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Kinder suchtkranker Eltern brauchen Zuwendung

Foto: Lothar KaiserGedanken zum Nachdenken sind seit gestern auf den Treppenstufen des Remscheider Rathauses in grellem Gelb unübersehbar. So machen Melanie Clemens von der Suchtberatung des Diakonischen Werks im Evangelischen Kirchenkreis Remscheid und die heimische Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck darauf aufmerksam, dass etwa jedes sechste Kind in Deutschland in einer Familie aufwächst, in der Alkoholismus oder Drogenabhängigkeit herrschen. Diese „COA“ (Children of Alcoholics/ Children of Addicts) sind die größte bekannte Sucht-Risikogruppe. Ihr Risiko, als Erwachsene selbst suchtkrank zu werden, ist im Vergleich zu Kindern aus nichtsüchtigen Familien bis zu sechsfach erhöht, weiß NACOA Deutschland e.V., die Interessenvertretung für Kinder aus Suchtfamilien. Für ihre Aktion hatten sich Melanie Clemens und Ute Lennartz-Lembeck den gestrigen bundesweiten „Tag der Kinder aus suchtbelasteten Familien“ ausgesucht.: „All diese Kinder sind von der Sucht ihrer Eltern am meisten betroffen, auch ohne selbst süchtig zu sein!“ Leider bleibt dieses Schicksal laut Statistik etwa 30 Prozent aller Kinder suchtkranker Eltern nicht erspart.

Kinder suchtkranker Eltern brauchen Zuwendung von vertrauenswürdigen Erwachsenen außerhalb ihrer Kernfamilie. Das können Oma, Opa, Tante oder Onkel sein, ebenso aber Lehrer/innen, Erzieher/innen, Kinderärztinnen und Kinderärzte, Sporttrainer/innen, Jugendgruppenleiter/innen oder Sozialarbeiter/innen etc. „Kinder sind unsere Zukunft; sie müssen behütet aufwachsen. Auch Kinder, die für ihre süchtigen Eltern Verantwortung übernehmen  müssen, sollten die Chance haben auf eine gute Entwicklung!“, betonte gestern Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.  Und er mahnte: „Wer die eigenen Lebenskrisen leugnet, der lügt!“ Es komme darauf an, betroffene Eltern und ihre Kinder nicht zu diskreditieren. „Wir alle sollten die Kinder aus Suchtfamilien nicht ausgrenzen, sondern sie unterstützen, ihnen den Rücken stärken.“ Und auch die Krankheit dürfe nicht verschwiegen werden. Mit dem Thema „Sucht“ sei offen umzugehen.

Das geschieht auf den Postkarten und den ca. 350 gelben und grünen Kieselsteinen, die in den nächsten Tagen noch im Remscheider Rathaus zu sehen sein werden.  Die Steine hatte Ute Lennartz-Lembeck zusammen mit Jungen und Mädchen aus ihrer eigenen „Kunstschule Heimat“, aber auch aus der Kraftstation, den Gemeinschaftsgrundschulen Reinshagen und Kremenholl, dem Leibnitz-Gymnasium und aus dem Lindenhof angemalt. Herzlich dankte der OB gestern Ute Lennartz-Lembeck und Melanie Clemens für ihre ehrenamtliche Aktion. Die Suchtberaterin der Diakonie verwies darauf, dass für deren Hilfe für Kinder aus Remscheider Suchtfamilien kein öffentlicher Finanztopf zur Verfügung steht: „Wir sind auf Spenden angewiesen!“

Einladung zum Tanzen im Neuen Lindenhof

Haben Sie Lust auf Standard- und Lateinamerikanischen Tanz? Aber das letzte Mal ist schon lange her, und Sie erinnern sich gar nicht mehr so richtig an die Schritte? Oder suchen Sie einfach nur ein paar Gleichgesinnte, die im zwanglosen Rahmen tanzen wollen? Dann haben wir genau das Richtige für Sie im Angebot: Der Tanzkreis im Neuen Lindenhof freut sich über jedes tanzlustige Paar! Dort steht der Spaß am Tanzen im Vordergrund, und für das Erinnern der Schritte gibt’s auch fachkundige Anleitung. Der Tanzkreis trifft sich regelmäßig dienstags von 19 bis 20.30 Uhr. Kommen Sie einfach vorbei im Neuen Lindenhof, Honsberger Str.38, oder rufen Sie Elisabeth Pesth unter Tel. RS 5926878 an.

