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Surreal: Blumenschmuck vor Parade von Leerständen

Aktive Mitglieder des jungen Vereins „MyViertel“ (Alte Bismarckstraße) senkten den Altersdurchschnitt der Remscheiderinnen  und Remscheid (zumeist im Seniorenalter), die am Samstagvormittag der Einladung der Stadtverwaltung und des Innenstadtmanagements in das frühere Schuhhaus Deichmann, Alleestraße 34, gefolgt waren, neugierig durch die Schaufensterscheiben von Passanten beäugt. Die Stadt verstand diese öffentliche Veranstaltung als Bürgeranhörung zum Revitalisierungskonzept für die Innenstadt mit seinen mehr als 30 privaten und öffentlichen Maßnahmen. Doch bevor die Bürger an Thementischen zu Wort kamen, wurden sie von Planern und Architekten in Kurzvorträgen über die vorgesehene „vorbereitende Untersuchung“ für ein „Sanierungsgebiet Alleestraße“ und die Planung zu den Innenstadt-„Eingängen“ Alte Bismarckstraße und Fastenrathstraße sowie zum Friedrich-Ebert-Platz informiert.

Zum beabsichtigten Sanierungsgebiet im Bereich der Alleestraße waren insbesondere Eigentümer/innen und Mieter der Häuser entlang der Fußgängerzone eingeladen worden. Doch am Samstag waren die Mieter in der Mehrheit. Denn zahlreiche Hausbesitzer an der Alleestraße wohnen gar nicht (mehr) in Remscheid.  Sie waren die eigentliche Zielgruppe von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, als er appellierte: „Nutzen Sie die Chance, hier etwas Schönes zu gestalten!“ Und er bekannte: „Ja, dem einen oder anderen Gebäude sieht man die letzten 18 Jahren des Niedergangs an; da schlägt man die Augen nieder!“ Aber hier umzupolen sei von  heute auf morgen nun einmal nicht möglich.

Die Reihe der Kurzvorträge hatte zuvor der Technische Beigeordnete Peter Heinze eröffnet. Er lobte die Initiative der ISG Alleestraße (neue Blumenampeln an den Laternen), das Pflaster und die Platanen. Aber was nutze das angesichts der vielen leerstehenden Einzelhandelsgeschäfte? – „Inzwischen wirkt die Straße geradezu surreal!“

Im Gegensatz zu Ralf Wieber (Marketingrat/ISG), der in der späteren Diskussion ein stärkeres Engagement der Planer für die Alleestraße einforderte, betonte Heinze die Notwendigkeit einer grundlegenden Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes – und warb dafür mit Zahlen: 29 neue Bäume, viele neue Sträucher, 24 Sitzbänke mit seniorengerechten Rückenlehnen an allen 22 Bushaltestellen, zehn neue Fahrradständer. Der Ebertplatz sei schließlich das „Entree für die ganze Stadt!“ Da stimmte Stadtplaner Robert Wild später ein: „Die Aufwertung des Platzes ist eine für die ganze Stadt!“ Derzeit habe der Platz nur wenige Bäume und Grünflächen vorzuweisen, ergänzte der Landschaftsarchitekt Heinrich Sparla, und entsprechend gering sei die Aufenthaltsqualität.

Das wollen Architekt Stefan Schmitz und sein Team ändern. Durch die Entsiegelung von 200 Quadratmetern Platzfläche, durch Außengastronomie im Bereich des neuen Betriebsgebäudes der Stadtwerke, durch ein neuen Leitsystem für Blinde und Sehbehinderte und durch einen kleinen, für Straßenmusik und kleinere Märkte geeigneten Freiplatz im westlichen Teil der neuen Aufenthaltszone. Auch auf das neue geschwungene Dach zwischen Omnibusbahnhof und Grünfläche („Bumerang“) ging der Planer ein. Der Platz falle zwar nach Osten ab, das ca. 100 Meter lange Dach aber sei waagerecht geplant, habe folglich im Westen eine Höhe von vier Metern und im Osten von fünf Metern. Allerdings seien zusätzliche Windbarrieren eingeplant worden.

