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Eine Stunde Däumchendrehen vor roten Ampeln

Mit dem Stau auf der Lenneper Straße befasste sich der Waterbölles bereits am 21. Januar: „Erster Stopp: Die Ampel an der Abzweigung zum Industriegebiet (Steinhaus). Wenn`s gut geht, schaffe ich es dann bis Ueberfeld. Kann ich dort wieder los fahren, ist die rote Ampel am Neuenhaus fast schon obligatorisch, ganz gewiss aber die auf der Neuenkamper Straße bei Knappstein. Okay, ich komme irgendwie von A nach B. Das Gefühl aber bleibt: Stau.“  Da waren die Bauarbeiten auf der Lenneper Straße im Bereich der Autobahnauf- und abfahrten noch voll im Gange. Die Hoffnung von damals, nach Ende der Arbeiten würde alles viel besser sprich schneller, sind längst verflogen. Die Wartezeiten vor roten Ampeln auf dieser Strecke summieren sich manchmal auf eine Stunde. Und die Autofahrer sind entsprechend sauer.

Gewiss, die B 229 ist mit täglich mehr als 40.000 Fahrzeugen eine der meist befahrenen Straßen Nordrhein-Westfalens. Aber anderswo fahren auch viele Autos, und das weitaus „ungebremster“ als in Remscheid. Woran liegt`s? Die Stadt Remscheid gibt der „nicht abgestimmten“ Ampelanlage die Schuld für das Schneckentempo und schiebt den Schwarzen Peter damit dem Landesstraßenbauamt zu. Das untersteht Landesverkehrsminister Oliver Wittke (CDU). Und der soll nun auf Beschluss des Bauausschusses einen „bösen Brief“ bekommen. Den hat der Leiter des Landesstraßenbauamtes in Essen, Bertold Schmeising, gar nicht erst abgewartet, sondern schon jetzt auf die Kritik der Kommunalpolitiker reagiert. Die Ampelschaltungen würden in den nächsten Wochen feinjustiert, d.h. optimal eingestellt. Lässt das hoffen? Nicht wirklich. Die Kreuzung an der Trecknase bleibe auch künftig überlastet; da helfe nur eine neue Umgehungsstraße. Die aber steht noch in den Sternen. Bleibt also nur der „Schleichweg Autobahn“.

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Kommentare

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Chronist am :

Vergangenen Sonntag im Taxi zum Bahnhof. Der Taxifahrer gerät ins Schwärmen. Seien doch in der Nacht eine ganze Reihe von Ampelanlagen in Alt-Remscheid ausgefallen. Endlich mal freie Fahrt. Völlig problemlos. Wenn es das doch öfter mal gäbe ...

Chronist am :

Zur Sitzung des Bauausschusses am 16. Januar hat die W.i.R.-Fraktion beantragt, die Lichtzeichenanlage (LZA), Ausfahrt A1 aus nördlicher Richtung in Richtung Remscheid, zu demontieren oder abzuschalten, da der Verkehr ohne die LZA besser und problemloser fließe. Bei nur einem Abbiegestreifen erübrige sich die Ampel.

Chronist am :

Was denn daraus nun werde, wollte der Bauausschuss am vergangenen Dienstag wissen. Aber Gerald Hein, Fachbereichsleiter Straßen und Brückenbau, konnte noch nichts Genaues sagen; das hänge noch vom Ausgang einer Vewrkehrsbesprechung der beteiligten Ämter und Behörden ab. Dafür konnte er mit der Nachricht erfreuen, dass nuin endlich auf der Lenneper Straße die Autobahnschilder installiert worden seien. Die Fahrbahnmarkierungen sind bei trockenem Wetter für Mai geplant. Bis dahin werde der neue Asphalt so weit "ausgedünstet" sein, dass der weiße Belag darauf haften bleibe.

Chronist am :

Am 3. und 4. April werden auf der B 229 / Lenneper Straße jeweils von 9 bis 15 Uhr erneut die Ampelanlagen an der Bökerhöhe und an der Autobahnanschlussstelle Remscheid außer Betrieb genommen. Grund hierfür ist eine noch ausstehende TÜV-Prüfung der Ampelanlagen. Die Abschaltung der Anlagen wird nacheinander erfolgen. Sobald die Prüfung einer Anlage abgeschlossen ist, wird diese Ampel wieder eingeschaltet. Trotz Osterferien und Durchführung der Arbeiten innerhalb der verkehrsarmen Zeit muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Ortskundige Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden daher gebeten, den Bereich im v.g. Zeitraum möglichst zu umfahren. (Pressetext Stadt Remscheid)

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