Regionalentscheid zum 61. Vorlesewettbewerb

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wer ist die beste Vorleserin oder der beste Vorleser der Stadt Remscheid? Beim Regionalentscheid des 61. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels lesen die Siegerinnen und Sieger der Schulentscheide in Remscheid um die Wette. Der Regionalentscheid findet statt am Montag, 17. Februar, um 14.30 Uhr  im Foyer der Zentralbibliothek des Kommunalen Bildungszentrums, Scharffstraße 4-6. Die Regionalwettbewerbe werden von Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen oder anderen kulturellen Einrichtungen organisiert. Alle teilnehmenden Kinder erhalten vom Börsenverein eine Urkunde und einen Buchpreis, außerdem einen Buchpreis der lokalen Buchhandlungen sowie einen Gutschein für eine Theateraufführung im Teo-Otto-Theater. Das Bundesfinale ist am 24. Juni in Berlin.

An den mehr als 600 regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich bundesweit rund 7.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen. Mit circa 600.000 Teilnehmern jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb einer der ältesten und größten Schülerwettbewerb Deutschlands. Er wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Ziele des Vorlesewettbewerbs sind, die Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit zu tragen, Freude am Lesen zu wecken sowie die Lesekompetenz von Kindern zu stärken. Der Wettbewerb wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Zunächst ein On-Demand-Service in Wuppertal

Bus per App und ein Pendelbus Bahnhof – Rathaus?“ titelt der Waterbölles am 20. Januar. Danach hatte die SPD-Fraktion die Verwaltung gefragt und dies später im Entwicklungsausschuss um die Frage nach einem Pendelbus zwischen Bahnhof und Rathaus ergänzt, der ohne festen Fahrplan fahren sollte. Gestern im Haupt- und Finanzausschuss hat die Verwaltung drauf geantwortet:

„Verwaltung und Stadtwerke Remscheid (SR) verfolgen das Thema On-Demand-Verkehre mit großem Interesse. Aus Sicht der Verwaltung könnte das Thema dabei helfen, den ÖPNV zukünftig weiter zu optimieren. Daher werden Stadt und SR zunächst die laufenden Pilotprojekte beobachten, insbesondere das im Laufe des Jahres  startende On-Demand-System der WSW in Wuppertal. Dieses Projekt ist ein Teilprojekt aus dem Projekt ‚Bergisch.Smart.Mobility‘, ein Baustein innerhalb des Förderprogramms ‚Digitale Modellregion Bergisches Städtedreieck‘. Über dieses Programm werden die Investitionen und der laufende Betrieb des Pilotprojekts für zwei Jahre gefördert. Zudem wird eine höhere Tarifstufe gelten: Es wird der On-Demand-Tarif des VRR angewendet, der im Preisniveau zwischen konventionellem ÖPNV und Taxi liegt.
Bei ‚Bergisch.Smart.Mobility‘ ist auch die Stadt Remscheid als Projektpartner dabei, weitere Partner sind u.a. die Bergische Uni, die Wuppertaler Stadtwerke und die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft. Insofern ist der On-Demand-Service in Wuppertal ein erster Aufschlag, um dann später mit den gewonnenen Erkenntnissen z.B. auch in Remscheid ein solches System installieren zu können. Außerdem werden Stadt und Verkehrsbetriebe demnächst mit einem der Anbieter von On-Demand Betriebssystemen in Kontakt treten. Ziel ist es, als Vorbereitung für ein Projekt zunächst eine Marktanalyse zu starten, z.B. durch die Auswertung von Mobilfunkdaten, um die Verkehrsströme im Stadtgebiet zu ermitteln. Sobald SR und Verwaltung dann auch ein Pilotprojekt für Remscheid konzeptionell umreißen können, soll dieses dann in den Nahverkehrsplan (NVP) der Stadt Remscheid aufgenommen werden.
Im Bereich ÖPNV-Planung verlässt der derzeitige Stelleninhaber in Kürze die Stadt Remscheid. Die Verwaltung ist bemüht, die Stelle zeitnah wieder zu besetzen, so dass im Anschluss (nach der entsprechenden Einarbeitung) die Vorbereitungen für den neuen Nahverkehrsplan starten können.

