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"Parkgebühren an Schulen wichtiger als Bildung der Kinder?"

Volker LeitzbachDass sie künftig für Stellplätze an den Schulen künftig Parkgebühren zahlen sollen, ärgert so manche Remscheider Lehrerinnen und Lehrer. Einer von ihnen – Volker Leitzbach, Lehrer an der Albert-Einstein-Gesamtschule – hat zur Einwohnerfragestunde in der Ratssitzung am kommenden Donnerstag einige Fragen an die Fraktionen und die Oberbürgermeisterin gestellt, auf die er eine dezidierte Antwort erhofft.

Einwohnerfragen an die im Rat der Stadt Remscheid vertretenen Fraktionen:

  1. Warum setzen Sie sich in den Bereichen Wirtschaft und neue Technologien für die Anwerbung und Bindung von Fachkräften und Unternehmen an Remscheid ein, legen aber andererseits im Bildungsbereich Stolpersteine, die ein Engagement von LehrerInnen und anderen an den städtischen Bildungsinstituten engagiert und erfolgreich arbeitenden Fachkräften neben zum Beispiel unzureichend vorhandenen oder nicht gut ausgestatteten (Lehrer-) Arbeitsplätzen um einen weiteren Aspekt unattraktiver machen, indem diese zukünftig für ihre Parkplätze an Schulen, also für ihr Engagement in Remscheid und für eine gute Bildung Remscheider Kinder, nun auch noch weiteres Geld zahlen sollen, obwohl sie einen Großteil der für ihre Arbeit benötigten Lehr- und Unterrichtsmaterialien tagtäglich auch noch im eigenen Pkw selbst zur Schule mitbringen?
  2. Wieso lassen Sie es zu, dass die Verwaltung den Schulen dringend benötigte finanzielle Mittel, die wir hier und heute für eine gute und erfolgreiche Arbeit brauchen, durch Haushaltskürzungen und Sperrungen wegnimmt und ermöglichen oder fordern es sogar, dass die Stadt Gelder „investiv“ für die Vorbereitung zur Bewirtschaftung der Parkplätze bereitstellt und gewichten somit zukünftig vielleicht zu erzielende, in ihrer Höhe noch nicht einmal zu beziffernde Mehreinnahmen im Haushalt durch Parkgebühren an Schulen höher als die Bildung unserer Kinder und die Investition in deren Zukunft?

Einwohnerfragen an die Oberbürgermeisterin:

  1. An wen, nach welchen Kriterien und über welchen Zeitraum sollen die an den Schulen nicht einmal für alle dort tätigen Personen ausreichend vorhandenen Parkplätze, unter Berücksichtigung der individuellen beruflichen Anforderungen, sozial gerecht aber vor allem das harmonische Miteinander an und zwischen den Schulen nicht gefährdend, verteilt werden?
  2. Wie gedenken Sie den Zugang zu den bewirtschafteten Plätzen (zum Beispiel im Winter) zu gewährleisten und zu sichern, sowie überhaupt die Nutzung der neuen bewirtschafteten Parkplätze, die von potenziellen Mietern unter (Service-) und verwaltungstechnischen Gesichtspunkten erwartet wird, dauerhaft zu betreiben?

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Waterbölles am : 37,5 Euro für einen befestigten Innenstadt-Stellplatz

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"Parkgebühren an Schulen wichtiger als Bildung der Kinder?" fragte in der Ratssitzung am vergangenen Donnerstag Volker Leitzbach, Lehrer an der Albert-Einstein-Gesamtschule, auch im Namen der Kolleginnen und Kollegen, die in der Einwohnerfragest

Kommentare

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Raphael Hallstein am :

Ach lieber Herr Leitzbach, fragen Sie sich doch einmal, warum normale, private Arbeitgeber - sofern sie in der Innenstadt liegen - kostenfreie Parkplätze anbieten? Ganz einfach: Weil diese Gehaltsbestandteil sind. Die Leute zahlen den vermeintlich kostenfreien Platz letztendlich selbst! Die Anreise zur Arbeit ist kein Problem des Arbeitgebers, sondern des Arbeitnehmers...aus genau diesem Grund wird der Weg zur Arbeit als steuermindernd anerkannt. Und, übrigens: Herr Leitzbach, zeigen Sie Solidarität mit Ihren Schülern. Die "schleppen" auch tagtäglich benötigte Unterrichtsmaterialien im Bus, über der Schulter in selbst finanzierten Taschen auf selbstfinanzierten Fahrrädern, Mofas etc. etc. in die Schule, sind also genau so "belastet" wie Sie. Und zum Schluss: Sie meinen die an den Rat beschriebene Korrelation von Parkkosten und den Investitionen im Bildungsbereich doch wohl hoffentlich nicht ernst, oder? Wenn ja, dann wundert mich zumindest in der sozialwirtschaftlichen und wirtschaftlichen Ausbildung bei deutschen - Entschuldigung Remscheider - Schülern nichts mehr...da wird der Fachkräftemarkt zu einem Leerkräftemarkt, produziert von Lehrkräften....

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