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160 Kinder bekommen keinen Platz an einer Gesamtschule

Die Zahl der Kinder, die keinen Platz an einer Gesamtschule bekommen haben ist zwar im Verhältnis zum vergangenen Jahr gesunken. Doch dürfen wir uns mit diesem Ergebnis nicht zufrieden geben. Nach Rücksprache mit vielen Eltern haben uns diese berichtet, dass sie ihre Kinder trotz guter Schulempfehlung auf eine Haupt- bzw. Realschule angemeldet haben, weil sie geringe Chancen sahen, dass ihr Kind aufgenommen wird. Hinzu kam noch, dass das Anmeldedatum an allen weiterführenden Schulen identisch war. Dennoch bilden 160 Kinder mindestens fünf Eingangsklassen einer weiterführenden Schule.

Mit diesem Ergebnis darf nun niemand über den Elternwillen hinwegsehen. Seit Jahren ist die Nachfrage nach einem Gesamtschulplatz wesentlich größer als das Angebot. Der Elternwille wird dadurch deutlich, dass jährlich ca. 45 Prozent der Eltern von Grundschulabgängern die Gesamtschulen in Remscheid bevorzugen. Erst kürzlich haben wir im Rahmen unserer Podiumsdiskussion darüber gesprochen dass Remscheid im Landesvergleich eine geringe Anzahl an Abiturienten hat. Auch jetzt entgehen uns 160 potenzielle Abiturienten. Die Frage einer dritten Gesamtschule und somit der Möglichkeit eines Abiturabschlusses muss dringend gelöst werden.

Wir begrüßen die Offerte von Stadtdirektor Mast-Weisz zu einer Gemeinschaftsschule. Wir plädieren auch für ein längeres gemeinsames Lernen. Hierbei sehen wir Chancen, dass mehr Kinder gefördert werden und sie das Abitur auch schaffen. Wir fordern unsere Politikerinnen und Politiker auf, eine schnelle Lösung für eine dritte Gesamtschule in Remscheid zu finden, damit in den nächsten Jahren nicht wieder hunderte Kinder abgewiesen werden. Jedes Kind sollte die bestmögliche Bildung bekommen. Wir sind davon überzeugt, dass für Remscheid die bestmögliche Lösung eine dritte Gesamtschule ist. Da die Strukturen einer Gesamtschule und einer Gemeinschaftsschule unserer Ansicht nach größtenteils ähnlich sind, unterstützen wir auch eine Gemeinschaftsschule. Die jährlichen Abweisungen müssen ein Ende haben. (Salih Temizyürek, Vorsitzender des Türkischen Elternvereins)

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