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Immer wieder gerne ins Deutsche Werkzeug-Museum

Werkzeuge ganz fein und elegant
Historische Musterbücher und Kataloge.
Heutzutage werden Werkzeuge wie andere Waren häufig über das Internet verkauft. Anfragen von Kunden können innerhalb von Sekunden beantwortet werden und der Ort, das Land oder der Kontinent spielen dabei keine Rolle. Das war früher ein wenig anders. Die Hersteller und die Händler mussten häufig lange Reisen auf sich nehmen und Ihre Waren entweder per Musterkoffer, Katalog oder Musterbuch anbieten. Wir zeigen Ihnen die Herstellung, die Druckereien sowie die ganze Bandbreite dieser außergewöhnlichen Exponate - von sachlich informativ bis ästhetisch ansprechend.
Museumsleiter Dr. Andreas Wallbrecht wird am 1. August ab 14.30 Uhr einen kleinen Einblick in das Thema und die Ausstellung geben. Freuen Sie sich auf einen unterhaltlichen Nachmittag.
Die Ausstellung "Werkzeuge ganz fein und elegant - Historische Musterbücher und Kataloge" wird DWM bis 4. November zu sehen sein.

Sonntag, 12. August, 14 - 17 Uhr
Contor-Café
Sonntags auf dem Hasten leckeren Kuchen essen und frischen Kaffee trinken gehen, das fällt schon wirklich schwer. Das wollen wir ändern. Am 12. August von 14 bis 17 Uhr ist die nächste Möglichkeit dazu. In unserer „guten Stube“, unserer Halle, öffnen wir einmal im Monat jeweils am zweiten Sonntag das Contor-Café. Mit Sicherheit wird wieder gutes Wetter sein, und dann können Sie direkt vor dem Haus Cleff im Schatten unter den Bäumen sitzen. Ein ganz besonderes Erlebnis mit Blick ins Tal in Richtung „Alte Straße“.
Der leckere Kuchen wird immer frisch von der Arbeit Remscheid wie von der eigenen Mutter oder Oma nach alten Rezepten gebacken. Selbstverständlich gibt es frischgebrühten Kaffee oder Tee dazu.
Die Produktionsschule "Catering und Eingemachtes" von Arbeit Remscheid wird von einem Koch geleitet und engagierte Jugendliche werden dabei an diesen Arbeitsbereich herangeführt, so dass sogar noch eine soziale Komponente mit hinzukommt. Genießen Sie die Leckereien in einem besonderen Ambiente direkt neben der großen Dampfmaschine. Wenn Sie dann noch mögen, bietet sich ein Gang durch das Museum an.

Dienstag, 21. August, 11 - 13 Uhr
Fahrradreifen flicken
Workshop mit Torsten Kosela vom Fahrradgeschäft Hasten
Unter der fachkundigen Leitung von Torsten Kosela vom Fahrradgeschäft Hasten könnt Ihr das Flicken von Reifen und damit verbundene Tricks erlernen. Dies hilft, wenn das Fahrrad nach dem Winter mit platten Reifen aus dem Keller geholt wird oder auch unterwegs bei einer Fahrradtour. Du kannst Dir selber helfen und musst nicht auf Hilfe warten. Ihr könnt aber sicher sein, dass es noch viel mehr Tricks vom Fachmann gibt. Weißt Du, wie man ein Lager einstellt. die Kette kürzt oder das Licht repariert? Nein, dann kannst Du hier ganz viel lernen.
Dieses Angebot passt hervorragend in unser ständiges Programm, da es für Besucher, die mit dem Fahrrad kommen und eine Panne haben, im Museum schon seit Jahren Hilfe gibt: Ein kleines Reparatur-Set enthält u.a. Material zur Behebung von Reifenschäden und das dafür nötige Werkzeug, Ersatzventile, Schutzhandschuhe sowie eine Abdeckplane. Für alle, die auf ihrer Tour von schlechtem Wetter überrascht werden, liegt für die Weiterfahrt außerdem ein Regenponcho bereit. Dieser Service ist kostenlos, über eine kleine Spende an den Förderkreis würde sich das Museum jedoch freuen. Eine Anmeldung ist nicht nötig, die Materialkosten betragen vier Euro.

