Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Schlittschuhlaufen jetzt auf 840 Quadratmetern

Mit einem Feuerwerk eröffneten gestern Abend Marcel und Alexander Müller den diesjährigen Weihnachtstreff auf dem Theodor-Heuss-Platz. Der Eisbahn, wiederum Mittelpunkt des Geschehens vor dem Rathaus in der Vorweihnachtszeit, haben die beiden Organisatoren zwei weitere Module beschwert, wodurch sich die Eisfläche gegenüber 2018 (720 qm) auf 840 Quadratmeter vergrößert hat. Das Eispolster muss noch um vier bis fünf Zentimeter wachsen, um die optimale Dicke von 15 Zentimetern zu erreichen. Verbessert wurden von den Technikern der Firma „Noise Toys“ auch die Lichttechnik und die Beschallung rund um die Eisbahn. Kinder bis zwölf Jahre zahlen für ein Tagesticket vier Euro und Jugendliche/Erwachsene fünf Euro. Schlittschuhe können gegen drei Euro ausgeliehen werden.

Geld reicht nur aus für die Sanierung der Fassade

Haus Cleff: Rückfall auf den harten Boden der Realität“, titelte der Waterbölles am 13. Juni. Im Kulturausschuss hatte sich herausgestellt, dass das vorhandene Geld für die Sanierung des in den Jahren 1778 und 1779 im Stil des bergischen Rokoko von den Gebrüdern Hilger erbauten Patrizierhauses „Haus Cleff“ bislang lediglich ausreicht, um die äußere Hülle des Hauses – bestehend aus vielen Holzbalken, diversen Holzarbeiten (an den Fenstern), Ziegeln und Schiefer – vom Mansardendach bis zum steinernen Sockel instand zu setzen. Mehr aber auch nicht.

Mit der äußere Restaurierung des Hauses wird jetzt begonnen. Ein Teil des Gebäudes ist bereits eingerüstet; die noch fehlenden Gerüste sollen in der kommenden Woche folgen. Ein  Bauzaun verhindert das Betreten der Baustelle durch Unbefugte. Mit Pressevertretern begaben sich der Düsseldorfer Architekt Bernhard Bramlage, anerkannter Fachmann für Denkmalsanierungen, und die städtische Architektin Anja Klein gestern auf das Gerüst, um sich die Die Ruine gegenüber von Haus Cleff. Dass die gelbe Ruine einem größeren Parkplatz im Wege ist, stört gewaltig. Foto: Lothar Kaiserverwitterten Holzteile der Fenster aus der Nähe anzusehen. Für die Sanierung des Denkmals stehen derzeit insgesamt 3.545.551 Euro  zur Verfügung:

  • Eingeplante Haushaltsmittel der Stadt Remscheid (Investitionsplan): 1.200.000 Euro
  • Wert der Instandhaltungsrückstellungen zum 31.12.2018: 1.715.551 Euro
  • Förderung aus dem Denkmalschutzsonderprogramm der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages: 490.000 Euro
  • Fördergelder der Stiftung Deutsche Denkmalpflege: 120.000 Euro

Die Handwerkerarbeiten an der Fassade sollen in den nächsten Tagen ausgeschrieben werden; hier sind echte „Künstler“ gefragt. Spätestens in zwei Jahren will Architekt Bramlage das Haus von außen wiederhergestellt haben - – vom Dach, wo man beginnen will, bis zum Kellersockel, Parallel will sich die Stadt Remscheid um weitere Fördergelder bemühen, um den Innenausbau vorantreiben zu können. Hiermit bis Ende 2023 fertig zu sein, erscheint überaus ambitioniert und dürfte, wenn überhaupt, nur bei großzügigem Geldzufluss (auch mit Hilfe von Sponsoren?) und der baldigen Vorlage eines neuen Museumskonzeptes gelingen. Bleibt das erforderliche Geld aus, träfe der Satz von Volker Leitzbach, kulturpolitischer Sprecher der SPD, aus der Juni-Sitzung des Kulturausschusses zu: „Eine neue Fassade mit nichts dahinter!"