  1. Es gibt z.B. das Förderprogramm des Bundes „Digitalisierung der kommunalen Verkehrssysteme“. Gefördert werden allerdings stets nur einmalige Kosten (z.B. für die Einrichtung des Systems), nicht aber dauerhaft die Betriebskosten.
    Ob es darüber hinaus weitere Förderprogramme gibt, wird derzeit von Verwaltung und SR recherchiert, z.B. auch inwieweit das Förderprogramm „Digitale Modellregion Bergisches Städtedreieck“ auch in Remscheid genutzt werden kann.
  2. Das Thema „Bus auf Bestellung“ ist regelmäßig Thema bei den Abstimmungen mit dem Verkehrsbetrieb. Es ist gemeinsam beabsichtigt eine Lösung zu finden, unter welchen Rahmenbedingungen das System in Remscheid getestet werden könnte. Bevor ein solches System in Remscheid an den Start geht, sollte aber sinnvollerweise zunächst die wissenschaftliche Auswertung aus dem Versuch in Wuppertal vorliegen. Dieses wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, zurzeit befindet sich das Projekt in Wuppertal noch in der Aufbauphase und es werden Ausschreibungen für die Umsetzung auf den Weg gebracht.
  3. Alle bisherigen Pilotprojekte sind auf Smartphone-Nutzer ausgerichtet, also App-basierte Systeme. Damit kann das System rund um die Uhr in Echtzeit reagieren, ohne in großem Umfang kostenintensive Personalkapazitäten vorhalten zu müssen. Mit Blick auf das Prinzip der permanenten Routenoptimierung ist es besonders vorteilhaft, wenn über die Mobile App auch eine ständige Rückkopplung mit den Nutzern möglich ist, um z.B. Änderungen oder Störungen mitzuteilen. Ob auch eine Bestellung über eine telefonische Hotline als Zusatzangebot denkbar ist, wird später ein Teil der Prüfung sein.“

IHK-Ehrenpräsident Friedhelm Sträter 70 Jahre alt

Pressemitteilung der Bergischen IHK

Friedhelm Sträter, Ehrenpräsident der Bergischen IHK, feierte vor wenigen Tagen seinen 70. Geburtstag im Kreis seiner Familie und zahlreicher Wegbegleiter. Der 1950 in Solingen geborene, gelernte Industriekaufmann übernahm 1968 nach dem Tod seines Vaters den väterlichen Betrieb, die Sträter Stanzerei GmbH. Neben seinem unternehmerischen Wirken war Friedhelm Sträter ehrenamtlich in außerordentlicher Weise engagiert. Von 1989 bis 2013 war er Mitglied der IHK-Vollversammlung. Von 1993 bis Mitte 1997 war er IHK-Vizepräsident und von 1997 bis 2013 war er Präsident der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid. Darüber hinaus wirkte er viele Jahre beispielsweise im Bezirksausschuss Solingen oder im Ausschuss für Industrie, Technologie und Umwelt mit und setzte sich intensiv für den Solingen-Schutz ein. Sämtliche Ämter übte er stets mit viel „Herzblut“ aus.

