Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

Der 2. Tipp dreht sich um den Bärlauch

Frühling kann man essen! Und riechen... Die leckeren Bärlauchblätter mit dem intensiven Knoblauchgeschmack können jetzt, von März bis April, geerntet und verarbeitet werden. Sie schmecken gut in Quark, Gemüse, Saucen oder einfach so aufs Butterbrot. Auch die Samen kann man, grün oder getrocknet, wie Pfeffer verwenden. Die Pflanze enthält viel Vitamin C und Kalium, wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und schleimlösend.

Nicht mit dem giftigen Maiglöckchen verwechseln, das auch lanzettlich geformte Blätter besitzt, die aber nicht gestielt sind. Einfachster Test: riechen! Nur Bärlauchblätter riechen nach Knoblauch.

Von Lenneper Litfaßsäulen Mitte des 19. Jahrhunderts

von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Liebe Freunde des Bergischen Landes, liebe Lenneper, Mitte März gab es in der heimischen Presse Nachrichten über den Abbau früherer Litfaßsäulen, dabei war auch eine am Lenneper Kreishaus, wo das umgebende Areal nunmehr schöner gestaltet werden soll. Stimmt, das Zeitalter der Litfaßsäulen ist vorbei. Im heutigen Zeitalter der digitalisierten Nachrichtenübermittlung und einer Werbung, die sich ja sowieso immer der neuesten technischen Mittel bedient und dies auch muss. Als die Litfaßsäulen Mitte des 19. Jahrhunderts entstanden, da gab es unsere heutige digitalisierte Welt noch nicht, und man wandte die damals zeitgenössisch möglichen Werbemittel an. Im Internet bei Wikipedia lesen wir u.a.: Eine Litfaßsäule ist eine auf dem Gehweg von Straßen aufgestellte Anschlagsäule, an die Plakate geklebt werden. Sie wurde vom Berliner Drucker Ernst Litfaß erfunden und im Jahr 1854 erstmals verwirklicht. Die runde Säule zählt zum Bereich der Außenwerbung. Die Idee, Plakatsäulen aufzustellen, entstand u.a. auch, um der damals um sich greifenden Wildplakatierung entgegenzuwirken.“

Ich selbst kann mich noch gut daran erinnern, dass in Lennep die Litfaßsäulen eine durchaus große Rolle spielten. Am Mollplatz aufgewachsen, stand für mich die nächste Litfaßsäule direkt um die Ecke am Beginn der Lüttringhauser Straße vor dem ehemaligen preußischen Postgebäude, das nunmehr als Polizeistation genutzt wurde. Dort gab es auch eine Bushaltestelle. Und natürlich wurden die Litfaßsäulen vor allem dort aufgestellt, wo sich viele Menschen aufhielten bzw. vorbeikamen. In Lennep war dies der Fall auch am Bismarckplatz, am Kreishaus, an Kreuzungen etwa in der Friedrichstraße oder in der Nähe des Jahnplatzes und der Friedhöfe an der Ecke von Hardt- und Mühlenstraße und selbstverständlich auch am Stadion und am Lenneper Bahnhof.

Da kommt man auf die Idee, auch einmal in den historischen Lenneper Ansichtskarten nachzusehen, ob es bildliche Zeugnisse der Lenneper Litfaßsäulen gibt. Und siehe da, es gibt–– sogar so viele, dass wir sie hier gar nicht alle wiedergeben können. Um 1900 bis 1910, in einer prosperierenden Zeit, in der sehr viele interessante Ansichtskarten gedruckt wurden, entdeckt man u.a. auch solche, die den späteren baulichen Entwicklungen und den Straßenveränderungen durch die beiden Weltkriege weichen mussten, aber auch solche, die noch lange nach dem zweiten Weltkrieg Bestand hatten und genutzt wurden.

