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Verformt: Nordsteg wird durch Unfall womöglich teurer

Zusätzliche Stützen und eine neue Verkehrsführung (vorbei an Leitplanken) unterhalb des neuen Nordstegs. Foto: Lothar Kaiser

Für den Laien hat sich am Aussehen des neuen Nordstegs über die Freiheitstraße durch dem Aufprall eines Pkw auf die Stützpfeiler in der Tunnelausfahrt nichts geändert. Tatsächlich aber haben die Experten am vergangenen Freitag eine „plastische Verformung“ festgestellt, so Projektleiter Gunter Breidbach. Konkret: Durch den Unfall verformte sich das Brückenteil um 15 Millimeter und stand danach unter Spannung. Die ließ sich am vergangenen Freitag zwar durch zwei Schwerlastkräne lösen, die das rund 100 Tonnen wiegende Brückenteil für wenige Minuten um einige Millimeter anhoben. Doch ob das letzte, noch fehlende Brückenteil wie geplant Ende April anmontiert werden kann, muss sich erst noch herausstellen. Das könnte nur gelingen, wenn die Verformung sich noch im Toleranzbereich hält. Andernfalls müsste das letzte Brückenteil umgebaut werden – mit entsprechenden Mehrkosten für die Stadt. Dem Unfallfahrer, der sich mit einem Landsmann ein illegales Autorennen geliefert hatte – es war auch von einerm „Testosteron-Rennen“ die Rede -, bei dem er im Tunnel die Kontrolle über seinen Wagen verlor, dürfte inzwischen das Lachen vergangen sein.

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Stadt Remscheid am :

Inzwischen liegen die vollständigen und ausgewerteten Messerergebnisse zum Brückenzustand vor: Es gibt nur eine glücklicherweise geradlinige Verformung zwischen den mittleren drei Bauteilen auf einer Länge von rund 50 Metern. Dieser Verlauf kann im weiteren Bauablauf so ausgeglichen werden, dass mit dem menschlichen Auge keine Abweichung festgestellt werden kann. Der direkte Weiterbau am Steg Nord erfolgt morgen mit dem Aufbau der roten Stützen auf der Innenstadtseite. Nachdem die regulären Arbeiten wieder aufgenommen sind, ist die Montage des letzten Bauteils für Samstag, 30. April, geplant. Dazu muss noch eine entsprechende Disposition des Schwerlasttransports und des Autokrans vom Stahlbauer erfolgen. Während morgen beim Aufstellen der Stützen mit keinen wesentlichen Verkehrseinschränkungen zu rechnen ist, muss für die Montage des letzten Bauteils die Fahrspur aus dem Kreisverkehr auf die Freiheitstraße (weiterer Verlauf B 229 Richtung Solingen) gesperrt werden. Hierüber wird die Stadt Remscheid zeitnah informieren. Kleinere Beschädigungen des dreifachen Korrosionsschutzanstrichs an der Brückenunterseite, die die beschädigte Stützenkonstruktion beim Fahrzeugaufprall verursacht hat, werden bei guter Witterungslage gemeinsam mit den restlichen Korrosionsschutzarbeiten im Mai beseitigt.

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