Nachfolgend die Jahresübersicht:

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Programm von Treppenhaus und Gartenzaun

„Treppenhaus und Gartenzaun“ heißt seit zehn Jahren die ehrenamtliche Nachbarschaftsgruppe, die aus dem Modellprojekt „Wohnquartier4“ entstanden ist. Den Bewohnerinnen und Bewohnern auf dem Hohenhagen bietet sie jedes Jahr in den Sommerferien ein kleines Sommerprogramm. In diesem Jahr wurde auch ein neues Tipi angefertigt undf wird am 27. Juli auf dem Gelände des Stadtteil-und Gemeindezentrum "die Esche", Eschenstr. 25, zu sehen sein. Dort finden auch die übrigen Angebote statt.

Freitag, 20.Juli um 15 Uhr
Der Darm, das unbekannte Wesen.
Vortrag ca. 1 ½ Std., Teilnahme kostenlos, kleine Spende erbeten. Snacks und Getränke stehen bereit. Anmeldung bis 16. Juli.

Freitag, 27. Juli um 17 Uhr
Lagerfeuer und ein neues Tipi
Grillwurst und Stockbrot mit musikalische Begleitung am Lagerfeuer und Einweihung des neu gefertigten und farbenfrohen Tipi. Mit spannenden Indianergeschichten. Ein bunter Abend für jung und alt. Anmeldung bis 23. Juli.

Freitag 17. August um 15 Uhr (Einlass 14.45 Uhr)
Die schon traditionelle Bergische Kaffeetafel
Mit allem dröm on dran. Kosten: sechs € /Person,  Kinder bis 12 Jahre drei €. Anmeldung bis 13. August.

Freitag 24. August um 15 Uhr
Haases Papiertheater
Eine Rundreise durchs Bergische Land mit verschiedenen Verkehrsmitteln. Und immer wieder heißt es: „Bitte umsteigen“. Anschließend gibt es Schmalz- und Kottenbuttern und Getränke
Kosten: fünf € /Person,  Kinder bis 12 Jahre drei €. Anmeldung bis 20. August.

Kontakt: Martina Andres 02191 / 34 25 01; Filomena Merten 02191 / 38 50 99.

Neue Informatik-Studiengänge ab Oktober

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Ob künstliche Intelligenz, maschinelles Lernen, Deep Learning, Big Data oder Internet of Things – digitale Technologien sind von großer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft. Zu diesem Ergebnis kommt der Digitalverband Bitkom in einer repräsentativen Befragung. Dass viele Unternehmen trotzdem zurückhaltend beim Einsatz sind, läge u.a. an fehlenden Fachkräften, so 42 Prozent der Befragten. Abhilfe – zumindest für die Bergische Region – schafft ein neues Angebot der Universität Wuppertal: Zum Wintersemester 2018/19 starten dort ein Bachelor- und ein Master-Studiengang Informatik. Der Bachelor-Studiengang dauert sechs Semester und schließt mit dem Bachelor of Science (B.Sc.) ab. Der entsprechende Master umfasst vier Semester. Für beide Programme gilt: Es gibt keinen NC, und die Einschreibung ist bereits jetzt möglich. Entsprechende Formulare sind unter www.studierendensekretariat.uni-wuppertal.de zu finden.

„Die Studierenden lernen u.a., Hard- und Software zu entwickeln, Technologien der künstlichen Intelligenz und des Deep Learning zu beherrschen sowie IT-Systeme zu betreiben“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Anton Kummert. „Darüber hinaus erhalten sie Einblicke in die Analyse von Geschäftsabläufen und technischen Prozessen, um sie in Software abzubilden oder mit Software zu steuern“, so der Dekan der Fakultät für Elektrotechnik, Informationstechnik und Medientechnik weiter. Auch die Konzeption komplexer IT-Systeme und Projektmanagement stehe auf dem Lehrplan.

