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Mitgliederversammlung des Initiativkreis Kremenholl e.V.

Die Jahreshauptversammlung 2021 stand im Zeichen von Neuwahlen, Rück- und Ausblicken auf Veranstaltungen sowie das 2022 anstehende 25jähriges Vereinsjubiläum.

Ein Stadtteil im Lockdown bedeutet ja nicht, dass es den Aktiven im Bemühen um die Belebung ihres Wohnquartiers nichts (Neues) zu berichten gebe. Im Gegenteil, aufgrund der Corona bedingten Absagen der traditionellen und für die Kremenholler Bürgerinnen und Bürger wichtigen Veranstaltungen, (wie Frühjahrsempfang, Stadtteilfest, Kindertheater und dem Remscheider Comedy und Kleinkunstpreis) gab es gehörigen Nachholbedarf in Bezug auf Austausch und Quartiersplausch. Schließlich dienen kulturelle und festliche Veranstaltungen nicht nur der außerschulischen kulturellen Bildung der Kinder und der Unterhaltung der Menschen im Stadtteil, sondern geben ihnen auch geeignete Rahmen zur Begegnung.

Auch wenn viele Live-Veranstaltungen mit Publikum und Projekte unter Mitwirkung der Bürger ausfielen, so war man seitens der Verantwortlichen im Verein froh vermelden zu können, dass den von Absagen betroffenen Künstlern und Partnern der Veranstaltungstechnik Ausfallhonorare gezahlt werden konnte. Wie diese mitteilten, geschah das in ihren Branchen leider viel zu selten in diesen schweren Zeiten.
Mit großer Freude nahmen die Mitglieder zur Kenntnis, dass der Neustart der "Flohkiste" unter der Regie von Inga Schulz auf große Resonanz gestoßen ist, was nicht nur Vorfreude auf die kommende Saison aufkommen ließ, sondern auch Interesse an eigenständiger Nutzung des Spielmaterials durch Einrichtungen im Stadtteil weckte (in anderen Quartieren nur mit öffentlicher Unterstützung möglich). 
Auch aus den Einrichtungen selbst gab es einiges zu vermelden, schließlich gab es auch hier personelle und strukturelle Veränderungen, über die berichtet wurde. Im Initiativkreis Kremenholl e.V. selbst, waren ebenfalls, der Vereinssatzung geschuldet, Formalien zu erfüllen, die die persönliche Anwesenheit der Mitglieder erforderten. So war es erst jetzt möglich, unter strenger Einhaltung der Vorgaben der AHA- und 3G-Regeln, dem Vorstand die noch ausstehende Entlastung für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 auszusprechen.

Die Vorstandswahlen für die aktuelle Legislaturperiode bis 2023 ergaben folgendes Ergebnis:

  1. Vorsitzende: Gabriele Leitzbach
  2. Stellv. Vorsitzender: Arndt Köhler
  3. Schatzmeister: Tobias Koch (Er löst den langjährigen Schatzmeister Hans Lauer ab.)
  4. Schriftführerin: Gudrun Franken (Sie löst Rita Haindl ab.)
  5. Techn. Leiter: Matthias Lauer
  6. BeisitzerInnen: Marita Lauer, Inga Schulz, Rita Haindl, Dieter Ertl und Hans Lauer

Als besondere Zeichen von Akzeptanz und Vertrauens kann gewertet werden, dass die Wahl des Vorstands ohne Gegenstimmern und ohne Enthaltungen stattfand! Nach den Wahlen widmete man sich in lebhafter Diskussion dem Sitzung- und Veranstaltungsplan 2022. Nachfolgend der IK-Sitzungs- und Veranstaltungsplan 2022 (Stand: September 2021/ohne Gewähr!):

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Kremenholler Frühlingserwachen im Lockdown