Sein Augenmerk war beharrlich auf die Stärkung und Profilierung der Wirtschaftsregion Bergisches Städtedreieck gerichtet. Als langjähriger Vizepräsident der Vereinigung der Industrie- und Handelskammern in Nordrhein-Westfalen (IHK NRW) in Düsseldorf und Mitglied des Vorstands des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) in Berlin setzte er sich nachdrücklich für die Interessen der Region und ihrer mittelständisch geprägten Wirtschaft ein. Unvergessen bleiben seine Verdienste um das Zusammenwachsen im Bergischen Städtedreieck und seine gelebte Vision von der Bergischen Großstadt. Ferner engagierte sich Friedhelm Sträter ehrenamtlich in den Vorständen und Präsidien zahlreicher industrieller Verbände und Vereinigungen, insbesondere im Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM), wo er einige Jahre das Amt des Vizepräsidenten bekleidet hat.

Friedhelm Sträter war langjähriges Mitglied und Förderer der Wirtschaftsjunioren Solingen e.V., wo er für sein herausragendes Engagement vor einigen Jahren zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Überdies hat er auch die höchste Auszeichnung des Wirtschaftsjunioren- Weltverbandes „Junior Chamber International“ (JCI) erhalten und wurde als „Senator“ ausgezeichnet. Für seinen langjährigen Einsatz für die Bergische Universität Wuppertal wurde Friedhelm Sträter im Jahr 2008 außerdem zum „Ehrenbürger der Universität“ ernannt. Im Jahr 2006 erhielt Friedhelm Sträter für sein Wirken um die Region das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, im Jahr 2012 wurde er dann sogar mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.

Im Januar regnete es etwas weniger als im Mittel

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Das graue Wetter setzte sich auch im Januar fort. An zahlreichen Tagen regnete es. Regenpausen dauerten meist nicht länger als ein bis drei Tage. Dennoch lag der Monats-Niederschlag unter dem Durchschnitt. Dies ergeben die Auswertungen des Wupperverbandes. Recht nah am Mittel lag der Wert in der Kläranlage Buchenhofen in Wuppertal. Hier waren es 88 Liter pro Quadratmeter, üblich sind dort 96 Liter. An der Bever-Talsperre fielen 114 Liter, im Durchschnitt sind es 137 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen-Lindscheid wurden 81 Liter gemessen, langjähriges Mittel sind dort 107 Liter. In der Kläranlage Solingen-Burg lag der Wert bei 85 Liter, hier sind es sonst 133 Liter. Am meisten Regen fiel mit 128 Litern in Schmitzwipper an der Lingese-Talsperre. Die niederschlagsärmste Messstelle im Wuppergebiet war erneut die Station an der Kläranlage Leverkusen: 39 Liter wurden hier erfasst, 68 Liter sind es im Langzeitmittel. Der Deutsche Wetterdienst stuft den Januar als zu mild und zu trocken ein. Auch Schnee gab es deutschlandweit kaum.

Vor 75 Jahren: Remscheider floh aus Arnsberger Knast

von Armin Breidenbach

Nach einer 1935 vom Reichsjustizministerium herausgegebenen Broschüre mit dem Titel „Das Gefängniswesen in Deutschland“ gab es am 29. Juni 1935 im Deutschen Reich 1.143 Vollzugsanstalten aller Arten und Größen, die insgesamt über eine Belegungsfähigkeit für etwa 107.000 Gefangene verfügten. Einige dieser Strafanstalten werden auch in einer vermutlich in den 1960er Jahren von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN), Kreisvereinigung Remscheid, erstellten „Liste mit den Namen von - meist aus Remscheid stammenden - NS-Verfolgten bzw. -Opfern“ genannt. Diese Liste ist jedoch nicht vollständig, wie Recherchen der letzten Jahre eindeutig ergeben haben, dies gilt sowohl für die Zahl der verfolgten Remscheider Bürgerinnen und Bürger als auch für die Zahl der Haftorte.

Nicht aufgeführt in der VVN-Liste ist beispielsweise das Landgerichtsgefängnis in Arnsberg, dessen Grundstein bereits am 3. August 1833 gelegt worden war. Im Hof dieses Gebäudes, das am 21. Juli 1836 in Dienst gestellt wurde, wurden auch Hinrichtungen vollstreckt, die letzte im Jahre 1934 „wegen Vergiftung der Ehefrau“. In dem Gefängnis, das bis 1970 genutzt wurde, waren bis zu 70 Gefangene untergebracht.