„Sie bekommen da einen attraktiven ZOB mit einem tollen Dach“, lobte Dipl.-Ing. Martin Fladt die Planung. Er hatte es übernommen, den Zuhörer/innen das geplante Sanierungsgebiet  zu erläutern. Dieses eröffne Hausbesitzern die Chance von steuervergünstigten Abschreibungen (von Investitionen) über einen längeren Zeitraum, erläuterte der Frankfurter, der sich seit 15 Jahren mit innerstädtischen Sanierungsgebieten beschäftigt.

Empfang vom Samstag soll kein Solitär bleiben

Für Präses Manfred Rekowski war der Empfang der christlichen Gemeinden Remscheids und der Stadt Remscheid, zu dem Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz an der Tür zum großen Sitzungsaal allerGäste persönlich begrüßte, eine besondere Premiere: „Ich war noch nie hier!“ Für  Stadtdechant Thomas Kaster, Superintendent Hartmut Demski und André Carouge und weitere Vertreter der christlichen Kirchen galt das natürlich nicht. Und auch der Vertreter der muslimischen Gemeinden, Tevfik Baylan, verwies gerne auf die vergangenen „Fastenbrechen“ an dieser Stelle. Gleichwohl war dieser Abend aber auch für sie eine Premiere – einen solchen Abend hatte es zuvor noch nie gegeben. Wohl aber in dessen Vorfeld „eine kurze und intensive Diskussion im Stadtrat“, wie der OB nicht verhehlte. Er habe jedoch „unabhängig von dieser Diskussion die Idee gerne aufgegriffen" und freue sich über die große Resonanz. Auch im nächsten Jahr werde es einen solchen Abend wieder geben, „ebenso wie das Fastenbrechen, den Arbeitnehmerempfang oder den Fronleichnams-Gottesdienst. Und dafür gebe es für ihn zwei entscheidende Gründe: „Ich bin dankbar für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden in unserer Stadt und deren Repräsentantinnen und Repräsentanten. Und dieses Rathaus ist das Haus der Menschen, die in unserer Stadt leben. Sie sind vielfältig, bringen ihre Sorgen und Freuden, ihre Hoffnungen und Anliegen mit, aber auch ihre religiöse Bindung, egal ob Christ, Muslim, Jude, Alevit, Bahai usw. Auch für ihre religiöse Bindung ist hier Raum, weil alle hier lebenden Menschen zu unserer Stadt gehören, weil ihr Glaube zu ihnen gehört.“

Über dem von Johannes Gessner, Kantor der ev. Kirchengemeinde Lenneep, musikalisch umrahmten Empfang stand der Psalmspruch „Suchet Frieden und jaget ihm nach“. Der Frieden gelte uns allen, betonte Burkhard Mast-Weisz: „Den Frieden in unserer Stadt müssen wir gemeinsam pflegen; das ist ein sehr hohes Gut!“ Dass das Zusammenleben in unserer Stadt mit Menschen aus 120 Nationen gut funktioniere, sei für eine Großstadt nicht selbstverständlich, und das gelinge auch nur im Zusammenwirken aller Verantwortlichen. „Objektiv gesehen gehören wir zu den sichersten Großstädten Deutschlands. Wir haben keine Angsträume oder Konflikt-Hotspots. Ich weiß aber auch, dass manche in ihrem subjektiven Sicherheitsgefühl verunsichert sind. Das nehme ich ernst, das nehmen wir ernst. Was ich aber rundweg ablehne, ist der Versuch, den ich auch gelegentlich in unserer Stadt verspüre – die Menschen zusätzlich zu verunsichern und mit populistischen Argumenten und Stimmungsmache gegen Menschen anderer Hautfarbe, anderer Herkunft, anderer Kultur, Religion oder Lebenseinstellung politischen Erfolg zu erzielen. Wer so etwas tut, sorgt sich nicht und handelt nicht für den Frieden in unserer Stadt, sondern versucht zu spalten. Dem müssen wir uns alle gemeinsam entgegenstellen, das ist unser Auftrag, den uns der Psalm mitgibt!“