Bisher sind seit 2015 für vorbereitende Sanierungsuntersuchungen und Sicherungsmaßnahmen 383.505,07 Euro verausgabt worden. Auf Grundlage der aktuellen Kostenschätzung ergibt sich ein Gesamtaufwand in Höhe von 2.217.000 Euro (brutto) für die Sanierung der Gebäudehülle (erster Bauabschnitt). Auf dieser Grundlage wurde zwischenzeitlich ein Antrag auf Gewährung einer Landeszuwendung aus der Denkmalförderung gestellt, der folgende Maßnahmen umfasst:

  • statische Ertüchtigung der Außenwände und der flankierenden Bauteile innen
  • Austausch bzw. Ergänzung von nicht mehr tragfähigem Holzwerk und Fachwerkverbindungen, Ertüchtigung der Sparren und Pfetten der Dachkonstruktion;
  • Wiederherstellung der Auflager Decke / Außenwand;
  • Instandsetzung der Fassaden und der Dachhaut
  • Abbruch und Erneuerung der Schieferflächen unter Berücksichtigung des historischen Schieferbildes;
  • Abbruch und Erneuerung der Bedachungen und der alten Bleianschlüsse an den Übergängen zum Gesims, den
  • Restaurierung bzw. Rekonstruktion des Holzwerks Fassade
  • Restauratorische Bearbeitung der historischen Fensterelemente, Gesimse, Lisenen, Läden und Gauben;
  • Rekonstruktion von vier fehlenden Fensterelementen;
  • Anstrich des gesamten Holzwerks in den Außenwänden mittels Leinöl.

An dem gestrigen Ortstermin nahmen auch  Bezirksbürgermeister Otto Mähler, Karl Heinz Humpert, der Vorsitzende des Kulturausschusses, und natürlich auch Museumsleiter Dr. Andreas Walbrecht  teil.

Bilingualer Zweig ab dem Schuljahr 2020/21

Pressemitteilung des Ernst–Moritz–Arndt–Gymnasiums

Die Schulkonferenz hat in dieser Woche wichtige Entscheidungen über das künftige Profil der Schule getroffen. So hat sie dem Antrag der Fachschaft Englisch auf Einrichtung eines bilingualen Zweigs zugestimmt. Ab dem Schuljahr 2020/21 soll er angeboten werden. Überdies wird Angebot für sportbegabte Schülerinnen und Schüler ab dem Schuljahr 2020/21 so modifizieren, um es für einen noch größeren Kreis an sportbegabten Kindern interessant zu machen. Olaf Wiegand, stellvertretender Schulleiter: „Wir freuen uns darüber hinaus, dass wir auch weiterhin den Unterricht nach Maria Montessori anbieten können, den viele Kinder bereits in der Grundschule kennengelernt haben. Und auch die Eltern der Kinder, die sich bewusst für eine Halbtagsschule mit G9 entscheiden möchten, werden bei uns ein passendes Angebot finden!“

Grundschulen kommen in NRW zu kurz

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

 

„Gestern haben wir in einer Aktuellen Stunde im Landtag über die Situation an den Grundschulen debattiert. Der WDR hatte am 7. November berichtet, dass GEW und Grundschulverband NRW dem Ministerium zum 100-jährigen Jubiläum den sogenannten ‚Dortmunder Denkzettel‘ verpasst haben“, berichtet der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf. „Darin wurde ein Kurswechsel in der Schulpolitik gefordert, eine bessere Bezahlung der Grundschullehrkräfte und weniger Arbeitsbelastung.“ Unbesetzte Stellen, unfaire Besoldung und überlastete Lehrkräfte – so sehe die Situation an vielen Grundschulen in Nordrhein-Westfalen aus. „Im Schnitt sind zurzeit ca. 14 Prozent aller neu eingestellten Lehrkräfte in Nordrhein-Westfalen Seiteneinsteigerinnen und Seiteneinsteiger. Für Remscheid habe ich mit einer Kleinen Anfrage gerade kürzlich die aktuellen Zahlen für das Schuljahr 2018/19 abgefragt. Insgesamt sind in Remscheid 26, 1 Prozent der neu eingestellten Lehrkräfte Seiteneinsteiger. Schaut man sich das allerdings genauer an, fällt die Situation an den Grundschulen auf. Dort sind in Remscheid mit 54,5 Prozent Seiteneinsteigern über die Hälfte der Neueinstellungen mit Seiteneinsteigern besetzt worden.“

