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Schutzgemeinschaft hofft auf Sponsoren für Waldjugendspiele

von li. n. re.: Joachim Schaaf, Stephan Nöh, Vorsitzende Elke Rühl, Michael Hußmann und Ronald Paas, stellv. Vorsitzender. Foto: Lothar KaiserAuch in diesem Jahr wird der Vorstand des Kreisverbandes Remscheid der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (SDW) wieder Waldjugendspiele organisieren. Das kündigte die Vorsitzende Elke Rühl gestern in der Mitgliederversammlung bei ThyssenKrupp an der Papenberger Straße an. Die Spiele waren im vergangenen Jahr erstmals organisiert worden – „mit großem Erfolg“, wie Rühl feststellte. 250 Grundschüler und eine Gruppe des „Waldhofs“ hatten teilgenommen, so gut vorbereitet von ihren Lehrer/innen, dass alle Fragen zu Umwelt und Natur hätten beantwortet werden können.

Der Hauptpreis damals: ein Grilltag mit Stephan Nöh (33). Der Revierförster von Küppelstein, bisher Beisitzer im Vorstand, wurde am Samstag von den 15 Mitgliedern (darunter der frühere Baudezernent Helmut Kennepohl) einstimmig zum Schatzmeister und Geschäftsführer des Kreisverbandes gewählt. Seinem Vorgänger und Kollegen Joachim Schaaf dankte die Vorsitzende herzlich für „engagierte Arbeit für die Schutzgemeinschaft“.  Als neuer Beisitzer wurde, ebenfalls einstimmig, Michael Hußmann in den Vorstand gewählt. Die Kasse, die Schaaf seinem Nachfolger übergibt, enthält 500 Euro. Damit ist klar: Auch bei den diesjährigen Waldjugendspielen ist der Kreisverband auf Sponsoren angewiesen - für Verpflegung, Transport und Sachpreise. Doch da ist der Vorstand recht optimistisch. Für den Juni 2006 von Forstamtsleiter Markus Wolff der Öffentlichkeit vorgestellten Plan eines "Grünes Zentrum" im "Waldhof" gilt das nicht. Rühl: „Das Projekt ‚ruht’ leider!“

Über die Wiederaufforstung der heimischen Wälder nach den Orkanen der vergangenen Jahre (siehe auch „Kyrill: Neuer Wald entsteht auch ohne menschliches Zutun“ im Waterbölles vom 30. Mai 2007), referierte abschließend Markus Wolff. Dabei ging er auch auf den Zusammenhang von frischem Grün unter alten Bäumen und einem zunehmenden Bestand an Rehwild ein. Das Prinzip: Kahlschläge werden in den angestrebten Mischwäldern vermieden; aus dem Wald werden lediglich die älteren Bäume geschlagen. An ihrer Stelle wachsen durch Samenflug die verschiedensten Baumsorten nach. Mit anderen Worten: Es gibt mehr Unterholz als früher, also auch mehr Futter für das Rehwild; entsprechend vermehrt es sich. Das Problem: Nehmen die Rehe überhand, wird zuviel von dem weggefressen, was die Förster eigentlich nachwachsen lassen wollen. Markus Wolff: „Die Jäger müssen ihren Wildbestand im Auge behalten. Darüber sind wir mit ihnen häufig im Gespräch…“

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Chronist am :

Zahlen Daten, Fakten aus den Vortrag von Markus Wolff: Stadtwald Remscheid 1.450 Hektar (ha), Forstverband Remscheid 1.280 ha (ca. 700 Eigentümer), sonstiger Privatwald ca. 150 ha. Besonderheiten des Remscheider Waldes: kleinparzellierte Gemengelage von städtischem und privatem Waldbesitz; sich vielfach überlagernde Nutz-, Schutz- und Erholungsfunktionen. Das Städtische Forstamt betreut ca. 2.850 ha (vier Forstreviere, elf Forstwirte, 2,1 Mitarbeiter im Büro), jährlicher Einschlag von bis zu 20.000 Festmetern. Holzzuwachs im Remscheider Wald mind. 21.000 cbm/f p.a., das sind 60 to pro Tag oder 42 kg je Minute. Pro Jahr bindet der Remscheider Wald an Holzbiomasse (Kohlenstoff) mind. 8.250 to und Kohlendioxid (CO2) mind. 29.700 to.

Chronist am :

Der Forstverein für Nordrhein-Westfalen e.V. lädt am Mittwoch, 7. Juli, nach Remscheid in das A1-Motel zu einer Diskussionsveranstaltung ein. Unter dem Motto „Auf dem Weg zur Waldstrategie 2020 - welchen Wald braucht ein zukunftsfähiges Nordrhein-Westfalen?“ beleuchten und diskutieren Experten aus Wissenschaft, Verwaltung und Verbänden mit den am Wald interessierten Tagungsteilnehmern die Anforderungen an den zukünftigen Wald in NRW im Zeichen von Rohstoffknappheit, Biodiversität und Erlebnisgesellschaft.

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