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Parkplätze vor der Ladentüre lassen die Kassen klingeln

Die heutige Pressekonferenz zur unteren Alleestraße. Fotos: Lothar Kaiser

Seit heute liegt das „Gutachten zur Auswirkung der probeweisen Öffnung der unteren  Alleestraße (Fußgängerzone) in Remscheid für den motorisierten Individualverkehr“ vor, das die Stadt Remscheid -  finanziert von den Wirtschaftsjunioren (Wijus) mit Hilfe von Sponsoren - bei Prof. Dr. Dirk  Temme, von der „Schumpeter School of Business and Economics“ der Universität Wuppertal in Auftrag gegeben hatte. Der empirische Wirtschafts- und Sozialforscher präsentierte die Ergebnisse am Mittag auf einer Pressekonferenz im Rathaus gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Beate Wilding, Stadtplaner Hans Gerd Sonnenschein, Andreas Meike vom Stadtmarketing, dem Vorstand der Remscheider Wijus sowie Ralf Wieber, dem neuen Vorsitzenden des „Marketingrates RS-Innenstadt“. Die Kernbotschaft: Durch die sechsmonatige probeweise Öffnung der unteren Alleestraße für den Fahrzeugverkehr hat sich die Annahme der Wijus bestätigt, dass Parkplätze vor den Einzelhandelsgeschäften deren Umsätze tendenziell erhöhen.  

Die wesentlichen Zahlen aus der Studie: „Die Passantenfrequenz hat (unter Berücksichtigung der zusätzlichen Pkw-Insassen)  insgesamt … um 14 Prozent deutlich zugenommen. Dabei scheint sich die  Belebung durch den Pkw-Verkehr nicht negativ auf die Attraktivität der unteren Alleestraße  für Fußgänger ausgewirkt zu haben, wie der Anstieg der Fußgängerzahlen  von sieben Prozent verdeutlicht. (…) Die Geschäftsfrequenz hat mit … um 22 Prozent insgesamt noch deutlicher  zugenommen.“  Prof. Temme dazu heute Mittag: „Das ist die einzig belastbare Zahl. Alles andere rundet das Bild nur ab.“ Sein Fazit: „Die Öffnung der unteren Alleestraße für den Pkw-Verkehr hat zu einer Belebung dieser  Einkaufszone beigetragen.“ Ein Vergleich der gemessenen Passanten- und Geschäftsfrequenz im Rahmen des „Vorher- Nachher“-Designs setze streng genommen voraus, „dass mit Ausnahme der Öffnung für den  motorisierten Individualverkehr alle sonstigen Bedingungen konstant geblieben sind“, heißt es in der Studie einschränkend. „Selbstverständlich  können an dieser Stelle nicht alle möglichen Einflüsse auf die Zählungen berücksichtigt  werden.“  

Stimmen aus der Pressekonferenz. Oliver Knedlich: „Wir sind stolz auf dieses absolut positive Ergebnis!“ – Ralf Wieber: „Es wäre gut, wenn wir in der unteren Alleestraße eine Gettoisierung verhindern können!“ – Hans Gerd Sonnenschein: „Die Alleestraße muss insgesamt attraktiver werden!“ – Die OB: „Mit der Bezirksregierung - ihr liegt das Gutachten bereits vor – werden wir Ende des Monats auf der Basis des Gutachtens darüber sprechen, ob das Land auf die Rückzahlung von 100.000 Euro Fördermittel für den damaligen Umbau der Alleestraße zur Fußgängerzone verzichten würde." – Sonnenschein: „Dann wäre das ein Modellprojekt für ganz NRW; auch andere Städte sind daran interessiert, den Pkw-Verkehr wieder in die Fußgängerzonen zurückzuholen.“ – Die OB: „Den Grundsatzbeschluss müsste der Rat der Stadt fassen. Nächste Woche steht das Gutachten auf der Tagesordnung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid.“  

Sollte sich die Politik mit Zustimmung des Landes zum Rückbau der unteren Alleestraße entscheiden, müssten allerdings andere als die Stadt die Kosten von mindestens 15.000 Euro für neue Straßen- und Parkplatzmarkierungen tragen; daraus machten Sonnenschein und Wilding kein Hehl. Daran aber, so Florian Böker von den Wijus, werde das Vorhaben nicht scheitern: „Wir werden es weiterhin unterstützen. Und wir gehen natürlich davon aus, dass das dann auch die Einzelhändler tun werden. Denn sie werden davon schließlich profitieren!“

