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Heynkes bringt Europa ins Klassenzimmer

Pressemitteilung der Bergischen IHK

Ob Brexit oder Europawahl – 2019 werden entscheidende Weichen für die Zukunft der Europäischen Union gestellt. Damit Europa auch für die jüngere Generation ein Stück näher rückt, organisiert die Bergische IHK am 9. Mai einen EU-Projekttag mit Schülerinnen und –schülern im Berufskolleg Barmen. IHK-Vizepräsident Jörg Heynkes wird mit den jungen Menschen über Europa sprechen. „Gerade für mich als Unternehmer ist der gemeinsame Binnenmarkt mit seinem freien Verkehr von Waren, Dienstleistungen und Arbeitskräften einer der größten Erfolge der EU“, betont Heynkes. „Er ist eine wichtige Voraussetzung für Wachstum und macht aus Europa ein internationales wirtschaftliches Schwergewicht“, so der Wuppertaler Unternehmer weiter. Er wird außerdem über die herausragenden technologischen Entwicklungen berichten, die in den kommenden Jahren unsere Gesellschaft massiv verändern werden. Er wird ausführlich über die mit dieser „Digitalen Transformation“ verbundenen Chancen und Risiken für Gesellschaft, Wirtschaft, Politik und unser aller Lebenswirklichkeit sprechen.
Die Bergische IHK will den Auszubildenden auch zeigen, welche Vorteile die EU für sie ganz persönlich hat. Denn in einem zunehmend globalisierten Arbeitsumfeld werden gute berufliche Qualifikationen und Fremdsprachenkenntnisse immer wichtiger. Die EU bietet Auszubildenden und jungen Fachkräften durch Austauschprogramme wie ERASMUS+ auch die Chance, Lern- und Arbeitserfahrung im EU-Ausland zu sammeln. „Die Jugendlichen können so im beruflichen Umfeld andere Länder und Kulturen kennenlernen und wichtige persönliche Erfahrungen sammeln, die sie beruflich weiterbringen können“, erklärt Heynkes.
Trotz aller Vorteile gibt es auch viel Kritik an der Europäischen Union. Deshalb soll der EU-Projekttag auch Gelegenheit bieten, darüber zu sprechen. „Viele Erfolge der europäischen Integration werden heute leider als selbstverständlich wahrgenommen und finden daher in der öffentlichen Diskussion nur selten statt. „Wir sollten mehr darüber reden, wie sich jeder von uns einbringen und Europa so mitgestalten kann. Genau das möchte ich im am 9. Mai mit den jungen Menschen besprechen“ so Heynkes.

Der März war überdurchschnittlich nass

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Der März setzte dem frühlingshaften Februarwetter erstmal ein Ende: Bis zum 17. März regnete es täglich. Auch wenn es danach weitestgehend trocken war, zeigen die Auswertungen des Wupperverbandes, dass die Regenmengen an den Messstationen im März insgesamt deutlich über dem Monatsmittel lagen.  So fielen an der Bever-Talsperre in Hückeswagen circa 191 Liter pro Quadratmeter, im Schnitt sind es dort 95 Liter. Damit war der März 2019 an dieser Messstelle ähnlich nass wie der März 1998. Damals fielen 200 Liter. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen Lindscheid wurden 131 Liter gemessen, im Schnitt sind es 88 Liter. In der Kläranlage Solingen Burg lag der Wert bei 147 Liter, im Mittel sind es 106 Liter. In der Wuppertaler Kläranlage Buchenhofen fielen 139 Liter Regen, 84 Liter sind es dort durchschnittlich.

