Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Brückensanierung im Etat, aber auf fünf Jahre angelegt

Wegen der beängstigend wirkenden Entwicklung hinsichtlich der Standfestigkeit der Müngstener Brücke hatte Sylvia Löhrmann, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag NRW, Anfang Mai Dr. Rüdiger Grube angeschrieben, den Vorstandsvorsitzenden der Bahn AG. Sein Antwortschreiben, wonach die Bahn entsprechende finanzielle Mittel für die abschnittsweise Sanierung der Brücke in ihren Etat eingeplant habe,  wertet Löhrmann „als einen ersten positiven Schritt, dem nun die Umsetzung folgen muss.“ Die Müngstener Brücke sei unbestreitbar auch ein touristischer Ankerpunkt. „Es wäre wünschenswert, wenn ein gemeinsame Agieren der politischen Gremien und der bergischen Landtagsabgeordneten dazu führen würde, dass die Müngstener Brücke bald wieder uneingeschränkt befahrbar und nachhaltig saniert ist.“ Nachfolgend dokumentiert der Waterbölles das Schreiben des Bahn-Chefs:

„Sehr geehrte Frau Löhrmann,

vielen Dank für Ihr Schreiben vom 3. Mai 2010. Gerne informiere ich Sie über den  aktuellen Stand zur Erhaltung der Müngstener Brücke und den geplanten zeitlichen Ablauf der Baumaßnahmen.

Aktuell werden an der Müngstener Brücke Nachrechnungen des Bauwerkes durch­geführt, um gezielt Maßnahmen einleiten zu können, die einen sicheren und zukunftsorientierten Eisenbahnbetrieb gewährleisten. Zu den Untersuchungen gehören auch Spannungsmessungen, welche die Auswirkungen von Beschleunigungs- und Bremskräften der Eisenbahnfahrzeuge auf das Brückenbauwerk zeigen. Gleichzeitig haben wir einen Fachexperten für die Erbringung des Standsicherheitsnachweises beauftragt, der seine Prüfungen bis Ende September 2010 abschließen wird.

Parallel zu diesen Prüfungen erfolgen die regelmäßigen Instandsetzungsarbeiten an der Müngstener Brücke. Hierbei werden u. a. der Korrosionsschutz sukzessive er­neuert, Bauteile verstärkt und ausgewechselt. Mit der Aufsichtsbehörde, dem Eisen­bahn-Bundesamt, wurde ein Maßnahmenkatalog abgestimmt, der schrittweise um­gesetzt wird.

Die DB hat für dieses Bauwerk die entsprechenden finanziellen Mittel eingeplant, die eine abschnittsweise Sanierung (Teilerneuerung) des Bauwerkes erlauben. Aufgrund der Dimensionen der Brücke werden sich diese Arbeiten über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren erstrecken. Am Ende dieser Sanierung wird das Bauwerk über einen entsprechenden Korrosionsschutz verfügen und querschnittsgeschwächte Bauteile werden erneuert sein. Die Arbeiten finden unter Berücksichtigung der Denkmalschutzauflagen statt und schützen somit das äußere Erscheinungsbild der Müngstener Brücke.“

Trackbacks

Waterbölles am : Bahn informierte über die Zukunft der Müngstener Brücke

Vorschau anzeigen
Pressemitteilung der Stadt Remscheid Bei einem Treffen in Düsseldorf hat die Deutsche Bahn AG heute Vertreter der Städte Solingen und Remscheid sowie der Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid über den Sachstand zur Sanierung der Mün

Waterbölles am : Sanierung der Brücke für 30 Millionen beginnt im Sommer

Vorschau anzeigen
„Brückensanierung im Etat, aber auf fünf Jahre angelegt“, titelte der Waterbölles am 27. Mai 2010, nach einem entsprechenden Brief von Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Bahn AG, an Sylvia Löhrmann, damals Fraktionsvorsitzende der Grünen im Land

Waterbölles am : Sanierung der Brücke für 30 Millionen beginnt im Sommer

Vorschau anzeigen
„Brückensanierung im Etat, aber auf fünf Jahre angelegt“, titelte der Waterbölles am 27. Mai 2010, nach einem entsprechenden Brief von Dr. Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Bahn AG, an Sylvia Löhrmann, damals Fraktionsvorsitzende der Grünen im Land

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Chronist am :

Den Mitgliedern des Bauausschusses machte heute Thomas Wengler, Leiter der Abteilung Standortpolitik, Verkehr und Öffentlichkeitsarbeit der und Handelskammer, in puncto Müngstener Brücke grundsätzlich Hoffnung, zeigte sich aber auch besorgt. Wenn sich Rüdiger Grube, der Vorstandsvorsitzende der Bahn AG, schon derart "aus dem Fenster lehnt, dann wird die Sanierung der Brücke sicherlich stattfinden". Doch ob nach der Sanierung tatsächlich alls Beschränkungen wieder aufgehoben würden, könne noch niemand sagen. Schließlich sei die Brücke vor mehr als 100 Jahren für wesentlich langsamere Züge gebaut worden. Der Bahn AG warf Wengler vor, die Brücke in den vergangenen Jahren nicht im notwendigen Maße gepflegt zu haben. Wenn überhaupt, sei der Rostschutz nicht in ausfreichendem Maße erfolgt. Zur Forderung des Eisenbahnbundesamtes nach einem technischen Gutachten bis 30. September und der Sorge, andernfalls könne die Brücke ab 1. Oktober gesperrt werden, meinte der IHK-Sprecher, eine Garantie, das dies nicht passiere, gebe es noch nicht. Vielleicht Mitte Juli. Dann erwarte er einen Zwischenbericht der Bahn mit ersten Untersuchungsergebnissen.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!