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„Metropol“-Kino am Markt hat Insolvenz angemeldet

Im vergangenen Jahr soll im Metropol mit seinen vier Kinosälen bei in die Jahre gekommener Technik die Zahl der Besucher gegenüber 2009 um ein Viertel zurückgegangen sein. Offenbar zogen viele Kinogänger  die weitaus größeren und auch technisch besser ausgestatteten Multiplexkinos in Wuppertal und Solingen vor. Unklar scheint gegenwärtig noch zu sein, ob das „Metropol“ endgültig dicht macht; noch läuft der Kinobetrieb. Vorläufiger Insolvenzverwalter ist der Remscheider Rechtsanwalt Sven Bader. Rechts ein Foto des alten "Metropol" aus dem Jahre 1950 am Markt, wo inzwischen eine Spielhalle untergebracht ist (Kino heute: Alleestr.28). 1950 lief gerade der Film „Palmen am blauen Meer". (Foto aus: „Remscheid. Bewegte Zeiten – Die 50er Jahre“, von Alfred Lambeck (Text und Fotos), erschienen 1999 im Wartberg-Verlag)

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Kommentare

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Christoph Humpert am :

Die Insolvenz des letzten Kinos ist für Remscheid sehr schade. U.a. das Thema 3D hat dem Kino wohl letztlich den Todesstoß gesetzt. Stadt und Politik sollten mal darüber nachdenken, ob man für Millionen noch den Luxus eines High-End-Kulturangebot mit Stadttheater/Orchester vorhalten sollte, wenn privatwirtschaftlich selbst die Popkultur nicht funktioniert - trotz der im Vergleich zum Stadttheater/Orchester guten Zuschauerzahlen.

Nicole Rensmann am :

NEIN! Bitte nicht auch noch das letzte Kino in Remscheid. Das ist doch der Moment, wo die Stadt einspringen muss. Aber das kann sie wieder nicht, weil für Kultur und Tradition kein Geld da ist. Da wird der Remscheider in der Heimatstadt verrückt - alles, was mir irgendetwas bedeutet wird verlandet, in die Insolvenz geschickt, zerstört, abgeschafft, gedemütigt. WAS ist das nur, was hier geschieht? Und was sagt die Stadtverwaltung dazu? Schulterzucken? Mehr nicht? Schade. Schade. Schade. Erst das Kino in Lennep ... dann das am Marktplatz... nun noch das Metropol. Ich war noch nie in einem großen Kino. Ich brauche kein 3D - davon bekomme ich Migräne und der ein oder andere sogar epileptische Anfälle. Wenn es kein Kino mehr in Remscheid gibt, dürfen sich die DVD-Produzenten freuen. Ich fahre nicht nach Wuppertal, um ins Kino zu gehen. GANZ sicher nicht! Gute Nacht, liebes Remscheid. Schlaf besser.

Christoph Imber am :

Mich hat diese Nachricht auch sehr traurig gestimmt, gerade weil ich über Jahre das Kino mit meiner Seite unentgeltlich unterstützt habe und so Jugendliche durch das aktuelle Programm ins Remscheider Kino locken wollte. Zu Herrn Humpert: Die Nutzung von 3D war wohl aus Kostengründen nicht möglich, trotzdem hätte man durch erweiterte Angebote auch neue Besuchergruppen erreichen können. Warum hat man nicht mal im Saal 1 einen "Poetry Slam" oder "Comedy Abend" veranstaltet? Zu Herrn Dickel: Die Idee eines Kinos am HBF finde ich sehr, sehr gut! Zentral, modern und unbehaftet. Ob das in den Lokalitäten möglich ist und ob man dafür einen Investor findet, bleibt unbeantwortet...