„Das Interesse der Wirtschaft an Absolventinnen und Absolventen mit diesen Kompetenzen ist groß“, urteilt Prof. Dr. Michael Günther, Dekan der Fakultät für Mathematik und Naturwissenschaften. „Durch die wachsende Bedeutung von Computern und Digitalisierung in allen Lebensbereichen werden sie in nahezu jedem Unternehmen eingestellt – nicht nur in IT-Firmen. Zudem binden wir die Studierenden frühzeitig in unsere Forschungsarbeiten zu künstlicher Intelligenz und Data Analytics ein.“ Gerade im Bergischen Land finde sich eine Vielzahl potenzieller Arbeitgeber für junge Menschen mit diesem Know-how. (https://www.fk6.uni-wuppertal.de/studium/studiengaenge/informatik.html)

Im Wald und bei den Spinnen

Auch in der zweiten Woche der Sommerferien bietet die Natur-Schule Grund an zwei Tagen das Ferienprogramm "Natur".
Am Donnerstag, 26. Juli, heißt es für Kinder im Grundschulalter: "Naturdetektive im Wald". Unter Anleitung der erfahrenen Umweltpädagogin Stefanie Barzen geht es in den Wald, um Tiere, Pflanzen und Pilze zu entdecken. Wie sie heißen und wie sie leben, erläutert die Biologin an ausgewählten Arten.
Am Freitag, 27.Juli, wird es dann zumindest für einige TeilnehmerInnen deutlich "gruseliger". Unter dem Motto "Die spinnen - die Spinnen" gehen die teilnehmenden Kinder im Haus und im Außengelände auf Spinnenpirsch.
Dem Wetter angepasste Kleidung und entsprechendes Schuhwerk sowie eine kleine Zwischenmahlzeit sind nötig, da die Gruppen bei jedem Wetter auch eine Zeit außer Haus verbringen werden! Die Veranstaltung richtet sich an Kinder im Alter von sieben bis zwölf Jahren. An beiden Tagen dauert das Ferienprogramm von 10 bis 13 Uhr. Die Teilnahme kostet acht Euro je Termin und Kind.Wegen Begrenzung der Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bis jeweils spätestens zwei Tage vorher unbedingt erforderlich: info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de  oder Tel. RS 3748239

Schwimmen mit Doc Esser im Freibad Eschbachtal

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Autogrammstunde mit Doc Esser gibt es am Sonntag, 22. Juli, um 12.30 Uhr im Freibad Eschbachtal Wer Interesse hat, kommt vorbei, schwimmt ein paar Runden (Kurzschwimmertarif ab 18 Uhr), lässt sich mit Doc Esser fotografieren und bekommt von ihm ein Autogramm. Schon seit ein paar Jahren kommt Doc Esser regelmäßig ins Freibad Eschbachtal und schwimmt dort seine Runden. Der Arzt im Sana-Kinikum ist begeisterter Sportler und Musiker, hat ein Buch geschrieben und eine eigene Fernsehsendung im WDR. Vergangene Woche war er in der WDR-Talökshow „Kölner Treff“ zu Gast. Wie er das alles schafft und was das Freibad Eschbachtal damit zu tun hat, verriet er Karin Ittermann, Mitarbeiterin des städtischen Fachdienstes Sport und Freizeit, in einem Interview.

Karin Ittermann: Was bedeutet das Freibad Eschbachtal und die aktive Pause für Sie?

Doc Esser: Als ich vor drei Jahren meine Stelle in Remscheid angefangen habe, suchte ich händeringend ein Freibad für die Sommersaison. Seit gefühlt 1000 Jahren nutze ich den Schwimmsport, um meinen „Wahnsinn“ in Zaum zu halten. Schwimmen entspannt mich, ich kann im wahrsten Sinne „Abtauchen“ und fühle mich danach immer komplett geistig regeneriert und körperlich zumindest  teilrestauriert. Umso mehr habe ich mich gefreut, als ich das Freibad Eschbachtal entdeckt habe. Optimaler geht’s nicht: Wunderschön gelegen, nahe an meiner Arbeitsstelle und mit viel Enthusiasmus und Leidenschaft betreut. Für mich eines der schönsten Freibäder (und ich kenne so ziemlich alle).

