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Arbeiten zur Verstärkung der Müngstener Brücke begannen

Foto: Hubert Kaiser (1960)Pressemitteilung der Bahn AG

Die Ergebnisse der statischen Berechnungen für die über 100 Jahre alte Müngstener Brücke liegen nun vor. Daraus ergibt sich, dass weitere Maßnahmen zur Verstärkung der Brücke erforderlich sind, um das Bauwerk mit Zügen der Baureihe VT 628.4 befahren zu können. Mit den Arbeiten wurde zwischenzeitlich begonnen. Nach Abschluss der Arbeiten, die mehrere Wochen in Anspruch nehmen werden, ist eine Abnahme durch einen vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) zugelassenen externen Prüfer erforderlich. Die Deutsche Bahn hat das Bauwerk aus Sicherheitsgründen bis zu einer neuen Entscheidung durch das EBA gesperrt. Der Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Remscheid-Güldenwerth und Solingen Mitte bleibt somit bis auf weiteres eingerichtet. Auch die zusätzlichen Züge von und nach Remscheid in und aus Richtung Wuppertal- Oberbarmen/Düsseldorf verkehren weiterhin. Die Deutsche Bahn bittet ihre Kunden für die weitere Verzögerung der Wiederaufnahme des Betriebes auf diesem Teilstück um Entschuldigung.

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Kommentare

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Chronist am :

In einem Brief an die Bahn AG hat die Wählergemeinschaft an die Anfrage der Bergischen Wählergemeinschaften vom 20. Juli 2007 zum Zustand der Müngstener Brücke erinnert und aus der Antwort der Bahn vom 5. November .2007 erinnert. Zitat: "Durch diese auf Prävention und vorbeugende Instandhaltung ausgerichtete Strategie zur Unterhaltung der baulichen Anlagen, ist die Verfügbarkeit des Brückenbauwerks auch langfristig sichergestellt." Für die W.i.R. „aus heutiger Sicht schlichtweg ein Beweis dafür, dass Sie in der Vergangenheit mit Worthülsen agiert und mit nie ernsthaft gemeinten Versprechungen die bergische Bevölkerung für dumm verkauft haben. Wie können Sie uns heute nachvollziehbar erklären, dass trotz Ihrer obigen Aussage die Brücke über Nacht für den Zugverkehr aufgrund von technischen Mängeln gesperrt werden musste und nach sechs Monaten eine Öffnung noch nicht terminiert werden kann. Sicherstellung einer langfristigen Verfügbarkeit sieht nach unserer Meinung anders aus.“ Das Sicherheitskonzept der Bahn sei in Frage gestellt, wenn trotz der Prüfmodalitäten der DB Netz AG und der daraus resultierenden Instandhaltungsmaßnahmen ein sicherer und kontinuierlicher Betrieb nicht gewährleistet sei.

Klaus Kowakowski am :

Eigentlich ist alles ganz einfach. Ein Gespräch mit einem Solinger Ratsmitglied ergab die ernüchternde Erkenntnis: Solingen und Wuppertal sind optimal am Fernnetz der Bundesbahn angeschlossen und haben am Erhalt der Rumpfstrecke Solingen-Remscheid kein besonderes Interesse. Warum auch? Der Brückenpark bleibt mit Blick auf die Brückenruine bestehen, und der Remscheider Schienenverkehr hat wie vor einhundert Jahren die Möglichkeit, über Wuppertal die Rheinschiene zu erreichen. Fakt ist, nach fünf Jahrzehnten Sanierungsstau hat die Müngstener Brücke ein schrottreifes Ende erreicht. Die Bundesbahn denkt im Traum nicht daran, 20 bis 30 Millionen für die Sanierung der Brücke auszugeben, eine Sanierung mit temporär äusserst begrenzten Ergebnis, die dazu ab 2013 überwiegend für einen privaten Betreiber von Vorteil wäre. Also wird, um Aufschreien zu begrenzen und einen allmählichen Denkprozess einzuleiten, langsam auf kleiner Flamme weiter gebastelt und Wiederbefahrbarkeit sukzessive auf den St. Nimmerleinstag verschoben. Nüchtern betrachtet doch eine verflixt gute Strategie. Oder?

Chronist am :

Sanierungsarbeiten "auf kleiner Flamme" will der Hauptausschuss auf keinen Fall und beauftragte deshalb die Verwaltung gestern, bei der Bahn AG den genauen Ablaufplan der geplanten Sanierungsmaßnahmen einzufordern.

