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Im Sommergarten mal die Seele baumeln lassen

Kletterrosen, Rittersporn und Teichrosen sind jetzt in voller Blüte. Sie beherrschen diesen Sommergarten auf dem Hohenhagen. Und genau so sollte es sein. Mal die Seele baumeln lassen, umsummt von Nektar suchenden Wildbienen und umflattert von Jungvögeln, die noch gefüttert werden. Aber das ist eine andere Geschichte; die kommt vielleicht noch.

Pöhlsches`schieten in diesem Jahr

Und so wird gespielt...

Die Utensilien zum Pöhlsches`schieten. Das um die Jahrtausendwende gespielte und erfundene Spiel in den Schmetten (Schmieden) wurde in den 1950-er Jahren reaktiviert durch Carl Wiesemann, um dann wieder Ende der 1990-er Jahre im Stadtgeschehen Platz zu finden. Seit dem 3. August 2001 wird es in den Sommermonaten auf dem Carl Wiesemann Platz im Stadtpark (Seniorentreff) von unermüdlichen Senioren und einer Seniorin gespielt. Es findet einmal im Jahr eine Stadtmeisterschaft und ein Pokalturnier statt. Der Oberbürgermeister und Vertreter der Volksbank Remscheid / Solingen unterstützen dieses Traditionsspiel durch ihre Teilnahme.

Hier die Termine im Jahr 2021:
jeweils Mittwoch von 14.30 bis ca. 17 Uhr am 23. Juni, 7. und 21. Juli, 11. (OB / Stadtmeisterschaft) und 25. August, 8., 15. und 29. September (Pokal) und 6. Oktober.
Verantwortliche für Durchführung und Bespaßung: Bezirksbürgermeister Otto Mähler und Peter Spornberger. Zuschauerinnen und Zuschauer sind herzlich willkommen. Bei starken Regenfällen fällt der Termin ins Wasser. Plätt aff!

Fragen zur Lage in der Wohngeldstelle der Stadt

Pressemitteilung der CDU-Fraktion

„Auch in Corona-Zeiten müssen die Dienstleistungen der Stadt für die Bürgerinnen und Bürger funktionieren. Die Pandemie darf keine Ausrede sein, denn bei vielen Antragstellerinnen und Antragstellern geht es hier schlicht um die Existenz. Viele Mieter können aufgrund der Pandemie Schwierigkeiten bekommen, die Miete für ihre Wohnung zu zahlen. Wenn der Arbeitgeber Kurzarbeit anordnet oder aufgrund der Pandemie sonstige Einnahmen wegfallen, kann es für Alleinerziehende und Familien schnell eng werden. Bei uns häufen sich die Klagen von Bürgerinnen und Bürgern, die aufgrund dieser Situation in echte finanzielle Nöte geraten. Dieses drängende sozialpolitische Problem machen wir daher in der kommenden Ratssitzung am 24. Juni zum Thema“, erläutert der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Kötter.

Auf der städtischen Internetseite ist zu lesen, dass „wegen der Corona-Pandemie und der Wohngeldreform(…)derzeit (…)mit verlängerten Bearbeitungszeiten von bis zu mehreren Monaten“ gerechnet werden müsse.  Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, „von einfachen Sachstandsanfragen“ abzusehen. Wegen der Pandemie seien grundsätzlich auch keine persönlichen Vorsprachen möglich.

„Wir betrachten die Situation in der städtischen Wohngeldstelle mit Sorge. Daher möchten wir von der Verwaltung wissen, wie dort der aktuelle Sachstand ist und wie lange die Bearbeitungszeiten derzeit im Schnitt verlaufen. Ferner möchten wir wissen, ob zum Beispiel die personelle Situation oder hohe Krankenstände die Ursache für die Misere sind. Den Betroffenen kann nur dann geholfen werden, wenn wir auf Basis eines aktuellen Sachstandsberichts gemeinsam überlegen, an  welchen Stellschrauben gedreht werden muss, damit die Wohngeldstelle der Stadt wieder befriedigend arbeiten kann – im Interesse der in Not geratenen Antragstellerinnen und Antragsteller“, so Kötter.

