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Corona-Inzidenzzahl für Remscheid ist auf 58,4 gestiegen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 101 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 683 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 563 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 20 Menschen sind leider verstorben. Auf dieser Basis meldet das RKI aktuell für Remscheid eine Inzidenzzahl von 58,4 (Freitag:  51,2).
Das Landeskabinett hat am Freitag (16.10.) im Einklang mit den Beschlüssen des Bund-Länder-Kreises weitere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Veränderungen betreffen insbesondere Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen und Festen, wenn die Schwelle von 35 beziehungsweise 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten wird. In diesen Fällen wird auch die Maskenpflicht ausgeweitet. Die neuen Regeln treten mit der
aktualisierten Coronaschutzverordnung am Samstag, 17. Oktober 2020, in Kraft und gelten zunächst bis Ende Oktober.

Ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 35 gilt:

  • Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legen die Kommunen ausdrücklich fest.
  • Die Kommunen können in Abstimmung mit dem Landeszentrum Gesundheit, dem Gesundheitsministerium und der Bezirksregierung weitere Schutzmaßnahmen wie eine Sperrstunde für gastronomische Einrichtungen anordnen.

Ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 50 gilt:

  • Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

Um 1867: Nach den Gleislegern kamen die Häuslebauer

Dass die Lenneper Neustadt nicht nur dem sozialen Wohnungsbau diente, dies sieht man an historischen Aufnahmen der Sauerbronnstraße und Ringelstraße in Lennep. Hier konkurrierten die Lenneper Architekten u.a. mit "Neubauten im Altbergischen Styl" und die Firma Wender & Dürholt setzte ihre teuren und bis Moskau und New York patentierten Lenneper Fenster ein. Aber auch hier riss der Zweite Weltkrieg so manches große Loch. Die übrig gebliebenen Häuser sind heute meist gut restauriert. Repros: Lenneparchiv Schmidt.

von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Liebe Freunde des Bergischen Landes, liebe Lenneper,
Außer zwei kleinen Häusern in der verlängerten Friedrichstraße war der Lindenberg in Lennep, die heutige „Neustadt“, das Areal zwischen Leverkuser und Kölner Straße zur sog. Trecknase, Mitte des 19. Jahrhunderts noch unbebaut.. Der Ausbau des Straßennetzes auf dem Lindenberg – der Ortsname ist heute weitgehend vergessen – erfolgte erst nach dem Bau der Eisenbahn 1867. Es entstanden die Ernst- (später Eugenstraße), die Albertstraße, die Mittelstraße (später: Am Johannisberg bzw. Rotdornallee) sowie die Leverkuser Straße, weiterhin die Hermann-, Sauerbronn-, Ringel- und Ringstraße. An öffentlichen Gebäuden wurde das Kreishaus 1889 eingeweiht, die Winterschule 1888, (später Hilfsschule Leverkuser Straße), das Eisenbahnbetriebsamt in der  Leverkuser Straße, das Reichsbankgebäude, das Säuglings- und Schwesternheim der Frau Kommerzienrat Hermann Hardt, geb. Fuhrmann, in der unteren Sauerbronnstraße, sowie die evangelischen Schulen System I und System III an der Kölner Straße.

Links im Bild: Friedrichstraße und Hermannstraße in Lennep. Rechts: Ecke Hermannstraße und Sauerbronnstraße. Mancher historische Bau existiert noch heute, allerdings in sehr veränderter Form. . Repros: Lenneparchiv Schmidt.In der Ernststraße (später Eugenstraße) entstand damals zudem die Eisengießerei von Ernst Temsfeld und an der Leverkuser Straße die Maschinenfabrik von Friedrich Haas (zuvor Ecke Hackenberger / Schwelmer Straße) sowie die Barmer Maschinenfabrik BARMAG.
An der Ringstraße errichteten Heinrich Wolff eine Gießerei und Karl Offermann eine Feilenfabrik, und an der Südstraße, heute Franz-Vogt-Straße, entstand die Gesenkschmiede Gebr. Brüninghaus.

