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Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Hinweistafel der Stadt Remscheid. Kleine Nester des Eichenprozessionsspinners entdeckt. Fundbäume werden kurzfristig abgesperrt. Fachfirma ist mit Beseitigung beauftragt. An drei Fundorten haben die Technischen Betrieb Remscheid (TBR) heute den Eichenprozessionsspinner ausgemacht. Betroffen sind im Remscheider Stadtpark zwei Bäume an der Grillwiese und ein Baum in Nähe des Spielplatzes Elsa-Brandström-Weg. Kleine Nester finden sich außerdem in einem Baum am Spielplatz Bökerhöhe und in einem Baum am Waldfriedhof. Die Gespinste werden heute und morgen von einer Fachfirma entfernt. Solange bleiben die Fundbäume abgesperrt. Die Gefährdungsbereiche sind mit Warnhinweisen versehen.

Tastschreiben in vier Stunden für Jugendliche. Eine neue Methode, die beide Gehirnhälften aktiviert, ermöglicht es den Teilnehmenden dieses VHS-Kurses 2 x Freitags, 5. und 19. Juni, von 18 bis 20.15 Uhr, im Ämterhaus, Raum 129, sich das gesamte Tastaturfeld eines PCs schnell und präzise einzuprägen. Dieser Vorgang wird als "Lernen mit Assoziationen" bezeichnet. Statt wie früher in 30 bis 40 Unterrichtsstunden lernen sie das 10-Finger-System mit Spaß und wenig Zeitaufwand in nur vier Stunden. Für den Unterricht sind Schulungshefte im Wert von 26,75 € erforderlich, die in das Kursentgelt bereits eingerechnet sind. Kursleitung: Saskia Weck. Entgelt: 45,45 Euro.

Verschiebung der KreaConvention auf den 3. und 4. Juli 2021. Die Entscheidung, die KreaConvention – die Kulturbörse im Bergischen Land – ein weiteres Mal zu verschieben, ist allen an der Vorbereitung Beteiligten nicht leichtgefallen. Aufgrund der unklaren Lage hinsichtlich der Entwicklung des Infektionsgeschehens in der Pandemie und den damit verbundenen Auflagen sowie mangelnder Vorbereitungsmöglichkeiten der Kulturschaffenden durch das Kontaktverbot ist eine Verlegung jedoch alternativlos. Das Teo Otto Theater als Veranstaltungsort hat einen Ausweichtermin zum Ende der Spielzeit 2020/21 am 3. und 4. Juli 2021 gefunden. Die Kulturschaffenden, die sich bereits für den Septembertermin 2020 angemeldet haben, erhalten hierüber eine individuelle Benachrichtigung. Auch der für den 2. Juni geplante Kulturdialog in den Räumlichkeiten der Rotation muss verschoben werden. Ein neuer Termin wird demnächst bekannt gegeben.

Stadtmarketing verkauft wiederverwendbare Mund-Nasen-Masken mit „Unser Remscheid“-Logo. Die doppellagige Mund-Nasenmaske „Unser Remscheid“ ist auf 200 Stück limitiert und kostet 8,95 € (7,52 € netto, 19 % MwSt.). Erhältlich sind die Masken ab dem 27. Mai beim Stadtmarketing Remscheid (Mo - Fr: 9 – 16 Uhr / Alleestr. 6-8, 42853 Remscheid) und in der ErlebBar (Mo – Sa: 11 – 22 Uhr / Hindenburgstr. 8, 42853 Remscheid). Außenmaterial: 100 % Polyester mit zweifarbigem Logodruck auf der linken Seite, Innenmaterial: 100 % Baumwolle, waschbar auf 60 °C, Maße: ca. 15,5 x 24cm.

Histamin-Selbsthilfegruppe Bergischland / Vorerst keine Treffen mehr im Wiedenhof. Mit Rücksicht auf die oftmals geschwächten Immunsysteme vieler Betroffener ( 133 gemeldete Personen) sowie mit Rücksicht auf die Örtlichkeit unserer Treffen wird  es 2020 keine Treffen im Seniorencenter Wiedernhof  mehr geben. Sobald es absehbar ist, dass die Treffen für niemanden ein Risiko darstellen, werden die Treffen fortgesetzt. Bis dahin biete ich eine tägliche Hotline von 10 bis 22 Uhr auf Festanschluss an. Barbara Bontemps, www.histamin-bergischland.de

Pokalübergabe an den Deutschen Meister im Damen-Rollhockey. Am 9. Mai hat der Deutsche Rollsport- und Inline-Verband beschlossen, die Saisons der Rollhockey-Bundesligen angesichts der Corona-Pandemie zu beenden. Die einen Spieltag vor Saisonende führenden zwei Teams – der IGR Remscheid (Damen) und des SKG Herringen (Herren) – wurden zum Deutschen Meister 2019/2020 erklärt. Damit sind die Damen der IGR zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Deutscher Meister. 
Natürlich ist das ein Saisonabschluss, den sich die Sportlerinnen der IGR Remscheid anders gewünscht hatten. Aber das Team hatte vom ersten Spieltag an die Tabelle angeführt, die meisten Siege und Tore erreicht, die wenigsten Niederlagen und Gegentore kassiert. Da die Übergabe des Meisterpokals und der Medaillen an das Team nicht mehr auf dem Spielfeld erfolgen konnte, wird Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz die Ehrung am Freitag, 29. Mai, im Großen Sitzungssaal des Remscheider Rathauses vornehmen.

Volkshochschule startet am 8. Juni mit Sonder-Sommerprogramm. Für all diejenigen, die „ihre“ Volkshochschulkurse während der Corona-bedingten mehrwöchigen Schließung der Einrichtung vermisst haben und die es gar nicht mehr erwarten können, wieder an Kursen teilzunehmen, bietet die Remscheider VHS ab Montag, 8. Juni, ein umfangreiches Sonder-Sommerprogramm an. Das Programm umfasst Angebote, die von Entspannung, EDV und Fotobucherstellung über Trommeln und Psychologie bis hin zu diversen Fremdsprachen reichen. Denn: Der nächste Urlaub kommt bestimmt! Und auch für Interessierte an digitalen Angeboten ist bestens gesorgt. Wieso nicht online lernen, wie man eine Webseite erstellt, sich Englisch-Vokabeln für die Reise aneignet und/oder was sich hinter Qigong verbirgt?  All dies ist möglich im Rahmen des Sonder-Sommerprogramms, das in dieser Form erstmals auf den Weg gebracht wurde.

