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6. Schulung von Familienpaten beginnt

Pressemitteilung des CARITAS-Verbandes Remscheid und der Initiative Jugendhilfe e.V.

Das Projekt „Familienpaten“ ist ein gemeinsames Projekt des Katholischen Bildungswerkes, des Caritasverbandes und der Initiative Jugendhilfe e.V. Es unterstützt Familien, die kleinere Hilfen im Alltag wünschen, um großen Krisen vorzubeugen. Aktuell sind sechs Familienpaten im Einsatz. Das Team hatte sich in kurzer Zeit sehr verkleinert, da verschiedene Paten aus persönlichen Gründen (wie Umzug, Pflege von Angehörigen u.ä.) ihre Patenschaft aufgegeben haben. Die Nachfrage ist jedoch weiterhin hoch, und die Nachfrage wächst weiter. Deshalb werden ehrenamtliche Mitarbeiter/innen gesucht, die gerne einen Teil ihrer Zeit anderen Familien schenken.

Im Mittelpunkt dieses Projekts stehen Familien, die sich für ihren Alltag eine kleine Unterstützung wünschen, um großen Krisen vorzubeugen. Das kann z.B. eine Leih-Oma oder ein Leih-Opa bzw. jemand, der gerne Spaß mit Kindern hat in Form von spielen oder Spielplatzbesuchen u. ä. Andere mögliche Aufgaben können bspw. die schulischen Förderung oder die Übernahme von Fahrdiensten zu Kliniken oder die Begleitung zu Institutionen sein. Manchmal hilft es auch, mit jemandem gemeinsam die Unterlagen zu sortieren oder jemanden zum Reden oder für gemeinsame Unternehmungen an der Seite zu haben. Uns ist es wichtig, dass sowohl die Familien als auch die Familienpaten mit Spaß und Freude dabei sind. Die zeitlichen Kapazitäten können von den Familienpaten selbst benannt werden. Die ehrenamtliche Familienpaten werden durch regelmäßige geleitete Austauschtreffen und eine wöchentliche telefonische Sprechstunde begleitet.

Eine Schulung mit insgesamt fünf Terminen geht dem Einsatz als Familienpaten voraus. Die Schulung beginnt in diesem Monat. Interessierte können sich an Daniela Forster (Koordination des Projekts „Familienpaten“) unter Tel. 0178 – 726 85 06; oder E-Mail d.forster@caritasverbandremscheid.de wenden.

Stadt befürwortet Hundewiese am Hohenhagen

Im Rahmen des Projektes MOSAIK (Modellhafte Strategien zur integrierten und kultursensiblen Bestandsentwicklung) fand am 11. Mai im Stadtteilzentrum „Die Esche“ auf dem Hohenhagen eine Zukunftswerkstatt statt. Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers hatten dabei die Gelegenheit, Ideen und Vorstellungen für künftige Entwicklungen des Stadtteils einzubringen. In der Sitzung der Sitzung der Bezirksvertretung Süd befürwortete die Verwaltung am vergangenen Mittwoch die Einrichtung einer Hundewiese am Hohenhagen: danach hatte die CDU-Fraktion gefragt. „Dadurch würde sich die in Remscheid bisher verfügbare Anzahl an Hundeauslaufflächen von zwei (Kuckuck und Stadtpark Remscheid) auf drei erhöhen. Das würde den Anmarschweg der Hundehalter die verkürzen.“ Allerdings sei zu beachten, „dass

  • die Lage des Grundstücks nicht mit den Belangen aus Naturschutz bzw. Landschaftsschutz kollidieren sollte,
  • das Grundstück nicht zu dicht an vorhandener Wohnbebauung liegt, da sonst erfahrungsgemäß Beschwerden von Anwohnern über Lärm zu erwarten sind, und
  • beschilderte Parkplätze ausgewiesen werden können, um Klagen über Falschparker zu vermeiden.
  • das gewählte Grundstück über Einzäunung, Entsorgungsbehälter für Müll, Kotbeutelspender, Sitzgelegenheiten (Bänke mit/ohne Wetterschutz, Baumstämme etc.) und (optional) Wasserstellen für Hunde verfügt.“

Fazit: „Nach Abwägung der Vor- und Nachteile ist die Einrichtung einer Hundewiese am Hohenhagen aus Sicht des Fachdienstes Bürger, Sicherheit und Ordnung zu befürworten.“

