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Heute kurz vor 2 Uhr: Das erste Brückenteil schwebt ein

Die ersatzbrücke über die Bahngleise an der Lenneper Straße wird montiert. Foto: Lothar Kaiser

Gestern gegen 20 Uhr: Nichts geht mehr auf der Lenneper Straße zwischen Intze- und Neuenkamper Straße. Bis zur endgültigen Straßensperre kurz vor der Brücke über die Bahngleise ist nur noch Anlieferverkehr erlaubt. Ein 500 Tonnen schwerer Autokran wird aufgebaut. Er wird die beiden ebenfalls tonnenschweren Brückenteile aus Stahl in Position bringen, die Tieflader aus den anliefern. Sobald der letzte Zug in dieser Nacht die Baustelle passiert hat und unter einem der beiden Brückenteile Leerrohre für Leitungen der Telekom angebracht sind, soll es losgehen.

Die fertige Ersatzbrucke gegen Mittag. Foto: Lothar KaiserUnd genau so passiert es. Ohne Hektik, aber wie ein Uhrwerk läuft das Ganze ab, von Seiten der Stadt kontrolliert von Projektleiter Gunter Breidbach und Hans-Otto Heming, beide vom Amt für Straßen- und Brückenbau. An vier flexiblen „Bändern“ schweben die beiden Teile nacheinander ein, erst die linke, dann die rechte Fahrbahn, jeweils mit Fußgängergeländer. Und dass dabei die beiden Fahnenmasten neben der Tankstelle unbeschädigt bleiben – schließlich müssen die Stahlkonstruktionen zuerst von den Transportfahrzeugen gehoben und dann mit Rechtsschwenk über die Brückenlager positioniert und darauf dann langsam abgesenkt werden – wundert den Laien.

Aber passieren kann doch immer etwas. Diesmal ist es ein Hydraulikventil des Krans, die platzt. Da steht der Kran bereits auf der anderen Seite der alten Brücke, um den kleineren Teil der Ersatzbrücke in Position zu bringen. Die Folge ist eine rund dreistündige Zwangspause. Dann ist ein neues Ventil geliefert und montiert. Gegen Mittag schließlich der Anruf von Gunter Breidbach: "Die Straßensperrung ist aufgehoben; seit 11.15 Uhr läuft der Verkehr wieder!"

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