Links im Bild: Historische Aufnahme von typischen Bauten des Lenneper Gemeinnützigen Bauvereins in der Lenneper Neustadt.  Rechts: Die Lenneper „Schule System 1“  an der Kölner Straße 71 (Schule Glocke) auf einer colorierten Ansichtskarte. Repros: Lenneparchiv Schmidt.Auf den Bau von Betrieben folgte der städtische und private Wohnungsbau. In Gemeinschaft mit der Stadt Lennep wurde im Jahre 1886 die Gemeinnützige Bauverein AG ins Leben gerufen. Ganze Straßenzüge wurden mit immer weiter verbesserten Wohnungen errichtet. Auf Wunsch wurden jedoch auch Häuser an Mieter verkauft, um aus dem Erlös wieder neue Wohnungen zu schaffen. Durch die Geldentwertung im Jahre 1923 war der Verein allerdings gezwungen, 45 Zwei- und Dreifamilienhäuser mit 120 Wohnungen an die Stadt abzugeben, um sie der heimischen Bevölkerung zu erhalten. Der Verein hat aber den Neubau von Wohnungen danach weiter tatkräftig weiter gefördert.

Die Lenneper „Neustadt“ erlitt im Zweiten Weltkrieg durch das alliierte Bombardement große Schäden und veränderte sich danach deutlich Manche Mietskasernen sind im Prinzip allerdings so geblieben wie zu der Zeit, als sie erbaut wurden, andererseits wurde so manches seinerzeit modern gestaltetes Anwesen oder Straßeneckchen pittoresk erhalten und laufend verschönert. Bei den historischen Gebäuden fragt sich der Betrachter heute manchmal, welchen Zwecken sie früher wohl gedient haben mögen.

Warnstreik im Nahverkehr am Montag und Dienstag

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Die Stadtwerke Remscheid werden am Montag, 19. Oktober, und Dienstag, 20. Oktober, wieder ganztägig bestreikt. Wie dem Verlauf der Tarifverhandlungen zu entnehmen ist, wird die Gewerkschaft ver.di in den nächsten Tagen auch in NRW wieder Warnstreiks durchführen. Am kommenden Montag und Dienstag ist der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) der Stadtwerke Remscheid davon betroffen, nicht dagegen am Montag die EWR GmbH bzw. die H2O GmbH. Sie können ihren Kundenservice aufrechterhalten. Ob beide Unternehmen am Dienstag bestreikt werden, ist noch offen. Aufgrund des Warnstreiks von Gewerkschaftsseite entfallen die Ansprüche sowohl der Mobilitätsgarantie als auch des Pünktlichkeitsversprechens. Für unser Fahrgäste im ÖPNV führt der Warnstreik zu folgenden Auswirkungen:

Die Busse der Stadtwerke Remscheid werden Montag, den 19.10.2020, von Betriebsbeginn an, nicht fahren. Das bedeutet für die Fahrgäste, dass die Nachtexpresse von Sonntag auf Montag wie gewohnt verkehren. Über den weiteren Tagesverlauf am Montag und am Dienstag wird keine Buslinie fahren. Der Warnstreik im Nahverkehr wird komplette 48 Stunden andauern. Die ersten Busausfahrten werden voraussichtlich erst wieder – zu gewohnter Zeit – am Mittwoch gegen 4 Uhr erfolgen.

Das MobilCenter im Allee-Center wird am Montag und am Dienstag geschlossen bleiben. Der Ticketverkauf sowie die elektronische Fahrplanauskunft per Internet stehen aber weiterhin zur Verfügung. Allgemeine Fragen zu Tickets und Tarifen werden über die Verkehrshotline für Bus und Bahn unter: 01806 50 40 30* beantwortet. Es kann jedoch zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit kommen.

Es liegen noch keine Informationen vor, ob in der kommenden Woche mit weiteren Warnstreiks zu rechnen ist und ob dann - neben dem Nahverkehr - auch die EWR GmbH und die H2O GmbH betroffen sind. Sofern konkrete Daten vorliegen, wird die Presse informiert. Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis!