Neuer Fortbildungskatalog für Kitas und Schulen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Psychologische Beratungsstelle der Stadt wendet sich mit einer Neuauflage ihres Fortbildungskatalogs an die Remscheider Kindertageseinrichtungen und Schulen. Für die Schuljahre 2019/2020 und 2020/2021 hat sie ihr Fortbildungsangebot für die Fachkräfte nochmals erweitert – und reagiert damit auf das große Interesse an der ersten Ausgabe des Fortbildungskatalogs in den letzten beiden Jahren.  Die wesentlichen Veränderungen sind eine Ausweitung der Angebote in den Bereichen der professionellen Weiterentwicklung für Fachkräfte an Kitas und Schulen sowie im Bereich der Schulentwicklung. Darüber hinaus hat die städtische Beratungsstelle, die Erziehungs- und Familienberatung sowie die Schulpsychologie, unter einem Dach vereint, einige Themenfelder erweitert. Neu sind beispielsweise Tools für Fachkräfte für ein gelingendes Miteinander im Schul- beziehungsweise Kitaalltag oder Werkzeuge für einen angemessenen Umgang mit besonders herausfordernden Themen wie Trauer, Schulabsentismus oder psychischen Erkrankungen.  Die Fortbildungsangebote sind kostenfrei und können von Schulen und Kindertageseinrichtungen nach Bedarf angefragt werden. Die digitale Version der Broschüre ist im städtischen Internetportal unter https://remscheid.de/leben/medienpool/dokumente020/2019_A5_Broschuere_Psych_Beratungsstelle.pdf abrufbar.

In einem Vorwort zum neuen Fortbildungskatalog schreibt Oberbürgermeister Burkhard mast-Weisz: „“Eine zukunftsgerichtete Kommune wie Remscheid braucht starke Kinder und Jugendliche, die dabei unterstützt und gefördert werden, Kompetenzen zu erwerben und weiterzuentwickeln. Von diesen jungen Menschen hängt es ganz maßgeblich ab, ob wir in Remscheid auch in Zukunft den Herausforderungen des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Wandels mit Ideenreichtum, Engagement und Innovationen begegnen werden. Es sind die Eltern und die pädagogischen Fachkräfte in unserer Stadt, welche die Kinder und Jugendlichen stark machen und ihre Entwicklung begleiten und fördern. So können wir stolz darauf sein, dass an Remscheider Kitas und Schulen so viele Erzieher*innen und Lehrer*innen arbeiten, die sich täglich mit voller Energie den ihnen anvertrauten Kindern und Jugendlichen widmen, ihre individuellen Stärken fördern und sie fit für ihr späteres Leben machen.“ Dass die Angebote der Psychologische Beratungsstelle der Stadt von den Fachkräften äußerst positiv aufgenommen würden, zeige sich auch in der großen Resonanz auf die erste Ausgabe des Fortbildungskatalogs in den letzten beiden Jahren.

Und Dr. Jana Schrage, die Leiterin der Psychologischen Beratungsstelle, schreibt: „Eine wichtige Säule unserer Arbeit ist die Beratung, Supervision und Fortbildung für alle Fachkräfte der Kitas und Schulen in Remscheid. (...) Wir freuen uns darauf, auch weiterhin in so guter Kooperation mit Ihnen für die Kinder und Jugendlichen in Remscheid zu arbeiten.“

Ring-/Rader Straße: Arbeiten im Plan, Kosten im Rahmen

In der Baustelle an der Ring-/Rader Straße wird am kommenden Sonntag, 13. Oktober, die Verkehrsführung umgestellt, allerdings nur im unmittelbaren Kreuzungsbereich; die bisherigen Fahrbeziehungen bleiben erhalten. Um die bislang im Baufeld verlegten Gas- und Wasserleitungen in Richtung Radevormwald verlängern und an das Baufeld des nächsten großen Bauabschnitt heranführen zu können, wird nach Angaben der Stadt Remscheid für rund sechs Wochen eine „Baustelleninsel“ in der Ringstraße eingerichtet. Diese trennt dann die aus Richtung Trecknase kommende Fahrbahn. Die Geradeausspur wird auf die bereits soweit hergestellte neue Fahrbahn verschwenkt, während die Rechtsabbiegespur in Richtung Radevormwald unverändert bleibt. Während der Umstellung der Baustellenampelanlage wird es am Sonntag nicht möglich sein, vorher bereits alle Gelbmarkierungen aufgeklebt zu haben. Alle am Verkehr Teilnehmenden werden gebeten, besonders vorsichtig und umsichtig zu sein.