Blitzanlage auf der Freiheitsstraße in Betrieb. Die Stadt Remscheid setzt seit 11. Mai im Kampf gegen nächtliche Geschwindigkeitsüberschreitungen auf der Freiheitsstraße eine semistationäre Blitzanlage ein. Auf der Strecke gilt von 22 bis 6 Uhr ein maximales Tempo von dreißig Kilometern pro Stunde. Der mobile Blitzanhänger ist von einem gewöhnlichen Anhänger kaum zu unterscheiden und kombiniert die Vorzüge mobiler und stationärer Geschwindigkeitsüberwachung, weil er auch andernorts eingesetzt werden kann. Verkehrsteilnehmende werden nochmals daran erinnert, sich unbedingt an die Geschwindigkeitsbeschränkung zu halten.

Corona-Bürgertelefon beim Bergischen ServiceCenter stellt Erreichbarkeit am Wochenende ein. Wegen stark reduzierter Nachfrage stellt das Bergische ServiceCenter mit Sitz in Wuppertal seine telefonische Erreichbarkeit für allgemeine Fragen zum Corona-Infektionsgeschehen in Remscheid unter der Rufnummer RS 162000 an den Wochenenden ein.

Tumorzentrum Solingen e.V. in Solingen und Remscheid sind präsent. Die Telefonberatung werde gut angenommen, stellt das Tumorzentrum Solingen e.V. fest. Fast 100 Beratungskontakte habe es seit Beginn der Pandemie und der Umstellung auf Telefon- und E-Mailberatung gegeben. Doch nicht nur die Beratungssituation habe sich verändert, sondern auch die vorgetragenen Sorgen: Durch die Corona-Pandemie sind wirtschaftliche Unsicherheit, große Einschränkungen im alltäglichen Leben und Veränderungen in der Gesundheitsversorgung hinzu gekommen, was bei vielen Betroffenen zu großer Verunsicherung geführt hat. Auch berichten sie von veränderten Behandlungsplänen, verschobene Nachsorgeterminen oder abgesagten Anschlussheilbehandlungen. Aus Angst vor einer Infektion trauten sich manche kaum noch aus dem Haus, berichten die Mitarbeiter der Krebsberatung. Besonders Alleinstehende litten durch die eingeschränkten oder unterbrochenen Angebote der Selbsthilfegruppen oder Onko-Reha-Sportgruppen, die sich zum Glück langsam wieder einfinden, unter der Isolation. Die telefonische Beratung – Tel. 0177 32 47 130 (Anrufbeantworter gegebenenfalls mit Namen, Rückrufnummer und kurzer Nachricht besprechen), E-Mail info@krebsberatungsolingen.de">info@krebsberatungsolingen.de – kann in solchen Zeiten ein Rettungsanker sein. Auch Briefe erreichen das Team weiterhin regelmäßig; die Post wird zeitnah bearbeitet.

Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss vertritt den Rat der Stadt. Mit der erforderlichen Zweidrittel-Mehrheit haben die Ratsmitglieder die Entscheidungsrechte des Rates auf den Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss gemäß § 60 Absatz 1 Satz 2 Gemeindeordnung Nordrhein-Westfalen für den Zeitraum der vom Landtag des Landes Nordrhein-Westfalen mit Beschluss vom 14. April  festgestellten epidemischen Lage von landesweiter Tragweite delegiert. Von 53 Mitgliedern des Rates haben sich 49 am Abstimmungsverfahren beteiligt. 42 haben der Übertragung der Entscheidungsrechte zugestimmt, fünf Ratsmitglieder sind dagegen. Es gibt eine Enthaltung sowie eine ungültige Stimme. Der Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss kann nun bis zum 14. Juni  die Entscheidungsrechte des Rates wahrnehmen.

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Ehrenamt: BürgerKolleg startet neue Kurse

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nachdem die Fortbildungsangebote des Remscheider BürgerKollegs Corona-bedingt für mehrere Wochen ausgesetzt waren, läuft das Programm nunmehr wieder an. Bereits im Juni werden zwei Fortbildungen angeboten, die für Personen, die ehrenamtlich tätig sind oder eine ehrenamtliche Tätigkeit anstreben, kostenfrei sind. Die Entgelte werden von der Bürgerstiftung Remscheid übernommen, die damit das Ehrenamt stärken möchte.

Am Samstag, 6. Juni, findet im Ämterhaus, Elberfelder Straße 36, eine Fortbildung zum Thema „Gekonnt präsentieren mit PowerPoint“ statt. Hierbei lernen Interessierte in der Zeit von 9 bis 14.30 Uhr, wie sie ihre Präsentation derart gestalten, dass sie zu einem echten Hingucker wird. Sie lernen, wie Kurztexte, Diagramme und Grafiken in Präsentationen eingebunden werden, wie ein effektvoller Hintergrund gestaltet wird und wie Bildschirmshows erzeugt werden.

Für Freitag, 26. Juni, ist ein Grundlagenseminar für Vorlesepatinnen und -paten in Zusammenarbeit mit der Freiwilligenzentrale Die Brücke e.V. geplant. Wer lesebegeistert ist und Spaß daran hat, Kindern, Älteren und/oder Kranken vorzulesen, ist richtig in dieser Fortbildung von 13 bis 19 Uhr im Lernzentrum der Zentralbibliothek, Scharffstraße 4-6.

Aufgrund der aktuellen Situation werden alle BürgerKolleg-Fortbildungen in Kleingruppen bis zu maximal zehn Teilnehmenden und unter strikter Einhaltung aller für die Unterrichte vorgegebenen Abstands- und Schutzregelungen stattfinden. Anmeldungen ab sofort unter www.vhs.remscheid.de, unter Tel. RS 163537 (Laura Arevalo Rodriguez) oder E-Mail Laura.ArevaloRodriguez@remscheid.de">Laura.ArevaloRodriguez@remscheid.de.

