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Kurze Infos von der heutigen Kreissynode

Integration war das Top-Thema bei der heutigen Herbstsynode des Evangelischen Kirchenkreises im Johannes-Schmiesing-Haus der Evangelischen Kirchengemeinde Hasten. Damit setzten sich die Delegierten aus den zwanzig Kirchengemeinden den gesamten Vormittag auseinander. Die bosnische Schriftstellerin Safeta, Obhodjas, die 1992 aus ihrem Heimatort Pale nach Wuppertal gewflüchtet war, berichtete eindrucksvoll über ihren Weg nach Deutschland, ihre Erfahrungen und ihr Leben hier. Von ihrer persönlichen Geschichte ausgehend beleuchtete sie Aspekte wie die Rolle der Frau in islamischen Familien und in der deutschen Gesellschaft sowie die Möglichkeiten der Integration von Jugendlichen. Mehr Informationen über sie finden Sie auf dieser Homepage http://www.safetaobhodjas.de/

 In zehn Arbeitsgruppen beschäftigten sich die Synodalen anschließend mit konkreten Aspekten der Integration. Aktuelle Projekte der Flüchtlingsarbeit in Remscheid wurden vorgestellt und diskutiert; in kurzen Darstellungen erfuhren die TeilnehmerInnen einer AG von PraktikerInnen, wie Integration in den einzelnen Schulformen gefördert u. gestaltet wird; das Integrationskonzept der Stadt Remscheid wurde ebenfalls behandelt. Im  weiteren Verlauf der Kreissynode wurde die schwierige Situation der Seelsorger in den Justizvollzugsanstalten besprochen und die Landessynode aufgefordert, sich für die Sicherstellung und Verbesserung der Seelsorgearbeit in allen Justizvollzugsanstalten in NRW einzusetzen.

Der Haushaltsplan 2007 wurde in Einnahme und Ausgabe mit 6.335.313 Euro festgestellt. Die kreiskirchlichen Kollekten kommen 2007 der Evangelischen Jugendhilfe Bergisch Land, einem Jugendprojekt zur internationalen Begegnung, den Partnerschaftsprojekten des Kirchenkreises Limpopo in Pskow und der Kindergartenarbeit in Namibia sowie dem Flüchtlingshilfe-Projekt SPES zu Gute. Die Emmaus gGmbH, in der bisher die Aktivitäten des Kirchenkreises in Bereich der Trauerarbeit gebündelt waren, wird aufgelöst. Die Emmaus Bestattungshaus OHG wird weiter bestehen; mit ihr wird der Kirchenkreis weiter zusammenarbeiten. Für die Trauerarbeit ist nun die Abteilung Seelsorge des Kirchenkreises verantwortlich; sie wird ein neues Konzept dazu (weiter-)entwickeln.

Ingo KleinReferent für Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Lennep

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