Im „Dritten Reich“ waren im Landgerichtsgefängnis Arnsberg auch zahlreiche politische Gefangene inhaftiert, darunter nach derzeitigem Forschungsstand auch mindestens vier Remscheider: Willi Busch, Carl Albert Freidhof, Paul Schumacher und Walter Frielingsdorf. Zumindest bei den drei Erstgenannten steht fest, dass sie am 12. Januar 1945 vom Gerichtsgefängnis Wuppertal aus in das Gefängnis Arnsberg eingeliefert wurden.

Der Schleifer Willi Busch, 1907 in Detmold geboren und nach eigenen Angaben ehemaliges Mitglied der SPD, war am 16. August 1944 wegen Wehrkraftzersetzung festgenommen und in das Polizeigefängnis Remscheid eingeliefert worden. Sieben Tage später wurde er von dort in die Untersuchungshaftanstalt Wuppertal überstellt. Anschließend wurde er am 12. Januar 1945 in das Landgerichtsgefängnis Arnsberg überführt. Nachdem der Haftbefehl gegen ihn aufgehoben worden war, wurde Willi Busch am 22. Januar 1945 von dort entlassen.

Als am 9. Februar 1945 bei dem Luftangriff auf Arnsberg zahlreiche Personen getötet wurden, befanden sich unter diesen Opfern auch mindestens fünf Häftlinge des dortigen Landgerichtsgefängnisses. Neben den Wuppertalern Wolfgang Weyl und Georg Emil Wiegand zählten unter anderem auch zwei Remscheider, Carl Albert Freidhof und Paul Schumacher, zu diesen Opfern.

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Spaß mit zwei „MultitaskingMusicMakers“

Mit der Kleinkunstbühne „Schatzkiste“ über dem Restaurant „Zum Landsknecht“ am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7, hat sich Dr. Volker Schatz (58), Chef der Schatz AG in Lennep,  einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal bietet rund 100 Gästen Platz. In der benachbarten Tiefgarage können die Theaterbesucher ihre Wagen kostenlos parken. Der Zugang zum Theater ist barrierefrei.

Pressemitteilung der „Schatzkiste“

Am Donnerstag, 13, Februar, 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) treten die Musikkabarettisten „Peter und der Wolfram“ (Peter Funda und Wolfram Cramer von Clausbruch) als „MultitaskingMusicMakers“ in der Schatzkiste auf.

Der Sound einer ganzen Band umgesetzt von nur zwei Musikern? Wer sagt, nur Frauen können mehrere Dinge auf einmal machen, Männer hingegen nur eins? Mit diesem Vorurteil räumen die beiden Musiker Peter Funda und Wolfram Cramer von Clausbruch hör- und sichtbar deutlich auf! Bekannte Lieder und vertraute Instrumentals in akustischer Vielfalt, gespickt mit Humor und kurzweiliger Unterhaltung versprechen ein einzigartiges Konzerterlebnis. Eigene Kompositionen mit eingängigen Melodien runden das Programm stilvoll ab.

WerPeter Funda und Wolfram Cramer von Clausbruch © Wolfram Cramer von Clausbruch. der beiden Herren ist nun wofür zuständig? Das ist schwer zu sagen, denn die Bälle werfen sie sich immer wieder gegenseitig zu; dabei gibt es nicht nur Musik, sondern zwischendurch wird auch gezaubert, jongliert und allerlei Klamauk getrieben. Und das ist nicht zu übersehen: Spaß haben die beiden auch noch dabei!

Eintrittspreise: VVK 19 bis 22 Euro zzgl. VVK-Gebühr, AK 24 bis 27 Euro. (Dr. Volker Schatz)

Detlef Regulski zeigt den richtigen Obstbaumschnitt

Wie immer zu Jahresbeginn bietet die Natur-Schule Grund einen mehrteiligen Obstbaum-Schnittkurs an. Für gesundes Wachstum der Obstbäume und eine hohe Ertragsleistung ist die richtige, regelmäßige Pflege unerlässlich. In den ersten zehn Standjahren sollte durch jährlichen Schnitt ein stabiles Kronengerüst aufgebaut werden. Weitere Pflegeschnitte im Abstand von drei bis fünf Jahren wirken sich auf Ertrag und Fruchtqualität aus. Das Praxisseminar mit Obstbaum-Praktiker Detlef Regulski bietet die hierfür nötigen Informatioen und Hilfestellungen. Er erläutert die geeigneten Werkzeuge und die für die einzelnen Obstarten unterschiedlichen Schnitt-Methoden.