Krankenhäuser in Remscheid schränken Besuche ein

Pressemitteilung der Sana-Kliniken NRW

Die beiden Sana-Krankenhäuser in Remscheid reagieren auf die steigende Zahl der Corona-Infizierten in NRW und in der Region sowie auf die erneute Überschreitung des Inzidenzwertes in Remscheid auf aktuell 51,2 und schränken ab heute die Besuche wieder ein. Ausnahmen gibt

  • Besuche sind erlaubt, wenn eine medizinisch-soziale Indikation vorliegt, der Besuch von Ärzten genehmigt ist und die Besucher außerhalb der vom Robert Koch Institut (RKI) benannten Risikogebieten kommen. Der Besuch ist auf eine Person pro Zimmer und 30 Minuten begrenzt. Das Tragen von Mund-Nase-Schutz für Besucher und Patient ist verpflichtend.
  • Im Sana-Klinikum Remscheid bleiben die Besuchsregeln für die Geburtshilfe und die Kinderstation unverändert.

„Diese Maßnahmen haben wir auch vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung des Landes getroffen. Sie dienen dem Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter und, um die Verbreitung des Covid-19 Virus einzudämmen“, sind sich die Geschäftsführerinnen Svenja Ehlers (Sana-Klinikum Remscheid) und Ines Grunewald (Sana-Fabricius Klinik) der beiden Krankenhäuser in Remscheid einig. Bei allen geplanten Maßnahmen handelt es sich um zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen, um eine Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus zu erreichen. Remscheid ist mit einem Inzidenzwert von 51,2 (Freitag) wieder Risikogebiet.  (Katharina Stratos)

Remscheid radelte 91.000 Kilometer für Klimaschutz

Presseinformation der Stadt Remscheid

Die Kampagne „Stadtradeln“ wurde e beendet: Rund 490 Radlerinnen und Radler haben vom 19. September bis zum 09. Oktober an der Kampagne teilgenommen. Sie fuhren in 42 Teams, wobei das teilnehmerstärkste Team aus 127 Mitgliedern bestand. Gemeinsam legten sie in dem Aktionszeitraum rund 91.000 km mit dem Fahrrad zurück und sparten damit im Vergleich zum Autofahren 13 Tonnen CO2 ein. Dies entspricht den jährlichen CO2-Emissionen von vier Pkw und trägt somit zu einem klimafreundlicheren Remscheid bei! Verglichen mit der Teilnahme an der Kampagne 2019, die bereits gut angenommen wurde, kann die diesjährige Teilnahme als voller Erfolg angesehen werden. Denn anders als im vergangenen Jahr hat sie nicht im Juni und bei angenehmen Temperaturen und an langen Tagen stattgefunden, sondern musste Corona bedingt in den Herbst verschoben werden. Die Witterungsbedingungen im diesjährigen Kampagnenzeitraum waren, abgesehen von ein paar sonnigen Tagen in der ersten Kampagnenwoche, nicht sonderlich angenehm. Regen, Wind und herbstliche Temperaturen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedoch nicht davon abgehalten, ihre Fahrräder ausgiebig zu nutzen und rund 30.000 km mehr zurück zu legen als im vergangenen Jahr. 

Teilnehmen konnten alle, die in Remscheid wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch)Schule besuchen. Das Teilnehmerfeld war daher bunt gemischt und es nahmen sowohl Vereine, Unternehmen als auch sechs Mandatsträgerinnen- und –träger teil. Im Durchschnitt legten die Radelnden 9 km am Tag mit dem Fahrrad zurück. Die Ergebnisübersicht finden Interessierte unter dem folgenden Link: www.stadtradeln.de/remscheid. Die aktivsten Teams und Einzelpersonen werden am 20. November um 17 Uhr im großen Ratssaal des Remscheider Rathauses von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz unter Beachtung der dann gültigen Corona-Regeln ausgezeichnet. Eröffnet wurde die Kampagne mit einer Auftaktradtour am 19. September, die von dem Fachdienst Umwelt in Kooperation mit dem RV Adler Lüttringhausen organisiert wurde. An der zweistündigen Fahrradtour, die bei strahlendem Sonnenschein durch Remscheid führte, nahmen rund 40 Personen teil. Die Stadt Remscheid bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement und wird die Kampagne aufgrund der großen Resonanz auch im kommenden Jahr durchführen.

