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Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Eine herzliche Bitte an alle Vereine und Institutionen,
die diese Rubrik nutzen.

Vergessen Sie zum Datum Ihrer Veranstaltung bitte nicht den Tag. Also nicht “am 31. März”, sondern “am Sonntag, 31. März”. Die Leserinnen und Leser des Waterbölles, die sich für Ihre Veranstaltung interessieren, werden es Ihnen danken. Die Jahrszahl können sie dafür gerne weglassen, es sei denn, der Termin wäre erst nach dem 31. Dezember. ;-)

Stadtwerke Remscheid / Bus zur Kräwi fährt wieder. Die Sommerferien stehen vor der Tür, und obwohl das Wetter gerade noch nicht danach aussieht, schicken die Stadtwerke Remscheid wieder ihren Kräwi-Bus zur Wuppertalsperre. Bis 27. August fährt der Kräwi-Bus wieder vier Maltäglich vom Lenneper Bahnhof (Bussteig C) um 11.14 Uhr, 13.14 Uhr, 16.47 Uhr und 18.47 Uhr in Richtung Wuppertalsperre. Die Rückfahrten erfolgen von Kräwinklerbrücke/ Heidersteg um 11.33 Uhr, 13.33 Uhr, 17.06 Uhr und 19.06 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten kann auch das Anruf-Sammel-Taxi (AST)genutzt werden, das diese Strecke mit bedient.

Ev. Kirchengemeinde Lennep / Vocal Summer Camp für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren. Du singst in einem Chor/Band/alleine/nur unter der Dusche/wenn keiner zuhört? Perfekt! In neun Probenterminen inklusive Generalprobe werden Hits aus Disney-Filmen wie "Under the Sea", "Let it go" oder "Can you feel the love tonight" unter professioneller Anleitung von Hae Min Geßner (Vocal Coaching, Performance) und Johannes Geßner (Begleitung, Arrangements) erarbeitet und am 8. September in der Ev. Stadtkirche Lennep in einem Disney-Gala-Konzert aufgeführt. Spaß am Singen ist die einzige Voraussetzung und es können auch Instrumente mitgebracht werden: Alles wird für dieses Projekt extra neu eingerichtet, damit alle ihren Spaß daran haben können; nicht zuletzt auch das Publikum! Die Probentermine sind jeweils donnerstags um 18 Uhr im Gemeindehaus Hardtstraße 14 in Lennep an folgenden Terminen: 18.7., 25.7., 8.8., 15.8., 22.8., 29.8., 5.9., 7.9. (Generalprobe in der Kirche). Die Teilnahme ist kostenlos. Interessierte können sich gerne bei Johannes Geßner unter jgessner@gmx.de">jgessner@gmx.de melden. Bitte auch angeben, falls man auch ein Instrument spielen kann/möchte!

AWO-Ortsverein Lennep - Lüttringhausen / Die AWO-Kegler spielen ab Juli in Lüttringhausen. Die Freude über die Heimkehr an die alte Spielstätte währte nur kurz. Nachdem die Gaststätte „Marquard’s“ am Röntgen-Stadion überraschend schnell ihren Betrieb wieder eingestellt hat, standen die AWO-Kegler kurze Zeit ohne Heimat dar. Umso größer ist die Freude, dass es mit dem AWO-Kegelkreis nun doch weiter gehen kann: Die AWO-Kegler können in Lüttringhausen spielen – genauer gesagt im Restaurant „Neunhof“ (Kockenberg) an der Remscheider Straße / Ecke Richthofenstraße. „Wir freuen uns, dass wir unser Angebot fortsetzen können und darüber hinaus nun mit einem unserer Angebote in Lüttringhausen präsent sein können.“ so der stv. Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Lennep / Lüttringhausen, Jürgen Heuser. Der erste Kegeltreff an neuer Wirkungsstätte wird stattfinden am Donnerstag, 25. Juli, ab 17 Uhr. Die neue Spielstätte ist dank der Bushaltestelle „Neuenhof“ mit der 654 gut erreichbar. Für weitere Informationen steht der stv. Vorsitzende des AWO-Ortsvereins Lennep / Lüttringhausen, Jürgen Heuser, unter Tel. RS 662626 zur Verfügung.

