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Rainer Frantzen: „Wir wurden regelrecht überrannt!“

Stachelhauser Kornbranntwein ist Geschichte“, berichtete der Waterbölles am 18. Mai. Im Video hatten Dr. Rainer Frantzen, bisher Geschäftsführer der traditionsreichen Brennerei Gebr. Frantzen GmbH & Co. KG, Alte Freiheitstraße 24, und die beiden Projektentwickler Stefan Fellhölter und Nikas Schwolle dem Waterbölles mitgeteilt, dass die traditionsreiche Destille an die Unternehmensgruppe „Mayestate“ in Beckum verkauft worden ist.. Gleich neben dem neuen Quartiersplatz von Stachelhausen sind acht Servicewohnungen (Betreutes Wohnen) sowie eine Verbund-Pflegeeinrichtung mit 60 vollstationären Plätzen, einer solitären Kurzzeitpflegeeinrichtung mit 14 Plätzen, einer Demenz-Wohngemeinschaft und einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft mit jeweils zwölf Plätzen geplant. Ein Projekt im Umfang von 30 Millionen Euro.
Dass in der 199 Jahre alten Brennerei Trödel auf Käufer warte, eine Vielzahl von alten Brennerei-Utensilien, verriet Frantzen am 25. August. Und lud für Montag, 3. Oktober, ab 11 Uhr zum Stöbern in die Brennerei ein. Im Angebot: Ölgemälde, Kerzenleuchter für Tisch und Decke, eine Rechenmaschine aus den 1950er Jahren, große Holzfässer und etwa 80 gläserne Kornflaschen. „Die waren besonders gefragt“, sagte er am Montag um 15 Uhr; da war der große Ansturm schon vorbei. „Man hat uns um 11 Uhr regelrecht überrannt. Einige warteten schon um 10 Uhr darauf,  dass geöffnet wurde!“

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

F(l)air Weltladen Lüttringhausen & Ökumenische Initiative Lüttringhausen e.V. / Aquarelle im F(l)air-Weltladen. Bis zum 28. Oktober können im F(l)air-Weltladen, Gertenbachstraße 17, Aquarelle aus dem Nachlass von Christine Kersting gegen eine Spende erworben werden. Nach ihrem Tod hatte ihr Mann der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen e.V.  die Originale übergeben. Die Bilder werden gegen eine Spende zugunsten der Arbeit des Weltladens abgeben. Sie können zu den Öffnungszeiten des F(l)air-Weltladens besichtigt und erworben werden.
In ihrer aktiven Zeit hatte Christine Kersting zusammen mit ihrem Mann eine Drogerie an der Gertenbachstraße. Das Malen gab ihr Kraft in schwierigen Zeiten gegeben. Dreimal konnte sie ihre Bilder im F(l)air-Weltladens ausstellen. Auch das Bild auf dem Schuber der Weihnachtsschokolade des F(l)air-Weltladens stammt von ihr. Das Team des Weltladens freut sich, dass nun Aquarellen von ihr neue Besitzer finden können. (Manfred Brauers)

Hastener Turnverein 1871 e.V. / Besuch beim SV Fortschritt in Pirna. Schon seit 30 Jahren währt die Freundschaft der beiden Behindertensportabteilungen des Hastener Turnverein 1871 e.V. und dem SV Fortschritt in Pirna. Nur die Pandemie konnte die jährlich wechselseitigen Besuche unterbrechen. Nun fuhr – mit freundlicher Unterstützung des Partnerschaftskomitee Remscheid - Pirna e. V. –wieder eine Abordnung des HTV nach Pirna fahren. Die Wiedersehensfreude war groß. Auch Ausflüge nach Dresden und ins Elbsandsteingebirge fanden großen Anklang. In dem traditionellen Hallenbocciaturnier führte diesmal der 95- jährige Initiator der Sportlerfreundschaft, Harald Eles, die Remscheider Mannschaft zum Sieg. Die Abteilungsvorsitzende Anita Kubiak (SV Fortschritt Pirna) und Kirsten Hein (Hastener Turnverein 1871 e.V.) möchten die freundschaftlichen Besuche gerne weiterführen, allerdings zeichnet die Altersstruktur ein anderes Bild für die Zukunft. (Kirsten Hein)

SPD Remscheid /  Sterngolfturnier geht in die Verlängerung. Nachdem die 7. Auflage des Sterngolfturniers um den Michael-Laux-Pokal am 17. September nach einer Stunde Spielzeit abgebrochen werden musste, steht nun der Termin für die Fortsetzung fest: Samstag, 15. Oktober, 13 bis 17 Uhr (letzter Spielbeginn um 16 Uhr) auf der Sterngolfanlage an der Hans-Böckler-Straße in Klausen. Ausgespielt wird eine Kinder-, eine Frauen- und eine Gesamtserie. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die am 17. September gespielten Partien bleiben gültig.

Fraktion der Grünen /Herbstferien. Unsere Geschäftsstelle bleibt während der Herbstferien bis 14. Oktober geschlossen. Ab dem 17. Oktober sind wir wieder für Sie erreichbar. In dringenden Fällen wenden Sie sich bis 9.10. an Beatrice Schlieper, beatrice.schlieper@gruene-remscheid.de">beatrice.schlieper@gruene-remscheid.de, Tel. 0151-21336318,  und in der Zeit vom 10. bis 16.10. an David Schichel, david.schichel@gruene-remscheid.de">david.schichel@gruene-remscheid.de, Tel. 0179-1386906.

Diakonie im Kirchenkreis Lennep / Neustart unseres Reparaturen-Cafés und der Fahrradwerkstatt. der Diakonie im Kirchenkreis Lennep. Hier die Termine:  5. Oktober, 19. Oktober, 9. November, 23. November, 7. Dezember und 21. Dezember (=  jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 10.30 bis 13 Uhr). Haben Sie eine alte Lampe, die zu schade zum Wegwerfen ist oder einen defekten Toaster, den Sie gern weiter nutzen möchten? Im Reparaturen-Café Remscheid helfen Ihnen Ehrenamtliche mit ihrer Berufserfahrung und ihrem handwerklichen Geschick bei der Reparatur der von Ihnen mitgebrachten Gegenstände. Mit der Nutzung des Reparaturen-Cafés können auch Sie ein Zeichen für einen verantwortungsvollen, wertschätzenden Umgang mit unseren Ressourcen setzen und gleichzeitig einen entspannten Treffpunkt für Gespräche besuchen. (Gundula Meurer)

Die Burger Kirche, in Unterburg (Foto), Müngstener Straße 25 / Konzert mit Dr. Mojo am 9. Oktober. Songs von Joe Cocker, Bob Dylan und den Eagles gehören zu seinem Repertoire und werden in dem ganz besonderen Dr.-Mojo-Sound präsentiert. Gesang, Gitarre, Mundharmonika, Foot-Percussion und Bass verbinden sich dabei zu einem außerordentlichen Klang. Kaum zu glauben, dass hier nur ein einzelner Musiker auf der Bühne steht. Dr. Mojo weiß aber auch einiges zu den Liedern und ihren Interpreten zu erzählen und tut dies stets mit einem Augenzwinkern. Beginn 17 Uhr (Einlass ab 16.30 Uhr), Karten zehn Euro unter https://www.bergisch-live.de und in der Wermelskirchener Buchhandlung Marabu.