Die Fußgänger können die bereits hergestellten Gehwege benutzen und haben wieder eine direkte Verbindung zwischen Wupperstraße, Mühlenstraße und Ringstraße. Die Fußgängerquerungen der Ringstraße sind weiterhin auf Höhe Röntgenstraße und Tankstelle möglich. Die Technischen Betriebe sind zusammen mit der ausführenden Baufirma bemüht, die Umstellung der Baustelle möglichst zügig vorzunehmen, um die Beeinträchtigungen für den Verkehr zu minimieren.

Bezirksbürgermeister Markus Kötter hatte die Verwaltung darum gebeten, der Bezirksvertretung einen Einblick zu gewähren in die Abläufe der Baustelle im Verkehrsknotenpunkt Ringstraße / Rader Straße. Die Mitglieder der Bezirksvertretung sollten sich vor Ort einen persönlichen Eindruck davon machen können, welche baulichen Maßnahmen zum Um- und Ausbau des Verkehrsknotenpunktes inzwischen ausgeführt worden sind und wie sich damit der Kreuzungsbereich bereits verändert hat. Dieses Treffen fand am vergangenen Mittwoch statt (Foto). An der Baustellenbesichtigung nahmen von Seiten der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) Gerald Hein und Projektleiter Gunter Breidbach teil. Ihre Botschaft:  Die Arbeiten auf der Kreuzung verlaufen planmäßig, und die Kosten liegen im festgelegten Rahmen.

Herbstferienprogramm für Studieninteressierte

Pressemitteilug der Universität Wuppertal

Die Zentrale Studienberatung (ZSB) der Bergischen Universität bietet in den Herbstferien wieder ein Programm für Studieninteressierte an. Vom 14. bis 25. Oktober informieren die Studienberaterinnen und -berater in Workshops und Vorträgen rund um das Thema Studienorientierung.Studieninteressierte stehen häufig vor vielen Fragen gleichzeitig: Welcher Studiengang passt zu mir? Welche Dinge muss ich beachten? Was erwartet mich an der Uni? Antworten auf diese und andere Fragen hält das Herbstferienprogramm der Zentralen Studienberatung bereit. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bekommen in dieser Zeit die Möglichkeit, in verschiedene Studiengänge und Vorlesungen reinzuschnuppern, mit Studierenden ins Gespräch zu kommen und an Workshops zur Studienwahl teilzunehmen. Außerdem werden zwei Online-Self-Assessments vorgestellt. Mit diesen Tools können sich Studieninteressierte einen Überblick über die verschiedenen Studiengänge und Berufsfelder verschaffen. Die Studienberaterinnen und -berater bieten zur Orientierung auch vertiefende Einzelgespräche an. Daneben gibt es Tipps zu den Themen Einschreibung, Bewerbung und Hochschulstart. Im Rahmen von Campusführungen und Vorträgen zum Thema „Studieren an der Bergischen Universität“ lässt sich die Uni Wuppertal näher kennenlernen.

Das Herbstferienprogramm richtet sich nicht nur an zukünftige Studienanfängerinnen und -anfänger. „Wir beziehen auch die Eltern in unsere Studienorientierungsarbeit ein“, betont Dr. Christine Hummel, Leiterin der Zentralen Studienberatung, „denn sie sind auf dem Weg zu einer guten Studienberatung wichtige Gesprächspartner.“ Ein weiterer Teil des Programms richtet sich an Lehrerinnen und Lehrer, um sie ebenfalls in den Prozess der Studienvorbereitung miteinzubinden. Das komplette Ferienprogramm und Informationen zur Anmeldung finden sich unter http://uni-w.de/17l.