Einen vergleichbar nassen März hatte es an diesen drei Messstellen zuletzt 2009 gegeben. Damals brachte es die Messstelle Lindscheid auf 156 Liter, Buchenhofen auf 155 Liter und Burg auf 164 Liter Niederschlag pro Quadratmeter. Am meisten Niederschlag fiel in Krebsöge am Damm der Wupper-Talsperre mit satten 203 Litern. Am wenigsten Regen wurde an der generell niederschlagärmsten Station in der Kläranlage Leverkusen gemessen, und zwar 96 Liter. Durchschnittlich fallen hier im März 62 Liter. Am stärksten regnete es am 15. März. An der Bever-Talsperre waren es fast 30 Liter, im Klärwerk Buchenhofen und an der Großen Dhünn-Talsperre waren es 26 Liter und in Solingen Burg konnten 25 Liter verzeichnet werden.
Der Deutsche Wetterdienstzog als Bilanz, dass der März erneut zu warm war: „Damit erlebte Deutschland bereits zum dritten Mal in diesem Jahrhundert zwölf zu warme Monate in Folge. Im 20. Jahrhundert waren es nie mehr als neun Monate in Folge.“ Auch Stürme prägten den März, zu nennen sind hier „Bennet“ (4.3.) und „Eberhard“ (10.3.).

Als Eichhörnchen im Johanneshammer im Kochtopf landeten

Johanneshammer-Belegschaft. Foto: Hubert Felder300 Meter unterhalb des Altenhammer steht im Eschbachtal der Johanneshammer. Johannes Bertrams II war Besitzer eines Reckhammers im Mukkenbachtal. Dieser Hammer war jedoch zu Klein, und der Muckenbach führte zu wenig Wasser, so das er sich Bertram im Jahre 1677 entschloss, auf dem Farrenblech im Eschbachtal ("auf die Eiffische Forellenbach") den Johanneshammer zu bauen, und zwar auf einem zuvor zerfallenen. "1625" steht als Jahreszahl über der Ture, und diese Jahreszahl ist auch in einer Chronik der Stadt Wermelskirchen genannt. Vielleicht stammt dieser Balken aus dem Vorgängerhammer?

Nach bergischer Schmiedekunst wurden Im Johanneshammer Sensen hergestellt. Johannes Bertram war Sohn des gleichnamigen Vaters, der die Tochter Maria des Wilhelm Hasenclever I heiratete. Wilhelm Hasenclever I war Gründer des Hasenclever Clans.  Bertram II stammte vom Hof Hasenclever zu Ehringhausen. Er wurde im Jahre 1633 geboren. Und er war 43 Jahre alt, als er den Johanneshammer errichtete. Nur 15 Jahre hat Bertram II dort der Erzeugung von Raffinierstahl seine Kräfte widmen können. Auf einer Reise ist er am 29. Januar 1692 "ohngefähr um 4 Uhr nachmittags zu Düsseldorf auf öffentlicher Straße niedergestochen und kurz darauf verschieden", berichtet Beltgen in seinem Kirchenbuch. Johannes Bertram ist auf dem Kirchhof zu Remscheid begraben.

Johanneshämmer 1942 Foto: Klaus Gieß1771 bis 1830 gehörte der Johanneshammer dem Bernhard Hasenclever zu Ehringhausen. Um 1780 wird er von Peter Caspar Hasenclever bestellt. 1841 wird lt. Wermelskirchener Mühlenkataster der Sensen-Breithammer von Joh. Bernhard Hasenclever & Söhne zu Ehringhausen geführt. Diese Firma stellte Sensen her. Die Herstellung erfolgte fabrikmäßig, da die der Fa. Hasenclever gehörenden Hämmer ihre Arbeitsvorgänge aufeinander Abgestimmt hatten. 1853 werden in der Regierungsliste "beide Johanneshämmer" genannt. Sie sind als Stahlhämmer ausgerichtet. 1867 ist der erste Hammer zwar noch aufgeführt, aber in desolatem Zustand des ersten Hammers um etwa 1925.

