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Wirtschaftsförderung wird ausgeweitet und verlängert

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Die Unternehmen im Bergischen Städtedreieck werden aller Voraussicht nach auch in den Jahren 2022 bis 2027 von den Investitionszuschüssen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms profitieren können. Dies geht aus der Gebietskarte für die Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ hervor, die Bund und Länder gemeinsam beschlossen haben. „Dies ist ein wichtiges Signal, dass die Politik auch in Zukunft die Transformationsprozesse in unserer Region unterstützen wird", sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge erfreut. Die Abgrenzung der Fördergebiete bedarf jedoch noch der Genehmigung durch die Europäische Kommission. Die Fördergebietskarte sieht vor, dass Solingen als sogenanntes D-Gebiet den bisherigen Förderstatus behält. Remscheid und weite Teile von Wuppertal können als C-Gebiete mit einer höheren Förderung rechnen. Die Förderkonditionen stehen noch nicht fest. Die Landesregierung hat angekündigt, dass für die kommenden sechs Jahre 1,3 Milliarden Euro für die Modernisierung der Wirtschaft und Regionen des Landes NRW zur Verfügung stehen werden. Dies entspricht dem zweieinhalbfachen Volumen der laufenden Förderperiode.

Vier Stimmen fehlten für einen Zusatz zum Stadtnamen

Künftig 'Werkzeug- und Röntgenstadt Remscheid‘", titelte der Waterbölles gestern. Da aber hatte er die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Besser wäre es gewesen, ein Fragezeichen hinter die Aussage zu setzen. Aber irgendwie hatte ich mich in den vergangenen Tagen so mit dem Antrag der Wählergemeinschaft W.i.R. angefreundet, die Ortseingangsschilder der Stadt Remscheid um den Schriftzug „Werkzeug- und Röntgenstadt“ zu ergänzen, dass ich gar nicht in Erwägung gezogen hatte, der Rat der Stadt könnte dazu auch Nein sagen. Bestätigt hatte mich in meiner Annahme die befürwortende Stellungnahme der Verwaltung. Doch die erforderliche Mehrheit von 45 Stimmen (bei 52 anwesenden Ratsmitgliedern) kam überraschenderweise nicht zustande. Mit Ja stimmten nur 41. Damit war der Antrag abgelehnt!

Als er den Antrag aufrief, hatte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz noch einal dafür geworben: „Ich finde das richtig!“ Aber er fügte hinzu: … und bin gespannt auf die weitere Diskussion". Ahnte er da schon etwas? Sein Satz nach der Abstimmung: „Das Thema werden wir erst wieder aufgreifen, wenn aus der Politik ein mehrheitsfähiger Vorschlag kommt!“

Die „Diskussion“ bestand aus einigen kurzen Wortmeldungen von Sven Wolf (SPD) und David Schichel (Grüne), aus denen hervor ging, dass aus ihren Reihen auch Nein-Stimmen zu erwarten waren (was dann auch zutraf), Brigitte Neff-Wetzel (Linke), die für ihre Fraktion ein Ja ankündigte, und Philipp Wallutat (FDP), der als einziger etwas ausführlicher wurde: „In Remscheid ist das seit 2011 schon mehrfach diskutiert worden. Aber es gibt bis heute kein einheitliches Bild, auch in der RGA-Umfrage nicht. Und 88 Prozent aller Kommunen  in NRW haben von der Möglichkeit des Namenszusatzes bisher keinen Gebrauch gemacht.“ Deshalb riet Wallutat von einer Namensänderung ab. Entsprechend stimmte die FDP-Fraktion anschließend mit Nein. Ob geschlossen, war aus der letzten Reihe des Saales leider nicht zu erkennen.

Waterbölles: SPD und Grüne hatten die Abstimmung freigegeben, das bestätigte das Abstimmungsergebnis. Schade nur, dass sich von den Gegnern des Zusatzes „Werkzeug- und Röntgenstadt“ (aus den übrigen Fraktionen und Gruppen außer der FDP) kein Einziger traute, seine Haltung zu begründen. Das hätte dann vielleicht wirklich zu einer Diskussion führen können. So war der Umgang der Politiker:innen mit diesem Thema insgesamt eher enttäuschend.

Begräbniswälder Ehringhausen und Kleebach

Die Technischen Betriebe beabsichtigen, zwei weitere Begräbniswälder anzulegen, da der bisherige Standort „Im Kempkenholz“ demnächst nur noch für Zweitbelegungen an vorhandenen Bestattungsbäumen zur Verfügung stehen wird. Bei den zwei neuen Standorten, die voraussichtlich von einer eigenen Gesellschaft bewirtschaftet werden, handelt es sich um Waldbesitz beiderseits der Burger Straße, wobei anfänglich ausschließlich der Teil nördlich der Burger Straße zwischen den Häusern 262 und 276 in Anspruch genommen werden soll. Darauf bezieht sich der aktuelle Antrag der Verwaltung an den Naturschutzbeirat auf Befreiung gem. § 67 Landesnaturschutzgesetz. Die Gesamtfläche beträgt ca. 75.000 Quadratmeter brutto zuzüglich 10.000 bis 14.000 Quadratmeter Potenzialflächen.