Zu den zeitgenössischen Werbemitteln gehörten natürlich auch die Menschen, die sie bearbeiteten und auf dem neuesten Stand hielten. Schließlich gab es ja immer neue Nachrichten und Plakate, früher durchaus auch in kleineren Formaten, und alle mussten natürlich genehmigt und die Präsentation auch bezahlt werden. Schon in der preußischen Zeit ging das natürlich seinen ordnungsgemäßen Gang. Mancher von uns erinnert sich vielleicht noch, wie zwischendurch nach und nach die Papierschichtdicke an den Säulen immer mehr zunahm, und dass nach anhaltenderen Regengüssen dicke Plakatschichten durchweichten und teilweise oder ganz von den Säulen abfielen. Die jüngeren unter uns kennen wohl nur noch die Plakatkleber, die bereits im Auto vor die Plakatsäule fuhren und große Flächen beklebten, aber vor hundert Jahren sahen die "Zettelankleber" noch anders aus. In einem bereits mit Kleister beschmierten Kittel fuhren sie auch in unserem Städtchen Lennep meist auf einem Fahrrad von Säule zu Säule, mit einer umgehängten Tasche, die die gefalteten Zettel und Plakate enthielt, sowie einem Kleistertopf und einem großen Kleisterpinsel. Oft wurden die Arbeitsmittel auch auf einem Fahrradkarren transportiert, es gab um die vorletzte Jahrhundertwende dafür auch Hundegespanne. Ob es wie bei den sprichwörtlichen Berufstodesfällen der Bibliothekare auch Todesstürze von der mitgeführten Leiter gegeben hat, dies ist mir nicht bekannt, gemessen an der Höhe der preußisch genormten Normalsäule war eine besondere Höhe nicht notwendig.

In so manchem Lenneper Histörchen wird natürlich auch davon berichtet, dass Litfaßsäulen schon früh auch unbefugt genutzt wurden, von Verliebten und solchen, die anderen eher "etwas Böses anhängen" wollten, hier also an der Litfaßsäule, aber dies ist eine andere Geschichte und war natürlich bei Strafe verboten.

Die Corona-Krise meistern mit Solidarität

Christine Krupp, die Vorsitzende des SPD-Unterbezirk (UB) Remscheid, ihre drei Stellvertreter Nico Falkenberg, Stefanie Bluth und Ralf Gassen sowie Geschäftsführer Antonio Scarpino sind die Unterzeichner eines Briefes, den gegenwärtig alle Remscheider Parteimitglieder erhalten. Ausführlich gehen sie darin auf die Corona-Krise / SARS-CoV-2-Pandemie ein, die dazu geführt hat, dass in Remscheid seit dem 13. März das öffentliche und private Leben weitgehend ruht. Zitat: „Bund und Länder haben in den vergangenen Wochen drastische Maßnahmen beschlossen mit dem Ziel, die Ausbreitung dieses hochgefährlichen Virus zu verlangsamen. Wir werden noch einige Zeit mit großen Einschränkungen leben müssen: Impfstoffe werden entwickelt, und allen Erkrankten soll schnell und umfassend geholfen werden, ohne dass unser Gesundheitssystem überfordert wird. Das erfordert große menschliche und finanzielle Anstrengungen - aber auch Zeit.“

Der Unterbezirksvorstand der Remscheider SPD war am Mittwoch erstmals via Telefonkonferenz zusammengekommen. Bei diesem Telefonat hatten Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Stadtdirektor/ Kämmerer Sven Wiertz, die beide zum Krisenstab der Stadt Remscheid gehören, über die aktuelle Lage vor Ort berichtet. Und Sven Wolf (MdL) hatte über Beschlüsse des Landtags NRW zur Abmilderung der ökonomischen Folgen der Krise für Kommunen, Beschäftigte und Familien informiert. Der UB-Vorstand: „Es ist beruhigend zu wissen, dass in Remscheid die Zusammenarbeit von Stadtverwaltung, Feuerwehr, Polizei und Gesundheitsbehörden bestens funktioniert. Ebenso erfreulich ist die enge Abstimmung mit Unternehmen und Gewerkschaften, um die Folgen für die Wirtschaft und die Beschäftigten möglichst einzudämmen!“