SPD-Unterbezirk Remscheid / Toben unter Palmen in Kevelaer. Die AWO Lennep/Lüttringhausen lädt für Dienstag, 20. August, um 8 Uhr zu einem Ausflug ins „Irrland“ nach Kevelaer-Twistenden am Niederrhein ein. Der Park, der als Maislabyrinth begonnen hat, bietet mehr als 80 Attraktionen – darunter einen bespielbaren Flughafen, einen „verrückten Bauernhof“ mit Tieren zum Anfassen, viele exotische Tiere, Wasserspaß nonstop und das weltweit erste Sonnensystem-Labyrinth mit Lehrpfad. Der Reisebus startet am Stadtteil-Treff der AWO am Mollplatz in Lennep. Eingeladen sind Eltern und Großeltern mit ihren Kindern und Enkelkindern. Wichtig: Der Park ist für Kinder bis einschließlich zwölf Jahren geeignet. Der Unkostenbeitrag pro Person beträgt zehn Euro und ist auf das nachfolgende Konto zu entrichten: AWO Lennep-Lüttringhausen, IBAN: DE37 3405 0000 0000 1084 80. Anmeldungen sind unter der Emailadresse Anmeldung@AWO-Lennep-Luettringhausen.de möglich. Anzugeben sind Name, Anschrift, Geburtsdatum & Mobilfunknummer (sofern vorhanden). (Antonio Scarpino)

Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal / Öffnungszeiten im Juli und August. In den Sommermonaten Juli und August werden die Öffnungszeiten der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal an ihren Standorten Remscheid, Solingen und Wuppertal angepasst.  Sie wird dann montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und donnerstags von 14 bis 18 Uhr geöffnet haben. Termine finden wie vereinbart statt. Die Öffnungszeiten der Berufsinformationszentren und der Jobcenter in Remscheid und Solingen sowie die Familienkasse in Wuppertal sind von dieser Anpassung ausgenommen. Telefonisch ist die Agentur für Arbeit unter der kostenlosen Servicerufnummer von 8 bis 18 Uhr erreichbar: für Arbeitnehmer: 0800 4555500 und für Arbeitgeber 0800 4555520.

Kurzmeldungen zu späteren Terminen siehe nächste Seite:

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Den Bürgern eine bestimmte Meinung ans Herz gelegt?

Schildkrötenjagd auf dem Stadtparkteich ohne Halali (Waterbölles-Video vom 22. August 2015

von Ute Pohlhaus

Ich empfand während der Bürgerwerkstatt zum Stadtparkteich es zeitweilig, als ob man den Bürgern eine bestimmte Meinung ans Herz legen wollte. Im Edelhoffpark gebe es eine Quelle, vielleicht sei ein Teich da ja besser aufgehoben... Braucht man den überhaupt? 

Das so genannte „Speeddating“ an drei Tischen war in meinen Augen das Beste an der Veranstaltung, weil man zu drei Themen jeweils 20 Minuten Ideen einbringen konnte:

  • Wie kann ein Teich aussehen wenn man träumen darf? (Sandstrand, Steg, Modellbau, Tiere  Biotop Schwimmteich).
  • Wie kann man den Stadtpark verändern und was fehlt? (Kiosk, Poehlschen Schieten, abgezäunte Hundewiese, Kletterwand am Wasserbunker, Wasserspielplatz für Kinder, Toiletten).
  • Wo sollte der Teich hin? Die Grundmeinung schien mir die zu sein: Er soll da bleiben, wo er ist, wenn man eine Möglichkeit der Wasserzufuhr findet, eventuell, indem Regenwasser vom Bunker oder der umliegenden Häuser in den Teich geleitet wird. Mit Wassertanks zum Zwischenspeichern.