Termine im Westdeutschen Tourneetheater (WTT)

  • Freitag, 11. Oktober, 15 Uhr, SeniorenKINO im WTT mit dem Film „Rain Man“,  ab 14 Uhr Kaffee und Kuchen (auf Spendenbasis), auch Nichtsenioren sind gern gesehen. Eintritt drei €. http://www.wtt-remscheid.de/content/programm/filmtheater/
  • Sonntag, 13. Oktober, 16 Uhr, „Die Frau vom Fischer und der Fischer selber“ – für die ganze Familie. Eintritt acht € Erw./sechs € Kinder. http://www.wtt-remscheid.de/content/programm/kinder-jugend-familienstuecke/die-frau-vom-fischer-und-der-fischer-selber/

Kartenreservierung unter Tel. RS 32285 oder E-Mail info@wtt-remscheid.de">info@wtt-remscheid.de. (Bea Lange)

Stadt legt im Rathausfoyer Kondolenzbuch aus

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Aus Anlass der schrecklichen Ereignisse des gestrigen Abends in Halle (Saale) hat die Stadt Remscheid von heute Nachmittag bis einschließlich Freitag, 18. Oktober, im Foyer des Rathauses ein Kondolenzbuch ausgelegt. Remscheiderinnen und Remscheider sind herzlich dazu eingeladen, ihre Gedanken und Gefühle als Ausdruck der Anteilnahme und Solidarität niederzuschreiben und auf diese Weise der eigenen Trauer um das Geschehene Ausdruck zu verleihen. (Das Rathaus Remscheid ist montags bis freitags von 7.30 bis 17 Uhr geöffnet.)

Der Eintrag der Stadt Remscheid in dem Kondolenzbuch, das später die Jüdische Kultusgemeinde in Wuppertal erhalten soll, hat folgenden Wortlaut:

„Wir sind fassungslos über das Geschehene.

Wir trauern um zwei Menschen, die Opfer eines Terroraktes wurden, weil sie sich dem Täter entgegenstellten. Wir sind in unseren Herzen bei ihren Angehörigen, die den Tod geliebter Menschen beklagen müssen. Sie sollen wissen, dass sie in diesen schweren Stunden nicht alleine sind.

Wir sind mit unseren Herzen bei den Gemeindegliedern der Jüdischen Kultusgemeinde in Halle an der Saale, die sich am jüdischen Versöhnungsfest Yom Kippur in ihrer Synagoge versammelten. Sie wurden während des Gottesdienstes Ziel eines Terroranschlages, dessen letztendliches Scheitern nicht darüber hinwegtäuschen darf, dass dieser Angriff auf ein jüdisches Gotteshaus uns allen galt - unserer friedlichen, toleranten und solidarischen Gesellschaft genauso wie unserem freiheitlichen demokratischen Rechtsstaat.

Wir fühlen uns von Herzen verbunden mit den Gemeindegliedern unserer Bergischen Jüdischen Kultusgemeinde. Wir stehen an der Seite des in sieben Jahrzehnten nach der Shoa wieder erstandenen und erblühten jüdischen Lebens im Bergischen Land.

Wir müssen achtsam sein, wenn Zwietracht und Hass in unserem Land gestreut werden - erst in Gedanken, dann in Worten - und später in Taten. Wir müssen zusammenstehen, um unsere Gesellschaft und unseren Staat gegen diese Angriffe zu verteidigen. Wir müssen unsere Lebensweise in einem von Toleranz und Respekt gelebten Miteinander schützen, indem wir uns jenen entgegenstellen, die Zwietracht und Hass zwischen den Menschen in unserer Stadt und in unserem Land zu säen versuchen.

In unserem täglichen Handeln sind wir unserem ersten Verfassungsgebot verpflichtet: ‚Die Würde des Menschen ist unantastbar. ‘

Stadtdirektor Sven Wiertz und Bürgermeisterin Gabi Leitzbach haben sich heute gegen 16.30 Uhr als erste in das Gedenkbuch eintragen. Als Ausdruck der Anteilnahme und Solidarität hat Remscheid Trauerbeflaggung am Rathaus Remscheid, am Lüttringhauser Rathaus und am Teo Otto Theater vorgenommen.

Die #5630-Shows wurden für November abgesagt

Pressemitteilung des Projekt-Teams #5630

Die für dem  29. und 30. November sowie 1. Dezember geplanten Shows können nicht stattfinden kann. Das Projekt wird aber weiter geführt, und es wird eine Verschiebung der geplanten Show angestrebt.

Neben den Initiatoren hatten sich fachlich versierte Choreografen, Musikpädagogen, Trainer, Künstler (Foto, Film, Produktion), Helfer, Eltern und insbesondere die Jugendlichen ehrenamtlich in ihrer Freizeit, mit ihrem Talent und aller Kraft für das Projekt eingesetzt. Das bürgerschaftliche Engagement ist beispielhaft und erfährt seine Besonderheit mit der über Grenzen von Vereinen, Verbänden und Institutionen gelebten Zusammenarbeit. Das Ziel: gemeinsam Talente fördern, Projekte zu initiieren und zu organisieren. Dieses Konzept wurde vom Fonds Soziokultur (im Wettbewerb vieler Großstädte) ausgezeichnet.