Ein Hammer stirbt: Johanneshammer II. Foto: Osthoff 1951Hammer II wurde 1845 am gleichen Teich durch Johannes Bernhard Hasenclever & Söhne errichtet. Er hat einen Bruchsteinunterbau und steht heute noch. 1853 ist der Sensenbreithammer mit einer Schlacht und 12-15 PS angegeben. Im Jahre 1912 zog der Hammerschmiedemeister Karl Menn in den damals zur Firma Gottlieb Ernst Hasenclever gehörenden Johanneshammer ein und machte sich selbständig. 1920 erwarb er den Hammer und stellte dort mit seinen Söhnen Kurt und Hans unter anderem "ausgeschlagene Gewichtsfeilen" her. 1923 gab die Stadt Remscheid einen Geldschein mit dem Johanneshammer (500.000,- RM als Inflationsgeld) heraus.

Johanneshammer I und II. Sammlung: Reinhard Baade.Die Gebrüder Menn führten nach dem Tod ihres Vaters den Hammer bis März 1962 als Lohnschmiede fort. Sie waren aber auch eifrige Angler, und so mancher Karpfen und so manche Forelle wurde aus dem Teich gezogen. Die Fischzucht lag beiden am Herzen. In dem kleinen Kontor, nahe bei den Glühofen, den Transmissionen und Werkzeugen, wurde auch so mancher Schnaps ausgeschenkt, wenn Förster, Jäger oder Remscheider Freunde kamen. Aber auch wenn schon mal einen gemütlichen Tag gab, so wurden doch im Monat bis zu 25 Tonnen Feilenrohlinge an die Feilenhauereien geliefert. In den letzten Jahren ihrer Arbeit sagten die Brüder übereinstimmend, das sie zwar ihr Auskommen hätten und die Wasserkraft recht billig sei, dass aber das Wirtschaftswunder an ihnen vorbeigegangen sei („Kein Vorwarts und kein Zurück!“).  Zeitweilig gesellte sich der Kunstschmied Kurt Jorzyk vom Bergfrieder Weg im Johanneshammer hinzu, um verschiedene Kunstobjekte zu schmieden. Unter anderem hat er einige Damaszener Schwerter nach alter Tradition geschmiedet.  In einem der beiden Hämmer arbeitete auch Fritz Jogan, der als Junggeselle in einer Dachkammer über dem Hammer wohnte. Er war nicht nur ein fachkundiger Schmied, sondern hatte sich auch der Kunst und dem Waidwerk verschrieben, wenn auch auf eine besondere Art und Weise. Wie dem alten Rauhaus am Neuenhammer neben seiner Arbeit noch Goethe, Schiller, Shakespeare Lebensinhalt waren, so waren es dem Fritz Jogan das Klavier und das Schnitzmesser, mit dem er aus Eichenstumpfen allerlei Tierkopfe schnitt mit denen er die Zaunpfähle zierte. Das "Weidwerk" betrieb er an seinem Dachkammerfenster, von wo aus er mit seiner Flinte manches Eichhorn in den nahen Haselnusstauden traf und es dann in seinen Kochtopf wandern ließ.

Jenseits ihres 60. Lebensjahres und aus gesundheitlichen Gründen gaben die Gebrüder Menn 1969 auf. Der Hammer war ihnen mehr als nur Arbeitsstätte, und so war es ihnen auch nicht egal, wer diesen Hammer übernehmen sollte. Ein glücklicher Zufall bescherte den Verkauf an den Bergischen Kreis der Alt- Nerother Wandervogel; siue bauten den Hammer zu einem Wochenendwanderhaus mit Schlafgelegenheit aus. Eine alte Francis-Turbine, die für den Hammer das Licht erzeugte, ist heute noch intakt und wird von den Nerothern gepflegt. (Ein verbliebener Einmannbunker erinnert auf dem Gelände an den zweiten Weltkrieg, der selbst das so friedliche Eschbachtal nicht verschonte.)