Karin Ittermann: Wie sind Sie zum Fernsehen gekommen?

Doc Esser: Purer Zufall. 2005, 2006 hatte ich keine Lust mehr auf die Musikindustrie und die Musikindustrie nicht mehr auf mich. Deswegen habe ich mich sehr über ein Jobangebot als Arzt gefreut und dankend angenommen. Einige Jahre später hat es mir aber wieder musikalisch in den Fingern gejuckt und ich habe neben meiner Arbeit als Arzt für neue Künstler komponiert und produziert. Im Rahmen der Vermarktung war ich bei einer großen Künstleragentur vorstellig, die aber deutlich mehr Interesse an mir als Arzt als an der Sängerin, die ich produziert hatte, zeigte. Kurz danach hatte ich mein erstes Casting und anschließend meine ersten Aufzeichnung für den WDR. Damit war der Stein ins Rollen gekommen.

Karin Ittermann: Wie bekommen Sie alles unter einen Hut?

Doc Esser: Auch wenn man es mir nicht ansieht und auch nicht glaubt: Ich habe ein ziemlich gutes Zeitmanagement und bin recht diszipliniert. Außerdem brenn´ ich für all diese Dinge mit Leidenschaft und Hingabe und muss mich nie zu irgendwas zwingen. Sollte das mal der Fall sein, würde ich die jeweilige Sache sofort beenden. Es gibt nichts Schlimmeres als Dinge nicht tun dürfen können sondern Dinge tun müssen. Und wer diesen Satz verstanden hat…

Karin Ittermann:  Ein paar Worte zu Ihrem Buch noch, Kittel Keime Katastrophen?

Doc Esser: Und jetzt schreibt der Kerl auch noch ein Buch…..JA tut er. Und zwar weil das Krankenhaus nach wie vor ein Mysterium für viele Patienten ist. Scheinbar gefangen in einer riesigen Maschinerie, ohne Einfluss auf das äußere Geschehen und komplett abhängig von der Pflege und von Ärzten, die dann noch nicht mal so gut aussehen wie George Clooney. Und jetzt kommt MEIN Buch: Hier erkläre ich nämlich, wie man einen Krankenhausaufenthalt nicht nur problemlos überlebt, sondern auch noch was Gutes daraus mitnimmt. Ich gebe Tipps und Tricks, wie man als Patient das Verhältnis zur Pflege und den Ärzten optimiert, in der Hoffnung, so auch schneller gesund zu werden. Das ganze natürlich auf humorige Art und Weise und mit vielen persönlichen Geschichten.

Karin Ittermann: Warum sind Sie tätowiert?

Doc Esser: Einen wirklichen tiefsinnigen Grund kann ich leider nicht nennen. Ich habe ja lange als Musiker in einer Rockband gespielt und Rock n Roll gelebt, so dass mein damaliges Umfeld natürlich auch ziemlich bunt aussah. Und das färbt natürlich ab, so dass ich mir bereits in frühen Jahren die ersten Tattoos  habe stechen lassen. Ich bereue dahingehend auch nichts. Diese Zeit war eine aufregende und wilde Zeit, die ich niemals missen möchte.

Karin Ittermann: Zum Schluss vielleicht noch ein Tipp für ein gutes Leben und gute Laune?

Doc Esser: Mein wichtigster Tipp: Bleiben Sie gelassen. Die meisten Dinge lassen sich mit ruhigem Kopf deutlich besser regeln und sind meist gar nicht so schlimm wie sie zuerst erscheinen! Mein 2. wichtigster Tipp: Lernen Sie das Leben leben! Dafür braucht man weder Luxus noch viel Geld. Da reicht oft schon ein Essen mit gutem Wein im Kreise der Familie. Oder ein Besuch im Freibad Eschbachtal.

