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Sanierung von "Haus Cleff" ist machbar, Herr Nachbar

Vor dem Eingang von „Haus Cleff“, Museum für bergische Wohnkultur, Dr. Urs Diederichs, der Leiter des Historischen Zentrum der Stadt Remscheid, mit dem Grabstein von Johann Peter Hilger, Erbauer des prächtigen Doppelhaus aus der Rokoko-Zeit. Archivfoto: Lothar Kaiser

Zum „Haus Cleff“, Teil des Historischen Zentrums“ der Stadt Remscheid auf Hasten gab es in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid, die gleich nebenan im Eingangsbereich des Werkzeugmuseums tagte, vom Aachener Architekten Achim Wolf eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte: Das alte Patrizierhaus aus Fachwerk muss saniert werden. Und die gute: Die Schäden sind nicht so schwerwiegend, wie zunächst befürchtet worden war. „Da sei ihm „ein Stein vom Herzen gefallen“, sagte Thomas Judt, der Chef des städtischen Gebäudemanagements, dazu vor der laufen Fernsehkamera eines WDR-Lokalzeit-Reporters. In der Sitzung führte er weiter aus, die Instandsetzung könne über mehrere Jahre verteilt werden. Mit Fördermitteln des Landes aus dem Etat für Denkmalschutz sei zu rechnen, und der Eigenanteil der Stadt lasse sich aus dem allgemeinen Instandhaltungsetat des Gebäudemanagements bestreiten. Judt: „Die Sanierung wird voraussichtlich einen mittleren sechsstelligen Betrag erfordert. Aber man hätte (nach dem ersten Augenschein) mit einem wesentlich höheren Betrag rechnen können!“

Auf den „ersten Augenschein“ hatte sich Architekt Wolf nicht verlassen, nachdem er von der Stadt den Auftrag erhalten hatte, den Instandsetzungsbedarf von „Haus Cleff“ zu ermitteln. Er stieg auf den nicht ausgebauten Dachboden, der lange Zeit als Lager gedient hatte. De Folge: Der Balkenboden hat sich nach unten durchgedrückt. Er lüftete in Parterre den Linoleumboden – und stellte fest, dass Putzwasser dort folgenreich „versickert“ ist. Er nahm Decken und Wände unter die Lupe - und entdeckte Risse. Die aber „sind in einem Fachwerkhaus nichts Ungewöhnliches und nur von kosmetischer Natur. Wichtiger: Die Balken sind in einem guten Zustand!“ Die Bezirksvertreter, die Ebbe in der Stadtkasse vor Augen, hörten es mit Erleichterung.

Achim Wolf berichtete weiter, die Brandmeldeanlage müsse erweitert und eine Rufanlage eingebaut werden. Auch seien die historischen Türen nicht brandschutzgerecht und müssten entsprechend verändert werden. Das alles habe oberste Priorität aus Gründen der Sicherheit der Besucher und Beschäftigten. Demgegenüber sei alles andere zweitrangig. „Die Standsicherheit des Gebäudes ist gewährleistet!“ Zu empfehlen sei, nicht nur die Türen und Fenster, an denen der Lack abblättere, neu zu streichen, sondern auch an eine energetische Optimierung des Gebäudes zu denken: „Dämmung im Dachgeschoss und eine innen liegende Einscheibenverglasung der Fenster, die das äußere Erscheinungsbild nicht beeinträchtigt!“

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