Digitaltechnik für die Schulen bitte ohne Aktionismus

Zwei Anträge, ein Ziel: Der Schulunterricht muss digitaler werden. Darin waren sich gestern die Mitglieder des Schulausschusses einig und legten der Verwaltung den Antrag von SPD, Grünen und FDP sowie den der CDU in gemeinsamer einstimmiger Abstimmung als Prüfauftrag vor.
 „Unterricht in den eigenen vier Wänden, bedingt durch Corona, zeigt uns im Moment, wie sehr sich Schule in den kommenden Jahren verändern wird. In diesem Zuge müssen wir alles unternehmen, um bestmögliche Bildungsgerechtigkeit herzustellen. Eltern sollten sich keine Gedanken darüber machen müssen, ob sie sich das Endgerät für den sich ändernden Unterricht leisten können. Es sollte – wie viele Schulbücher jetzt – eine Selbstverständlichkeit darstellen. Wir sind davon überzeugt, dass selbst unsere jüngsten Schülerinnen und Schüler in diese Überlegungen einbezogen werden sollten, denn es gibt immer mehr altersgerechte Lernplattformen mit sinnvollen Materialien. Arbeitet die Schule damit, aber die Eltern benötigen ihre Endgeräte im Homeoffice selbst und können sie den Kindern nicht (oder erst abends) zur Verfügung stellen, kann von einer sinnvollen Digitalisierung im Bereich Schule keine Rede sein“, heißt es in der Antragsbegründung der CDU.
„Digitales Lernen und digitaler Schulbetrieb sollen künftig durch eine zunehmende Vielfalt von digitalen Medien ermöglicht und unterstützt werden“, formulierten SPD, Grüne und FDP. Die Digitalisierung müsse bereits in der Grundschule altersgerecht angebahnt werden. Und an den weiterführenden Schulen müssten alle Schülerinnen und Schüler Zugang zu einem Tablet mit Tastatur und Stift haben.

Die Kosten für die Anschaffung dieser Geräte, die schon zu Beginn des Schuljahres 20/21 einsatzbereit sein sollten, so der Schulausschuss, hat die Verwaltung nun detailliert abzuklären. Keine leichte Aufgabe, zumal der für das technische Schulequipment zuständige Mitarbeiter – Markus Eschweiler vom Fachdienst Schule & Bildung – erst einmal in Urlaub geht und deshalb auch an der nächsten Sitzung am 17. Juni nicht teilnehmen kann. Gut also, dass er schon zur gestrigen Sitzung das Ergebnis einer ersten Umfrage unter den Remscheider Schulen vorlegen konnte, die aufzeigt, was da finanziell und organisatorisch auf die Verwaltung und die Lehrerschaft zukommt.

Geplant ist, alle schulischen Serversysteme so umzustellen, dass sie mit dem Betriebssystem Windows 10 arbeiten können (das schließt den Einsatz älterer PC, Laptops, Notebooks und Tablets aus). Und Schulstandorte sollen WLAN-AccessPoints (alsbald) und einen Breitbandanschluss (im Laufe des nächsten Jahres) erhalten. Berechnet für eine synchrone Gigabit-Leitung liegen die Kosten, die mit dem Breitbandanschluss auf die Stadt zukommen, bei ca. 800 bis 1.000 EUR /Euro pro Monat /und Standort, macht pro Jahr insgesamt ca. 393.600 bis 492.000 Euro, wie Markus Eschweiler gestern berichtete.

Für die bundesweite Digitalisierung von Schulen hat die Bundesregierung ein Sofortausstattungsprogramm beschlossen und 500 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Remscheid dürfte allerdings bestenfalls mit 500.000 Euro rechnen können. Das ist besser als nichts, aber viel zu wenig. Denn Markus Eschweiler geht davon aus, dass es vier Millionen Euro kosten würde, um 5.000 Schülerinnen und Schüler mit je einem Leihgerät auszustatten (und das wäre gerade mal etwas mehr als ein Drittel der gesamten Schülerschaft in Remscheid). In dieser Millionen-Summe sind die Kosten für Office-Software, Virenschutz, Lernsoftware, Verträge (WLAN, SIM-Card, etc.) noch gar nicht enthalten. Die Supportkosten für die 5000 Leihgeräte sind mit 250.000 Euro (50 Euro pro Gerät) recht niedrig veranschlagt. Was die spätere Wartung kosten wird, hängt von den Verträgen mit externen EDV-Firmen ab, um die sich die Stadt Remscheid wird bemühen müssen.

Bei der Anschaffung der Geräte komme es darauf an, eine „Insellösung für Remscheid“ zu vermeiden, betonte die Politik gestern. Da könne eine Vorgabe des Landes ebenso hilfreich sein wie ein Blick über die Stadtgrenzen in andere Kommunen. Engagiert und Kompetent machte sich in der Sitzung Alexander Schmidt (CDU, Lehrer) für die Anschaffung von Tablets stark, da diese die größten Einsatzmöglichkeiten böten.

Abgefragt hatte Eschweiler in den vergangenen Wochen auch die Ausstattung der Schülerinnen und Schüler zu Hause. Ungefähres Ergebnis:

  • ca. 4.000 Schüler/innen verfügen über kein schulfähiges Endgerät (mit dem sie aber während der Corona-bedingten Einschränkungen arbeiten müssen),
  • ca. 4.200 Schüler/innen können sich zu Hause mit Familienangehörigen ein schulfähiges Endgerät teilen, so dass sich eine eingeschränkte schulische Nutzung ergibt, und
  • ca. 2.800 Schüler/innen verfügen zu Hause über keinen geeigneten Netzzugang (LAN oder WLAN) oder Mobilfunkzugänge (Hotspots) und  sind somit in der schulischen Nutzung eingeschränkt.

Es gelte, soziale Ungerechtigkeit durch fehlende Endgeräte zu vermeiden, betonten während der gestrigen Diskussion mehrere Politiker/innen. Deshalb möge die Verwaltung alsbald den Entwurf eines neuen Medienentwicklungsplanes vorlegen. Den sieht Markus Eschweiler allerdings frühestens Anfang 2021. Vorausgehen müsse dem eine Fragebogenaktion an den Schulen, um deren exakten Bedarf herauszufinden.

Waterbölles: Das spricht für  k e i n e n  unbedachten Schnellschuss. Und das ist auch gut so! Gewiss, an Homeschooling geht kein Weg mehr vorbei. Aber bitte ohne Aktionismus.