Das gute Miteinander in Remscheid betonte auch Stadtdechant Thomas Kaster („Darauf können wir stolz sein!“). Er sprach im Namen aller christlichen Gemeinden  in der Stadt. Verantwortung für dieses gute Miteinander trage letztlich jeder Einzelne. Es gelte, dieses „Wir“ weiter zu entwickeln und zu gestalten „gegen jede Ausgrenzung und Fremdenhass“. Diesem Ziel könnten auch dieses und künftige Zusammentreffen dienen, betonte Tevlik Baylan als Vertreter der muslimischen Gemeinden – „durch besseres Kennenlernen und durch Gespräche!“

Auch auf die Geschichte(n) der anderen hören!

Präses Martin Rekowski. Foto: Lothar Kaiser

Impulsvortrag von Pfarrer Manfred Rekowski, Präses der evangelischen Kirche im Rheinland, beim Empfang der christlichen Gemeinden Remscheids und der Stadt Remscheid am Samstag im großen Sitzungsaal des Rathauses.

„Suchet Frieden und jaget ihm nach" (Die Bibel, Psalm 34,15)

Ich möchte zunächst etwas zu unserer inhaltlichen Grundhaltung sagen. Was meinen Christenmenschen, wenn sie sagen: „Suchet Frieden und jaget ihm nach"? Dann werde ich anknüpfend an konkrete Begegnungen und Erfahrungen beschreiben, was das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen innerhalb der Stadtgesellschaft fördern oder sie gefährden kann. Dabei werde ich bewusst einen Umweg wählen. Ich werde anknüpfen an zwei Besuche, die ich vor wenigen Wochen unternommen habe. Der erste führte mich nach Polen (in meiner alte Heimat Masuren), und der zweite führte mich in den Libanon und nach Syrien. Aber keine Sorge, ich werde Ihnen keine Reiseberichte geben, aber manchmal lernt man an anderen Orten mehr als beim Blick auf Vertrautes. Ich jedenfalls habe in Polen, im Libanon und in Syrien einiges Grundsätzliche über das friedliche Zusammenleben verschiedener Kulturen und Religionen gelernt.

Die Jahreslosung - eine Art Motto für Christenmenschen -für das Jahr 2019 fordert uns immer wieder zum Frieden auf: „Suche Frieden und jage ihm nach!" (Psalm 34). Der Friede zwischen Menschen und Völkern ist kein Zustand, den wir erreicht hätten und der nun nur noch verwaltet werden müsste, sondern Friede und Versöhnung müssen immer wieder neu gesucht und gewonnen werden.

Alle Gottesdienste sind Friedensdienste. Denn in jedem Gottesdienst wird der Friede Gottes gefeiert, besungen und als Aufgabe für die Gemeinde ausgerufen. Die Gabe und die Aufgabe des Friedens durchziehen die Feier eines jeden Gottesdienstes wie ein roter Faden; Ich skizziere es kurz an dem Ablauf eines evangelischen Gottesdienstes: Da wird im Kanzelgruß die Gemeinde mit Worten „Gnade sei mit Euch und Friede von Gott unserem Vater und unserem Herrn Jesus Christus“ begrüßt. Gott hat Frieden gestiftet. Jeder Gottesdienst lädt uns ein in den Raum des Friedens. Am Ende der Predigt erhalten wir die Zusage: „Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre Eure Herzen und Sinne in Jesus Christus, unserem Herrn". In unsere Unruhe in unseren Herzen und in den Verhältnissen zwischen Menschen hinein hören wir: Gottes Friede wird euch beschützen und bewahren.