Histamin Intoleranz Bergischland / Präsenztreffen der Selbsthilfegruppe steht fest. Nach über zweieinhalb Jahren und auf den Wunsch Einzelner möchte ich doch noch mal ein persönliches Treffen der Selbsthilfegruppe „Histamin Intoleranz Bergischland“ in Remscheid veranstalten (am Mittwoch, 12. Oktober, ab 19 Uhr auf der Alleestraße, ,Nähe Boecker). Wer daran Interesse hat möge sich bitte melden unter histamin@histamin-bergischland.de">histamin@histamin-bergischland.de oder Tel. RS 46 29 772. (Barbara Bontemps)

Hasenberger Gespräche im Ev. Gemeindehaus Hardtstraße 14 / Wie wirklich waren die Wunder des Neuen Testaments? Montag, 17. Oktober, 19.30 Uhr: Das Neue Testament ist voller Berichte von Wundern, in denen Jesus Kranke heilt und sogar Tote auferweckt. Die theologische Forschung ist seit langem uneins über Deutung und Bedeutung dieser Wunderberichte. Sollen wir sie wörtlich nehmen als glaubwürdige Belege, dass diese Wunder tatsächlich so stattgefunden haben? Oder sind sie eher indirekt zu verstehen als zeichenhafte Botschaften? Mehr noch: Hängt der christliche Glaube von der einen oder der anderen Interpretation dieser Wunderberichte ab? Prof. Dr. Kurt Erlemann ist Professor für Neues Testament und Geschichte der Alten Kirche an der Bergischen Universität Wuppertal. Dr. Werner Kleine ist Referent für Citypastoral in der Katholischen Citykirche Wuppertal und Dozent an der erzbischöflichen Bibel- und Liturgieschule Köln. Die »Hasenberger Gespräche« sind eine gemeinsame Initiative der katholischen und evangelischen Kirchen vor Ort zusammen mit dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal/ Solingen/Remscheid. Alle Interessierte sind herzlich eingeladen. Die Teilnahme ist gebührenfrei. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um vorherige Anmeldung unter anmeldung@bildungswerk-wuppertal.de oder Fhaun2607@aol.com.

Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung / Tag der offenen Tür. Er findet statt am Samstag, 29. Oktober, in  der Zeit von 9 bis 13 Uhr im Neubau, Schmalkalder Str. 5, am Hauptbahnhof. Wir laden ein zu Informationen zu unseren Bildungsgängen mit kleinen Unterrichtssequenzen, Führungen durch das neue Gebäude, Erläuterungen des pädagogischen Konzepts, Präsentationen der Möglichkeiten unserer neuen Fachräume, Mitmachprogrammen, internationalen Speisen und Getränken u.v.m. (Meike Stallony)

Vergessen Sie zum Datum Ihrer Veranstaltung bitte nicht den Wochentag. Die Leserinnen und Leser, die sich für Ihre Veranstaltung interessieren, werden es Ihnen danken.

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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Der neue Mindestlohn hilft auch in Remscheid

Sven Wolf (MdL, SPD).Pressemtteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Seit dem 1. Oktober gilt in Deutschland ein höherer Mindestlohn von zwölf Euro pro Stunde. „In ganz NRW werden 1,3 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein Plus auf dem Lohnzettel haben. Die Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro ist für uns eine Frage des Respekts. Denn wer hart arbeitet, soll auch davon leben können“ so Sven Wolf, Landtagsabgeordneter für Remscheid und Radevormwald. „Für viele Unternehmen in unserer Region war eine gute Bezahlung auch schon vor Oktober eine klare Sache. Bei Gesprächen mit vielen Unternehmen in den vergangenen Wochen, etwa auf der Eisenwarenmesse, wurde immer wieder klar: wer gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möchte, der muss auch gut bezahlen. Für den traditionellen Bergischen Unternehmer ist das keine Frage. Denn inzwischen fehlen überall händeringend Arbeitskräfte. Das gelingt am besten mit mehr Mitbestimmung und Tarifbindung. Wir müssen aber auch den Arbeitsmarkt einfacher und schneller für Arbeitskräfte aus anderen Ländern öffnen. Unser Industriestandort im Bergischen ist darauf dringend angewiesen.“

Wolf erinnert dabei an die weiteren Initiativen der SPD-Landtagsfraktion in Düsseldorf: „Gute Löhne gibt es vor allem dann, wenn Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände miteinander Tarifverträge abschließen. Deshalb wollen wir in Nordrhein-Westfalen bei öffentlichen Vergaben die Tariftreue stärken. Ebenso wichtig ist ein ,Bündnis für Tariftreue‘ zwischen Landesregierung und Tarifpartnern, um nach geltendem Recht mehr Tarifverträge für allgemeinverbindlich zu erklären. Die Erhöhung des Mindestlohns zeigt: Bessere Löhne sind möglich, machen wir also weiter.“

Programm des Teo Otto Theaters im Oktober

Bild © Franziska StraussMittwoch, 5. Oktober, 19.30 Uhr
​Alles was sie wollen
Komödie von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière
Komödie am Kurfürstendamm

Lucie (Nora von Collande), eine erfolgreiche Theaterautorin, hat eine Schreibblockade. Bisher lieferte ihr missglücktes und chaotisches Privatleben den Stoff für ihre Stücke, doch jetzt ist sie glücklich und jegliche Inspiration zum Schreiben fehlt – das Papier bleibt weiß. Wenn irgendjemand sie doch nur ein bisschen unglücklich machen könnte.
Das Leben meint es gut mit ihr, und eine defekte Badewanne führt zu einer Begegnung mit Thomas (Herbert Hermann), ihrem Nachbarn. Beide könnten unterschiedlicher nicht sein: Sie rastlos und selbstbezogen, er in sich ruhend, etwas schwerfällig. Dennoch kommen die beiden einander näher und entwickeln einen gewagten Plan, um Lucies Kreativität wiederzubeleben.
Die beiden Autoren Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière ("Der Vorname", "Das Abschiedsdinner") schaffen mit "Alles was Sie wollen" eine Komödie, die auf geschickte Weise aus der Urkraft der dramatischen Kunst, dem Spiel aus Illusion und Wirklichkeit, schöpft.
Karten 25 €, Jugendticket fünf €, TheaterCard.

Bild © Marc McGarraghyDonnerstag, 6. Oktober, 19.30 Uhr
Iness Mezel Duo
Stimmen der Berberfrauen

Es ist eine alte Welt, in der Wasser und Erde verehrt werden und Männer und Frauen eine natürliche Kraft teilen, die so alt ist wie die Zeit. Es ist eine Welt, die auf der Berber-Kosmologie basiert, in der die nordafrikanischen Traditionen Gleichgewicht und Frieden fördern. Iness Mezel schreibt eigene Lieder mit starken und engagierten Texten in Tamazight, die diese uralten Mythen heraufbeschwören, als die Natur heilig war. Sie erzählen von der Intensität des Lebens, der Wichtigkeit, frei zu sein, dem Zustand der Frauen, ihrem Streben nach Unabhängigkeit und ihrem rebellischen Geist.
Die Imazighen, unter dem Begriff "Berber" bekannt, sind die größte ethnische Minderheit in Nordafrika. Ihre Kultur litt und leidet noch immer unter Unterdrückung und Unsichtbarkeit. Es ist eine mündliche Kulturtradition mit eigener Sprache, Schrift (Tamazight) und Musik, in der Frauenstimmen, begleitet von einer Bendir-Rahmentrommel, eine bedeutende Rolle spielen.
Iness Mezel, Gesang;Nora Abdoun, Bendir, Qaraqeb, Perkussion
Oberes Foyer, Karten 15 €, Jugendticket fünf €.