Überwältigend sei die große Hilfsbereitschaft der Remscheiderinnen und Remscheider untereinander und füreinander, heißt es in dem Schreiben an die Parteimitglieder weiter. Dies sei in zahlreichen Initiativen sichtbar geworden – „von Einkaufshilfen für Seniorinnen und Senioren sowie für chronisch Kranke bis hin zu Initiativen, die alleinlebenden Menschen über telefonische Seelsorge Wege aus der Vereinsamung aufzuzeigen. So wird eindrucksvoll deutlich: Remscheid hält zusammen! Wir als Unterbezirksvorstand der Remscheider SPD stehen solidarisch hinter unserer Stadtspitze. Alt-Kanzler Helmut Schmidt hat einmal gesagt, dass sich in einer Krise der Charakter eines Menschen beweise. Unsere Genossen Burkhard Mast - Weisz und Sven Wiertz haben, gemeinsam mit den anderen Mitgliedern in der Stadtspitze, Charakter bewiesen - Remscheid ist bei Ihnen in guten Händen! Auch in den kommenden Wochen gelten Sorge und Aufmerksamkeit erst einmal vollkommen der Gesundheit unserer Remscheider Mitbürgerinnen und Mitbürger. Wir bitten Euch auch weiterhin, so wie es das Robert-Koch-Institut empfiehlt, den direkten Kontakt zu Euren Mitmenschen auf das absolut Notwendige zu reduzieren.“

Solidarität sei in dieser Zeit das Gebot der Stunde, so der UB-Vorstand. „Gebt auf Euch und Eure Gesundheit acht, vergesst darüber aber bitte nicht, die zu unterstützen, die schwächer und gefährdeter sind. Indem Ihr auf „Hamsterkäufe" von Hygiene-Artikeln verzichtet, unterstützt Ihr die Arbeit der vielen Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich, die unbedingt auf diese Artikel angewiesen sind. Die Beschäftigten in Kliniken, Alters- und Pflegeheimen sowie bei den Pflegediensten leisten in dieser herausfordernden Situation absolut außergewöhnliches - Sie verdienen unser aller Unterstützung und unseren Respekt!“

Leider sei noch nicht absehbar, wann wieder so etwas wie Normalität einkehren werde. Deshalb habe man die Ortsvereine und Arbeitsgemeinschaften zu Telefonkonferenzen ermuntert. Uns auch die Arbeit am Kommunalwahlprogramm der Remscheider SPD, die zu Beginn dieses Jahres begonnen hatten, würden fortgesetzt, ebenfalls in Telefonkonferenzen. Denn: „Wir wollen so viel Normalität wie möglich in diesen Zeiten erreichen - ohne die Augen vor den Folgen der Corona-Pandemie zu verschließen. (…) Diese Zeiten stellen uns vor bislang nicht erahnte Herausforderungen. Es gibt jedoch keinen Grund zu resignieren. Krisen sind lösbar, auch wenn der Weg zur Krisenlösung noch nicht sichtbar ist. Gut ist, dass wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten hierfür einen Kompass haben, der uns den Weg weist: Solidarität! Gerechtigkeit! Gleichheit!“

Der FC Remscheid sagt allen Helfern Dank

Pressemitteilung des FC Remscheid e.V.

Es sind schwere Zeiten für die Bürger- und Bürgerinnen unserer Heimatstadt. In Zeiten der Corona-Krise kommt das öffentliche Leben immer mehr zum Erliegen, die Menschen bleiben zu Hause, Familien rücken zusammen – und jeder versucht, sich irgendwie in der neuen Situation einzurichten. Auch wir mussten unseren kompletten Trainings- und Spielbetrieb im Junioren- und Seniorenbereich einstellen. Als ranghöchster Fußballverein in unserer Stadt ist es uns daher ein großes Bedürfnis, sich bei ALLEN Helfern in dieser schwierigen Zeit zu bedanken. Bei allen Ärzten, Arzthelfern- und Arzthelferinnen, beim Paketboten, Postboten, bei Lkw-Fahrern, bei allen Lebensmittelgeschäften, bei den Kassierern und Kassiererinnen, bei der Feuerwehr und bei allen Menschen, die in dieser schwierigen Lage die Versorgung von uns allen am Laufen halten. Hier möchte der FC Remscheid ein großes Dankeschön übermitteln. Alle diese Menschen leisten aktuell hervorragende Arbeit! Sie sind für uns aktuell die Helden des Alltags!  