Verbraucherzentrale: Die Arbeitsschwerpunkte 2019

Prepaid-Kreditkarten, die sich nach der Bestellung via Internet nicht als finanzielle Soforthilfe, sondern als kostenträchtiges Zahlungsmittel entpuppten. Energieversorger, die Kunden mit unzulässigen Preiserhöhungen überrumpelten. Haustürverkäufer, die angesichts der bevorstehenden Fusion von Unitymedia und Vodafone zum Abschluss überflüssiger Verträge für den Fernsehempfang drängten. Und wenn etwas schieflief, wo eigentlich gezahlt werden sollte, folgte auch 2019 alsbald unerwartete Post eines Inkassobüros – mit der Ankündigung oft hoher Gebühren, drohender Mahnbescheide oder Zwangsvollstreckung inklusive. Bei rund 3800 Verbraucheranliegen war die Verbraucherzentrale in Remscheid im vergangenen Jahr Ansprechpartnerin, um Verbraucherrechte durchzusetzen oder unberechtigte Forderungen abzuwenden. „Auch wenn wir wegen der Corona-Pandemie einige Wochen keine persönliche Beratung anbieten konnten, waren wir per Telefon und E-Mail weiter mit Ratsuchenden in regem Austausch und Kontakt. Dabei hat sich gezeigt, dass gerade in unsicheren Zeiten der Schutz vor Übervorteilung durch unseriöse Geschäftspraktiken besonders gefragt ist“, erklärt Beratungsstellenleiterin Lydia Schwertner. Erfreulich sei zudem, dass Ratsuchende nun auf ein neues rechtliches Beratungsangebot zählen können. Dies umfasst Probleme mit Arztrechnungen, Pflegeleistungen, Pflegeanbietern, Pflegeeinstufungen sowie Hilfestellungen, wenn Leistungen durch die gesetzliche Krankenkasse abgelehnt werden können.

Mit rund 1.800 Rechtsberatungen und -vertretungen hat sich die Beratungsstelle zumeist erfolgreich für die berechtigten Ansprüche von Ratsuchenden eingesetzt. "Ohne Ihre Hilfe hätte ich mich immer weiter verschuldet,“ bedankte sich etwa eine junge Remscheider Mutter, nachdem die Beratungsstelle 4.000 € Rückerstattung erreicht und weitere Zahlungen für mehrere Lebensversicherungen für sie und ihre Kinder verhindert hatte.

Viele Ratsuchende kamen mit Anliegen und Problemen rund ums Thema „Telekommunikation“ in die Beratungsstelle an der Alleestraße.  Neben den Klassikern – nicht nachvollziehbare Posten auf der Telefonrechnung, Stolperfallen beim Anbieterwechsel oder Frust, wenn vertraglich zugesicherte Internetgeschwindigkeiten und die Übertragungsraten beim tatsächlichen Surfen im Alltag meilenweit auseinanderlagen – sorgte mangelhafte Information beim Vertragsabschluss in Telefon-Shops für Ärger. „So berichteten Verbraucher, dass sie überrumpelt worden waren und Verträge unterschrieben hatten, deren Konditionen und Kosten sie erst im Nachhinein überblicken konnten“, erläutert Beratungsstellenleiterin Lydia Schwertner. Bei einer landesweiten Stichprobe, an der sich auch die Remscheider Beratungsstelle beteiligt hatte, stellte die Verbraucherzentrale fest, dass neun von zehn Shops ihren gesetzlichen Informationspflichten vor Abschluss eines Handyvertrages nicht nachgekommen waren. Danach müssen Kunden die wesentlichen Vertragsinhalte im Produktinformationsblatt vor der Unterschrift ausgehändigt werden. Zum Weltverbrauchertag hat die Beratungsstelle nicht nur gezeigt, wie Kunden darauf pochen können, die vorgeschriebenen Informationen vom Verkäufer auch ausgehändigt zu bekommen. Die Verbraucherzentrale NRW hat zudem ein 14-tägiges Widerrufsrecht bei solch komplexen Vertragskonstellationen gefordert.

Nach TelDaFax, FlexStrom und Care Energy war mit der Bayerischen Energieversorgung BEV erneut ein Energieversorger mit fragwürdigem Geschäftsmodell Pleite gegangen. „Wir haben nicht nur über die Entwicklungen des Insolvenzverfahrens informiert, sondern auch Schritte erläutert, um offene Forderungen wie Boni und Guthaben gegen die BEV durchzusetzen und gegebenenfalls anzumelden“, informiert die Beratungsstellenleiterin über die Hilfestellungen für Ratsuchende.

Das warm-trockene Klima des letzten Sommers hatte mit seinen tierischen Begleitern auch Abzocker aus der Deckung kommen lassen. Denn ob gesundheitsgefährdende Raupen des Eichenprozessionsspinners, das Wespennest im Rollladenkasten oder Ungeziefer in Küche oder Keller – ungebetene Gäste wollten Betroffene möglichst schnell wieder loswerden. Und in ihrer Not waren sie dann auf unseriöse Anbieter ohne Sachkunde, aber mit überzogenen Rechnungen reingefallen.

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Was tun, wenn wir Kultur erhalten wollen?

Pressemitteilung der SPD

„Corona zeigt uns, wie wichtig Kultur ist“ zieht Karl Heinz Humpert (CDU), Vorsitzender des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung, sein Fazit zur Situation der Kultur in pandemischen Zeiten in einem Zeitungsinterview. Dazu meint Volker Leitzbach, Mitglied der SPD im Kulturausschuss: „Wenn dem so ist, dann müssen wir der Kultur das aber auch deutlich machen und entschieden mehr und vor allem das Richtige für ihren Erhalt tun!“ Denn die Situation der lokalen Kulturszene stelle sich weitaus dramatischer dar, als seitens der CDU beschrieben. Thematisiert werde nur, wie es aktuell um die großen Institutionen der so genannten freien Kultur Szene bestellt sei. Diese müssten aber gar nicht so sehr ihre Existenz bangen dank vielseitiger finanzieller Unterstützung und regionaler wie überregionaler (Projekt-) Förderung. Humperts Ansinnen, solo Kulturschaffenden, Vereinen oder freien Veranstaltern Gelder wegzunehmen, um die finanziell bereits unterstützten oder seitens der Inhaber bereits finanziell den Umständen entsprechend gut aufgestellt in die Zukunft blickenden Einrichtungen weiter zu fördern, „sind der Gipfel mangelnden Weitblicks, Verständnisses und Kenntnis der Situation in der freien Kulturszene sowie Einfühlungsvermögens der als Personen und ihren Familien an der Klippe zum Verlust ihrer Existenzen stehenden Kulturschaffenden“, so Leitzbach.

