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Haussanierung kann die Heizkosten halbieren

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Durchschnittlich 700 Euro haben Bewohnerinnen und Bewohner einer 70 Quadratmeter großen Beispielwohnung im Mehrfamilienhaus im Abrechnungsjahr 2018 fürs Heizen mit Erdgas gezahlt. Vor allem aufgrund des energetischen Zustands des Gebäudes gab es dabei große Unterschiede. Während die Heizkosten in energetisch guten Häusern im Schnitt bei 470 Euro lagen, zahlten Bewohnerinnen und Bewohner von energetisch schlechteren Häusern mehr als doppelt so viel: 980 Euro. Das zeigt der „Heizspiegel für Deutschland 2019“, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online im Auftrag des Bundesumweltministeriums und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. veröffentlicht hat. Die neue Broschüre sowie weitere Informationen zum Heizen beziehungsweise zur Heizungsoptimierung inklusive einer Raumklimakarte – sie unterstützt durch optische Signale beim richtigen Heizen und Lüften ein gutes Raumklima – können kostenfrei bezogen werden von der Stadt Remscheid, Fachdienst Umwelt, Monika Meves, Tel. RS 16 - 33 13 und E-Mail umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de.

Mit dem „Heizspiegel für Deutschland 2019“ lassen sich die Verbräuche und Heizkosten eines Wohngebäudes bewerten. Viele Menschen können mit kleinen Tricks ihre Heizkosten deutlich senken – ohne auf Komfort zu verzichten. Auch hierzu gibt der Heizspiegel Tipps. Wer ein Gebäude besitzt, kann sich noch bis zum 31. Januar 2020 bei Verbraucherzentrale NRW zu einer Energieberatung anmelden. Nach Terminvereinbarung erfolgt eine neutrale Energieberatung im Gebäude und energetische Schwachstellen an Gebäudehülle und Haustechnik werden besprochen. Auf diese Weise entsteht ein „Sanierungsleitfaden“, der bei der Beurteilung notwendiger Maßnahmen behilflich ist. Die Kosten für die 90-minütige Beratung betragen 30 Euro. Terminvereinbarungen unter der Rufnummer 0211 / 33 996 556.

Wenn es um die Heizkosten geht, schauen viele nur auf die Entwicklung der Energiepreise und auf das Wetter. Dabei ist der Sanierungsstand eines Hauses der entscheidende Faktor für Heizkosten und den Klimaschutz. In einem energetisch schlechten Haus sind die Heizkosten – aufgrund des höheren Verbrauchs – im Schnitt mehr als doppelt so hoch wie in einem energetisch guten Haus. Auch die CO2-Emissionen sind in sanierten Gebäuden somit deutlich geringer. In einem energetisch sanierten Mehrfamilienhaus mit Erdgas-Zentralheizung entstehen in einer 70-Quadratmeter-Wohnung pro Jahr etwa 1,5 Tonnen klimaschädliches CO2 durchs Heizen. In einem energetisch schlechteren Gebäude sind es im Schnitt 3,8 Tonnen. Um diesen CO2-Unterschied zu kompensieren, müssten pro Gebäude rund 200 Bäume zusätzlich gepflanzt werden.

Denkerschmette: Programm im Januar

Freitag, 17. Januar, 20 Uhr,
Philosophischer Stammtisch
Identität-Identifikation-Image
Die mögliche Rückkehr aus den degenerativen Auswüchsen menschlicher Existenz.
Es referiert Peter Quedna

Samstag, 18. Januar, 15 Uhr,
Erster Mitsingnachmittag 2020 in der Schmette
Wir begrüßen zusammen mit Ernst Melzer musikalisch das neue Jahr. Jeder der singen kann und singen möchte ist hier herzlich willkommen. Zuhören, summen oder schunkeln geht natürlich auch. Kaffee und Kuchen stehen bereit, der Eintritt ist wie immer frei…
Das Team der Denkerschmette freut sich auf einen gelungenen Nachmittag.