Der zweite Begräbniswald („Kleebach“) soll in einem Waldgebiet zwischen Hackenberg und Vorsperre der Wuppertalsperre auf einer Fläche von 210.000 Quadratmetern brutto angelegt werden. „An beiden Standorten wurde kürzlich die Beprobung der Böden vorgenommen", teilt die TBR mit. Sie seien für die Bestattung von Totenaschen grundsätzlich geeignet. Für beide Standorte wird insgesamt mit rund 130 Bestattungsbäumen bei rund 220 Bestattungen pro Jahr gerechnet. Der Gesamtcharakter der Waldstücke werde sich dadurch nicht verändern. Auch in diesen Begräbniswäldern werden Grabkennzeichnungen und -ausschmückungen unzulässig sein. Mit Asphalt befestigte Wege sind nicht vorgesehen, wohl aber je Standort zumindest ein Unterstand geplant in Eingangsnähe. Die Entscheidung über die Einrichtung mobiler WC stehe noch aus, so die TBR.

Zum Weltkindertag freier Eintritt "bis 13" ins H2O

Pressemitteilung des H2O Sauna- und Badeparadieses

Alle Kinder bis einschließlich 13 Jahren erhalten am Montag, 20. September, freien Eintritt ins H2O. Trotz oder gerade wegen der Pandemie möchte das H2O Sauna- und Badeparadies den Kindern am jährlichen stattfindenden Weltkindertag erneut den Eintritt in die Wasserlandschaft schenken. „Wohl kaum eine andere Bevölkerungsgruppe hat während der Pandemie so starke Einschränkungen erfahren müssen. Und gerade das Schwimmen ist in den vergangenen Jahren viel zu kurz gekommen“, erklärt Christian Liese. Ein Nachweis, ob die Kinder negativ getestet sind, muss nicht erbracht werden. Denn nach der aktuellen Corona-Schutzverordnung ist der Nachweis erst ab dem 16. Lebensjahr erforderlich. Schulpflichtige Kinder werden regelmäßig in den Schulen getestet, so dass hier der Nachweis einer offiziellen Teststelle entfällt. Ein Besuch ist aber nur möglich, wenn vorab ein Ticket über „Remscheid-Live“ gebucht wird; sie können dann direkt ausgedruckt werden. Alternativ können Besucher ihr Ticket auf dem Smartphone vorzeigen. Die Buchung der Tickets ist kostenlos – die Wahl des Tarifs sowie die eventuelle Bezahlung erfolgt am Empfang im Haus.

Das H2O weist darauf hin, dass Kinder, die nicht sicher schwimmen können, nur in Begleitung eines Erwachsenen die Wasserlandschaft des H2O besuchen dürfen, um Badeunfällen vorzubeugen. Die Begleitperson hat auch die Aufsichtspflicht gegenüber ihren Kindern während des Aufenthaltes. Das H2O-Team freut sich auf die jungen Gäste und wünscht allen Besuchern viel Spaß beim Schwimmen, Spielen und Toben!

Eine starke Partnerschaft für den Behindertensport

Pressemitteilung des Reinshagener Turnerbundes

Der Reinshagener Turnerbund ist froh und stolz, mit der Firma Lohmann erstmalig einen Förderer für den Behindertensport begrüßen zu dürfen. Eine Förderung des  Behindertensports in dieser ungewissen Corona-Zeit ist etwas Besonderes.

Seit nunmehr zwölf Jahren besteht das Angebot des Behindertensports durch den Reinhagener TB. Wie eine zarte Pflanze, die stetig gewachsen ist, gibt es jungen Sportlern mit Handicap ein großes Stück jener Normalität zurück, die Sportler ohne Handicap immer genießen können. Für Menschen mit Handicap ist es mittlerweile tatsächlich normal, Sport zu treiben und am nächsten Tag in der Schule, bei Freunden oder in der Familie von den Erlebnissen im Verein und bei Wettkämpfen zu berichten.

Zumindest im Bergischen Land ist ein das Angebot des RTB einmalig. Immer dienstags treiben Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit unterschiedlichsten Handicaps gemeinsam Sport. Hinzu kommen die integrativen Fahrrad- und Laufkurse. Beide Kurse finden von April bis Oktober statt. Auch die Teilnahme am Röntgenlauf, einer der Top-Landschaftsläufe in Deutschland, gehört zum Repertoire des Breitensportvereins.

Der Reinshagener TB ist bereit neue Wege zu gehen. So bot man im Jahr 2020 ein Hockeyprojekt für Sportler mit Handicap an. Dies wurde sehr gut angenommen und war ein voller Erfolg. Da der Hockeysport die größte Abteilung im Reinshagener TB darstellt, haben die Verantwortlichen eine ehrgeizige Vision: Irgendwann Sportler mit Handicap in die Vereinsmannschaften zu integrieren oder gar eine Handicap-Mannschaft aufzustellen und Specialhockey im Wettkampf- und Turnierbetrieb anzubieten.

In dieser Aufbruchstimmung freut man sich sehr über das Angebot der Firma Lohmann,  den Behindertensport im RTB zu unterstützen. Das Engagement von Lohmann erstreckt sich über die Jahre 2021 und 2022. Die Handicap-Sportler werden mit Kleidung, Shirts und Hoodies, ausgestattet, die nicht nur beim Vereinssport, sondern auch bei Sportveranstaltungen getragen werden können. Zudem erhält der Verein ein Budget, aus dem Startgelder für Laufveranstaltungen, wie zum Beispiel der Teilnahme am Röntgenlauf, bezahlt werden können.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Lebensgenuss kultivieren in Onlineseminar. Individuelle Bedürfnisse und Lebenswünsche werden oft aufgrund jeweiliger persönlicher, partnerschaftlicher, beruflicher oder familiärer Verstrickungen und zugunsten äußerer Erwartungen aufgeschoben. In diesem VHS-Im Kurs am Samstag, 18. September, 11. bis 18.30 Uhr, können Sie online über Zoom entdecken, was Sie bisher davon abgehalten hat, in Ihren persönlichen Lebensgenuss zu kommen, und wie Sie Ihre Situation so konstruktiv verändern können, dass letztendlich alle Beteiligten davon profitieren. Der Kurs bietet eine Fülle an alltagskompatiblen Inspirationen, um noch bewusster und liebevoller mit sich selbst und mit der eigenen Lebenszeit umgehen zu können. Denn: "Wer nicht genießt, wird ungenießbar" (Konstantin Wecker). Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie von uns weitere Informationen sowie einen Link, über den Sie an dem Termin zu einem Videochat gelange. Kursleitung: Dr. Sylvia Goldstraß. Entgelt: 36 Euro.