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Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Sven Wolf (MdL, SPD) / Mitglied im Fanclub von Borussia Mönchengladbach. „Es war für mich eine Ehrensache, dass ich dabei war und mit weiteren Kolleginnen und Kollegen des Landtags Gründungsmitglied des Fanclub Borussia geworden bin. Fußball verbindet auch über politische Grenzen hinweg. Eine besonders Freude war es, dass der Präsident Rolf Königs, der Geschäftsführer Stephan Schippers und unser Maskottchen ‚Jünter‘ uns im Landtag bei Gründung zur Seite standen“ berichtet der Sven Wolf, Abgeordneter für Remscheid und Radevormwald. „Rolf Königs schilderte uns nochmal eindrücklich den Weg unserer Borussia heraus aus schwierigen finanziellen Zeiten hin zum familienfreundlichen Fussballclub vom Niederrhein.“ (Foto: Carlos Albuquerque, pixel&korn)Remscheider Theatertreff / Schauspiel "Dunkle Mächte". Der  Theatertreff am Montag 10. Oktober, erwartet um 10.30 Uhr im  oberen Foyer des Teo Otto Theaters Christian Scholze, den Dramaturg des Westfälischen Landestheaters Castrop-Rauxel zu Referat und Diskussionsrunde über  das Schauspiel "Dunkle Mächte" von Sinab El Masrar. Die Aufführung dieses Stückes im Teo Otto Theater ist am Dienstag, 8. November, um 10.30 Uhr.

Förderverein WohnQuartier / Stadtteilcafé auf dem Hohenhagen. Nach der Corona - Krise findet endlich wieder ein Stadtteilcafé im ev. Gemeindezentrum an der Eschenstraße statt – am 16. Oktober zwischen 14.30 und 17 Uhr. Der Förderverein „WohnQuartier Hohenhagen“ und die Nachbarschaftsgruppe „Treppenhaus und Gartenzaun“ laden dazu herzlich ein. Bei leckerem Kuchen und Kaffee  freuen wir uns auf ein gemütliches Beisammensein und einen schönen Nachmittag. Jeder Gast ist uns herzlich willkommen. (Eberhard Schulze)

Ferienkurs: „Achtsamkeit lernen in einer schweren Zeit“. In diesem VHS-Kurs vom 11. bis 13. Oktober, jeweils 10 - 13 Uhr, im Ämterhaus, Raum 226, Elberfelder Str. 32, erleben Sie, wie Sie in der heutigen Zeit angesichts Corona-Pandemie, Kriegsangst und Furcht vor den Folgen des Klimawandels Achtsamkeit in Ihrem Alltag installieren können und trotz alledem gelassener aus sich und Ihrer Mitte heraus leben können. Vielleicht bewundern Sie Menschen, die nichts so schnell aus der Ruhe bringt, die Antworten haben, die irgendwie um sich und ihr Leben zu wissen scheinen... Vielleicht suchen Sie Halt und Ankerpunkte in einem schnellen und bewegten Leben... Mit erlebnisorientierten Methoden der Psychosynthese entdecken Sie den Zugang zur Achtsamkeit und nehmen Übungen mit, die Sie in Ihrem täglichen Leben einbauen können. Ein Beitrag zu Ihrer Gesundheit - präventiv und heilend! Kursleitung: Andrea Budde. Entgelt: 51 Euro.

PC-Grundwissen für Seniorinnen und Senioren. Sie haben sich bisher vor der Benutzung eines Computers gescheut, möchten sich entsprechende Kenntnisse nun aber doch aneignen? Dann sind Sie in diesem VHS-Kurs 5x samstags, ab 15. Oktober, jeweils von 9 bis 12 Uhr, im Ämterhaus, Raum 129, goldrichtig. Er richtet sich an alle Seniorinnen und Senioren, die den praktischen Umgang mit dem Computer in Ruhe und Gelassenheit mit Gleichgesinnten Schritt für Schritt erlernen möchten. Die wichtigsten Grundbegriffe werden vermittelt und anhand praktischer Übungen vertieft. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in einer entspannten Lernumgebung mehr Sicherheit im Umgang mit dem Computer zu entwickeln und erste Kenntnisse in Word und im Internet für die persönliche Verwendung im privaten Bereich zu erwerben. VORKENNTNISSE: Keine. Kursleitung: Gunter Galli. Entgelt: 96 Euro.

Experiment Form und Farbe. Bleistift, Kohle, Aquarell, Ölkreide, einfache Drucktechniken, vielleicht sogar alles gemischt - in diesem VHS-Kurs 8x montags, Beginn 17. Oktober, jeweils 10 - 12.15 Uhr, im Ämterhaus, Raum 134, Elberfelder Str. 32, experimentieren wir mit allen Materialien, die Freude bereiten und die wahrscheinlich in jedem Haushalt zu finden sind. Am Beispiel verschiedener Kunstschaffender erschließen wir uns neue Farbwelten, Kombinationen und Techniken. Sie sollten Freude am kreativen Arbeiten mitbringen – sowie Papier, Wasser- oder Aquarellfarbe, Pinsel und Bleistifte. Weiteres Material wird beim ersten Kurstermin besprochen. Kursleitung: Anna Katrin Matzek. Entgelt: 64,80 Euro.

Arbeiten auf der Bornefelder Straße (B 237). Auf Verkehrsbehinderungen müssen sich leider Verkehrsteilnehmende von Montag, 17. Oktober, bis voraussichtlich Freitag, 11. November, auf der Bornefelder Straße (B 237) einstellen. In Höhe der Hausnummern 48 bis 50 wird in diesem Zeitraum ein Kanalanschluss hergestellt. Weil sich das Baufeld nicht täglich zurückbauen lässt, kommt dabei rund um die Uhr eine Baustellenampel zum Einsatz. In Stoßzeiten ist deswegen mit Stau zu rechnen. Hierfür wird um Verständnis gebeten.

Computersicherheit in Kleingruppenkurs gewinnen. Der Computer ist Teil unseres alltäglichen Lebens. In diesem VHS-Kurs lernen Sie 2x montags, ab 17. Oktober, jeweils von 18 bis 20.15 Uhr , im Ämterhaus, Raum 129, den Computer, sein Betriebssystem und Ihre Dateien sowie Daten zu schützen. Auch ein Thema: Online Banking und sicheres Einkaufen im Netz. Die Kursgröße beläuft sich auf drei bis maximal fünf Teilnehmende. Kursleitung: Gunter Galli. Entgelt: 57,60 Euro.

Geld anlegen mit ETF. Wer in Zeiten von Null- und Minuszinsen nach Anlagealternativen sucht, stößt regelmäßig auf den Begriff ETF. Aber was genau verbirgt sich eigentlich hinter diesen drei Buchstaben? Diplom-Kaufmann Holger Jünke erklärt am Dienstag, 18 Oktober, 18 - 21 Uhr, in diesem Online-Seminar, was Sie zu diesem Finanzprodukt wissen müssen: Sie werden lernen, welche Eigenschaften ETF haben und wie sie sich von klassischen Investmentfonds unterscheiden. Zudem erhalten Sie Anregungen zur Entwicklung einer Anlagestrategie für Einsteiger und zur Auswahl von ETF, die zu dieser Strategie passen können. WICHTIG: Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie weitere Informationen sowie einen Link, mit dem Sie zu einem Videochat gelangen. Entgelt: 20 Euro.

Russisch in der Kleingruppe (A1). Dieser VHS-Kurs 6x mittwochs ab 19. Oktober, jeweils von 18 bis 19.30 Uhr im Ämterhaus, Raum 231, richtet sich an Interessenten ohne Vorkenntnisse, die in einer Kleingruppe die russische Sprache kennenlernen möchten. Kursleitung: Alla Rachmatova. Entgelt: 55,20 Euro.

