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Immer wieder gerne ins Deutsche Werkzeug-Museum

Sonntag, 17. Juni 10.30 - 17 Uhr
Steampunk im DWM
Der etwas andere Fotoworkshop mit Thomas E. Wunsch
Sie können in der extravaganten Kulisse des Museums von speziell gekleideten Modellen unter Anleitung außergewöhnliche Fotos machen. Thomas E. Wunsch steht Ihnen zur Seite und verrät Ihnen viele Tricks und Kniffe. Dieser Workshop eignet sich besonders für Fotoanfänger und Sie werden eine umfangreiche Auswahl an Fotos mit nach Hause nehmen. Es wird ein ganz besonderes und unvergessliches Erlebnis sein. Die Kursgebühr beträgt 130 Euro pro Teilnehmer. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, wird um Anmeldung bis zum 11. Juni unter Tel. RS 162519 oder E-Mail Werkzeugmuseum-Hiz@remscheid.de gebeten.

Nachfolgend die Jahresübersicht:

Artikel vollständig lesen

Neuer Schilderbaum am Bahnhof zu den Partnerstädten

Auf ein „nicht mehr aktuelles Hinweisschild zu den Remscheider Städtepartnerschaften“ an der Stadtgrenze zu Wuppertal machte in der Ratssitzung im März 2017 Jens Peter Nettekoven (CDU) aufmerksam: „Da fehlen so einige!“ Am, 7. September 2017 folgte der Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses, die Verwaltung möge die auf die Partnerstädte und Städtefreundschafen hinweisenden Schilder an den Ortseingängen erneuern. Derzeit sind zwölf Standorte an städtischen Straßen bzw. solchen in der Zuständigkeit des Landesbetriebes ausgewiesen, an denen entsprechende Schilder installiert sind bzw. sein sollten. Denn teilweise sind dort gar nicht mehr vorhanden. Und die anderen „befinden sich in desolatem Zustand“, wie es in einer Vorlage der Verwaltung zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 21. Juni heißt. Darin wird als Alternative ein Schilderbaum vorgeschlagen mit je einem Schild pro Partnerstadt, jeweils in die entsprechende Richtung weisend. Als zentraler Standort hierfür böte sich der Fußgängerbereich des Remscheider Hauptbahnhofes an. Erste Kostenschätzungen sprechen von 22.000 bis 25.000 € ohne Montage. Ansonsten könne – basierend auf den alten Schildern und Standorten – ein sogenanntes „Standschild“ erstellt werden mit einzelnen Schilderelementen untereinander. Dieses Schild könne dann an allen zwölf Standorten (soweit der Landesbetrieb die erneute Aufstellung der Schilder genehmigt) die alten Hinweisschilder ersetzen.

Mit dem Vorschlag eines Schilderbaumes griff die Verwaltung Hinweise aus der Bürgerschaft auf. Im März legte sie beiden Möglichkeiten incl. entsprechender Planskizzen dem Ältestenrat vor mit der Bitte, ein Stimmungsbild innerhalb der Fraktionen und Gruppen einzuholen. „Die mehrheitliche Anzahl der Rückmeldungen hat sich für die Errichtungen eines zentralen Schilderbaumes ausgesprochen“, heißt es nun in der Vorlage. „Insofern bittet die Verwaltung um einen entsprechenden Beschluss, der den Beschluss vom 7.9.2017 ersetzt.“

Den Vorteil eines Schilderbaumes sieht die Stadt darin, dass „die Remscheider Bürgerinnen und Bürgern und die Menschen aus der Umgebung die Möglichkeit hätten, sich in Ruhe mit unseren Partnerstädten und Städtefreundschaften auseinander zu setzen. Durch die Größe des Schildes, die mit den Länderfarben gefüllten Pfeile und die Kilometerzahl in Richtung des jeweiligen Landes“ und den Fußgängerverkehr am Bahnhof und am neuen Kino sei „sicherlich eine deutlich bessere Wahrnehmung der Inhalte möglich“. Auch führe der Wegfall der Schilder an den Ortseingängen zu einer Verminderung des Schilderwaldes und erleichtere künftige Kontroll- und Pflegearbeiten. Bei einem positiven Beschluss plant die Verwaltung die Einweihung des Schilderbaumes zum Tag der Vereine im September in Anwesenheit der Vertreterinnen und Vertreter aus den Partnerstädten.

