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Pfarrer Hans-Günther Korb wird am 11. Juli verabschiedet

Von li. n. re. Hans-Jürgen Behrend (Vorstand GEWAG), Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Bundesminister Peer Steinbrück und Pfarrer Hans-Günter Korb. Foto: Lothar KaiserWenn für einen Arbeitnehmer die passive Phase seiner Altersteilzeit beginnt, ist das in der Regel kein Anlass, darüber öffentlich zu berichten. Doch keine Regel ohne Ausnahme. Die heißt in diesem Fall Hans-Günther Korb, seit nunmehr  fast 34 Jahre Pfarrer der evangelischen Stadtkirchenge­meinde und in „seinem“ Bezirk Honsberg längst so bekannt wie der sprichwörtliche bunte Hund. Feierlich verabschiedet wird er zwar erst am 11. Juli um 10 Uhr in einem Gottesdienst in der Stadtkirche am Markt. Doch weil das Gemeindeblatt nur vierteljährlich erscheint, dankt die Gemeinde darin Korb schon jetzt. Und auch er selbst kommt zu Wort: „Es waren wunderbare Jahre mit vielen wun­derbaren Menschen, denen ich begegnet bin. Ich habe Babys getauft und sie konfirmiert und sie verheiratet und auch ihre Kinder wieder ge­tauft und manchmal sogar wieder konfirmiert. (…) Ich danke allen Gemeindegliedern für diese wunderbare Zeit. Und diejenigen, die sich an mir geärgert haben - z.B. damals, als ich unter dem Talar rote Socken bevorzugte - möchte ich um Entschuldigung bitten.“ Als Gemeindeglieder bleibt das Ehepaar Hans-Günther und Elisabeth Korb dem Honsberg erhalten - zieht nur wenige hundert Meter vom Pfarr­haus in der Lindenhofstraße in ihr Haus an der Humboldtstraße. Andreas Grefen, der Vorsitzende des Presbyteriums, in dem Gemeindebrief: „Endlich mehr Zeit für die Enkelkinder, für Reisen in die Wahlheimat Schweden und fürs Angeln.“

Am 11. Dezember 1977 trat  Hans-Günther Korb (auf dem Foto rechts im Bild beim Besuch von Peer Steinbrück in Honsberg am 21. August 2009) die Pfarrstelle auf dem Honsberg angetreten, nachdem er dort bereits seit dem 1. Oktober 1976 seinen Dienst als Pastor im Hilfsdienst versehen hatte. In den vergangenen Jahren sei immer deutlicher geworden, dass mit Korbs Ausscheiden aus dem Dienst „ein tiefer Einschnitt in die Gemeindearbeit ver­bunden sein würde“, so Andreas Grefen. Konkret: Korbs Pfarrstelle wird nicht wieder neu besetzt werden können, und das Gemeindehaus im Honsberg wird am 4. Juli endgültig schließen, weil die Gemeindegliederzahlen und - damit ein­hergehend - die finanziellen Möglichkeiten der Stadtkirchengemeinde dies erfordern. Ab dem 1. August 2010 werden die Gemeindebezirke Honsberg und Kremenholl unter dem neuen Na­men: „Stadtkirche-Süd" zusammengelegt.

Di­ese Entwicklung - vor allem auch in dem zeit­lichen Zusammentreffen mit seinem Eintritt in den Ruhestand – habe Korb in den vergangenen Jahren sehr belastet, so Grefen in dem Gemeindebrief weiter. Gefreut habe ihn dagegen sicherlich die Entscheidung des Presbyteriums, ungeachtet der schwierigen finanziellen Lage der Gemeinde ein gemeindliches „Standbein" auf dem Honsberg zu erhalten und die beste­henden gemeindlichen Angebote und Gruppen - soweit irgend möglich - in eine 100 Quadratmeter große, angemietete Wohnung in der Honsberger Straße 48 sowie in die Räumlichkeiten des Stadtteilzentrums „Lindenhof' zu verlagern.

In Zusammenarbeit mit Pfarrer Andreas Grefen wird Diakonin Marion Kruse künftig nicht nur für die Kinder- und Jugendarbeit zuständig sein, son­dern zu einem Viertel ihrer Arbeitszeit auch Gemeindegruppen wie den „Frühstückstreff', den „Altenkreis", die „Frauenrunde Kremenholl" und die Arbeit der „Kleiderstube" begleiten. Kruse: „In der Honsberger Straße 48 öffnen wir neue Türen für unsere Gemeindearbeit. Unsere Kleiderstube bezieht in der Wohnung zwei schöne helle Räume. Einen Raum wer­den wir so gestalten, dass unser Alten-, Bibel- und Flötenkreis, Jungschar und Jugend und unser Kinder-Frühstück dort weiter machen können. Unser Väter-Mütterkreis und unser Frühstückstreff ziehen ins Haus Lindenhof. Es geht also weiter!“

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