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Offensive Öffentlichkeitsarbeit kann Dunstschleier lichten

Waterbölles-Kommentar

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Zu dem von den Remscheider Linken in der gestrigen Ratssitzung mit Fragezeichen angesprochenen Deal von SPD, Grünen und der FDP mit ihrem Fraktionsvorsitzenden und  Architekten Wolf Lüttinger  (Bauvorhaben Königstraße) schrieb Ludwig Hoppe vom Förderverein der Musik und Kunstschule (MKS) heute in einem Kommentar im Waterbölles: „Ich vermute, dass Herr Lüttinger auch eine Verwendung für das MKS-Gebäude samt umliegenden Park bereits in Planung hat. Daher wohl auch das Gerede über den Verkauf des Gebäudes.“

Wenn das kein Zufall ist: Kurze Zeit später liefert die Post dem Waterbölles einen Nachtrag zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am 25. Mai. Der zusätzliche Tagesordnungspunkt: Der Bebauungsplan Nr. 438 – Gebiet Altstadt Remscheid (zwischen Stadtfriedhof, Kirchhofstraße und Markt) – soll „im vereinfachten Verfahren“ geändert werden. Zitat aus der Beschlussvorlage: “Der rechtsverbindliche Bebauungsplan Nr. 438 - Gebiet: Altstadt Remscheid (zwischen Stadtfriedhof, Kirch­hofstraße und Markt) setzt für eine nördlich der Gustav-Theill-Straße und südlich des Stadtfriedhofs sowie östlich des zum ehemaligen Kirchengebäude (Ludwigstraße 6) gehörigen Grundstücks und westlich der Gärtnerei liegende Fläche öffentliche Grünfläche mit der Zweckbestimmung Parkanlage fest. Die Fläche wird real auch als solche genutzt. Ein privater Interessent hat Interesse am Erwerb dieser Grünfläche bekundet. Eine bauliche Nutzung ist nicht beabsichtigt. Die Festsetzung des Bebauungsplanes Nr. 438 steht allerdings einer Veräußerung der Fläche an eine Privatperson entgegen. Um einen Grundstücksverkauf zu ermöglichen, müssen die bestehenden planungsrechtlichen Vorgaben geändert werden. Ziel der Bauleitplanung ist es, den Charakter der Fläche zu erhalten. Daher soll anstelle von öffentlicher Grünfläche private Grünfläche festgesetzt werden.“

In diesem Bereich befindet sich auch das städtische Gebäude, in dem heute (noch) die Musikschule untergebracht ist. Von einem Verkauf dieses Gebäudes ist allerdings in der Beschlussvorlage nicht die Rede, sondern lediglich von einer „Grünfläche“. Angaben zu deren Größe fehlen in der Vorlage. Vielleicht – hoffentlich! - fragen die Mitglieder der BV am kommenden Dienstag mal nach, wer sich denn da für eine Grünfläche interessiert und nicht darauf bauen will. Vielleicht ein Friedhofsgärtner. Um aber die Dunstschwaden in der Gerüchteküche nicht noch weiter zu verdichten, hat der Waterbölles Wolf Lüttringer gefragt, ob und gegebenenfalls was er mit dem Grundstück bzw. mit dem MKS-Gebäude vor habe. Klare Antwort: „Nichts“! Und dann der Zusatz: „Solche Gerüchte sind nicht in Ordnung!“

Kleiner Nachsatz, nachdem der Waterbölles das Thema „offensive Öffentlichkeitsarbeit“ der Stadtverwaltung, bezogen auf die Fachabteilungen, schon mehrfach ausführlich kritisch behandelt hat: Was hätte dagegen gesprochen, schon in diese Beschlussvorlage aufzunehmen, aus welchen Gründen sich ein Privatmann/ein Gartenbaubetrieb oder wer auch immer (der Name hätte gar nicht genannt werden müssen) für eine Grünfläche interessiert? Offensive Öffentlichkeitsarbeit kann Dunstschleier lichten!

Trackbacks

Waterbölles am : "Konzertierte Aktion" sichert Kulturzentrum für 20 Jahre

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Eines haben Dr. Christian Henkelmann (Kulturdezernent der Stat Remscheid), Wolfgang Moritz (Vorsitzender des Vereins Kulturzentrum Klosterkirche e.V.), Claudia Hellwig (Managerin des Kulturzentrums) und Paul Clemens (Chef des Restaurants „Klosterschänke

Kommentare

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Michael Dickel am :

Tja - wenn der Waterboelles nicht Pflichtlektüre wäre, hätte ich davon wohl erst erfahren, wenn das Grundstück verkauft worden ist und der Weg durch den Bökerspark mit einem Tor verschlossen ist. Bleibt also nur festzustellen: "ieder eine öffentliche Grünanlage in der Innenstadt weniger.

Ludwig Hoppe am :

1. Der Förderverein der Musik- und Kunstschule hat mit SPD, CDU, FDP, GRÜNEN und LINKEN bzw. mit deren Fraktionsvorständen über die Zukunft der MKS gesprochen. 2. Niemand erwähnte, dass sich ein Investor für das Grundstück interessiert, auf dem die MKS steht und dass im Hauruckverfahren die rechtlichen Voraussetzungen geklärt werden sollen. 3. Jedoch war bei SPD,FDP und GRÜNEN ein gewisser Eifer zu verspüren, die MKS sollte doch aus dem Gebäude ausziehen, sodass bei mir der Verdacht aufkam, man hätte bereits eine Verwertung für das Gebäude ins Auge gefasst. 4. Die Parteien führen so seltsame Namen: Demokratisch,Frei, Sozial,Christlich und GRÜN. Nur verspüre ich im Umgang mit ihnen nichts davon.

Ludwig Hoppe am :

Ihr Bericht "Offensive Öffentlichkeitsarbeit kann Dunstschleier lichten" hat den Förderverein der MKS dazu veranlasst, eine Protestdemonstration zur Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid zu organisieren. Ein Anruf von Herrn Behrendt (Die Linke) brachte dann die vorläufige Entwarnung. Nur ein Teilstück ist betroffen. Die Rechte der Musik- und Kunstschule werden nicht angetastet. Interessiert sich eigentlich nur die LINKE für die Probleme der Musik- und Kunstschule? Anrufe von CDU, SPD, GRÜNEN, FDP und WIR hätten doch auch unsere Gemüter beruhigen und besänftigen können. Ach ja, die Mächtigen sonnen sich, wenn sich die Kleinen da unten abrackern......

Chronist am :

Die Bezirksvertretung Alt-Remscheid "schob" das Thema der Änderung des Bebauungsplans gestern an den Haupt- und Finanzausschussn weiter, um den Faktionen mehr Zeit zur Beratung zu lassen (die schon im April von der Bauverwaltung auf den Weg gegebene Verwaltungsvorlage hatte die Politik erst kurz vor der BV-Sitzung erreicht). Allerdings verriet Markus Kötter (CDU) - nicht die Verwaltung! - den Grund für die geplante Transaktion schon gestern: Ein Friedhofsgärtner würde gerne auf der Grünfläche vor seinem Geschäft das Sagen haben, um "ungebetene Gäste mit Bierfläschen" des Platzes verweisen zu können.

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