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351.700 € für neuen Radweg und regelmäßigen Grünschnitt

Fahrradtrasse kommt, Stadtwerke kaufen die Grundstücke“, titelte der Waterbölles am 11. März 2010. Der Aufsichtsrat der EWR GmbH hatte an diesem Tag dem Plan der Geschäftsführung zugestimmt, die stillgelegte Bahnstrecke zwischen Lennep und Bergisch-Born („Balkantrasse“) zu kaufen und darauf unterirdisch eine neue Stromleitung zu verlegen zur besseren Versorgung des Industriegebietes in Bergisch Born.  „Nach Kauf der Grundstücke durch die EWR GmbH kann die Stadt Remscheid die Trasse dann für einen Fahrradweg nutzen und trägt dafür auch die Folgekosten“, teilten die Stadtwerke damals mit. Wie nun gestern die Mitglieder des Ausschusses für Bauen und Denkmalpflege von der Verwaltung erfuhren, haben inzwischen der Landesbetriebs Straßen NRW, die EWR GmbH und die Stadt Remscheid einen Vertrag abgeschlossen über den Neubau sowie über die spätere Erneuerung, Instandhaltung und Unterhaltung der sog. „Balkantrasse“.  Danach gehen Nutzungsrecht, Straßenbaulastträgerschaft und die hieraus resultierenden Verpflichtungen (Instandsetzung, Unterhaltung, Erneuerung) auf die Stadtgemeinde Remscheid über. Zur Abgeltung anstehender bzw. zukünftiger Aufwendungen für Instandhaltung, Erneuerung und Unterhaltung erhält die Stadt von den Vertragspartnern einen Ablösebetrag von voraussichtlich 351.700 € (für ersparte Instandhaltungsaufwendungen der Trasse). Diese sollen im städtischen Etat speziell für die Unterhaltung der Radwegetrasse und der angrenzenden Grünflächen reserviert bleiben (304.110 € für die Unterhaltung der Trasse und ca. 47.590 € für die Grünpflege). Die Verwaltung glaubt, damit auch bei regelmäßigen Rückschnitt von Sträuchern, die den Radfahrern lästig werden könnten (Nachfrage von York Edelhoff, SPD) in den nächsten 15 Jahren auskommen zu können. Meinte Elke Rühl (SPD): „Dann wird der Radweg ohnehin erneuert werden müssen.“ – Scherzte die Ausschussvorsitzende Jutta Velter von den Grünen: „Dann fahren auf der Trasse wieder Züge…!“

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Kommentare

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Felix Staratschek am :

Was soll diese Steuergeldverschwendung! Radwege sollen dort gebaut werden, wo sie dauerhaft bestand haben können!Es ist ein Armutszeugnis, dass die Politik hier keinen Schienenverkehr hinbekommt. Aber was Remscheid selber nicht schafft, schlägt man anderen vor. Im Verkehrsausschuss der Stadt Radevormwald lag jetzt eine Stellungnahme der Stadt Remscheid vor: "...weiterhin wäre es sinnvoll, auf eine Reaktivierung des Schienenverkehrs auch für den regulären Personen- und Güterverkehr hinzuwirken."

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