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Abgestorbene Bäume an der Baisieper Straße

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Bereich Baisieper Straße/Tente werden von Montag, 9. Dezember, bis Mittwoch, 11. Dezember, im Auftrag der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) auf privaten Waldgrundstücken des Forstverbandes Remscheid  Bäume gefällt. Wegen Trockenheit und Borkenkäferbefall waren dort rund 35 Fichten und Lärchen abgestorben, die aus Gründen der Verkehrssicherheit dringend entfernt werden müssen. Wegen der besonders schwierigen Topografie kommt hierfür ein Spezialunternehmer voraussichtlich mit einem Fällbagger zum Einsatz. Die Baisieper Straße muss zwischen der Einfahrt zu den Hausnummern 2 bis 6 sowie ab der Einfahrt Grünental (Fahrtrichtung Innenstadt) voraussichtlich drei Tage lang von 8 bis 17 Uhr für den Verkehr komplett gesperrt werden. Außerhalb dieser Arbeitszeiten bleibt die Baisieper Straße befahrbar. Der angegebene Bereich sollte tagsüber weiträumig über die Intzestraße sowie über Grenzwall/Trecknase Lennep umfahren werden. Die TBR bitten Verkehrsteilnehmer mit Fahrtrichtung Innenstadt und Anwohner um Verständnis für die entstehenden Behinderungen.

Unfallflucht: Mutter und Sohn verletzt

Gestern gegen 7.35 Uhr war eine 30 Jahre alte Fußgängerin  mit ihren neun- und fünfjährigen Kindern an der Bungestraße unterwegs. Im Bereich des Wendebereichs erfasste ein Auto die Frau und den neunjährigen Jungen, wobei sie verletzt wurden. Anschließend verließ der Autofahrer die Unfallstelle. Bei dem Auto handelte es sich um einen goldfarbenen Kombi. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei unter Tel. 0202/284-0 zu melden. (aus dem Polizeibericht)

"Wir sind EMA' auf fünf Faltblättern informativ dargestellt

Die einen setzen auf emotionale Werbung, andere auf sachliche Information. Öffentlichkeitsarbeit im weitesten Sinn ist beides, und beides ist aus unserer Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Die einen betreiben sie offensiv, die anderen eher zurückhaltend. Das gilt für die drei bergischen Großstädte (offensiv Wuppertal und Solingen, defensiv Remscheid). Das gilt in wachsendem Maße aber auch für unser Bildungssystem, speziell für die weiterführenden Schulen, die Gymnasien und Gesamtschulen. Früher wurden Grundschüler zumeist auf die Schule geschickt, von der die Eltern im Freundes- oder Bekanntenkreis Positives gehört oder an der sie vielleicht sogar selbst gute Erfahrungen gemacht hatten. Darauf will sich heutzutage kaum noch eine Schule verlassen, sondern macht lieber gleich Werbung, besser: Öffentlichkeitsarbeit in eigener Sache. Zum Beispiel das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium am Friedrich-Ebert-Platz. FünfFaltblätter hat die Schule bislang herausgegeben, mit denen sie sich und ihre Stärken präsentiert.

„Wir sind EMA“ sind die pädagogischen Angebote überschrieben, „getragen durch eine engagierte Schulgemeinschaft, machen sie die EMA zu einer besonderen Schule mitten in Remscheid und zu einem Ort, an dem individuelles Lernen und Leben von Gemeinschaft Hand in Hand gehen “ und wo „alle Kinder und Jugendliche gemäß ihrer Talente begleitet, gefördert und gefordert“ (Zitat) werden. Das ist für das Lehrerkollegium erfolgreiches Lernen. Und dafür seien eine gute Atmosphäre und eine funktionierende Gemeinschaft unerlässlich. Und dafür sind wiederum soziale Kompetenzen unerlässlich. Die gilt es zu schulen: „Während in der Klasse 5 zunächst die Stärkung der Klassengemeinschaft und Konfliktlösungsstrategien im Mittelpunkt stehen, geht es in den Folgejahren unter anderem um Fragen des Umgangs mit digitalen Medien, Möglichkeiten der Gewalt- und Suchtprävention u.v.m. Eine weitere Säule der Lernzeit ist die individuelle Förderung - sowohl für Schülerinnen und Schüler mit Unterstützungsbedarf in den Kernfächern als auch für Schülerinnen und Schüler mit besonderen Begabungen.“