Jan Möbus am :

Lieber Christoph, Deine Ideenansätze sind sehr gut gedacht, jedoch ist Remscheid für Veranstaltungen des Formats eines Poetry Slams im grossen Stil oder dem Aufbau einer Off-Kultur Szene einfach zu ignorant! Dies liegt sicher nicht an der Bildungsschwäche oder dem fehlenden Publikum, sondern eher an der Unlust und Gleichgültigkeit der Leute, sich überhaupt noch mit ihrer Stadt zu identifizieren. Eventuell sogar z.T. an der Bequemlichkeit der Organisierenden. Prügel mal bitte 200 Menschen aus dieser Stadt in einen Kinosaal, um sich eine Lesung anzuhören oder einem Songwriter-Konzert von relativ unbekannten Künstlern. Deshalb macht die Stadt lieber ein Riesenevent, was funzt alle zwei Jahre oder einmal im Jahr, statt viele kleine, hochqualitative Veranstaltungen! Solche Ideen wie Deine werden leider im Vorfeld abgeblockt... Das Großpublikum tanzt lieber um das rote Pferd im "Bierkönig" oder fährt am Wochenende in die umliegenden Großstädte. Ist ja auch verständlich, ich bin auch ständig auf Slams in anderen Städten unterwegs, und fast überall schlägt einem mehr Interesse und Sympathie entgegen als hier. Wenn viele einzelne Leute sich darum bemühen, ihren Freundeskreis mit in so ein Boot zu ziehen, könnten solche Veranstaltungen funktionieren. Ach wär das schön!

Michael Dickel am :

Natürlich habe ich auch zuerst gedacht, mich tritt ein Pferd. Das darf doch alles nicht wahr sein. Und dann dachte ich an das Disko-Gebäude von HBB auf dem Kaufland-Deck. Das wäre doch eine Chance, dort ein neues Kino anzusiedeln, in Verbindung mit einer Bar, vielleicht mit Tanzfläche. Ich sage das jetzt, ohne die Räumlichkeiten vom Grundriss her zu kennen, aber der Standort mit vielen Parkplätzen und gleich am Bahnhof wäre doch optimal, selbst für eine Kinokette. Aber natürlich würde ich mir wünschen, es würde noch einen Weg geben, dass Metropol zu retten. Grundsätzlich sind natürlich auch wir selbst daran ja nicht unbeteiligt. DVD und neuerdings ja auch noch Online-Videotheken, gepaart mit großen Flachbildfernsehern und Surround-Anlagen, machen es uns halt sehr bequem. Das "einfache" Kino hat dagegen kaum eine Chance - das Angebot muss einen Freizeitwert bekommen, den man zuhause nicht hat. Aber bitte, bitte keine weitere Spielhalle.

Chronist am :

Es geht das Gerücht um in Remscheid, für das Metropol-Kino gebe es einen Interessenten. Leider war Sven Bader, Rechtsanwalt der Kanzlei Runkel, Schneider, Weber und vorläufiger Insolvenzverwalter der Metropol Film-Theater Betriebsgesellschaft GmbH, für den Waterbölles in den vergangenen zwei Tagen nicht erreichbar, um sich das bestätigen zu lassen. Mal war er in einer Besprechung, mal außer Haus, und auch die Bitte um Rückruf reagierte er nicht. Es soll ja noch Leute in Remscheid geben, die den Waterbölles gar nicht kennen...

Chronist am :

Wie heute der WDR in seinen regionalen Hörfunknachrichten berichtet – der Remscheider Insolvenzverwalter hält sich weiterhin bedeckt -, hat der Vermieter des „Metropol“-Gebäudes an der Alleestraße für das Kino einen neuen Betreiber gefunden. Das Metropol-Theater ist seit Anfang dieser Woche geschlossen und soll in den nächsten Wochen renoviert werden. Auch in die Kino-Technik werde investiert, heißt es.

Chronist am :

... und hat sie inzwischen überwunden: Seit heute laufen im Metropol - zunächst noch nicht in allen vier Sälen - wieder Filme. Der Pächter hat nach eigenen Angaben in neue Technik und neue Hochpolstersessel rund 350.000 Euro investiert. Im Kinosaal 1 werden sich Filme künftig auch im 3D betrachten lassen - erstmals am 27. Mai bei "Fluch der Karibik IV". Insgesamt hat das Metropol 383 Plätze.