Die Jugendlichen in unserer Stadt haben es verdient, in einem Rahmen präsentiert zu werden, der ihren Talenten und ihrem Einsatz entspricht. Die Veranstaltung ist fertig geplant und die Initiatoren sowie die Teilnehmer sind in der Lage, die Veranstaltung auf höchstem Niveau durchzuführen. Allerdings hat keiner von Ihnen die Möglichkeit, die Kosten für die notwendigen technischen Voraussetzungen für die Shows zu tragen. Die Ausstattung und temporäre Nutzungsänderung der Sporthalle Neuenkamp zu einer Eventarena mit 1.100 Zuschauerplätzen ist real umsetzbar, aber aufwendig. Einen Veranstaltungsort in vergleichbarer Größe und mit der verfügbaren Grundausstattung gibt es in Remscheid nicht.

Früher Flashmob am 1. September floppte, machte aber allen Beteiligten viel Spaß.

Die Stadt Remscheid hat sich mit Beteiligung der Fachdienste (Sport, Gebäudemanagement, Teo-Otto-Theater) soweit möglich beteiligt und uns unterstützt. Der Oberbürgermeister ist Schirmherr. Das Werben um Sponsoren (2019/2020) hat leider in der Realität gezeigt, dass eine finanzielle Unterstützung in Remscheid nur in begrenztem Maß möglich ist. Die Gründe sind vielschichtig und müssen offen diskutiert werden.

Um ein Ausrufezeichen zu setzten, und die jungen Talente auf eine große Bühne zu bringen, hatten die Initiatoren einen große Show geplant. Die Idee für die Realisierung war, dass sich die Kosten über Einnahmen und Sponsoring decken lassen. Als Folge der ausgebliebenen Sponsorengelder ergab es sich dann, dass die Kosten einzig über den Kartenverkauf finanziert werden müssen.

Die Resonanz auf die persönliche Einladung des Schirmherrn zu einer Informationsveranstaltung (am 3. Juli 2019 in den Räumen der Stadtsparkasse Remscheid) war enttäuschend. Die Rückmeldung nach einer gelungenen und beeindruckenden Präsentation war durchweg positiv. Den mündlichen Ankündigungen folgten dann aber nur wenige konkrete Sponsorenverträge.  Bei den gewonnenen Partnern möchten die Initiatoren sich ausdrücklich bedanken. Sponsoring bedeutet, dass eine Gegenleistung erbracht wird. Diese haben die Organisatoren entsprechend geleistet und die Kampagne im September 2019 gestartet. Mit den tatsächlich bei dem Verein eingegangenen Geldmitteln, wurden die vom Verein bereits vorfinanzierten Projekte der Kampagne „WIR in Remscheid“ bezahlt. Derzeit sind erste Ergebnisse dieser Kampagne in der Stadt zu sehen: Die  Jugendlichen werden gesehen; Gespräche über Themen der Jugend finden statt.

Die Initiatoren haben mit den im September 2018 gecasteten Talenten (Casting = Besetzung einer Show) ein besonderes Programm entwickelt. Es ist sicher, dass ein Publikum damit begeistert werden kann. Das Konzept gründete auf der Erfahrung von Veranstaltungen, welche die artistic jumpers mit 4.000 Zuschauern erfolgreich in Remscheid durchgeführt haben (Remscheider Turngala, zuletzt 2004). Es ist also nicht so, dass die geplante Veranstaltung “blauäugig” angegangen wurde. Die Initiatoren haben aber in den letzten Monaten gelernt, dass die Realität und Randbedingungen in Remscheid derzeit einfach schlecht dafür sind. Das Konzept, die aufwendige Veranstaltungstechnik über die verkauften Karten zu finanzieren , ist mit einem Risiko verbunden, das derzeit nicht abzusichern ist. In den ersten fünf Wochen des Vorverkaufs wurden nur wenige Karten verkauft – weit unter der Erwartung.