Die EMA war nach eigenen Angaben „vor vielen Jahren eine der ersten Schulen, die in allen Klassenräumen mit interaktiven Smartboards ausgestattet war. Im vergangenen Jahr kamen ein Selbstlernzentrum und mehrere Tablet-Klassensätze, die in jedem Fachunterricht eingesetzt werden können. Zur Vermittlung von Medienkompetenz gehöre auch die Schulung im Umgang mit digitalen Medien bei gleichzeitiger kritischer Auseinandersetzung mit Inhalten und Formen digitalen Konsums, heißt es in dem Flyer weiter.

Kinder der Klassen 5 und 6 haben Bereits seit mehr als zwanzig Jahren die Möglichkeit, Musikunterricht auf Streichinstrumenten zu erhalten (alternativ zum „normalen" Musikunterricht). Dabei unterrichtet eine Musiklehrerin der EMA gemeinsam mit einer Instrumentalpädagogin der Musik- und Kunstschule Remscheid im Team. Die Instrumente werden vom Förderverein der Schule gestellt. Nach dem Motto „spielend Musik lernen" im Rahmen des „normalen" zweistündigen Musikunterrichts pro Woche Instrumentalunterricht auf einem selbst ausgewählten Streichinstrument (Geige, Bratsche, Cello oder Kontrabass). Ihre Musiklehrer sind Jennifer Nipshagen (Instrumentalpädagogin der MKS) und Barbara Jansen. Sie unterrichten im Team. Die Kinder müssen keine musikalischen Vorerfahrungen (z.B. Notenkenntnis, Beherrschung eines Instrumentes etc.) mitbringen und sollten Anfänger auf dem zu lernenden Instrument sein. Erwartet wird jedoch die verbindliche Teilnahme an dieser Gruppe für zwei Jahre. In dieser Zeit können die Schüler/innen ihr Instrumente mit nach Hause nehmen. Für den Unterricht und die Miete der Instrumente zahlen sie ca. 28 Euro pro Monat.

Zum Üben zu Hause muss nicht mehr Zeit aufgewendet werden als für andere Hausaufgaben. In der Regel fällt es den Schülerinnen und Schülern bei diesem Unterrichtsmodell leicht, „am Ball zu bleiben", weil sich alle Streicher-Kinder den gleichen Herausforde­rungen stellen und sich gegenseitig motivieren. Die Kinder erfahren zudem, dass Musikmachen eine be­sondere Art des Kommunizierens ist. So wirkt sich diese Unterrichtsform sehr positiv auf das soziale Miteinander innerhalb der Klasse aus. Die Kinder lernen, aufeinander zu hören, und sie erkennen schnell, warum es sich lohnt, sich rücksichtsvoll zu verhalten.

Im Mittelpunkt der musikalischen Förderung stehen die Freude am Musikmachen, das Musikerlebnis in der Gemeinschaft und die Stärkung des Selbstwertgefühls. Die Schülerinnen und Schüler werden von den im Streicher-Unterricht erworbenen Kompetenzen im täglichen Unterricht- auch in anderen Fächern - profitieren. Das Konzentrationsvermögen wird verstärkt gefördert, außerdem wird die Feinmotorik geschult und somit die eigene Körperwahrnehmung verbessert. Durch die Auftritte in der Öffentlichkeit erfahren die Schülerinnen und Schüler eine Würdigung ihres eigenen musikalischen Tuns.