Sonntag, 19. Januar, 15.30 Uhr,
Workshop
Spirituelle Selbstheilung
Thema: Unser Niederes Selbst hat Angst vor ui viel Gutem- unser Höheres Selbst ist das Gute, das echt Gute
Dauer: ca. 3 Stunden
Kosten: 20,- Euro
Leitung: Clemens Müller
Anmeldung unter 02191/ 460 47 11

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Die Zahl der Organspenden muss steigen

Pressemitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt

Heute stimmt der Deutsche Bundestag über die beiden Gesetzentwürfe zur Organspende namentlich ab. Es geht vor allem darum, die Zahl der Organspender in Deutschland zu erhöhen. Denn in Deutschland ist die Zahl von Menschen, die auf ein Spenderorgan angewiesen sind, gleichbleibend hoch. Leider verzeichnen wir aber trotzdem eine zu geringe Bereitschaft zur Organspende. Zwei Gesetzentwürfe stehen zur Abstimmung. Ich stimme für die doppelte Widerspruchslösung. Bei diesem die Menschen bewegenden Thema müssen Lösungsvorschläge gut begründet und abgewogen werden. Die beiden Gesetzentwürfe sind fraktionsübergreifend:

Eine Gruppe von Abgeordneten aus Union, SPD, FDP, Linken und Grünen vertritt die Auffassung, dass einer Organspende ausdrücklich zugestimmt werden sollte. Bürgerinnen und Bürger sollen hier regelmäßig befragt werden, etwa bei der Beantragung oder Abholung neuer Ausweispapiere. Eine andere Gruppe rund um Gesundheitsminister Jens Spahn und den stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Karl Lauterbach wirbt für die Lösung, dass einer Organspende im Vorfeld ausdrücklich widersprochen werden muss. Ich persönlich unterstütze diesen Vorschlag der Widerspruchslösung.

Der Nutzen für kranke Menschen ist enorm. Der Aufwand, widersprechen zu müssen, ist im Vergleich hierzu gering und moralisch zumutbar für diejenigen, die eine Organspende nicht möchten. Hingegen wäre eine regelmäßige Abfrage nach Spendenbereitschaft, wie sie der andere fraktionsübergreifende Antrag vorsieht, eine erhebliche Belastung für diejenigen, die sich mit solchen Fragen gar nicht befassen möchten, was auch ihr Recht ist. Auch das veranlasst mich, der Widerspruchslösung zuzustimmen. Organspende bleibt in jedem Fall freiwillig.

Ich persönlich respektiere die Auffassung vieler Menschen, über den Tod hinaus über ihren Leichnam verfügen zu wollen. Ich bin aber der Auffassung, dass weder mein lebender noch mein toter Körper im materiellen Sinne mir gehört und ich deshalb auch nicht darüber verfügen kann. Es wäre aus meiner Sicht verantwortungslos, die Entnahme von Organen nach dem Tod zu verweigern, wenn dadurch Leid gelindert und Leben gerettet werden kann. Ich hoffe, dass allein durch die öffentliche Diskussion viele Bürgerinnen und Bürger erkennen, dass die Bereitschaft zur Organspende wichtig ist und Leben rettet.

Kinobesucher scheuen vor Vandalen zurück

„Vandalismus im P&R-Gebäude am Hauptbahnhof“, überschrieb der Waterbölles am 24. Dezember eine Pressemitteilung der Stadt Remscheid. In dem Parkhaus hatten Unbekannte mehrere Türen des Treppenhauses und des Aufzugs eingeschlagen und schwer beschädigt. In der 13. Etage bestand sogar die Gefahr eines Absturzes in den Aufzugsschacht. Zur Sitzung des Ausschusses für Bauen, Gebäudemanagement, Liegenschaften und Denkmalpflege am Dienstag hatte daraufhin die SPD-Fraktion den Antrag gestellt, die Verwaltung möge ihre Überlegungen für eine noch weitergehende Vandalismusprävention im P+R-Parkhaus am Remscheider Hauptbahnhof in der nächsten Sitzung des Gremiums vorstellen. An einer Videoüberwachung gehe wohl kein Weg vorbei.