Als Dankeschön stellt der FC Remscheid für das erste Meisterschaftsspiel nach der Corona- Krise, wann auch immer dieses Spiel stattfinden kann, 100 Freikarten zur Verfügung. Jeder Helfer kann sich unter der Email Adresse info@fcremscheid.de (unter der Angabe Name/Beruf ) eine „Dankeschön-Karte“ sichern. Am Spieltag selber wird der Verein mit großer Sicherheit im Stadion eine weitere Dankeschön-Aktion organisieren. Des Weiteren unterstützt der FC Remscheid e.V. die Aktion Remscheid.LOVE, eine überparteiliche und überkonfessionelle Plattform, die bei der Organisation von Nachbarschaftshilfen unterstützt. Bürger*innen, die Hilfe benötigen, um etwa Einkäufe zu erledigen, weil sie in Quarantäne sind, zu den Risikogruppen gehören oder aus anderen Gründen derzeit das Haus nicht verlassen können, finden telefonisch Hilfe. Die folgenden Rufnummern sind von Montag bis Samstag von 10-13 Uhr erreichbar: Alt-Remscheid 93 47 19 21, Lennep und Lüttringhausen 93 47 19 22, Remscheid-Süd 93 47 19 23.

Die Aktion wird u.a. von unserer Aktion Muteinander, von der kath. Kirchengemeinde St. Bonaventura und Heilig Kreuz und von der Stadt Remscheid aktiv unterstützt. Unter Tel.  01575 7555558 können Sie sich ebenfalls in die-Datenbank der Helfenden eintragen lassen.  Zusammengefasst gibt es Wichtigeres als den Fußball. An dieser Stelle möchten wir aber nochmal deutlich darauf hinweisen, dass die Gesundheit der gesamten Gesellschaft im Vordergrund unseres Handels steht. In diesen schweren Zeiten geht es nur gemeinsam. Gemeinsam können wir den Corona-Virus besiegen und weiteren Schaden verhindern. (FC Remscheid e.V., Geschäftsstelle, Vorstand und Geschäftsführung)

Sonnenblumen für den Insekten-Sommer

Liebe Kinder, liebe Eltern,
damit Euch nicht langweilig wird, werden wir von der Natur-Schule Grund in den nächsten Wochen einige Tipps aus Natur und Umwelt veröffentlichen.
Vielleicht habt Ihr ja Lust, die Tipps mal auszuprobieren?
Hier der 1. Tipp:
Wer noch Vogelfutterreste zu Hause hat, kann Sonnenblumenkerne, die noch in der Schale stecken, heraussuchen und im Garten oder in einen Blumentopf pflanzen. Gießen nicht vergessen! Und dann beobachten, was geschieht: Ein Sonnenblumen-"baby" hat zunächst nur zwei Blätter. Diese Keimblätter sehen anders aus als die folgenden Laubblätter.
Wenn die Sonnenblume im Sommer blüht, bietet sie Bienen, Hummeln und anderen Insekten eine gute Futterquelle. Und im Winter freuen sich die Vögel dann wieder über die Sonnenblumenkerne. Und was herunterfällt, wird im Frühling eine neue Pflanze... Ein schöner Kreislauf!
Da sich der aus vielen Einzelblüten bestehende hübsche Kopf der Sonnenblume immer nach der Sonne dreht, hat sie in Frankreich den Namen „tournesol“.

Corona: Die aktuelle Gesundheitslage

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Insgesamt liegt die Anzahl der positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider bei 58. 22 von ihnen gelten als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) ist auf 348 Personen gestiegen. Die Krankenhäuser melden sechs stationäre Verdachtsfälle (Testergebnisse liegen noch nicht vor) und sieben positiv getestete Personen in stationärer Behandlung (alle nicht intensivpflichtig). Hierbei muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheiderinnen und Remscheider handeln.

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist. Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona!

"Die Rupfung" war voller weißer und blaugrauer Federn

Sperberweibchen und ihr Opfer, eine dicke Ringeltaube. Foto: Lothar Kaiser

Auf der städtischen Obstwiese auf dem Hohenhagen, nur zehn Meter von unserem Erkerfenster entfernt, fand gestern Nachmittag eine wohl genährte Ringeltaube einen jähen Tod. Von einem Sperberweibchen war sie beim Picken aufgescheucht und gegen ein Fenster des Nachbarhauses gescheucht worden. Genickbruch! Zum Glück blieb die Scheibe heil. Sofort machte sich der Raubvogel ans Werk, die Taube zu rupfen. Und eine halbe Stunde später war die Wiese im Umkreis von rund einem Meter um die Jägerin und ihr Opfer „eingeschneit“ (mit weißen und blaugrauen Federn). In der Jägersprache heißt dieser Ort „die Rupfung“.

