Skip to content

Anzeige

Bau-Innung Remscheid Innung für elektrotechnische Handwerke Remscheid Fachinnung für Metall- und Graviertechnik Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Remscheid
Dachdecker-Innung Remscheid Friseur-Innung Remscheid Maler- und Lackierer-Innung Remscheid Kraftfahrzeughandwerk Remscheid

„Queen Classical“ am 21. 9. in der Wagenhalle

Pressemitteilung der EWR GmbH

Die Queen-Tribute-Band „MerQury“ und die Bergischen Symphoniker präsentieren die legendären Rocksongs von Queen in der Remscheider Wagenhalle  an der Neuenkamper Straße am Samstag, 21. September. Das kostenlose Konzert beginnt um 19 Uhr, der Einlass ist ab 18 Uhr.  Wie in den vergangenen Jahren sind auch diesmal freiwillige Spenden für die Ärztliche Kinderschutzambulanz Bergisch Land willkommen; hierfür stehen eigens einige Spendenbehälter bereit. Aufgrund der begrenzten Besucherkapazität der Wagenhalle (bis zu 3.000 Sitzplätze) bitten die Organisatoren um rechtzeitiges Kommen.

Die Tribute-Band „MerQury“ und die Bergischen Symphoniker unter der Leitung des neuen Generalmusikdirektors Daniel bieten den Besuchern mit „QUEEN CLASSICAL“  ein musikalisches Erlebnis der Extraklasse. Für den neuen Generalmusikdirektor der Bergischen Symphoniker, Daniel Huppert, ist das der zweite öffentliche Auftritt in Remscheid. Jeder kennt die fantastischen Rocksongs der Band Queen. Freddy Mercury war einer der charismatischsten Sänger in der Geschichte der Rockmusik – und ein begnadeter Entertainer. Die Musik der Band bewegte sich souverän zwischen allen Stilen, von Hardrock über gefühlvolle Balladen und glitzernde Popsongs bis zu operettenhaften Großkompositionen. MerQury, als weltweit etablierte Queen-Tribute Band, widmet sich seinem musikalischen Vermächtnis auf besondere Weise:

Großartige Werke aus dem Repertoire von Queen werden mit den Klassik-Adaptionen des Barcelona-Albums zu einem außergewöhnlichen sinfonischen Erlebnis verwoben. In der Show trifft die Rockband mit den Musikern und dem Chor der Bergischen Symphoniker sowie mit der Sopranistin Sandra Danyella zusammen und verschmilzt die besten Elemente von Klassik und Rock zu einem einzigartigen neuen Sound. „Es ist für uns wieder eine große Freude, ein musikalisches Top-Ereignis nach Remscheid zu holen. Wir freuen uns mit allen Remscheiderinnen und Remscheidern auf einen begeisternden Abend mit echten Rock-Classicals“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer des Stadtwerke Remscheid Verbunds.

Artikel vollständig lesen

Remscheider Yoga-Festival in der Sporthalle West

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Samstag, 14. September, veranstaltet der Fachdienst Sport und Freizeit in Kooperation mit verschiedenen Remscheider Vereinen und anderen Anbietern von 9.30 bis 19.30 Uhr das 1. Remscheider Yoga-Festival in der Sporthalle West, Wallburgstraße 23. Zu entdecken gibt es dabei in unterschiedlichen Workshops eine Vielzahl von Yogastilen und Meditationen für Yoga-Anfänger und Fortgeschrittene. Eingeladen sind alle, die Yoga ausprobieren und verschiedene Meditationstechniken kennen lernen möchten. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Folgende Teilnehmer konnten für die Veranstaltung gewonnen werden:

  • Christiane Seipp (Medora),
  • Sandra Golob (Yogashima),
  • Heike Schommler (Yoga-Werk-Remscheid),
  • Julia Martinez-Fuentes (Julia's YogaGarage),
  • Claudia und Markus Hinzmann (DeinYogaraum),
  • Maria Bader-Finelli (Remscheider Sport Verein),
  • Holger Marx und Mila Siebert (Reinshagener Turnerbund),
  • Maik de Groote (Klangharmony),
  • Kirsten Hein (Hastener Turnverein) und
  • Petra Dellweg (WenDo Bergisch Land)

