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Rückblick: Remscheid im Februar 2001

Die Mitarbeiter der Verwaltung könnten für ihre Dienstfahrten ab sofort über das car-sharing-Angebot „Carriba“ der Wuppertaler Stadtwerke Autos anmieten, verlautete vor zehn Jahren aus dem Remscheider Rathaus. Die Carriba-Fahrzeuge seien jünger und damit schadstoffärmer sowie auch im Mietpreis günstiger als die des Fuhrparkes der städtischen Remscheider Entsorgungsbetriebe. Wie oft das in den Folgejahren geschehen ist, ist nicht bekannt. Durchgesetzt hat sich „Carriba“ jedenfalls nicht.

Vertreter einer Bürgerinitiative, der Stadt und der Bezirksregierung trafen sich im Februar 2011 mit Umweltexperten bei der NRW-Umweltministerin Bärbel Höhn, um die Untersuchungsergebnisse des Remscheider Flugzeugabsturzes vom 8.12.1988 zu besprechen. Es ging um die Frage, ob dabei krebserregende Stoffe, vielleicht durch verbrannte Uranmunition, freigesetzt worden sei. Veronika Wolf von der Bürgerinitiative forderte eine neue Untersuchung, ob ein erhöhtes Krebsrisiko nach dem Unglück bestanden habe. Vereinbart wurde bei dem Treffen, dass alle beteiligten  Behörden ihre Unterlagen dem Öko‑Institut  in Darmstadt zur Verfügung stellen. Dieses soll die Akten auswerten.

Aufgegeben wurde im Februar 2011 der Plan, den Bahnhofsvorplatz für 1,6 Millionen Mark überdachen zu lassen. Dagegen hatte die "Wählergemeinschaft in Remscheid" ein Bürgerbegehren angekündigt. Längst ist klar: Auch die erbauten „Wartehäuschen“ können sich sehen lassen.

Jeder vierte Arbeitslose im Bergischen Städtedreieck war vor zehn Jahren Ausländer. Nach Angaben des Arbeitsamtes seien  viele von ihnen mangels Ausbildung auf dem Arbeitsmarkt schwer zu vermitteln. Auch nähmen zu wenige von ihnen an Sprachkursen teil.

Im Februar wurde in Remscheid ein Tauschring gegründet – für Menschen an der Armutsgrenze. Sie sollten die Möglichkeit erhalten, Dienstleistungen oder Waren zu tauschen. Beispiel: Bügeln, Gartenarbeit/Wände streichen gegen Babysitten/Lampen. Der Waterbölles vermutet allerdings, dass es ihn längst nicht mehr gibt. Wer weiß mehr darüber?

Der Protest der Lüttringhauser Bürger gegen das geplante Gewerbegebiet Blume nahm im Februar 2011 Gestalt an: Mehr als 2.000 Remscheider unterschrieben damals eine Protestliste.

Zu acht Jahren Gefängnis verurteilte das Landgericht Wuppertal vor zehn Jahren einen damals36 Jahre alten Türken, der im April 2000 in Remscheid einen Landsmann auf offener Straße erschossen hatte. Vorauf gegangen waren über fünf Jahre hinweg persönliche Beleidigungen durch den Getöteten.

Am Landgericht Würzburg begann vor zehn Jahren ein Prozess gegen einen damals 57-jährigen Bauingenieur aus Remscheid. Er habe gemeinsam mit einem Komplizen versucht, 100.000 falsche US-Dollar gegen 56.000 echte Mark zu tauschen, so die Anklage. Pech: Der vermeintliche Käufer war ein verdeckter Polizeiermittler.

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