 

Problemlöser müssen die Anwohner selbst sein

Problemlöser müssen die Anwohner selbst sein

„Zurück an Absender“ könnte über der Mitteilungsvorlage stehen, die sich auf scheinbar mangelhafte Parkmöglichkeiten an der Platanenallee in Lennep zwischen den Häusern 119 bis 131 bezieht. Dieser Bereich „wurde jüngst im Rahmen der Verkehrsbesprechung 01/2020 von dem Gremium aus Straßenverkehrsbehörde, Straßenbaulastträger, Polizei und Stadtwerke hinsichtlich der Parksituation überprüft. In der Verkehrsbesprechung vom 23. Januar 2020 wurde folgendes Ergebnis festgehalten und an die Ortspolitik kommuniziert: „Eine Optimierungsmöglichkeit der Situation besteht primär in der Beantragung einer Genehmigung zur Zufahrtserweiterung bei den TBR und darauf folgend in der faktischen Verbreiterung der Einfahrt. Maßnahmen der Verkehrsregelung im öffentlichen Verkehrsraum sind hier nicht erforderlich.“

Die angeführte Problematik sei also primär nicht dem ruhenden Verkehr geschuldet, sondern der geringen faktischen Breite der Zufahrten, heißt es in der Vorlage weiter. Und: „Eine Rückfrage bei der zuständigen Fachabteilung bei den TBR ergab, dass bis zum heutigen Tage keine derartigen Anträge eingegangen sind. Somit steht als Prüfergebnis weiterhin fest, dass das Problem vorrangig straßenbaulicher Natur ist und demnach auch vorrangig straßenbaulich, auf Initiative der dortigen Anwohnerschaft, zu lösen ist.“

Zukunft anpacken, berufliche Perspektiven finden

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Zukunft anpacken – berufliche Perspektiven finden: Unter diesem Motto
startet die Berufsberatung im Erwerbsleben der Agentur für Arbeit ihre bundesweiten digitalen Aktionstage vom 22. bis 24. Juni. „Mit unserem Online-Angebot richten wir uns ganz gezielt an Beschäftigte und Arbeitssuchende aus der Region, die neue Perspektiven, Orientierung und Hilfestellung für eine berufliche Veränderung suchen“, so Eva Scharner, Leiterin der Berufsberatung im Erwerbsleben der Agentur für Arbeit. Das digitale Beratungsangebot macht Mut, den eigenen beruflichen Weg zu gestalten. Es inspiriert dazu, sich damit auseinander zu setzen, was einem beruflich wichtig ist und wie dieses Ziel erreicht werden kann. Die Berufsberatung zeigt auch auf, wie die Arbeitsagentur bei diesem Veränderungsprozess unterstützen kann und welche Förderungsmöglichkeiten es bei der Finanzierung des Vorhabens gibt. Zudem stellt sie das Online-Erkundungstool New Plan vor. Mit New Plan können neue berufliche Möglichkeiten entdeckt und die dazu passende Weiterbildung gefunden werden. 

  • „Werde glücklich im Job – die eigene Zukunft aktiv gestalten!“
  • „Fördermöglichkeiten – wie finde ich das Richtige für mich?“
  • „Berufliche Chancen in Sicht – Buch Dein Ticket“
  • „New Plan – finde Deine Stärken“

