Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Neues Autobahnschild wirbt für Remscheider Museen

Pressemitteilung des Fachverbandes Werkzeugindustrie e.V.

Seit dem 28. Juli  steht an der A1 von Dortmund nach Köln vor dem Anschluss Lennep eine braune Hinweistafel. Mit den skizzierten Gebäudeumrissen des Deutschen Werkzeugmuseums in Hasten und des Deutschen Röntgen-Museums in Lennep sowie den Namen der Museen wirbt sie  für deren Besuch. Die Tafel in der Gegenrichtung soll nach Fertigstellung der A1 in Fahrtrichtung Köln-Dortmund im Herbst  folgen.

Am 20. November 2007 hatte sich Rainer Langelüddecke, der Geschäftsführer des Fachverband Werkzeugindustrie e.V. in Remscheid , brieflich an das NRW-Verkehrsministerium und dafür geworben, mit sogenannten „touristischen Hinweistafeln“ an der Autobahn A1 auf das Deutsche Röntgen-Museum und das Deutsche Werkzeugmuseum hinzuweisen. Schon im Jahr 2006 war die Stadt Remscheid dem Vorschlag Langelüddeckes gefolgt, und hatte die innerörtliche Ausschilderung zum deutschen Werkzeugmuseum durchgängig eingerichtet. Weiter schrieb Langelüddecke an das Ministerium:

„Remscheid ist die “Hauptstadt des Werkzeugs“, da industriegeschichtlich Remscheid und das umliegende Bergische Land der hauptsächliche Standort der Werkzeugfabrikation in Deutschland ist. Seit 1967 besteht das Deutsche Werkzeugmuseum Remscheid, das einzige Museum dieser Art in Deutschland, ja in Europa. Es beherbergt eine umfangreiche technik-, sozial- und kulturgeschichtliche Sammlung von Werkzeugen verschiedener Jahrtausende, von der Steinzeit bis zur Jetztzeit. Die Sammlung hat überregionale handwerks- und industriegeschichtliche Bedeutung; sie umfasst Handwerkzeuge, Maschinenwerkzeuge und Elektrowerkzeuge. 1998 wurde nach zweijährigen Um- und Ausbaumaßnahmen unter Einbringung eines neuen fachlichen Museumskonzepts das Deutsche Werkzeugmuseum wiedereröffnet und erfreut sich eines lebhaften Zuspruchs von Besuchern. Veranstaltungen ziehen zudem zahlreiche Menschen als Besucher und Nutzer der Museumsräumlichkeiten an. Seit 1932 existiert im Remscheider Ortsteil Lennep das “Röntgen-Museum“, das in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts zum “Deutschen Röntgen- Museum“ wurde. Lennep ist der Geburtsort von Wilhelm Conrad Röntgen. Das neu konzipierte Röntgen-Museum zeigt in einem einzigartigen didaktischen Ansatz Stationen aus dem Leben Röntgens, seines Wirkens und die breite Abbildung der technischen Möglichkeiten seiner “Erfindung“, den Röntgen-Strahlen (X-ray). Beide Museen weisen im Jahr einen derzeitigen Besucherzulauf von 50.000 auf, Tendenz steigend. Die Museen in Remscheid sind Teil der Fachgruppe der Technikhistorischen Museen in der Bundesrepublik, die im Deutschen Museumsbund angesiedelt sind. Dieser Fachgruppe gehören derzeit rund 50 Deutsche Museen mit Technik-, Industrie- und Branchenbezug an.

Nach Erkenntnissen des “Instituts für Museumskunde“ in Berlin gibt es in Deutschland rund 6.000 Museen, darunter jedoch nur 100 Museen mit einer Besucherzahl von 100.000 und mehr. Rund 2.000 Museen in Deutschland haben einen Besucherstrom von weniger als 5.000 Besucher, woraus sich im Falle der beiden Deutschen Museen in Remscheid klar ablesen lässt, dass die Besucherzahl 50.000 für beide Häuser schon heute ein respektables Ergebnis ist, dass jedoch durch die Hinweistafeln entscheidend verbessert werden könnte“. Langelüddecke, zugleich auch 2. Vorsitzender des Förderkreises Deutsches Werkzeugmuseum, koordinierte in der Folge die bildliche Gestaltung der Schilder, die hieran beteiligten Fördervereine der Museen und die eingeschalteten, zuständigen Behörden. „Bis die Schilder freigegeben und dann im Mai 2009 behördlich angeordnet waren, ging eigentlich alles recht flott. Diffizil wurde es erst mit der konkreten Auftragserteilung und Baugenehmigung“, so Langelüddecke.