Keine Gleichberechtigung in der Namensgebung

Meist fallen die Männchen der Blauflügel Prachtlibellen  durch ihre saphirblauen Flügel an unseren sauberen Fließgewässern ( hier am Eschbach) auf. Im Bild das mindest genau so farbschöne Weibchen. Von Gleichberechtigung in der Namensgebung machten die Biologen keinen Gebrauch. Hätte man doch einfach die beiden Geschlechter " durchgefärbte  Prachtlibelle" nennen können, um sie von der gebänderten Art  zu unterscheiden.

Wasserspiel am Markt soll abgebaut werden

„In den städtischen Brunnen wird künftig – auch eine Sparmaßnahme – kein Wasser mehr fließen. Vorausgesetzt, es finden sich keine Sponsoren / Paten, die die Kosten für den weiteren Betrieb übernehmen“, berichtete der Waterbölles am 20. Juli 2010. Und zitierte die Stadtverwaltung: „Wenn die Brunnen abgeschaltet werden, bleiben sie funktionslos. Es verbleibt je nach Brunnen ein ‚Restanschauungswert’, wie zum Beispiel beim Pylon am Alleecenter.“ Auch eine Erkenntnis.

Seit 1994 symbolisierte der Brunnen am Markt (Foto links), eine Stiftung der Stadtsparkasse Remscheid an die Stadt, geschaffen von dem Frankfurter Künstler Reiner Uhl, Feuer, Wind und Wasser im Bergischen Land. Die laufenden Kosten übernahmen die Stadtsparkasse – Wartung, Reinigung und Pflege die Firma Dörschler zu einem Sonderpreis. Bereits im Jahre 2000 zahlte die Stadtsparkasse umfangreiche Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten. Da stellte sich schon damals die Frage nah einem guten Kosten-Nutzen-Verhältnis. Inzwischen kann die Stadtsparkasse davon nichts mehr erkennen - auch wegen gestiegener Reinigungskosten - und hat sich entschlossen, den Brunnen abreißen zu lassen, sobald die Frage des neuen Bodenbelages am Markt generell geklärt ist. Das berichtete Pressesprecher Markus Kollodzey diese Woche der Bergischen Morgenpost.

Seit der Rat der Stadt mit seinem Sparbeschluss 2010 den drei Brunnen auf der Allee (Foto rechts: Das Wasser des Kugelbrunnens) und am Markt  das Wasser abdrehte, konnte die Stadt pro Jahr  22.000 Euro an Unterhaltungskosten sparen, fand nur für kürzere Zeiträume einige Sponsoren, die es wieder andrehten. In Lüttringhausen, davon kann man ausgehen, wird das anders sein, sollte die Idee Wirklichkeit werden, die Tho­mas Schulte am Mittwoch in der Bezirksvertretung Lüttringhausen präsentierte: Einen neuen Brunnen hinter dem Rathaus an der Kreuzbergstraße, durch den dann auch das steinerne Kinderpärchen, früher über dem Eingangsportal der Lüttringhauser Badeanstalt zu sehen, wieder ins Blickfeld der Öffentlichkeit rücken könnte.. Der Heimatbund Lüttringhausen will die Finanzierung und den Unterhalt des Brunnens übernehmen. Mit solchen Vorhaben hat er bekanntlich reichlich Erfahrung - und gute.

Kulturkooperative soll im Herbst durchstarten

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit dem dritten Workshop führte die Kulturkooperative im Bergischen Städtedreieck in Wuppertal Akteurinnen und Akteure der beiden Themenfelder „Museen & Geschichte“ sowie „Musik & Festival“ zusammen, um gemeinsame Formate zu entwickeln und konkrete Verabredungen zu treffen. Drei Arbeitsgruppen zu Kulturangebot und -kommunikation sowie zur Digitalisierung erörterten handfeste Vorschläge für Aktivitäten der Kooperative. Als Leitbegriff für die inhaltliche Ausrichtung wurde neben der „Industriekultur“ auch das Motiv des „Eigensinns“ herausgearbeitet. Künftige Vorhaben sollen etwa sein: Besucher- bzw. Nichtnutzer-Analysen, die Gestaltung einer Kulturmarketingplattform für alle drei Städte, die Bespielung gemeinschaftsstiftender Orte wie Schloss Burg und des Müngstener Brückenparks sowie eine jährlich stattfindende „Bergische Kulturkonferenz“. Die Digitalisierung wurde sowohl als gesellschaftliche Herausforderung als auch mit ihren Chancen zur neuartigen Präsentation und Produktion von Kunst und Kultur reflektiert. Weitere Projektvorschläge waren „Wie klingt das Bergische Land?“ sowie eine „Bergische Digitale“.