Die Teilnahme an den Veranstaltungen ist kostenlos. Das komplette Veranstaltungsprogramm vom 22. bis 24. Juni und alle weiteren Infos zu Anmeldung finden sich unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort//duesseldorf/zukunft-anpacken. Neben der Veranstaltungsreihe bieten die Expertinnen und Experten telefonische Beratungsgespräche an. So können auch ganz persönliche Anliegen zur beruflichen Situation thematisiert werden. Während der Aktionstage sind die Berufsberaterinnen und –berater von 8 bis 18 Uhr auf direktem Weg unter 0202 2828-228 oder per Solingen-Wuppertal.Beratung-im-Erwerbsleben@arbeitsagentur.de">Solingen-Wuppertal.Beratung-im-Erwerbsleben@arbeitsagentur.de zu erreichen. (Claudia John)

„Kleines Rennen“: Kradfahrer landete auf Kühlerhaube

Ein Hückeswagener hat sich gestern bei einem Unfall auf der K1 in Steffenshagen schwere Verletzungen zugezogen. Der 19-Jährige fuhr um 0.43 Uhr mit seinem Motorrad vor dem VW Golf eines 21-jährigen Remscheiders auf der K 1 in Richtung Remscheid. Nach eigenen Angaben kennen sich beide. Zunächst war der Golffahrer vorne, kurz vor dem Kreisverkehr in Windhagen überholte der Motorradfahrer und fuhr vorne weg. Kurz vor der Kreuzung Braßhagen/K1 beabsichtigte der Golffahrer, den Motorradfahrer erneut zu überholen. In diesem Moment bremste der Kradfahrer jedoch ab, um nach links in die Straße Braßhagen abzubiegen. Der Golffahrer reagierte zu spät und fuhr auf. Der 19-jährige Motorradfahrer wurde auf die Kühlerhaube des Auto geschleudert und zog sich dabei schwere Verletzungen zu. Sein Motorrad wurde einige Meter mitgeschliffen. An beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden. Sie waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Nach ersten Ermittlungen ist davon auszugehen, dass beide Unfallbeteiligte mit überhöhter Geschwindigkeit fuhren. Nach eigenen Angaben seien sie ein "kleines Rennen gefahren". Die Polizei stellte deshalb beide Führerscheine sicher. (aus dem Polizeibericht)

Wochenrückblick vom 14. bis 20. Juni 2021

3.500 Personen ohne Personalausweis oder Pass

Im Nachgang zu dem vom Rat am 25. Februar beschlossenen Stellenplan 2021/2022 hat die Stadtverwaltung die Einrichtung von 8 bis zum 31.12.2021 befristeten Vollzeitstellen in der Abteilung Bürgerservice im Fachdienst „Bürger, Sicherheit und Ordnung“ (3.32) in die Wege geleitet. Das zusätzliche Personal ist mit Mehrkosten von 252.700 € verbunden, aufzubringen im Rahmen des „NKF-COVID-19-Isolierungsgesetzes“. Da die Stellen bereits zum 1. Juni eingerichtet werden sollten, haben Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Jens Peter Nettekoven als Ratsmitglied hierüber einen Dringlichkeitsbeschluss unterzeichnet, der am 24. Juni auf der Tagesordnung des Rates steht. „Der seit über einem Jahr andauernde Ausnahmezustand durch das Corona-Infektionsgeschehen hat auch die Arbeit im Bürgerservice nachhaltig beeinflusst“, heißt es zur Begründung der neuen Stellen.

Um den Rückstau im Bürgerservice möglichst gering zu halten, hätten zahlreiche Gespräche unter Beteiligung des Oberbürgermeisters, des Stadtdirektors, der zuständigen Beigeordneten und der Büroleitung des Oberbürgermeisters stattgefunden, führt die Verwaltung weiter aus. Doch die personellen Kapazitäten seien „vollständig ausgelastet, oftmals über die Belastungsgrenze hinaus.“ Und die Situation habe sich noch verschärft durch die erhöhte Nachfrage nach rechtzeitiger Ausstellung von Personaldokumenten vor Beginn der wieder möglichen Ferienreisen . Auch seien die städtischen Mitarbeiter*innen mit schulpflichtigen Kindern gezwungen, ihren Urlaub dann zu nehmen, wenn die Nachfrage nach Reisedokumenten hoch sei. Und auch die pandemiebedingten Einschränkungen in der Tagesbetreuung (Schulte und/oder Kindergarten) hat die Mitarbeiterinnen vor große Herausforderungen gestellt. Deshalb  habe man sich am 31. Mai mit Blick auf die weiteren, durch Corona bedingten Auswirkungen dazu entschlossen, weitere Stellen befristet einzurichten.