Die Welt der Klangschalen erleben. "Der Ton einer Klangschale berührt unser Innerstes; er bringt die Seele zum Schwingen. Der Klang löst Spannungen, mobilisiert die Selbstheilungskräfte und setzt schöpferische Energien frei," beschreibt Klangtherapeut Peter Hess  die Wirkungsweise von Klangschalen auf den menschlichen Körper. Dieser VHS-Workshop bietet am Samstag, 18. September, 9. bis 15 Uhr, im Ämterhaus, Elberfelderstr.32, Raum 227, die Möglichkeit, sich selbst etwas Gutes zu tun und gleichzeitig die Welt der Klangschalen und die der Klangentspannung kennenzulernen. Unter fachkundiger Leitung von Maik de Groote erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Wirkungsweise der Klänge. Entgelt: 28 Euro.

Deckensanierung in der Stephanstraße ab Montag. Die Stephanstraße erhält ab Montag, 20. September, eine neue Asphaltdecke. Außerdem werden einige Straßenabläufe saniert. Für die Arbeiten sind drei Wochen angesetzt. Vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Die Stephanstraße wird in diesen drei Wochen für die Allgemeinheit voll gesperrt. Außerdem gilt auf beiden Straßenseiten ein absolutes Halteverbot. Nur für die Anwohnerschaft wird täglich von 17 bis 7 Uhr das Halteverbot aufgehoben und die Straße geöffnet. Das gilt nur nicht für die Dauer der Asphaltarbeiten zum Abschluss der Deckensanierung, weil der Belag 24 Stunden auskühlen muss und solange nicht befahren werden darf.
Die Josefstraße wird vorübergehend zur Sackgasse. Der Busverkehr wird durch die Fischerstraße und Ewaldstraße umgeleitet. Hierzu müssen punktuell Halteverbotsbereiche in beiden Straßen eingerichtet werden. Die Stadtwerke richten Ersatzhaltestellen ein und informieren über Änderungen zu Buslinien und eingerichteten Umfahrungen in ihren Aushängen. Bauablauf und Busverkehr dürfen nicht durch Falschparkende behindert werden. Ihnen droht der Abschleppdienst.

Aktionswoche im Alleecenter statt Fest zum Weltkindertag. Leider muss wegen der Corona-Pandemie auch in diesem Jahr das traditionelle Fest zum Weltkindertag auf dem Rathausplatz ausfallen. Um den Tag dennoch zu würdigen, gibt es von Montag bis Samstag, 20. bis 25. September, im Allee-Center eine kleine Plakatausstellung zu den Kinderrechten. Außerdem halten an diesen Tagen unterschiedliche Remscheider Kinder- und Jugendinstitutionen auf der Freifläche gegenüber dem Bekleidungsgeschäft H&M eine Reihe von Spielangeboten für Kinder bereit: Montag bis Freitag von 15 bis 18 Uhr, Samstag von 11 bis15 Uhr. Den offizielle Startschuss zur Aktionswoche gibt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz vor Ort am Montag um 15 Uhr.

Jetzt anmelden für den 14. Bergischen Müllsammeltag „picobello“. Coronabedingt wurde der klassische Frühjahrsputz in den Oktober verlegt. Wir hoffen auf goldenes Wetter und eine rege Beteiligung aller Bürger*innen sowie der Vereine, Schulen, Kindertagesstätten sowie Firmen. Jeder ist eingeladen! Bei der gemeinschaftlichen Putz- und Aufräumaktion, die in diesem Jahr bereits in die 14. Runde geht, greifen Remscheider Freiwillige gemeinsam zu Handschuhen und Müllbeuteln und säubern ihre Umgebung von allem, was da nicht hingehört. Schulen und Kindertageseinrichtungen können bereits einen Tag vorher - also am 1. Oktober - auf Müllsammeltour gehen. Die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) sorgen auch in diesem Jahr für die nötige Logistik, geben Handschuhe und Müllsäcke an die Helfer:innen aus und fahren den gesammelten Müll in Sondertouren ab. Zeigen Sie uns gern Ihren Einsatz und das Ergebnis Ihrer Arbeit: in den sozialen Medien unter #picobellors oder mit der Markierung von @stadt_remscheid. Weitere Informationen finden alle Interessierten hier: www.remscheid.de/picobello.