Hinzu kämen in Remscheid 25 unbesetzte Stellen bei der sonderpädagogischen Förderung insgesamt an den Schulen, sowie acht vakante Schulleitungsstellen, davon wiederum fünf an den Grundschulen, so der Abgeordnete. „Ein vorrangiges Ziel der Landesregierung muss die Bekämpfung des Lehrkräftemangels sein, um eine stabile und ausreichende Personalversorgung zu sichern. Dazu muss auch die Zahl der Studienplätze und Studienstandorte erhöht werden. Den Grundschulen wurde vom Schulministerium die Erarbeitung eines Masterplans Grundschule versprochen. Bisher gibt es zum Masterplan nur große Ankündigungen, wie die eines Leitbildes einer Grundschule, die ‚leistungsstark –vielfältig –sozial‘ sein soll, die Vorstellung des konkreten Plans wurde mehrfach verschoben. Erst sollte er Ende 2018 kommen, dann Anfang 2019, dann vor den Sommerferien und jetzt vor Weihnachten. Inzwischen ist aber die halbe Legislaturperiode bereits um. Ankündigungen hätten längst Taten folgen müssen. Eine bessere Besoldung für die Lehrkräfte der Grundschule, die wir gefordert haben, könnte helfen, mehr Studierende zu motivieren, ein Grundschullehramt anzustreben. Leider zeigte sich die Landesregierung hier auch in der gestrigen Debatte uneinsichtig. Seiteneinsteiger und Wiederbeschäftigung von Pensionären – das kann keine Dauerlösung sein.“

Regenreicher Oktober im Wuppergebiet

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Nach einem trockenen Sommerhalbjahr 2019 und einem in der zweiten Monatshälfte nassen September lag der Oktober mit seinen Niederschlägen an den Messstellen im Wuppergebiet über dem Durchschnitt. Insbesondere bis zum 20. Oktober zeigte sich der Herbst von der nassen Seite. Dies geht aus den Auswertungen des Wupperverbandes hervor. An der Bever-Talsperre in Hückeswagen wurden 133 Liter pro Quadratmeter erreicht, im Schnitt sind es dort 109 Liter. In der Wuppertaler Kläranlage Buchenhofen waren es 118 Liter statt der durchschnittlichen 91 Liter. In der Kläranlage Solingen-Burg lag der Wert bei 156 Liter, der Oktober-Durchschnitt liegt dort bei 110 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen-Lindscheid wurden 126 Liter gemessen, im Schnitt sind es 94 Liter.

Gleich am Monatsanfang gab es viel Regen. So wurden z. B. am 1. Oktober in Buchenhofen und in Solingen-Burg je 19 Liter ermittelt. An der Messstelle Lindscheid waren es 17 Liter. Im letzten Monatsdrittel regnete es bis auf ein paar Schauer kaum noch. Am meisten Regen fiel mit 144 Litern an der Brucher-Talsperre in Marienheide. Die niederschlagsärmste Messstelle im Wuppergebiet war die Station Leverkusen: 90 Liter wurden hier erfasst, 64 Liter sind es im langjährigen Mittel. Der 31. Oktober ist das „wasserwirtschaftliche Silvester“. Ein Rückblick auf das Wasserwirtschaftsjahr (WWJ) 2019 (1. Nov. 2018 bis 31. Okt. 2019) zeigt: An der Messstelle Bever-Talsperre fielen im WWJ 2019 insgesamt 1.194 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Der Jahresdurchschnitt an dieser Messstelle liegt bei 1.297 Liter. Somit lag das WWJ 2019 um 103 Liter unter dem Durchschnitt. Nasse Monate gab es überwiegend nur im Winter (Dezember 2018, Januar und März 2019). Der Sommer war hingegen wieder deutlich trockener als im Durchschnitt. Erst in der zweiten Septemberhälfte und im Oktober gab es wieder nennenswerte Regenmengen. Diese Niederschlagsverteilung im Jahresverlauf ist ein Zeichen dafür, dass durch den Klimawandel Extreme auch in unserer Region zunehmen. Künftig ist häufiger mit längeren Trockenperioden im Frühjahr und Sommer, nassen Wintermonaten sowie Starkregen und Stürmen zu rechnen.