Zitat aus dem Vorwort der Studie: „Die untere Alleestraße in Remscheid ist seit 1971 eine Fußgängerzone mit einer Vielzahl von Einzelhandelsgeschäften. Galt seinerzeit die Verbannung des PKW-Verkehrs aus zentralen  Einkaufszonen der Innenstädte allgemein als zukunftsweisend, so steht dieses Konzept mittlerweile in zahlreichen Kommunen und Städten vor großen Herausforderungen. Nicht zuletzt  ist hier die Ansiedlung großer innerstädtischer Einkaufszentren mit einem guten Einzelhandelsmix und bequemen Parkmöglichkeiten zu nennen, die häufig eine tiefgreifende Veränderung der bestehenden Einzelhandelsstruktur nach sich zieht. In Remscheid existieren mit  dem Allee-Center (Eröffnung 1986) und dem Brücken-Center (Eröffnung 2009) gleich zwei derartige Einkaufszentren. Die negativen Auswirkungen auf die Attraktivität der Fußgängerzone  im Bereich zwischen dem Marktplatz und der Mandtstraße bzw. Wilhelm-Schuy-Straße  schlugen sich in den letzten Jahren in einer Reihe von Leerständen bei kleinen Ladenlokalen, aber auch größeren Objekten (z. B. dem ehemaligen Sinn-Leffers-Gebäude), einem Rückgang der Passantenfrequenz, fallenden Umsätzen sowie sinkenden Mieten nieder. (…) Nach langem Vorlauf beschloss der Rat der Stadt Remscheid in seiner Sitzung vom 12. November 2009 eine sechsmonatige probeweise Öffnung der unteren Alleestraße für den PKW-Verkehr, um die möglichen Auswirkungen einer solchen Maßnahme beurteilen zu können. (…) Zwar lässt die vergleichsweise kurze Testphase keine Beurteilung der langfristigen Effekte  einer Öffnung für den Pkw-Verkehr zu (als mögliche positive Auswirkungen wären hier eine Verringerung der Leerstände durch die Neueröffnung von Geschäften, ein attraktiverer Geschäftsmix, eine Stabilisierung der Mieten usw. zu nennen); eine Voraussetzung dafür, dass derartige Wirkungen auf längere Sicht überhaupt zu erwarten sind, ist aber sicherlich, dass für die Bürger Remscheids sowie der näheren Umgebung die untere Alleestraße bereits kurzfristig durch die Öffnung attraktiver wird und somit mehr Besucher zu Fuß oder per Pkw diese Einkaufszone und die dort ansässigen Geschäfte frequentieren.“

Im Auftrag des Lehrstuhls für Methoden der empirischen Wirtschafts- und Sozialforschung der Universität Wuppertal waren – nach dem Prinzip „Vorher-Nachher“ – zwei Wochen vor Beginn des Testphase zehn Zähler sowie an ihrem Ende zwölf Zähler an jeweils drei Tagen (Mittwoch, Freitag und Samstag) von elf bis 13 und 16 bis 18 Uhr auf der unteren Alleestraße unterwegs. Vier registrierten die Passanten bzw. Passanten und Pkws nebst Insassen, sechs den Kundenstrom der Einzelhändler. Bei der Messung der Passantenfrequenz konzentrierten sich die Zähler auf die Zugänge über den Marktplatz, die Allee-Arkaden, die Engelspassage sowie die Mandtstraße bzw. obere Alleestraße. Die Zählung der PKW bzw. der PKW-Insassen erfolgte in unmittelbarer Nähe des Marktes. „Der Zeitraum der Zählung wurde so gewählt, dass er weder mit Schulferien in Nordrhein-Westfalen noch mit dem Beginn des Weihnachtsgeschäftes überlappte. Darüber hinaus wurde darauf geachtet, dass in diesem Zeitraum keine Veranstaltungen stattfanden, die einen Sondereffekt auf die Passanten- und Geschäftsfrequenz mit sich gebracht hätten“, heißt es in der Studie. Das Wetter sei in beiden Zählphasen vergleichbar gewesen, in der letzten tendenziell eher schlechter.