Dem stimmte für die CDU Rosemarie Stippekohl  mit Hinweis auf den „Vandalismus in der übelsten Form“ (der Technische Beigeordnete Peter Heinze) vor Weihnachten zu: „Da bleibt uns gar nichts anderes übrig angesichts von Menschen, die noch weniger im Hirn haben als Stroh“. Und Bezirksbürgermeister Otto Mähler ergänzte, die Investition in eine Videoüberwachung sei durch die bisherigen Schäden bzw. die Kosten für deren Beseitigung gerechtfertigt.  Jürgen Kucharczyk (SPD): „Jetzt ist Ende Gelände; da muss etwas passieren!“ Allerdings sei eine Videoüberwachung nicht wirkungsvoll, wenn das Videosignal auch rund um die Uhr unter Beobachtung bleibe.

Ralf Wieber (CDU) verwies auf die Unternehmen im Umfeld des Hauptbahnhofs: „Die haben auch ein großes Interesse am mehr Sicherheit!“ Als Beispiel nannte er Jörg Bender, Geschäftsführer des Cinestar-Kinos: „Herr Bender hat mir berichtete, gerade ältere Menschen würden sich nicht mehr ins Parkhaus trauen; ihm seien deshalb schon Kinobesucher weggeblieben!“

Vor 25 Jahren starb Robert Schumacher

Pressemitteilung des SPD-Unterbezirks Remscheid

Am Dienstag jährte sich zum 25. Mal der Todestag des ehemaligen Remscheider Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid, Robert Schumacher. Der am 13.1.1936 in Remscheid geborene Schumacher gehörte seit 1963 der SPD an und wurde bereits 1964 in den Rat der Stadt Remscheid gewählt. Von 1972 an führte er die SPD-Fraktion im Remscheider Stadtrat. Ab 1980 vertrat Schumacher drei Wahlperioden lang als direkt gewählter Abgeordneter Remscheid im Landtag von Nordrhein-Westfalen.

Robert Schumacher gehörte gemeinsam mit Remscheids Alt-Oberbürgermeister Willi Hartkopf (Amtszeit von 1968 bis 1989) und dem ehemaligen Sozialdezernenten Karl-Manfred Halbach (Amtszeit 1980 bis 2001) zu den prägenden Persönlichkeiten der Remscheider SPD und der Remscheider Stadtpolitik. In ihre Amtszeit fielen bedeutende Entscheidungen, die das Gesicht und die Entwicklung unserer Stadt nachhaltig positiv geprägt haben. Stellvertretend nennen wir die Sanierung der Lenneper Altstadt, den Bau der Birgdenkamper Brücke und das Allee Center.

Robert Schumacher hat stets mit ganzer Kraft für Remscheid gearbeitet. Hierbei hat er oft seine persönliche Gesundheit vernachlässigt. Als er am 14.1.1995, einen Tag nach seinem 59. Geburtstag nach kurzer schwerer Krankheit starb, ging eine Ära in der Remscheider Kommunalpolitik zu Ende. An Robert Schumacher erinnert heute eine Straße vor dem Lenneper Bahnhof. Seine Leistungen für unsere Stadt verdienen es, dass man ihn Erinnerung behält.

Die Remscheider SPD und die SPD-Ratsfraktion werden, gemeinsam mit politischen Weggefährten und der Witwe am kommenden Samstag, 18. Januar, um 10 Uhr auf dem Städtischen Waldfriedhof in Reinshagen einen Kranz am Grab von Robert Schumacher niederlegen.

Fahrdienst zu den Friedhöfen ist nicht in Sicht

Die Fragen der SPD-Fraktion in der Sitzung des Seniorenbeirats vom 21. November – . Kann ein Fahrdienst für ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen zu den Friedhöfen im Stadtgebiet eingerichtet bzw. angeboten werden? Ist ein Friedhofsmobil in Remscheid umsetzbar? – hat die Verwaltung jetzt zur Beiratssitzung am 23. Januar beantwortet, nachdem die Stadtwerke dazu Stellung genommen hatte.  Demnach ist es „aus Gründen der baulichen Gegebenheiten nicht möglich, die Friedhöfe im Stadtgebiet mit Bussen im Rahmen des ÖPNV anzudienen. Die Straßen, die dann zu befahren wären, sind nach aktuellem Stand nicht für den Busverkehr ausgelegt. Teils liegt es an dem Straßenquerschnitt in Verbindung mit der jeweiligen Verkehrssituation vor Ort oder fehlenden Wendeschleifen, teils an dem Ober- bzw. Unterbau der Straßen.“

