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"Tiefe Abneigung gegen große Teile der Remscheider CDU“

Foto: Lothar KaiserDie CDA ist die Brücke der CDU zu den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern“, steht auf der Internetseite von Lutz E. Fassbender („Betriebsrat aus Leidenschaft“). Gleichwohl hat der bisherige Vorsitzende Kreisverbandes Remscheid der Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA), der erst kürzlich im Waterbölles zur Teilnahme an den Betriebsratswahlen aufrief, anderthalb Wochen nach der Niederlage der CDU bei der Landtagswahl in NRW dieses Amt aus Verärgerung über die Politik der Remscheider CDU ebenso niedergelegt wie das des Beisitzers im CDU-Kreisvorstand. Eine Politik, die er nicht mehr mittragen könne. Von „tiefer Abneigung gegen große Teile der Remscheider CDU“ ist in dem Brief die Rede. Fassbender bleibt weiter ein aktiver Gewerkschafter; er ist stellvertretender Kreisvorsitzender des DGB. Bei der DGB-Kundgebung am 1. Mai stand er mit auf dem Podium (Foto rechts).

Der Brief in vollem Wortlaut:

Sehr geehrte Damen und Herren, Hebe Parteifreunde, liebe Christlich-Soziale,

nach einem langen inneren Kampf und der Abwägung, was ich will und was ich nicht will, habe ich für mich folgende Entschlüsse gefasst:

  1. Ich bin seit ich im Berufsleben stehe DGB-Gewerkschafter aus tiefster Überzeugung. Gewerkschaftsarbeit hat nichts mit linken Ideologien, sondern mit ganz normaler „Lobbyarbeit" zu tun, nämlich der Lobby für die abhängig Beschäftigten. Es entspricht aus diesem Grunde meinen tiefsten christlichen Überzeugungen.
  2. Ich bin ebenso in der evangelischen Kirche verhaftet und engagiere mich hier zunehmend, dies will ich auch in Zukunft weiter verstärken.
  3. Ich bin im Landes- und Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft der christlich­sozialen im DGB, auch diese politische Arbeit auf Landes- und Bundesebene ist mir sehr wichtig und wird in Zukunft verstärkt werden.
  4. Ich bin zur Zeit der stellv. DGB-Kreisvorsitzende und werde auch in Zukunft im Kreisvorstand bleiben und hier für Remscheid Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik betreiben.
  5. Große Teile der Remscheider CDU aber auch der CDA bzw. die meine,n diese zu in der Öffentlichkeit zu vertreten, treffen bei mir auf tiefste Ablehnung, ich kann und werde die Politik dieser Remscheider CDU nicht mittragen, dies hat nichts mit der Landes- und Bundes-CDU zu tun, auch hier gibt es sicherlich Dinge, die nicht meiner Linie entsprechen, aber das ist in einer Volkspartei normal, auf lokaler Ebene ist für mich persönlich jedoch der Volksbezug bis auf ganz wenige Ausnahmen nicht wahrnehmbar.
  6. Ich bin stolz darauf, Vater von drei Kindern zu sein und eine so tolle und mittragende Ehefrau zu haben. Meine Familie wird ebenfalls in Zukunft wieder stärker in meinem Fokus stehen.
  7. Im Interesse meiner Familie habe ich auch eine Verantwortung, was meine Gesundheit anbelangt, dieser Grund ist bei meiner Entscheidung nicht unwichtig gewesen.
  8. Ich bin Wirtschaftsmediator, aus diesem Grunde kann ich das Denken und politische Agieren der Remscheider Politakteure nicht nachvollziehen und auch mit mir nicht vereinbaren, dies ist jedoch parteiübergreifend.

Aus diesen oben beschriebenen Gründen werde ich meine Remscheider Funktionen mit sofortiger Wirkung zur Verfügung stellen, dies umfasst: CDA-Kreisvorsitzender, Beisitzer im Kreisvorstand der CDU Remscheid.

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