Beim Bau der Remscheider Talsperre wurde mit den Schmieden des Eschbachtales ein Vertrag abgeschlossen, in dem die Pumpstation, die damals noch mit Wasserturbinen arbeitete, verpflichtet wurde, täglich zur Versorgung der Wasserräder der zahlreichen Hammer eine bestimmte Menge Wasser an den Eschbach abzugeben. Als nach und nach einige Schmieden aufgaben, hielten sich die Stadtwerke nicht mehr an die Abgabemengen, so dass das Wasser in den übrigen Hämmern und Kotten rar wurde. Trotz vieler Proteste der Anlieger hielten sich die Stadtwerke aber nicht an die vertraglichen Abgabemengen, somit war das "nasse Gut" ein seltenes Element in den Hammerteichen. (nach: Hämmer- und Kottenforschung in Remscheid. Herausgegeben von Günther Schmidt, Band 5 - Vom Blombach bis Eschbach) (Foto ganz oben aus: „Remscheid“ von Hans Funke, erschienen 2002 im Sutton-Verlag in Erfurt in der Reihe „Archivbilder“)

Kulturpolitiker in der Zentralbibliothek Duisburg

Remscheider Kulturpolitiker im Gespräch mit dem Leiter der Zentralbibliothek Duisburg, Herrn Dr. Jan-Pieter Barbian (v.l.n.r. Gundis Friege, Karl-Heinz Humpert, Sven Wiertz, Ursula Wilberg, Norbert Schmitz, Monika Hein, Inge Brenning, Bernhard Schmid, Nicole Grüdl-Jakobs, Fritz Beinersdorf und Dr. Jan-Pieter Barbian)Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bibliotheken befinden sich in einem grundlegenden Wandel, um auf die Folgen der Digitalisierung und veränderter gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zu reagieren. Mitglieder des Ausschusses für Kultur und Weiterbildung nutzten am vergangenen Freitag die Möglichkeit, sich in einem ausführlichen Fachgespräch mit dem Leiter der Duisburger Bibliothek aus erster Hand über Strategien für die Bibliothek der Zukunft zu informieren. Bibliotheksdirektor Dr. Jan-Pieter Barbian führte die Besuchergruppe durch die 2015 im sogenannten „Duisburger Stadtfenster“ neu eröffnete Zentralbibliothek. Er erläuterte die Konzeption der von Grund auf neu geplanten Bibliothek, die über eine landesweit beachtete modellhafte Kinder- und Jugendbibliothek verfügt. Bibliothek und Volkshochschule sind in einem Gebäude untergebracht.

 

Gespräch mit Organisatoren von Fridays-for-Future

Pressemitteilung des Klima-Allianz Remscheid e.V. 

Zu ihrer Mitgliederversammlung am Dienstag, 9. April, hatte die Klima-Allianz Remscheid e.V. die Schülersprecherinnen und Schülersprecher der Friday for Future-Demo eingeladen, um sich über Klimaschutz-Aktivitäten auszutauschen und sich gegenseitig kennen zu lernen. Seyda Sahan, die Schülersprecherin des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Selin Ergün (Schülersprecherin des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums) und Vijiythan Sithiravelauthapillai (Schülersprecher des Gertrud-Bäumer-Gymnasiums) haben mit Unterstützung von Daniel Pilz vom Remscheider Jugendrat teilgenommen und ihre geplanten Aktivitäten vorgestellt, die in der EMA und im GBG stattfinden sollen. Die Klima-Allianz begrüßt das Engagement der Schülerinnen und Schüler, die für ihre Demonstration eben nicht die Schule geschwänzt haben, sondern am 22. März ihre Mittagspause dazu nutzten.

Bei der Mitgliederversammlung fanden auch Vorstandswahlen statt. Geschäftsführender Vorstand sind in der Wahlperiode, die zwei Jahre umfasst, Fred Schulz, Susanne Fiedler und Cliff Zache. Die Geschäftsführung für den Verein hat aufgrund eines Beschlusses des Stadtrates die Stadtverwaltung übernommen.