Der Moderator Prof. Oliver Scheytt resümiert: „Die drei Workshops haben tragfähige Elemente für die künftige Arbeit der Kulturkooperative erbracht. Drei zentrale Handlungsfelder sind definiert: Zugänglichkeit verbessern, Kreative Räume schaffen und Ausstrahlung im Kulturtourismus stärken. Zu jedem dieser drei Felder gibt es eine Reihe von konkreten Maßnahmen, mit deren Umsetzung noch in diesem Jahr begonnen werden kann.“ Im Herbst 2018 soll die Bergische Kulturkooperative mit einer Konferenz zur Kulturellen Bildung durchstarten.

Daniela Baumann ist im 'Kulturhaus' eingezogen

Wenn man die zierliche  Dame mit den superlangen, blonden Haaren fragt, was sie macht, wenn sie nicht "Kunst" schafft, sagt sie "Schlafen". Immer, wenn ihr in ihren Träumen Ideen kämen, stehe sie sofort auf, um den Traum/die Idee irgendwie festzuhalten.  Kunst als spontane Aktion. Und als Wenn man die zierliche  Dame mit den superlangen, blonden Haaren fragt, was sie macht, wenn sie nicht "Kunst" schafft, sagt sie "Schlafen". Immer, wenn ihr in ihren Träumen Ideen kämen, stehe sie sofort auf, um den Traum/die Idee irgendwie festzuhalten.  Kunst als spontane Aktion. Und als Daniela Baumann (Jahrgang 1960) aus Solingen eines Tages Katja Wickert von der „Ins Blaue Art Gallery“ auf Honsberg traf,  wurde sofort eine Aktion für die Gallery Siemensstraße 21 vereinbart.

Und mehr als das. Daniela Baumann bezog in dem „Kulturhaus“ Siemensstraße 21 vier kleine Zimmer. In denen herrschen inzwischen ihre Lieblingsfarben Schwarz und Weiß vor, was in der Mischung bekanntlich Grau ergibt (siehe das Foto mit den Kannen). Eröffnet wird die Ausstellung „4 Zimmer Küche Bad“ am morgigen Sonntag um 16 Uhr; sie ist bis 8. Juli sonntags von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung (Tel. 0151 / 2688 6535) zu sehen. In ihrer eigenen künstlerischen Bild- und Wortsprache erzeugt die Künstlerin eine bizarre Atmosphäre, die thematisch Vergänglichkeit, Erinnerungen, intime Dramen und Alltägliches widerspiegelt. Welche Einsamkeit kann eine Region ausstrahlen? Wie klingt Isolation?  Wie lässt sich Stille musikalisch konservieren? Oder ist die Ruhe des Nordens nur ein Klischee?  Im Treppenhaus hat Tim Löhde aus Radevormwald seine Soundinstallation „Magnetische Norden“ beigesteuert; diese befasst sich mit unsere Vorstellung von Skandinaviens   „Weite“ und „Unbeschwertheit“.

'Sonntag in Orange' der TBR am 24. Juni

Archivfotos von 2013: Lothar Kaiser Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Für den mittlerweile 3. „Sonntag in Orange“ (rechts Fotos von 2013) am 24. Juni ab 11 Uhr machen die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) das Tor an der Nordstraße 48 weit auf, um Sie, liebe Remscheiderinnen und Remscheider, herzlich willkommen zu heißen. Auch Radio RSG ist live dabei. Was haben wir Ihnen und Euch, liebe Kinder, an diesem Tag für die ganze Familie zu bieten? Neben Bewährtem wie Hüpfburg, Rohrkrabbeln, Mülltonnenrally und Mitfahren im Müllwagen auch Neues: So kommt zum ersten Mal die WDR-Maus (was könnte besser zum Sonntag in Orange passen als diese Maus…) zu uns, und ebenfalls neu ist das lustige Duo „Mülli, das Müllmonster, mit Fredo, dem Müllmann“ als Walk-Act. Beeindruckend wird sicher auch „Ed Wood“ sein, der als wandelnder Baum auf sich und das Thema Wald und Bäume aufmerksam machen möchte. Passend zum Thema wird auch die neue mobile Ausstellung des Holzkompetenzzentrums Rheinland bei uns Station machen. So ist der Sonntag nicht nur orange, sondern diesmal auch noch grün.