Nach einer Ausschreibung unter zehn Anbieterfirmen kamen die Feinheiten: Standortauswahl und Prüfung der Bodenverhältnisse. Dabei stellte sich heraus, dass das Schild in Fahrtrichtung Köln-Dortmund einen besonderen Unterbau benötigen wird, der die Kosten erhöhte. Immer wieder musste Langelüddecke die geldgebenden Vereine, die Gesellschaft der Freunde und Förderer des Deutschen Röntgen-Museum in Remscheid Lennep e.V. und den Förderkreis Deutsches Werkzeugmuseum e. V. um weitere Gelder angehen. Auch mit den Landesbehörden ist zur Wartung der Schilder ein 20-Jahres-Vertrag zu schließen. Je Schild schultern die Vereine Kosten in Höhe von rund 8.000.- €.

Langelüddecke: „Gut Ding will Weile han. Ich bin froh, und den Museumsvereinen und den Museumsdirektoren, Dr. Diederichs und Hennig, dankbar für die tolle Zusammenarbeit und die Unterstützung. Und glücklich, dass nun das erste Schild in Fahrtrichtung Dortmund-Köln vor der Ausfahrt Lennep steht.“ Und eine Bitte richtet Langelüddecke an die Stadt: „Wir mussten den Wunsch des Ministeriums akzeptieren, dass das Schild vor der Ausfahrt Lennep steht. Hier fehlt also noch die mit wenigen Schildern einzurichtende Wegweisung zum Werkzeugmuseum. Und: Wer die Autobahn am Hauptanschluss Remscheid verlässt, sollte schon an der Lenneper Straße den Weg zum Röntgen- Museum bzw. Werkzeugmuseum erkennen können.“

Trackbacks

Keine Trackbacks

Kommentare

Ansicht der Kommentare: Linear | Verschachtelt

Fachverband Werkzeugindustrie e. V. am :

An der A1 steht nun auch in Fahrtrichtung Köln-Dortmund eine touristische Hinweistafel für das in Remscheid ansässige Deutsche Werkzeugmuseum und das in Lennep beheimatete Deutsche Röntgen-Museum. Nach Mitteilung des Initiators dieser Schilder, Rainer Langelüddecke, zugleich zweiter Vorsitzender im Förderverein des Deutsche Werkzeugmuseums, wurde das Schild gestern Mittag ungefähr 400 m nördlich der Tank- und Raststätte Remscheid aufgestellt. Der hartnäckige Winter hatte die Montagearbeiten um rund acht Wochen verzögert. Zufrieden „äußerte sich Langelüddecke, dass nunmehr die beiden Museumsperlen Remscheids“ auch überörtlich bekannt gemacht würden. Immerhin zählen beide Museen jährlich schon über 50.000 Besucher, eine Zahl, die mit Langelüddeckes Worten, „noch steigerungsfähig ist“.

Peter Jahn am :

Über die Tafeln habe ich mich sehr gefreut. Leider mußte ich jedoch feststellen, daß keine Ortsangabe darauf ist, hingegen auf der Hinweistafel für die Altstadt Hückeswagen der Name der Stadt steht. Könnte man "Remscheid" bei den beiden anderen Tafeln noch hinzufügen? Ich denke, das nicht jeder Autofahrer weiß, dass die beworbenen Museen in Remscheid liegen.

Kommentar schreiben

Die angegebene E-Mail-Adresse wird nicht dargestellt, sondern nur für eventuelle Benachrichtigungen verwendet.

Um maschinelle und automatische Übertragung von Spamkommentaren zu verhindern, bitte die Zeichenfolge im dargestellten Bild in der Eingabemaske eintragen. Nur wenn die Zeichenfolge richtig eingegeben wurde, kann der Kommentar angenommen werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Browser Cookies unterstützen muss, um dieses Verfahren anzuwenden.
CAPTCHA

Standard-Text Smilies wie :-) und ;-) werden zu Bildern konvertiert.
Formular-Optionen

Die einzelnen Beiträge im "Waterbölles" geben allein die Meinung des Autors / der Autorin wieder. Enthalten eingeschickte Texte verleumderische, diskriminierende oder rassistische Äußerungen oder Werbung oder verstoßen sie gegen das Urheberrecht oder gegen andere rechtliche Bestimmungen oder sind sie nicht namentlich gekennzeichnet nebst E-Mail-Adresse, werden sie nicht veröffentlicht. Das gilt auch für substanzlose Bemerkungen ("Find ich gut/schlecht/blöd...etc."). Aus den oben genannten juristischen Gründen sowie bei längeren Texten sind auch Kürzungen nicht ausgeschlossen.

Kommentare werden erst nach redaktioneller Prüfung freigeschaltet!