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Löwenzahn, Schönheit mit Heilkraft

"Oh wei, der Löwenzahn blüht!", sagte der Kleingärtner-- und richtig, beim Gang durch die Siedlung leuchten mir ungezählte goldgelbe Blütenköpfe der meist ungeliebten Pflanze entgegen. Mit seiner Wuchskraft sprengt der Löwenzahn sogar Teerwegdecken und schaut aus engsten Mauerritzen hervor. Er hat eine Pfahlwurzel, und braucht der Gärtner beim Herausstechen schon Spezialwerkzeug, damit keine verbliebenen Wurzelreste eine neue Pflanze bilden. Der Löwenzahn ist eine Schönheit mit Heilkraft. Meine Warze an der Hand bekämpften Chirurgen mit Elektrobrennern vergeblich. Der weiße Saft aus den Blütenstengeln verödete sie nach mehrfachem Auftragen.

Zu Ostern das restliche „Geld“ verschenken

Euro-Scheine als Souvenir.Pressemitteilung der des Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.

Man kann zwar nicht mit ihm nicht bezahlen. Aber als Souvenir und als Sammlerstück haben die Geldscheine einen ganz individuellen Wert. Es sind Scheine mit allem, was dazugehört: gedruckt auf echtem Europapier, 135 mm × 74 mm groß, und sie verfügen über die üblichen Sicherheitsmerkmale wie Wasserzeichen, Hologramm, transparentes Fenster, Kupferstreifen und eine individuelle Seriennummer. Der Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. hat noch Restbestände, die sich sicherlich gut als „eckiges Osterei“ im Nest machen. Die 0-Euro-Scheine kosten drei Euro pro Stück. Sie sind im Büro des Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. in der Kölner Straße 8 in Solingen (Bürozeiten: montags bis donnerstags 9 bis 16 Uhr und freitags 9 bis 15 Uhr) erhältlich oder können auch bequem per E-Mail oder telefonisch bestellt werden (birth@die-bergischen-drei.de; 0212/88160673). Die Scheine werden dann gerne zur Abholung reserviert oder auf dem Postweg (gegen Erstattung der Versandkosten) verschickt.

Seifen-Workshop in der Natur-Schule

Zu einem Workshop über die Eigenproduktion von Seifen lädt die Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, für Samstag, 4. Mai, von 10 bis 18 Uhr gemeinsam mit Kräuter-Fachfrau Christel Heuer ein. Jeder Teilnehmende sollte schützende Kleidung sowie folgende Materialien selber mitbringen: (aus einem Baumarkt) eine Schutzbrille (Kunststoff), ein Paar stabile Gummihandschuhe (Länge möglichst bis zum Ellenbogen) und einen Atemschutz (Stoff oder Vlies), sowie aus dem eigenen Haushalt ein Tablett oder einen flachen Karton zum Transport der Rohseifenstücke nach Hause und eine alte Decke oder ein altes Handtuch zum Umwickeln der Rohseife; das wird zum Reifen der Seife benötigt. Es empfiehlt sich, nicht die beste Kleidung tragen und eventuell Schürze oder Kittel über zu ziehen.

Im einführenden Theorieteil geht es zunächst um Materialien, die für die Seifen-Herstellung erforderlich sind. Im Praxisteil werden dann Seifen hergestellt. Die Teilnahme kostet 40 Euro zuzüglich einer Materialkostenumlage in Höhe von bis zu 15 Euro. Wegen Begrenzung der Teilnehmerzahl ist eine Anmeldung bis einschließlich Freitag, 26. April, unbedingt erforderlich: E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de oder Tel. RS 3748239.