Ausbildungsberufe bei der Deutschen Bahn

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Wer sich über die Möglichkeiten einer Ausbildung bei der Deutschen Bahn informieren möchte, ist am Donnerstag, 19. September, um 14.30 Uhr zu einem Vortrag von Stephanie Schmengler von der Deutschen Bahn im Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal, Hünefeldstr.10a, herzlich eingeladen. Folgende Berufsausbildungen werden auf der Veranstaltung vorgestellt: Elektroniker/in für Betriebstechnik, Industriemechaniker/in und Fachkraft für Lagerlogistik. Interessierte können am 19. September ohne Anmeldung ins BiZ Wuppertal kommen. Fragen zu der Veranstaltung beantworten gerne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des BiZ unter Tel. 0202 2828-460.

Zwei Konzerte von „Jugend spielt Klassik“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am vergangenen Wochenende hat in Remscheid-Lennep der Wettbewerb „Jugend spielt Klassik“ stattgefunden. Die Fachjury war von dem hohen musikalischen Niveau der jungen Musizierenden aus der Region Bergisch Land und dem Umkreis sehr beeindruckt. Alle Ergebnisse finden sich online unter www.jugend-spielt-klassik.de. Grandiose Leistungen ließen sich am Samstag (7.9.) in der Sonderwertung für junge Studierende erleben. Die Entscheidung für die insgesamt drei ersten Preise und die damit verbundenen Orchesterauftritte mit den Bergischen Symphonikern entschied die Jury einstimmig.

Am kommenden Wochenende gibt es Gelegenheit, die Besten des diesjährigen Wettbewerbs „Jugend spielt Klassik“ beim Preisträgerkonzert im Remscheider Teo Otto Theater und beim Kammerkonzert in Solingen auf Schloss Burg zu hören. Die beteiligten Akteure versprechen ein fulminantes Konzerterlebnis. Im Teo Otto Theater präsentieren sich am Samstag die Preisträgerinnen der Sonderwertung für junge Studierende. Ab 19.30 Uhr tragen Luisa Gehlen (Klarinette), Anna-Marie Schäfer (Saxophon) und Rachel Doubijanski (Klavier) Werke von Weber, Glasunow und Schumann vor. Begleitet werden sie von den Bergischen Symphonikern, deren neuer Generalmusikdirektor Daniel Huppert Schirmherr des Wettbewerbs ist. Dank der großzügigen Unterstützung durch Sponsoren werden die drei Musikerinnen an diesem Abend auch Urkunden und Geldpreise erhalten. Eintrittskarten sind online und an der Theaterkasse zu einem Preis von fünf Euro erhältlich.

Am Sonntag, 15. September, stellen sich um 18 Uhr die besten Preisträgerinnen und Preisträger der Musikschulen im Kammerkonzert im Rittersaal auf Schloss Burg vor. An diesem Abend ist der Eintritt frei.

Azubis frühstückten mit dem Vorstand

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Acht neue Azubis verstärken seit dem 1. September das Team der Stadtsparkasse Remscheid. Jetzt wurden sechs angehende Bankkaufleute, eine Auszubildende als Kauffrau im E-Commerce und eine Auszubildende als Versicherungskauffrau offiziell von den Sparkassen-Vorständen Frank Dehnke, Michael Wellershaus und Herbert Thelen sowie Ausbildungsleiterin Jutta Fricke willkommen geheißen. Bei einem gemeinsamen Frühstück im Café Sahnetörtchen lernten sie sich kennen und kamen ins Gespräch. „Wir möchten gerne von unseren jungen Kolleginnen und Kollegen erfahren, wie sie ihre erste Woche bei unserer Stadtsparkasse erlebt haben und was sie von ihrer Ausbildung erwarten. Und in einem schönen Ambiente und in ungezwungener Atmosphäre passt das gut“, sagt Vorstandsvorsitzender Frank Dehnke.

