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Attraktive Straßenbahn vom Bahnhof bis zum Schützenplatz

Reste der alten Straßenbahntrasse, die über die Alte Bismarckstraße. führte.von Angela Wende

Angeregt durch den Leitartikel des Ronsdorfer Sonntag-Blattes vom 29. August, der sich mit der Wiederbelebung der Barmer Bergbahn beschäftigt (siehe unter http://www.sonntagsblatt-online.de/index.htm), möchte ich einige Gedanken zur Wiederbelebung der - unserer(!) - Remscheider Innenstadt beitragen. Ich weiß natürlich, dass sich weit kompetentere Mitbürger und Kommunalpolitiker schon damit befassen, aber ich denke, angesichts des für jedmann sichtbaren „Sterbens“ der Alleestraße kann jeder Beitrag nützlich sein. Mir schwebt eine Idee vor, die auch die Wuppertaler haben: die Belebung der Stadt - und zwar der ganzen Innenstadt - durch eine touristische Attraktion, die anknüpft an alte Zeiten, in denen Remscheid voller Entdeckergeist und Innovationen war. Damals verlief in meiner Heimatstadt Remnscheid die steilste Straßenbahnspur Europas (Alte Bismarckstrasse). Sollten sich in diesen Zeiten leerer öffentlicher Kassen genügend Liebhaber, Interessenten und Freunde der alten Straßenbahn finden -  besonders: zahlungskräftige Sponsoren -, dann könnte man vielleicht ein großartiges Projekt auf den Weg bringen: Eine (einspurige) Straßenbahn-Spur vom Bahnhof bis zum Schützenplatz!

Diese Bahn sollte bestückt sein mit ausschließlich historischen (kleinen!) Wagen; siehe auch http://www.wisoveg.de/rheinland/museum/kohlfurt/mu-kohl.htm. An mehreren Stellen sollte die Bahntrasse zweigleisig sein zum Aussteigen und zum Pssierenlassen der Gegenbahn. Haltestellen? Beispielsweise am Markt, an der Wiedenhofstraße, bei „Foto Kaiser“/“Café Sahnetörtchen“, an der „Zange“, an der Oberen Hindenburgstraße, am Gertrud-Bäumer- Gymnasium, usw. bis zu einer Schleife am Stadtpark („Schützenhaus“)!

Die Bahn sollte mit einem Tagesticket zu benutzen sein, das preislich akzeptabel - sprich: günstig(!) - ist. Wer jemals in San Francisco war und erleben konnte, wie begeistert Touristen auf eine „historische“ Bergbahn reagieren, der kann sich vorstellen, dass so etwas auch in unseren Breiten auswärtige Besucher/innen anlocken könnte. Einmal abgesehen davon, dass eine solche Bahn auch für uns Bürger, speziell für die Älteren unter uns (von denen es ja zunehmend mehr gibt), die körperlich nicht mehr so beweglich sind und/oder nicht mehr Auto fahren, von besonderer Bedeutung sein könnte, weil man eben gemütlich einen Einkauf auf der Alleestraße bewältigen kann oder zum Stadtpark fahren oder zum Bahnhof. Die Bahn könnte nicht nur ein belebendes Element der örtlichen Gastronomie sein, sondern auch zur attraktiveren Gestaltung des Schützenplatzes motivieren.

Das klingt in den Ohren der Pragmatiker sicher traumtänzerisch. Aber es wäre eine Attraktion, die Leben bringen könnte in unsere Stadt. Und die auch für uns alle nützlich sein könnte: So käme z.B. ein Reisender ohne besondere Schwierigkeiten vom Bahnhof in die Innenstadt, könnte dort einkaufen oder ein Café besuchen, er hätte also von Anfang an einen guten Eindruck von unserer Stadt. Und Autofahrer könnten im Parkhaus am Bahnhof ihre Autos abstellen und zu Fuß, per „Nostalgie-Bahn“, unsere Stadt erkunden. Eine Vision? Nein, so neu ist die Idee eigentlich gar nicht. Die Bergischen Museumsbahnen machen es vor.  

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Kommentare

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Felix Staratschek am :

Diese Vorschläge sind nicht neu! Nur würde ich keine Museumsbahn schaffen (was Sonderfahrten mit historischen Fahrzeugen nicht ausschließt), sondern eine moderne niederflurige Straßenbahn von Remscheid-Mitte nach Solingen-Mitte, die die Müngstener Brücke mit benutzt und die beiden Busbahnhöfe umsteigefrei verbindet. da käme kein Auto in der Fahrzeit mit!