Anfrufsammeltaxi- oder Taxibusverkehren seien für den Friedhof Papenberg schon einmal angeboten worden, so die Stadtwerke weiter. Aber: „Die Nachfrage tendierte ...damals gegen Null. Um für dieses Thema ein nachhaltiges Konzept zu entwickeln, halten wir es für sinnvoll, diese Belange bei der anstehenden Fortschreibung des Nahverkehrsplans entsprechend zu berücksichtigen.“

Was den Betrieb eines Friedhofsmobils nach dem Beispiel von in Düsseldorf, das innerhalb einesFriedhofs Besucher zu den Gräbern und wieder zurück befördert, sehen sich die Stadtwerke Rem scheid „als Betreiber des öffentlichen Personennahverkehrs nicht in der Verantwortung“.

De Schlüffkes

Ech küant de Kattenmüter in de Fott treden, ne wat hangk ech nen rechtegen Frack op die Drecksäcke.

Ett riant un riant un dann dacht ech bie mir, datt ech de Katten nich füar die Düar lott, damet se mir nech malad wöaren.

Do kuam ech owens uat dem Dorpe. Ech woar ens ewen wiar iankoopen, damet de Kaal ens

enn ordentlechen Peards-Suarbroden kregt, do wual ech in miane Schlüffkes. Die hangk ech vorne an de Husdüar stongk, domet ech met de nasse Schuohe nit dur de Bude luapen muass.

Ech deit, datt es ewer enn kuomisch Gefühl so nate. Ech kieak noh unn dann hangk se mir doch tatsechlech für lauter Buoshi‘et in de Schlüffkes gepisst, weil ech se nit ruat gelooten hangk. Kianer van denn Drecksäcken woar te senn. Alle vier haren sech verstoppt. Do hätt man doch drai Kattendriethüsken unn dann pissen se emmer noch hin wo se wualen. Ech wias jo nit wer datt woar.

Ech bin strackes mett denn Schlüffkes füarsechtig in die Köche gegangen. Ech hand se im Spülstian uutjeschött und ordentlech jeschruppt. Opp dem Owen tem drüjen oppjestault. Dann muasst ech de Suomerschlüffkes uut demm Schaap hollen. Mett decke Socken muss datt molls gonn, biss die angern wider drüech send.

Denn owend goff ett molls kian lecker Kattenowendeeten. Nu kuament se ruut opp ett riant, schni’et, odder de Weiltungergang kümmt. Noch ens mak ech datt nich mett. So ne Quaasere’i, wie datt woar, ewwer datt sind kiane Katten, sondern rechtege Dreckmüter.

Ett jütt en ni’eue Zeitengk för dat Bergesche „Dat bergsche Woart“. Do drenn jütt ett nur Berichte in bergeschem Platt. Nech nur vam Remsched. Datt Bergesche ess gruat. Am Soterschdag denn 25. Jannewar wüard datt „Blatt opp Platt“ füargestault im Niederbergischem Museum in Wülfrath aff nommendags 15 Uhr. Ech han watt dofür jeschrewen und bin och bie der Fürstellengk dobie, mett dem Kaal. Enn paar Exemplare der ni’euen Zeitengk, breng ech mett noh Remsched und wer Interesse hätt, kann sech an mech wenden z.B. öwer Fazzebook bie die Gruppe: Vertellkes opp Platt. In de Denkerschmette lege ech för önk och en paar Exemplare parat. Vle’ist och en paar in ett Roothus bie de Flyer. Ett kost nix, alles ömmesöß.

So, nu muass ech ens kieken, op mieane Schlüffkes widder drüg send. Ech kann kaule Quanten.  Ett ess jo Wengkter, auch wenn de Temperatur nich donoh uutsüüt.