In besonderer Weise erfahren wir den Frieden Christi in der Feier des Heiligen Abendmahls. „Zu ihr gehört der Friedensgruß, den Christen einander zusprechen. Wenn die Gemeinde in der Feier des Abendmahls Vergebung der Sünden, Frieden mit Gott und Gemeinschaft erfährt, so kann dies Konflikte überwinden und neue Zukunft eröffnen. Diesen Frieden nimmt die Gemeinde mit, wenn sie nach empfangenem Mahl mit den Worten „Geht hin in Frieden" verabschiedet wird. Und kein Gottesdienst endet, ohne dass die alten Worte des aaronitischen Segens zugesagt werden: "Der Herr segne dich ... und schenke dir Frieden“.

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Kremenholl in drei Berichten und einem Video

Was als „Cremenholl“ begann, wurde 1672 offiziell zu „Kremenholl“. 650 Jahre Kremenholl, ein guter Grund zum Feiern. Und das taten die Kremenholler denn auch am vergangenen Wochenende. Es war übrigens ihr  23. Kremenholler Stadtteilfest. Und der Waterbölles berichtete im Vorfeld dreimal über das Fest und seinen besonderen Anlass:

Heute folgt ein Video über die Eröffnung am Samstag. Dazu konnte Gabriele Leitzbach, die Vorsitzende des Initiativkreises Kremenholl e.V., auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, den SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf und den Stadtführer Lars Johann begrüßen.

Immer wieder gerne ins Deutsche Werkzeug-Museum

Mittwoch, 18. September, jeweils 19 Uhr
Hasten – ein Ein Stadtteil mit langer Werkzeugtradition. Spaziergang zu Geschichtsstationen
Klaus R. Schmidt, Dr. Andreas Wallbrecht: Spaziergang zu Geschichtsstationen mit Weinverkostung
Unter dem Titel „Hasten – Ein Stadtteil mit langer Werkzeugtradition. Spaziergang zu Geschichtsstationen mit Weinverkostung“ steht am Mittwoch, 18. September, ab 19 Uhr eine besondere Veranstaltung des Deutschen Werkzeugmuseums. Die Gebrüder Hilger sowie die Brüder Cleff bauten und bewohnten das Haus Cleff und handelten mit Kleineisen. Doch nicht nur diese Familien taten das in Remscheid oder ‚auf dem Hasten‘. An diesem Abend suchen wir weitere wichtige Patrizierhäuser, andere geschichtsträchtige Orte oder Denkmale auf und erfahren die Geschichte, die dahinter steht. Hierfür haben wir wieder Klaus R. Schmidt gewinnen können, der sich auf dem Hasten bestens auskennt und viele interessante und spannende Geschichten zu erzählen hat.
Sie werden staunen, was auf dem Hasten alles passiert ist und wer hier gewohnt hat. Wer Handel mit Werkzeugen aus Remscheid treibt, fährt vollbeladen von hier los, aber er bekommt bestimmt nicht mit leerem Wagen zurück. Und da ist es nicht unwahrscheinlich und sogar geschichtlich verbürgt, dass Wein ein beliebtes Handelsgut war. Aus diesem Grund werden wir bei unserem Rundgang an bestimmten Stellen sehr leckere Weine verkosten. Lassen Sie sich vom Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht einschenken und ich verspreche Ihnen, die Weine schmecken nicht nur bei einer Weinbergwanderung gut.
Bitte melden Sie sich für diese Veranstaltung unter Tel. RS 162519 oder E-Mail werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de">werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de bis zum 16. September an. Die Gebühr beträgt 15 Euro pro Teilnehmer inklusive der Weinverkostungen.