Die Teilnehmer und ihre Familien und Freunde beschweren sich zu Recht darüber, dass die Karten für die Veranstaltung teuer sind, da sie ja schon viel ehrenamtlichen Einsatz zeigen. Die Preise sind so gestaltet, dass die Kosten damit gedeckt werden können. Darüber hinaus sind Rabattierungen für Familien und Jugendliche nur mit Sponsoren umsetzbar. Mit jedem Sponsor hätte die Veranstaltung günstiger werden können. Es bedarf deshalb für das beschriebene Veranstaltungskonzept einer angemessen Unterstützung von Sponsoren. Diese lassen sich derzeit nicht überzeugen, und es fehlt auch an der Bereitschaft zuzuhören (ausgenommen sind wenige Einzelinitiativen). Wäre ein Großteil der Karten verkauft, hätte das Ziel erreicht werden können. Derzeit ist das persönliche Risiko der beiden Initiatoren zu hoch.

Die Absage der Shows bedeutet keinesfalls, dass die Projektidee aufgegeben wird. Für das Foyer des Stadttheaters ist eine Veranstaltung terminiert, welche ursprünglich als „Warm Up“ für das Event am 29. Und 30. November / 1. Dezember geplant war. Daraus wird jetzt ein „Intermezzo“, bei welchem die Zwischen-Ergebnisse der vielen kleinen Projekte vorgestellt werden. Eine Gelegenheit sich angemessen zu präsentieren und einen Ausblick zu geben auf das, was folgen wird.

Es gilt weiter für das Projekt zu werben und Unterstützer zu finden. Die Initiatoren stellen sich auch gerne der konstruktiven Kritik. Am Ende gilt Es, den jungen Talenten eine Wertschätzung entgegenzubringen, die sie unbedingt verdienen. Ohne ausreichende finanzielle Unterstützung wird dies aber nicht gelingen. Es wird hier auch noch mal darauf hingewiesen, dass dieses Projekt ehrenamtlich umgesetzt wird und es keine finanziellen Interessen oder Gewinnabsichten verfolgt. Im Juli wurde ein gemeinnütziger Verein zu diesem Zweck gegründet: #5630 – Das sind Wir in Remscheid e.V.

Jochen Peitz I Marcel Haupt I Daniel Sperling

Längst tragfähige Brücken geschlagen

Pleiten und Krisen

Seit 2009 regiert in Deutschland die schwarz-gelbe Koalition unter der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Die Nachwirkungen der Weltwirtschaftskrise und die Turbulenzen der europäischen Finanzkrise setzen Politik und Wirtschaft unter Druck. Der Euro Rettungsschirm für Griechenland führt zu heftigsten Debatten. Die Zerstörung des Atomkraftwerkes im japanischen Fukushima durch einen Tsunami verändert die deutsche Energiepolitik. Die acht ältesten Atomkraftwerke werden abgeschaltet, die Laufzeit der übrigen neun Kraftwerke wird zeitlich gestaffelt. Die Aufdeckung von Nazi Terrorzellen, die Mordserie der NSU und deren mangelhafte Aufklärung bestürzen die Bürger. Die Enthüllung von Abhöraktionen der amerikanischen NSA betrifft nicht nur Angela Merkel, sondern auch die Mehrzahl der Deutschen. Der Mensch wird gläsern. Mehrere deutsche Politiker müssen nach Plagiatsvorwürfen ihre Doktortitel zurückgeben. Bundespräsident Köhler tritt 2010 zurück. Als Bundespräsident folgt Christian Wulff. Nach seinem unrühmlichen Abgang im Jahr 2012 wird Joachim Gauck der 11. Bundespräsident.

Die Großstadt Remscheid

85 Jahre sind seit dem emotionsgeladenen Zusammenschluss der drei Städte Lennep, Lüttringhausen und Remscheid zur Großstadt Remscheid vergangen. 85 Jahre, mit guten und schlechten Zeiten. Die Umsetzung der wirtschafts-, siedlungsund kommunalpolitischen Ziele der Neugliederung von 1929 zog sich über Jahrzehnte. Aber das gemeinsame Schicksal in diesen vergangenen Jahrzehnten, die Gemeinsamkeiten in Politik, Wirtschaft und Kultur haben längst tragfähige Brücken geschlagen.

Mit der Löwenparade feiert die Großstadt Remscheid 2014 nicht nur sich selbst, sondern auch ihre Vereine, Unternehmen und Bürger, die im Laufe der vergangenen 85 Jahre alle zum Erfolg der vereinigten drei Teile der Großstadt Remscheid beigetragen haben. Die Löwenparade soll damit das Zusammengehörigkeitsgefühl der vielen Akteure in unserer Stadt weiter stärken und zu einer erfolgreichen Zukunft beitragen.

