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„Balkantrasse“: Abbau der alten Gleise beginnt diese Woche

Dr. Thomas Hoffmann. Foto: Lothar Kaiser

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Bereits Anfang Juli 2010 erwarb die EWR GmbH die Grundstücke der ehemaligen Bahntrasse zwischen Remscheid-Lennep und Bergisch Born, genannt „Balkantrasse“. Auf dieser Geländestrecke von ca. 6,4 Kilometern Länge bietet sich für die EWR die einmalige Chance, „Nützliches“ und „Schönes“ harmonisch miteinander zu kombinieren. Nützlich insofern, dass die EWR an dieser alten Bahntrasse die dringend benötigten zusätzlichen Versorgungsleitungen (neue 10-kV-Kabelsysteme) aus dem Umspannwerk in Remscheid-Lennep in das Industriegebiet Bergisch Born verlegt (siehe Erläuterungen von Stadtwerkechef Dr. Hoffmann vom 11. März 2010). Gleichzeitig wird die EWR auf der stillgelegten Bahntrasse zwischen Lennep und Ber-gisch Born einen Radweg bauen, der bis zu den Stadtgrenzen Wermelskirchen und Hückeswagen geführt wird. Dieser Radweg wird dort an die ebenfalls im Bau befindlichen Radwege angeschlossen. Der neue Radweg ergänzt das bisherige Radwegenetz und soll künftig allen Bürgern der Erholung und sportlichen Betätigung dienen, damit unsere Stadt und unsere Region noch attraktiver werden.

„Wir sind froh, dass mit Hilfe der EWR GmbH auf der alten Bahntrasse ein neues Freizeitgebiet erschlossen wird, das allen Bürgern zugute kommt. Wir hatten das große Glück, die BahnflächenEnt-wicklungsGesellschaft (BEG) an unserer Seite gehabt zu haben, die von Beginn an den Gewinn durch das Projekt für unsere Stadt gesehen hat. Dieses innovative Projekt steht also beispielhaft für eine gute Kooperation von Partnern, die sich für unsere Stadt und die Menschen, die hier leben, engagieren. Gute Ideen praxis- und bürgernah in die Tat umsetzen, das ist hier hervorragend gelungen“, erklärt Frau Oberbürgermeisterin Beate Wilding. Die BEG vermarktet Flächen und Liegenschaften der DB AG, die nicht mehr für den Betrieb notwendig sind. „Das Land NRW fördert Alleenradwege auf stillgelegten Bahnstrecken, um möglichst viele Trassenbänder am Stück zu erhalten und der Allgemeinheit ein komfortables, naturnahes Infrastrukturangebot zu machen. Hinzu kommt die Leistung des Landesbetriebs Straßenbau, der die Kosten des Radwegs auf dem bundesstraße-begleitenden Teilstück übernimmt. Letzmalig befuhren Draisinen am 2. und 3. Oktober 2010 auf Initiative von ‚Lennep Offensiv’ die „Balkantrasse“ von Bergisch Born nach Lennep und zurück Archivfoto: Lothar KaiserDoch zuvorderst ist die Wiederbelebung der alten Balkantrasse als Radweg und Freizeitgebiet dem herausragenden Engagement der EWR GmbH zu verdanke, “ so BEG-Projektleiter Klaus-Dieter Büttner.

Geplant war, mit den Leitungsverlegungen bereits im Herbst 2010 zu beginnen. Voraussetzung hierfür wäre es gewesen, als ersten Arbeitsschritt die noch vorhandenen Gleise auf der Trasse zu entfernen. Der Start dieser Arbeiten ist wiederum von der Erteilung einer Plangenehmigung anhängig. Diese Plangenehmigung wurde bereits vor Monaten durch die DB Netz AG beantragt und nunmehr 811. April) durch das Eisenbahn-Bundesamt erteilt. Da nun dem Baustart der „Balkantrasse“ (Foto rechts: Die "Endstation" in Lennep) keine Hindernisse mehr im Wege stehen, wird noch in dieser Woche mit dem Abbau der Gleise auf der Trasse begonnen. Anschließend werden in einem Streifen neben dem zukünftigen Radweg die Stromleitungen in der Erde verlegt. Für diese Tiefbau- und Montagearbeiten ist ein Zeitraum von ca. drei Monaten veranschlagt. Zeitlich parallel werden die bestehenden Brücken auf der Strecke begutachtet und anschließend im notwendigen Maße saniert. Die Ausschreibung für den Bau des Radweges wird ebenfalls in diesem Zeitraum vorbereitet und so zeitignah veröffentlicht, dass die Leistungen noch im August vergeben werden können. Für den Radwegausbau ist eine Bauzeit von etwa drei Monaten eingeplant. Wenn die Abwicklung aller Einzellaktivitäten optimal gelingt und es zu keinen weiteren Verzögerungen kommt, ist es durchaus möglich, den Radweg noch in diesem Jahr fertig zu stellen. Ob die Witterung es dann zulässt, die dann sicherlich noch notwendigen Fertigstellungsarbeiten in diesem Jahr in Angriff zu nehmen bleibt abzuwarten. (Prof. Dr. Hoffmann)

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Waterbölles am : "Balkantrasse": Abbau der alten Bahngleise hat begonnen

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„’Balkantrasse: Abbau der Gleise beginnt diese Woche“, überschrieb der Waterbölles am 12. April eine ausführliche Ankündigung der Stadtwerke zum Radwegebau auf der alten Bahnstrecke zwischen Bergisch Born und Lennep. Inzwischen ist dort der Gleisa

Kommentare

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Felix Staratschek am :

Unglaublich, was ich hier lese!Eine Bahnflächenentwicklungsagentur betreibt die Umwandlung einer extrem wichtigen Bahntrasse in einen Radweg!Wenn die BEG nur Bahnflächen vermarkten würde, die nicht mehr für den Betrieb notwendig wären, dürfte diese die Balkanstrecke nicht vermarkten. Vergleichbare Strecken sind auch in NRW erhalten oder reaktiviert worden (Regiobahn Mettmann- Düsseldorf- Kaarst, Rurtalbahn Linnich- Jülich- Düren- Heimbach, Euregiobahn Stolberg/ Eschweiler- Aachen- Heerlen (NL)/ Alsdorf. Eine Fortdauer der Stilllegung der Balkanstrecke ist nur ein Zeugnis für die unfähige Verkehrspolitik, die die Potentiale der Schiene nicht erkennt und so den Verkehrskollaps auf den Fernstraßen in unserer Regionen forciert.

Lothar Kaiser am :

Für den Erhalt der Balkantrasse haben Sie, lieber Herr Staratschek, im Waterbölles bereits wiederholt plädiert. Inzwischen sollte sich aber auch nach Radevormwald herumgesprochen haben, dass daraus ein Radweg wird. (siehe die heutige Ankündigung der Stadtwerke).

Felix Staratschek am :

Natürlich hat sich das bis Radevormwald herumgesprochen. Aber in jedem Zug gibt es die Notbremse! Und der Wechsel zu Rot- Grün im Land hätte doch ein Anlass sein müssen, diese hier zu ziehen! Der Verzicht auf diese Bahnstrecke macht die Verkehrswende für Remscheid und Umgebung unmöglich.

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