Auch sportliche Talente finden an der EMA umfangreiche Angebote. Im Rahmen von Sport-Modulen können Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7 ihre motorischen Grundfertigkeiten schulen und zudem zahlreiche Sportarten kennenlernen und ausprobieren. Ein bis zwei Stunden zusätzlichen Sport am Nachmittag wird angeboten. So können die Schüler/innen beispielsweise Rudern, Kanu, Tennis, Golf oder Flagfootball testen. Außerschulische Lernorte und die Teilnahme an externen Sportveranstaltungen ergänzen das breite Sportangebot. Wer privat Leistungssport betreibt, kann beim Stundenplan mit Rücksicht auf Trainingszeiten (bspw. beim Schwimmfrühtraining) und Wettkampfterminen rechnen.

In den Jahrgangsstufen 9 und 10 steht ein Differenzierungskurs an, um die sportlichen Fähigkeiten zu vertiefen. In der Oberstufe können die Schüler/innen dann einen Sportleistungskurs wählen. Ob Röntgenlauf oder 24-Stunden-Lauf, Stadt-, Bezirks- oder Landesmeisterschaften, Einbindung des Freizeitsports oder Unterstützung des Leistungssports – das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium ist immer sportlich unterwegs. Zitat aus dem Flyer „Wir sind sportlich“: „Wir folgen dem Grundsatz, talentierten Sportlerinnen und Sportlern optimale Rahmenbedingungen zu bieten und Stundenpläne, Klassenarbeiten und weitere schulorganisatorische Angelegenheiten in Einklang mit dem Leistungssport zu bringen. Die Schülerinnen und Schüler, deren Eltern sowie unsere Lehrkräfte arbeiten stets gemeinsam daran, dass Leistungssport und schulische Leistungen Hand in Hand gehen.“

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Ladesäulen für E-Autos nach neuem Konzept

In Kooperation mit der EWR GmbH erarbeitet die Stadtverwaltung ein Lade-Infrastrukturkonzept für Elektrofahrzeuge und Pedelecs für das Stadtgebiet Remscheid. Dafür hat die Stadt auf der Grundlage der „Förderrichtlinie Elektromobilität“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur Fördermittel eingeworben; der Zuwendungsbescheid über max. 100.000 Euro liegt inzwischen vor. Die Stadt erhält demnach 80.000 Euro; und den notwendigen Eigenanteil in Höhe von max. 20.000 Euro übernimmt die EWR GmbH.

Mit dem Lade-Infrastrukturkonzept soll ein Beitrag zur notwendigen Energiewende auch im Bereich des Straßenverkehrs geleistet werden, um den CO2-Ausstoß sowie die NOX- und Feinstaubemissionen in Remscheid nachhaltig zu senken. Das Konzept sei somit ein wichtiger Ansatzpunkt für die künftige Entwicklung, heißt es in der Vorlage der Verwaltung zu den Dezember-Sitzungen der vier Bezirksvertretungen. Und weiter: „Neben der Darstellung der technischen und örtlichen bzw. infrastrukturellen Möglichkeiten soll das Lade-Infrastrukturkonzept grundlegend und objektiv die Rolle der E-Mobilität in kurz- und langfristiger Perspektive darstellen und sich auf die individuelle Situation in Remscheid beziehen. Das Konzept soll damit einerseits konkrete strategische und maßnahmenbezogene Ergebnisse liefern, aber andererseits auch umfassend aufklären und realistische Handlungsperspektiven und -optionen beschreiben.“ So soll das Konzept etwa Aussagen treffen für Bürgerinnen und Bürger (Eigentümer, Mieter), Unternehmen (Kunden, Mitarbeiter), Fuhrparkbetreiber und öffentliche/halböffentliche Stellflächen.