Pilzkundliche Exkursion in den Wald am Grenzwall. Östlich oberhalb des Grenzwalls gedeihen neben Fichtenforsten auch Laubmischwälder, die von der Rotbuche dominiert sind und totholzreich sind, so dass wir dort eine große Artenzahl höherer Pilze erwarten können. Auf unserem Streifzug am Samstag, 25. September, 14 bis 17 Uhr – Treffpunkt ist die der Straße "im Alten Berge" (gegenüber Haus Nr. 21)– werden wir nicht nur wichtige Speisepilze und ihre giftigen Doppelgänger untersuchen, sondern uns auch mit der Ökologie und Lebensweise der Pilze vertraut machen und Pilze auf verschiedenen Substraten beobachten. Exemplarisch werden wir auch den Gebrauch eines Bestimmungsbuchs üben. Je nach Wetter kann das Pilzaufkommen unterschiedlich sein. Bitte bringen Sie mit: festes Schuhwerk, witterungsgerechte Bekleidung, Regenschutz, Taschenmesser, Körbchen oder Stoffbeutel, wenn vorhanden: Lupe, Bestimmungsbuch, Fotoapparat. Kursleitung: Dr. Regina Thebud-Lassak. Entgelt 15 Euro.

Jugendrat Remscheid / Jugend fragt – Politik antwortet. Am Sonntag, 26. September, entscheidet sich, wer nach Berlin gehen wird. Mit dem Projekt „Wertevermittlung, Demokratiebildung und Prävention“, initiiert durch Stadt Remscheid in Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der offenen Kinder- und Jugendarbeit und dem Jugendrat Remscheid, sollen junge Menschen motiviert werden, ihr Wahlrecht zu nutzen. Auf jugendgerechte Weise können Jugendliche einen Einblick in die Wahlinhalte der einzelnen Parteien bzw. Kandidatinnen und Kandidaten bekommen und zur Bundestagswahl informiert werden. Der Jugendrat Remscheid und die Arbeitsgemeinschaft der offenen Kinder- und Jugendarbeit haben in diesem Zusammenhang ausgewählte Direktkandidatinnen und Direktkandidaten für den Wahlkreis 103 zu den „Instaviews“ eingeladen. Denn für viele junge Menschen ist es ganz spannend, die Kandidatinnen und Kandidaten aus ihrem direkten Wahlkreis zu erleben und mit ihnen in den Austausch zu kommen. Die „Instaviews“ werden über den offiziellen Instagram-Account des Jugendrats Remscheid (@jugendrat_remscheid) live gestreamt. (Maria Münstermann)

Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung. Für den Fall plötzlicher schwerer Erkrankung ist es sinnvoll, rechtzeitig eine Patientenverfügung zu verfassen und eine Vorsorgevollmacht zu erteilen. Was dabei zu beachten ist und wie man selber rechtssicher vorsorgt, das alles soll in dieser VHS-Veranstaltung am Mittwoch, 29. September, 18.30 bis 20.45 Uhr, im Ämterhaus, Raum 226, Elberfelder Str. 32, aufgezeigt werden. Weitere Themen sind die rechtlichen Aspekte rund um Betreuung und Organspende. Voranmeldung unbedingt erforderlich! Referent ist Rechtsanwalt Martin R. Haas. Entgelt zwölf Euro.

Geldanlage und Finanzstrategie im Ruhestand. Wenn der Ruhestand da ist oder immer näher rückt, wird es Zeit, die Weichen für eine neue Finanzplanung zu stellen, um das Leben als Pensionär*in genießen zu können. Aber wie genau soll man dabei vorgehen? Holger Jünke, Diplom-Kaufmann mit langjähriger Erfahrung als Produktmanager einer großen Bank gibt Ihnen am Donnerstag, 30. September, bzw. Freitag, 1. Oktober, jeweils 10 bis 13 Uhr, online über Zoom wertvolle Tipps, wie Sie einen Finanzplan für den Lebensabend erstellen können. Zudem werden Sie erfahren, in welchen Fällen es sich lohnen kann, als Rentner*in noch etwas hinzuzuverdienen. Und auch die Frage, ob Sie im Bereich Versicherungen Ballast abwerfen können, wird behandelt. Entgelt 40 Euro.

Bibliothek ab sofort dienstags wieder bis 19 Uhr geöffnet. Die Zentralbibliotheksowie die Stadtteilbibliothek Lüttringhausen sind wieder dienstags bis 19 Uhr geöffnet. Damit soll insbesondere auch Berufstätigen die Möglichkeit gegeben werden, nach der Arbeit noch einmal die Bibliothek aufzusuchen, im Bestand zu stöbern und Medien auszuleihen. Wir bitten zu beachten, dass in Entsprechung der aktuellen Coronaschutzverordnung des Landes NRW auch weiterhin eine Mund-Nasen-Bedeckung beim Besuch der Bibliotheken vonnöten ist. Die aktuellen Öffnungszeiten der Öffentlichen Bibliothek sind damit wie folgt:
Zentralbibliothek: Di. 11 bis 19 Uhr, Mi. bis Fr.: 11 bis 17 Uhr, Sa. 10 bis 13 Uhr.
Stadtteilbibliothek Lüttringhausen:
Di.: 14 bis 19 Uhr, Mi.: 14 bis 17 Uhr, Do. und Fr.: 11 bis 17 Uhr, Sa. 10 bis 12 Uhr.
Stadtteilbibliothek Lennep: Di. und Mi.: 14 bis 17 Uhr, Do. und Fr.: 11 bis 17 Uhr, Sa. 10 bis 12 Uhr. Die Bibliotheken freuen sich auf Ihren Besuch!