Zu Veränderungen der Einzelhandelsstruktur in der unteren Alleestraße sei es zwischen den beiden Zählperioden nicht gekommen. Während der Haushaltswaren-Discounter Kodi zu Beginn der Testphase in den oberen Bereich der Alleestraße gezogen sei, habe der Textildiscounter NKD in einem zuvor leerstehenden Ladenlokal neu eröffnet. Auf die Passantenfrequenz in der zweiten Zählperiode könnte sich auch die zwischenzeitliche Schließung des Metropol-Kinos ausgewirkt haben; es wurde erst nach Ende der Testphase wieder eröffnet. Der Einzug der Verbraucherzentrale in ein leerstehendes Geschäft dürfte ebenso wie ein Inhaberwechsel nur geringe Auswirkungen auf die Passanten- und Geschäftsfrequenz gehabt haben. Tendenziell hätten sich die Veränderungen in der Einzelhandelsstruktur eher negativ auf die Messungen der zweiten Zählperiode ausgewirkt, so die Studie.

Neben den Ergebnissen der Zählaktionen hatte Prof. Temme eigentlich auch Zahlen der Einzelhändler auswerten wollen, speziell zur Entwicklung der Umsätze. Aber: „Eine Auswertung der Informationen über die Kassenvorgänge war aber aufgrund fehlender Daten sowie der Unterschiedlichkeit der Art der Angaben nicht möglich. Die subjektiven Einschätzungen der zwölf Einzelhändler, die die Fragebögen ausgefüllt zurückgeschickt haben (Waterbölles: von insgesamt 20 angeschriebenen), ergeben lediglich eine Stimmungslage, die nicht repräsentativ ist!“ Drei Händler hatten sich rundum positiv geäußert, sechs weitgehend positiv, einer neutral, einer eher negativ und einer komplett negativ. Einzelhändlern mit Migrationshintergrund hätten sich, so Temme auf Nachfrage, an der Fragebogenaktion nicht beteiligt.

An einer schriftlichen Kurzbefragung der Universität nach Ende der Testphase beteiligten sich von 34  angeschriebenen Einzelhändlern nur noch neun; lediglich sieben Fragebögen konnten ausgewertet werden. Auf die Frage, ob die untere Alleestraße nach Abschluss der Probephase wieder für den privaten Fahrzeugverkehr geöffnet werden sollte oder nicht, antworteten vier Geschäfte mit Zustimmung, während drei Geschäfte eine solche Öffnung ablehnten. Die Befürworter der Öffnung nannten den positiven Effekt auf Kundenfrequenz und Umsatz sowie eine bessere Erreichbarkeit der  Geschäfte (insbesondere für ältere und behinderte Kunden) sowie die Belebung der Einkaufszone als Gründe an. Die Gegner einer erneuten Öffnung gaben an, dass sich Kunden durch den Autoverkehr gestört fühlten und  dass sich viele Autos nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielten. Letzteres schlägt sich dann in einem höheren Lärmpegel in der unteren Alleestraße nieder. In der Studie heißt es dazu: „Auch wenn die  Ansichten aufgrund  der kleinen Stichprobe nicht unbedingt als repräsentativ angesehen werden können, sollte bei einer Öffnung insbesondere auf die Verträglichkeit von Fußgänger- und Pkw-Verkehr geachtet werden.“

Im Vorfeld der sechsmonatigen Öffnung der Fußgängerzone seien „falsche Orakel befragt worden“, waren sich Knedlich und Sonnenschein einig. Der Stadtplaner: „Fußgänger und Autofahrer haben sich vertragen; die befürchteten Unfälle hat es nicht gegeben!“ Während für Knedlich die unbefristete Öffnung der unteren Alleestraße schon so gut wie beschlossene Sache zu sein scheint, verwies Sonnenschein auf die Notwendigkeit eines baurechtlichen Planverfahrens: „Das wird mindestens ein Jahr dauern, wenn der Rat es beschlossen hat, und es wird zweimal die Beteiligung der Bürger erfordern!“ Das heißt: Nicht nur die Hausbesitzer und Einzelhändler können sich dann zu Wort melden, sondern auch die Mieter an der Alleestraße. An diesem Verfahren geht kein Weg vorbei – nur so kann aus der Fußgängerzone durch Umwidmung eine „Mischfläche“ (Sonnenschein) werden. Abgesehen von diesem Verfahren sieht der Planer auch die Notwendigkeit, die Wohnungen an der Alleestraße zu modernisieren. „Aber darauf haben wir nun mal keinen Einfluss; das wäre Sache der Eigentümer!“ Klar sei jedenfalls: „Wo Menschen wohnen, wird auch eingekauft!“ Und die Südseite der „Allee“ mit weitem Blick bis nach Köln könnte sehr attraktiv sein, gerade für ältere Mitbürger, die die Innenstadt den Randgebieten vorziehen.