Dem soll eine Beteiligungsphase vorausgehen.  In einem Workshop sollen im Februar 2020 Mandatsträger, Vertreter von Unternehmen und Institutionen sowie Vertreter von Marketingräten/Interessensgemeinschaften die Möglichkeit erhalten, Standorte für Ladesäulen für Elektrofahrzeuge und Pedelecs zu benennen. Jede Bezirksvertretung kann aus den eigenen Reihen bis zu vier Personen benennen, die vom Fachdienst Umwelt zu der Veranstaltung eingeladen werden. Auf den Workshop folgt die Prüfungsphase zur Netzverträglichkeit bei der EWR GmbH (ob Ladepunkte an den vorgeschlagenen Örtlichkeiten geschaffen werden können). Auch soll festgelegt werden, in welcher Reihenfolge die Ladesäulen an den ausgewählten Standorten installiert werden.

Neues Angebot für alle ÖPNV-Kunden in NRW

Pressemitteilung der Bahn AG

Seit gestern steht allen ÖPNV-Kunden in Nordrhein-Westfalen ein neues digitales Angebot zur Verfügung: Erstmalig können die Fahrscheine des NRW-Tarifs sowie die Verbundtickets des Aachener Verkehrsverbundes (AVV), des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR), des Verkehrsverbundes Rhein-Sieg (VRS) und Tickets des WestfalenTarifs in digitaler Form und aus einer Hand erworben werden. Möglich macht das die mobil.nrw-App, die Nahverkehrs-App der gleichnamigen Gemeinschaftskampagne des NRW-Verkehrsministeriums sowie der Verkehrsunternehmen, Zweckverbände, Verkehrsverbünde und  -gemeinschaften in Nordrhein-Westfalen.

Die mobil.nrw-App ist ab sofort kostenfrei bei Google Play und im Apple-App-Store erhältlich. Umgesetzt wurde sie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn. „Mit der mobil.nrw-App schaffen wir jetzt den Generalschlüssel zum ÖPNV für 18 Millionen Nordrheinwestfalen“, erklärt Berthold Huber, Personenverkehrsvorstand der Deutschen Bahn. „Mit der Verzahnung der lokalen Tarif- und Angebotsvielfalt in einer App stärken wir insbesondere die klimafreundliche Schiene als Rückgrat des öffentlichen Nahverkehrs. Wir wollen Innovationspartner für die gesamte Branche sein, damit wir gemeinsam über die digitalen Kanäle noch mehr Menschen vom ÖPNV begeistern.“

Hendrik Wüst, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen:  „Mir der neuen App endet der Ticketverkauf nicht mehr an Verbundgrenzen. Hier sieht man wie Digitalisierung im ÖPNV geht und welcher Nutzen für Kunden daraus entsteht. Das macht den ÖPNV wieder ein Stück attraktiver. Die Landesregierung hat mit der App auch ein weiteres Projekt aus dem Koalitionsvertrag umgesetzt – ein landesweit einheitliches elektronisches Ticketingsystem. Mobil.NRW ist ein erster wichtiger Schritt. Weitere müssen folgen. Ziel muss ein elektronischer, verbundraumübergreifender und landesweiter Tarif sein. Das wird noch viel Arbeit, aber lohnt sich, weil es den ÖPNV für die Nutzer attraktiver macht.“

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Engel im Bild ohne Namen, Stand und Herkunft

Im Eingangsbereich der der Stadtsparkasse Remscheid an der Alleestraße wurde gesternVormittag die Ausstellung "Himmlische Wesen - Engel" eröffnet. „Viele Betrachter“ wünschte ihr der Leiter des Kundencenters , Axel Steinweger. Marcel Marr und die Fotografen Maria und Hans Georg Müller hatten den Aufbau der Fotoausstellung übernommen. Die Idee dazu hatte die Künstlerin Frohmut Annemone Klemm; sie organisierte im Dezember 2018 den Aufbau einer kirgisischen Jurte auf der Wiese zwischen den Häusern Halskestraße - Siemensstraße als öffentlichen Treffpunkt für alle, die in den stillen Tagen Wärme, Heimat oder Kontakte suchen. Die Wanddekoration sollten Maria und Hans Georg Müller liefern – Schwarzweißfotografien von „Geflügelten Wesen - Engel?“ Und dekorierten das Fotografenpaar gut 40 Honsberger/innen mit zwei großen Flügeln. Ohne Namen, Stand und Herkunft sind die „Engel auch-Fotos“ noch bis zum 18. Dezember in der Stadtsparkasse zu sehen.