Aktuell sind ca. 4.700 Personen in Remscheid ohne gültigen Personalausweis. Davon haben 1.200 einen gültigen Reisepass. Bleiben ca. 3.500 Personen ohne ein gültiges Personaldokument. Hinzu kommen ca. 2.400 Ausweise, die in den nächsten drei Monaten die Gültigkeit verlieren. „Dieses Volumen von ca. 6.000 in nächster Zeit komprimiert zu erwartenden Ausweisanträgen ist ohne die Unterstützung von Aushilfskräften nicht zu bewältigen. Daneben sind zurückgestellte Meldevorgänge rechtzeitig vor der Bundestagswahl im September 2021 zu bearbeiten und ein anwachsender Rückstau bei den Kfz-Zulassungen zu vermeiden.“

Artikel vollständig lesen

Mehr als 2000 VHS-Teilnehmer weniger in 2020

Jahr

Unterrichts-
stunden

Zahl der
Teilnehmenden (TN)

Finanzierungsbeiträge in Euro

TN

Kommune

Land

Bund

2009

10.533

4.908

178.000

300.725

324.685

0

2019

19.850

5.602

255.159 Euro

214.249 Euro

440.077 Euro

255.458

Jahr
2020

Unterrichts-
stunden

Zahl der
Teilnehmenden (TN)

Finanzierungsbeiträge

TN

Kommune*

Land

Bund

SOLL

22.354

4.110 angemeldet

223.650 Euro

424.650 Euro

417.450 Euro

260.000 Euro

IST

13.516

3.467 tatsächlich teilgenommen

167.862 Euro

352.692 Euro

458.926 Euro

196.137 Euro

In einem Bericht für den Kulturausschuss hat die Stadtverwaltung unter Bezug auf die drei 2018 benannten strategischen Entwicklungsziele ein positives Bild der städtischen Volkshochschule gezeichnet:

  • Die Kommunikation mit den Kundinnen und Kunden und zwischen den verschiedenen VHS-Häusern (Standorten) ist gestärkt. Die Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist optimiert. Der Hauptsitz der VHS in der Scharffstraße 4-6 ist in der Bevölkerung bekannt und akzeptiert.
  • Der Prozess der Digitalisierung ist in der VHS in die Wege geleitet. Die technischen Voraussetzungen für den Einsatz digitaler Medien sind geschaffen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Dozentinnen und Dozenten werden für den Umgang mit neuen digitalen Medien sensibilisiert und entsprechend geschult. Im Schulabschlusskursbereich sind die Anforderungen für den digitalen Unterricht realisiert.
  • Die Professionalität der Volkshochschule Remscheid ist zukunftsweisend gesichert. Die Unterstützung der Dozentinnen und Dozenten in punkto Fort- und Weiterbildung ist sichergestellt. Die Personalausstattung ist den Anforderungen und Bedarfen der VHS angepasst. Ein integriertes Werbekonzept für das Kommunale Bildungszentrum und für die Volkshochschule Remscheid ist entwickelt und umgesetzt.

Die Remscheider Volkshochschule ist seit dem 1. Januar 2012 Bestandteil des Kommunalen Bildungszentrums, das als Fachdienst innerhalb der Verwaltung von Nicole Grüdl-Jakobs geleitet wird. Rechts zwei Tabellen mit den geleisteten Unterrichtsstunden, der Zahl der Teilnehmenden sowie den Zuschüssen von Stadt, Land und Bund. Wobei die zweite Tabelle die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die VHS aufzeigt ( = Aus Gründen der Vergleichbarkeit handelt sich hier um den kommunalen Anteil, bereinigt um Aufwand für Gebäude/Räume, Mieten und Mietnebenkosten.)