Für mich hat die Stadt Remscheid eigentlich eine moralische und vertragliche Verantwortung, den Stadtteich zu sanieren und nicht weitere drei Jahre verstreichen zu lassen. Ist überhaupt eine Sanierung in den von der Verwaltung genannten Dimensionen nötig, nur um Fördermittel zu bekommen? Ich bin der festen Überzeugung, dass man die Bürger und auch große Firmen in Remscheid dazu bewegen könnte, den Teich wieder neu herzurichten und wieder zu altem Glanz verhelfen. Und bei den Bürgern müsste die Einsicht wachsen, dann nicht wieder so viel Brot an die Enten zu verfüttern wie bisher, oder die zu groß gewordenen Wasserschildkröten in die Natur zu entlassen.

Meine neuen Lieblingsworte nach dieser Bürgerwerkstatt sind übrigens Hydrologie und Nachhaltigkeit. ;-)

Programm des Lenneper Sommers 2019

Lenneper Sommer 2019

Samstag, 20. Juli, 18 Uhr (Musik ab 19 Uhr)
Rockin the Blues mit White Hot & Blue TV
„Frisch Auf“ Lennep 1933 e.V. & Lenneper-Schwimm-Verein 1898 e.V. / www.frischauf-lennep.de | www.lenneper-schwimmverein.de

Seit 1982 steht WHITE HOT & BLUE für mitreißenden Rhythm & Blues und kraftvollen Bluesrock. Die Gitarrenduelle sind legendär, die Schlagzeug-Beats Staunen beim Publikum. Abgerundet wird die Soundmaschine durch die über allem stehenden rauchigen Vocals der beiden Sänger. All dies lässt erahnen, dass die Musiker den Blues schon etwas länger haben. Und dies vollzog sich nicht etwa im Mississippi-Delta oder in Texas, sondern mitten im Ruhrpott, denn hier - genau genommen: in Gelsenkirchen - wurde WHITE HOT & BLUE seinerzeit gegründet. bringen jede Bühne zum Beben, und die Sounds, die der Meister der Tasten aus seinem Instrument herausholt, bestechen durch distinguierten Wahnsinn und erzeugen immer wieder ungläubiges Staunen beim Publikum.
Abgerundet wird die Soundmaschine durch die über allem stehenden rauchigen Vocals der beiden Sänger. All dies lässt erahnen, dass die Musiker den Blues schon etwas länger haben. Und dies vollzog sich nicht etwa im Mississippi-Delta oder in Texas, sondern mitten im Ruhrpott, denn dort - genau genommen: in Gelsenkirchen - wurde WHITE HOT & BLUE seinerzeit gegründet.

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Auf Erkundung mit einem Remscheider Stadtführer

Lars Johann. Foto: Lothar KaiserSamstag, 20. Juli, 14 Uhr,
Wein-Wanderung. Vom Südbezirk zur Feilenfabrik Ehlis im Eschbachtal, inkl. Verkostung von sechs Weinen,
drei bis vier Stunden, Lars Johann, Treffpunkt wird bekannt gegeben,  37 Euro.

Samstag, 27. Juli, 13.30 Uhr,
Müngsten. Von einem verschwundenen Dorf zur Müngstener Brücke,
1,5 Stunden, Klaus Fickert, Parkplatz Brückenpark, fünf Euro.

Auf der folgenden Seite finden Sie das komplette Jahresprogramm:

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Tunnel am Pirna-Platz ist endlich zugemauert

Tunnel am Pirna-Platz soll geschlossen werden“, kündigte der Waterbölles am 23. Juni 2017 an. Das hatten zuvor die Bezirksvertretungen Alt-Remscheid und Süd auf Empfehlung der Verwaltung beschlossen. Begründung: Seit dem Bau des Südstegs am Hauptbahnhof Remscheid / Willy-Brandt-Platz habe der Fußgängertunnel zwischen Bismarckstraße /Haddenbacher Straße und Pirna-Platz seine Bedeutung weitgehend verloren. Und inzwischen seien in dem ohnehin unattraktiven Tunnel „nur noch äußerst selten Fußgänger im Tunnel anzutreffen, was wiederum die ‚Angst-Raum Situation‘ verstärkt.“