NaturTreff zur biologischen Systematik

Die "Natur" mit ihrer großen Zahl z.B. von Tieren und Pflanzen wirkt chaotisch auf den Menschen. Um dennoch einen Überblick zu erhalten, haben sich schon vor mehreren Jahrhunderten Wissenschaftler daran gemacht, ein "System" der Natur zu entwickeln. Innerhalb der letzten Jahrzehnte erst wurde daran gearbeitet, die frühere Aufteilung in "Tierreich" und "Pflanzenreich" zu erweitern und alle Lebewesen in diesem neuen System zu erfassen.Ein spannendes Thema für alle Naturinteressierten und damit ein Thema für den NaturTreff am Nachmittag, der am Freitag, 6. Dezember, um 15 Uhr in der Natur-Schule Grund, Grunder Schulweg 13, beginnt.Zielgruppe sind v.a. Erwachsene. Die Veranstaltung wird ca. zwei Stunden dauern, die Teilnahme kostet pro Person sechs Euro.Um Anmeldung wird gebeten uunter E-Mail info@natur-schule-grund.de" target="_blank">info@natur-schule-grund.de oder Tel. RS 3748239.

Zum 150. Geburtstag Kuchen für die Kunden

Pressemitteilung der Volksbank
im Bergischen Land eG

Über ein Stück Geburtstagskuchen freuten sich gestern alle Kunden, die in einer der 24 Filialen der Volksbank im Bergischen Land vorbeischauten. Die Bank feierte ihren 150. Geburtstag –und in der Filiale in Barmen, wo am 2. Dezember 1869 die Geschichte der Volksbank in Wuppertal begann, schnitten der Vorstandsvorsitzende Andreas Otto und sein Vorstandskollege Lutz Uwe Magney die Torte an. In ihrer heutigen Form entstand die Volksbank im Bergischen Land 2017 durch die Fusion der Volksbank Remscheid-Solingen und der Credit- und Volksbank Wuppertal. Die Volksbank Remscheid-Solingen wäre am 4. Februar 2018 100 Jahre alt geworden und die Credit-und Volksbank am 2. Dezember 2019 150 Jahre. „Wir blicken stolz auf unsere 150jährige Vergangenheit zurück, schauen jedoch auch in die Zukunft, um diese im Sinne unserer Mitglieder und Kunden zu gestalten. Dazu gehört auch die Verlegung unserer Präsenz in Wuppertal-Barmen an einen neuen Standort im Herzen des Stadtteils“, sagte Magney. Die Geschichte der Vorgängerbanken haben die heutigen Volksbanker mit einem Doppeljubiläum gewürdigt und von Sommer 2018 bis Sommer 2019 unter dem Motto „Zeit ist mehr als Geld“ und mit vielen Aktionen zusammen mit den Kunden gefeiert. Mit der Geburtstagstorte am 2. Dezember fanden die Feierlichkeiten nun endgültig ihren Abschluss. „Ich bin sehr optimistisch, dass wir auch die nächsten 150 Jahre schaffen werden“, sagte Otto mit einem Augenzwinkern. „Die persönliche Betreuung der Kunden und der direkte Kontakt in den Filialen werden auch in Zukunft eine grundlegende Rolle für uns spielen.“

