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Investor bietet bei Bauprojekt Verzicht auf eine Etage an

Zu wuchtig, fand auch der Bauausschuss.’Grenzen der Rentabilität’ standen nur kurz zur Debatte“, titelte der Waterbölles am 9. April, nachdem der Bauausschuss sich mehrheitlich dem Votum der Bezirksvertretung Süd angeschlossen und den allzu wuchtig geratenen Plänen eines Remscheider Investors für einen Neubau mit 42 Wohnungen (Betreutes Wohnen) auf dem Grundstück am Ahornweg zwischen Sedan- und Föhrenstraße eine Abfuhr erteilt hatte. Die BV Süd hatte schon im Januar betont: "Ein Geschoss weniger sollte es schon sein!" Befürchtungen von Hans Lothar Schiffer (FDP) durch die Beschränkung könne „die Grenze der Rentabilität erreicht werden“, haben sich inzwischen als falsch herausgestellt. Der Investor sei bereit, auf die Forderungen der Politik einzugehen, berichtete am Mittwoch in der BV Süd  Planungsamtsleiter Klaus-Udo Quadflieg. Allerdings erst, nachdem er mit einer Klage vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf gescheitert war. Daraufhin habe er zwar beim Oberverwaltungsgericht in Münster Berufung eingelegt, in der Zwischenzeit jedoch das Gespräch mit der Verwaltung gesucht, so Quadflieg.

Weil sich so ein Berufungsverfahren in die Länge ziehen kann und derweil die Baukosten steigen können? Weil deutlich geworden ist, dass in einem Planverfahren die politischen Gremien an vollmundige Versprechungen von wem auch immer – bis hin zu Baudezernenten und Amtsleitern – nicht gebunden fühlen müssen? Spekulationen helfen hier nicht weiter. Das Ergebnis jedenfalls spricht für sich: Ein Geschoss weniger in dem zur Ahornstraße gelegenen, unteren Baukörper darf es jetzt offenbar doch sein.

Sofern die BV  Süd sich damit einverstanden erkläre, werde der Investor eine entsprechende Bauvoranfrage stellten, berichtete Quadflieg, nachdem er an der Wand noch einmal die alten Pläne gezeigt hatte. Neuere gebe es leider noch nicht. Ein Beschluss ohne schriftlichen Vorschlag der Verwaltung? Dazu konnte sich die BV denn doch nicht durchringen. Stefan Grote (SPD): „Wir würden die alte Vorlage gerne exakt mit den neuen Plänen abgleichen. Wenn sich dann herausstellt, dass der Investor unseren Vorstellungen gefolgt ist, steht einer Zustimmung nichts mehr im Wege!“ Das sahen die übrigen BV-Mitglieder ebenso.

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