Die fünf jungen Damen und drei jungen Herren haben während ihrer Einführungswoche einen Einblick ins Unternehmen erhalten und erste Schritte im Rahmen des Bankenwesens zurückgelegt. Auf dem Programm standen unter anderem Führungen durch die Abteilungen und auch ein Social-Media-Workshop. Zum Abschluss reihten sich die Sparkassen-Neulinge in den Kreis der älteren Ausbildungsjahrgänge ein und bauten gemeinsam ein großes Spiel-Atrium als Projekt in der Kindertagesstätte Albrecht-Thaer-Straße in Lennep.

Nun geht`s dann so richtig los mit der Ausbildung: „Unsere Auszubildenden steigen direkt ein ins Geschäft. Sie sollen frühzeitig lernen, Verantwortung zu übernehmen. Die intensive Begleitung durch unsere erfahrenen Kolleginnen und Kollegen gibt dabei die notwendige Sicherheit“, erklärt Ausbildungsleiterin Jutta Fricke. Zurzeit werden bei der Stadtsparkasse 19 Nachwuchskräfte in den Berufsfeldern Bankkaufleute, Versicherungskaufleute, IT- und E-Commerce-Kaufleute ausgebildet. „An einer bedarfsgerechten, qualifizierten und praxisorientierten Ausbildung werden wir festhalten“, versichern die drei Vorstandsmitglieder.

Die Ausbildung bei der Stadtsparkasse Remscheid bietet viele berufliche Perspektiven für verschiedene Interessen und Talente – egal, ob es um den direkten Kundenkontakt geht, man sich auf eines der vielen Fachgebiete in der Sparkassen-Welt spezialisieren möchte oder als Organisationstalent im Hintergrund arbeitet. Unterschiedliche Weiterbildungsmöglichkeiten eröffnen überdies gute Karrierechancen. Für das nächste Ausbildungsjahr können sich Interessierte bereits bewerben. Alle Informationen und das Online-Bewerbungsverfahren gibt es auf der Internetseite www.stadtsparkasse-remscheid.de in der Rubrik Ausbildung und Karriere. Darüber hinaus ist Jutta Fricke unter der E-Mail jutta.fricke@stadtsparkasse-remscheid.de erreichbar.

Der Junge muss an die frische Luft

Open-Air-„Kino am Hang“ im wilden Garten hinter der Gelben Villa an der Eberhardstraße. Einlass ist jeweils um 20 Uhr (Kinderfilm 18 Uhr).

Eintritt: sechs Euro / für Schüler/innen und Student/innen fünf Euro.

Ein lauer Sommerabend, ein wunderschöner wilder Garten und eine bezaubernde alte Villa. Das macht dieses Freiluftkino hinter dem städtischen Kinder- und Jugendzentrum „Gelbe Villa“ an der Eberhardstraße aus. Der „Kraftstation - Freie Jugendarbeit Remscheid - Mitte e. V." organisiert dieses Kino mit Herz nun schon im 23. Jahr.“

Open-Air-Kino an der Gelben Villa heißt gleichzeitig auch immer ein bisschen Warten auf den Sonnenuntergang. Bis dahin können sich die Kinobesucher mit traditionellem Bingo-Spiel die Zeit vertreiben. Wer dabei gewinnt, kann den Film dann in der „VIP-Lounge“ (auf einem Sofa für Zwei) bei einem Freigetränk und Popcorn erleben. Zusätzlich lassen sich die sechs Hauptamtlichen der Kraftstation zu jedem Film immer auch noch etwas anderes einfallen.

Ab 19 Uhr ist Einlass (beim Kinder- und Familienfilm um 17 Uhr)., der Film wird jedoch erst bei Einbruch der Dunkelheit gestartet. Dies wird voraussichtlich zwischen 21 und 21.15 Uhr der Fall sein. Und weil zu einerm Kinoabend auch etwas zum Knabbern gehört, bietet das Kino-Café u. a. frisches Popcorn, Nachos, Süßigkeiten, Chips und verschiedene Getränke zu zivilen Preisen an. Der Erlös kommt ausschließlich Remscheider Jugendlichen im Rahmen von verschiedenen Projekten zugute.

