigenes Büro hat der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf zwar noch nicht, wie er auf dem gestrigen Unterbezirksparteitag berichtete, dafür aber zwei Mitarbeiter. In Düsseldorf ist dies Danielle Schäfer, im Wahlkreis Remscheid Antonio Scarpino, der bis zur vergangenen Bundestagswahl Jürgen Kucharczyk unterstützte.

Lothar Kaiser am :

Für Sven Wolf beginnt heute der „Ernst des Lebens“ als Abgeordneter. Am 9. Mai war der Rechtsanwalt und Insolvenzverwalter in Remscheid mit 40,5 % der Erststimmen zum Landtagsabgeordneten der SPD gewählt worden (auf lediglich 33,8 % kam Roswitha Müller-Piepenkötter, CDU), und heute nun findet im Düsseldorfer Landtag die erste Sitzung des neuen Landesparlaments statt. Für Wolf beginnt damit eine Zeit voller Termine – in Düsseldorf und in seinem Wahlkreis. Da kann es im Terminkalender auch schon mal eng werden. Zeit scheint für den stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Ratsfraktion aber auch schon vorher knapp gewesen zu sein. Die über das Parteibüro und den Unterbezirksvorsitzenden Sven Wiertz kurz nach der gewonnenen Wahl geäußerte Bitte des Waterbölles um eine kurze Bewertung des Ergebnisses blieb bis heute unbeantwortet. Die übrigen Parteien/Kandidaten hatten sich dagegen nicht lange bitten lassen.

Björn Gottschalk am :

Seit dem 9. Mai ist viel geschehen. Jürgen Rüttgers und Schwarz-Gelb sind abgewählt, Hannelore ist Ministerpräsidentin einer Minderheitsregierung. Wie waren die Koalitionsverhandlungen, wie geht es weiter in der Schulpolitik, auf welche Hilfe können die in Not geratenen Kommunen hoffen? Diese und andere Fragen zur Landespolitik Sven Wolf am Mittwoch, 21.Juli, ab 19 Uhr in der Gaststätte "Strangfeld" (Rathauseck), Gertenbachstr. 41, in Lüttringhausen beantworten und einen Blick hinter die Kulissen des Landtages ermöglichen.

Chronist am :

In der gestrigen Sitzung der SPD-Landtagsfraktion wurden die Ausschussbesetzungen für die aktuelle Legislaturperiode vereinbart. Zufrieden zeigte sich der Remscheider Abgeordnete Sven Wolf (SPD) mit seinen Arbeitsschwerpunkten: „Ich hatte eine Mitarbeit im kommunalpolitischen Ausschuss angestrebt, weil dort maßgeblich Akzente gesetzt werden können, um etwas für unsere Stadt zu bewegen. Eines der ersten Themen wird hier ja auch der Stärkungspakt Stadtfinanzen also die Altschuldenhilfe sein. Mit der parlamentarischen Arbeit im Rechtsausschuss knüpfe ich direkt an meine beruflichen Erfahrungshintergrund als Jurist an.“ Im dritten Fachausschuss interessiere er sich besonders für die zukünftige Entwicklung im Bereich der Umwelttechnologie und ökologischen Wirtschaft und den Verbraucherschutz. „Ich sehe dort gute Anknüpfungspunkte im Bergischen Land – in Remscheid und der Region gibt es eine Reihe von Unternehmen und Instituten, die sich mit einer stärkeren ökologischen Ausrichtung der Wirtschaft befassen und in diesem Bereich sehr innovativ sind. Daneben befasst sich der Ausschuss mit Fragen des Verbraucherschutzes. “ Die Landtagskolleginnen und -kollegen der Nachbarstädte Solingen und Wuppertal hätten andere Schwerpunkte gesetzt, so dass sie gemeinsam ein breites Spektrum politischer Handlungsfelder und Themen abdeckten, die für die Zukunft des Bergischen Landes von Bedeutung seien. Wold ist ordentliches Mitglied im Rechtsausschuss, Ausschuss für Kommunalpolitik und Ausschuss für Klima, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie stellvertretendes Mitglied im Innenausschuss.

Chronist am :

In der gestrigen Fraktionssitzung der SPD im Landtag Nordrhein-Westfalen wurde der Remscheider Abgeordnete und Rechtsanwalt Sven Wolf (SPD) zum Sprecher für die SPD-Fraktion im Rechtsausschuss bestimmt. „Man hat mir eine verantwortungsvolle Aufgabe übertragen“, zeigte sich Wolf erfreut. „Dass es keine Schonfrist gibt, zeigt die Tagesordnung der ersten Sitzung des Rechtsausschusses in dieser Woche, die bereits elf Tagesordnungs­punkte umfasst.“ Zu den zu verhandelnden Punkten gehörten auch Strafvollzugsangelegenheiten. Angesichts etlicher Vorfälle im Strafvollzug in der vergangenen Legislaturperiode sei es nur verständlich, dass man auf dieses Thema allgemein ein besonderes Augenmerk habe, merkte Wolf an. Zu den wichtigsten Vorhaben im Bereich der Rechtspolitik gehören laut Wolf die Verhinderung der Privatisierung des Gerichtsvollzieherwesens, Verbesserungen in der Arbeit des Strafvollzugs sowie das Problem der wachsenden Gewaltbereitschaft von Kindern und Jugendlichen. Als eine der ersten Maßnahmen wolle man die Unabhängigkeit des Ombudsmanns für den Justizvollzug stärken.

Chronist am :

In der heutigen Sitzung der SPD im Landtag Nordrhein-Westfalen wurde der Remscheider Abgeordnete und Rechtsanwalt Sven Wolf (SPD) erneut zum Sprecher für die SPD-Fraktion im Rechtsausschuss bestimmt. Außerdem ist er weiterhin ordentliches Mitglied im Kommunalausschuss. Hinzugekommen ist die Tätigkeit im Unterausschuss Personal des Haushaltsausschusses. „Es freut mich sehr, dass ich meine Arbeit aus den vergangenen zwei Jahren fortsetzen darf“, meinte Wolf. Zu den in dieser Legislaturperiode anstehenden Themen im Rechtsbereich gehört laut Wolf die Umsetzung der neuen Leitlinien für den Strafvollzug mit einem Schwerpunkt auf der Resozialisierung von Inhaftierten. Weitere wichtige Vorhaben seien Präventionsprojekte –besonders im Bereich der Jugendstraffälligkeit. „Das ist wirklich eine gesamtgesellschaftliche und ressortübergreifende Aufgabe.“, so Wolf. „Diesen Weg werden wir weiter gehen. Hinzukommen muss eine gute Ausgestaltung des Jugend­arrests mit professionellen Beratungs- und Hilfsangeboten, durch welche die Jugendlichen Handlungsalternativen erlernen können.“ Wolf freut sich, dass er auch seine Arbeit im Kommunalausschuss des Landtags fortsetzen kann. Hier habe er in den vergangenen beiden Jahren viel für die notleidenden Kommunen im Land, insbesondere für Remscheid und das Bergische Städtedreieck, erreichen können. „Wir haben die Kommunen in den vergangenen beiden Jahren finanziell deutlich gestärkt. Remscheid hat dank finanzieller Hilfszusagen des Landes die Möglichkeit, ab 2014 ohne neue Kassenkredite auszukommen. Ich bin gespannt, wie die Bezirksregierung unseren in der letzten Woche verabschiedeten Haushaltssanierungsplan bewertet, und hoffe auf eine rasche Genehmigung.“ so Wolf.

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