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Diskothek: Je geringer die Miete, desto eher ein Kredit

Die Stadt Remscheid hält am gültigen Bebauungsplan für den Hauptbahnhof fest. Und am Vertrag mit dem Investor HBB. Darin ist von einer Diskothek im Obergeschoss des „Kaufland“-Gebäudes die Rede und nicht von einer Spielhalle. Dementsprechend seien Teile des Gebäudes gebaut worden, stellte am Dienstag in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein fest. „Mehr Leben in der oberen Etage, das wäre wirklich wünschenswert. Aber nicht in Form einer Spielhalle!“ Das brachte ihm – nach einer ähnlichen Stellungnahme der CDU - ein Lob von Alexander Ernst von der W.i.R: ein: „Gut, dass Sie gegenüber HBB hart geblieben sind. Wir haben an den Investor schon genug ‚Geschenke’ verteilt. Damit muss jetzt Schluss sein!“ Bernd Quinting (CDU), auch kein Freund von Spielhallen, sah es gleichwohl etwas differnzierter: „Gibt es nicht doch noch Alternativen? Ein jahrelanger Leerstand ist auch nicht erstrebenswert – und wird womöglich andere Leerstände nach sich ziehen.“ Antwort von Alexander Ernst: „HBB muss sich beim Mietpreis bewegen; dann findet sich auch ein Diskothekenbetreiber. Denn eine geringere Miete reduziert sein Bankdarlehen.“ Zuvor hatte Sonnenschein erklärt, dass es für Gastwirte schwieriger geworden sei, einen Kredit zu bekommen. Nicht selten würden Banken heutzutage eine 60-prozentige Eigenkapitalqoute einfordern.

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Waterbölles am : Keine Disco am Bahnhof, aber ein großer Saal zum Feiern

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Von der im Obergeschoss des „Kaufland“-Gebäudes am Hauptbahnhof geplanten Diskothek (für die sich kein Betreiber findet) war zuletzt Anfang Januar in der Bezirksvertretung Alt-Remscheid die Rede. Damals hielt die Stadt Remscheid noch am gültigen Bebauungs

Kommentare

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Michael Dickel am :

Halbwertzeit sechs Monate. Wie die RP/Bergische Morgenpost heute berichtet, möchte die Stadt der Absicht eines türkischen Investors, eine Veranstaltungshalle für Hochzeiten in der "geplanten" Disko unterzubringen, zustimmen.

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