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Kommentare

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Fraktion der W.i.R. am :

Nachdem die Testergebnisse zur Öffnung der unteren Alleestraße positiv waren, muss aus Sicht der W.i.R.-Fraktion die Verwaltung beauftragt werden, Möglichkeiten und Konsequenzen einer dauerhaften Öffnung darzustellen. Auf Basis dieses Konzeptes sollte dann zeitnah eine Entscheidung fallen.

H. Harro Schmidt am :

Ist nicht der erste erforderliche Schritt, die Verwaltung (nun endlich) zu beauftragen, mit der Landesregierung die Frage der zurückzuzahlenden Zuschüsse abschliessend zu klären? Schliesslich ist das Damoklesschwert einer möglichen Rückzahlungspflicht DAS herausragende K.O.-Kriterium.

Chronist am :

Die Verwaltung machte in der gestrigen Sitzung der Bezirksvertretung (BV) Alt-Remscheid klar, dass es eine ausführliche Vorlage geben werde, allerdings erst, wenn sich die Bezirksregierung zur Frage der Rpückzahlung von Landeszuschüssen geäußert und wenn eine Bürgeranhörung stattgefunden habe. Die soll noch vor der Sommerpause stattfinden. Die Vorlage käme dann nach den Ferien. Die übrigen Fraktionen der BV lehnten daraufhin den Antrag der W.i.R. ab.

Chronist am :

Und auch in der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses bekam der Antrag der W.i.R. nur eine Stimme - die des Fraktionsvorsitzenden Wieland Gühne. Lothar Krebs (SPD) sprach von einem "Propaganda-Antrag", und Sven Wolf bemängelte, das das Gutachten keine Aussagen mache zu eventuellen Umsatzsteigerungen der Einzelhändler. Fazit des Ausschusses: Für eine Auftragsvergabe an die Verwaltung sei es noch viel zu früh; es gebe noch viele offene Fragen.

Armin Gerhardts am :

Ich würde als ersten erforderlichen Schritt erstmal die tatsächliche Aussagekraft der Zahlen nüchtern prüfen, und nicht zuletzt das Zustandekommen derer. Das ist doch wirklich ein Witz, auf was man sich hier beruft, ich muss mich wirklich wundern!

Lothar Kaiser am :

Hallo Herr Gerhardts, was sind denn Ihre konkreten Kritikpunkte?

Armin Gerhardts am :