Umgang mit Smartphones und -Tablets für Seniorinnen und Senioren. Haben Sie vor Kurzem ein neues Smartphone oder Tablet erworben oder geschenkt bekommen? Dann bietet Ihnen dieser VHS-Kurs 4x mittwochs, ab 19. Oktober, jeweils von 10 bis 12.15 Uhr , im Ämterhaus, Raum 129, einen Überblick über die wichtigsten Funktionen und konkrete Hilfestellung bei der Benutzung Ihres Gerätes. Bringen Sie Ihr Gerät bitte zum Kurs mit! Die Möglichkeit zur WLAN-Nutzung ist gegeben. Sie sollten außerdem bereits ein eingerichtetes Benutzerkonto haben, die dazugehörigen Benutzernamen und Passwörter kennen und in der Lage sein, auf einem PC über einen Browser eine Ihnen gehörende E-Mail-Adresse abzurufen. Kursleitung: Michael Jaschinski. Entgelt: 57,60 Euro.

Schnupperkurs in Deutscher Gebärdensprache. Dieser VHS-Kurs (online) am Samstag, 22.Oktober, 10 bis 11.30 Uhr, soll einen ersten Einblick in die Welt der Deutschen Gebärdensprache vermitteln. Die gehörlose Dozentin Inge Reusch-Rauchbach bringt Sie mit dem Grundwortschatz für den Alltag in Kontakt und macht mit praktischen Übungen die visuell-gestische Kommunikation für Sie erlebbar. Der Kurs richtet sich an Teilnehmende ohne Vorkenntnisse, die in Kontakt zu Gehörlosen stehen und die non-verbale Kommunikationsform für private oder berufliche Zwecke erlernen möchten. Bei dem Termin wird ein Dolmetscher zur Unterstützung dabei sein. Entgelt: 12,60 Euro.

Elterncafé „Fit für die Schule“ mit arabischer Übersetzung. Möglich für Eltern von Vorschulkindern mit und ohne Förderbedarf ist auch eine Teilnahme am kostenfreien Elterncafé „Fit für die Schule“, das die Psychologische Beratungsstelle im Familienzentrum/in der Kindertageseinrichtung Paulstraße, Paulstraße 12, am Donnerstag, 27. Oktober, von 9 bis 11.30 Uhr mit arabischer Übersetzung anbietet. Inhaltlich wird es dabei um diese Themen gehen: Wie sieht die Welt meines Kindes gerade aus? Wie kann mein Kind gefördert und unterstützt werden? Was ist mein Job als Elternteil eines Schulkindes? Wie können Kinder stark und selbstbewusst werden? Natürlich gibt es auch praktische Tipps und Anregungen. Interessierte werden gebeten, sich für das Elterncafé bis Mittwoch, 19. Oktober, in der Kita Paulstraße per Mail unter KTEPaulstrasse@remscheid.de">KTEPaulstrasse@remscheid.de oder unter Tel. RS 790244 anzumelden. Angegeben werden kann gleichfalls, ob eine Kinderbetreuung gewünscht ist.

Familienzentrum Klausen / Lütterkuser Kreativmarkt. Das neu zertifizierte Familienzentrum Klausen lädt wieder zum bunten Kreativmarkt ein. Er findet am Samstag, 19. November, in der Kindertagesstätte „Sterntaler“ statt. Von 11 bis 16 Uhr kann dort dann Selbsthergestelltes, wie zum Beispiel Kleidung, Gestricktes, Weihnachtliches, Holzdekorationen sowie Karten, Verpackungen und andere Dinge aus Papier, Perlen und Holz, ausstellen und zum Kauf angeboten werden. Haben wir Ihr Interesse geweckt und Sie möchten daran teilnehmen? Anmeldungen und Info bei: Simone Mundorf, Tel. RS 5648114 oder E-Mail s.mundorf@caritasverbandremscheid.de">s.mundorf@caritasverbandremscheid.de.

Zwei weitere Kurse „Umgang Smartphone und Laptop“. Wegen hoher Nachfrage bietet das städtische Seniorenbüro in Kooperation mit der Volkshochschule zwei weitere kostenlose Kurse „Ersteinrichtung und Umgang mit dem Laptop“ an. Sie finden jeweils an einem Samstag statt, und zwar am 26. November und am 10. Dezember von 14 bis 16 Uhr im Seniorenbüro, Alte Bismarckstraße 4. Pro Kurs stehen sechs Plätze zur Verfügung. Anmeldungen werden ab sofort im Seniorenbüro unter Tel. RS 4645350 entgegengenommen.

Schließungstag“ der OGS in Remscheid. Mit Ende der Schulzeit am Donnerstag, 22. Dezember, endet in diesem Jahr auch das Angebot der Offenen Ganztagsschulen (OGS) in Remscheid. Die Schließungszeit der OGS wird somit um einen Tag nach vorne verlegt. Ab dem 2. Januar 2023 ist die OGS je nach angemeldetem Bedarf und Voranmeldung für die Ferienbetreuung wieder geöffnet. Die Remscheider OGS ist für die Eltern eine zuverlässige Partnerin, die ein umfangreiches Betreuungsangebot mit ausgedehnten Betreuungszeiten während der Schul- und Ferienzeiten anbietet. Insbesondere in den letzten Jahren unter pandemiebedingten Vorgaben sind von den OGS bei der Aufrechterhaltung des Betreuungsangebots sowohl inhaltlich als auch zeitlich große Anstrengungen unternommen worden. Mit diesem zusätzlich festgelegten Regenerationstag möchte die Stadt Remscheid gegenüber den Partnerinnen und Partnern in und um Schule ihren Dank aussprechen.

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Institutionen berichten oder laden ein (2. Archiv 2022)

Remscheider Citykirche / Wieder gemütlicher Citybrunch. An jedem 2. und 4. Mittwoch im Monat findet zwischen 10 und 13 Uhr unser gemütliches Citybrunch im Vaßbendersaal an der Remscheider Stadtkirche ein. Gleichzeitig können Sie im Wintergarten des Vaßbendersaals im Reparaturen-Café des Diakonischen Werkes mit versierter Hilfe ihre elektrischen Kleingeräte reparieren. (Martin Rogalla)

SPD-Unterbezirk Remscheid / Wieder Podcast „Stolz auf Remscheid“. Nach zweimonatiger Sommerpause startet „Stolz auf Remscheid“, der Podcast der SPD-Ratsfraktion, in die Winter-Staffel. Zu Gast ist die Integrationsratsvorsitzende Erden Ankay-Nachtwein. Mit Moderator Malte Baumgarten spricht sie unter anderem über Integration und Bildung. Außerdem erzählt sie, wie sie selbst als Migrantin in Remscheid aufgenommen wurde, was aus ihrer Sicht für Flüchtlinge aus der Ukraine getan werden muss und wie sie über die aktuelle Energiekrise denkt. Abrufbar ist die dritte Folge von „Stolz auf Remscheid“ seit Freitag, 23. September, auf allen gängigen Podcast- Plattformen, wie zum Beispiel Spotify, Apple Podcast oder Deezer. Auch über die Website der SPD Remscheid www.spd- remscheid.de kann die jeweils aktuelle Folge des Podcasts via Stream gehört werden.