Eine Singstimme hatten leider nur wenige

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und der Posaunenchor Lüttringhausen eröffneten gestern auf dem Ludwig-Steil-Platz, wo auch in diesem Jahr wieder die Bühne stand, den 43. ideellen Weihnachtsmarkt des Heimatbundes Lüttringhausen e.V. Der Markt gilt als der größte im bergischen Land. 40 Vereine und Institutionen beteiligten sich daran in diesem Jahr mit eigenen Ständen und, wie in den Vorjahren, mit einem vielfältigen Angebot an Weihnachtsartikeln, Bücher, Spielzeug, Kunsthandwerk, Strickwaren, Speisen und Getränken. Zum Programm steuerten die Grundschule Eisernstein, der Posaunenchor Linde, das Tanzzentrum Remscheid und der Solist Tom Grant bei. Auf ihn folgte am frühen Nachmittag Kantor Peter Bonzelet; er lud zu einem Offenen Singen ein. Die Liedtexte wurden verteilt, siehe Video.  Aber: Eine Singstimme hatten leider nur wenige.

Funbox: Neue Skateranlage hat schon viele Fans

Nicht nur Skater aus Remscheid und dem Bergischen Land, sondern auch aus Köln und Düsseldorf wetteiferten gestern in der zu einer vielseitigen stationären Skateranlage umgebauten „Funbox“ an der Ringstraße in Lennep um hochwertige Preise. Mit diesem großen Contest, organisiert durch den städtischen Fachdienst Sport und Freizeit (Martin Sternkopf, Markus Dobke), den Fachdienst Jugend (Egbert Willecke, Michael Ketterer) und die Skater selbst, wurde die Freizeitanlage, in der auch die Bogenschützen trainieren können, gestern wiedereröffnet. Mit dabei auch Sportdezernent Thomas Neuhaus und Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Zusammen mit seinem Team aus dem Rathaus und früheren Mitgliedern des Jugendrates, die sich für die Halle stark gemacht hatten, weihte der OB die die 600 Quadranten große Sportfläche ein.

„Als erstes Fazit lässt sich feststellen, dass der Umbau bei den Hauptnutzern noch besser als erwartet angenommen wird und sich der Bekanntheitsgrad der Funbox auch über die Stadtgrenzen von Remscheid hinaus positiv entwickelt“, teilte die Verwaltung dem Sportausschuss bereits am 20. November mit. Die Funbox steht weiterhin dem Schulsport zur Verfügung, im Besonderen geeignet für das im Lehrplan vorgesehene Bewegungsfeld „Fahren, Rollen, Gleiten.“

So gut die weltweit agierende Fachfirma Schneestern GmbH die neue Skater-Anlage gestaltet hat – in die Mikrophon-Anlage muss die Stadt noch investieren. Auch wegen des fehlenden Schallschutzes dröhnt jeder Ton derart durch den Raum, dass die Rede des Oberbürgermeisters kaum zu verstehen war.

Waterbölles fehlen noch 358 YouTube-Abonnenten

Sollten Sie eine eigene Homepage mit Links auf andere haben, können Sie dieses Banner gerne verwenden.

Und wo finden Sie die
Videos des Waterbölles?

Ganz einfach: Oben auf dieser Seite gibt es unter dem Titelbild eine blaue Leiste mit Links. Einer davon ist „YouTube“. Klicken Sie darauf, gelangen sie prompt ins Video-Archiv des Waterbölles.

Und zurück? Auch ganz einfach: Rechts oben von der YouTube-Seite ist ein Signet des Waterbölles (mit dem Stadtwappen). Ein Klick darauf, und schon sind Sie wieder auf der Seite des Blogs.