Fotos von Dietmar Wehr in der Zentralbibliothek. In der Remscheider Stadtbibliothek ist bis 2. Oktober die Ausstellung „LEBENSMITTEL / BASIC FOOD“ von Dietmar Wehr zu sehen. Der Wuppertaler Künstler und Musiker Dietmar Wehr beschäftigt sich seit einigen Jahren mit organischen Lebensmitteln. Seine Wertschätzung lebenserhaltender Nahrungsmittel offenbart sich in den liebevollen Portraits, die er beispielsweise von Pilzen, Kohlköpfen oder Pastinaken gefertigt hat. Die großformatigen Arbeiten zeigen die Schönheit oder auch das Bizarre dieser Pflanzen und vermitteln den Eindruck einer gewissen würdevollen Präsenz. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten der Bibliothek besucht werden. An folgenden Samstagen wird Dietmar Wehr von 10 bis 13 Uhr vor Ort sein und Fragen zu seinen Fotos beantworten:11., 18. und 25. September.

Bebauungsplan Nr. 660 – Gebiet Schüttendelle, Vieringhausen, Rosenstraße – liegt aus. Der Haupt-, Finanz- und Beteiligungsausschuss der Stadt Remscheid beschloss am 10. September 2020, den Entwurf des Bebauungsplans Nr. 660 erneut öffentlich auszulegen. Mit diesem Bebauungsplan soll ein städtebaulicher Rahmen entwickelt werden, in dem die bestehende Nutzungsmischung zwischen Wohnen und Gewerbe verträglich und zukunftsfähig gestaltet werden kann. Die erneute Offenlage des Bebauungsplans Nr. 660 mit Begründung einschließlich zugehöriger Anlagen und den nach Einschätzung der Gemeinde wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen findet bis einschließlich Freitag, 15. Oktober, statt. Die Unterlagen sind auf dieser Internetseite der Stadt Remscheid einzusehen: https://remscheid.de/BP-660 oder im Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung, Ludwigstraße 14, 2. Obergeschoss, aber nur nach vorheriger Terminvereinbarung unter der Tel. RS 162453 und unter Einhaltung der dann gültigen Schutzmaßnahmen (Hygiene-Vorschriften).

14. Bergischer Müllsammeltag am 2. Oktober. Auch in diesem Jahr heißt es wieder: „Remscheid wird picobello“. Coronabedingt wurde der klassische Frühjahrsputz in den Oktober verlegt. Wir hoffen auf goldenes Wetter und eine rege Beteiligung aller Bürger*innen sowie der Vereine, Schulen, Kindertagesstätten sowie Firmen. Jeder ist eingeladen! Bei der gemeinschaftlichen Putz- und Aufräumaktion, die in diesem Jahr bereits in die 14. Runde geht, greifen Remscheider Freiwillige gemeinsam zu Handschuhen und Müllbeuteln und säubern ihre Umgebung von allem, was da nicht hingehört. Schulen und Kindertageseinrichtungen können bereits einen Tag vorher – also am 1. Oktober – auf Müllsammeltour gehen. Die Technischen Betriebe (TBR) sorgen wie in den Jahren zuvor für die nötige Logistik, geben Handschuhe und Müllsäcke an die Helfer aus und fahren den gesammelten Müll in Sondertouren ab. Zeigen Sie uns gern Ihren Einsatz und das Ergebnis Ihrer Arbeit: in den sozialen Medien unter #picobellors oder mit der Markierung von @stadt_remscheid. Weitere Informationen finden alle Interessierten unter www.remscheid.de/picobello. Wer sich an der Müllsammelaktion aktiv zu beteiligen, kann sich bis zum 22. September beim Remscheider Stadtmarketing anmelden: stadtmarketing@remscheid.de" title="mailto:stadtmarketing@remscheid.de mailto:stadtmarketing@str.de">stadtmarketing@remscheid.de.

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Im Freibad startet das Hundeschwimmen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am kommenden Wochenende startet das 10. Hundeschwimmen.  Es findet an den  Wochenenden vom 18./19. September bis 23./24 Oktober jeweils von 14 bis 18 Uhr statt. Der Eintrittspreis liegt bei drei Euro pro Hund. Mitgebrachte Herrchen und Frauchen sind frei. Beim Eintritt muss eine gültige Impfung des Hundes gegen Tollwut per Impfausweis nachgewiesen werden. Für Frauchen und Herrchen ist das Schwimmen aus hygienischen und organisatorischen Gründen nicht erlaubt. Die aktuelle Verhaltensregelung gemäß der Corona-Schutzverordnung  (3-G Regel) ist zu beachten. An ausgewählten Tagen, die noch gesondert bekannt gegeben werden, wird es auch ein Catering des Fördervereins Freibad Eschbachtal e.V. unter Beachtung der Hygienemaßnahmen geben.

Kampagne „#IhrFehlt gegen Lehrermangel

Pressemitteilung der GEW Remscheid

Mit 20 lebensgroßen Figuren macht die Gewerkschaft Erziehung & Wissenschaft (GEW) am 22. September von 14 bis 15 Uhr am Alleecenter-Brunnen auf der Alleestraße auf den chronischen Lehrermangel aufmerksam. Dieser verhindert Bildungschancen unserer Kinder und Jugendlichen. Die Kampagne „#IhrFehlt für gute Schule“ macht zwischen dem 9. und 22. September  in neun Städten auf die bestehende Schieflage und ihre Folgen aufmerksam .

Die Aluminiumfiguren stehen symbolisch für die 4000 fehlenden Lehrkräfte in NRW. Allein 1.450 an den Grund- und mehr als 600 Lehrkräfte an den Förderschulen fehlen! Sie fehlen natürlich im Unterricht, aber auch bei der Klassenfahrt, beim Bilden von Persönlichkeiten, für die individuelle Förderung und insgesamt für gute Schule. Jede der 20 menschengroßen Figuren steht also symbolisch für die fehlenden Kolleg*innen in den Klassenzimmern. 