Fünf Frauen stellen im F(l)lair-Laden ihre Literatur vor

Pressemitteilung der Ökumenischen Initiative Lüttrighausen

Die Buchhandlung im F(l)air-Weltladen-Lüttringhausen lädt für Samstag, 27. April, zu einer illustren Lesereihe ein. Im Rahmen der Aktion GertenBUCHstraße stellen fünf Lüttringhauser und Lenneper Bürgerinnen „ihre Literatur“ vor. Im Halbstundentakt kommen Autoinnen und Autoren zu Wort, deren Werke die fünf Frauen beeindruckt haben. Damit vermitteln die Bücher eine Vorstellung von den Themen, die „vor Ort“ interessieren, und der Art und Weise ihrer Darstellung. Die erlebte Lesefreude soll anstecken. Johannes Haun, verantwortlich für den Buchhandel im F(l)air-Weltladen, zeigt sich erfreut über die Titelauswahl. Für das Leben wichtige Themen werden von internationalen Autoren präsentiert und laden zum Erfahrungsaustausch ein. „Wer über den Tellerrand blickt, dem fällt es leichter, sich auch vor Ort zu verständigen“, will Haun in der Veranstaltung hervorheben.

Um 11.30 Uhr beginnt Susanne Pütz, CDU-Ratsmitglied, mit dem Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ der australischen Autorin, Songwriterin und Sängerin Bronnie Ware. Nach einigen Jahren als Bankangestellte zog es Bronnie Ware in die weite Welt, sie lebte in England und auf einer Südseeinsel. Anschließend arbeitete sie acht Jahre als Palliativkrankenschwester. Ihr Blog zu ihren Erlebnissen wurde zur Grundlage ihres Bestsellers. Heute lebt Bronnie Ware wieder in Australien.

Katrin Volk, Öffentlichkeitsreferentin des Evangelischen Kirchenkreises Lennep,  setzt um 12 Uhr mit dem Titel „Wie man wird, was man ist“ die Lesereihe fort. Autor ist der amerikanische Psychotherapeut Irvin D. Yalom. Er gilt als einer der einflussreichsten Psychoanalytiker in den USA und ist vielfach ausgezeichnet. Seine Fachbücher gelten als Klassiker. Seine Romane wurden international zu Bestsellern und zeigen, dass die Psychoanalyse Stoff für die schönsten und aufregendsten Geschichten bietet, wenn man sie nur zu erzählen weiß. „Wie  man wird, was man ist“ sind sehr persönliche Erinnerungen, geschrieben mit der Offenheit, die Yalom als Psychotherapeuten so besonders und letztlich weltberühmt machten.

Um 12.30 Uhr steht schon der nächste Wechsel an. Gerhilt Dietrich, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen der SPD Remscheid, stellt „Der dritte Zustand“ von Amos Oz vor. Der erst kürzlich im Alter von 81 Jahren verstorbene israelische Autor trat 1954 dem Kibbuz Chulda bei und nahm den Namen Oz an, der auf Hebräisch Kraft, Stärke bedeutet. Amos Oz war Mitbegründer und herausragender Vertreter der seit 1977 bestehenden Friedensbewegung Schalom achschaw (Peace now). Sein Werk wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 1992, dem Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main 2005 und dem Siegfried Lenz Preis 2014. Mit „Der dritte Zustand“ ist Oz mit dem ironischen Porträt des sich selbst quälenden Intellektuellen Fima nicht nur eine Diagnose der gegenwärtigen israelischen Gesellschaft gelungen, sondern zugleich ein äußerst humor- und liebevolles Porträt der täglich mit den Fragen von Leben und Tod konfrontierten einzelnen Israelis.

Christiane Karthaus, Rechtsanwältin und Vorsitzende des Heimatbundes Lüttringhausen,  hat sich um 13 Uhr „Kinder der Freiheit“ von Ken Follet vorgenommen. Der britische Schriftsteller Ken Follett, geboren 1949 in Cardiff, Wales, gehört zu den erfolgreichsten Autoren der Welt. Berühmt wurde er mit den Romanen Die Säulen der Erde und der Fortsetzung Die Tore der Welt. Mit Sturz der Titanen, Winter der Welt und Kinder der Freiheit hat Follet eine groß angelegte Chronik des 20. Jahrhunderts vorgelegt. „Kinder der Freiheit“ erzählt von der Zeit nach dem 2. Weltkrieg, dem Kalten Krieg und dem Aufbruch in neue Freiheiten.