Wochenrückblick vom 23. bis 29. März 2020

 

Ab heute neue Telefon-Hotline der Diakonie

Pressemitteilung der Diakonie im Kirchenkreis Lennep

Unter dem Motto: „Wir sind für Sie da! – Die Diakonie-Corona-Hotline hilft!“ startet die Diakonie im Kirchenkreis Lennep am kommenden Montag eine extra eingerichtete Hotline unter Tel. RS 5916066. Sie ist von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr erreichbar. Die Diakonie-Mitarbeiter*innen unterstützen durch Beratung und Vermittlung, bieten aber ausdrücklich keine gesundheitliche Beratung rund um Corona an.

Die Corona-Pandemie hat nicht nur massive Auswirkungen auf das Gesundheitswesen. Soziale Kontakte sind stark eingeschränkt. Bis auf weiteres können auch die Anlaufstellen für die Beratungsangebote der Diakonie nicht persönlich aufgesucht werden. Gleichzeitig erkranken immer mehr Menschen, immer mehr Menschen sind in häuslicher Quarantäne oder Isolation. Die Medien sind mit immer neuen Nachrichten überflutet. Vor allem für ältere Menschen und für Menschen ohne Angehörige und Freunde, aber auch für Familien in schwieriger Lage ist diese Situation eine große Herausforderung.

Mit der Telefon-Hotline will das Diakonie-Team einen Beitrag dazu leisten, der Vereinsamung  und Überforderung entgegenzuwirken und bei der Suche nach Unterstützung zu helfen. Die derzeitige Kontaktsperre bringt außerdem weitergehende Probleme, wie z.B. psychische oder emotionale, aber auch finanzielle Notlagen. Was also tun, woher bekomme ich Informationen, wer kann mir helfen? Diese und ähnliche Fragen können die Menschen ab sofort über diese Telefonhotline an das Beraterteam der Diakonie richten. In Kürze soll das Beratungsangebot auf die Städte Hückeswagen, Radevormwald und Wermelskirchen, ausgeweitet werden. Diese Kommunen gehören auch zum Einzugsbereich der Diakonie im evangelischen Kirchenkreis Lennep. (Florian Schäfer)

Remscheider Rathaus schaffte es auf den 5. Platz

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Auf den ersten Platz hat es unser schönes Remscheider Rathaus zwar nicht geschafft. Trotzdem hat es einen beachtlichen Erfolg beim Online-Voting zur Social-Media-Aktion „Wo steht das schönste Rathaus in Nordrhein-Westfalen?“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) eingefahren: Von den insgesamt 74 in Frage stehenden Rathäusern nimmt es mit Platz 5 fast einen Platz auf dem Siegertreppchen ein!

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz freut sich sehr über diesen beachtlichen Erfolg: „Auch wenn wir von vier anderen Rathäuser knapp überholt wurden: Dass unser Remscheider Rathaus unter die Top 10 der schönsten Rathäuser des Landes NRW gewählt wurde, ist ein toller Erfolg. Darauf können wir wirklich stolz sein! Ich habe nicht einen Moment daran gezweifelt, dass wir zur Spitze gehören – unser Rathaus ist wirklich einzigartig und hat diesen Spitzenplatz ganz klar verdient. Ich danke allen Remscheiderinnen und Remscheidern für ihr starkes Voting. Gemeinsam haben wir unser Rathaus fast aufs Siegertreppchen gehoben!“.