„Lehrkräftemangel bedeutet ein Leben lang verpasste Chancen. Er verhindert, dass wir in kleineren Klassen verlässlich und individuell beste Bildung bieten können. Er verhindert, dass junge Menschen bestmöglich ihren Weg gehen können. Er verhindert echte Chancengleichheit und verstärkt die soziale Schieflage im Bildungssystem“, betont Ayla Çelik, Vorsitzende der GEW NRW. „Ausbaden müssen das die Schüler*innen, denn wir legen ihnen damit Steine in den Lebensweg. Ausbaden müssen es auch die Kolleg*innen mit hoher Belastung, großen Klassen und zusätzlichen Aufgaben. Viele Lehrkräfte gehen deshalb weit über ihre Grenzen, damit Kinder und Jugendliche nicht im Regen stehen. Sie springen dauerhaft in die Bresche. Das kann nicht gut gehen.“ (Ute Brocke)

Wieder Treffen der Skoliose Selbsthilfegruppe

Wir dürfen uns wieder treffen!!  Leider stehen uns die bisherigen Räume in Remscheid und Solingen nicht mehr zur Verfügung. Daher beschränken wir uns auf die Treffen in Wuppertal. Das nächste Treffen ist am Dienstag  28.September, von 18 bis 20 Uhr in der Börse, Wolkenburg 100, Wuppertal-Elberfeld. Auch bei uns gelten die 3G-Regeln, also genesen, geimpft oder getestet!  Gerne geben wir Auskunft per Tel. RS  2092193 oder E- Mail shgbergischland@online.de">shgbergischland@online.de.

Skoliose ist eine Verkrümmung der Wirbelsäule mit gleichzeitiger Verdrehung. Sie tritt oft im Kindes- oder Jugendalter auf und muss deshalb frühzeitig therapiert werden. Gezielte Physiotherapie, eventuell Korsettversorgung sind die ersten Maßnahmen. Der operative Eingriff mit teilweiser Versteifung der Wirbelsäule ist nur bei sehr  weit fortgeschrittenen Verkrümmungen angesagt. Wir informieren über Therapeuten, Korsettbauer und Kliniken, konservativ und operativ. Informationen unter www.bundesverband-skoliose.de  oder www.skoliosegruppe-bergischland.de.

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Künftig „Werkzeug- und Röntgenstadt Remscheid“

Zur heutigen Ratssitzung liegt der Vorschlag der Verwaltung vor, von Paragraf 13 der Gemeindeordnung Gebrauch zu machen und – vorbehaltlich der Genehmigung durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, – für die Stadt Remscheid die Bezeichnung „Werkzeug- und Röntgenstadt Remscheid“ zu beschließen. Hierfür ist eine Mehrheit von mindestens drei Viertel der Mitglieder des Rates erforderlich. Dem Rat gehören 58 Ratsmitglieder und der stimmberechtigte Oberbürgermeister an, so dass für die Abstimmung eine gesetzliche Mindestzahl von 59 Mitgliedern zugrunde gelegt werden muss. Das Quorum beträgt demnach 45 Stimmen.

Von der Möglichkeit einer Namensergänzung, die in der Gemeindeordnung seit Oktober 2011 besteht, haben bis Februar 2019 36 Städte und Gemeinden Gebrauch gemacht. Davon entschieden sich sieben für „Hansestadt“. Die Ortschilder von Solingen tragen künftig den (schon vorher oft gehörten) Zusatz „Klingenstadt“.
Für eine Ergänzung des Namens der Stadt Remscheid um eine Bezeichnung mit Bezug auf die Stadtgeschichte oder ihre heutige Eigenart hatte es in der Vergangenheit verschiedene Vorschläge gegeben. Wiederholt war die Bezeichnung „Werkzeug- und Röntgenstadt“ diskutiert worden. „Diese Bezeichnung setzte sich zuletzt auch bei einer Befragung des Remscheider General-Anzeiger mit deutlichem Vorsprung gegenüber Alternativbezeichnungen durch“, heißt es in der Verwaltungsvorlage. „Die Verwaltung empfiehlt diese Bezeichnung, da sie auf die historische Entwicklung Remscheids und seiner Stadtteile Bezug nimmt und zugleich die Alleinstellungsmerkmale des ‚Deutschen Röntgen-Museums‘ und des ‚Deutschen Werkzeugmuseums‘ würdigt.“ Der Name Wilhelm Conrad Röntgen steht für Superlative wie „genial“, „einmalig“, „wegweisend“, „revolutionär“. Sowohl die Entdeckung der Materie durchdringender Strahlen und ihre Anwendungsmöglichkeiten, als auch das Wirken von Röntgen als Person und seine Einstellung zu Wissenschaft und Forschung hätten auch nach 126 Jahren nichts an Modernität verloren.