Artikel vollständig lesen

Frauen in Führungspositionen für sich gewinnen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wie können klein- und mittelständische Unternehmen Frauen in Führungspositionen für sich gewinnen? Das „Kompetenzzentrum Frau und Beruf“ hat in Zusammenarbeit mit Unternehmen ein neues Programm für das Bergische Städtedreieck entwickelt, um Unternehmen aus Remscheid, Solingen und Wuppertal fit zu machen für Frauen in Führung.    Denn kleinere und mittelständische bergische Unternehmen bieten mit ihrer häufig familiären Ausrichtung und ihren flachen Hierarchien beste Voraussetzungen, um auch für weibliche Talente ein attraktiver Arbeitgeber zu sein.

Wo man die Frauen findet und welche Rahmenbedingungen geschaffen werden sollten, wird beim Programm „Bergische Unternehmen: Erfolgreich mit Frauen in Führung“ erläutert.  Das Veranstaltungsformat ist als Unterstützung und Austauschmöglichkeit konzipiert. Das Programm startet im November. Insgesamt finden drei Fachforen in Remscheid, Solingen und Wuppertal statt. Begrüßt werden die Teilnehmenden vom Oberbürgermeister der jeweiligen Stadt. Die Teilnahme an den drei Fachforen ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten per Mail an competentia@stadt.wuppertal.de">competentia@stadt.wuppertal.de.

  • Termin in Remscheid:  Montag, 25. November 2019, 16.30 bis 19 Uhr, HUDORA GmbH, Jägerwald 15. Sabine Domgörgen, Executive Director der Hudora GmbH, spricht über das Thema „Individuelle Führungsverantwortung bei Hudora“. Einen Input zum Thema „Gute Praxis für mehr Frauen in Führung bei der Vaillant Group“ gibt Dr. Frank Steineke, Direktor der Vaillant-Group.
Artikel vollständig lesen

Neuer Pachtvertrag zu Neuenkamp ist unterschriftsreif

Der RSV hat der Stadt Remscheid Nachvertrag für den Sportplatz Neuenkamp zugesandt. Der Vertrag steht auf der Tagesordnung der Sportausschusssitzung am 20. November, verbunden mit einem knappen „Vorwort“ der Stadt Remscheid. Zitat: „Nach Rücksprache mit dem Fachdienst Recht und Datenschutz ist der Vorschlag des RSV nicht zu beanstanden. Der Fachdienst Sport und Freizeit beabsichtigt daher, die Unterzeichnung des Nachvertrages nach der Sitzung  des Ausschusses für Sport in die Wege zu leiten.“

Unterzeichnet war der Pachtvertrag vom 23. Mai 1990 vom Remscheider Sportverein 1897 e.V. als Verpächter, vertreten durch seinen Vorstand, als Rechtsnachfolger des Turnverein Jahn Remscheid 1882(Korp.), und durch die Stadt Remscheid als Pächterin, vertreten durch den Oberbürgermeister. Diesen Vertrag hatte der RSV zum 1.6.2020 gekündigt. Diese Kündigung wird widerrufen, „da die Vertragsparteien nunmehr eine zeitlich begrenzte Fortsetzung des Pachtverhältnisses beabsichtigen“. Hierzu wurde Folgendes vereinbart: „Das Pachtverhältnis ... wird zu unveränderten Bedingungen bis zum 31. Mai 2021 fortgesetzt. Mit Ablauf des 31. Mai 2021 endet das Pachtverhältnis, ohne dass es einer weiteren Erklärung bedarf, wenn nicht bis zum 31. Dezember 2020 eine Verlängerung vereinbart wird. Die weiteren Regelungen aus dem Pachtvertrag vom 23. Mai 1990 bleiben unverändert und werden hiermit bestätigt.“

Ballonfahrt über 955 Grünflächen und 519 Verkehrsinseln

Auch kleinste Naturschutzgebiete sind wichtige Oasen“, titelte der Waterbölles am 29. August und stellte seinen Leserinnen und Lesern die Aktion „#schutzstattschmutz“ vor, die gegenwärtig noch andauert. Mit rund 200 Hinweisschildern in Parks und auf Grünstreifen, auf denen Grafiken von Biene, Schmetterling oder Käfer an die bekannten Naturschutz-Schilder im Remscheider Grüngürtel erinnern! Das damit verbundene Gewinnspiel ist inzwischen abgeschlossen; die drei Gewinner stehen fest und konnten gestern in der Verwaltung der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) ihre Preise in Empfang nehmen. Es gratulierten TBR-Chef Michael Zirngiebl, Frank Ackermann (TBR/Öffentlichkeitsarbeit) und im  Maikäferkostüm Frauke Rentz von der Wuppertaler Agentur „bürger albrecht partner“, die die Kampagne für die TBR ausgearbeitet hatte.