Vortrag informiert über Arbeit der Verbraucherzentrale

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Sie haben einen Handy-Vertrag abgeschlossen und haben nunmehr das Gefühl, schlecht beraten worden zu sein? Oder Sie haben eine Reklamation, doch der Händler weigert sich, diese anzuerkennen? Dann sind Sie bei der Verbraucherzentrale Remscheid richtig. Damit Sie wissen, bei welchen Fragen Ihnen die Verbraucherzentrale mit Rat und Tat zur Seite stehen kann, bietet die Begegnungsstätte im Kommunalen Bildungszentrum gemeinsam mit der Verbraucherzentrale am Donnerstag, 19. Juli, eine Veranstaltung an. Um 19.30 Uhr wird Lydia Schwertner, die Leiterin der Verbraucherzentrale, Interessierten einen Einblick in die Arbeit der Verbraucherzentrale geben und ausführlich über deren Zweck und Struktur informieren.
Sie wussten nicht, dass die Verbraucherzentrale bei Problemen in den Bereichen Geld & Versicherung, Digitale Welt, Umwelt und Haushalt, Energie, Verträge & Reklamationen berät? Dann sollten Sie den Termin am Donnerstag nicht verpassen! Treffpunkt ist der Haupteingang der Musik- und Kunstschule, Scharffstr. 7-9. Die Teilnahme ist kostenfrei! Die Begegnungsstätte im Kommunalen Bildungszentrum freut sich auf alle Remscheiderinnen und Remscheider mit und ohne Migrationshintergrund.

Ämterwechsel bei den Lenneper Lions

Pressemitteilung der  LIONS CLUB Remscheid –  Wilhelm Conrad Röntgen

 Willi Birrenbach ist neuer Präsident des Lions Clubs Remscheid „Wilhelm Conrad Röntgen“. Er hat das Amt turnusgemäß von Dr. Helga Zeschnigk übernommen. Der selbstständige Architekt hat für seine Clubfreunde ein abwechslungsreiches Jahresprogramm vorbereitet. Engagement und spannende Vorträge, aber auch viele Gelegenheiten, noch unbekannte Ecken des Bergischen Landes und dabei auch die Clubmitglieder und ihre Familie noch besser kennenzulernen, warten auf die Lions. Feste Säulen im sozialen Engagement des Clubs sind wieder Adventskalenderverkauf zugunsten von Projekten in Remscheid und die Zack-Zack-Revival-Party in der „Welle“, deren Erlös der Jugendarbeit zugutekommt. Der Dank des Clubs und des neuen Präsidenten galt seiner Vorgängerin: In der Amtszeit von Helga Zeschnigk haben die Lenneper Lions unter anderem den ersten Löwenpreis für die Remscheider Schulen ausgeschrieben und dabei 10.000 Euro für besondere Schulprojekte als Spende übergeben können.

Niklas Luhmann neuer Leiter der Kämmerei

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit Wirkung vom 1. Juli 2018 hat der Rat der Stadt Langenfeld den langjährigen Verwaltungsmitarbeiter Thomas Grieger zum Kämmerer bestellt. „Ich wünsche ihm für diese neue berufliche Herausforderung von Herzen viel Erfolg und stets eine glückliche Hand. Die Stadt Remscheid verliert mit ihm einen sehr engagierten und versierten Kollegen. In den zurückliegenden Jahren hat er als Leiter der Kämmerei mit seinem Team einen wertvollen Beitrag zum Gelingen des Haushaltsausgleichs geleistet. Dafür danke ich ihm auch persönlich sehr“, erklärt Stadtdirektor und Stadtkämmerer Sven Wiertz. Damit stellte sich die Frage der Nachbesetzung der Fachdienstleitung in der Kämmerei.