Ökologische Pilzwanderung ganz ohne Körbchen

Die ergiebigen Niederschläge in den letzten Wochen haben dazu geführt, dass etliche Pilzarten ihre Fruchtkörper ausbilden, die in ihrer Formenvielfalt und mit beeindruckenden Farben faszinierend sind. Diplom-Biologe Jörg Liesendahl von der Natur-Schule Grund stellt bei einer Wanderung im Gebiet zwischen Grund und dem Gelpetal bei Westen die Ökologie der Pilze und ihre Bedeutung für die Abläufe in der Natur dar. Aus der Vielfalt von inzwischen weit über 200 aus dem Gebiet bekannten Pilzarten werden einige häufige und einige seltenere Pilzarten vorgestellt. Wichtig: Diese Pilzwanderung dient nicht dem Aufsammeln essbarer Pilze! Das Körbchen muss deshalb zu Hause bleiben.

Die ökologische Pilzwanderung startet am Samstag, 24. Oktober, um 14.30 Uhr an der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13. Die Wanderung ist auch für Familien mit Kindern ab ca. acht Jahren geeignet und wird etwa drei Stunden dauern. Wetterfeste, ggf. auch wärmende Kleidung und wasserfeste Schuhe werden empfohlen. Die Teilnahme kostet für Kinder bis 15 Jahren 3,50 Euro und für Erwachsene sieben Euro. Familien mit mehr als einem eigenen Kind erhalten einen Rabatt.Zur Erstellung einer Corona-kompatiblen TeilnehmerInnen-Liste ist eine verbindliche Anmeldung NUR per Mail zwingend erforderlich: info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de. Bitte geben Sie zu jedem Namen einer angemeldeten Person auch die  Anschrift und eine persönliche Telefon-Nr. an.

Das Programm der Denkerschmette im Oktober

Samstag, 17. Oktober, 15 Uhr
Kaffee & Klatsch & Abwechslung
Musikalische Unterhaltung mit Ernst Melzer (kein Mitsingnachmittag)

Donnerstag, 22. Oktober, 19 Uhr
Skat & Rommé

Freitag, 23. Oktober, 19 Uhr
Workshop: Spirituelle Selbstheilung
„Jeder chronische Krankheitszustand kann als Ausgangspunkt genutzt werden, um die Chronik der seelischen Hintergründe aufzudecken und zu lösen.“
Dauer ca. drei Std., Kostenbeitrag 20 Euro,
Anmeldung unter Tel. 460 4711. Leitung: Clemens Müller

Samstag, 24. Oktober, 15 Uhr
Foodsharing? Was ist das?
Die Lebensmittel-Retter Angela Heise und Rita Tolksdorf informieren anschaulich, kurzweilig und interessant. Praxisorientiert werden die Ehrenamtlerinnen im Anschluss Kostproben „fairteilen“ (Tüten mitbringen!).

Bitte für jede Veranstaltung anmelden.

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Der 20. Corona-Todesfall in Remscheid

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Leider müssen wir für Remscheid den zwanzigsten Todesfall vermelden: Eine 88jährige Remscheiderin mit multiplen Vorerkrankungen ist in einem auswärtigen Krankenhaus mit einer Corona-Infektion verstorben. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 100 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 663 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 544 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 20 Menschen sind leider verstorben. Auf dieser Basis meldet das RKI aktuell für Remscheid eine Inzidenzzahl von 51,2. Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 448 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden zehn positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter zwei auf Intensivstation.

Pachtvertrag für Hospiz-Grundstück ist beurkundet

Am Dienstag wurde der Pachtvertrag für das städtische Grundstück Bornefelder Straße 50 notariell beurkundet. Auf dem am Ortsausgang von Bergisch Born Richtung Hückeswagen gelegenen Areal wird das neue Hospiz entstehen. Weil sich das „für Remscheid und das Bergische Land überaus wichtige Projekt des christlichen Hospizes auf der Zielgraden befindet“, war Andreas Holthaus, der 1. Vorsitzender des Fördervereins Christliches Hospiz Bergisches Land e. V., Im Rahmen des Festaktes der Stadt Remscheid zum Tag der Deutschen Einheit im Teo Otto Theater mit der Bürgermedaille der Stadt ausgezeichnet worden. Heute nun stellte Holthaus der lokalen Presse das neue Hospizgelände vor – gemeinsam mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, dem Technischen Beigeordneten Peter Heinze, Peter Siebel, Geschäftsführer der Hospiz-Betreibergesellschaft, Markus Hoymann, Vorstand des Caritasverbandes  Remscheid e.V., und Architekt Daniel Wiedenkeller. Von Peter Siebel stammten die Rasenstücke mit heimischen Gehölzen, die auf dem Grundstück anwachsen sollen, darunter Ilex und Hasel.