13. September 2019 | 
Der Junge muss an die frische Luft

1972 im Ruhrpott, genauer in Recklinghausen. In der Geborgenheit seiner fröhlichen und feierwütigen Verwandtschaft wächst der pummelige, 9-jährige Hans-Peter mit einem großen Talent auf: Andere zum Lachen zu bringen! Aber leider ist nicht alles so lustig, wie es scheint. Eine tragisch komische Filmbiografie, die den Beginn von Kerkelings Unterhaltungskarriere bei seinen familiären Wurzeln verortet - damals, Ende der Sechziger - Anfang der Siebziger, im Pott.

In feinfühliger Balance zwischen kleinbürgerlichem Ruhrpott-Idyll und einer Familientragödie gelingt Regisseurin Caroline Link die Verfilmung von Hape Kerkelings Autobiografie "Der Junge muss an die frische Luft" zu einem herzzerreißenden Film der Mut macht.

Literaturverfilmung | FSK 6 | 99 Min. | DE 2018

„Park Food Festival“ vom 13. bis 15. September

Park Food Festival 2018 (aus dem Archiv)

  Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das 8. Remscheider „Park Food Festival“, veranstaltet vom Hotel Restaurant Kromberg (www.hotel-kromberg.de) in Kooperation mit der Stadt Remscheid im Rahmen des „Remscheider Sommer“ 2019 im Stadtpark  vom 13. bis zum 15. September, ist zugleich das 1. Remscheider Park Food Oktober Festival. Bei der Veranstaltung soll der Remscheider Stadtpark zu den "Remscheider Wiesn" verwandelt werden, einer Mischung aus Open Air Oktoberfest und Park Food Festival. Heimische Gastronomen, die mit einem kulinarischen Street-Food-Angebot aufwarten, und Food Trucks aus ganz Deutschland nehmen teil. Das Angebot ist entsprechend vielfältig und außergewöhnlich. Ein musikalisches Rahmenprogramm rundet an allen Tagen die Veranstaltung ab. Der Eintritt ist frei.

Auf dem weitläufigen Parkgelände erwartet Euch süffiges Oktoberfestbier, Live-Musik und Oktoberfest Aktionen wie Hau den Lucas, Nagelklopfen und vieles mehr. Zu einer richtigen Wiesn gehören natürlich Schmankerln wie Haxen aus dem Smoker, Leberkäse-Burger oder leckere Schnitzel aus dem Food Truck.
Street Food Artisten aus ganz Deutschland sorgen für den kulinarischen Höhepunkt des 1. Remscheider Oktober Festivals. Und wer nach dem Open Air Festival noch Lust auf eine Mordsgaudi hat, besorgt sich Tickets für die 1. Remscheider Alm Hütte zur After-Wiesn-Party auf dem Remscheider Schützenplatz und erlebt alpenländische Stimmung und bayerische Lebensfreude direkt vor der Haustür.

 

 

Diese Aktion hat es verdient, Schule zu machen!

Über „Eltern-Kind-Haltestellen für die GGS Reinshagen“ berichtete der Waterbölles am 17. August. In der  Bezirksvertretung Alt-Remscheid hatte die Verwaltung vorgeschlagen, an der Reinshagener Straße auf dem Seitenstreifen vor Haus Nr. 55 sowie auf dem Seitenstreifen gegenüber Haus Nr. 53 für Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, Eltern-Kind-Haltestellen einzurichten und so eine sichere Möglichkeit zum kurzzeitigen Anhalten zu schaffen. Dies soll allerdings auf den Zeitraum von 7 bis 8 Uhr beschränkt sein.