Dank der genialen Initiative von Kulturverwaltung und des Teams des Teo Otto Theaters, eine verkleinerte, den aktuellen Anforderungen für einen genehmigten Spielbetrieb mit bis zu 100 Besuchern angepasste Bühne der freien Szene zur Verfügung zu stellen und die Einnahmen den Veranstaltern zugutekommen zu lassen, werden diese (zumindest bis Ende der geplanten Spielzeit) auf einen guten Überlebensweg durch die Krise gebracht. Das Teo Otto Theater und auch die Spielorte der freien Szene sind dank der engagierten Begleitung der Kulturverwaltung den Umständen entsprechend gut aufgestellt und Kürzungen oder nicht Auszahlungen zugesagter finanzieller Mittel wird es nicht geben.

Völlig anders sieht es jedoch für den Teil der freien Szene aus, über den im Interview nicht ein Wort verloren wird, nennen wir sie mal die andere Seite, das freie Herzstück der lokalen Szene, die freien Kulturschaffenden. Es sind die zahlreichen Solokünstler, vom Zauberer, Maler, Fotografen, Puppenspieler, Filmemacher, Comedian, Slammer, Tänzer, Autor, Musiker, bildenden und darstellenden Künstler oder DJ bis hin zum Veranstaltungstechniker, veranstaltenden Gastronom sowie Event Manager. Die Liste beinhaltet mit Gewissheit auch immer die weibliche Form des jeweiligen künstlerischen Berufes, jedoch sicher nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Ihre Situation wird in Humperts „Sachstandsbericht“ ausgespart. Ein kommunaler Kulturfonds könne hier genauso wenig helfen wie die Aussage, ‚sich Gedanken über eine Hilfe für diese Künstler machen zu müssen.

Sven Wolf, SPD-Landtagsabgeordneter ergänzend: „Die erforderliche Hilfe wird den Betroffenen seitens der CDU geführten Landesregierung verweigert. Nach dem Schüren existenzieller Ängste durch unklare und zu knapp bemessene Soforthilfen und der daraufhin folgenden Verweigerung finanzieller Hilfen, die über die dreimonatige Frist bis einschließlich Ende Mai hinausreichen. Selbst der vereinfachte Zugang zur Beantragung von Hartz 4 brachte Irritationen und Leistungsempfänger um weitere Künstlerhilfen“

Volker Leitzbach: „Remscheider Kunstschaffende haben Familien, die sie ernähren müssen, manche werden vor 2021 nicht wieder auf nationaler oder internationaler Ebene arbeiten können. Wollen wir, dass die Kunst nach der Krise nicht schweigt, dann dürfen wir nicht lamentieren, sondern Land und Bund müssen den Kunstschaffenden das Leben retten! Künstler wollen nicht bloße Almosen, sie wollen arbeiten. Deshalb müssen wir vorbereitet sein, wenn die nächsten Lockerungen auch der Kulturszene wieder etwas Luft verschaffen kann. Wir haben mit der Bühne im Stadtpark eine adäquate Bühne mit bestuhlter und erweiterbarer Sitz-Fläche, sowie einer weitläufigen Wiesen-Freifläche. Veranstaltungen für Kinder und Familien wären dort unter Wahrung erforderlicher Distanzen zu veranstalten. Hinzu kommt, dass wir eine Urlaubs-Hochzeit erleben werden, in der die Bürgerinnen und Bürger über jedes kulturelle Angebot erfreut sein werden. Hierzu eignen sich insbesondere unsere Open-Air Bühnen. Und veranstalten müssen wir selbst, damit Gagen und Honorare in die Hände der Remscheider Szene gelangen und nicht in die irgendwelcher kommerzieller Anbieter. Wir müssen seitens Verwaltung und Politik die Etats freigeben, die für kulturelle Veranstaltungen unter städtischer Regie oder mit kommunalen und freien Fördermitteln für lokale Veranstaltungen vorgesehen waren.
Vereine spielen eine große Rolle im Konzept für kulturellen Bildung. Sie spielen diese Rolle aber nicht in voller Güte, wenn wir sie im Teo Otto Theater veranstalten lassen, sie erfüllen diese Aufgaben in ihren Quartieren. Damit dies geschehen kann, müssen wir nicht nur Sportvereine stützen, wir müssen auch diejenigen Vereine handlungsfähig halten, die eine wichtige Säule in unserem kulturellen Gefüge ausmachen.“

Sporthallen sind ab 3. Juni wieder geöffnet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Land NRW hat mit der Corona-Schutz-Verordnung und der Corona-Betreuungs-Verordnung – jeweils in der ab 21. Mai (bis 5. Juni) gültigen Fassung – die Lockerungen im Sport und die konkurrierenden Vorgaben der Corona-Betreuungs-Verordnung klargestellt und räumt den Kommunen unter Auflagen die Möglichkeit ein, Sportfreianlagen und Sport- und Turnhallen für den kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb zu öffnen. Die Stadt Remscheid möchte mit der Öffnung der Sporthallen ab 3. Juni gemeinsam mit dem Sportbund Remscheid (SBR) vor allem den Vereinssportlerinnen und Vereinssportlern die Trainingsaufnahme im kontaktlosen Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport wieder ermöglichen. Ausgenommen ist noch der Schwimmbetrieb. Die Sport- und Turnhallen werden zu den bisher üblichen Trainingszeiten grundsätzlich geöffnet.

Die Neuenkamper Sporthalle wird für den Sportbetrieb erst ab dem 20. Juli wieder zur Verfügung stehen. Der Rückbau zur Nutzung als Sporthalle beginnt voraussichtlich am 13. Juli. Tageweise Einschränkungen sind auch in der Sporthalle Hackenberg möglich, da hier zunächst noch die Blutspende-Aktionen des DRK anstehen. Die davon betroffenen Nutzerinnen und Nutzer werden rechtzeitig darüber informiert.