Die Daten sind nett anzusehen, aber m.M.n. beliebig ungenau, um daraus eine Interpretation im Für und Wider für eine Öffnung der Alleestraße zu treffen. Was ist denn konkret passiert: Man hat in einer Woche die Besucher gemessen, an drei Tagen zu je zwei Stunden. Dann hat man den Schalter umgelegt und später noch mal gemessen, wieder an drei Tagen in einer Woche, wieder für jeweils 2 Stunden. Es wurde darauf geachtet möglichst gleiche Bedingungen zur Messung vorzufinden. Allerdings ist eine Alleestraße nicht isolierbar genug, dass man anhand der wenigen Zahlen die tatsächliche Auswirkung einer Maßnahme messen könnte, wenn man viele anderen Faktoren, die das Ergebnis beeinflussen können zwar erwähnt, aber für die Erhebung ignoriert. Die Daten sind nicht um andere Faktoren bereinigt worden, weshalb positive und negative Effekte anderer Umstände direkt der Öffnung zugesprochen werden. Das halte ich für höchst problematisch, wenn man aus diesem Ergebnis eine Konsequenz ziehen möchte; welcher Art auch immer. Das fängt eben beim Wetter an. Wir hatten zur zweiten Messwoche gerade einen langen und harten Winter hinter uns und freuten uns über die ersten wärmeren Sonnenstrahlen. Wir hatten ein Bilderbuch-Weihnachten. Gesamtdeutsche Statistiken über die allgemeine Konsumlaune im Frühling wurden ignoriert. Zudem wurden Daten aggregiert, die ich zumindest unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten sehr zweifelhaft finde (private Wetterstation und Meßdaten für Essen(sic)) Aber überhaupt kann man keine direkte Aussage treffen, weil man nur den Vergleich mit den Daten aus dem Herbst hat. Das war den Erstellern des Gutachtens zwar bewusst, sie fanden aber keine Möglichkeit das aufzulösen, womit man es schlicht komplett ignoriert hat. Aber nur weil es methodisch nicht in Zahlen zu pressen war, ist der Effekt nicht vernachlässigbar. Die Gesellschaft für Konsumforschung hat in ihren monatlichen Pressemitteilungen über den gesamten Zeitraum der Öffnung für den Autoverkehr folgende Mitteilungen veröffentlicht: - Konsumklima bleibt unverändert (Oktober) - Konsumklima hellt deutlich auf (November) - Konsumklima kaum verändert (Dezember) - Konsumklima verbessert sich (Januar) - Verbraucherstimmung steigt weiter (Januar) - Konsumklima verbessert sich (Februar) - Konsumklima verschlechtert sich leicht (März) (http://www.finanzen.net/gfk/ ) Eine Herausrechnung (statistische Bereinigung) der Veränderung des allgemeinen Konsumklimas sucht man in dem Gutachten vergebens, oder habe ich nicht richtig geschaut? Nur wenn man das nicht herausrechnet, ist die Messung eines Effekts der Öffnung spätestens jetzt nicht mal mehr ansatzweise korrekt. Platt ausgedrückt: Die Fußgängerzone von Hintertupfingen hat auch eine spürbare Belebung in diesem Zeitraum erfahren, ohne die Autos hineinzulassen. Warum? Weil die Öffnung nicht maßgeblich war für erhöhtes Aufkommen an Fußvolk. Seit einigen Monaten erleben wir eine Steigerung der Inflationsrate. Daraus ergeben sich erhöhte Umsatzzahlen vollkommen automatisch schon dann, wenn die Kundenanzahl oder der Produktabsatz gleich bleibt, ohne dass es einen tatsächlichen qualitativen Unterschied gibt. Wie beim „Konsumklima“ oder der „GfK“ sucht man auch das Wort „Inflation“ in dem Gutachten vergebens. Selbst wenn, aus welchem Grund auch immer, der Wert vernachlässigbar wäre, gebietet es die Seriosität die Grundlage dessen aufzuführen. Stattdessen steht im Gutachten unter „Rahmenbedingungen der beiden Zählperioden“, dass sich nur auf das Wetter und die Einzelhandelsstruktur konzentriert wurde, um eine Vergleichbarkeit gewährleisten zu können; besser gesagt „zu wollen“. Seit Heisenberg wissen wir, dass man, wenn man etwas messen will, schon durch die Messung das System soweit erpressen kann, dass es Einfluss auf das Ergebnis hat. Die Öffnung der Alleestraße ist über eine lange Zeit im Fokus der lokalen Berichterstattung gewesen, und es ist anzunehmen, gerade zu Beginn und vor dem Auslaufen der Aktion, dass erhöhtes Interesse vorhanden ist. Aus einer detaillierten Statistik würde dieser Effekt auch hervorgehen, aber nicht aus der vorliegenden mit derart wenigen Daten. Und wenn man schon, aus welchen Gründen auch immer, zum dem Schluss kommt eine Ein-Punkt-Statistik zu fahren, wäre es seriös gewesen z.B. zu messen, wie sich im gleichen Zeitraum evtl. die Parkplatzsituation in den anliegenden Parkhäusern verändert hat und die Anzahl an beförderten Personen mit dem Bus. Kein Wort darüber. Wir können auch hier nur mutmaßen, ob die Zahlen tatsächlich aufgrund der Öffnung zustande kommen, oder anders erklärt werden müssen. Wie verhalten sich die Zahlen gegenüber dem Alleecenter? Zufallsschwankungen wurden schlicht auch ignoriert. Das ist insbesondere aufgrund der wenigen Messpunkte fatal. Die Zahlen mögen den tatsächlichen Stand wiedergegeben haben und korrekt erfasst worden sein, sie haben aber m.E. keinerlei Aussagekraft darüber, ob, und welchen Effekt dabei der Öffnung der Alleestraße zugeschrieben werden darf. Ich habe überhaupt nichts dagegen wenn man die Alleestraße für den Autoverkehr öffnet oder es eben lässt, aber meiner Meinung nach sollte man vorsichtig sein aus derartigen Schnellschuss-Zahlen eine langfristige Prognose aufzustellen. Es könnte ein Trugschluß sein. Und noch was plattes am Ende: Ich war während der Öffnung dreimal auf der unteren Alleestraße unterwegs, ohne Auto, zufällig. Davor etliche Jahre nicht. Lt. Gutachten gehöre ich somit voll in die „positive Wirkung“, weil ich eben nicht herausgerechnet wurde, wie so vieles andere nicht. Positive oder negative Ergebnisse lassen sich für alles statistisch erfassen, lässt man nur genug weg oder arbeitet nur ungenau genug. Das Problem ist hier jedoch nicht das Gutachten, welches wohl im Rahmen der Möglichkeiten erarbeitet wurde, sondern den Wert, mit dem wir es bemessen. Ganz heimlich wundere ich mich auch über die Art des Gutachtens. M.M.n. ist eine Korrelation der Öffnung mit dem Ergebnis der Zählung eine unseriöse Behauptung! Ich wundere mich wirklich, dass man jetzt direkt Konsequenzen aus Zahlenmaterial einer Vorher-Nachher Erhebung verlangt, die jede statistische Bereinigung vorhandener, anderer Faktoren vermissen lässt. So wie das ausgearbeitet ist hätte man auch direkt zum Wahrsager gehen können.