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Das Programm der Interkulturellen Woche

Die Interkulturelle Woche will in weit mehr als 500 Städten und Gemeinden  in Deutschland ein buntes Zeichen dafür setzen, wie es gelingen kann, zusammen zu leben und weiter zusammen zu wachsen. In Kooperation mit weiteren Akteur*innen bietet in Remscheid die Integrationsagentur des Caritasverbandes (Maria Münstermann und Veronika Heiligmann vom Fachdienst für Integration und Migration) vom 22. bis 29. September den Besucher/innen spannende Veranstaltungen. Den Auftakt bildet das arabisch-deutsche Theaterstück „Isaak und der Elefant Abul Abbas“ am 22.September. Ein Highlight sei die Lesung „Daughters and Sons of Gastarbeiters“ am 28. September, so die Veranstalter. Und den Abschluss mit Preisverleihung bildet das interkulturelle Fußballturnier am 29. September in Honsberg. Nachfolgend eine Programmübersicht.

Sonntag, 22., und Montag, 23. September
Isaak und der Elefant Abul Abbas
Ort: Im Johannessaal, Papenberger Str. 14b,
Ein arabisch-deutsches Stück des Puppentheaters bubales aus Berlin.
Inhalt: Der jüdische Handelsmann Isaak soll ein Geschenk des Kalifen Harun ar-Raschid an Karl den Großen von Bagdad nach Aachen bringen. Das Geschenk ist ein weißer Elefant namens Abul Abbas. Die gefährliche Reise dauert zwei Jahre. Isaak und Abul Abbas müssen viele Abenteuer bestehen und entdecken dabei ihre kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Dauer ca. 60 Minuten, Eintritt frei.
Am Sonntag um 15 Uhr für Groß und Klein ab sechs Jahren und am Montag jeweils um 8.30 und 10 Uhr für Grundschulen (Anmeldungen unter Tel. RS 6944 70 15 oder E-Mail v.heiligmann@caritasverbandremscheid.de)

Dienstag, 24. September, 14 bis 16 Uhr
Donate your Stereotype
Straßenaktion vor dem Alleecenter
in Kooperation mit dem Internationalen Bund und vielfalt.viel wert. Kommen Sie vorbei und mit uns ins Gespräch. Bringen Sie einen lästigen Stereotyp mit, den Sie loswerden möchten und erhalten Sie im Gegenzug eine kleine Inspiration aus aller Welt!

Mittwoch, 25. September, 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)
27. Interreligiöses Friedensgebet "Tatsächlich Frieden“
Ort: In der Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall, Martin-Luther-Straße
Der Arbeitskreis Interreligiöser Dialog, Remscheid, lädt herzlich ein.  (Hinweis: Da das Polizeigelände ein Sicherheitsbereich ist, bitten wir Sie, bei Ihrem Besuch den Zugang über die Treppe gegenüber der Hausnummer 61 der Martin-Luther-Straße)

Donnerstag, 26. September, Beginn 9 Uhr (Ende ca. 16 Uhr)
Salut – Salam – Sing
Ort: Kraftstation, Honsberger Straße 2,
Interkulturelle Kinderlieder für den Spracherwerb nutzen
2. Veranstaltungsreihe „Diversität und Spracherwerb“ für pädagogische Fachkräfte in Kita/FZ, OGS und Grundschule. Eine Fortbildung vom Kommunalen Integrationszentrum mit Hayat Chaoui (Sängerin, Gesangspädagogin).
Anmeldung bis 13. September bei joby.joppen@remscheid.de">joby.joppen@remscheid.de  oder claudia.goencueoglu@remscheid.de">claudia.goencueoglu@remscheid.de

Freitag, 27. September, Tag des Flüchtlings
Sin Nombre - Zug der Hoffnung
Filmvorführung für Jugendliche In der Kraftstation, Honsberger Straße 2
Kino mit Popcorn und Eis. Der Eintritt ist frei!
10 Uhr Schulveranstaltung mit Anmeldung bei v.heiligmann@caritasverbandremscheid.de">v.heiligmann@caritasverbandremscheid.de oder Tel. RS 69447015
18 Uhr Kino für Alle

Samstag, 28. September, 18 Uhr
Daughters and Sons of Gastarbeiters
Ich bin Gastarbeiterkind, du auch?

