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Im nächsten Schuljahr zwei Integrative Lerngruppen

Ausgehend von der UN–Behindertenrechtskonvention, die inzwischen in deutsches Recht eingeflossen ist, stellte Brigitte Neff-Wetzel am Donnerstag namens der Fraktion der Linken Fragen zur Entwicklung des gemeinsamen Unterrichts (GU) von behinderten und nichtbehinderten Jungen und Mädchen an Remscheider Schulen. Jörg Biermann, Leiter des städtischen Fachdienstes 2.40 (FD Schule und Bildung), berichtete daraufhin von GU an den Grundschulen Steinberg, Mannesmann, Hackenberg und Eisernstein. Der für das kommende Jahr ermittelte Bedarf (15 Plätze)  könne erfüllt werden.  Im Übrigen richtete sich die Mehrzahl der Fragen nicht an den Schulträger, sondern an die Schulaufsicht (Land); da könne er dann nur mutmaßen. Schulausschussvorsitzender Hans Peter Meinecke: „Zur so genannten Inklusion gebe es noch keinerlei Richtlinien der Landesregierung geschweige dann einen Zeitplan. Aber: „Keine Frage – der gemeinsame Unterricht wird in Remscheid weiterentwickelt!“

Zum GU an weiterführenden Schulen berichtete die Verwaltung, zum Schuljahr 2011/2012 stehe für 23 Kinder aus dem GU der Grundschulen bzw. der Bergischen Diakonie Aprath ein Wechsel in den Jahrgang 5 der weiterführenden Schulen an. Hiervon seien 13 Kinder, entsprechend den Elternwünschen und der schulfachlichen Gutachten, für die Beschulung in einer Integrativen Lerngruppe (IL) an einer allgemein bildenden Schule vorgesehen. Am 19.Januar habe ein Abstimmungsgespräch mit dem Schulamt, den Schulen, den GU- Lehrerinnen und Lehrern der jetzigen vierten Klassen, den Förderschulen, der Bergischen Diakonie Aprath und der Verwaltung stattgefunden. Die Wünsche der Eltern der für eine IL-Gruppe in Frage kommenden Kinder hätten sich ausschließlich auf eine Beschulung an der GHS Wilhelmstraße und der Albert-Einstein-Gesamtschule bezogen. Beschlossen wurde daraufhin vom Schulausschuss, für das Schuljahr 2011/2012 je eine Integrative Lerngruppe an der GHS Wilhelmstrasse und der Albert-Eistein-Gesamtschule einzurichten. An der GHS Wilhelmstraße sind die räumlichen und sächlichen Voraussetzungen dafür erfüllt, an der Albert-Einstein-Gesamtschule muss das erst noch geschehen. Im Investitionsprogramm der Stadt stehen dafür 35.000 Euro bereit.

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Fraktion der SPD am :

Der Landschaftsausschuss des Landschaftsverbandes Rheinland hat einer gemeinsamen Positionierung der kommunalen Spitzenverbände von Nordrhein-Westfalen und der beiden Landschaftsverbände in Nordrhein-Westfalen zum Thema Inklusion im Schulbereich zugestimmt. Die Erklärung sieht vor, dass die beteiligten Verbände die mit der UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) verbundene Zielsetzung, Menschen mit Behinderungen ihr Recht auf Bildung ohne Diskriminierung und Teilhabe auf der Grundlage der Chancengleichheit zu sichern, begrüßen. Wesentliches Ziel der Positionierung ist, dass - entsprechend dem Grundgedanken der UN-Konvention - für alle Schülerinnen und Schüler in NRW die Beschulung an einer allgemeinen Schule vorrangig ist. Auch die SPD-Fraktion in der Landschaftsversammlung Rheinland hat der Erklärung zur Umsetzung der UN Charts gegenüber dem Land Nordrhein-Westfalen zugestimmt. Ergänzend hierzu hat die Fraktion aber betont, dass dies nur ein „erster Schritt“ sein kann. „Ich gehe davon aus, dass der vollständige Umbau des Schulsystems hin zum Unterricht für alle einen langen Zeitraum in Anspruch nehmen wird und dass es in der weiteren Entwicklung der landesweiten Schulpolitik noch erheblichen Aufklärungs- und Erörterungsbedarf gibt und geben wird. Wichtig ist nun, dass die Diskussion und die Weichenstellung mit allen Beteiligten auch hier vor Ort in Remscheid begonnen wird“, so Martin Brink, Mitglied der Landschaftsversammlung.

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