Chronist am :

3D-Filme wird es im Metropol nun doch nicht geben. Nachzulesen auf der Internetseite des Kinobetreibers unter "Gästebuch": "Von der Umstellung auf 3-D sehen wir mittlerweile ab, da die Prognosen der Filmwirtschaft besagen, daß sich 3-D in Zukunft auf Dauer nicht durchsetzen wird. Viele Besucher sind nicht bereit, jede Woche für 3-D insgesammt € 14,00 hinzulegen. In USA gehen die Besucherzahlen bei 3-D bereits zurück. Der Boom für 3-D ist vorbei. Wir werden Herbst dieses jahres, da die Projektoren lange Lieferzeiten haben, alle 4 Kinosäle wie geplant auf digitale Projetion in 2-D umstellen, jedoch jeden Saal mit Silberleinwänden - für optimales, gestochen scharfes Bild ausrüsten. Kino 1 hat bereits ab 12. Juli für Pottter eine Silberleinwand."

Christoph Humpert am :

Ich bleibe dabei: Ohne 3d kann das Kino nicht überleben. Der Pächter sollte in Zukunft einfach mal die Wahrheit sagen...

Michael Dickel am :

Hmm... dafür hat das Alex, ähm. Times Cafe, ähm.. Roma seit dieser Woche nicht mehr geöffnet.

Eija Tirkkonen am :

In der gestrigen Ausgabe der Remscheider Generalanzeigers hatte die Stadtplanerin Sigrid Burkhart überraschend und ohne Not das endgültige Aus für das Kino Metropol vorausgesagt. Dazu Folgendes: Das Stadtzentrum besteht nicht nur aus Einzelhandel, sondern viel mehr aus Mischung von Kultur und Gastronomie. Dadurch wird gewährleistet, dass das Zentrum ein Treffpunkt für alle Einwohner wird, für jung und alt und für Tag und Nacht. Das Kino an der Alleestraße dient nicht nur dem einer Großstadt üblichen Freizeitangebot, sondern ist unabdingbarer Bestandteil der Alleestraße. Es gibt viele Konzepte jenseits der großen Multiplex-Kinos, ohne in ein Nischendasein von einem „Programmkino“ verfallen zu müssen. Das Filmgenre mit Spezialeffekten ist nur ein Teil der Publikumsmagnete. Schallschutzprobleme sind Planungsaufgaben, die entweder durch technische Ausrüstung oder durch konzeptionelle Änderung der inneren Anordnung bzw. der technischen Anforderungen zu lösen sind. Es ist sträflich, wegen Schallschutzproblemen leichtfertig das einzige Kino für tot zu erklären. Remscheid braucht mehr Ideenreichtum und Durchsetzungsvermögen und weniger Hang der Entscheidungsträger zum Verfassen von Nachrufen. Die Belebung der unteren Alleestraße kann nur durch die gemeinsame Anstrengung der Verwaltung, der Politiker und der ISG gelingen. Ohne eine konkrete Stadtplanung, die das Ziel für die Alleestraße vorzeichnet, gibt es nur wenig Chancen für Investitionen. Die Zukunftsdarstellung der Verwaltung für die Alleestraße muss das klägliche Bild der Gegenwart aufwiegen und aufwerten. Statt sich jedoch dem Stadtzentrum zu widmen, hat die noch Gestaltungsmehrheit mit der Verwaltung sich sträflich mit Einzelprojekten in der Peripherie der Stadt beschäftigt. Die Prioritätensetzung war nachhaltig fehlerhaft. Das Stadtzentrum ist das Gesicht einer Stadt, das einladend sowohl für Neuansiedler potentieller Leistungsträger als auch für Einheimische wirken muss.