Das Seminar startet mit einem Theorie-Teil am Freitag, 6. März, um 19.30 Uhr. Am Samstag, 7. März, geht es ab 14 Uhr um die Praxis der Jungbaumpflege und am Samstag, 14. März, schließlich folgt ebenfalls ab 14:00 Uhr die Praxis des Altbaumschnitts.   Ort der Theorie-Veranstaltung ist die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, Ort der beiden Praxis-Termine die Obstwiese der Katholischen Kirchengemeinde in Remscheid-Lüttringhausen, Richard-Pick-Str. 7.
Als Ganzes gebucht kostet die Teilnahme an allen drei Kursen 35 Euro. Es ist aber auch möglich, einzelne Kursteile zu buchen. Dann beträgt der Einzelpreis für Praxisteile jeweils 14 Euro bzw. für den Theorieteil zwölf Euro. Wegen begrenzter Teilnehmerzahlen ist eine Anmeldung unbedingt erforderlichunter Tel. RS 3748239 oder E-Mail info@natur-schule-grund.de.

Improvisations-Ensemble für Instrument & Stimme

Pressemitteilung der Kath. Pfarrei St. Bonaventura u. Hl. Kreuz

Es war ein wunderbares Erlebnis für alle Beteiligten: Im Workshop „Ein Psalm wird Musik“ im „Andersraum 2020“ wuchsen Menschen, die sich nicht kannten, in Windeseile zu einer kreativen Gruppe zusammen. Über ihre Freude an Musik entwickelten sie eine improvisierte Komposition, die im Taizé-Gottesdienst in St. Bonaventura am 11. Januar aufgeführt wurde. Aus dieser Erfahrung heraus lädt die Kirchengemeinde St. Bonaventura u. Hl. Kreuz alle Interessierten ein, regelmäßig mit anderen unter der Leitung der Musikerin Karola Pasquay zu musizieren.

Das Projekt ist offen ist für alle, die Grundkenntnisse mit einem Instrument oder einfach Freude am Singen und Sprechen haben. Auch kleine Rhythmusinstrumente sind willkommen. Für Interessierte ohne eigenes Instrument stehen Gongs und außereuropäische Perkussionsinstrumente bereit. Nicht technische Fähigkeiten sind Voraussetzung zur Teilnahme, sondern Offenheit für neue Klänge und Neugier auf spannende, gemeinsame spielerische Prozesse.

Geplant sind Treffen im monatlichen Rhythmus montags von 19 bis 21 Uhr. Das erste Treffen findet statt am Montag, 9. März, im Gemeindehaus Bonaventura, Hackenberger Str. 6a, in Lennep. Das Angebot ist kostenfrei. Eine Anmeldung unter Tel 0178 4486107 (Andy Dino Iussa) oder E-Mail karola_pasquay@t-online.de hilft bei der Vorbereitung und Planung. Karola Pasquay ist als Flötistin professionell in Alter und in Neuer Musik unterwegs. Ihr Ensemble „Partita Radicale“ wurde jüngst vom Land NRW mit einem Preis zur Förderung von professionellen und freien Musikensembles ausgezeichnet. Mit großer Leidenschaft widmet sie sich in Workshops dem Thema Improvisation, mit unterschiedlichen Musikern, Chören und Gruppen. (Andy Dino Iussa)