Der Fachdienst Sport und Freizeit wird gemeinsam mit dem Sportbund Remscheid (SBR) eine Handreichung für die Vereine erarbeiten, die die Auflagen zur Wiederaufnahme des Sportbetriebs zusammenfasst. Dazu gehören zum Beispiel die Einhaltung der Abstandsregeln und die Desinfektion von Kontaktflächen wie Türklinken. Die Stadt stellt dafür anlagenbezogen Desinfektionsmittel zur Verfügung. Um die Nutzergruppen voneinander zu trennen, sind die Sportlerinnen und Sportler aufgefordert, sich nur innerhalb ihrer Trainingszeit in der Halle aufzuhalten. Duschen und Umkleiden bleiben gesperrt. Es gilt: Umgezogen kommen, ungeduscht gehen. Zuschauer sind bis auf Weiteres nicht erlaubt.

Fragen zu Kitas im eingeschränkten Regelbetrieb

Zur heutigen Sitzung des Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschusses hat die FDP die Verwaltung um Auskunft gebeten, ob

  • die Kindertageseinrichtungen in Remscheid aus heutiger Sicht unter Einhaltung der Arbeitsschutz- und Hygienemaßnahmen zu den geplanten Terminen im eingeschränkten Regelbetrieb öffnen können
  • es Kindertageseinrichtungen in Remscheid gibt, die sich aufgrund räumlicher und personeller Kapazitäten in der Lage sehen, in Absprache mit den zuständigen Aufsichtsbehörden ein höheres Stundenangebot an Stelle des reduzierten Betreuungsumfangs zu realisieren. („Kann dieses höhere Stundenangebot genutzt werden, um Kinder, deren Eltern in der bisherigen Notbetreuung im Einzelfall eine umfangreichere Betreuung in Anspruch nehmen konnten, über den eingeschränkten Regelbetrieb hinaus zu unterstützen?“)
  • es Kindertageseinrichtungen in Remscheid gibt, die aufgrund der Personalsituation außer Stande sind, den reduzierten Betreuungsumfang von 35, 25 und 15 Stunden pro Woche zu erbringen. („Können in diesem Fall Kapazitäten zwischen mehreren Einrichtungen umgeschichtet werden, damit ein eingeschränkter Regelbetrieb gewährleistet werden kann?“?
  • der reduzierte Betreuungsumfang im eingeschränkten Regelbetrieb Auswirkungen hat auf die Öffnungszeiten der Einrichtungen
  • es in Remscheid zu reduzierten Betreuungsumfängen in der Kindertagespflege kommt, weil nicht alle Kräfte in der Tagespflege zur Verfügung stehen
  • in Remscheid das Personalgewinnungsprogramm des Landes genutzt wird, mit dem Hilfskräfte für die Kindertageseinrichtungen zur Entlastung der pädagogischen Fachkräfte (beispielsweise Händewaschen, Schuhe an- und ausziehen usw.) eingesetzt werden sollen 
  • die Stadt Remscheid das Angebot des Landes NRW nutzt, FFP-2 Masken und OP-Masken als Starthilfe im Rahmen der Arbeitsschutzmaßnahmen in Anspruch zu nehmen
  • und wie hoch der angekündigte finanzielle Zuschuss des Landes NRW zum Ausgleich der außergewöhnlichen zusätzlichen Belastungen ist, die durch die Arbeitsschutzmaßnahmen entstehen.

In der Begründung heißt es: "NRW-Familienminister Dr. Joachim Stamp kündigte in der vergangenen Woche angesichts des rückläufigen Infektionsgeschehens die schrittweise Öffnung der Kindertagesbetreuung an. Ab 28. Mai erfolgt wie geplant die Öffnung der Kindertageseinrichtungen für alle Vorschulkinder. Am 8. Juni wechselt die Kindertagesbetreuung von der erweiterten Notbetreuung in den eingeschränkten Regelbetrieb. Gleichzeitig sollen aber auch Erzieherinnen und Erzieher, die nach der Definition des Robert-Koch-Instituts zur Risikogruppe gehören, geschützt werden. Daher können nicht die vollen Stundenumfänge angeboten werden. Gleichwohl sollen alle Kinder in reduziertem Umfang wieder ihre Kindertageseinrichtung oder Kindertagespflege besuchen können. Nachdem viele Familien in den vergangenen Wochen an die Grenze ihrer Belastbarkeit gekommen sind und vielen Kindern ohne frühkindliche Bildung täglich Chancen genommen werden, ist die geplante Öffnung eine gute Nachricht. Mit dem angekündigten Termin der Öffnung am 8. Juni 2020 gibt das Land den Trägern Zeit, die notwendige Umstellung sorgfältig vorzubereiten. Der eingeschränkte Regelbetrieb ist wie alle Schritte des Öffnungskonzepts mit den Kommunen und allen anderen Trägern abgestimmt worden.

Der Caritas pro Woche 75 Essen gespendet

Pressemitteilung des Lions Club Remscheid

In dieser Woche wurde der Schlussspurt für die seit Ende März laufende Catering-Aktion des Remscheider Lions Clubs eingeläutet. Heldmanns-Restaurant an der Brüderstraße hatte dreimal wöchentlich je 25 Essen für den Fachdienst Wohnungsnotfallhilfen des Caritasverbandes zubereitet und dorthin ausgeliefert. Versorgt wurden dadurch die Bewohner*innen der städt. Notunterkunft an der Schüttendelle und die Besucher*innen des benachbarten Tagesaufenthalts. Für Caritas- Fachdienstleiterin Ute Schlichting war das eine höchst willkommene Unterstützung: „Unsere Klienten sind in Corona-Zeiten mehrfach betroffen. Wasch- und Essensmöglichkeiten wurden entweder geschlossen oder durch Geschäftsschließungen in den vergangenen Wochen unmöglich gemacht. Die von Heldmann bestens zubereiteten und von den Lions gesponserten Essen sind daher enorm wichtig und super gut bei unseren Klienten angekommen!“. Petra Heldmann vom gleichnamigen Restaurant ergänzt: „Diese Aktion der Lions hat uns in den vergangenen schwierigen Wochen geholfen, die uns verordnete Schließung unseres Restaurants besser zu überstehen. Natürlich war dies kein vollwertiger Ersatz für unseren üblichen Geschäftsbetrieb, aber ein gerne von uns übernommener Auftrag, der auch noch bedürftigen Menschen in noch schwierigerer Lage sehr geholfen hat.“ Lions Präsident Markus Wolff und Lions Vorstand Marc Saure übergaben gestern eine der letzten Essens-Lieferungen an die Caritas.