Das Land Nordrhein-Westfalen hat mit dem „Gesetz zur Ordnung und Förderung der Weiterbildung in NRW“ (WbG NRW) die Einrichtung und den Betrieb von Volkshochschulen für kreisfreie Städte und kreisangehörigen Gemeinden bestimmter Größe zu einer kommunalen Pflichtaufgabe gemacht zur Sicherstellung der Grundversorgung und zugleich eine verbindliche Finanzierungszusage des Landes. Dabei wurde den Volkshochschulen folgendes Pflichtangebot aufgegeben:

  • Politische Bildung;
  • Angebote der arbeitswelt- und berufsbezogenen Weiterbildung;
  • Kompensatorische Grundbildung;
  • Abschluss- und schulabschlussbezogene Bildung;
  • Angebote zur lebensgestaltenden Bildung und zu Existenzfragen;
  • Angebote zur Förderung von Schlüsselqualifikationen in den Bereichen Sprachen und Medienkompetenz.

Dieses Pflichtangebot soll im Zuge der aktuellen Novellierung des Weiterbildungsgesetzes ab 2022 um folgende Themenschwerpunkte ergänzt werden:

  • Kulturelle Bildung;
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung;
  • Gesundheitsbildung.

Kita Paulstraße will Familienzentrum werden

In Remscheid soll es ein weiteres Familienzentrum geben. Hierfür will die Verwaltung dem Landschaftsverband Rheinland mit Zustimmung des Jugendhilfeausschusses die städtische Kindertageseinrichtung Paulstraße benennen, die sich zu einem Familienzentrum weiterentwickeln will und der das Förderkontingent in Höhe von 20.000 € für das Kindergartenjahr 2021/2022 ausgezahlt werden soll. Diese Kitas weise „unter Berücksichtigung der sozio-ökonomischen Auswahlkriterien … einen deutlichen Unterstützungsbedarf für erhöhte Bildungs- und Armutsrisiken (Betroffenheit durch Arbeitslosigkeit, Leistungsbezug nach dem SGB II, beitragsbefreite Eltern) auf“, so die Verwaltung. „Sie soll deshalb die Chance erhalten, sich zum Familienzentrum weiterzuentwickeln. Die Einrichtung ist bereit, sich den Anforderungen zu stellen und die Zertifizierung anzustreben.“

Per E-Mail hatte der Städtetag am 18.März der Stadt Remscheid das Schreiben des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen (MKFFI) vom 23. Februar übermittelt, wonach der Stadt Remscheid über die ursprünglich zugesagten 19 Fördersummen hinaus ein weiteres Kontingent zum Ausbau der Familienzentren zur Verfügung gestellt wird.

Die Planung zum flächendeckenden Gesamtausbau von Familienzentren hatte der Jugendhilfeausschuss bereits am 14. Februar 2008 beschlossen. Folgende Kindertageseinrichtungen wurden seitdem zu Familienzentren entwickelt: Familienzentrum der Elterninitiative KiTa Hackenberg e.V.: Kath. Familienzentrum im Park der Kath. Kgm. St. Marien; Interkulturelles Familienzentrum Confetti des Vereins IKE; Familienzentrum Nordstraße der Elterninitiative Kraftstation e.V.: Städt. Familienzentrum Honsberg; Ev. Verbund-Familienzentrum Remscheid-Stadt (zwei Fördersummen); Städt. Familienzentrum Vieringhausen; Ev. Familienzentrum Johannesnest der Ev. Auferstehungskirchengemeinde; Familienzentrum St. Bonaventura der Kath. Kgm. St. Bonaventura; Familienzentrum Ahörnchen der Elterninitiative Ahörnchen e.V.; Städt. Familienzentrum Hasenberg; Städt. Familienzentrum Kremenholler Straße; Städt. Familienzentrum Rosenhügel; Familienzentrum Villa Kunterbunt der Elterninitiative Villa Kunterbunt e.V.; Städt. Familienzentrum Am Holscheidsberg; Ökumenisches Familienzentrum Lüttringhausen; Familienzentrum Klausen und städt. integratives Familienzentrum Henkelshof.