Mit dem internationalen Tag der Demokratie am 15. September 2019 hat das MHKBG seine Suche nach den schönsten Rathäusern in Nordrhein-Westfalen gestartet, der Heimat der Demokratie vor Ort. Ziel der Aktion war es, die ehrenamtliche Arbeit in der Kommunalpolitik, die demokratischen Institutionen auf lokaler Ebene sowie das historisch-kulturelle Erbe des Landes – hier die Architektur der Rathäuser – in den Fokus zu rücken und zu stärken. 74 Vorschläge wurden seitdem in den sozialen Medien unter dem Hashtag #schönstesrathausinnrw abgegeben – darunter auch das Remscheider Rathaus. Alle genannten Rathäuser wurden daraufhin von Dezember bis Mitte Februar von den jeweiligen Stadtoberhäuptern in einem Kurzvideo vorgestellt und über die Accounts des Ministeriums in den Sozialen Medien veröffentlicht.

Nach der Veröffentlichung aller Rathaus-Videos waren wieder die Bürgerinnen und Bürger gefragt. Vom 25. Februar bis zum 9. März konnten sie auf der Internetseite des Ministeriums abstimmen, welches vorgestellte Rathaus das schönste in Nord-rhein-Westfalen ist. Mehr als eine halbe Million Mal wurden die Kurzvideos auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube insgesamt aufgerufen. Die Top 10 in der Übersicht:

  1.     Rathaus Recklinghausen
  2.     Rathaus Paderborn
  3.     Rathaus Brilon
  4.     Rathaus Bottrop
  5.     Rathaus Remscheid
  6.     Rathaus Warburg
  7.     Rathaus Bocholt
  8.     Rathaus Lemgo
  9.     Rathaus Münster
  10.   Rathaus Bonn

 

Artikel vollständig lesen

Auch in Krisenzeiten ein Tipi mitgestalten

Pressemitteilung des Caritasverbands Remscheid e.V.

Gerade in dieser weltweiten Krisenzeit erleben wir dieses Gefühl als existentiell. Ein gemeinsames Projekt zu erarbeiten, bei dem jeder einzelne wichtig ist, sich zu einem weltweiten Gesamtgefüge verbindet, kann trösten. Das Tipi-Projekt gibt es mittlerweile seit 8 Jahren, es erweitert sich stetig und ist international. Es gibt dieses Projekt mittlerweile in vielen deutschen Städten, aber auch in Kenia, Taipeh, New York, Spanien, Belgien, Italien und in der Schweiz. Weltweit arbeiten tausende Menschen mit und verbinden sich so zu einer vielfältigen Gemeinschaft.

Die Tipis werden in Handarbeit hergestellt und bestehen aus vielen bunten gestrickten oder gehäkelten Quadraten, die am Schluss zusammengefügt werden. So entsteht ein farbenfrohes Kunstwerk, dass idealerweise mit der Unterstützung von vielen tatkräftigen Helfern zu einem Ganzen wird. Ein buntes Dach, dass zugleich ein Symbol unserer vielfältigen Gesellschaft ist. Andrea Schara von Vielfalt. Viel wert. des Caritas Verbandes Remscheid hat gemeinsam mit der Remscheider Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck Anfang des Jahres erneut ein Tipi-Projekt ins Leben gerufen. Es sind bereits viele bunte, teilweise gemusterte Quadrate in fleißiger Handarbeit entstanden.

„Eigentlich hatten wir geplant, dass wir mit vielen Menschen zusammenkommen und gemeinsam stricken und häkeln und darüber in einen Austausch und in Kontakt kommen. So vielfältig und bunt wie die Quadrate, die entstehen, sollten die Kontakte sein. Nun hat uns der Corona-Virus einen Strich durch die Rechnung gemacht.“ Trotzdem und gerade jetzt soll das Projekt fortgeführt werden. Die Läden sind geschlossen, die Menschen sitzen Zuhause, teilweise, auch aufgrund der Kontaktsperre alleine. Dies ist gerade eine ideale Chance vielen dieser Menschen die Möglichkeit zu geben sich an einem Gemeinschaftsprojekt zu beteiligen und Teil eines Großen und Ganzen zu werden. „Da wir nicht persönlich in engen Kontakt kommen können, gehen wir nun andere Wege.“ Wer gerne handarbeitet und noch Wollreste zu Hause hat, soll zu Strick- oder Häkelnadel greifen und mitgestalten. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Jeder kann sich beteiligen so wie er „gestrickt ist“!