Abiturprüfung geschrieben, Gap Year geplatzt

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer

Die schriftlichen Abiturprüfungen in NRW sind geschrieben. Ein so genanntes Gap Year im Ausland, beispielsweise in Form von Work & Travel oder einer Sprachreise, lässt sich in diesem Jahr aber nur schwer realisieren. „Home Learning“ stellt für viele Abiturienten keine Alternative dar. Welche Möglichkeiten bleiben also jungen Menschen, die entsprechende Pläne hatten?  IHK-Präsident Thomas Meyer hat da einen Vorschlag: „Die duale Ausbildung bietet auch in Zeiten von Covid-19 beste Perspektiven. Die Ausbildungsbetriebe haben Wege gefunden, auch unter strengen Hygiene- und Abstandsregelungen weiter auszubilden. Der Berufsabschluss ist die bestmögliche Eintrittskarte in den Arbeitsmarkt.“ Und wer bis auf Master-Niveau hinauswolle, der könne nach der Ausbildung in die höhere Berufsbildung gehen und „Master Professional“ werden – oder studiere nach Covid-19 berufsbegleitend.  Freie Plätze, auch in den bei Abiturienten besonders beliebten Berufen, gibt es auf www.ihk-lehrstellenboerse.de. Weitere Informationen und Unterstützung bei der Ausbildungsplatzsuche unter bergische.ihk.de sowie Facebook.com/BergischeIHKFreieLehrstellen.

Evangelische Gottesdienste zu Pfingsten

Gottesdienst in Bergisch Born

In Bergisch Born lädt die Ev. Kirchengemeinde für Pfingstsonntag, 31. Mai, um 10.15 Uhr zu ihrem ersten Präsenzgottesdienst als Open-Air-Gottesdienst neben der Kirche ein. Stühle stehen im Abstand von zwei Metern bereit. Es besteht Maskenpflicht beim Ein- und Ausgang. Während des Gottesdienstes darf die Maske abgenommen werden. Am Eingang wird jeder Teilnehmer namentlich und mit Kontaktdaten registriert. Die entsprechende Liste wird sorgfältig aufbewahrt, und nach vier Wochen vernichtet. Die Gottesdienstbesucher werden zum Sitzplatz begleitet.

Um diese Regeln umzusetzen, bittet das Presbyterium die Besucher, möglichst frühzeitig zu kommen - also etwa eine halbe Stunde vor Beginn. Denn auch vor dem Eingang ist der Abstand einzuhalten, und die Registrierung erfordert etwas Zeit. Um diese zu vereinfachen, können Sie ein vorgedrucktes Infoblatt  schon ausgefüllt mitbringen (siehe https://bb-kirchengemein.de/).

Gottesdienst in Lüttringhausen

Pfingstsonntag (31. Mai) und Pfingstmontag (1. Juni) feiern wir um 10 Uhr in der Kirche Lüttringhausen einen Gottesdienst, der an beiden Tagen identisch ist, weil wir möglichst vielen ermöglichen wollen, miteinander Pfingsten zu feiern.

Gottesdienst in Lennep

Die Ev. Kirchengemeinde Lennep feiert das Pfingstfest mit einem Open-Air-Gottesdienst am Pfingstsonntag, 31. Mai, um 10 Uhr, vor dem Gemeindehaus Hardtstraße. (Bitte im Vor-Ort-Büro anmelden unter Tel. RS 9331415 und den Mund-Nasen-Schutz nicht vergessen!)

Gottesdienst in Remscheid

Am Pfingstsonntag, 31. Mai, wird in der Ev. Stadtkirche Remscheid um 10 Uhr das neue Presbyterium der Evangelischen Stadtkirchengemeinde Remscheid eingeführt. Am Pfingstmontag, 1. Juni,  gibt es um 11 Uhr einen gemeinsamen evangelischen Online-Gottesdienst aus der Friedenskirche, vorbereitet und mitgestaltet von allen evangelischen Gemeinden aus Alt-Remscheid, musikalisch begleitet von einer Band unter der Leitung von Christoph Spengler. Dieser Gottesdienst steht unter dem biblischen Wort: "Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit." (2. Tim 1,7) . Der Gottesdienst wird am 1. Juni  um 11 Uhr auf allen Homepages der At-Remscheider Gemeinden zu sehen sein.

Gottesdienst in der Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde

Die ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde lädt für Pfingstsonntag um 10.30 Uhr in die Lutherkirche (Martin-Luther-Str. 59a) und um 10 Uhr in die Versöhnungskirche (Burger Str. 23) zum Gottesdienst ein. Die Gottesdienste werden so vorbereitet, dass die Atmosphäre, wie wir sie kannten, nicht verloren geht. Jedoch müssen die Kontaktdaten für eine eventuelle Rückverfolgung aufgenommen und die Zahl der Plätze in den Kirchen begrenzt werden.