Der erste Preis, eine Ballonfahrt, fiel auf Robert Predota, der zweite, ein Tag in dem ( von der Wuppertaler AWG beheizten) Freibad Neuenhof, auf Melanie Werner, und der dritte, fünf Gläser Honig aus Remscheid und seinem Umland, auf Nicole Elle-Hüren. Insgesamt hatten sich an dem Preisausschreiben 150 Bürgerinnen und Bürger beteiligt. Und fast alle hatten die gestellten Preisfragen richtig beantwortet, nachdem sie den unter https://schutzstattschmutz.de veröffentlichten Text über die große Bedeutung von Grünflächen Mensch und Tier aufmerksam gelesen hatten. Der enthielt eine Vielzahl von Informationen über Remscheids Grün, mit Zahlen bestückt. Kleine Auswahl gefällig? 955 Grünflächen, 519 Verkehrsinseln, Rand- und Rasenstreifen sowie 80 Parks und Grünanlagen. Hinzu kamen Zahlen aus dem Bundesgebiet: 40.000 Tonnen Müll durch Coffee-To-Go-Becher und 346.000 Tonnen Hundekot pro Jahr in Deutschland. 80 Kilogramm Lebensmittel wirft jeder Bundesbürger pro Jahr weg und wer Kippen gedankenlos oder sogar bewusst ins Grün schnippt, ist eine Giftschleuder. Denn bei 7.000 Schadstoffen in jedem einzelnen Zigarettenfilter schädigt das die Umwelt erheblich.

Trinken von Leitungswasser ist klare Sache

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Ausschuss für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung (Buko) wurde am Dienstag das Thema „Trinken von Leitungswasser an den Schulen“ diskutiert Hierzu bedarf es dringend einer Richtigstellung. Nicht korrekt ist, dass das Gesundheitsamt vom Trinken von Leitungswasser an den Schulen abrät. Durch keinen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes wurde so etwas jemals behauptet, die Quelle bleibt somit unklar. Diese Aussage ist schon an sich zweifelhaft, denn Trinkwasser ist eben Wasser zum Trinken, sonst darf es nicht als solches abgegeben werden.

Trinkwasser ist das bestüberwachte Lebensmittel, dessen Bereitstellung vielfältigen Regularien unterliegt. Trinkwasser ist von Natur nicht steril und enthält zahlreiche Mikroorganismen, die der Gesundheit nicht schaden, sondern ganz im Gegenteil mit dem körpereigenen Mikrobiom nutzbringend interagieren. Was es nicht enthalten darf, sind Krankheitserreger. Aus diesem Grund unterliegt die Überwachung der Qualität des Trinkwassers den Anforderungen der Trinkwasserverordnung. Damit wird sichergestellt, dass Wasser, das aus den Leitungen in Gebäuden als Trinkwasser abgegeben wird (privaten gleichermaßen wie öffentlichen Gebäuden) nicht der Gesundheit abträglich ist.

Zudem gelten die allgemein anerkannten Regeln der Technik. Dies gilt für Trinkwasserinstallationen, also alle Wasserleitungen und Wassererwärmungsanlagen in Gebäuden. Da es sich bei Schulen um öffentliche Gebäude handelt wird nach den Empfehlungen des Umweltbundesamtes zusätzlich zu den Vorgaben der Trinkwasserverordnung Trinkwasser an der am weitesten entfernten Zapfstelle auf mikrobiologische Parameter untersucht, die die Trinkwasserqualität nachteilig beeinflussen könnten. Die Qualitätsanforderungen müssen beim Verbraucher eingehalten werden, das heißt, am Zapfhahn. Die Wasserqualität wird durch sachkundige Instandhaltung und zusätzlich regelmäßige Probenahmen sichergestellt.