Chronist am :

Voraussichtlich am nächsten Montag werde der Zugverkehr über die Müngstener Brücke wieder aufgenommen, meldete der WDR heute Morgen in seinen regionalen Hörfunknachrichten. Die Pressemitteilung der Bahn ging beim Waterbölles erst später ein: "Der planmäßige Personenverkehr auf der Strecke Solingen-Remscheid-Wuppertal kann die Müngstener Brücke wieder ohne Einschränkungen passieren. Ein entsprechender Bescheid des Eisenbahn-Bundesamtes erreichte heute die DB Netz AG. Zulässig sind nun 98,6 t Gesamtgewicht eines Zuges und 13,7 t Achslast. Für Güter- und Sonderzüge bleibt die Brücke bis auf Weiteres nicht befahrbar, diese werden weiterhin über Wuppertal-Ronsdorf umgeleitet. Die Erreichbarkeit von Remscheid ist damit sichergestellt. Nach Genehmigung der befristeten Wiederinbetriebnahme durch die Aufsichtsbehörde wird die DB Regio NRW GmbH am 27. Juni den fahrplanmäßigen Zugverkehr zwischen Wuppertal und Solingen wieder aufnehmen. Dafür ist es noch erforderlich, u. a. die Fahrzeug- und Personalumläufe zu ändern. Die Informationssysteme werden zu einem späteren Zeitpunkt umgestellt. Wir bitten unsere Kunden die geänderten Fahrplänen zu beachten und entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten während des Schienenersatzverkehrs."

Jürgen Hardt (MdB, CDU) am :

Ich freue uns, dass nach den zahlreichen Verzögerungen und Unsicherheiten der letzten Monate nun eine gute, dauerhafte Lösung für den Personenverkehr mit der Bahn über die Müngste¬ner Brücke in Sicht ist. Es ist eine große Erleichterung für die Pendler, dass sie schon bald wieder mit ihrem gewohnten Müngstener fahren können. Bei der Bahn und im Eisenbahnbundesamt hat man wohl in den letzten Wochen hart an diesem Erfolg gearbeitet. Dafür danken wir. Jetzt ist die Zeit gekommen, sich der mittel- und langfristigen Zukunft der Brücke zuzuwenden. Wir wollen, dass dieses einzigartige Bauwerk für den Schienenverkehr und für die Menschen erhalten bleibt. Die Deutsche Bahn ist nun aufgefordert, Ihre Ankündigung vom Januar umzusetzen. In den kommenden Jahren sollen rund 30 Millionen Euro in die Sanierung der bestehenden Brücke investiert werden, um diese weiterhin für den Zugverkehr in Betrieb zu halten. Dabei müssen bei den angekündigten Sperrungen die Fahrgäste weitaus besser und frühzeitiger informiert werden, als dies in den vergangenen Monaten der Fall war. Wir regen an, dass Politik, Wirtschaft, Tourismus und Betreiber der Brücke nun zusammenkommen und gemeinsam festlegen, wie die Zukunft der Müngstener Brücke dauerhaft gesichert werden kann. Es wäre ein schönes Erbe für die nachfolgenden Generationen, wenn es uns in den nächsten Jahren gelänge, das historische Bauwerk auf Dauer zu sichern.“

Fraktion der Grünen am :

Die Bergischen grünen Fraktionen freuen sich darüber, dass der Bahnverkehr über die Müngstener Brücke endlich wieder freigegeben wird. „Damit ist zumindest für den Personenverkehr bis 2014 eine gewisse Verlässlichkeit auf dieser für die Menschen im Bergischen so wichtigen Bahnstrecke gewährleistet“, so Manfred Krause, Fraktionssprecher der GRÜNEN in Solingen. - „Allerdings muss nun auch zügig die Umsetzung des von der Bahn angekündigten Sanierungsprogramms im Umfang der zugesagten 30 Mio. Euro in Angriff genommen werden“, ergänzt Anja Liebert, verkehrs- und baupolitische Sprecherin der Wuppertaler Fraktion der GRÜNEN. - „Gemeinsam mit den Bürgerinnnen und Bürgern werden wir weiter für eine umfassende Sanierung der Brücke und gegen einen Betonneubau kämpfen“, kündigt die Vorsitzende des Bauausschusses in Remscheid, Jutta Velte, an.

Bergische IHK am :

Bergische IHK Die bergische IHK begrüßt die bevorstehende Wiederaufnahme des Personenverkehrs über die Müngstener Brücke. „Das ist eine sehr gute Nachricht für das Bergische Städtedreieck, insbesondere für die zahlreichen Remscheider und Solinger Pendler, die monatelang auf ihre gewohnte Regionalbahn verzichten mussten. Jetzt muss die DB AG die Sanierung in Angriff nehmen, um das historische Baudenkmal dauerhaft zu erhalten. „Hier steht insbesondere Bahn-Chef Grube im Wort“, so IHK-Verkehrsexperte Thomas Wängler. Die Sanierung werde in den nächsten Jahren immer wieder zu zeitweiligen Sperrungen der Brücke führen. In diesem Zusammenhang sei es wichtig, dass die Bahn darüber rechtzeitig und umfassend informiere und auch ausreichenden Ersatzverkehr zur Verfügung stelle. Dabei müsse auch die Erreichbarkeit des Brückenparks gewährleistet sein. Außerdem müsse die Frage geklärt werden, wie der Schienengüterverkehr von und nach Remscheid künftig abgewickelt werden könne. „Wir erwarten hier endlich klare Aussagen von der DB“, so Wängler. Die IHK werde in Kürze auch eine Umfrage zum Schienengüterverkehr im Bergischen Städtedreieck starten.

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