Bös Strackes
 önker Klärchen

Moscheevereine informieren über Berufskollegs

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Unter der Überschrift „Ist der Weg zum Berufskolleg ein Umweg oder Abkürzung für mein berufliches Ziel!?“ laden der ATIB Remscheid Türkischer Kulturverein e.V., die Islamische Gemeinschaft Milli Görüş e.V. und der Türkische Kultur- und Sportverein e.V. Jugendlichen der Altersklasse 14 bis 16 Jahre und deren Eltern zu einer offenen und kostenfreien Informationsveranstaltung für Sonntag, 19. Januar, um 14 Uhr in die Vereinsräumlichkeiten des ATIB e.V., Industriestraße 25, ein. Die Veranstaltung wird vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Remscheid und den Moscheevereinen organisiert, um Jugendliche und Eltern über das System der Berufskollege in der Region zu informieren. Als Referent ist Achim Zyto, stellvertretender Schulleiter und Vorsitzender des Studienzentrums Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Remscheid, eingeladen. In der Veranstaltung erhalten Eltern und Jugendliche Antworten auf diese Fragen:

  • Kenne ich mich mit dem System Berufskolleg aus?
  • Welche Berufskollegs gibt es in meiner Region?
  • Welches Berufskolleg ist für mein berufliches Ziel das Richtige?

Beratungs- und Anmeldetag am KKB Remscheid

Pressemitteilung des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs

Am Samstag, 1. Februar, findet bei uns von 10 bis 14 Uhr erstmals ein zentraler Beratungs- und Anmeldetag für das Schuljahr 2020/21 statt. An diesem Tag freuen wir uns auf die interessierten Schülerinnen und Schüler sowie Eltern aller unserer Bildungsgänge

  • Ausbildungsvorbereitung für Ernährung und Versorgung,
  • Berufsfachschulen (Assistenten für Ernährung & Versorgung, Kinderpflege, Sozialassistenten),
  • Fachoberschule für Gesundheit und Soziales,
  • Berufliches Gymnasium für Gesundheit und
  • Fachschule für Sozialpädagogik (ErzieherIn)

An diesem Tag werden wir ein Großaufgebot an Personal zur individuellen Beratung und Begleitung bei der EDV-Anmeldung bereitstellen. Gleichzeitig können ein erstes Kennenlernen unserer Schule, unserer ansprechenden Fachräume sowie der Lehrkräfte stattfinden. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen im Hauptgebäude des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs, Freiheitstr. 14. Bitte bringen Sie an diesem Tag (wenn vorhanden) bereits Ihre Bewerbungsunterlagen wie Bewerbungsschreiben, Lebenslauf mit Passbild, Kopie des letzten Zeugnisses sowie die ausgedruckte und unterschriebene Online-Anmeldung mit. Unser Anmeldeportal www.schueleranmeldung.de ist vom 31. Januar bis zum 13. März geöffnet. In diesem Zeitraum können jeden Mittwoch von 13.20 bis 15 Uhr die Bewerbungsunterlagen in unserem Sekretariat eingereicht werden. (Carolin Wolf, Nina Falkenhain)

Aktionsbündnis fordert Initiative des Landes NRW

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wann setzt Ministerpräsident Armin Laschet seine Zusage um und legt zeitnah mit dem Bund konkrete Vorschläge zur Lösung des kommunalen Altschuldenproblems gemeinsam mit den betroffenen Kommunen vor? Diese Frage stellen sich zu Jahresanfang die Verwaltungschefs und Kämmerer von bundesweit 70 Mitgliedskommunen mit neun Millionen Einwohnern im Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte". Dazu die Bündnissprecher Oberbürgermeister Ulrich Scholten (SPD) aus Mülheim an der Ruhr, Oberbürgermeister a.D. Dr. Bernhard Matheis aus Pirmasens (CDU), Bürgermeister Dirk Glaser aus Hattingen (parteilos), Stadtdirektor und Stadtkämmerer Dr. Johannes Slawig aus Wuppertal (CDU) und Stadtdirektor und Stadtkämmerer Jörg Stüdemann aus Dortmund (SPD): "Wir setzen darauf, dass Nordrhein-Westfalen als Bundesland mit den meisten betroffenen Städten, Gemeinden und Kreisen vorangeht und das Angebot von Bundesfinanzminister Olaf Scholz annimmt, den für Kommunalfinanzen gesetzlich zuständigen Ländern mit Bundesmitteln beizustehen und die Hälfte der Liquiditätskredite in Höhe von derzeit 42 Milliarden Euro zu übernehmen. Die von den Gesetzgebern beim Aufbau unseres Sozialstaates weitgehend unverschuldet zur Aufnahme von Liquiditätskrediten getriebenen Kommunen werden sich selbstverständlich nach Kräften beteiligen.“ Das Aktionsbündnis wendet sich mit seinem dringenden Appell direkt an den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten, weil er dem Aktionsbündnis vor einem Jahr schriftlich die Beteiligung des Landes am Abbau der Kommunalschulden zugesagt hat. Dazu die Bündnissprecher: "Wir zweifeln nicht, dass der Ministerpräsident Wort hält. Jetzt müssen den Worten Taten folgen.“

