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Linke stellen Prüfantrag für eine dritte Gesamtschule

Pressemitteilung der Fraktion der Linken

Zur Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport am 10. Juni hat die Fraktion der Linken den Antrag gestellt, durch die Verwaltung prüfen zu lassen, welche Maßnahmen notwendig sind um eine dritte Gesamtschule in Remscheid zu errichten. Dazu soll die Verwaltung eine allgemeine Befragung aller Eltern der Schülerinnen und Schüler der dritten Schuljahre aller Grundschulen durchführen, um zu erfahren, welche weiterführende Schulform (Förderschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium oder Gesamtschule) die Eltern als Schule für ihre Kinder vorziehen. Zugleich soll dabei die Einstellung der Eltern zum längeren gemeinsamen Lernen und zum gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung erfragt werden.

Begründung: Die Anmeldungen an weiterführende Schulen in Remscheid stellen in Frage, ob die Remscheider Schullandschaft den Elternwillen noch in ausreichendem Maße berücksichtigen kann. Auch in diesem Jahr mussten ca. 200 Kinder, die eine Gesamtschule besuchen wollten, abgewiesen werden. Die Tatsache, dass auch in den vergangenen Jahren die Nachfrage nach Gesamtschulplätzen ähnlich hoch war, legt nahe, dass auch in den nächsten Jahren ein hoher Bedarf bestehen wird. Die Befragung der Grundschuleltern dient der genaueren Analyse des Elternwillens und ist als eine Grundlage für zukünftige Schulentwicklungsplanung anzusehen. Die Frage zum gemeinsamen Unterricht von Kindern mit und ohne Behinderung zeigt die mögliche Akzeptanz des gemeinsamen Lernens und schafft so möglicherweise gute Voraussetzungen für dessen Durchführung (gemäß UN – Konvention für die Rechte der Menschen mit Behinderung).

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Kommentare

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Chronist am :

Im Schul- und Sportausschuss wurde der Antrag der Linken, die Einrichtung einer dritten Gesamtschule zu prüfen, noch nicht abschließend beraten. Vielmehr stimmte der Ausschuss geschlossen dem Vorschlag des Vorsitzenden Hans Peter Meinecke (SPD) zu, zunächst eine interfraktionelle Arbeitsgruppe in den nächsten zwei Wochen wichtige Basisdaten zusammenzustellen. Denn: „Denn die gegenwärtigen sind zum Teil veraltet oder zu ungenau!“

Fraktion der Linken am :

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Hans-Peter Meinecke sagte in der vergangenen Sitzung des Schulausschusses fest zu, dass die Arbeitsgruppe innerhalb der nächsten 14 Tage eingeladen werde. Die Frist ist mittlerweile vergangen. Eine Einladung hat uns bisher nicht erreicht. DIE LINKE gewinnt den Eindruck, dass das dringende Thema der 3. Gesamtschule durch die Gestaltungsmehrheit auf die lange Bank geschoben werden soll. Dies ist umso unverständlicher, als der Landtagsabgeordnete Sven Wolf (SPD), der Schulausschuss- und SPD Fraktionsvorsitzende Hans Peter Meinecke und der Sozialdezernent Burkhard Mast-Weisz sich ebenfalls für eine dritte Gesamtschule ausgesprochen haben. Wir fordern die Gestaltungsmehrheit auf, endlich mit uns gemeinsam konstruktive Vorschläge für eine weitere Gesamtschule in dieser Stadt zu entwickeln. Die 3. Gesamtschule wird dringend benötigt. Schließlich geht es um die Zukunft der Kinder in dieser Stadt. (Axel Behrend)

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