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Rosenhügel wird durch "Konsum-Terrassen" aufgewertet

Fotos: Lothar Kaiser

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Oberbürgermeisterin Beate Wilding, der SPD-Landtagsabgeordnete Sven Wolf und der Essener Landschaftsarchitekt Rüdiger Brosk hatten gestern Nachmittag gut lachen, als sie zur offiziellen Einweihung der „Konsum-Terrassen“ das obligatorische rote Band zerschnitten. Denn für den neuen Stadtteilpark zwischen Rosenhügeler Straße und Lobborn trifft der alte Spruch zu: „Was lange wird, wird endlich gut!“ (wie lange es gedauert hat, verdeutlicht die chronologische Beichterstattung im Waterbölles am Textende). „Das Gelände drohte zur Schmuddelecke zu werden“, erinnerte Wilding die zahlreich erschienenen Anwohner/innen und Kommunalpolitiker gestern an den Anfang des Projektes vor fünf Jahren im Rahmen der Regionale 2006. „Und was für ein wunderschöner Platz ist daraus jetzt geworden!“ Kaum fertig, wurde er von den Bewohnern des Stadtteils Rosenhügel auch schon angenommen. Immerhin hatten einige von ihnen zusammen mit den Stadtteilkoordinatorinnen Marion Heßler und Carmen Lepperhoff Ideen und Anregungen in die Planung von Rüdiger Brosk eingebracht. „In Diskussionen sammelten Kinder, Jugendliche und Erwachsene ebenso ihre Vorschläge wie Migrantinnen und Senioren“, heißt es in den bebilderten Faltblatt, das dasStadtteilbüro Rosenhügel zur Eröffnungsfeier aufgelegt hatte.

Allen, die am Gelingen der „Konsum-Terrassen“ einen Anteil haben, dankte die OB herzlich. Dem Land NRW für die finanzielle Hilfe, ohne die das Projekt gar nicht möglich gewesen wäre, dem Architekten, den Bürgern und auch den Mitarbeitern in den Fachabteilungen der Verwaltung“, die an Planung und Bauausführung beteiligt waren (und im Faltblatt genannt sind: Petra Hellmann-Wien, Wolfgang Zähler, Claus-Thomas Hübler, Nico Tillmanns, Wolfgang Heberer und Dirk Buchwald). Und der Dank der OB galt auch den Institutionen und Vereinen, die die Organisation des gestrigen Einweihungsfestes übernommen hatten. Es zeigte auf, wie vielfältig nutzbar für Jung und Alt der Park geworden ist.

Eigentlich ist die Idee des Stadtteilparks noch älter als sechs Jahre. Nicht erst mit der Regionale 2006, sondern bereits 2002, als der Rosenhügel in das Städtebauförderungsprogramm „Soziale Stadt NRW“ aufgenommen wurde, hatte sich die Möglichkeit eröffnet, das Gelände der einstigen Konsumgenossenschaft „ERinigkeit“ (gegründet 1930) umzugestalten. Das einstige Lager und Vereinshaus der Konsum-Mitglieder hinter dem vor zehn Jahren gebauten „Gesundheitszentrum Süd“ (das Jubiläum wurde gestern zeitgleich gefeiert) stand viele Jahre lang leer, wurde zur unansehlichen Ruine, die schließlich 2008 abgerissen wurde.

Die neuen „Konsum-Terrassen“ mit ihren zahlreichen Sport- und Spielmöglichkeiten, sind nicht nur ein Paradies für Kinder, sondern werten auch den ganzen Stadtteil auf. Zitat aus dem Faltblatt des Stadtteilbüros: „Zwischen Seilzirkus und Basketballanlage gibt es Angebote für jeden Geschmack. Wenn die gut gefüllte Spielbox geöffnet ist, werden Sandkiste, Rutsche und Co. Durch eine Vielzahl von Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung ergänzt. Und er einfach verweilen möchte, kann sich auf eine der neuen Parkbänke setzen und die Aussicht genießen. (…) Der Rosenhügel ist damit dem Ziel einer spürbaren Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im Stadtgebiet ein gutes Stück näher gekommen.“

Die Konsum-Terrassen in Zahlen:

  • Gelände: 95 Meter lang, 5.000 Quadratmeter, davon 3.400 qm begrünt, 1.100 qm befestigt und 2.950 qm bespielbar (elf Spielgeräte), Gefälle 15,8 %.
  • Gesamtkosten: 1.431.485 Euro, davon 1.145.187 Euro Landesförderung. Eigenanteil der Stadt: 286.297 Euro. Reine Baukosten (ohne Abriss des alten Konsums): 950.000 Euro (Geländeverfüllung 75.000 Euro, befestigte Flächen 230.000 Euro, Mauern und Wände 350.000 Euro, Pflanzung 120.000 Euro, Spielgeräte, Bänke etc. 100.000 Euro und Sonstiges 75.000 Euro).

Ein wenig grüner könne die schöne Anlage noch werden, bemerkte Beate Wilding gestern. Und das werde sie auch, versicherte Architekt Rüdiger Brosk. Schließlich wurden rund 1.000 Pflanzen gesetzt, meist bodendecke Gehölze, aber auch Sträucher und einige Bäume, sowie 2.500 Stauden. Gräser und Farne sowie 20.000 Blumenzwiebeln. Man darf gespannt darauf sein, ob das neue Park im nächsten Frühjahr „explodieren“ wird…

Die Chronologie im Waterbölles:

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