„Die Zeit ist günstiger denn je. Deshalb müssen die klaren Signale aus der Bundesregierung in Bund und Ländern aufgegriffen werden. Die struktur- und finanzschwachen Gemeinden brauchen Unterstützung, um nachhaltig wieder in ihre Infrastruktur investieren zu können. Die Unterstützung von Bund und Land ist alternativlos. Aus eigener Kraft hat Remscheid seit 2016 bereits 83 Mio. Euro Liquiditätsschulden abbauen können, so sank der „kommunale Dispositionskredit“ von seinem Höchststand mit 625 Mio. Euro in 2015 zum Ende des vergangenen Jahres auf 542 Mio. Euro. Wir sind also willens, unseren Anteil zu tragen. Der überwiegende Teil der Verschuldung ist der fehlenden Gegenfinanzierung von Aufgaben durch Bund und Länder geschuldet. Deshalb müssen sich Bund und Länder nun endlich auf eine Altschuldenlösung verständigen und den verschuldeten Kommunen bundesweit eine dauerhafte Perspektive aufzeigen“, erläuterten Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Stadtkämmerer Sven Wiertz.

Das Bergische, ein Hotspot für Innovationsstärke

„Ich freue mich, dass wir hier in der Region trotz der zahlreichen weltpolitischen und sonstigen Unsicherheiten eine Aufbruchstimmung wahrnehmen können. Wir haben es immerhin in den letzten Tagen des Jahres 2019 noch geschafft, ein tiefes Tal endlich zu durchschreiten. Ich meine das zähe Ringen um die Rücknahme der vollkommen unnötigen Klageverfahren zum geplanten Designer Outlet Center (DOC) in Remscheid. Nach den entsprechenden Entscheidungen der Wuppertaler Stadtpolitik hat es doch tatsächlich noch im alten Jahr einen Notartermin gegeben und die gegenseitigen Klagen sind vom Tisch. Welch große Freude! Ich möchte nochmal allen Beteiligten ganz herzlich danken, dass dieser Stachel im ansonsten gesunden Fleisch der bergischen Zusammenarbeit nun endlich gezogen worden ist. Auch unsere IHK hat einen gehörigen Anteil an dieser Entwicklung und jetzt können wir endlich nach vorne schauen!“, sagte IHK-Vizepräsident Christian Busch, Geschäftsführender Gesellschafter der Firma Walbusch in Solingen, beim gestrigen Neujahrsempfangs der Bergischen IHK in der Historischen Stadthalle Wuppertal. Er sprach in Vertretung des kurzfristig erkrankten IHK-Präsident Thomas Meyer. Begrüßt hatte zuvor IHK-Hauptgeschäftsführer Michael Wenge die zahlreichen Gäste aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung. Dabei hatte er der Wuppertaler Tourismuszentrale geraten, auf ihrer Homepage nicht mehr auf die Nähe zu Köln oder Düsseldorf hinzuweisen, nachdem der US-Fernsehsender CNN Wuppertal zu einem der Top 20 Reiseziele des Jahres 2020 erklärt habe („railway in the sky“).