Soroptimist Club Remscheid / 3.000 Euro für den Praxis ohne Grenzen Remscheid e.V.  Die Kinomatinee des Soroptimist Clubs Remscheid hat eine lange Tradition. Dass sie in diesem Jahr nach 2jähriger coronabedingter Pause wieder stattfinden konnte, stieß auf viel positive Resonanz - ebenso wie der Film, der gezeigt wurde: „Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen“. Große Einigkeit gab es auch dahingehend, dass die Eintritte, die für die Kinomatinee erhoben wurden, in diesem Jahr an die Praxis ohne Grenzen Remscheid e.V. gespendet werden sollten. Der Spendenscheck in Höhe von 3.000 Euro wurde Dr. Bettina Stiel-Reifenrath von der Präsidentin des Soroptimist Clubs Remscheid, Melanie Vaillant, am 19. September in Lennep, Wülfingstraße 1, übergeben. (Nicole Grüdl-Jakobs)

Ökumenische Initiative Lüttringhausen e.V. / F(l)air Weltladen Lüttringhausen / Neuer Vorstand. Die Mitgliederversammlung der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen e.V. hat Pfarrerin Barbara-Schröder-Möring zur neuen Vorsitzenden und Henna Nurminen-Schnippering zur neue Beisitzerin gewählt. Gleichzeitig endete die über 20 jährige Vorstandarbeit von Pfarrer i.R. Johannes Haun. Weiter schied Wolfgang Rau als Beisitzer aus. (Manfred Brauers, stellv. Vorsitzender)

Katholikenrat Remscheid / Banner für Frieden und Freiheit. Seit Anfang August hängen in Remscheid auf Initiative des örtlichen Katholikenrats vor den katholischen Kirchen das Banner in den Kirchenfarben (gelb/weiß) mit der Aufschrift: „Wir stehen für Frieden und Freiheit“.

Heimatbund Lüttringhausen / Neuer Vorsitzender. Auf seiner ersten Jah­resversammlung seit 2019 hat der Lüt­tringhauser Heimatbund einen  neuen Vorstand bekommen: Im ev. Gemeindehauses am Ludwig- Steil-Platz wählten die Mitglieder in der Nachfolge von Christiane Karthaus, die nicht mehr kandidiert hatte, Bernhard Hoppe (59) zum Vorsitzenden. Seine Stellvertreterin wurde Sarah von Zütphen (24). Beide wurden einstimmig gewählt. Die beabsichtigte Satzungsänderung kam nach längerer Diskussion dann doch nicht zustande und wurde vertagt.

Beratung im Gründerquartier Remscheid.  Fünf Remscheider Unternehmen unterschiedlicher Professionen haben sich zusammengeschlossen, um Startups und Firmengründer aus Remscheid und der Region künftig gemeinsam komplex und ganzheitlich zu beraten. In der neuen „Beratungsoase“ Remscheid bündeln die Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft Hübenthal & Partner mbB, die ATN Anwaltskanzlei, das Beratungsunternehmen Dr. Roth GmbH sowie die Remscheider Gründerschmiede und die Stadtsparkasse Remscheid ihre Kräfte.

Bergische IHK wieder online. Nach dem Cyberangriff auf die IT-Strukturen der IHK-Organisation und dem Herunterfahren aller Online-Systeme, hat die Bergische IHK als eine der ersten IHKs einen Weg gefunden, weiter online und per Mail erreichbar zu sein. Über die Adresse www.gemeinsam-bergisch.de ist die Bergische IHK ab jetzt erreichbar. Die Wuppertaler „dasMinisterium.com Werbeagentur GmbH“ hat gemeinsam mit der Bergischen IHK die Seite in kurzer Zeit auf die Beine gestellt. Zudem wurden E-Mail-Adressen eingerichtet, über die die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der IHK erreichbar sind, solange die regulären Mailadressen nicht funktionieren. Auf der Seite finden Nutzer die wichtigsten Kontaktdaten der verschiedenen IHK-Geschäftsbereiche und einige wichtige Dokumente zum Download.   Hauptgeschäftsführer Michael Wenge ist froh, dass die Kammer wieder so schnell erreichbar sei und sichergestellt ist, dass die regionalen Unternehmen ihre Ansprechpartner finden und erreichen. Die Untersuchungen rund um die mögliche Cyberattacke auf die IT-Systeme der IHK-Organisation dauern derweil an. Die IHK-GfI arbeitet intensiv mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und Ermittlungsbehörden zusammen. Die Zentral- und Ansprechstelle Cybercrime Nordrhein-Westfalen hat die Ermittlungen übernommen.  Die reguläre Website der Bergische IHK - https://www.ihk.de/bergische/ - ist unterdessen nur eingeschränkt erreichbar und nutzbar..

Arbeit Remscheid gGmbH / Wöchentlich wechselnder Mittagstisch im Quartierstreff Klaus. In Klausener Quartierstreff Klaus, Karl-Arnold-Str.4a, wird es jeden Freitag von 12 bis 14 Uhr kulinarisch. Die Produktionsschule „Catering & Eingemachtes“ der Arbeit Remscheid gGmbH bietet den Mittagstisch für günstiges Geld an. Serviert wird in erster Linie Hausmannskost wie bei Muttern. „Darf es zum Abschluss noch ein kleiner Nachtisch sein?“- auch diesen haben die Teilnehmer der Aktivierungsmaßnahme für junge Menschen ohne Berufsausbildung, die vom Jobcenter Remscheid gefördert wird, vorbereitet und bringen ihn sogleich zum Tisch. Einige Stammgäste hat dieses Angebot bereits. (Maria Sembera)

Mustafa Al.CDU Remscheid Süd / Mustafa Al ist neuer Stadtbezirksvorsitzender. Auf der jüngsten Mitgliederversammlung des CDU-Stadtbezirksverbands Süd wurden zwei Vorstandspositionen neu gewählt. Mustafa Al wurde einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt, ebenfalls einstimmig Jonas Justin Setinc zum neuen Schriftführer. Mustafa Al: „Bei unseren anstehenden Aktionen setzen wir auf den Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Südbezirks.“

Radio RSG / Generationenwechsel in der Veranstaltergemeinschaft. Michael Bauer ist neuer Vorsitzender der Veranstaltergemeinschaft (VG) von Radio RSG. Der 45-jährige Remscheider wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig gewählt. Bereits seit 2016 gehörte er dem VG-Vorstand als Stellvertreter an. Bauer vertritt in der VG den Bereich der Bürgermedien, hauptberuflich ist er Prokurist und kaufmännischer Leiter bei der CIMCO-Werkzeugfabrik in Remscheid. Im Amt als Stellvertreterin bestätigt wurde die Remscheiderin Gudrun Poppe. Die Lehrerin im Ruhestand (66) ist Vertreterin für den Bereich Bildung & Wissenschaft und bereits seit 2007 Mitglied im Vorstand.
Die Veranstaltergemeinschaft ist für alle privaten Lokalradios in NRW im Landesmediengesetz verankert und mit einem Rundfunkrat vergleichbar. Die Mitglieder sind ehrenamtlich tätig und verantworten formal das redaktionelle Programm und Personal des Lokalsenders.

Ambulante Hospiz Remscheid / Trauercafé jeden 1. Montag. Seit vielen Jahren bietet das Ambulante Hospiz ein breites Angebot für trauernde Menschen in Remscheid. Trauercafé jeden 1. Montag im Monat von 15 - 17 Uhr; After-Work-Treffen für Trauernde jeden 2. Freitag von 17.30 - 19.30 Uhr; Trauer-Spaziergang jeden 3. Montag ab 15 Uhr (Treffpunkt Remscheider Talsperre vor dem BAB-Hotel); Trauerfrühstück jeden 4. Sonntag von 10 - 12 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Aufgrund der Corona-Situation ist die Teilnehmeranzahl nach wie vor reduziert. Wir benötigen deshalb eine kurze telefonische Anmeldung unter der Tel. RS 464705 oder per E-Mail info@hospiz-remscheid.de">info@hospiz-remscheid.de.