H. Harro Schmidt am :

Sehr geehrter Herr Gerhardts, Sie haben sich mit Ihren Ausführungen (hier und auf Ihrer Hompage) bemerkenswert viel Mühe gemacht, und das, obwohl es Ihnen - wie Sie selbst schreiben - eigentlich egal ist, ob die dauerhafte Öffnung der unteren Alleestrasse umgesetzt wird oder nicht. Wir haben in Remscheid jahrelang über die Öffnung der unteren Alleestrasse diskutiert. Dann haben wir uns dazu durchgerungen, es einfach einmal auszuprobieren, um zu sehen, was dabei herauskommt. Und ganz unabhängig von der von Ihnen geäusserten Kritik an der Methodik der Auswertung sind bei dem Test einige interessante Ergebnisse herausgekommen: - Der Himmel ist uns nicht auf den Kopf gefallen. - Es hat keine Unfälle gegeben. - Die ursprünglich Aufregung hat sich relativ schnell gelegt. - Es hat sich gezeigt, dass im Falle einer dauerhaften Umsetzung die Beschilderung optimiert werden sollte. - Es hat sich bestätigt, dass der ein oder andere Wagen schneller als Schrittgeschwindigkeit gefahren ist. - Der ein oder andere Fahrzeugführer hat die vorgesehene Parkzeit überschritten. - Ein Teil der Einzelhändler hat im Testzeitraum (nicht nur an den Zähltagen) eine höhere Kundenfrequenz und mehr Umsatz verzeichnet. - Es war - gefühlt - mehr los auf der unteren Allee. Die Liste der Erkenntnisse liesse sich sicherlich noch fortsetzen. Fest steht aus meiner Sicht allerdings: Geschadet hat es jedenfalls nichts. Ob es möglich ist, bei einem Freilandversuch alle möglichen Einflussfaktoren wie Witterung, Jahreszeit, Konsumklima, Inflationsrate, individuelle Befindlichkeit etc.etc. mathematisch zu erfassen und rechnerisch in eine Bewertung einzuarbeiten, wage ich zu bezweifeln. Und selbst wenn, dann gäbe es sicherlich unterschiedliche Auffassungen über die prozentuale Aufteilung dieser Faktoren. Daher sollten wir die Kirche im Dorf lassen und die Anforderungen an das Zählergebnis nicht zu hoch schrauben. Es hat in meinen Augen nichts mit Kaffeesatz-Leserei zu tun, wenn man das Ergebnis des Tests als "tendenziell positiv" bewertet. Wir sind durch den Test auf jeden Fall schlauer geworden. Und da es nach wie vor an Alternativen mangelt, spricht doch nun wirklich nichts gegen eine dauerhafte Umsetzung.