„Die Wuppertaler Schwebebahn oder die Müngstener Brücke zeugen von der Innovationskraft und den Visionen der Bergischen Unternehmer, Planer und Ingenieure“, so Christian Busch. Längst sei das Bergische Städtedreieck ein Hotspot für Innovationsstärke und Wettbewerbsfähigkeit. „Die meisten Patente pro 100.000 Beschäftigte kommen aus unserer Region und, gemessen an der Bruttowertschöpfung, geben wir mit 862 Millionen Euro deutlich mehr für Forschung und Entwicklung aus, als jede andere Wirtschaftsregion Nordrhein-Westfalens.“

Bei den Wuppertaler Stadtwerken nähmen in den nächsten Monaten zehn Wasserstoffbusse ihre Fahrt auf; weitere wurden folgen. „Das bedeutet mehr Klimaschutz, bessere Luft und weniger Lärm – und eine komfortable und zukunftsträchtige Fortbewegungsart für die Bürgerinnen und Bürger. Und noch besser: Der Strom für die Erzeugung des notwendigen Wasserstoffes wird in der hiesigen Müllverbrennungsanlage gewonnen!“ Und Solingen habe durch die O-Busse eine optimale Ausgangslage, um den ÖPNV emissionsfrei zu gestalten. durch die Kombination der bewährten O-Bus-Technik mit der neuesten Batterietechnologie eine völlig neue Busgeneration („BOB“) entwickelt; diese werde den Solinger ÖPNV vollständig elektrifizieren.

Auch Remscheid kam in der Rede vor. Zitat: „In Rem scheid ist mit der Gründerschmiede – einer Initiative der Wirtschaftsjunioren – schon viel frischer Wind eingekehrt, und die Institution wächst und wächst!"

Waterbölles: Woran er das festmacht, sagte Christian Busch allerdings nicht.

Zu wenige Schuleingangsklassen vorgesehen

Pressemitteilung der SPD

„Der vorhandene Mangel an Lehrerinnen und Lehrern darf nicht auf dem Rücken der Kinder abgeladen werden!“ so Erden Ankay-Nachtwein, Sprecherin der SPD im Schulausschuss. Die Zahlen des jüngsten Verwaltungsberichts über die Anzahl der Schulneulinge warfen im Schulausschuss am 8. Januar einige Fragen über die Anzahl der neu einzurichtenden Schuleingangsklassen in Remscheid auf. Die Mitteilungsvorlage der Verwaltung spricht von 1010 angemeldeten Kindern, die bei dem angesetzten Richtwert von 23 Kindern pro Klasse bei Ausschöpfung der Limits zu ca. 43 Eingangsklassen im Stadtgebiet führen könnte. Doch plant die Schulverwaltung im kommenden Schuljahr 2020/2021 lediglich die Einrichtung von 39 Klassen und nimmt damit im Schnitt größere Klassenstärken in Kauf. Das Limit von 43 einrichtbaren Schuleingangsklassen nutzt die Verwaltung folglich nicht aus.

Zugleich legt die frisch veröffentlichte Remscheider Schulstatistik (Stand: 10/2019) nahe, dass die im Schnitt höhere Schülerzahl nicht gleichmäßig über alle Remscheider Grundschulen verteilt werden wird, sondern einzelne Grundschulen, insbesondere die in Stadtteilen mit erhöhter Bedarfslage, überproportional mit Anmeldungen „belastet“ werden. Das könnte gegebenenfalls dazu führen, dass einzelne Kinder nicht von der dreijährigen Schuleingangsphase profitieren und damit langfristige Nachteile haben werden. Auch kann eine individuelle Förderung bei größeren Klassen weniger berücksichtigt werden. Damit wird der Heterogenität im Klassenverband ausgerechnet in Stadtteilen mit höherem Bedarf keine Rechnung getragen.

Die diesbezüglichen Nachfragen der SPD-Fraktion im Ausschuss wurden durch die Verantwortlichen der Schulverwaltung in weiten Teilen negiert. Erden Ankay-Nachtwein: „Deshalb fordert die SPD-Ratsfraktion trotz schwieriger Versorgungslage mit Lehreinnen und Lehrern sowie Räumen die Einrichtung der maximal zulässigen Anzahl an Schuleingangsklassen (43 Klassen) und die Vermeidung einer überproportionalen Zuteilung an Schulneulingen an einzelne Schulstandorte.“