Wie bei allen Stellenwiederbesetzungsverfahren war eingehend zu prüfen, ob die freiwerdenden Aufgaben künftig innerhalb des vorhandenen Personalbestandes wahrgenommen werden können. „Ich habe vorgeschlagen, im Zuge einer Neuorganisation des Fachdienstes die Voraussetzungen dafür zu schaffen, eine Stelle wegfallen zu lassen. Dies ist möglich, da die Leitung der Kämmerei auf Niklas Luhmann (33), den bisherigen Abteilungsleiter des Beteiligungsmanagements, übertragen werden kann“, erläutert Sven Wiertz das Ergebnis der Prüfung.

Nach einem erfolgreichen Studium der Sozialwissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum und einem verwaltungswissenschaftlichen Aufbaustudium an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer, das er mit einem Magister abschloss, absolvierte Niklas Luhmann mehrere Auslandssemester an der Bocconi School of Management in Mailand. Mehr als drei Jahre wirkte er als Referent für Kommunalwirtschaft im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters der Stadt Leipzig und war zuletzt auch als Lehrbeauftragter für kommunale Verwaltung an der Universität Leipzig tätig. Im Oktober 2014 kam Niklas Luhmann als Leiter der Abteilung Zentrale Steuerungsangelegenheiten zur Stadt Remscheid und übernahm dort im Januar 2016 die Leitung des Fachdienstes Beteiligungsmanagements. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Ich freue mich, dass er bereit ist, sich der neuen Aufgabe innerhalb unserer Verwaltung zu stellen. Dazu gratuliere ich ihm und wünsche ihm alles Gute.“

Schutz von Menschen muss im Vordergrund stehen

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege Remscheid

Gestern trafen sich die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft freie Wohlfahrtspflege mit dem Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt. Hierbei bekundeten die Vorstände bzw. Geschäftsführenden der Wohlfahrtsverbände ihre große Besorgnis und auch ihren Unmut zur aktuellen Asyl- und Migrationspolitik. Des Weiteren diskutierten sie mit dem Vertreter der Bundesregierung den vorliegenden Referentenentwurf zur Förderung von Langzeitarbeitslosen. Auch die Situation des in der Türkei verhafteten Remscheider Sozialarbeiters war Thema im Gespräch.

„Wir sind entsetzt über die derzeitige Diskussionen in der Asyl- und Migrationspolitik“, so Sandra Engelberg, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft. „Wenn man in den letzten Wochen die Diskussion um den Flüchtlingsschutz verfolgt hat, musste man den Eindruck gewinnen, dass es hier keinesfalls um den Schutz von Menschen geht, die von Gewalt, Verfolgung und Krieg betroffen sind, sondern nur um den Schutz von Europa.“ „Dies“, so die Vertreter*innen der AGW, „widerspricht nicht nur der Genfer Flüchtlingskommission sondern auch der europäischen Menschenrechtskommission. Verfolgte Menschen brauchen Schutz – auch in Europa. Die weltweite Zahl von Flüchtlingen nimmt weiterhin deutlich zu. In Deutschland und Europa aber sinken die Zahlen. Trotzdem wird aktuell so getan, als bräuchte es dringend weitere Verschärfungen.“

„Wir müssen unser Augenmerk auf die wirklich wichtigen Themen richten“, betonte Engelberg, „wie die Bekämpfung der Fluchtursachen, eine gerechte und vernünftige Verteilung der Asylsuchenden in Europa und eine erfolgreiche Integration in unsere Gesellschaft. Die aktuellen Diskussionen führen nur zu Angst und Verunsicherung. Sie treiben einen Keil in unsere Gesellschaft und setzen das große Engagement derer herab, die sich aktiv für ein Miteinander und einen Zusammenhalt in der Gesellschaft eingesetzt haben.“