Im Herbst 2017 erteilte der  Haupt- und Finanzausschuss der Stadtverwaltung den Auftrag, mit der DB AG die bauliche Schließung des Tunnels herbeizuführen, um weitere Kosten für Reinigung, Beleuchtung und bauliche Unterhaltung zu vermeiden. Denn die Bahn hätte die Baulast für den Tunnel gerne an die Stadt Remscheid abgetreten, und die wäre dann für die Tunnelwänden, den Boden, Deckenanstrich, Beleuchtung und Reinigung verantwortlich gewesen. Die Kosten für die Erneuerung der Beleuchtung einschließlich Ausbau und Entsorgung der bisherigen Beleuchtung veranschlagte die Stadt damals mit ca. 20.000 €, die jährlichen Kosten für Reinigung, Unterhaltung und Betriebskosten (wie z.B. Strom) mit 10.500 €. Zuviel für die finanzschwache Stadt.

Dass zwischen Absicht und Realisierung allerdings zwei Jahre liegen würden, hätten sich die Kommunalpolitiker nicht träumen lassen: Erst in der vergangenen Woche wurde der Tunnel zugemauert.

Deutsche Meisterschaft im Zielspringen auch in Uslar

Pressemitteilung des Fallschirmclubs Remscheid  e.V. (FCR)

Bei den Deutschen Meisterschaften (DM) im Zielspringen am 6. und 7. Juli in Varrelbusch / Niedersachsen konnten bedauerlicherweise nur zwei Runden gesprungen, zu wenig, um die Titel (Mannschaft, Einzelziel Herren, Einzelziel Damen und Einzelziel Junioren-/ innen) vergeben zu können. Das ist aber wegen anstehender Europa- und Weltmeisterschaften unverzichtbar. Deshalb setzte sich der Präsident des Fallschirmclub Remscheid e.V., Klaus Mathies, mit dem Präsidium des Deutschen Fallschirmsportverbandes zusammen und bot an, die DM in den D-Cup in Uslar (6. bis 8. September) zu integrieren bzw. parallel laufen zu lassen. Dem haben Torsten Kunke, der Bundestrainer der Zieldisziplinen, die Kommissionsmitglieder der Bundeskommission Fallschirmsport und die stimmberechtigten sechs Mitglieder aus dem Deutschen Aeroclub und dem Deutschen Fallschirmsportverband zugestimmt. Mit der Mail vom13. Juli hat der Geschäftsführer des DFV, Ralph Schusser,  dem FCR die zu Gunsten von Uslar  übermittelt. Somit sind der Fallschirmclub Remscheid e.V. und der VfB Uslar nun auch die Ausrichter der Deutschen Meisterschaft im Zielspringen. Klaus Mathies: „Solche Zufälle passieren vielleicht mal alle 20 Jahre – ein Glücksfall! Heißt aber auch größere Aufgaben, größerer Aufwand, und das alles muss jetzt gestemmt werden!“

Veranstaltungen und Termine im Ev. Kirchenkreis

Montag, 15. Juli,, 19.30 Uhr
Wein & Käse – Diakonie Kosovo
Ort: Gemeindehaus (Johann-Sebastian-Bach-Str. 18)
Was macht die Diakonie im Kosovo? Friedhelm Krämer referiert.

Mittwoch 17. Juli, 18 Uhr
Evergreen-Abend mit der MorgenNote
Ort: Versöhnungskirche (Burger Straße 23)
Der Singkreis der Versöhnungskirche „MorgenNote“ hat sich Gedanken gemacht zum Thema „In guter Nachbarschaft lässt sich der Alltag (meist) gut leben!“ Hinter diesem Titel verbergen sich Stichworte wie: Haus, Beruf, Arbeit, Familie, Nachbarn. Hierzu haben wir viele Lieder zusammengetragen und einstudiert, um Sie wieder zum Mitsingen einzuladen! Da Beruf, Familie und Haus für die Frauen allein nur schwer zu bewältigen sind, haben wir uns an diesem Abend männliche Unterstützung einiger Chorsänger eingeladen. Für das leibliche Wohl wird mit alkoholfreien Getränken und Knabbereien in der Pause gesorgt sein. Wie gewohnt werden auch die Song-Texte auf der Leinwand für alle zum Mitsingen sichtbar sein. Durch das Programm führt sie Dolores Johann. Mitwirkende: Instrumentalensemble, Sylvia Tarhan (Leitung).

