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Telekom will 23 von 118 öffentliche Telefonzellen abbauen

Mal ehrlich, wann haben Sie zuletzt ein öffentliches Telefon benutzt? Der Deutschen Telekom fließen aus diesen Telefonzellen seit fünf Jahren immer weniger Einnahmen zu. Weil sich die Telefongewohnheiten der Bürger verändert haben. Gleichwohl muss sie die öffentlichen Telefone, so will es das Telekommunikationsgesetz, „flächendeckend und bedarfsgerecht an allgemein und jederzeit für jedermann zugänglichen Standorten betreiben. Trotz einer inzwischen erreichten Vollversorgung mit Telefonanschlüssen im Festnetz und dem guten Ausbaustand der Mobil­funknetze. Um den Kunden auch künftig eine flächendeckende und bedarfsgerechte Versorgung anbieten zu können, „sieht sich die Deutsche Telekom aus wirtschaftlicher Sicht gezwungen, ihre Bestände dem neuen realen Bedarf anzupassen“. So nachzulesen in einer Beschlussvorlage der Verwaltung, mit der sich dieser Tage die vier Bezirksvertretungen, der Seniorenbeirat und der „Beirat für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen“ befassen werden. „Realer Bedarf“ bedeutet für Remscheid, dass die Telekom 23 der derzeit von ihr im Stadtgebiet betriebenen 118 öffentli­chen Telefonen abbauen möchte:

  • Heidmannstr. 32
  • Fichtenstr. 48
  • Hohenhagener Str. 18
  • LenneperStr.110
  • Metzer Str./Sedanstr.
  • HastenerStr. 81
  • Stockder Str./Rosenstr.
  • Tersteegenstr./Paulstr.
  • Wallburgstr. 60
  • Westhauser Str. 2
  • Berghauser Str. 28
  • Burger Str. (v.d. Klinikum)
  • Honsberger Str. 120
  • Sedanstr. 9
  • Hans-Böckler-Str. 18
  • Bergisch Born 155
  • Borner Str. 31
  • Hackenberg (v.d. Sporthalle)
  • Hans-Potyka-Str. (v.d. Altenheim)
  • Otto-Hahn-Str. 7
  • Ringstr./Zeppelinstr.
  • Karl-Arnold-Str. 2
  • Lüttringhauser Str. 123

Im Prinzip hält die Stadtverwaltung diesen Abbau für nachvollziehbar: „Wenn auch kein Nachweis über die Wirtschaftlich­keit oder Unwirtschaftlichkeit einzelner öffentlicher Telefonstandorte vorliegt, ist anzunehmen, dass insbe­sondere Standorte mit einer geringen Passantenfrequenz tatsächlich nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können.“ Weil aber in Teilgebiete der Stadt durch den Abbau der Telefonzellen eine „spürbare Verschlechterung“  zu erwarten sei, hat die Verwaltung vorgeschlagen, die Telekom zuer Beibehaltung folgender Standorte aufzufordern:

  • Hastener Straße 81, Westhauser Straße 2 und Borner Straße 31 (für die Anwohner im Umfeld entstünden durch den geplanten Abbau überdurchschnittlich große Distan­zen zu verbleibenden Telefonstandorten)
  • Fichtenstraße 48 oder der Standort Sedanstraße 9 (das Wohngebiet Hohenhagen mit seiner teilweise hohen Einwohnerdichte sei durch den geplanten Abbau von drei der der derzeit fünf öffentlichen Telefone besonders betroffen).
  • Hackenberg /vor der Sporthalle (das Umfeld der Sporthalle mit dem Freizeitbad H2O, der Hauptschule, der Realschule, dem Kindergarten und der Schule für Lernbehinderte sei ein Infrastrukturschwerpunkt).

Insgesamt werde durch den geplanten Abbau der Telefone in den Wohngebieten zwar die Versorgung in Teil­bereichen verschlechtert, eine flächendeckende Versorgung bleibe jedoch grundsätzlich erhalten.

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Chronist am :

Wie die Verwaltung jetzt den Mitgliedern der Bezirksvertretung Süd mitgeteilt hat, liegt seit dem 24. September im Rathaus ein Schreiben der Telekom Deutschland GmbH vor, wonach sie die Telefonzellen Burger Str. 204, Sana Klinikum, Hohenhagener Str. 50, Bushaltestelle Sedanstr. 9, Eschenstr. 26, Bushaltestelle Schneppendahler Weg 41 und Ecke Emil-Nohl-Str. abbauen will. Es handele sich um keine Pflichtleistungsstandorte. Die Telekom habe die Telefonzellen auf ihre Wirtschaftlichkeit überprüft mit dem Ergebnis, dass sie „extrem unwirtschaftlich“ seien, „ weil sie von den Bürgerinnen und Bürgern nicht mehr genutzt werden“.

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