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Das nächste "Hochhaus" ist schon geplant

Die Zahl der mehrgeschossigen Häuser auf dem Hohenhagen wächst weiter

Es ist schon auffällig: Zuerst entstanden auf dem ehemaligen Sportflugplatz auf dem Hohenhagen Reihen- und Einfamilienhäuser. Und erst danach folgten mehrgeschossige Mietshäuser. Da wundert sich womöglich der eine oder andere Hausherr, dass er auf der Südseite seines Grundstücks nun nicht mehr in den freien Himmel schaut, sondern auf eine breite Häuserfassade. Und im nächsten Sommer muss er damit rechnen, dass ihm der Nachbar von gegenüber aus der vierten Etage auf seinen Kuchenteller guckt, wenn er es sich auf der Terrasse gemütlich machen will. Aber wie sagte die Bauverwaltung schon beim Bau des „Aldi-Riegels“ an der Fichtenstraße: „Niemand hat ein Recht auf freie Aussicht“. Das gilt dann wohl auch für die Straße „Am alten Flugplatz“. Die beiden mehrgeschossigen Häuser mit ungewöhnlicher Klinkergestaltung (Geschmacksache), die dort angrenzend an den Kreisverkehr entstanden sind, können einen Vorgeschmack geben auf das viergeschossige Mehrfamilienhaus mit 24 Stellplätzen, das sich demnächst daran anschließen wird. Denn dass die Kommunalpolitik dagegen Einwände erhebt, darf bezweifelt werden. Die Bezirksvertretung Süd hat die entsprechende Vorlage der Verwaltung bereits zur Kenntnis genommen. Mit „Bauchschmerzen“ zwar – zwei Mitgliedern erschien der Komplex „etwas zu groß“ (schön, dass der Waterbölles das nicht alleine so sieht) -, aber eben ohne ein anders lautendes Votum. An der Nordwestseite des Baukörpers werde „die Baugrenze um fünf Meter überschritten“, hatte die Bauverwaltung mitgeteilt. Mal sehen, ob auch der Bauausschuss dagegen nichts einzuwenden hat.

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waterboelles.de am : Das nächste Neubaugebiet wird schon verplant

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waterboelles.de am : Haben Investoren bei Bebauungsplänen das letzte Wort?

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Kommentare

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Chronist am :

...hatte er nicht! Einzig Günter Bender, stadtentwicklungspolitischer Sprecher der Grünen, stellte im Neubaugebiet Hohenhagen eine große Verdichtung fest, die es eigentlich geraten erscheinen lasse, die Baugrenzen einzuhalten. Denn zwischen den Gebäuden sollten noch genügend Freiräume (auch für Kinder) bleiben. Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein hielt entgegen, auf dem Gelände gebe es so viel Spielflächen wie nirgendwo sonst in Remscheid. Und: Je mehr Freiflächen, desto geringer die Wirtschaftlichkeit der Bauprojekte. Ohnehin seien auf dem Hohenhagen mehr freistehende Einfamilienhäuser enrtstanden als ursprünglich geplant. Sein Blick in die Zukunft des nächsten städtischen Bauvorhabens: Auf der Knusthöhe in Lennep werde man "das eine oder andere doch etwas anders machen". Was, sagte Sonnenschein nicht.

Frank Schneider am :

Die Entwicklung am Hohenhagen sehe ich ein wenig mit Sorge. In letzter Zeit wurden der Politik öfter Beschlussvorlagen vorgelegt, die eine Abweichung von den ursprünglichen Vorgaben des jeweils gültigen Bebauungsplanes beinhalteten. Das führt(e) in der Tat dazu, dass so mancher Häuslebauer mittlerweile etwas verdutzt (oder auch verägert) auf einen größeren Baukörper in direkter Nachbarschaft blicken muss. Dabei mag das Argument der vielen Spielflächen am Hohenhagen von Herrn Sonnenschein durchaus korrekt sein. Der Hinweis auf sinkende Wirtschaftlichkeit bei größeren Freiflächen lässt bei mir jedoch ein wenig die Alarmglocken schrillen. Auch wenn das Argument (vor allem aus der Sicht eines Grundstückseigentümers/Investors) sachlich nachvollziehbar ist, bleibt die Frage im Raum, welche Auswirkungen sich durch eine solche Einstellung für die bereits vorhandenen Anwohner ergeben, die in nächster Nähe solcher Gebiete wohnen. Der Hohenhagen ist daher SICHER NICHT Beispiel für perfekte Abstimmung. Und gerade daher muss in Zukunft wohl stärker auf die entsprechenden politischen Beschlüsse, bzw. Beschlussvorlagen geachtet werden. Das "Recht auf freie Aussicht" existiert in der Tat nicht und ist als Maßstab daher auch übertrieben, aber Einfamilienhaus neben viergeschossigem Mietshaus kann (meiner Meinung nach) auch nicht die Idealvorstellung sein. Daher: Lehre ziehen aus den "Fehlern" am Hohenhagen, damit sich dies z.B. bei einer evtl. Wohnbebauung an der Knusthöhe nicht wiederholt. Und auch im Südbezirk müssen wir Bezirksvertreter aufpassen, denn für die geplante Wohnbebauung am Sonnenhof (Bliedinghausen) wurden in den bisherigen Werkstattgesprächen ebenfalls sehr konkrete Angaben zu den geplanten Dimensionen gemacht, die auf die Eingeschossigkeit der zu bauenden Häuser hinausläuft. Aber: Dazu kommt natürlich noch das Dach, und durch die Hanglage sieht man auf der Gebäuderückseite auch die Kellerfront, sodass man eigentlich schon drei Etagen "über der Erde" sieht. Wenn nun bei der Vermarktung der Grundstücke Schwierigkeiten auftreten, dann dürfen nicht automatisch Beschlussvorlagen vor den Bezirksvertretern (und anderen beteiligten Politikern) landen, die diese noch im Bebauungsplan festzuschreibenden Grenzen wieder außer Kraft setzen. (Vor allem, da so etwas nie "gesammelt" kommt, sondern in Einzelvorlagen für jedes Grundstück in verschiedenen Sitzungen. Da verliert man dann auch leicht mal den Überblick.) Die Anwohner von Sonnenhof und der anderen betroffenen Grundstücke in unmittelbarer Nachbarschaft haben den bisherigen Prozess (Werkstattgespräche) sehr kritisch, aber auch sehr konstruktiv begleitet. Daher sollte verhindert werden, dass die vereinbarten Kompromisse später missachtet werden, wenn der Eigentümer/Investor Probleme mit der Vermarktung bekommt und daher neue Wünsche bezüglich div. Vorschriften im Bebauungsplan hat. Ständige Zustimmung dazu wäre ein politisches Armutszeugnis. (Und sollte auch in nachfolgenden Legislaturperioden beachtet werden, wenn andere Entscheidungsträger in den Gremien sitzen. Die betroffenen Bürger bleiben schließlich gleich.) Wenn die "Halbwertszeit" von Bebauungsplänen nämlich nicht mal ein Jahrzehnt überdauert, dann sind sie auch von vornherein nicht das Papier wert, auf dem sie gedruckt werden.

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