Sonntag, 21. Juli, 16 Uhr
Klassik am Klavier in der Stiftung Tannenhof
Sergej Klemens spielt im Rahmen der Konzertreihe „Klassik am Klavier“ am Sonntag, 21. Juli, ab 16Uhr im Helene-Härtel-Buchmann-Haus auf dem Gelände der Evangelischen Stiftung Tannenhof, Remscheider Str. 76, , Stücke von Mozart, Beethoven, Schubert, Massenet und Rachmaninoff. Der kasachische Künstler erhielt eine musikalische Ausbildung an den Instrumenten Akkordeon, Oboe und Klavier und studierte am Nationalen Russischen Konservatorium. Seit 1994 konzertiert Sergej Klemens als Konzertpianist. Der Eintritt ist frei. Eine Spende für das weitere Konzertprogramm wird gern entgegengenommen. (Katrin Volk)

Sonntag, 28. Juli, 18 Uhr
Dr. Mojo – Oldies, Blues, Folksongs, solo und unplugged  
Ort: Evangelische Stadtkirche Remscheid (Markt)
Dr. Mojo spielt traditionelle amerikanische Musik: Oldies, Blues, Gospel, Balladen und Klassiker verschiedenster Stilrichtungen. Dazu gibt es unterhaltsame und humorvolle Moderation. Mit Gesang, Gitarre, Bluesharp im Rack, Hi-Hat und Stompin’ Bass - oft gleichzeitig gespielt zählt Dr. Mojo zu den besten Musikern dieser Art. Mit seiner ebenso kraft- wie gefühlvollen Stimme, der variantenreich gespielten Bluesharp, dazu Gitarre und Foot-Percussion erzeugt er eine Klangfülle, wie sie von einem einzelnen Musiker nur ganz selten erreicht wird. Mitwirkende: Klaus Stachuletz (Dr. Mojo). Eintritt: acht €

Wochenrückblick vom 8. bis 14. Juli 2019

Linke vermissen in der Stadt Behälter für Kleinmüll

Für die nächsten Sitzungen des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung sowie des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr nach den Sommerferien hat die Fraktion der Linken den Antrag gestellt, die Verwaltung möge „im gesamten Stadtgebiet Remscheid, an den Orten wo besonders viel Abfall entsteht, Abfallbehälter aufstellen, die es ermöglichen, den Abfall nach Wertstoffarten zu trennen“. Dies solle insbesondere bei der Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes, der Neumöblierung der Alleestraße aber auch an den Remscheider Bahnhöfen und anderen stark frequentierten Orten geschehen. Und um den Nutzern das Mülltrennen zu erleichtern, sollen  „die Einwurföffnungen der Behälter entsprechend farbig markiert und beschriftet werden“. Begründung: Richtige Abfalltrennung sei nachhaltig, schone wertvolle Ressourcen, bewahre die Umwelt vor noch mehr Zerstörung und sei nicht zuletzt kostensparend. Die meisten Wertstoffe im Müll könnten durch die Abfalltrennung sinnvoll recycelt werden. „Die Zunahme der Nutzung des öffentlichen Raumes zur Freizeitgestaltung, eine gestiegene Mobilität und der damit einhergehende Konsum von Take-Away- bzw. To-Go-Produkten führen zu einem steigenden Abfallaufkommen im öffentlichen Raum“, so die Linken. „Um dem achtlosen Wegwerfen oder Liegenlassen kleiner Abfälle im öffentlichen Raum zu begegnen, müssen ausreichend Gelegenheiten geboten werden, diesen Kleinmüll zu entsorgen.“