Die Ergebnisse werden dem Fachdienst Gesundheitswesen vorgelegt, denn das Gesundheitsamt ist Überwachungsbehörde. Für die Prüfung der sachgerechten Funktion der Trinkwasserinstallation, also Leitungssystem, Warmwasserbereitung, Armaturen etc. gibt es vielfältige technische Vorgaben, für deren Einhaltung der Betreiber verantwortlich ist. Wenn es Auffälligkeiten gibt, sind diese nach den geltenden Regeln der Technik durch den Betreiber zu beheben. In manchen Fällen kann dadurch die Nutzung des Wassers zeitweise eingeschränkt sein. Auf jeden Fall sind die Nutzer über Einschränkungen zu informieren, was durch den jeweiligen Betreiber zu erfolgen hat. Im Fall von öffentlichen Gebäuden in Remscheid, unter anderem auch Schulen, finden regelmäßige Arbeitstreffen zur Trinkwasserhygiene zwischen dem Fachdienst Gesundheitswesen und dem Gebäudemanagement statt, bei dem zeitnah Auffälligkeiten in Objekten und deren Behebung besprochen werden.

Zusammenfassend ist festzuhalten:  Die Qualität des Trinkwassers in Remscheid ist durch die strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung und die Überwachung durch Behörden ausgezeichnet. Treten Veränderungen der Wasserqualität in öffentlichen Gebäuden auf, werden diese umgehend beseitigt, so dass sich eine Gesundheitsgefährdung nicht ergibt. In jedem Fall ist bei Fragen oder Unsicherheiten der fachlich kompetente Ansprechpartner in Remscheid der Fachdienst Gesundheitswesen, Abteilung Gesundheitsschutz/Umweltmedizin.

14. Interkulturelle Lesereihe mit Autor Akos Doma

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Donnerstag, 21. November, findet um 19 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) in der Zentralbibliothek Remscheid, Scharffstraße 4 - 6, die 14. interkulturelle Lesereihe statt. Der Eintritt ist frei. Interessierte sind herzlich eingeladen. Zu Gast ist der deutsch-ungarische Autor Akos Doma. 1963 in Budapest geboren, verließ der heute vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Ungarn als Kind mit seiner Familie. Nach einer mehrjährigen Odyssee über Italien und England landete er schließlich 14jährig in seiner neuen Heimat Deutschland, wo er zur Schule ging und im Anschluss studierte. Seit 2001 hat er mehrere Romane veröffentlicht.

In Remscheid liest Akos Doma aus seinem 2017 erschienenen Roman „Der Weg der Wünsche“. Mit großer sprachlicher Kraft stellt er die Flucht einer Familie aus dem sozialistischen Ungarn in die erhoffte Freiheit vor dem Hintergrund von Bespitzelung, Mangelwirtschaft und Wohnungsnot dar. Auch die Zwangsaussiedlung seiner Familie vor der heranrückenden Ostfront im zweiten Weltkrieg wird thematisiert. Das Leben von Flüchtenden, deren Dasein in der Anonymität, die verlorene Zeit des Abwartens und der Verlust von Heimat sind in diesem auch heute hochaktuellen Roman melancholisch und einfühlsam aus der Sicht einer Familie mit zwei Kindern dargestellt. Musikalisch wird der Autor von dem Gitarristen Alaa Khaddam begleitet.

Am Freitagvormittag (22. November) wird Akos Doma vor Schülerinnen und Schüler der Sophie-Scholl-Gesamtschule lesen und anschließend mit ihnen ins Gespräch kommen. Zur Veranstaltergemeinschaft der Interkulturellen Lesereihe gehören Schlawiner gGmbH, Caritasverband Remscheid e.V., Deutsch-Indische Gesellschaft Remscheid e.V., Die Lütteraten e. V., IKE-Förderverein für Interkulturelle Erziehung e.V., Akademie der Kulturellen Bildung e.V., Katholisches Bildungswerk Wuppertal, Solingen, Remscheid und Kommunales Integrationszentrum der Stadt Remscheid – ein. Die Schirmherrschaft hat Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz.