Ab 13.30 Uhr beendet die Kunst- und Literaturhistorikerin Gisela Schmoeckel die Lesereihe mit 2 Büchern von Hans Magnus Enzensberger. Im Mittelpunkt steht „Die große Wanderung“, in der Enzensberger das Jahrhundertthema Völkerwanderung und Fremdenhass aufgreift. Das schon 1994 erschienene Werk „putzt die Brille. Und es ist ästhetische Medizin gegen den Identitäts- und Gesinnungskitsch, der die deutsche Debatte beherrscht.« (»FAZ«) Gisela Schmoeckel setzt das Buch mit dem jüngsten Werk des Autors „Eine Handvoll Anekdoten“, erschienen 2018, in Verbindung. Hans Magnus Enzensberger wurde 1929 in Kaufbeuren geboren. Als Lyriker, Essayist, Biograph, Herausgeber und Übersetzer ist er einer der einflussreichsten und weltweit bekanntesten deutschen Intellektuellen.

SommerUni für Schülerinnen im Juli

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Spannende Einblicke in unterschiedliche Studiengebiete und moderne Berufsfelder zu geben, das ist das Ziel der 22. bundesweiten SommerUni für junge Frauen in Naturwissenschaft und Technik. Sie findet vom 1. bis 5. Juli an der Bergischen Universität Wuppertal statt. Abiturientinnen und Schülerinnen ab der Jahrgangsstufe 10 können sich ab sofort unter www.sommer.uni-wuppertal.de anmelden. Die Anmeldung ist bis zum 9. Juni möglich. „Heute gibt es eine so große Zahl an Studiengängen und Ausbildungsberufen wie nie zuvor. Die richtige Studien- und Berufsentscheidung zu treffen ist daher nicht einfach. Die SommerUni will Schülerinnen am Übergang Schule – Studium/Beruf dabei unterstützen, sich einen guten Überblick über die natur- und technikwissenschaftlichen Studien- und Berufsmöglichkeiten zu verschaffen und die eigenen Neigungen auch praktisch zu erproben“, so Dipl.-Päd. Ursula Skraburski, die Koordinatorin der SommerUni.

Die SommerUni bietet Schülerinnen ein umfangreiches Veranstaltungsangebot mit über 90 Einzelveranstaltungen – eine Vielzahl von Vorlesungen, Seminaren, Laborexperimenten, Workshops und Gesprächen mit Professorinnen und Professoren. Themen sind dabei u.a.: Künstliche Intelligenz (KI), Architekturgeschichte, Unfallforschung, Elektromikroskopie, Ökologie der Tiere, Atmosphärenforschung, Arbeitsmedizin, Robotik, technischer Explosionsschutz, Meeresbiologie, mathematische Streckenplanung, Windkraft, Ökonometrie oder auch Design. Exkursionen zu namhaften Unternehmen in Wuppertal und der Region stehen ebenfalls auf dem Programm (u.a. Vaillant, Knipex, Bayer, Lanxess und Ford). Erstmals können in diesem Jahr auch die Werkstätten der Wuppertaler Schwebebahn besucht werden.

Die Teilnehmerinnen können sich einen individuellen Stundenplan zusammenstellen und eine Woche lang ins MINT-Studium schnuppern. Dabei lautet das Motto: Informieren, Ausprobieren, Entdecken, Erforschen. Begleitet werden die SommerUni-Teilnehmerinnen von studentischen Tutorinnen, die selber ein MINT-Fach studieren und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Gewährt werden spannende Einblicke in unterschiedlichste Studiengebiete und moderne, zukunftsfähige Berufsfelder. „Speziell in den Natur- und Technikwissenschaften werden Methoden und Verfahren entwickelt, erforscht und erprobt, die ganz praktisch zur Klimaverbesserung und zum Umweltschutz beitragen können. Die Aufnahme eines MINT-Studiums kann daher die Grundlagen bieten, sich mit diesen Themen später auch beruflich zu beschäftigen“, so Ursula. Anmeldung und weitere Informationen unter www.sommer.uni-wuppertal.de.