Armin Gerhardts am :

Keine Sorge Herr Schmidt, meine Mühe beläuft sich hier durchaus in einem überschaubaren Rahmen. "Daher sollten wir die Kirche im Dorf lassen und die Anforderungen an das Zählergebnis nicht zu hoch schrauben. " Stimmen Sie mir also zu, dass diese Zahlen eben nicht dem Anspruch genügen, aufgrund dessen Entscheidungen zu treffen? Oder darf man der Aussage entnehmen, dass man Zahlen benötigt, es aber egal ist, wie die entstehen, wichtig ist nur, dass welche da sind (Papierhörigkeit)? Wir müssen überhaupt nicht weit ausholen. So schwer ist das nun nicht, die Inflation und den GfK aus dem Messwert herauszurechnen und seriöser Weise natürlich auch beide Erhebungen im gleichen kalendarischen Rahmen durchführen zu lassen. Man vergleicht auch höchst selten die Früchte am Apfelbaum nur im Frühling, um dann auf den Herbst des nächsten Jahres zu schließen. "Gefühlte Belebung" bleibt davon natürlich gänzlich unberührt.

H. Harro Schmidt am :

Ich kann nachvollziehen, dass man - mit entsprechend höherem Aufwand - genaueres Zahlenmaterial erstellen könnte. Auch kann ich nachvollziehen, dass Zählungen zur selben Jahreszeit die Wirklichkeit besser wiedergeben würden. Das hätte jedoch eine Testphase von einem Jahr erforderlich gemacht, und die war von der Politik nicht gewollt. Mir ist wichtig deutlich zu machen, dass das Gutachten eben nicht die einzige Entscheidungsgrundlage darstellt. Wir haben durch den Probelauf eine Reihe von Erkenntnissen bekommen, die zusätzlich in den Entscheidungsprozess einfliessen, und daher sollten wir mit dem vorliegenden Zahlenmaterial leben können.

Armin Gerhardts am :

Es geht weniger um genau oder ungenau, es geht um brauchbar oder nicht. "Bisschen Schwanger" gibt es nicht. > war von der Politik nicht gewollt Das ist für mich der zentrale Kern der Aussage, und auch der Grund meines Anstoßes, denn im rga las sich das Ergebnis des Gutachtens als eine wissenschaftlich unumstößliche Gewissheit. Dass dies nicht der Fall ist, erschließt sich sehr schnell, aber nur, wenn man das Gutachten auch liest, und nicht nur den dahingeschmierten Artikel im Dorfblatt. Es sind eben doch nur durch fragwürdige Rahmenbedingungen mit methodisch eklatanten Schwächen erfasste Zahlen (politisch so gewollt) ohne jede Aussagekraft auf das Kernthema, welches der rga so frohlockend publizierte. Dass darüber hinaus weitere wichtige Erkenntnisse aus dem Gutachten hervor gehen, wie eben der von Ihnen angeführte Punkt, dass der Himmel nicht auf den Kopf gefallen ist, würde ich mich im Traum nicht trauen anzweifeln! Das Problem werdet ihr jedoch nicht lösen, weder mit, noch ohne Gutachten und/oder Autos, weil das Problem noch immer nicht erkannt werden will oder darf.

Stefan Müller am :