Wahlen beim AWO- Ortsverein Lennep/Lüttringhausen. Der Ortsverein Lennep/Lüttringhausen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat einen neuen Vorstand. An Stelle von Antonio Scarpino, der zum AWEO-Ortsverein Solingen wechselte, hat der bisherige Stellvertretende Vorsitzende Jürgen Heuser  das Amt übernommen. Die anwesenden 17 stimmberechtigten Mitglieder wählten ihn einstimmig, ebenso den neuen stellv. Vorsitzenden Eberhard Schulze,  Kassierer Hans-Ferdinand Enk und die Beisitzer:innen Christine Enk, Dela Kirchner, Dagmar Schulze und Hildegard Wittenbruch.

Stadtbibliothek Remscheid / Ab sofort Kinderbücher in ukrainischer Sprache. Sven Wolf (MdL, SPD) spendete der Stadtbibliothek Remscheid  Kinderbüchern in ukrainischer Sprache: „Als ich hörte, dass bereits einige Remscheider Vereine Bücher für ukrainische Kinder an die Stadtteilbibliotheken gespendet haben, fand ich die Idee so gut, dass ich gleich nachgefragt habe, welche ukrainischen Kinderbücher noch benötigt werden. Es sind interessante Vorlesegeschichten, Wörter- und Bilderbücher. Ich hoffe, dass meinem Beispiel noch einige Remscheiderinnen und Remscheider folgen werden.“

Verfolgungsfahrt am Bahnhof endete in Leitplanke

Am Sonntag gegen 4.40 Uhr kam es im Bereich der Preŝover Straße zur Papenberger Straße zu einem Unfall mit hohem  Sachschaden. Zuvor hatte ein 49-jähriger Remscheider gemeldet, dass sein 18-jähriger Sohn unerlaubt mit seinem Audi A6 in Remscheid unterwegs sei. Ein Streifenwagen bemerkte den Audi an der Hohenhagener Straße zur Lenneper Straße. Doch trotz mehrfacher Aufforderung der Beamten anzuhalten, setzte der Fahrer seine Fahrt  fort. Auf seiner Flucht missachtete der Audi-Fahrer mehrere rote Ampeln. In der Folge verlor der Streifenwagen den Audi aus den Augen.
Kurze Zeit später meldeten Zeugen einen Verkehrsunfall, bei dem ein schwarzer Audi in eine Leitplanke gefahren sei. Die Beamten stellten vor Ort fest, dass es sich um das flüchtige Fahrzeug handelte. Der Fahrzeugführer war vor Eintreffen der Polizei zu Fuß geflüchtet. Doch während der Unfallaufnahme erschien der 18-jährige Fahrer zusammen  mit seinen Eltern an der Unfallstelle. Er ist nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Da er im Verdacht steht, vor Fahrtantritt Alkohol konsumiert zu haben, wurde dem jungen Mann eine Blutprobe  entnommen. Ihn erwartet nun ein Ermittlungsverfahren. Bei dem Unfall entstand eine Sachschaden von circa 12.500 Euro. (aus dem Polizeibericht)

Honsberger Bäckerei diente 20 Jahre lang als Moschee

„Es-Selamu-Aleykum - Friede sei mit euch!“, begrüßte gestern Nachmittag Bayram Söylemez, Vorstandsmitglied der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüş Remscheid e.V., zusammen mit dem Imam Dönmez und dem Vereinsvorsitzenden Cenap Aydin in der großen Moschee an der Neuenkamper Straße zahlreiche Remscheider Nicht-Muslime zum „Tag der Offenen Moschee“ (TOM). Auch im Namen der übrigen neun Moschee-Vereine in der Stadt. Denn sie alle hatten vor einigen Jahren vereinbart, diesen Tag, der seit 1997 in mehr als 1.000 Moscheen in Deutschland begangen wird, nicht länger getrennt voneinander zu organisieren, sondern gemeinsam. Das hatte 2017 bei DITIB an der Stachelhauser Straße begonnen. 2018 war die ATIB an der Industriestraße der Gastgeber, 2019 die Türkischer Föderation Remscheid an der Freiheitstraße, und 2020 wäre die IGMG an der Reihe gewesen. Doch in jenem und dem folgenden Jahr musste der TOM wegen der Corona-Pandemie ausfallen.

Umso intensiver hatte sich die IGMG als Gastgeber auf diesen Tag vorbereitet. Und Bayram Söylemez („Ich bin seit 1978 Remscheider und auf dem Honsberg aufgewachsen!“) freute sich sehr, unter den Gästen auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, die evangelische Superintendentin Antje Menn, die Vorsitzende des städtischen Integrationsrates, Erden Ankay-Nachtwein, und den SPD-Bundestagsabgeordneten Ingo Schäfer begrüßen zu können: „Es ist eine besondere Gelegenheit, die Moschee und damit den Islam und die Muslime als Nachbarn näher kennenzulernen, voneinander zu lernen, Vorstellungen übereinander geradezurücken und damit auch Vorurteile abzubauen sowie religiöse und kulturelle Vielfalt wertzuschätzen“, betonte Söylemez und wünschte allen Teilnehmern „Hoffnung, Kraft und Zuversicht für das Miteinander in der Gesellschaft.“

Der Oberbürgermeister griff das später in seiner Rede auf. „Der Islam ist in Deutschland zu Hause; der Islam gehört zu unserer Stadt!“ Und der habe sich sehr verändert – „weg von den Hinterhof-Moscheen!“ Damit war auch die Islamische Gemeinschaft Milli Görüş gemeint. Sie wurde 1992 in einer ehemalige Bäckerei im Haus Honsberger Str. 73 gegründet. Söylemez: „Die Räume waren so klein, dass wir genau planen mussten, wer sie wann nutzen durfte - und das ganze 20 Jahre lang, bis es der Gemeinde dann endlich gelang, dieses Gebäude hier zu kaufen. Das war im Jahr 2012.“ Heute zählt der Moschee-Verein 481 Mitglieder (180 Männer, 173 Frauen, 73 Mädchen und 55 Jungen).

Drei Jahre dauerte es, bis die frühere Metallfabrik komplett umgebaut und kernsaniert saniert war, „nach zigtausend Stunden an Eigenleistung unserer handwerklich geschickten Mitglieder! Und finanziert ohne jegliches Fremdkapital von unseren Gemeindemitgliedern durch Spenden, höhere Mitgliedsbeiträge,  Wohltätigkeits-Veranstaltungen, Versteigerungen, Konzerte etc. (…) Der Verein steht schuldenfrei da, Gott sei Dank!“

Die zehn Remscheider Moscheen

  • DITIB Merkez Moschee Remscheid, Stachelhauser Straße
  • Türkische Föderation Remscheid, Freiheitstraße
  • Türkischer Kulturverein ATIB, der Industriestraße
  • Remscheider Bildungs- und Kulturverein, Kremenholler Straße
  • Marokkanische Moschee, Bismarckstraße
  • Buhara Kultur Zentrum, Waldstraße
  • Türkischer Kulturverein Nizami-Alem, Bismarckstraße
  • Bosnisch-Albanische Moschee, Karlstraße
  • Kocatepe Moschee, Klausener Straße
  • Islamische Gemeinschaft Milli Görüş e.V., Neuenkamper Straße.

Eine Leistung, die ein paar Zahlen verdeutlichen können: 2000m² Grundstück, 1350 m² Nutzfläche auf drei Etagen, darunter zwei Gebetsräume (180m² im 1. Obergeschoss für die Männer und 70 m² im 2. Obergeschoss für die Frauen), eine Cafeteria, eine industrielle Großküche und ein 250 m² großer Veranstaltungsraum im Erdgeschoss. Das alles barrierefrei und behindertengerecht (Aufzug für acht Personen), bestückt komplett mit sparsamen LED und fußbodenbeheizt mittels Luft-Wärmepumpe-Technik. Hinzu kam in diesem Jahr eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach.