Anlässlich 150 Jahren Freiherr-vom-Stein-Schule Lennep

Teil II

von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Die Gemeinschaftsgrundschule Freiherr-vom-Stein feierte dieser Tage das 150. Bestehen ihres großen Gebäudes an der Hardtstraße in Lennep. Auch ich bin in den 1950er Jahren dort in die Volksschule gegangen, aber bereits nach dem 1. Schuljahr 1953 wurde ich mit einigen anderen Schülern aufgrund der Veränderung des Einzugsgebiets an die Volksschule "An der Glocke“ an der oberen Kölner Straße überwiesen. Dennoch ist das erste Schuljahr in der Hardtstraße vor meinem geistigen Auge noch sehr präsent, u.a. erinnere ich mich daran, dass man aus mir seinerzeit beim Schreiben einen Rechtshänder machte. Aber es verbindet mich mit dieser Schule auch etwas Familiäres, sie wurde nämlich wie mehrere andere Schulen in Lennep von meinem Urgroßvater Albert Schmidt erbaut.

Am Mollplatz aufgewachsen, habe ich einen erheblichen Teil meiner Kindheit und Jugend in der Lenneper Hardtstraße verbracht, zunächst im städtischen Kindergarten, heute „Kinderhaus Westerholt“, dann in der genannten Volksschule, später im darüber liegenden alten evangelischen Gemeindehaus beim Katechumenen- und Konfirmandenunterricht des Pfarrers Roland Spengler und natürlich in der angrenzenden Albrecht-Thaer-Straße im Hause des CVJM. Um die bauliche Entstehung der genannten Gebäude habe ich mich damals naturgemäß nicht gekümmert, und ich wusste lange Zeit nicht, dass sowohl das Kinderhaus Westerholt wie auch die spätere Freiherr-vom-Stein-Schule auf meinen Urgroßvater, den Lenneper Baumeister Albert Schmidt zurückgehen, und das heute nicht mehr existente Gemeindehaus auf dessen Sohn Arthur. Erst als ich mich später mit der Lenneper Geschichte beschäftigte, lernte ich auch, dass die heutige Hardtstraße (früher auch einmal Vicariestraße) einst ein einfacher, schmaler Gartenweg war und die abbiegende Straßenführung hinauf zum Gemeindehaus eine Zeit lang Schulstraße hieß. Und nach und nach wurde mir auch klar, welche Rolle dabei Albert Schmidt spielte, den später manche Lenneper einfach nur den „Baurat“ nannten.

Der Lenneper Baumeister Albert Schmidt (1841-1932) führt in seiner "Liste der ausgeführten Hochbauten in Lennep und Umgebung (1865-1902)" den Bau der heutigen Freiherr-vom-Stein-Schule als Höhere Bürgerschule für die Jahre 1868/1869 auf. Mit ihr wurde zunächst die Höhere Bürgerschule (zuvor u.a. Höhere Stadtschule) in der ehemaligen Lenneper Kunstgasse, später Knabenschule und Bezirkskommando (s.u.), fortgesetzt. Das seinerzeit neue Gebäude in der heutigen Hardtstraße, ehemals ein tiefliegender enger Fahrweg in "geräuschloser" Gartengegend, errichtete Albert Schmidt nach Entwürfen des mit den Lenneper Industriellenfamilien verbundenen Baumeisters Julius Thomas aus Neuss, mit dem er bereits zuvor beim Bau der Villa Poststraße 5 sowie später bei Fabriken der Wupperorte zusammen arbeitete. Der Neusser Architekt war vom Lenneper Baukomitee aufgrund seiner eingereichten Entwurfsskizzen ausgewählt worden und besaß das besondere Vertrauen auch der Kgl. Regierung.