Corona: Bericht zur aktuellen Gesundheitslage

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell acht Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden. Bis heute gibt es insgesamt 238 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 230 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 213 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 17 sind verstorben. Darüber hinaus melden die Krankenhäuser aktuell eine positiv getestete Person, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befindet (nicht auf der Intensivstation). Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

Vorstand des 9. Jugendrates ganz in weiblicher Hand

Bei mehreren Kandidatinnen und Kandidaten in allen drei Wahlgängen hätte es gestern Abend im Teo Otto Theater eine langwierige Prozedur werden können, bis der Vorstand des 9. Remscheider Jugendrats feststand. Doch die konstituierende Sitzung – Corona-bedingt schon optisch ungewöhnlich mit mehreren freien Plätzen zwischen den Teilnehmenden – verlief auch inhaltlich ganz anders, als es Gerd Dietrich Wingender, der Geschäftsführer des Gremiums, von den früheren acht Wahlen in Erinnerung hatte: Bei allen drei Wahlgängen ergab sich diesmal bereits in der ersten Abstimmung eine absolute Mehrheit, und kein einziges Mal fiel sie auf einen männlichen Bewerber. Wäre auch gar nicht möglich gewesen. Denn die traten nur bei der Wahl der ersten Vorsitzenden an (und auch nur deshalb, weil sie sich selbst zur Wahl vorgeschlagen hatten). Bei der Entscheidung über den/die 1. und den/die 2. Stellvertreter/in gab es lediglich jeweils zwei Bewerberinnen. Fazit: Burcu Aksoyek (acht Ja-Stimmen) vom Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium ist die Vorsitzende des 9. Remscheider Jugendrat. Ihre 1. Stellvertreterin Jeanne-Sophie Mortazawi von der Sophie-Schollschule brachte es auf elf Ja-Stimmen und Aurora Piperato von der Alexander-von-Humboldt-Realschule auf zehn. Eigentlich gar nicht so verwunderlich bei zehn weiblichen und nur fünf männlichen Jugendratsmitgliedern. Die absoluten Ergebnisse in den ersten drei Wahlen sprechen allerdings auch dafür, dass sich die gewählten drei Vorstandsmitglieder schon ein wenig aufs Netzwerken zu verstehen scheinen.

Über das Ergebnis der Wahlen zum 9. Jugendrat hatte der Waterbölles am 13. März berichtet. Die Wahl lief über fünf Tage, und bei 2.256 gültigen Stimmen ergab sich eine Wahlbeteiligung von 52,44  Prozent. „Mehr als bei den letzten Kommunalwahlen“, bemerkte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, als er neue und scheidende Jugendratsmitglieder im weitgehend leeren Theatersaal von der Bühne aus begrüßte. Dabei betonte er, dass die ersten Wochen ihrer Amtszeit für die neuen Mitglieder wegen der Corona-Pandemie ganz anders ausgefallen seien als erwartet: „Kein Seminar zum Einstieg, stattdessen Videokonferenzen, in  denen die Schwerpunkte der künftigen Arbeit diskutiert und festgelegt wurden. Ich freue mich sehr, dass ihr Euch, wie der vorige Jugendrat, weiterhin für eine Stadtgesellschaft einsetzen wollt, in der Diskriminierung und Rassismus keinen Platz haben. Und ich begrüße es sehr, dass ihr Euch für Nachhaltigkeit und Klimaschutz einsetzen wollt. Das sind zwei Themen, die für das Miteinander in unserer Stadt von elementarer Bedeutung sind!“

Der Oberbürgermeister machte aber auch deutlich, was ihm gegenwärtig als Politiker Sorgen bereitet: „Wir erleben derzeit, vor allem in den sozialen Medien, wie sehr manche Menschen unsere Demokratie in Frage stellen – Rechtsradikale, Identitäre, Reichsbürger, auch Mitglieder der AfD, die ja in mehreren Landesparlamenten vertreten sind, sie nutzen die Corona-Krise schamlos aus, um Freiheit und Vielfältigkeit nicht nur in Frage zu stellen, sondern von einem anderen Land zu fabulieren. Liebe Jugendratsmitglieder, Sicherlich ist es legitim und sogar erforderlich, manche Entscheidungen wie z.B. die Frage, wie Schule weitergeht, zu hinterfragen; das gehört zu einer lebendigen Demokratie. Aber dass manche Leute unter Missachtung aller aktuellen Verhaltensregeln lauthals rufen, dass man ihre Freiheitsrechte einschränkt, ist ein Treppenwitz. Denn sie tun genau das, was man ihnen angeblich nimmt: Sie können all das sagen, was sie denken!“

Den neuen Jugendratsmitglieder gab Burkhard Mast-Weisz für die nächsten zwei Amtsjahre mit auf den Weg, dass sie in besonderem Maße daran beteiligt seien, „dass Demokratie und Freiheit, aber auch Verantwortung gegenüber allen Menschen in unserer Stadt keine Worthülsen, sondern gelebte Werte bleiben!“ Gerade jetzt sei es  wichtig, den Jugendlichen eine deutliche Stimme zu geben. Viel werde darüber gesprochen, was eine Kontaktsperre für die ganz Jungen und die ganz Alten bedeute. „Aber es ist auch wichtig zu fragen, was es für Euch bedeutet, keine oder kaum Schule zu haben, kaum oder keinen Sport machen zu können, sich nicht mit der Clique treffen zu können, keine Veranstaltungen besuchen zu können!“

Der Dank des OB galt den Mitgliedern des 8. Jugendrates – „für Euren Einsatz, Eure Arbeit, Eure Fröhlichkeit. Besonders schade finde ich, dass Eure Abschlussfahrt Corona-bedingt ausgefallen ist. Ihr habt Euch sehr für die Belange der jungen Menschen in unserer Stadt eingesetzt. Ihr seid die beste Antwort auf die Phrase, dass junge Leute kein Interesse an politischer oder ehrenamtlicher Arbeit haben; Ihr habt das Gegenteil bewiesen!“ Ihre „Abschiedsurkunden“ hatten die Mitglieder des 8. Jugendratesauf ihren reservierten Plätzen vorgefunden. Eine persönliche Übergabe hatten die Corona-Regeln nicht zugelassen. Erstmals bekam auch ein stellvertretendes Jugendratsmitglied eine Urkunde: Leonie Reiß. Sie sei „ganz vorne aktiv mit dabei gewesen“, dankte ihr Gerd Dietrich-Wingender. Und auch die Glückwünsche für die neuen Mitglieder erfolgten in gebührender Distanz per Zuruf. Die Zahl der Gäste war in dieser Sitzung ohnehin recht gering: Schuldezernent Thomas Neuhaus, Egbert Willecke, Leiter des Fachdienstes Jugend, Michael Ketterer (Kinder- und Jugendförderung),  Annegret Calaminus (Regionalen Bildungsbüro), Sevinc Brilling (Kommunalen Integrationszentrum ), Lutz Heinrichs (Teo Otto Theater) und von Seiten der Politik Erden Ankay-Nachtwein (SPD) und Ottmar Gebhardt (CDU).