In diesem Jahr stand der „Tag der Offenen Moschee“ unter dem Motto „Knappe Ressourcen - große Verantwortung“, um das Bewusstsein für ein nachhaltiges und klimagerechtes Leben zu wecken oder zu verstärken. Bayram Söylemez: „Denn Moscheen sind nicht nur Gebetsstätten, sondern auch Orte der Bildung, Begegnung und Sensibilisierung.“ Und deshalb haben mehrere Moschee-Gemeinden mit der Stadt Energie-Beratungen für ihre Mitglieder vereinbart – „wie man die Energieverbrauch senken kann, welche staatlichen Unterstützungen es gibt und wie effizient eine Photovoltaik-Anlage, eine Luftwärme- oder Erdwärme-Pumpe sein kann“.

Ja sagen zur Mitverantwortung für unsere Stadt

Wenn am Anfang einer Feierstunde im Teo Otto Theater die Europahymne („Ode an die Freude“, das Finale der 9. Symphonie von Ludwig van Beethoven) und am Ende die Natioalhymne („Lied der Deutschen“ von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben) gespielt wird, kann es sich nur um den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit handeln. Das hat Tradition, ebenso wie die Rede des Stadtoberhaupts. Die begann Burkhard Mast-Weisz diesmal mit einem Rückblick auf den Jahresbeginn: „Anfang dieses Jahres hatten wir alle die Hoffnung, dass mit dem langsamen Rückgang der Corona-Zahlen ein Stück Normalität einkehren würde. Seit dem Überfall von Putins Armeen auf die Ukraine Ende Februar wissen wir, dass nicht Entspannung, sondern Krise – zumindest für dieses Jahr – der Normalzustand ist.​ Unsere Stadtgesellschaft steht vor großen Herausforderungen. Die explodierenden Energie- und Lebenshaltungskosten führen viele Familien an den Rand der Belastbarkeit, viele auch darüber hinaus. Industrie und Handwerk klagen über Kostensteigerungen, die sie nicht mehr an ihre Kunden weitergeben können. Manche Unternehmen haben bis heute keinen Energievertrag für das kommende Jahr. Die Lage ist bedrohlich, eine Lösung kann es nur in Düsseldorf und vor allem in Berlin geben.  Alle Verantwortlichen unserer Stadt aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft warnen vor den Auswirkungen für den Arbeitsmarkt, den Wirtschaftsstandort, den sozialen Frieden in unserer Stadt. Oberbürgermeister aus ostdeutschen Bundesländern berichteten mir von immer größer werdenden Demonstrationen, bei denen neben besorgten Menschen sich immer mehr politische Trittbrettfahrer einmischen, die nicht nur unseren Staat, unsere Demokratie in Frage stellen, sondern die einen anderen Staat haben wollen.“

Dem müssten „wir uns in aller Klarheit und Eindeutigkeit entgegenstellen“, fuhr der OB fort. Gerade der 3. Oktober und die Erinnerung an die Nacht vom 9. auf den 10. November 1989, als durch friedlichen Protest die Mauer zwischen den beiden deutschen Staaten fiel und die Wiedervereinigung möglich wurde, müssten uns mahnen. Frieden und Freiheit seien keine Selbstverständlichkeiten. Frieden und Freiheit müssten engagiert erkämpft und immer wieder unterstützt und gepflegt werden. "Das ist eine Aufgabe von uns allen. Niemand sollte sich dieser Verantwortung entziehen!“ Die neuen Träger der Bürgermedaille der Stadt Remscheid, die der Rat der Stadt ihnen zugesprochen hatte als „wichtiges Zeichen dafür, dass Engagement und Einsatz für den sozialen Zusammenhalt unserer Stadt gesehen und wertgeschätzt werden“, so Burkhard Mast-Weisz, hätten zu dieser Mitverantwortung für unsere Stadt Ja gesagt: Bernhard Ruthenberg, Friederike Pohl und Kai Mosner:

  • „Herr Mosner bewirkt mit mehreren Aktivitäten Positives für unsere Stadt. Mit diversen Aktionen sammelt er immer wieder Spenden für verschiedenen Institutionen, wie das Tierheim, die Kinderschutzambulanz und das Kinderhospiz Burgholz. In der letzten Aktion in der Corona-Krise wurden zusammen mit Elias El Gorchi und der Firma Kotthaus Gesichtsmasken angefertigt und verkauft, deren Erlös auch gespendet wurde. Aus dieser Aktion entstand die Bewegung ‚Wir sind Remscheid‘, der sich schon einige Bürger angeschlossen haben. Das stärkt alles den Zusammenhalt der Remscheider Bürger in der Krise. Als DJ-Duo Ferryn & Moses unterstützt er die Disco ‚Tanzfabrik‘, um dessen Erhalt er sich auch für unsere Jugend einsetzt. Als Geschäftsführer eines Telekommunikationsladens auf der Alleestraße setzt er sich seit Jahren für eine Verbesserung dieser Straße ein. Als Gründer und Administrator der Facebook-Gruppe „Remscheider unter Remscheidern“ mit über 21.000 Mitgliedern administriert er eine Gruppe, die für die Stadt nicht unbedeutend ist. Dort werden Aktionen und Termine veröffentlicht und verbreitet. Auch vieles rund um Remscheid wird dort kommuniziert. Die digitalen Foren sind in unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken“, so der Oberbürgermeister.
  • „Frau Pohl setzt sich über Jahrzehnte hinweg für Menschen mit Behinderungen / Erkrankungen ein. Sie unterstützt nicht nur Ihren Mann, der die MS-Selbsthilfegruppe leitet, sondern zeigt hohen Einsatz für die Menschen mit Behinderung und kümmert sich vielfältig um deren Lebenssituationen. Dabei hat sie immer ein offenes Ohr. Manche haben Frau Pohl auch schon einmal als leidenschaftliche Sprecherin der Behinderten erlebt. Sie trägt Handlungsnotwendigkeiten mit sehr viel Nachdruck vor. Dafür nimmt sie auch regelmäßig teil an den Sitzungen der Bezirksvertretungen und andere Gremien. Ihr Ziel ist eine Stadtentwicklung, die die Lebenslage von Menschen mit Behinderung proaktiv in den Mittelpunkt aller Planungen stellt. Von diesem Weg lässt sie sich auch nicht abbringen, sondern kämpft mit großer Hartnäckigkeit dafür. Diesem Engagement kann man sich kaum entziehen.“
  • „Herr Ruthenberg ist 68 Jahre alt, Dachdecker im Ruhestand, und hilft wo er kann, völlig uneigennützig und ehrenamtlich. Er fährt schon langjährig den Bürgerbus. Er setzt sich für Naturschutz ein, im Rahmen dessen ist er als Imker tätig. Er hilft seit Jahren in Bosnien und leistet dort Aufbauhilfe. Dafür opfert er selbstverständlich seit zig Jahren seinen Urlaub. Dort kommt ihm seine Fähigkeit als Handwerker natürlich sehr entgegen. An der Tatsache, dass er immer wieder dort hinfährt, erkennt man, dass sein Engagement keine Eintagsfliege ist, sondern sehr nachhaltig über viele Jahre wirkt. So ist Bernhard – nicht lange reden, sondern schauen, wo Hilfe nötig ist und anpacken. Gerade in der Zeit nach dem 14. Juli letzten Jahres hat er viel Privates zurückgestellt und ist als Helfer an die Ahr gefahren. Er hat vor Ort gearbeitet, hat viel Rigips-Schrauben, Innenputz und Werkzeug rangeschleppt und war dort wochenlang tätig, um den Menschen zu helfen. Wir kennen doch alle die Bilder aus dem vergangenen Jahr und die schrecklichen Auswirkungen dieser Unwetterkatastrophe.“