Freiluftkurse 2020 für Kinder und Jugendliche

Pressemitteilung des Reinshagener Turnerbundes

Auch in diesem Jahr finden wieder die beliebten Freiluftkurse des Reinshagener Turnerbundes statt. Die Angebote des Fahrrad- und des Laufkurses richten sich an Kinder und Jugendliche, die nicht in der Stube hocken wollen. Raus in die Natur und diese sporttreibend erkunden.  Weg von Smartphone, Tablet oder PC sich radelnd oder laufend auspowern, lautet das Motto des Reinshagener Turnerbundes. Beide Kursangebote richten sich auch an Teilnehmer mit Handicap und finden vom 28. April bis Ende September immer dienstags zwischen 19.15 und 20:15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Sporthalle der Grundschule Reinshagen, „Am Schimmelbuschweg“. Die Kosten betragen 30 Euro für Nichtmitglieder, Vereinsmitglieder können kostenfrei teilnehmen.

Der integrative Laufkurs für Kinder und Jugendliche zwischen zehn und 16 Jahren vermittelt die Grundlagen zum ausdauernden Laufen in der Natur. Die Übungseinheiten unter fachkundiger Anleitung finden zunächst im Stadion Reinshagen statt. Mit zunehmender Kursdauer und Fitness der Teilnehmer werden die Einheiten dann in die Wälder rund ums Stadion verlegt. Die Teilnehmer mit und ohne Handicap werden im Kursverlauf auf eine Teilnahme am Röntgenlauf 2020, der Ende Oktober stattfindet, vorbereitet.  

Bei der 17. Auflage des Fahrradkurses für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren setzt der Reinshagener Turnerbund auf Altbewährtes. Die Remscheider Polizei ist wieder mit im Boot und wird in Sachen verkehrssicheres Fahrrad und richtigem Sitz des Fahrradhelmes aufklären. Die Mountainbiker des RV Adler werden an einigen Übungsabenden das Techniktraining für die fortgeschritten Kursteilnehmern übernehmen. Zudem vertraut der Reinshagener TB auf sein erfahrenes Übungsleiterteam, das den Teilnehmern den sicheren Umgang mit dem Fahrrad auf Nebenstraßen und in den Reinshagener Wäldern vermitteln will. Für die Teilnahme wird stabil Fahrradfahren, ein Fahrradhelm und ein verkehrssicheres Fahrrades werden vorausgesetzt. Der Fahrradkurs ist integrativ ausgeschrieben, Teilnehmer mit Handicap sind willkommen.

Der Fahrradkurs beginnt am Dienstag 28. April. Treffpunkt ist die Skaterfläche an der  Sporthalle West. Gefahren wird in der Zeit von 17 bis 18 Uhr (die Fortgeschrittenen bis 18.30 Uhr). Die Kosten betragen 60 Euro für Nichtmitglieder und 30 Euro für Vereinsmitglieder.

Anmeldungen für beide Kurse sind ab sofort möglich. Anmelden kann man sich bei Kursleiter Stephan Schürmann per Mail unter schuermann-ms@t-online.de">schuermann-ms@t-online.de oder an der Geschäftsstelle des RTB unter reinshagenertb@freenet.de">reinshagenertb@freenet.de. Weitere Infos zu den Sportangeboten des Reinhagener Turnerbundes finden sich im Internet unter www.rtb-1910.de oder können in der Geschäftsstelle unter Tel. RS 696922 erfragt werden.

Rosenmontag auf´m Honsberg mit Umzug und Disco

Die närrische Session ist längst in vollem Gange, und auch im Neuen Lindenhof auf dem Honsberg laufen die Vorbereitungen für das närrische Finale. Los geht's mit der Karnevals-Disco im Lindenhof-Saal am Samstag,  22. Februar. Alle Tanz- und Feierlustigen, die so richtig in Schwung kommen wollen, sind um 19 Uhr herzlich willkommen. Der Eintritt ist frei. Für die Stimmung sorgt DJ Muckel.
Der „Honsberger Kinderkarneval“ am Rosenmontag startet mit dem Karnevalszug um 14 Uhr am Neuen Lindenhof. Im Anschluss gibt´s die Kinder Disco mit Spiel- und Tanzaktionen bis 16.30 Uhr im Lindenhof-Saal, Eintritt ein Euro pro Pappnase.