Zahlreiche Eventstationen wie beispielsweise Eisstockschießen und Skispringen in der Salzhalle und ein kleiner Spielplatz sowie zahlreiche weitere Angebote warten nur darauf, von Ihnen entdeckt zu werden. Und auf der TBR-Bühne startet eine junge Tanzgruppe der Tanzschule Wieber, gefolgt von der Band „Laimun“ (Phillipp Sauer), danach folgen die Bands „Just for Fun“ (Kai Balke) sowie zum Abschluss ab ca. 17.30 Uhr zu einem ihrer letzten Konzerte die beliebte Coverband „Jokebox“.

Reibekuchen, Bratwurst, Pommes, Pizza und ein Kaffee- und Kuchenstand der Confiserie Kerkhoff sowie zwei Getränkestände warten auf Ihren zahlreichen Besuch. Bezahlt wird mit Wertmarken, die zum Preis von 1 Euro das Stück gleich am Eingangsbereich oder auch weiter unterhalb unseres Betriebsgeländes erworben werden können.

Für alle, die nicht zu Fuß oder mit dem Bus zu uns kommen können: Parkplätze stehen neben der Nordstraße auch im Bereich des Aldi in der Kirchhofstraße sowie auf dem Parkplatz der Firma Schulten zur Verfügung. Auch das PSR-Parkhaus an der Kirchhofstraße bietet Parkmöglichkeiten, wir geben beim Verlassen unseres Geländes Ausfahrtickets aus.

Islamismus und gewaltbereiter Salafismus

Junge Menschen, die auf Identitäts- und Sinnsuche sind und/oder glauben, keine Perspektive zu haben, laufen Gefahr, Ziel radikaler Gruppierungen zu werden. Um hierfür zu sensibilisieren, über Radikalisierung beziehungsweise gewaltbereiten Salafismus zu informieren und Handlungsoptionen aufzuweisen, richtet das Netzwerk der unbegleiteten ausländischen Minderjährigen (Kerngruppe) der Stadt Remscheid, angesiedelt im Fachdienst Jugend, Soziales und Wohnen, am 18. Juni von 9 bis 12.30 Uhr eine Informationsveranstaltung mit dem Titel "Islamismus-Radikalisierung-gewaltbereiter Salafismus" im Rathaus Remscheid aus. Die Veranstaltung wendet sich an Fachkräfte, die Kontakt mit Jugendlichen haben (aus den Bereichen Jugendhilfe, Schulen, Ausländerbehörde, Kommunales Integrationszentrum, Aus- und Weiterbildung für Neuzugewanderte, kirchliche Gemeinden, Kulturvereine, Politik). Sie soll sowohl über Hintergründe von Radikalisierung aufklären wie auch für mögliche Anzeichen im Verhalten junger Menschen sensibilisieren. Informationen über die aktuelle polizeiliche Lage hinsichtlich Salafismus und Terrorismus im Bergischen Dreieck und hinsichtlich bestehender Handlungsmöglichkeiten bilden darüber hinaus  die Grundlage für einen komplexen Blick auf ein umfängliches Bild. Referenten sind Sevdanur Özcan vom Projekt. WEGWEISER und Robert Gereci, Leiter der Kriminalinspektion Staatsschutz des Polizeipräsidiums Wuppertal.

Das Präventionsprogramm WEGWEISER des Ministeriums des Innern NRW hat das Ziel, den Einstieg der vorwiegend jungen Menschen in den gewaltbereiten Salafismus verhindern, sich aber auch um diejenigen kümmern zu wollen, die bereits erste Schritte in Richtung dieser Szene unternommen haben. Das Programm bietet auch Familienangehörigen und dem Umfeld sich möglicherweise radikalisierender Personen (z.B. Freunde, Lehrer*innen) konkrete und individuelle Beratung und Unterstützung. Wegweiser respektiert religiöse Überzeugungen, aber keine Gewalt zur Durchsetzung extremistischer Ziele.