Zitat: „Mit der Entdeckung der X-Strahlen am 8. November 1895 im Physikalischen Institut der Universität Würzburg erfolgte der wahrscheinlich bedeutendste Schritt in den menschlichen Bestrebungen, das Unsichtbare sichtbar zu machen. Nicht nur die Möglichkeit, dieses mit Hilfe der Röntgenstrahlen tun zu können, sondern dies auch ohne Zerstörung oder nachhaltige negative Wirkungen auf den Untersuchungsgegenstand anzuwenden, war die Grundlage für den bis heute anhaltenden und interdisziplinären Welterfolg dieser Entdeckung. Sich unsere heutige Welt ohne die vielfältigen Möglichkeiten der modernen Röntgentechnik vorzustellen ist schlichtweg unmöglich. Ihr besonderer Stellenwert für die Medizin und die wissenschaftliche Forschung ist unbestritten. Als Prototyp des modernen, kreativ-disziplinübergreifenden naturwissenschaftlichen Denkers wurde Röntgen Gütesiegel und Markenzeichen für (natur)wissenschaftliche Höchst- und Spitzenleistungen der Forschung und Entwicklung in Deutschland um 1900: Röntgen hat mit seinem Werk den Nimbus 'Made in Germany' der Ingenieurkunst, Technologie, Wissenschaft und Forschung hierzulande wesentlich mitbegründet. Als erster Nobelpreisträger überhaupt, hat die Auszeichnung Röntgens im Jahr 1901 hohe Standards gesetzt und entsprechende Ansprüche für die weitere Verleihung der Nobelpreise begründet.“

Auch mit Werkzeugen sei Remscheid untrennbar verbunden, so die Verwaltung weiter. „Die Entstehung, die Entwicklung und die heutige wirtschaftliche Kraft basieren auf der Herstellung und dem Handel des Werkzeugs. In Deutschland gibt es drei Zentren der Werkzeugherstellung – den Bereich Schmalkalden in Thüringen, die Umgebung von Esslingen in Baden-Württemberg und natürlich Remscheid. Im Mittelalter und der frühen Neuzeit waren Remscheid und Umgebung eindeutig der wichtigste und größte Brennpunkt. Insofern können wir auf eine Tradition von mehreren hundert Jahren zurückblicken. Hierbei handelt es sich nicht um Geschichte, sondern um gelebte Tradition. Große aktuelle Weltmarktführer haben eine Firmengeschichte von ca. 400 Jahren (Dirostahl) oder 228 Jahren (Arntz-Sägen) oder deutlich über 150 Jahre (Hazet, Flott-Werkzeugmaschinen) oder über 100 Jahre (A+N | Pott, Gedore). Dieses ist nur eine kleine Auswahl an Remscheider Firmen, die gerade aufgrund ihrer langen Tradition und ihrer Innovationsbereitschaft noch immer als Familienunternehmen mit Stammsitz in Remscheid eine führende Position auf dem Weltmarkt einnehmen. Im Landesvergleich resultieren daraus im Verhältnis die meisten Patentanmeldungen. (…) Besonders herauszustellen ist, dass die industrielle Revolution insgesamt ohne eine Erfindung aus Remscheid vollkommen anders verlaufen wäre. Erst durch die Erfindung der nahtlosen Rohre durch die Gebrüder Mannesmann konnte die Effizienz der Dampfmaschinen so gesteigert werden, dass die Kraft ausreichte, um die vielen Maschinen in den aus dem Boden schießenden großen Fabriken betreiben zu können.“

Die Verwaltung wird nach einem befürwortenden Beschluss die Genehmigung beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen beantragen. Nach Eingang der Genehmigung wird  die Verwaltung dem Rat eine Drucksache zur Änderung der Hauptsatzung zur Beratung und Beschlussfassung vorlegen. Danach werden dann die Ortseingangsschilder nach und nach ersetzt. Gleiches gilt für Schilder, Vordrucke, Dienstsiegel und Umschläge. „Noch vorhandene Bestände sind aufzubrauchen. Die Umstellung von DV-Vorlagen und E-Mail-Signaturen erfolgt sofort. Das bestehende Signet der Stadtverwaltung Remscheid ist entsprechend zu überarbeiten“, teilt die Verwaltung abschließend mit.

Rat entscheidet heute über Ankauf von Sinn/Leffers

Auf der Tagesordnung der heutigen Ratssitzung steht der Beschlussvorschlag der Verwaltung, das Vorkaufsrecht der Stadt für die Immobilie Alleestraße 21-25 (ehem. Sinn/Leffers) geltend zu machen. Ziel der Stadtplanung sei es, „durch geeignete städtebauliche und sonstige Maßnahmen die Alleestraße und deren Umfeld aufzuwerten und so eine attraktive, lebenswerte und am Gemeinwohl orientierte Remscheider Innenstadt zu schaffen". Dazu gehöre auch eine neue Nutzung des Textilkaufhauses. Dieses stelle einen elementaren Baustein der anstehenden Sanierung der Alleestraße dar. Der langjährige Leerstand solle durch öffentliche und niederschwellige Nutzungen ersetzt werden wie etwa „eine kulturelle Ankernutzung (z.B. die Zentralbibliothek oder ein Standort der Volkshochschule), bislang fehlende Veranstaltungs-, Versammlungs- und Gruppenräume für Vereine und Gruppen, (DIY-)Werkstätten und Pop-Ups“. Daraus ergebe sich dann „ein bislang nicht da gewesenes Zentrum im Zentrum der Remscheider Innenstadt“. Denkbar sei auch „eine Dachterrasse mit Panoramablick in die Kölner Bucht, eine gastronomische Nutzung durch einen karitativen/gemeinnützigen Verein oder eine Passage zur besseren Vernetzung von Alleestraße und Bank- bzw. Blumenstraße.“ So werde ein langjähriger Missstand durch eine attraktive Anlaufstelle für die Bevölkerung ersetzt. Und die von Trading-Down-Prozessen besonders betroffene untere Alleestraße erhalte einen Publikumsmagneten, was ihre Position gegenüber der belebten und vielfrequentierten oberen Alleestraße rund um das Allee-Center stärke.