Wieder einzelne Lese- und Arbeitsplätze

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Seit dieser Woche haben Besucher/innen der Zentralbibliothek und der Stadtteilbibliotheken Lennep und Lüttringhausen wieder die Möglichkeit, sich etwas länger in ihrer Bibliothek aufzuhalten und auch vor Ort zu lesen und zu arbeiten. Die Wiederöffnung der Öffentlichen Bibliothek an allen drei Standorten ist problemlos verlaufen. Allerdings waren die Corona-bedingten Einschränkungen weitreichend. So standen keine Lese- und Arbeitsplätze zur Verfügung, und es fanden keine Veranstaltungen und Führungen statt. Da sich immer deutlicher gezeigt hat, dass die Bibliothek als Ort des Verweilens, des Lesens und Lernens dringend benötigt wird, wurde ein umfassendes überarbeitetes Hygiene- und Schutzkonzept erstellt, das vergangene Woche genehmigt worden ist. 

In den Stadtteilbibliotheken stehen nun wieder einzelne Sitz- und Verweilmöglichkeiten zur Verfügung. In Lennep dürfen sich ab sofort wieder sechszehn, in Lüttringhausen acht Nutzerinnen und Nutzer gleichzeitig in der Bibliothek aufhalten. Für die Zentralbibliothek in der Scharffstraße gilt, dass auch dort wieder eine begrenzte Anzahl an Lese- und Arbeitsplätzen zur Verfügung steht. So darf ab sofort für die Dauer von maximal zwei Stunden wieder in der Bibliothek geschmökert und gelernt werden – wobei die Nutzung der Lese- und Arbeitsplätze auf maximal zwei Personen pro Gruppentisch begrenzt ist. Die Anzahl der Besucher/innen, die sich gleichzeitig in der Bibliothek aufhalten dürfen, wurde auf dreißig Personen erhöht. Erste kleinere Veranstaltungen sind in Planung und werden in Kürze bekanntgegeben.

Kleintransporter fährt in Unfallstelle

Bei einem Auffahrunfall auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Köln gestern gegen 5.10 Uhr in Höhe der Rastanlage Remscheid sind der 27 Jahre alte Fahrer eines VW Jetta und seine Beifahrerin (23) schwer verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen wechselte der 27-Jährige vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen, fuhr dort ungebremst auf das Heck eines langsamer fahrenden Sattelzuges auf und kam auf dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Ein nachfolgender Fiat-Kleintransporter kollidierte mit dem Jetta und wurde durch den Aufprall nach rechts gegen den Sattelzug geschleudert. Rettungskräfte brachten den schwer verletzten VW-Fahrer in ein Krankenhaus. Seine Beifahrerin erlitt eine Rippenprellung. Die Autobahn in Richtung Köln war bis zum Abschluss der Unfallaufnahme voll gesperrt. (aus dem Polizeibericht)

Fahndern gingen Tatverdächtige ins Netz

Überregional tätigen Straftätern waren am Mittwoch Zivilfahnder aus Hessen und dem Saarland auf den südhessischen Autobahnen auf der Spur. Herbei gingen ihnen auf der A 67 bei Lorsch zwei Tatverdächtige ins Netz, die zwei Tage zuvor an einem eines räuberischen Diebstahl in Remscheid beteiligt gewesen sein sollen. Ein 31-Jähriger war dort von der Polizei vorläufig festgenommen worden. Ein weiterer an dem Diebstahl Beteiligter konnte flüchten. Bei der Kontrolle in Südhessen fand die Polizei im Wagen eines 32-Jährigen, der sich offenbar illegal im Bundesgebiet aufhält, Drogerieartikel und Rasierklingen im Wert von rund 2000 Euro. Die Polizei stellte das mutmaßliche Diebesgut sicher und nahm Fahrer und Beifahrer fest. Die beiden Männer wurden gestern einem Haftrichter vorgeführt. (aus dem Polizeibericht)