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Kein Geld für die Sanierung der Parkpalette in Lennep

Die Parkpalette an der Bergstraße in Lennep im Winter 2009. Foto: Lothar Kaiser

Seit Mitte November ist klar: Die Stadt Remscheid hat die marode Parkpalette an der Post-/Bergstraße in Lennep wieder „am Bein“. Aus dem einst vollmundig angekündigten Ärztezentrum wird nichts.  An Anfrage der Fraktin der Linken nahm die Verwaltung jetzt zum baulichen Zustand der Parkpalette wie folgt Stellung:

Die Parkpalette wurde 1979 nach Plänen eines Remscheider Architekturbüros zu Herstellungskosten in Höhe von 950.983 € geplant und gebaut. Bereits ab 1991 wurden Schäden registriert und sukzessive kleinere Instandhaltungsmaßnahmen am Bauwerk durchgeführt. Dies waren vornehmlich Arbeiten an Abdichtungen und am Belag in Teilbereichen sowie Betoninstandsetzungsarbeiten an aufgehenden Wänden und Brüstungen. Sicherheitsrelevante Schäden wurden seitdem fortwährend anhand der Mängelberichte aus den Bauwerksprüfungen beseitigt. Zur Vermeidung von „Kalkwasserschäden“ an Kfz wurden im Laufe der Jahre zahlreiche Stellplätze von der Benutzung ausgeschlossen.

Anhand der Bauwerkshauptprüfung wurde in 1997 ein Sanierungsbedarf für eine dauerhafte Erhaltung des Bauwerkes in Höhe von 2.920.000 DM festgestellt und zum Haushaltsplan (HP) bzw. Investitionsprogramm (IP) angemeldet. Diese Mittel wurden im Rahmen der nachfolgenden Beratungen im Bauausschuss nicht zur Verfügung gestellt. Zwischen 2000 und 2004 wurden von der Verwaltung verschiedene Versuche unternommen, über mögliche Änderungen des Bebauungsplanes einen Investor zu finden, der öffentliche Parkplätze erhält. Diese Versuche hatten jedoch nicht zu Erfolg geführt. Auf Grund weiterer Schäden am Bauwerk wurde die Maßnahme mit aktualisiert Kosten in Höhe von 1.575.000 € in 2005 zum IP 2005/2009 angemeldet. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass eine Sanierung bis spätestens 2010 erfolgt sein müsste, da sonst davon auszugehen sein, dass nur noch ein Abriss und ein Neubau möglich seien. Die Mittel wurden mit Beschluss des Rates vom 03.04.2006 für spätere Jahre vorgesehen. Im IP 2007/2011 wurde die Maßnahme für 2011/sp.Jahre beschlossen. Im IP 2008/2012 wurde die Maßnahme auf 2012/sp.Jahre verschoben. Somit konnten die erforderlichen Maßnahmen für eine dauerhafte Bauwerkserhaltung bis heute nicht durchgeführt werden. Es konnte lediglich die Verkehrsicherheit gewährleistet werden. Es ist aufgrund der neueren Erkenntnisse bei Planung und Bau von Parkpaletten davon auszugehen, dass im Hinblick auf weitere Unterhaltungskosten der Neubau einer Sanierung vorzuziehen ist. Im Hinblick auf den Verkauf des Bauwerkes wurden die Mittel im aktuellen IP nicht berücksichtigt.“ Mit anderen Worten: Geld für die Sanierung des Gebäudes steht nach wie vor nicht zur Verfügung.

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Kommentare

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Chronist am :

Inzwischen steht fest: Auch die Projektgesellschaft Hauptbahnhof Remscheid (PHR), der das Gelände am Hauptbahnhof gehört, auf dem der Kölner Investor sein Remscheider Ärztezentrum bauen wollte, hat ihren Vertrag gekündigt und bleibt somit Grundstücksbesitzer.

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