Von großen Textilfotos zu kleinen Taschen

Pressemitteilung der Kath. Pfarrei St. Bonaventura u. Hl. Kreuz

Die Inzidenz sinkt, der Lockdown wird gelockert, das öffentliche Leben kehrt gaaanz laaangsam zurück. Wir wollen versuchen, vorsichtig, aber mit Freude an Begegnung und am Tun wieder gemeinsam kreativ zu werden. Am Jakobstag (25. Juli) startet das lang geplante Festival „DEM LEBEN AUF DER SPUR“ aus Anlass des "Heiligen Compostelanischen Jahres 2021" (Jakobsjahr). Das wird immer dann ausgerufen, wenn der Jakobstag auf einen Sonntag fällt. Die Gemeinde St. Bonaventura u. Hl. Kreuz hat zusammen mit den Lenneper Pilgerfreunden und zahlreichen Partnern dazu ein Programm mit ca. 40 Veranstaltungen und Projekten entwickelt, das Anfang/Mitte Juli veröffentlicht wird. Für das Teilprojekt“ MEIN GOTT LENNEP“ fragen wir hiermit an, wer Lust und Freude an inklusiv-integrativer Mitwirkung hat. Eingeladen sind geflüchtete Menschen (kommen aus dem Übergangswohnheim Wülfingstr.), psychisch erkrankte Menschen (kommen aus dem Viertel-Atelier der Augusta-Hardt-Horizonte) und Jugendliche, junge Erwachsene, Mid-Ager, Senior*innen aus Lennep und Umgebung. Für diese letzte Gruppe sind noch ein paar Plätze frei!

Im Zentrum des Projekts stehen Entdeckungsreisen der Mitwirkenden im Quartier Lennep. Diese Spaziergänge werden in Kleingruppen oder evtl. auch mal in der Gesamtgruppe durchgeführt. Leitmotiv der Spaziergänge: Wo finde, sehe, ahne ich Strahlendes, Wohltuendes, Stärkendes in diesem Alltag? Welche Orte oder Situationen tun mir gut, geben Kraft? Aber auch: Was fehlt mir hier, was macht mich traurig oder wütend? Anhand dieser Ausgangsfragen machen die Teilnehmenden Fotos und treffen daraus später eine Auswahl. Die Bilder werden auf große Textilbanner gedruckt (ca 2,5m x 2m), die wir vom Deckengewölbe der Kirche St. Bonaventura abhängen wollen. Die Ausstellung soll am 12. September eröffnet werden. Nach Ende der Ausstellung werden die Fotobanner von Teilnehmenden bzw. der Gruppe "HandMade" im Übergangswohnheim und Besucher*innen des Viertel-Ateliers zu Taschen umgearbeitet (Upcycling). Externe Förderin  dieses Projektes ist die Aktion Mensch.

Das erste Kennenlerntreffen von Teilnehmenden und Projektleiter*innen findet statt am 1. Juli um 17.30 Uhr im Gemeindehaus Bonaventura (Hackenberger Str. 6a), statt – evtl. auch draußen, je nach Situation. Die Foto-Spaziergänge sind für den 28. Juli bis 31. Juli, jeweils ab 16.30 Uhr, geplant. Fotografische Erfahrung ist nicht notwendig. Anmeldungen nimmt Andy Dino Iussa (Engagementförderer, St. Bonaventura u. Hl. Kreuz) unter E-Mail ehrenamt@st-bonaventura bzw. Tel 0178 4486107 entgegen.