Lothar Kaiser am :

Egal, ob mit oder ohne Not, hat Stadtplanerin Burkhart die Realität doch trefflich beschrieben. Ohne vorherige teure Schallschutzmaßnahmen wird im "Metropol" an der Alleestraße kein Film mehr laufen. Weil sich dafür kein Investor findet! Oder kennen Sie jemanden, FRau Tirkkonen?

Eija Tirkkonen am :

Lieber Herr Kaiser, soll man für Sinn Leffers, für Hertie in Lennep oder für viele andere jahrelang leerstehende Gebäude in Remscheid das finale Ende der Nutzung proklamieren und dadurch als Fakt festschreiben, weil bis jetzt kein Investor dafür gefunden werden konnte? Das ist doch im höchsten Maße kontraproduktiv und unverantwortlich! Bei allen Gebäuden sind Umbaumaßnahmen erforderlich.

Lothar Kaiser am :

Und noch ein Versuch: Was soll denn daran unverantwortlich sein, wenn jemand eine Situation realistisch einschätzt? Gerade das erwarte ich von einer Stadtplanerin. Die Wolkenkucksheime kann sie ruhig anderen überlassen!

Eija Tirkkonen am :

Die traurige Momentaufnahme der unteren Alleestraße ist das konsequente Resultat der Vernachlässigung der städtebaulichen Belange während der Koalition von der SPD, FDP und den Grünen. Diese Vernachlässigung war nicht zuletzt auf die politische Verstrickung des Leiters des Planungsamts, Sonnenschein, SPD, zurückzuführen. Für die städtebauliche Entwicklung ist es nicht förderlich, wenn nun die begangenen Fehler als alternativlos dargestellt werden. Warum kündigt man hier und jetzt das Ende aller Bemühungen für das Kino? An dieser Stelle möchte ich Sie daran erinnern, dass Sie vor ein Paar Wochen auf Ihr "sicheres Gespür" verwiesen, wenn es sich um politisches Kolportieren ginge. Dieses Gespür habe ich hier momentan auch, aber ich freue mich, dass es Ihnen wieder besser geht.

Lothar Kaiser am :

Ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass das „Metropol“-Kino vor der Kommunalwahl doch noch einmal seine Pforten öffnen wird. Denn die CDU Remscheid habe den Kinosaal dafür ausersehen, um dort ihren Oberbürgermeisterkandidaten zu küren. Wenn genau das sein wird, steht noch nicht fest, wohl aber, dass der Parteivorstand den Faktionsvorsitzenden Jochen Siegfried gewählt sehen möchte. Der hat in dem Kinosaal dann die seltene Gelegenheit, eine Rede in Dolby Surround zu halten. Aber bitte nicht in der dort üblichen „Action-Lautstärke“, damit sich Nachbarn nicht wieder bei der Stadtverwaltung beschweren, gell. ;-)

Lothar Kaiser am :

Ts, ts ts, da hatte das Vöglein doch zu früh gezwitschert. Das hat die CDU offenbar veranlasst, ihre „gute Idee“, den Oberbürgermeisterkandidaten Jochen Siegfried im ehemaligen, also nostalgischen Kino „Metropol“ zu proklamieren, noch einmal zu überdenken. Ergebnis des brainstormings: Der schöne Ort steht nun nicht mehr zur Debatte.

Klaus Konkel am :

PROGRAMMKINO als Chance.: ch finde es richtig, das Stadtplanerin Sigrid Burkhart mit dieser Information die Chance eines Multiplex auslagert und Alternativgedanken ins Gespräch bringt. Demoskopisch betrachtet verspricht ein "Projekt" Programmkino vielleicht doch wirtschaftlichen Erfolg. Zielgruppe sind die geburtenstarken Jahrgänge. Eine umfangreiche Auswahl an Filmen aus vielen Jahren sollte auch einen Betrieb auf Dauer ermöglichen. Nutzbar vielleicht auch als kleine Bühne. Für Vorlesungen, Kasperle-Theater und als Ziel für Kaffee-Fahrten. Der Eingangsbereich des Metropol als kultureller Punkt auch im Außenbereich (Kleinkunst & Gastronomie) böte die kleine Chance, dass sich in den umliegenden Kaufhäusern interessante Geschäfte ansiedeln.