Die Größe der Quadrate soll 15cm x 15cm sein. Die Fäden sollen bitte vernäht sein. Dies ist eine Einladung für alle! Ein Einstieg in das Projekt ist jederzeit möglich. Männer dürfen sich übrigens auch sehr gerne an dem Projekt beteiligen. So begegnen wir gemeinsam der Krise! Das Kunst-Tipi hat eine hohe symbolische Bedeutung, die nicht erklärt werden muss und sofort erfahrbar ist. Ein Zelt steht für Schutz, Gastfreundschaft, ist mobil, die Farbgebung folgt der eines Regenbogens, dem Symbol für Frieden. Aufgestellt steht man in einen meditativen Raum, der sofort positive Emotionalität spürbar werden lässt. Am Ende passt alles zusammen! Das Tipi wird nach der Krise als „Symbol der Gemeinschaft“ und als „Dach der Vielfalt“ aufgestellt und so physisch für die Öffentlichkeit erlebbar gemacht. Es soll Teil eines internationalen Tipi-Dorfes werden und später mit seiner Symbolkraft als „Caritas- Vielfalt- Tipi“ in die Welt versendet werden. Mehr über das Tipi-Projekt und die Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck erfahren Sie auf der Homepage www.ute-lennartz-lembeck.de. Für Fragen stehen Ute Lennartz-Lembeck ute.lennartz@gmail.com und Andrea Schara a.schara@caritasverbandremscheid.de gerne zur Verfügung.

 Normalerweise besteht ein Tipi aus Acrylwolle, die wetterunabhängig ist. Auf Grund der Situation werden aktuell andere Wege beschritten und jegliches Material ist zugelassen. Alle Wollreste und Material, was Zuhause vor Ort ist, darf verwendet werden. Es darf verwendet werden, was da ist. So entsteht ein besonderes, sehr persönliches Tipi, mit dem ein Zeichen gesetzt werden soll. Einige Wollknäuel sind noch bei der Caritas zu erfragen. Die fertigen Quadrate können (nach vorheriger Ankündigung unter Tel. RS 4911-0) in der Blumenstraße 9 abgegeben werden oder per Post z.Hd. A. Schara dorthin gesendet werden. (Andrea Schara, Fachdienst: Integration und Migration, a.schara@caritasverbandremscheid.de)

W. C. Röntgen wird virtuell zum Leben erweckt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zum Röntgen-Doppel-Jubiläumsjahr (125 Jahre Entdeckung der Röntgenstrahlen und 175 Jahre Geburtstag von Wilhelm Conrad Röntgen) hat das Deutsche Röntgen-Museum zusammen mit dem Remscheider Unternehmen Klostermann Ingenieurbüro und Vertriebsgesellschaft mbH und dem Solinger Unternehmen EXCIT3D GmbH Wilhelm Conrad Röntgen virtuell zum Leben zu erwecken. Aufgezeigt werden die Möglichkeiten der Datenaufnahme mit Highend- Digitalisiersystemen, die Aufbereitung der Scandaten, das Textuieren (farbliches Aufwerten) von Scandaten und die Animation in voller Körpergröße, und schon präsentiert sich dem Betrachter ein Wilhelm Conrad Röntgen, der sich bewegt und spricht. Das Ziel am Ende ist es, die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen per Augmented Reality für alle auf den Social Media Kanälen der Projektbeteiligten erlebbar zu machen. Für die ersten eingehenden substanziellen 50 Kommentare stiftet die Firma Klostermann kostenlose Eintrittskarten für das Deutsche Röntgen-Museum.

Nachfolgend die Links zu den Akteuren:

  • Klostermann Ingenieurbüro und Vertriebsgesellschaft mbH:
    Facebook https://www.facebook.com/Klostermann.Remscheid/
  • EXCIT3D GmbH:
    Facebook: https://www.facebook.com/EXCIT3D/;
    Instagram:
    https://www.instagram.com/excit3d_gmbh/;
    LinkedIn https://www.linkedin.com/company/excit3d-gmbh/?viewAsMember=true;
    Youtube https://www.youtube.com/channel/UC6f7NIYmHawyfEVMK8w4Ivw;
    Pinterest https://www.pinterest.de/excit3d/.
  • Deutsches Röntgen-Museum:
    Facebook https://www.facebook.com/roentgen.museum/;
    Instagram https://www.instagram.com/roentgenmuseum/.