Kleiner Katastrophe nur knapp entgangen

"Plopp" machte es im Wintergarten, und mir war klar, dass ein Vögelchen die Glasscheibe nicht gesehen hatte. Und da sitzt es nun ein bisschen zitternd vor der Verglasung. Es ist ein Dompfaffjunges, was man unschwer am bräunlichen Federkleid erkennen kann (beim jungen Vogel noch ohne schwarze Kopfplatte). Vorsichtig nehme ich es auf die Hand und lasse nur das Köpfchen aus den Händen schauen. So kann es den Stress des Aufpralls abbauen in der warmen "Handstube". Ich brauchte ihm nur zehn Minuten Geborgenheit zu geben, mit kleinen Bewegungen auf und ab ermunterte ich es dann zum Abflug. Die häufigste Todesursache in der europäischen Vogelwelt ist die Kollision mit Glasscheiben da diese von den Tieren nicht geortet werden können. Im Handel angebotene Aufkleber oder Reflexionsfolien können helfen, solche die kleinen Katastrophen zu verhindern.

Seit 25 Jahren für den Gewässerschutz

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Trinkwasser ist unser wichtigstes Gut. Um seine Qualität zu sichern, haben sich vor 25 Jahren Wasserwirtschaft und Landwirtschaft zusammengetan. Seitdem arbeiten sie Hand in Hand in Sachen Gewässerschutz. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Kooperation zwischen den Wasserverbänden Wupperverband, Aggerverband, Stadtwerke Solingen, EWR GmbH und den landwirtschaftlichen Betrieben im Einzugsgebiet der Trinkwassertalsperren feierten die Partner am 14. Juni in Wermelskirchen die Erfolge der Kooperation. Dabei dankten sie den tatkräftig mitwirkenden Akteuren aus Wasserwirtschaft, öffentlicher Verwaltung und landwirtschaftlicher Praxis. Rund 95 Personen nahmen an der Veranstaltung auf dem Milchviehbetrieb Mühlinghaus nah der Großen Dhünn-Talsperre teil. Auf dem Programm standen Dankesworte des Landwirtschaftsministeriums sowie eine Podiumsrunde mit den Beteiligten der Kooperation. Eine kleine Ausstellung über die fachliche Praxis sowie eine Hofbesichtigung rundeten die Veranstaltung ab.

Der Schutz des Talsperrenwassers beginnt schon im Einzugsgebiet und an den Bächen, die in die Talsperre münden. So kann der Aufwand für die Aufbereitung in den nachfolgenden Schritten niedrig gehalten werden. Durch Wasserschutzgebiete sind die Trinkwassertalsperren besonders geschützt. In den Einzugsgebieten der Talsperren sind die Landwirte wichtige Akteure. Vorsorglicher Gewässerschutz bedeutet z. B., die Bäche vor Einträgen von Dünger und Pflanzenschutzmitteln sowie vor Viehtritt zu schützen.

In den Bereich der Kooperation „Bergisch Land“ fallen folgende sechs Talsperren: drei Talsperren im Gebiet betreibt der Wupperverband, das sind die Große Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen (mit 81 Mio. m³ die zweitgrößte reine Trinkwassertalsperre Deutschlands), die Schevelinger Talsperre, sowie die Neyetalsperre, deren Eigentümer die EWR GmbH ist und die noch eine Reservefunktion für Trinkwasser hat. Die Solinger Stadtwerke haben mit der Sengbach- Talsperre einen Trinkwasserspeicher in der Kooperation. Der Aggerverband betreibt als Trinkwassertalsperren die Genkel- und die Wiehltalsperre. Ein eindeutiges Zeichen für den Erfolg der Kooperation ist, dass der Nitratwert der Talsperren weit unter dem Grenzwert von 50 mg/l liegt.

Das Verhältnis zwischen Wasserwirtschaftlern und Landwirten war nicht immer so einvernehmlich. Der damalige Landwirtschaftsminister Klaus Matthiesen und der ehemalige Präsident der Landwirtschaftskammer Rainer Latten holten am 9. Juni 1989 die Vertreter beider Seiten an einen in Tisch. Sie machten deutlich, dass die beiden Parteien nicht aus dem Raum gelassen würden, ehe sie sich nicht geeinigt hätten. So entstand als Basis das auf einem Handzettel festgehaltene 12-Punkte-Programm. Damit war der Grundstein für die Kooperation gelegt. Alle Beteiligten sind sich einig: „Die Kooperation muss im Sinne des Umweltschutzes weiterhin so erfolgreich fortgesetzt werden.“