„Klimacamp“ am Rathaus ist zugleich Mahnwache

Bündnis hat bergische Zukunftsthemen auf der Agenda“, titelte der Waterbölles am 23. Januar. Rund ein Jahr, nachdem die „Fridays for Future“-Gruppe Remscheid (FFF) ihre Arbeit beendete, hat sich damals das „Bündnis Remscheid“ gegründet, um die alten Klimaprojekte der FFF aufzugreifen, aber auch neue Akzente zu setzen. Man versteht sich nicht allein als Klimagruppe, sondern wolle sich auch um andere für die Zukunft wichtige Themen kümmern. Initiator des Bündnisses ist der ehemalige Kopf der Remscheider FFF-Bewegung, Daniel Pilz, damals Schülersprecher des Röntgen-Gymnasiums und Jugendratsmitglied, inzwischen Vorsitzender der Remscheider Jusos. Aus der Corona-Zwangspause will sich das junge Bündnis, dem Jugendlichen und junge Erwachsenen angehören (darunter Mitglieder des DGB, von Greenpeace und der „Seebrücke“), ab kommenden Freitag, 17. September, durch ein „Klimacamp“ befreien, das vom 18. bis 25. September zahlreiche Interessierte auf den Theodor-Heuss-Platz locken soll, die 3G-Bedingungen vorausgesetzt. Über Einzelheiten der Aktion informierten vor einigen Tagen bereits die vier Organisator:innen Belinda Tillmanns und Sofia Rodriguez Eckwert, Mitglieder der Projektgruppe „Nachhaltigkeit und Klimaschutz" des Remscheider Jugendrates, Julian Ring und Daniel Pilz auf einer Pressekonferenz im Rathaus.

„Wir wollen an die Aktionen von vor knapp zwei Jahren auf dem Rathausplatz anknüpfen und noch einmal auf die zwölf Forderungen der Jugend in Remscheid hinweisen, die damals der Politik übergeben wurden“, sagte Pilz. Die seien längst noch nicht alle erfüllt. Siehe dazu auch Waterbölles vom 6. Juli 2019: „Schüler/innen fordern Politiker-Beitrag zum Klimaschutz“. Julian Ring hat aus Berlin kreative Ideen aus Berlin mit nach Remscheid gebracht,. Die sind in das Programm des „Klimacamps“ eingeflossen, von dem sich das “Bündnis Remscheid“ einen neuen Aufbruch, eine neue Chance verspricht, „Klimaschutz in Remscheid wieder nach vorne zu bringen.“ Ziel sei es, die klimaengagierten Menschen zusammenzubringen, denn gemeinsam könne man viel mehr bewegen.

Am 17. September ab 17 Uhr sollen auf dem Rathausplatz Pavillons sowie Zelte und eine Jurte der Pfadfinder aufgestellt werden – die Pavillons für den Fall, dass es in den nächsten Tagen einmal regnen solle, letztere, um darin Feldbetten aufzustellen und Isomatten und Luftmatratzen auszulegen. Denn nachts sollen bis zu sieben Gruppenmitglieder darin übernachten. Schließlich sei das „Klimacamp“ ja auch als eine Art Mahnwache angelegt, so Daniel Pilz. (Und weil das Allee-Center und das Rathaus nachts geschlossen ist, gehört zum Camp auch ein Dixi-Klo.)

Die Aktionstage sind thematisch gegliedert:

  • Samstag, 18. September: Die Klimakrise trifft uns alle.
  • Sonntag, 19. September: „Schöpfungsgottesdienst“ zum Artensterben (mit der evangelischen Superintendentin Antje Menn und Bruder Dirk aus Beyenburg).
  • Montag, 20. September: „Korruption und Versammlungsgesetz NRW“
  • Dienstag, 21. September: Heiteres “Pub-Quiz" zum spielerischen Erkennen von Parteiprogrammen
  • Mittwoch,  22. September, Energie, Wirtschaft und Greenwashing
  • Donnerstag,. 23. September: Arbeit und Infrastruktur
  • Freitag, 24. September, Globaler Klimastreik (Die Demo „Alle fürs Klima“ soll um 13 Uhr auf dem Rathausplatz beginnen. Zitat: "Zusammen mit Euch möchten wir wieder auf die Straße, um der Politik klar zu signalisieren: So geht es nicht weiter. Unsere Zukunft und die künftiger Generationen muss lebenswert bleiben, Und Ihr habt kein Recht sie zu zerstören. Wir sind die letzte Generation, die dafür kämpfen kann!")
  • Samstag, 25. September: Kleingruppenaktion.

 Daniel Pilz: „Wir möchten mit Akteuren in Remscheid über sozialverträglichen Klimaschutz in den Dialog treten undjungen Menschen die Möglichkeit geben, sich außerhalb von Parteien für Klimaschutz einzusetzen.“ Auch die gegenwärtigen Schülervertretungen in den Remscheider Schulen müssten sich des Thema „Klimaschutz“ wieder verstärkt annehmen, ja es gar für sich neu entdecken, ergänzte Belinda Tillmanns. Sie und Sofia Rodriguez Eckwert hatten beim Besuch in einigen Klassen festgestellt, dass das Problem bewusster gesehen werden müsse, „auch von Lehrerinnen und Lehrern!“ Das Interesse der jüngeren Schüler:innen sei jedenfalls geweckt…