Ohne Schließung 30.000 Euro mehr in der Kasse

Zur Sitzung des Sportausschusses am 29. November hat die Verwaltung Antworten vorgelegt auf eine Anfrage der CDU-Fraktion vom 1. August zum aktuellen Sachstand des Freibades Eschbachtal. Darin wird „trotz der bekannten technischen Störungen, die kurzfristige Schließungen notwendig machten“, die abgelaufene Saison „von der Besucherzahl her als zufriedenstellend bezeichnet“. Die Sicherheitslage im Freibad Remscheid wird allgemein als gut eingeschätzt. Bereits seit vielen Jahren werde an Tagen mit großem Betrieb Sicherheitspersonal eingesetzt: „Als Faustformel werden an Tagen bis 1000 Besucher zwei zusätzliche Kräfte eingesetzt, ab 1000 Besucher werden drei bis vier Sicherheitskräfte eingesetzt, darüber hinaus nach Einschätzung

 der Badleitung. Diese Regelung wird als ausreichend angesehen und soll 2020 fortgeführt werden. Anzeigen wurden nicht erstattet. Ein neues Sicherheitskonzept wird aufgrund der jahrelangen gesicherten Praxis für nicht notwendig erachtet.“ Drogen und Alkohol seien auf dem Freibadgelände seit fast 20 Jahren verboten, die Hausordnung werde diesbezüglich auch durchgesetzt. Platzverweise mussten in diesem Jahr nicht ausgesprochen werden. Auch mangelnder Respekt sei kein Thema. Auch gebe es „keine gesicherten Erkenntnisse über eine grundlegende zunehmende Aggressivität“. Aufgrund der guten Vorarbeiten musste in diesem Jahr die Zahl der Besucher wegen fehlender Rettungsschwimmer nicht begrenzt werden. Und damit das auch im der kommenden Saison so bleibt, sollen die Vorbereitungen zur Personalakquise bereits Mitte Januar 2020 beginnen.

Zur  veralteten Technik des Freibades: 2018 hatte die Stadtverwaltung eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, diese sollte die konzeptionelle Grundlage sein für einen Förderantrag an den Bund. Dabei wurden mit dem Fachunternehmen auch eine Unterteilung in mögliche Bauabschnitte diskutiert und berechnet. Als erster Bauabschnitt wurde u.a. eine grundlegende Sanierung der Technik festgelegt, der mit ca. 4.000.000 € zu veranschlagen ist. In diesem Jahr kam aufgrund der vermehrten technischen Probleme ein weiterer Gutachter hinzu. Dieser definierte in Kooperation mit dem Gebäudemanagement „Maßnahmen, die notwendig sind, um die Badesaison 2020 sicherzustellen“, so die Verwaltung. Sollte die vollständige Auswertung des Gutachtens bis zur Sitzung des Ausschusses vorliegen, werden die Ausschussmitglieder sie als Tischvorlage erhalten.

vom 2. bis 7. Juli musste das Bad wegen der technischen Überprüfung der Pumpen und auf der Basis der Einschätzung des beauftragten Gutachters dann ab dem 19.August für die restliche Saison (bis 1. September) geschlossen werden. Mithin blieb das Bad in diesem Jahr an 20 Saison-Tagen geschlossen. Darunter waren zehn Tage  mit Temperaturen von mehr als 27 Grad. Die Verwaltung: „Geht man von der Besucherbegrenzung auf 1.500 Personen täglich aus, hätten mind. 15.000 Besucher noch zusätzlich ins Freibad kommen können.“ Es sei jedoch nicht möglich, einen genauen Einnahmeverlust zu beziffern. „Nach realistischer Einschätzung  handelt es sich um eine Summe von mehr als 30.000 €, die zusätzlich hätte eingenommen werden können.“

Kleine Betrachtung über die Farbe Gelb

Novemberblues? Keineswegs - erlebt doch der Waldspaziergänger zrzeitt die Farbenpracht des Herbstlaubs. Meist noch brilliert das " Gelb" besonders der Buchen. Gelb wird mit Heiterkeit, Optimismus und Lebensfreude in Verbindung gebracht. Goldgelb ist die Farbe des Edelmetalls. Wer wird nicht angerührt bei einem Blick auf Goldschmuck oder beim Blick auf einen Goldbarren. Der Kaiser in China wurde ehemals in gelbe Kleider gehüllt, da steht die Farbe für Weisheit , Geduld und Toleranz. Bei manchen Völkern ist "Gelb" die Hochzeitsfarbe. Von den negativen Betrachtungen nehme ich Abstand -  wie "elb vor Neid" oder dem Gelb als Warnfarbe in der Natur.