Was für eine herrlich überflüssige Diskussion. Die monokausale Sichtweise einiger Vertreter des Einzelhandels zeugt geradezu von völliger Ahnungslosigkeit. Auto = Umsatz? Das ist lächerlich! Werfen Sie doch mal einen Blick auf den Stadtplan, und zählen Sie mal die Anzahl der Parkhäuser in direkter Nähe der Alleestraße. Dann werden Sie feststellen: Es gibt Parkplätze ohne Ende. Oder wollen Sie den Bürgern dieser Stadt etwa eine Degeneriertheit höchsten Grades bescheinigen? Ist es denn wirklich zuviel verlangt, von einem Parkhaus (z.B. Blumenstraße) ein paar Meter zu Fuß zu gehen? Nein, meine Damen und Herren, diese Argumentation (mehr Autos = mehr Kaufkraft) ist lächerlich und zieht in keinem Falle. Um zu dieser Einsicht zu gelangen, bedarf es noch nicht einmal eines sog. "Gutachtens" (das immerhin satte 18 Seiten umfasst inkl. der Meinungen des Einzelhandels), darauf kann man auch mit klarem Menschenverstand kommen. Die Ursachen der Misere sind doch sehr viel vielfältiger (allg. Konsumklima, Ladenangebot, Einkaufscenter usw.). Da muss sich der Einzelhandel auch mal ganz kräftig an die eigene Nase langen. Wer Autos in der Alleestraße fordert, der schadet 1. dem Image der Allee, 2. dem Steuerzahler (denn der hat letztlich den Umbau bezahlt) und 3. dem Ansehen der Stadt Remscheid. Die Entscheidungsfindungen der Remscheider Politik, geprägt von Kleingeisterei und Geltungsdrang anstatt von konzeptionellen Arbeitsergebnissen, sind ja weithin bekannt. Stehen Sie doch einfach mal zu Ihren Entscheidungen und zeigen Sie Rückgrat! Dann werden Sie erkennen, wie überflüssig die ganze Diskussion ist. Außerdem werden Sie dann auch die Vorzüge einer Fußgängerachse Stadtpark - Hindenburgstr. - Rathaus - Alleestr. - Markt - Alte Bismarckstr. - Bahnhof zu schätzen wissen. Ein klares NEIN gegen diesen Remscheider Schildbürgerstreich!

H. Harro Schmidt am :

Richtig: Diese Diskussion ist überflüssig - herrlich ist sie nicht. Nur um mich nicht einer "monokausalen Sichtweise" bezichtigen zu lassen, werde ich jetzt nicht alle Argumente, die in den vergangenen Jahren angeführt worden sind, wiederholen. Sollten Sie sich wirklich inhalt-lich mit meinem Standpunkt auseinandersetzen wollen, steht es Ihnen frei, das hiesige Archiv zu durchforsten. Ich habe mich oft und ausführlich genug geäußert. Aus meiner Sicht steht fest: Es gibt keine Alternative, die bezahlbar, kurzfristig umsetzbar und erfolgsversprechend ist. Und solange das so ist, bringe ich hoffentlich die Selbstdisziplin auf, mich künftig aus überflüssigen Diskussionen herauszuhalten.

Stefan Müller am :

Ja, das wäre das Beste! Ihr Schluss würde sicherlich helfen, die Diskussion zu versachlichen. Richtig ist: Nur weil Sie Ihre eigene Meinung haben (die Ihnen sicher zusteht und die ich Ihnen auch nicht streitig machen möchte), bedeutet dies nicht, dass Sie auch wirklich Recht haben, selbst wenn Sie sich noch so ft wiederholen. Leider hat Herr Gerhards Recht mit seinen Äußerungen bez. des "Gutachtens". Dieses ist offensichtlich politisch motiviert (wer hat sich denn nochmal angeboten? Waren das nicht die Wi(!)jus?!?!? -Hmmmm...) Hätten Sie übrigens meine Einlassung aufmerksam gelesen, hätten Sie stechende Argumente für eine positive Entwicklung der Allee - ohne stinkende Blechgötter - gefunden. Dann würden Sie auch das Potential der Allee ohne Autos entdecken! Die Diskussion ist nicht überflüssig, weil Sie ja eh Recht haben und sich ständig wiederholen, sondern weil sie schlichtweg absurd ist. Die Stadt hat einen hochwertigen innerstädtischen Raum geschaffen. Diesen auszufüllen, liegt an Ihnen, den Geschäftsleuten!!! Nun von der Stadt zu fordern, die Allee, die nach Jahren der Verwahrlosung aufwendig hergerichtet wurde, wieder für den Pkw-Verkehr zu öffnen, ist eine Frechheit, die nicht zu übertreffen ist!

Chronist am :

Als Wiju-Vorsitzender von 2011 nahm Jan Wilhelm Arntz am Freitag an einer Pressekonferenz teil, zu der die Remscheider Wirtschaftsjunioren kurzfristig eingeladen hatten, um an ihre alte Forderung nach „Autos auf der Alleestraße“ zu erinnern. Zugleich räumten sie aber ein, dass die Uhr nicht zurückgedreht werden könne. Selbst wenn auf der unteren Alleestraße wieder Autos fahren könnten, sei dieser Teil der „Allee“ für den Einzelhandel nicht mehr zurückzugewinnen. Das liege auch am veränderten Einkaufsverhalten (Internet) der Konsumenten.

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