Christoph Humpert am :

Hier redet Herr Staratchek von einer Niederflurstraßenbahn, die über die Müngstener Brücke nach Solingen fahren soll. Hallo, hab ich da etwas nicht mitbekommen?!!! Wir haben auf der Strecke eine Bahn, mit der man bald evtl. nicht einmal mehr nach Solingen fahren kann, weil alle Beteiligen zugesehen haben, wie die Müngstener Brücke vergammelt. Also bitte jetzt erstmal das die für Remscheid unglaublich wichtige Pendlerstrecke erhalten und das mit aller Kraft! Der Vorschlag von Frau Wende ist sicher schön, aber bei einer Stadt mit einem diesjährigen Haushaltsdefizit von knapp 100 Miollionen Euro hat das unterste Priorität.

Felix Staratschek am :

Je mehr Züge über die Müngstener Brücke fahren, um so sinnvoller ist deren Erhalt! Was in Karlsruhe die Fahrgastzahlen explodieren ließ, wird auch im Bergischen Land klappen. Heute müssen Pendler zwischen Solingen und Remscheid oft viermal umsteigen: Fahrt zum Busbahnhof, zum Bahnhof, Zugfahrt, Bus zum Busbahnhof und Bus zum Ziel. Mit der Straßenbahn würde das Umsteigen an den Bahnhöfen entfallen. Eine Straßenbahn könnte die Haltstellen Honsberg, Kremenholl, Vieringhausen (Süd) und Reishagen bedienen und wäre trotzdem schneller als jeder Pkw oder Linienbus auf der B 229. Was die Elektrifizierung angeht, erlaubt die heutige Akkutechnik das Befahren der Müngstener Brücke ohne Fahrdraht. Dazu steht ja schon was im Waterbölles.

Angela Wende am :

Mein Anliegen war aber gerade die "Museumsbahn". Weil ich sie verstehe als Magnet für Remscheid. Sie müsste einzigartig im Bergischen Land sein, weil sie eben Alltags tauglich, Steilstrecken bewährt und historisch sehenswert sein sollte! Und meine Frage ging dahin, ob sich private Investoren oder Sponsoren oder Freunde und Interessierte finden könnten, die an einem derartigen Projekt arbeiten wollten. Daher würde ich mich freuen, wenn auf Vorschlag von Herrn Dickel, sich vielleicht Herr Schwick mal zu Wort melden würde.

Lothar Kaiser am :

Zu Wort melden!? Das wäre nicht nur in diesem Fall wünschenswert. Aber tatsächlich ist es leider so: Für die meisten Remscheider Kommunalpolitiker gehört der Waterbölles, der heute eine Million Leserklicks verbuchen kann seit seiner Gründung, zwar zur täglichen Lektüre. Aber in der Öffentlichkeit schwarz auf weiß Stellung beziehen, das ist die Sache der "Hobby-Politiker" nicht. Ausnahmen bestätigen da nur die Regel.

Angela Wende am :

Ihr Vorschlag ist sicher sehr interessant und sinnvoll. Er sollte in den entsprechenden Gremien geprüft werden. Er hat allerdings mit meinen Gedanken so gar nichts zu tun. Denn mein Anliegen ist es, die Attraktivität unserer Stadt zu steigern. Dazu gehört, sie interessant zu gestalten und wieder Leben hinein zu bringen. Damit würde der heimische Einzelhandel und die Gastronomie gestärkt. Übrigens gehören auch "Hingucker" wie schöne(!), intakte Brunnen und auch ein schöner Stadtparkteich mit sauberem Wasser dazu, unsere Stadt attraktiver und lebens- und liebenswerter zu machen! Eine neue Bahnverbindung(zusätzlich zu der schon Bestehenden) kann nichts davon erreichen.

Felix Staratschek am :

Mein Vorschlag hat sehr viel mit dem Ihrigen zu tun. Denn die Investition muss sich lohnen. Und volkswirtschaftlich wäre es eben sinnvoll, die Stadtzentren beider Städte zu verbinden. Im Gegensatz zur Regionalbahn könnte so eine Straßenbahn zahlreiche weitere Haltestellen am Müngstener bedienen. Wenn schon eine Straßenbahn in der Innenstadt, dann in Normalspur und mit einer Anbindung auf die DB-Strecke. Und das Schöne an dieser Linie wäre, dass die Gleise für den größten Teil dieser Linie schon liegen und nur zwei kurze Stickstrecken in die Zentren nötig wären.

Michael Dickel am :

Hallo Frau Wende, vielleicht wenden Sie sich mal an Herrn Schwick von der CDU, der diese Idee schon zur Zeit der Regionale hatte. Seinerzeit war er Fraktionsvorsitzender der CDU und Aufsichtsratsvorsitzender der Stadtwerke. Genau diese wären der richtige "Umsetzer" der Idee. Ich habe keine Ahnung, warum dieser Vorschlag damals nicht weiter verfolgt wurde, und befürchte, ähnlich wird es auch mit Ihrem passieren. Man spricht darüber und dann verliert es sich im Sande.

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