Liebe Leserinnen und Leser,

Werbeeinnahmen über YouTube können der Lothar und Ulrike Kaiser-Stiftung zurzeit noch nicht zugutekommen, folglich auch nicht gemeinnützigen Projekten in Remscheid. Und das hat folgenden Grund:

Zurzeit hat Waterbölles auf YouTube 642 Abonnenten. Es wäre schön, wenn es 1000 wären. Denn bei weniger als 1000 Abonnenten zahlt YouTube keine Werbeeinnahmen aus; das ist eine Geschäftsbedingung. Die zweite: Die Video-Wiedergabezeit eines einzelnen Kanals muss in den zurückliegenden zwölf Monaten 4000 Stunden überschritten haben. Diese Hürde hat der Waterbölles längst gemeistert. Es fehlen also leider „nur“ noch 358 Abonnenten.

Unterstützen Sie den Waterbölles und seine Stiftung, indem Sie den Kanal abonnieren – kostenlos. Das geht so: Klicken Sie ein Waterbölles-Video an, um es sich anzusehen. Unter dem Film wird Ihnen dann das Button „Abonnieren“ angezeigt, um das Abo zu starten. 655 Videos hat der Waterbölles bis heute auf der Internetplattform YouTube veröffentlicht. Die meisten davon zu Ereignissen in Remscheid.

Der Stiftungsvorstand würde sich freuen, die Einkünfte aus YouTube künftig für Spenden verwenden zu können.

Ihr
Lothar Kaiser

Am Lenneper Speckgürtel wohnten die Fabrikanten

von Dr. Wilhelm R. Schmidt

Die Ansichtskarte aus dem Jahre 1910 zeigt die Poststraße in Lennep. Sie war eine der ersten Umgehungsstraßen des historischen Lenneper Stadtkerns, der seit dem Mittelalter durch die kaum zwanzig Meter von dort entfernte Wallstraße umgrenzt und gesichert wurde. Der Wall wurde zwischen 1790 und 1815 eingeebnet, weil er nicht mehr notwendig war, und die Steine verwendete man zu Straßenbefestigung z.B. am Lüttringhauser Tor, dem späteren Kaiser- bzw. Mollplatz.

Mit dem Bau der Poststraße wurde um 1820 am Kölner Tor begonnen und führte nach und nach zur Lenneper Poststation am Fuße der Knusthöhe, wo heute die Lüttringhauser Straße abgeht. Die Straße hieß im 19. Jh. zunächst "Neue Poststraße", denn bis dahin trug diesen Namen der Gänsemarkt. Auch er führte ja von der Schwelmer Straße hin zur Post am Lüttringhauser Tor.

Nach und nach siedelten sich an der Poststraße Lenneper Tuchfabrikanten und Tuchhändler an mit ihren Lagerhallen, Geschäftshäusern und privaten Villen (vor allem Schürmann & Schröder, Hammacher, Hölterhoff, Hardt und Karsch), so dass aus heutiger Sicht bald von einem Speckgürtel gesprochen werden konnte, der sich über den Thüringsberg, damals wegen der neu gepflanzten Bäume Alleestraße genannt, bis zum Schwelmer Tor fortsetzte, wo heute die katholische Kirche und das Röntgendenkmal stehen.

Das Ansichtskartenfoto zeigt u.a. die damals erst rund zwei Jahre alte Straßenbahnlinie von Remscheid in Richtung Lüttringhausen, die ihre Lenneper Stationen am Bismarckplatz und Kaiserplatz, heute Mollplatz, hatte. Sie wurde nach dem II. Weltkrieg zugunsten des Busverkehrs aufgegeben, aber viele Lenneper können sich noch daran erinnern (natürlich auch ich, der ich dort geboren wurde und immer noch wohne, wenn ich in Lennep bin). Die Hardtschen Grundstücke, ganz rechts auf unserer Abbildung mit einem großen schmiedeeisernen Tor beginnend, waren unser Nachkriegsspielplatz, z.T. allerdings verbombt, heute ist dort "Wohnen im Park". Von den Villen bzw. Handelshäusern auf dem Foto stehen längst nicht mehr alle, aber vom Mollplatz her kommend kann man diesen Straßenzug nach wie vor gut erkennen.