Ort: Innenstadtmanagement, Markt 13,
Eine kostenfreie Veranstaltung der Integrationsagenturen in Kooperation mit vielfalt.viel wert, der Deutsch-Italienischen Gesellschaft in Remscheid e.V. und dem Bundesverband spanischer sozialer und kultureller Vereine e.V.
Die Zeit der Gastarbeit ist lang vorbei, aber das Leben der Gastarbeiter*innen ist nach wie vor kaum präsent. Die Kinder und Kindeskinder der «ersten Generation» lassen in Erzählungen die Geschichten ihrer Eltern und Großeltern aufleben und verleihen damit einer Generation, die in Vergessenheit geraten ist, eine Stimme. Zugleich verarbeiten sie durch ihr Schreiben die eigene Lebensgeschichte.
Es lesen Çiçek Bacik, Marcello Buzzanca, Manuel Gogos, Özlem Yilmazer und Ozan Ata Canani aus ihren Familiengeschichten, begleitet von Musik, Illustrationen, Film und Fotos.

Sonntag, 29.September, 11 Uhr
„Tournoi interculturel de football 2019 à Remscheid“
Interkulturelles Fußballturnier

Ort: Die Sportanlage Honsberg, Engelsberg 1,
Gemeinsam mit dem Migrantenverein Guinée Unie e.V. und weiteren Kooperationspartnern organisieren wir am Sonntag 29. September, ein interkulturelles Fußballturnier. Interessierte Fußballmannschaften von jungen Erwachsenen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Wir freuen uns auch über zahlreiche Besucher*innen auf der Tribüne und über eine Kleinigkeit für das bunte Buffet. Getränke können mitgebracht oder vor Ort käuflich erworben werden. Der Eintritt ist frei!

Seniorenmesse hatte den 'letzten Weg' im Focus

Zum Abschluss der diesjährigen Woche der älteren Generation veranstalteten der Seniorenbeirat der Stadt und die Citykirche am Samstag im Vaßbendersaal am Markt eine Seniorenmesse. Sie war auf Wunsch vieler älterer Mitbürger/innen der Gestaltung des „letzten Weges“ gewidmet. Die Vorsitzende des Seniorenbeirates, Elke Rühl,  gab einen Rückblick auf die Woche der älteren Generation. Grußworte sprachen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Citypfarrer Martin Rogalla. Dieser stellte im Laufe des Vormittages in kurzen Interviews auch die acht unterschiedlichen Beratungsangebote vor, die sich auf die jeweils vier Stände an den gegenüber liegenden Seiten des Saals verteilten. Zwischendurch präsentierten  Ursula Wilhelm und Sylvia Tarhan Beispiele für die musikalische Begleitung von Trauerfeiern. Das Citybrunchteam sorgte im Wintergarten in bewährter Weise für Kaffee, Kuchen und Kaltgetränke. An  den Ständen waren u.a. vertreten: Freundeskreis Palliative Versorgung Remscheid e.V. ; Förderverein   Christliches   Hospiz  Bergisches   Land   e.V.; Seelsorge (Pfarrerin Ulla Buchkremer/ Pastor Andre Carouge), Friedhofsträger und Friedhofsordnungen (Pfarrer Jens Eichner/ Oliver Jilg), Rheinische Treuhandstelle für Dauergrabpflege GmbH der AWO-Betreuungsverein Remscheid (Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung) und die Stadt Remscheid (Bestattungs- und Sozialleistungen).

Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Bergische IHK / Flüchtlinge zu Fachkräften machen. Der Fachkräftemangel stellt auch im Bergischen Städtedreieck viele Unternehmen zunehmend vor große Herausforderungen. Mit dem Programm „Willkommenslotsen“ unterstützt die Bergische IHK Firmen, die Ausbildungs- oder Arbeitsplätze mit Flüchtlingen besetzen möchten.  Im Rahmen von bundesweiten Aktionswochen bietet die Bergische IHK bis 27. September eine Servicehotline für Betriebe an. Unter Tel. 0202 2490-831 erhalten interessierte Betriebe Informationen, wie sie Flüchtlinge zu Fachkräften machen können. Die Experten der IHK beantworten dabei Fragen zu Praktikum, Ausbildung und Beschäftigung und bieten auch Beratung zu rechtlichen Fragen.  Das Programm „Willkommenslotsen“ ist eine kostenlose Serviceleistung und wird gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW / Programmheft und Webseite in neuem Design. In einem handlicheren Format und übersichtlicherem Design präsentiert die Akademie ihr Programmheft 2020. Essays, Hintergrundberichte und Trends der Kulturellen Bildung sind dem Kursprogramm vorangestellt und bieten Gelegenheit, sich in den Themenschwerpunkt „Gender 2020“ einzulesen, den viele fachbereichsübergreifende Kurse aufgreifen. Überarbeitet wurde auch die Webseite der Akademie. Das neue Design bietet mit intuitiver Navigation eine schnellere Übersicht über die wichtigsten Themen. Zudem lassen sich die zahlreichen Kursangebote der Akademie nun gezielter nach Interessen und Handlungsfeldern filtern. Auch der Buchungsprozess ist deutlich komfortabler gestaltet:
Das Programm der Akademie der Kulturellen Bildung mit über 130 Kursangeboten, das sich an Fachkräfte richtet, die in der Jugend- und Sozialarbeit sowie der Kultur- und Bildungsarbeit tätig sind, gibt es online auf kulturellebildung.de. Gedruckte Exemplare können unter E-Mail  info@kulturellebildung.de">info@kulturellebildung.de bzw. Tel. RS 7940 kostenfrei bestellt werden.

Histamin-Intoleranz-Gruppe Bergischland / Sommerferien sind beendet. Das nächste Treffen für alle Betroffenen und Interessierte ist am  Dienstag, 17.September, um 19 Uhr im Seniorenzentrum Wiedenhof, Wiedenhofstr. 7 Ecke Erholungsstraße. besteht im Oktober sechs Jahre und betreut inzwiwschen mehr als 130 Personen . (Barbara Bontemps)

Remscheider Blinden- und Sehbehindertenverein e.V. / Augenmedizinischer Selbsthilfetreff. Der nächste „Augenmedizinische Selbsthilfetreff des Remscheider Blinden- und Sehbehindertenverein e. V. in Zusammenarbeit mit der VHS Remscheid findet am Mittwoch, 18. September, von 15 bis 17 Uhr in der VHS Remscheid, Elberfelder Str. 32 2. OG Raum 227, statt. An diesem Nachmittag referiert Dr. Klaus Mayer aus der Praxisklinik im Alleecenter zum Thema „Altersabhängige Makula-Degeneration“ und „Diabetische Netzhauterkrankung“. Es können auch Fragen rund ums Auge gestellt werden. Die Veranstaltung ist kostenlos. (Brigitte Sommer, 1. Vorsitzende)

Fördervereis WohnQuartier Hohenhagen e.V. / Plauderei auf dem Hohenhagen. Der Förderverein WohnQuartier  Hohenhagen lädt Für Mittwoch, 18. September, von 18 bis 21 Uhr ins Gemeindezentrum Esche zur Hohenhagener Plauderei ein. Dabei sollen die alle Hohenhagener Gelegenheit haben, Probleme in ihrem Stadtteil mitzuteilen und mit den Vereinsmitgliedern gemeinsam Verbesserungsvorschläge zu erarbeiten. Kleine Speisen und Getränke zu moderaten Preisen werden angeboten. Der Verein freut sich über jeden Besucher.

