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Jugendkulturfestival mit mehr als 40 Musik- und Tanzgruppen

Dass die Jugendband „Luxuslärm“ kürzlich eine neue CD herausgebracht hat, die bei jungen Leuten im Bergischen sehr gut ankommt, verhilft demBergischen Jugendkulturfestival“ eventuell zu einem zusätzlichen Besucheransturm. Denn am 11. September, beim große „Open-Airt-Konzert“ auf der Konrad-Adeneuer-Straße (15 bis 22 Uhr, Einlass 14.30 Uhr) wird „Luxuslärm“ zum Abschluss des siebentägigen Veranstaltungsreigens zusammen mit anderen Musikgruppen aus der Jugendszene auf der Bühne stehen. Sie soll mit Blick auf die Kooperationspartner Teo Otto Theater, Bücherei und Städt. Galerie direkt vor dem Bustunnel unter dem Allee-Alleecenter errichtet werden. Für die Busse der Stadtwerke ist dann kein Durchkommen mehr; sie werden an diesem Tag über Hoch- und Elberfelder Straße umgeleitet. Denn das „Festivalgelände“ wird sich vom Alleecenter bis zum RGA/Ebertplatz erstrecken. Platz genug für die erwarteten 2.000 bis 2.500 Jugendlichen. Und wenn s mehr werden? Nach den schrecklichen Ereignissen bei der Loveparade in Duisburg gingen Vertreter des städtischen Ordnungsamtes, der Polizei und der Feuerwehr das Veranstaltungskonzept noch einmal durch, „fanden aber nichts, was sie hätten beanstanden müssen“. So der Chef des Ordnungsamtes, Jürgen Beckmann, gestern auf einer Pressekonferenz in der „Kraftstation“ an der Honsberger Straße. „Erst bei 4.000 Besuchern müsse Stopp gesagt werden."

Veranstaltet wird das Jugendkulturfestival von den Städten Solingen, Wuppertal und Remscheid – erstmals 2003, damals zeitgleich an einem Wochenende in allen drei Städten in der Nähe der Hauptbahnhöfe.  2008 bündelten die bergischen Großstädte erstmals ihr personelles Know-how und ihre finanziellen Ressourcen und richteten das Festival an einem Tag gemeinsam in Wuppertal aus. 2009 folgte Solingen, und nun ist Remscheid an der Reihe.  Der Leitgedanke damals wie heute: Jugendliche brauchen ein altersgerechtes Kulturangebot, und sie müssen die Möglichkeit haben, selbst Kultur zu schaffen. Nicht ohne Stolz berichtete auf der gestrigen Pressekonferenz die Sozialarbeiterin Deniz Kaynak von der Stadt Remscheid, an der Planung des Festivals, das am kommenden Freitag mit einer Fotoausstellung, einem Trommel-Wokshop und einen Rap-Contest beginnt, hätten sich mehr als 500 junge Leute aus dem Bergischen beteiligt. Hinzu kommen mehr als fünfzig Kooperationspartner.

Pressekonferenz mit Filmvorführung im verdunkelten Saal der Kraftstation. Foto: Lothar KaiserDeren „harter Kern“ war gestern in der „Kraftstation“ vertreten – in sichtlicher Vorfreude auf das Großereignis. Mit dabei: Oberbürgermeisterin Beate Wilding und Stadtdirektor Burkhard Mast-Weisz. Unwahrscheinlich, dass ihnen die Namen der vielen Musikgruppen etwas sagten, die durch den Raum schwirrten. Sie machten ihnen jedoch eines klar: „Es brodelt in den Städten“ (Julia Dill, Mitarbeiterin der „Kraftstation“). Und diese Jugendkultur habe es verdient, an die Öffentlichkeit gebracht zu werden, statt sich in Hinterhöfen abzuspielen, so Deniz Kaynak. Ein Ziel, das das Jugendkulturfestival erreichen dürfte. Dafür spricht das umfangreiche und vielfältige Programmangebot von HipHop bis Rock, von Malerei bis Graffiti, von Ballett bis Breakdance, von Theater bis Trendsport oder Video bis Journalismus ... (siehe unten und auf der Homepage der Veranstalter). Der Stadtdirektor war beeindruckt: „Das zeigt, was in den drei Städten so alles los ist!“

 Die Jugendkultureinrichtungen in den bergischen Städten arbeiteten teilweise drei Jahre lang an Projekte, die nun im Rahmen des Festivals der Öffentlichkeit präsentiert werden. Dazu zählen ein Theater- und ein HipHop-Workshop, ein Musical, eine „Zeitreise durch die Musikgeschichte“ und eigens verfasste Raptexte, die mit Livebildern aus den drei bergischen Städten untermalt werden. Unter anderem in Kooperation mit Schulen entstanden Kulturproduktionen aus Tanz, Film, Musical, Malerei, Medien, Musik und Literatur sowie eine Skulpturenausstellung und eine Tanzrevue (am Freitagabend, 10.September, im Teo Otto Theater). An verschiedenen Orten Remscheids werden Workshops und Mit-Mach-Aktionen angeboten.

Der Höhepunkt und gleichzeitiger Abschluss ist am Samstag, 11. September,  das Open-Air-Festival mit mehreren Bühnen auf der Konrad-Adenauer-Straße. Auf der „Rockbühne“, der „HipHop-Stage“ und der „Straßenmusikbühne“ werden lokale Bands und überregionale Gruppen des HipHop, Pop und Rock für gute Stimmung und vor allem für gute Musik sorgen, und auf der „Open-Stage“ erhalten junge Künstler anderer Genres die Möglichkeit zu zeigen, was in ihnen steckt. Sei es nun Musik, Tanz, Theater, Poetry Slam oder Comedy – auf dem Jugendkulturfestival in Remscheid ist jedes Genre gern gesehen. Insgesamt nehmen mehr als 40 Musik- und Tanzgruppen teil.

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Stadt Remscheid am :

Worauf sich die Jugendlichen der Theaterwerkstatt des Westdeutschen Tourneetheaters seit Monaten freuten, fällt nun leider aus: Das Stück „Goethes Faust - Gretchens Kästchenszene“, das heute um 19 Uhr im Westdeutschen Tourneetheater (Bismarckstr. 138) aufgeführt werden sollte, musste wegen der plötzlichen Erkrankung einer Hauptakteurin abgesagt werden. (Büro der Oberbürgermeisterin)

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