Dass sich dafür Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler sowie engagierte Eltern gleichermaßen eingesetzt hatten, wurde erst in der gestrigen Sitzung des Schulausschusses deutlich. In einem kurzen, aber erfrischen d knackigen Bericht der kommissarischen Schulleiterin Jasmin Steinhaus. Sie berichtete von der seit Jahren gefährliche Verkehrssituation vor dem Schulgebäude. Nach dem Tod eines Mädchens in Bergisch Gladbach Dezember 2018 seien sich schließlich Schulpflegschaft, Schulkonferenz und Lehrerkonferenz einig gewesen: „Es muss sich ganz schnell etwas tun! Wir müssen alle mit ins Boot nehmen!“  Das Ziel:  A l l e Eltern sollen ihre Kinder nicht mehr vor der Schule aus den Wagen lassen, sondern nur noch an alternativen Halteplätzen verabschieden. Die Botschaft an alle Eltern: „Vor der Schule wird nicht mehr gehalten!“ wurde auf einem Flyer verbreitet, der einen Artikel über Tod der Schülerin enthielt, eine  Karte mit den neuen Halteplätzen und der klaren Bitte, das Halten vor der Schule künftig zu unterlassen. Unterstrichen wurde das am 11. März durch eine große Demonstration von Schüler- und Lehrerschaft, an der auch Ordnungsamt und Polizei. Danach sei die Zahl der Eltern, die dennoch weiter vor der Schule anhielten, schon deutlich zurückgegangen, berichtete Jasmin Steinhaus im Schulausschuss. „Diese Eltern haben wir dann konsequent angesprochen!“ Da waren es dann wieder ein paar weniger. Endgültig stellte sich der Erfolg der Aktion dann mit den „Sternchen-Stickern“ ein. Die konnten Kinder bekommen, deren Eltern sie an den vorgesehenen Stellen hatten aussteigen lassen. In jeder Klasse wurden die Sternchen vier Wochen lang gesammelt und dann in „Gewinne“ umgewandelt. Das konnte ein Tag ohne Hausaufgaben sein oder eine kleine Waldwanderung. Es waren also die Kinder, die ihre Eltern schließlich zum Umdenken bewegen konnten.

Und heute? An der Gemeinschaftsgrundschule Reinshagen gibt es Schülerlotsen, und nahezu alle Kinder werden an alternativen Halteplätzen entlassen. Jasmin Steinhaus: „Im Moment ist keine Aktion mehr nötig. Sollte sich die Situation im kalten Herbst ändern, werden wir wieder auf die Straße! Wir bleiben dran!“
Nicht nur die Mitglieder des Schulausschusses zeigten sich von so viel erfolgreichem Engagement beeindruckt, sondern auch Schulrätin Brigitte Dörpinghaus. Sie lud die kommissarische Schulleiterin ein, auf der nächsten Schulleiterkonferenz über die Aktion zu berichten. Diese hat es in der Tat verdient, Schule zu machen.

Berufsparcours ganz ohne Hemmschwellen

Rund 500 Schülerinnen und Schuler der Klassen 9 und 10 der Albert-Einstein-Realschule, Alexander von Humboldt-Realschule, Hauptschule Hackenberg, Albert-Einstein-Gesamtschule und Sophie-Scholl-Gesamtschule hatten gestern in der Sporthalle Neuenkamp ein Date der besonderen Art mit Mitarbeiter/innen von 1/ Remscheider Firmen. Dort war der „Berufsparcours“ an 20 Stationen mit insgesamt 22 Berufen angesagt, der zunächst alle zwei Jahre in Zusammenhang mit dem Remscheider Ausbildungsmarkt (RAM) im benachbarten Berufskolleg Technik stattfand. Seit zwei Jahren wechseln sich RAM und „Berufsparcours“ ab, was stellt die beteiligten Firmen vor geringere logistische Probleme stellt.

Erfahrene Organisatorin des Berufsparcours ist Tatjana Predota, Lehrerin an der Sophie-Scholl-Gesamtschule. Sie arbeitete auch gestern wieder mit Karin Ressel vom Technikzentrum Minden-Lübbecke zusammen, die die Berufsparcours-Veranstaltungen in Kooperation mit Schulen, Lehrkräften, Unternehmen, Verbänden, Innungen, Industrie, Handel und Handwerk entwickelt hat und sich lizensieren ließ.  Der Berufsparcours bringt Jugendliche und Unternehmen zusammen, um Berufe erlebbar und begreifbar zu machen. Zu Beginn der gestrigen vier Durchgänge in der Sporthalle musste Karin Ressel sich jedes Mal erst Gehör verschaffen. Aber das ist für sie längst Routine. Und danach herrschte in der Halle „konzentriertes Raunen“. Das sei nicht zu vergleichen mit dem Lärm in einer großen Pause in einer Schule, so Tatjana Predota im Video des Waterbölles. Dieser sprach ebenfalls mit Oliver Lang. Der Schulleiter des Berufskollegs Technik hat seinen Vorgänger Holger Schödder auch im Amt  des Vorsitzenden des Lenkungskreises des Remscheider Ausbildungsmarkt e.V. abgelöst, der den „Berufsparcours“ betreut.