Lothar Kaiser am :

Der Satz „Ceterum censeo Carthaginem esse delendam“ wird dem römischen Staatsmann Cato Censorius (234 v. Chr.; † 149 v. Chr.) zugeschrieben. Nachzulesen bei Asterix und Obelix. Ceterum censeo“, hält man heutzutage einem Diskutanten ironisch entgegen, der seine Forderung allzu beharrlich wiederholt. Es gibt ja kaum eine Leser-Diskussion im Waterbölles, an der Sie beteiligt sind, in der Sie nicht irgendwann ihre politischen Gegner (SPD, FDP und Grüne) attackieren. Diesmal werfen Sie der Gestaltungsmehrheit die „Vernachlässigung der städtebaulichen Belange, ... nicht zuletzt zurückzuführen auf die politische Verstrickung des Leiters des Planungsamts, Sonnenschein, SPD“ vor. Mir fällt da nur der geplante, aber nicht vollzogene Beratervertrag für die Zeit des Ruhestandes ein. Das ist erledigt, kann also nicht gemeint sein. Oder meinten Sie die Parteizugehörigkeit als solche? Eigentlich auch abwegig. Oder war es lediglich der Versuch, angesichts der bevorstehenden Kommunalwahl „den Anderen“ etwas ans Zeug zu flicken? Das könnte zum Bumerang werden; unterschätzen Sie den Wähler nicht. Dafür hat er ein Gespür. Was also war mit „politische Verstrickung“ gemeint.

Gerda Spaan am :

Tja, da ist doch tatsächlich jemand, ansonsten sehr "wortgewaltig", schon seit vielen Stunden so sprachlos, dass es auffällig erscheint. Wirtschaftliche Vernunft ist offensichtlich von der Schreiberin nicht nachvollziehbar. Schuldzuweisungen? An wen? An die wirtschaftliche Vernunft? Schon wirklich lächerlich, was wir da gelesen haben.

Eija Tirkkonen am :

Selbstverständlich können Mitarbeiter der Verwaltung eine politische Gesinnung haben und auch ein Parteibuch. Dagegen spricht rein gar nichts. Wenn jedoch Verwaltungsposten auf Grund politischer Zugehörigkeit ohne Qualifikationsansprüche verteilt werden, bewegen wir uns nicht mehr auf lupenreinem Terrain. Versorgungsposten, die immer auch Führungsposten sind, vermindern nicht nur die Effektivität der Verwaltung, sondern dämpfen die Motivation der häufig viel qualifizierteren Mitarbeitern, die zwangsläufig in ihrer beruflichen Entwicklung behindert werden. Wenn dann die politische Gesinnung nicht mehr eine Privatsache bleibt, sondern entscheidend für eine Beförderung wird, ist die Verstrickung umfänglich. Die Verwaltung kann dann für politische Zwecke instrumentalisiert werden. Die Bürgerschaft sei davon überzeugt, dass der Grund für politisches Engagement allein die Hoffnung auf Teilhabe am politischen Postengeschacher sei, hörte ich gestern von einem politisch unabhängigen „Normalbürger“. Diese Überzeugung führt zweifelsfrei zu Politikverdrossenheit breiter Bürgerschichten. Es ist irrelevant, ob Postengeschacher vollzogen wurde oder wegen frühzeitigem Bekanntwerden des Vorhabens zurückgezogen, es fehlt an innerer Einsicht.

Wolfgang Rau am :

Soweit so gut, nur fehlt mir im dritten Satz hinter ´Verwaltungsposten´ das Wort "parteiübergreifend".

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