Der Text der Ausstellung „90 Jahre Großstadt Remscheid“ zur Remscheider Stadtgeschichte und speziell zur kommunalen Neugliederung vor 90 Jahren, zu sehen im Remscheider Rathaus im Rahmen des Stadtjubiläums, stammt von Jörg Holtschneider von der Agentur „Via Temporis“. Das Layout gestaltete die rsn-Medienagentur GmbH, Hindenburgstraße  78, www.rsn-medienagentur.de. Der Waterbölles veröffentlicht die einzelnen Kapitel der Ausstellung mit freundlicher Genehmigung des Autors und der Agentur.

Poitik sieht Bemühung um Radverkehr als Daueraufgabe

Einstimmig angenommen wurden am Dienstag von der Bezirksvertretung Alt-Remscheid drei Anträge zum neuen Radverkehrskonzept der Stadt. Und mit Zustimmung der übrigen Bezitksvertretungen ist zu rechnen.

  • Von den Fraktionen und Gruppen von SPD, GRÜNEN, DIE LINKE und FDP kam der Antrag, die Detailplanung dahingehend zu ändern, dass die früher vorhandenen Radfahr- und Schutzstreifen nicht nur am Bahnhof Lennep, sondern im gesamten Stadtgebiet reaktiviert werden. Neu: An allen zentralen Bus- und Bahnhaltepunkten sollen sinnvolle Abstellflächen, wenn nötig überdacht, geschaffen werden, aber auch an anderen Stellen im Stadtgebiet. Dazu gehören die Bahnhöfe Hauptbahnhof, Güldenwerth, Lennep und Lüttringhausen wie auch die zentralen Bushaltestellen, z.B. Friedrich-Ebert-Platz und Zentralpunkt.
  • Die Ratsgruppe der W.i.R. hatte beauftragt, die Stadtverwaltung möge in das Konzept er Streckenführung der Alltagsverkehre die Verbindungen vom Bahnhofskreisel nach Westhausen und nach Hasten über die Trasse des Werkzeugs einbeziehen. Die Wegeführung über die Trasse des Werkzeugs sei unbestritten die schnellere und sichere als die Routenvorschläge über die topographisch schwierigen Stadtstraßen.
  • Die Fraktionen und Gruppen von SPD, GRÜNEN, DIE LINKE und FDP möchten sichergestellt wissen, dass „das Radverkehrskonzept als Radverkehrsmasterplan für das Gesamtstadtgebiet von Remscheid dient und Grundlage für alle Rad -Verkehrsmaßnahmen ist. Auch solle es regelmäßig fortgeschrieben werden. Dazu wird von der Verwaltung ein jährlicher Maßnahmen- und Umsetzungsplan erwartet. Zitat aus der Begründung: „Nicht nur sportlich ambitionierte Remscheiderinnen und Remscheider benutzen immer öfter das Fahrrad. Die rasante Entwicklung von Pedelecs, E-Bikes und E-Scootern haben dem Radverkehr im Bergischen Land neue Perspektiven eröffnet. Dies zeigt sich unter anderem im großen Erfolg der Trassen.“ Auch bei den städtischen Klimazielen müsse der Radverkehr muss bei allen Verkehrsmaßnahmen mitgedacht werden.

Jetzt beginnt die wieder die Schwammerl-Zeit

Fliegenpilz. Foto: Hans Georg Müller.Gut tut die feuchte Witterung den Fruchtkörpern der Pilze. Verborgen ist das Pilzmyzel im Boden oder im Totholz, ehe es seinen Fruchtkörper ans Licht schiebt. Eine Parade von roten Schirmen , oft mit weißen Tupfen, steht am Steilhangweg des Wanderwegs A 5 über dem Eschbachtal. Der Volksmund spricht vom " Männlein Im Walde". Die Rede ist vom Fliegenpilz. Stellt man eine Schale gezuckerte Milch mit einem darin getauchten Pilz darin auf, zieht dies Fliegen an und betäubt sie. Daher der Name? Genießen sollte man den Fliegenpilz tunlichst nicht! Getrocknete Pilze, in wohlbedachter Dosierung, verhalfen Schamanen allerdingsvor Zeitenzu gewollter Trance für mystische Handlungen.