Edgar Schneider mit NRW-Sportplakette ausgezeichnet

Mit der NRW-Sportplakette wurden in den vergangenen 60 Jahren fast 890 Personen ausgezeichnet. Erstmals erhielt jetzt auch ein Remscheider diese Ehrung: Edgar Schneider. Für große ehrenamtliche Verdienste! Staatssekretärin Andrea Milz und Walter Schneeloch, der Präsident des Landessportbundes NRW, bescheinigten ihm Düsseldorfer Capitol-Theater, in seinem Sportverein, dem Reinhagener Turnerbund und auf kommunaler Ebene generell als Ideengeber und Organisator maßgebliche Veränderungen des Sports initiiert und umgesetzt zu haben. Sein Engagement sei vorbildhaft und strahlt über die lokale Ebene hinaus.

„Edgar Schneider hat ein Gespür für den gesellschaftlichen Wandel, greift neue Sporttrends auf und schafft so neue zeitgemäße Sportangebote. Er erkannte früh das Potential der aus den USA bekannten Fitnesswelle und schuf bereits mit Beginn der 1980er Jahre entsprechende Sportangebote in seinem Sportverein“, heißt es in der Laudatio. „Die Gründung einer Aerobic-Abteilung, verschieden Laufevents (City- und Röntgen-Lauf / Waterbölles)  mit überregionaler Ausstrahlung, neue Sportangebote für Kinder, einschließlich Kinderrad- und Mountainbike Kurse gehen auf seine Initiative zurück.“

In seinem Sportverein macht sich Edgar Schneider seit nunmehr 60 Jahren als Trainer, Sportabzeichenprüfer, Oberturnwart und als Vorstandmitglied verdient. 2006 erhielt er (deswegen) die Ehrennadel des Deutschen Turner-Bundesund die Sportehrenplakette der Stadt Remscheid .2015 folgte die Goldene Ehrennadel des Leichtathletik-Verbandes Nordrhein.

Artikel vollständig lesen

Umstellung der Ampeln auf LED-Technik vollendet

Schon vor elf Jahren, im April 2008, beschloss der Rat der Stadt Remscheid, die 28 noch mit veralteter 230–Volt–Technik (höhere Stromkosten, höhere Wartungskosten, Wärmeabstrahlung) betriebenen Ampelanlagen im Stadtgebiet auf die umweltfreundlichere LED–Technik umzurüsten. Beschlossen wurden damals ferner die Reduzierung von Fußgängersignalanlagen und die Einrichtung von Kreisverkehren anstelle von Signalanlagen. Wie die Verwaltung jetzt dem Ausschuss für Bauen, Gebäudemanagement, Liegenschaften und Denk malpflege am 17. September berichtet, habe man von den damals vorhandenen 79 Fußgängerschutzanlagen und der Knotenpunkt-Signalanlagen ein Knotenpunktgerät zu Gunsten eines Kreisverkehrs (Königstraße / Hüttenstraße / Uhlandstraße) sowie vier Fußgängerschutzanlagen zu Gunsten eines Zebrastreifens oder einer Mittelinsel abbauen können (Barmer Straße / Bahnhof, Lockfinker Straße / Dachsweg, Blumenstraße / Bankstraße und Oststraße / Kantstraße). Allerdings habe es am Minikreisverkehr auf der Königstraße „in den ersten Jahren zahlreiche Verkehrsunfälle“ gegeben, zum Glück nur mit Blechschäden. Nach einigen Nachbesserungen (Zebrastreifen mit Zusatzbeleuchtung in allen Zufahrten, Freihalten der Sichtbeziehungen auf den Kreisverkehr durch Parkverbote, bessere Kenntlichmachung des überfahrbaren Innenkreisels) gelte aber auch dieser Kreisverkehr nicht mehr als unfallauffällig.

