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Bauarbeiten auf dem Jahnplatz beginnen früher als geplant

Der Jahnplatz im Lüttringhauser Ortskern. Foto: Lothar Kaiser

Dass die Sportanlage „Jahnplatz“ in Lüttringhausen, Heimstatt des FC Remscheid, soll mit Mitteln aus dem sogenannten  Konjunkturpaket II modernisiert werden soll, war schon im November beschlossene Sache.  Am 14. Dezember fand die Submission statt. Und danach wurde der Auftrag zum Umbau des Platzes zur einer multifunktionalen Sportanlage für Vereine, Schulen und Öffentlichkeit erteilt. Kosten: 780.000 Euro. Dafür soll es u.a. einen Kunstrasen für das Hauptspielfeld geben, ferner eine 22 mal 44 Meter große Multifunktionsfläche mit Kunststoffbelag, eine 110 Meter lange Sprinterbahn und eine Weitsprunganlage, allerdings kein Kleinspielfeld und kein Beachvolleyballfeld (Plan rechts). Soweit die alles in allem gute Nachricht für den großen Sportverein und seine zahlreichen jungen und erwachsenen Sportlerinnen und Sportler. Die schlechte folgte in dieser Woche: Die Bauarbeiten werden früher beginnen als erwartet (zunächt war der Juni avisiert worden). „Jetzt oder erst im Herbst!“, soll die beauftragte Baufirma der Stadt die Pistole auf die Brust gesetzt haben. Um zu verhindern, dass sich die Arbeiten bis ins nächste Jahr hinausziehen, blieb Bernd Fiedler, Chef des Sportamtes, gar nichts anderes übrig, als gute Miene zum nicht so guten Spiel zu machen. Beim FC Remscheid hat man dafür Verständnis. Nicht aber dafür, dass die Nachricht erst Tage später übermittelt wurde. Denn die Koordination des Spielbetriebs mit immerhin 18 Meisterschaftsspielen ist keine einfache Sache. Erst recht nicht, wenn die Spiele nun früher als bislang abzusehen auf Plätze anderer Vereine ausgelagert werden müssen. Die haben schließlich auch ihren regulären Spielbetrieb.

Wenn die ersten Bagger anrollen – in etwa zwei Wochen -, ist mit dem Training auf dem Jahnplatz erst einmal Schluss. Auch wenn die Bauarbeiten erst beginnen können, nachdem der Boden aufgetaut ist. Nach einer „Krisensitzung“ von Mitgliedern des Vereinsvorstandes mit Bernd Fiedler am vergangenen Mittwoch steht nun fest: Für die kleinen und die mittleren Mannschaften ist das Training gesichert. „Aber noch nicht für die B- und die A-Jugend“, wie Johannes Berenz, Vizepräsident des FC Remscheid, dem Waterbölles heute auf Anfrage mitteilte. In der gestrigen Sitzung des Schul- und Sportausschusses hatte Bernd Fiedler die Ausschussmitglieder kurz über die Probleme in Kenntnis gesetzt: „Zwanzig Mannschaften müssen kurzfristig verlagert werden. Beim Trainingsbetrieb kann in Klausen, dem Röntgenstation und an der Düppelstraße ausgeholfen werden. Aber für den Wettkampfbetrieb haben wir noch keine endgültige Lösung!“ Deshalb, so Berenz heute scherzhaft, werde Michaela Fiori, die die Termine und Austragungsstätten der Meisterschaftsspiele koordiniert, in nächster Zeit wohl gelegentlich eine Beruhigungspille brauchen.

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Chronist am :

Oberbürgermeisterin Beate Wilding wird am Donnerstag, 10. Februar, um 13.30 Uhr auf dem Jahnplatz zu einem symbolischen ersten Spatenstich ansetzen und damit offiziell die Umgestaltung des Tennenplatzes beginnen. Im südöstlichen Böschungsbereich der Sportanlage Jahnplatz, Einmündungsbereich August-Erbschloe-Straße/Remscheider Straße, werden aufgrund der günstigen Wetterlage bereits am 3. und 4. Februar Bäume gefällt. Auf einer Fläche von 30 x 7 Metern beginnen dann in der kommenden Woche die Erdarbeiten zur Böschungsabsicherung.

Chronist am :

Mitte bis Ende Juni seien die Bauarbeiten auf dem Jahnplatz in Lüttringhausen voraussichtlich abgeschlossen, berichtete Michael Kaiser vom Grünflächenamt der Stadt Remscheid heute im Schul- und Sportaussshuss. Meinte Ausschussvorsitzender Hans Peter Meinecke: "Ich hoffe, dass der Platz in Wirklichkeit möglichst lange so schön aussehen wird wie auf dem Plan."

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