Die Menschen an der Ahr waren und sind auf Unterstützung angewiesen, genauso wie unsere Bürgerinnen und Bürger im Morsbachtal und an anderen Stellen unserer Stadt, so der OB weiter. „Ich bin glücklich darüber, dass wir viele Menschen in unserer Stadt haben, die wie Frau Pohl, Herr Mosner und Herr Ruthenberg Zeit und Energie für andere quasi spenden. Dieses Miteinander müssen wir pflegen und unterstützen, dann können wir mit viel Vertrauen in die Zukunft unserer Stadt schauen.
Einigkeit und Recht und Freiheit, mit diesen Worten beginnt unsere Nationalhymne. Wie wichtig diese Worte sind, spüren und erleben wir in diesen Tagen. Lassen Sie uns jetzt diese Hymne singen, in der Überzeugung, alles dafür zu tun, um unsere so wertvolle Demokratie zu schützen und zu bewahren vor Intoleranz, Ausgrenzung und Hass. Wir stehen gemeinsam für Einigkeit und Recht und Freiheit. Herzlichen Dank."

Es folgte ein Konzert der Bergischen Symphoniker unter Leitung von Daniel Huppert, darin das „Konzert in G für Akkordeon und Orchester von das Bernhard Molique (1802–1869) mit Maciej Frąckiewicz (Foto rechts). Der Träger zahlreicher Musik-Preise und -Auszeichnungen gilt als einer der wichtigsten jungen Virtuosen auf seinem Instrument. Für dieses hat er schon viele moderne Komponisten inspiriert; bis jetzt wurden für ihn mehr als 90 neue Werke geschrieben. (Foto Bürgerehrung oben rechts: Hans Georg Müller)

Akademie-Mitglieder bestätigten den Vorstand

Pressemitteilung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Die Mitglieder des Trägervereins der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW haben dem amtierenden Vorstand –Vorsitzende Prof. Dr. Irmgard Merkt, Stellvertreter*innen Kerstin Guthmann und Thomas Wodzicki, Beisptzer Günter Klarner und Dr. Ernst Wagner – einstimmig für weitere drei Jahre das Vertrauen ausgesprochen. Als Revisoren bestimmte der Trägerverein Prof. Werner Rizzi und Dr. Matthias Hamann. Die Wahl erfolgte auf der jährlichen Mitgliederversammlung am 30. September. Die Akademie der Kulturellen Bildung ist das zentrale Fortbildungsinstitut für Fachkräfte der kulturellen Kinder und Jugendbildung der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen. Sie wird von einem gemeinnützigen Verein getragen. Seine Mitglieder bestehen aus Vertreter*innen von Organisationen und Institutionen sowie Einzelpersonen, die sich in den Praxisfeldern der Kulturellen Bildung und der Kinder- und Jugendförderung verdient gemacht haben. „Als Vorstandsteam freuen wir uns darauf, die Akademie bei ihren Antworten auf die Herausforderungen der Kulturellen Bildung zwischen analogen und digitalen Welten weiterhin zu begleiten“, sagt Vorstandsvorsitzende Prof Dr. Irmgard Merkt. „Mein persönliches Augenmerk richte ich dabei auf die Umsetzung von Inklusion an der Akademie.“ 

Herbst-Highlights in der Stadtbibliothek

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Für den Herbst hat sich das Team der Öffentlichen Bibliothek im Kommunalen Bildungszentrum, Scharffstraße 4-6, einige Highlights überlegt, die den Bibliotheksbesuch für Groß und Klein zum Erlebnis machen. Nach der großen Nachfrage im vergangenen Herbst findet dort auch in diesem Jahr wieder eine Halloweenaktion statt – ebenso in den Zweigstellen Lennep und Lüttringhausen. Auch dieses Mal gibt es Taschen mit Spiel, Spaß, Süßigkeiten und gruseligen Bastelaktionen. Aufgrund der großen Beliebtheit wird für die Taschen um Voranmeldung unter Tel. RS16-2336 oder persönlich in der jeweiligen Bibliothek gebeten. Abgerundet wird die Halloweenaktion am 29. Oktober um 19.45 Uhr im Rahmen der Vaillant Nacht der Kultur und Kirchen mit einer gruseligen Lesung für mutige Kinder in der Kinder- und Jugendabteilung der Zentralbibliothek Remscheid.

Für den 7. Oktober lädt die Bibliothek zur kostenfreien Lesung von Jo Schuttwolf und Miri Smith ein. Jo Schuttwolf studierte Philosophie und Pädagogik auf Lehramt und arbeitete später in der Werbebranche. Die exotischen Eindrücke aus der Werbewelt wurden in seinem Roman "U-Turn – Irgendwann kommt jeder an" verarbeitet. Und darum geht es: Manchmal gerät das Leben aus den Fugen und die Einkaufsfahrt zum nächsten MediaMarkt wird zu einem abenteuerlichen Trip nach Andalusien. Das ist die Geschichte von Tom. Und dann sind da noch Andy, der durchgeknallte Werbetexter, und Juana, die spanische Biologiestudentin. Alle drei werden gehörig vom Schicksal herausgefordert. Und am Ende treffen sie aufeinander – in der Wüste von Tabernas. Dort naht die Katastrophe, aber wie so oft im Leben kann man das auch anders sehen.

Hinter dem Pseudonym Miri Smith versteckt sich die Wuppertaler Autorin Miriam Schmidt. Nach ihrem Oecotrophologie-Studium war sie zunächst als Rezeptentwicklerin für Kochbücher und Magazine tätig. Miri Smith wird aus dem zweiten Band der Elsy-Moore-Reihe lesen. Inhalt: Nervenaufreibender hätte das neue Jahr für die Dorfbewohner von Stricktony nun wirklich nicht beginnen können. Ein Wasserschaden legt nicht nur die beliebte Leihbibliothek lahm, sondern das gesamte Gemeindezentrum gleich mit. Als dann der Sprössling eines reichen Bauunternehmers während der Renovierungsarbeiten bei einem Unfall ums Leben kommt, ist das kleine Dorf vollends in Aufregung.

Senkung der LVR-Umlage käme Kommunen zugute

Pressemitteilung der SPD

Die Koalition aus CDU und SPD in der Landschaftsversammlung des LVR (Landschaftsverband Rheinland) fordert einen Nachtragshaushalt, um eine Senkung der Umlage zu erreichen. Auch Jürgen Kucharczyk, Mitglied der Landschaftsversammlung für Remscheid, unterstützt diese Forderung: Denn dadurch würden alle im LVR vertretenen Kommunen deutlich entlastet: „Bereits bei der Verabschiedung des Doppelhaushaltes 2022/23 haben wir angekündigt, dass wir bei einer positiven Entwicklung der Planungsgrundlagen eine Senkung der Umlage an den LVR einfordern werden. Erfreulicherweise ist diese Entwicklung nun eingetreten, da die Umlagen der Mitgliedskommunen an den LVR höher ausfallen und der Landschaftsverband zudem mehr Zuweisungen durch das Land erhalten wird. Wir fordern die Kämmerin des LVR, Renate Hötte, daher nun dazu auf, einen Nachtragshaushalt einzubringen. Damit könnten wir für Remscheid eine Entlastung von mehreren hunderttausend Euro erreichen und die Einsparungen dem städtischen Haushalt zur Verfügung stellen. Dies wäre angesichts der klammen Stadtkasse eine enorme Entlastung für unsere Stadt und ein wichtiges Signal in der aktuellen herausfordernden Situation.“