An der Ecke Elberfelder Straße / Saarlandstraße hat die Stadt am 8. Mai die letzte der ein 28 Signalanlagen mit 230–Volt–Technik auf LED–Technik umgerüstet; einmal abgesehen von der neuen LED-Anlage an der Ringstraße / Rader Straße, die nach dem Umbau der Straße erst im kommenden Jahre folgen wird, und dem Verkehrsknotenpunkt Eisernstein, der in den nächsten Jahren in einen ampellosen Kreisverkehr umgewandelt werden sollen. Künftig werde die Stadt Remscheid auf absehbare Zeit nur noch Signalanlagen in LED–Technik und 39 in Niedervolttechnik betreiben, teilt die Verwaltung mit. Für letztere rentiere sich wegen ihrer „nicht gravierend höheren Leistungsaufnahme“ eine Umrüstung nicht. Allerdings werde es „in 25 Jahren (der durchschnittlichen Lebensdauer eines Steuergerätes) höchstwahrscheinlich keine Lampen in Niedervolttechnik mehr geben“.

Mixed Kabarett Show in der Schatzkiste

Mit der Kleinkunstbühne „Schatzkiste“ über dem Restaurant „Zum Landsknecht“ am Remscheider Markt, Elberfelder Straße 7, hat sich Dr. Volker Schatz (58), Chef der Schatz AG in Lennep,  einen lang gehegten Traum erfüllt. Der Theatersaal bietet rund 100 Gästen Platz. In der benachbarten Tiefgarage können die Theaterbesucher ihre Wagen kostenlos parken. Der Zugang zum Theater ist barrierefrei.

Volker Diefes. Pressemitteilung der „Schatzkiste“

Am Donnerstag, 12. September, um 20 Uhr (Einlass 19:30 Uhr)  tritt der Kabarettist Volker Diefes in der Schatzkiste, Elberfelder Straße 7-9, mit seinem Programm „SMART ohne PHONE“ auf. An diesem Abend gibt es die „Schatzkiste“ erstmalig in Kombination mit dem Restaurant „Meine Kleine“. Das Restaurant ist ab 17.30 Uhr geöffnet, so dass die Gäste erst einmal lecker essen können und anschließend eine lustige Show im Theater „Schatzkiste“ dargeboten bekommen. Nach dem Theater ist das Restaurant weiterhin geöffnet, so dass man den Abend bei einem Glas Wein und einem kleinen Snack ausklingen lassen kann.

Volker Diefes nimmt in seinem Programm „SMART ohne PHONE“ die vernetzte und verlinkte Welt aufs Korn. In dieser Zeit, in der man lieber mit Alexa und Siri spricht als mit seinem eigenen Tagesabschlussgefährten. Wir bekommen alles per Knopfdruck auf Smartphone, Laptop und Tablet serviert. Selbst wenn in China mal kein Sack Reis umfällt, wir werden im modernen Medienzeitalter über alle Details in Bruchteilen von Sekunden informiert. Aber wie unser Nachbar heißt, das haben wir vergessen. Es fällt immer schwerer zwischen relevanten Themen und einer x-beliebigen, hochgejubelten Belanglosigkeit zu unterscheiden. Wir hetzen wie ferngesteuerte Roboter auf Ecstasy durch unser Leben und haben komplett die Orientierung verloren… Aber dafür gibt es ja zum Glück eine App.

Auch Diefes ist ein echter Smartphone-Junkie geworden. Aber jetzt drückt er die Reset-Taste und findet Zuflucht im Theater. Er reizt, aber überflutet nicht! Lassen Sie sich von Diefes entschleunigen und begeistern, denn man kann auch ohne Smartphone im Kabarett richtig Spaß haben. Nach gut acht Jahren im renommierten Düsseldorfer Kom(m)ödchen‐Ensemble inszeniert Diefes eine kabarettistische Achterbahnfahrt durch die Niederungen von Politik und Zeitgeist in seinem nun dritten Kabarett‐Solo - Comedy mit Inhalt!
Eintritt VVK 19 bis 22 Euro zzgl. VVK-Gebühr, AK 24 bis 27 Euro. (Dr. Volker Schatz)