Positiv bewertet die Arbeitsgemeinschaft, dass nun endlich das Thema Einwanderungsgesetz angepackt werden soll. „Es wurde immer wieder gefordert, sich dieses Themas anzunehmen und wir sind froh, dass sich die Regierung nun noch einmal zu diesem Ziel bekannt hat und hoffen, dass dies nun sehr zeitnah in Angriff genommen wird. Wir brauchen dringend legale Einreisewege, auch um die oft tödlichen Fahrten über das Mittelmeer zu beenden.“

Die Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege Remscheid begrüßt den Referentenentwurf zum Teilhabe-Chancen-Gesetz und zu einem sozialen Arbeitsmarkt. Damit werde ein Regelinstrument geschaffen, welches Menschen die bereits lange arbeitslos sind, langfristig fördert. „Dass dies dringend notwendig ist, sehen wir immer wieder in unseren Maßnahmen“, so Engelberg. „Menschen die erfolgreich gekämpft haben, um wieder eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt zu haben, werden nach kurzer Zeit wieder allein gelassen. Die bereits erreichten Erfolge werden so wieder schnell zunichte gemacht.“ Die Arbeitsgemeinschaft plädiert jedoch dafür, dass die Fördervoraussetzung von sechs Jahren Leistungsbezug deutlich abgesenkt wird auf max. vier Jahre. Des Weiteren sei es für alle Beteiligten wichtig, dass die Beschäftigung auf Freiwilligkeit beruhe, denn nur so könne eine zielführende und erfolgreiche Beschäftigungsmaßnahme geschaffen werden. Die Vertreter der Wohlfahrtsverbände befürworten, dass auch bei dieser Beschäftigungsmaßnahme Coaching Teil der Maßnahme sein soll, genauso wie eine berufsbezogene Qualifizierung. „Viele der Teilnehmenden machen während einer solchen Maßnahme eine tolle Entwicklung durch“, betonte Sandra Engelberg. „Daher ist es wichtig, dass wir dafür sorgen, dass ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt nachhaltig verbessert werden.“ Dazu gehöre auch, dass wir Möglichkeiten der (Weiter-)Qualifizierung bieten.“

Zum Abschluss des Gespräches bat die Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege den Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt, sich weiterhin aktiv für die Freilassung der in der Türkei inhaftieren Deutschen einzusetzen. „Wir denken hier natürlich insbesondere an den Kollegen des Internationalen Bundes, Herrn Adil Demirci, der während eines Türkeiaufenthaltes verhaftet wurde!“

Der Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt betonte: „Für mich ist der regelmäßige Austausch mit den Sozialverbänden in meinem Wahlkreis enorm wichtig. Er hilft mir die wahren Herausforderungen in der Sozialpolitik besser zu verstehen. An den Themen Flüchtlinge, Langzeitarbeitslosigkeit und auch Pflege zeigt sich wie groß die Herausforderungen sind und dass an Lösungen beharrlich und langfristig gearbeitet werden muss. Die konkreten Vorschläge aus dem Gespräch, etwa zum Teilhabe- Chancen-Gesetz, werde ich nach Berlin mitnehmen und mit Sozialpolitikern der Union diskutieren.“

Die 1950-er in RS: Die neue Bismarckstraße entsteht

Großflächige Zerstörungen im alten Remscheider Stadtkern ermöglichten an einigen Stellen eine völ­lig neue Straßen- und Verkehrsführung. An die Stelle der alten, extrem steilen Bismarckstraße, jetzt „Alte Bismarckstraße"  (übrigens mit der stärksten Steigung, die je eine Straßenbahn ohne Zahnradantrieb befuhr), trat in den 1950-er Jah­ren die neue Bismarckstraße (Foto rechts) mit einer moderaten Steigung in eleganter Kurvenführung. Im Bild sind die Bord­steine der Bürgersteige sind bereits gesetzt, Straßendecke und Straßenbahnschienen fehlen noch. Foto links: Die Straßenbauarbeiten asm Markt; im Hintergrund die Suitbertus-Kirche.  (aus: „Remscheid. Bewegte Zeiten – Die 50er Jahre“, von Alfred Lambeck (Text und Fotos), erschienen 1999 im Wartberg-Verlag)