Die heutige Grundschule an der Hardtstraße auf einer alten Postkarte. Foto: Sammlung Lempe.Die neue Bürgerschule hatte zunächst keine seitlichen Anbauten. Sie erhielt diese erst 1903 bzw. 1908 und durchlief  nach und nach mehrere Funktionsformen, u.a. als Realschule nebst Realgymnasium und Lyzeum, d.h. Höhere Mädchenschule (Foto links). Der Name der Hardtstraße und das Tuchmuseum im heutigen Gebäude verweisen auf die Wichtigkeit der Familie Hardt und ihrer Firmen für das Lenneper Wirtschafts-, Sozial- und Kulturwesen, das oft nur durch die Stiftertätigkeit der führenden Tuchfabrikanten ermöglicht wurde. Einzelne Jahreberichte der Höheren Bürgerschule sind außer in den Archiven auch im Internet dokumentiert, z.B. https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11367562_00001.html bzw. zur https://remscheid.de/leben/bauen/denkmalschutz/146380100000115782.php. Für das Jahr 1894 verzeichnet Albert Schmidt die Schule "An der Glocke" als einen Schulbau,"Volksschule, sechs Klassen, Kölner Straße, amtlich als die "Schule System 3" oder "Schule Bezirk 3" verzeichnet. Da sie an der Kölner Straße 94 etwas zurück lag, ist sie auf historischen Abbildungen der Straßenflucht oft nicht zu sehen.

Die einstige katholische Grundschule an der Mühlenstraßer neben dem Lenneper Feuerwehrgerätehaus. Foto: Sammlung Lempe.Die alte katholische Schule von 1844 an der Lenneper Mühlenstraße, die zeitweilig wegen des Schulraummangels auch die Grundklasse der evangelischen Volksschule aufnahm, ist unter unterschiedlichen Aspekten in der Lenneper Erinnerung präsent. 1848 war in ihr die erste Klasse der Höheren Bürgerschule untergebracht, 1849 diente sie bei der großen Choleraepidemie als Lazarett. Wie viele nach ihm warf auch Albert Schmidt die Frage auf, warum man eine solche Schule ausgerechnet an einem Ort entstehen ließ, an dem durch die hier zusammen fließenden Quellbäche der entstehenden Lennepe der gesamte Unrat der Stadt unabgedeckt versammelt wurde. Das hinderte aber auch ihn nicht daran, 1895/96 das historische Schiefergebäude durch einen großen, jetzt steinernen Neubau zwischen Mühlenstraße und Jahnplatz zu erweitern (Foto links, das Haus links neben der Feuerwehranlage).

Die allgemeine Schulgeschichte Lenneps wiederzugeben ist hier nicht der Ort, und eine umfassende Geschichte der im Jahre 2019 einhundertfünfzig Jahre alt werdenden Schule an der Hardtstraße kann ich gar nicht leisten. Sie wurde auch bereits in der „Geschichte des Röntgen-Realgymnasiums mit Realschule und Lyceum“ beschrieben, die im Jahre 1935 von dem Lenneper Kapitän a.d. Paul Windgassen, selbst Absolvent dieses Gymnasiums, verfasst wurde, und sie lebte in der späteren „Schulgeschichte des Röntgen-Gymnasiums in Remscheid-Lennep“, 1991 herausgeben von Oberstudienrat Dr. Michael Metschies, noch einmal auf.

Volker Schatz gewinnt Gold bei Deutscher Meisterschaft

Volker Schatz mit dem Handbike vorbei an vielen Sehenswürdigkeiten im Herzen von Hamburg.

Triathlon ist mit Sicherheit eine verwegene Ausdauersportart. Schwimmen, Biken und Laufen werden innerhalb eines Wettkampfes nacheinander angetreten. Für einen Rollstuhlfahrer offensichtlich unerreichbar. Aber in Hamburg, bei der größten Triathlon-Veranstaltung der Welt, dem „Hamburg Wasser World Triathlon“, war für den 6. Juli die Deutschen Meisterschaften im Paratriathlon ausgeschrieben. Und dabei trat Volker Schatz aus Remscheid ist in der Rollstuhlklasse an. Der Wasserstart begann wie geplant um 9.02 Uhr in der Alster bei frischen 18 Grad Wassertemperatur. Zunächst ging es um zwei Bojen und am Ende der Schwimmstrecke durch einen ca. 40 Meter langen Tunnel mit schlechten Sichtverhältnissen. Da der Ausstieg über eine Treppe erfolgte standen Helfer bereit, um die Rollstuhltriathleten hochzutragen.