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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Termine im Westdeutschen Tourneetheater (WTT)

Kartenreservierung unter Tel. RS 32285 oder E-Mail info@wtt-remscheid.de">info@wtt-remscheid.de. (Bea Lange)

Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Montag, 16. September, 19.30 Uhr
Montagsakademie: Was bedeutet Frieden im Nahen Osten? Hat die Zukunft eine Chance?
Ort: Vaßbendersaal (Ambrosius Vaßbenderplatz)
Ein Vortrag von Dr. Andreas Gerlach mit anschließender Diskussion in Kooperation mit der Synodalbeauftragten für den Jüdisch-Christlichen Dialog, Frau Dr. Barbara Baenkler-Falkenhagen.
Arno Gerlach wurde 1941 in Lyck (Ostpreußen) geboren. Sein Vorbild wurde sein Vater, der seinen Dienst bei der Bahn quittierte, als ihm klar wurde, dass er Juden ins Konzentrationslager transportieren sollte, und deshalb von der SS drangsaliert wurde. Nach dem Krieg hat sein Vater ihn gebeten, „alles für die Versöhnung zwischen Christen und Juden und für die Verständigung zwischen Israel und Deutschland“ zu tun, was Arno Gerlach zum Lebensinhalt geworden ist. 1983 gründete er den „Freundeskreis Beer Sheva“; seitdem ist er ungefähr zweihundertmal in Israel gewesen. 2019 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Ben-Gurion-Universität in Beer Sheva. Heute ist sein Anliegen der unermüdliche Widerstand gegen Antisemitismus, Extremismus und Fremdenfeindlichkeit.

Was bedeutet Frieden im Nahen Osten? Hat die Zukunft eine Chance?
Montag, 16. September, 19.30 Uhr
Ort: Vaßbendersaal (Ambrosius Vaßbenderplatz)
Ein Vortrag von Dr. Andreas Gerlach mit anschließender Diskussion. Arno Gerlach wurde 1941 in Lyck (Ostpreußen) geboren. Sein Vorbild wurde sein Vater, der seinen Dienst bei der Bahn quittierte, als ihm klar wurde, dass er Juden ins Konzentrationslager transportieren sollte, und deshalb von der SS drangsaliert wurde. Nach dem Krieg hat sein Vater ihn gebeten, „alles für die Versöhnung zwischen Christen und Juden und für die Verständigung zwischen Israel und Deutschland“ zu tun, was Arno Gerlach zum Lebensinhalt geworden ist. 1983 gründete er den „Freundeskreis Beer Sheva“; seitdem ist er ungefähr zweihundertmal in Israel gewesen. 2019 erhielt er die Ehrendoktorwürde der Philosophischen Fakultät der Ben-Gurion-Universität in Beer Sheva. Heute ist sein Anliegen der unermüdliche Widerstand gegen Antisemitismus, Extremismus und Fremdenfeindlichkeit.
Ein Vortrag in Kooperation mit der Synodalbeauftragten für den Jüdisch-Christlichen Dialog, Frau Dr. Barbara Baenkler-Falkenhagen.

Wein & Käse: Die weiße Rose … lebt!
Montag, 16. September, 19.30 Uhr
Ort: Gemeindehaus (Johann-Sebastian-Bach-Str. 18)
Mitwirkende: Westdeutsches Tourneetheater (WTT).

 

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Was morgen in Remscheid so los ist

Montag, 16. September, 20 Uhr, Löf Eventlokal, Theodor-Körner-Str. 6,
Morgan Finlay wieder zu Gast im Löf
Morgan Finlay eröffnet am Montag, 16. September, um 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr) die Konzertsaison nach den Sommerferien. Der sympathische Canadier hat sich über viele Jahre eine treue Fangemeinde aufgebaut. Er liebt es, Konzerte (mittlerweile m ehr als 750) auch im kleinen Kreis zu spielen und zieht sein Publikum mit seiner unglaublichen Präsenz und tollen Songs in seinen Bann. Wir freuen uns sehr, dass Morgan wieder einen Zwischenstopp in Remscheid einlegt und für seine bergischen Fans aufspielt. Reservierung: kontakt@loef-remscheid.de">kontakt@loef-remscheid.de. (Maximilian Süss)

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Wochenrückblick vom 9. bis 15. September 2019