In der Wechselzone musste eine Strecke von ca. 800 Metern mit dem Rollstuhl zurückgelegt werden, um zum Handbike zu gelangen. Die Radstrecke führte die Teilnehmer entlang zahlreicher Sehenswürdigkeiten wie Speicherstadt, Landungsbrücken und Reeperbahn. Der Abschnitt über die Lombardsbrücke ermöglichte einen wunderschönen Blick über die Alster.

Die Laufstrecke wurde im Rennrollstuhl angetreten. Sie führte auf weitgehend flachen, asphaltierten Rad- und Fußwegen in Richtung Norden zur Außenalster. Zwei Abschnitte à jeweils ca. 500 Meter waren allerdings befestigte Sandwege. Auch gab es nur eingeschränkte Überholmöglichkeiten für Rollstuhlfahrer. Die Zielgerade führte Volker Schatz direkt auf das Siegertreppchen zum Deutschen Meister 2019 im Paratriathlon.

Gedankenaustausch mit DGB-Vorstand Remscheid

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch trafen sich der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf und der Vorstand des DGB-Remscheid. Für die fast 10.000 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in Remscheid nahmen Peter Lange als Vorsitzender und die Beisitzerinnen und Beisitzer Erden Ankay-Nachtwein (GEW), Marko Röhrig (IG Metall), Gottfried Meyer (IG Metall) und Sascha Pastwa (ver.di) teil. „Zunächst einmal gab es ein großes Lob, denn unsere 1. Mai-Kundgebung mit internationalem Fest ist in ganz NRW bekannt und ein großes Fest der Arbeit und Vielfalt! Wir sprachen über Bildung, Transformation, Digitalisierung und den ÖPNV“ beschreibt Sven Wolf seine Eindrücke. „Dabei waren wir uns bei vielen Ideen einig, was mich auch nicht verwunderte. Für bessere Arbeitsbedingungen ist unser Plan A mehr Tarifbindung. Wenn das nicht greift, muss als Plan B der von der SPD eingeführte Mindestlohn deutlich erhöht werden.“

„Besonders Bildung ist ein Schlüssel für unsere Region. Wir brauchen gute Fachkräfte, wollen aber auch, dass unsere Schülerinnen und Schüler später zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern unserer Gesellschaft werden. In den Schulen müssen daher wieder mehr Politische Bildung und Arbeitnehmerrechte und Verbraucherrechte auf dem Lehrplan stehen“ betont Erden Ankay-Nachtwein. Peter Lange mahnt: „Unsere Arbeitswelt verändert sich. Leider haben sich noch nicht alle Unternehmen in Remscheid auf den Weg gemacht. Es gibt einige gute Beispiele, für die Industrie 4.0 oder Digitalisierung schon lange keine Fremdwörter mehr sind. Aber auch die Spätzünder müssen jetzt los, sonst verpassen wir eine ganze Entwicklung.“

Marko Röhrig erinnerte daran, dass besonders bei der Abkehr vom Verbrennungsmotor auf unsere Region große Herausforderungen zukommen. „Das müssen wir als Chance verstehen, die aber auch die Unternehmen ergreifen müssen. Die Betriebsräte können hier nur mahnen oder Ideen in die Betriebe einbringen. Denn uns geht es als Gewerkschaftern darum, dass wir auch in Zukunft gute und hoch qualifizierte Arbeitsplätze für möglichst viele Kolleginnen und Kollegen in der Region halten. Was einmal weg ist, ist weg.“

„Besonders beim Thema Bus und Bahn freue ich mich über die Unterstützung des DGB. Unsere Forderung, endlich stündlich mit dem Zug nach Düsseldorf oder Köln zu pendeln, traf auch hier auf volle Unterstützung. Wer die Verkehrswende ernst meint, muss die Angebote besser und die Preise einfacher und günstiger machen“, so Sven Wolf.