Einsamkeit in Corona Zeiten ist zunehmend ein viel diskutiertes Problem. Gerade jetzt wäre Stadtteilarbeit, wie seit vielen Jahren vom Initiativkreis Kremenholl e.V. praktiziert, ein wichtiges Instrument, um der Vereinsamung der Bürgerinnen und Bürger im Quartier entgegenzuwirken. Aber natürlich ist auch Vereinsarbeit den der Pandemie geschuldeten Einschränkungen unterworfen. Der alljährlich veranstaltete Frühjahrsempfang des Initiativkreis Kremenholl e.V. muss auch 2021 abgesagt werden. Zahlreiche Kremenholler Bürgerinnen und Bürger aller Altersschichten nahmen alljährlich mit Freuden die Einladung des Stadtteilvereins an und genossen es, mit anderen Menschen aus ihrem Quartier in den Räumlichkeiten von „Echt Kremig“ beisammenzusitzen und sich bei einem kleinen mittäglichen Imbiss oder Kaffee und Kuchen über „Gott und die Welt“ aber vor allem über die Geschehnisse in ihrem Stadtteil auszutauschen.

So ganz ohne Frühjahrsgruß, ein paar Worte an die Kremenholler Bürgerinnen und Bürger sowie damit verbunden, ein Wenig Nähe, will man beim IK nicht in das zweite Corona-Programmjahr starten. Somit gibt es in diesem Jahr einen schriftlichen Frühjahrsgruß, der in gedruckter Form an alle Kremenholler Haushalte verteilt werden soll.

Die sprichwörtlichen „zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen“, haben die Aktiven des IK, indem sie in Kooperation mit der Betreuung an der Grundschule Kremenholl, Kinder gebeten haben, in einem Wettbewerb ein Frühlingsbild zu malen. Für die Kinder auf der einen Seite eine erfreuliche Abwechselung im eingeschränkten Präsenzunterricht, eine kreative Herausforderung, die zwar einen Wettbewerbscharakter hatte, aber auch eine gemeinschaftliche Komponente beinhaltete. Andererseits soll das Siegerbild die Titelseite des diesjährigen schriftlichen Frühjahrsgrußes zieren.

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"Best of Comedy" hat nicht sollen sein....

Drei Dinge helfen, die Mühseligkeiten des Lebens zu tragen: Die Hoffnung, der Schlaf und das Lachen.

Diese Immanuel Kant zugeschriebene Erkenntnis trifft haargenau die Situation, in der wir uns aktuell befinden. Die Hoffnung stirbt zuletzt? Nein, wir dürfen sie nicht sterben lassen. Wir hoffen innig, dass die Zeit der Pandemie, der Einschränkungen vieler unserer persönlichen Freiheiten bald vorbei sein wird. Statt Genuss und belebender Live-Erlebnisse gemäß der Corona Schutzverordnungen müssen wir uns nun auch in Remscheid dem Verbot aller Kultur-Live-Aufführungen seitens des Bundes und der Länder ergeben. Wir werden uns vier Wochen in einen kulturellen Winterschlaf begeben. Dabei gäbe es beim KCK so viel zu Lachen, Momente die uns den Stress und die Belastung durch den Corona-Alltag ein wenig vergessen ließen. Vera Decker, eine der Comedians, die beim KCK Special auftreten sollte schrieb uns noch vor ein paar Tagen, dass sie erst kürzlich Veranstaltungen mit Maskenzwang im Saal erfolgreich gemeistert hat. Es geht, Masken sind keine Lach Verhüterli. Statt Humor zu torpedieren können sie sogar helfen, die Freudentränen aufzufangen.

Wir danken allen, die für Karten angefragt haben und sogar hoffen ließen, dass zumindest eine der Veranstaltungen am 14.11. hätte ausverkauft sein können. Da noch keine Karten abgerechnet wurden, müssen auch keine Gelder erstattet werden. Und da der IK weiß, wie es um die Branche aktuell bestellt ist, wird aufgrund der angeordneten Absage keiner der für den Abend gebuchten Künstler und Veranstaltungstechniker finanziell leer ausgehen.

Dennoch was sind Künstler ohne Auftritte, wie geht es den Verantwortlichen des Initiativkreis Kremenholl, die angetreten sind, den Stadtteil kulturell zu beleben und wie fühlt eine Stadtgesellschaft, in der es ohne kulturelle und Freizeit-sportliche Aktivitäten still ist?

Nein wir geben die Hoffnung nicht auf, uns bald wieder bei (Kinder-) Theateraufführungen, Comedy Abenden, Stadtteilfesten, Lesungen und anderen Zusammenkünften live begegnen zu können. Bis bald in diesen unseren Veranstaltungsstätten, euer Initiativkreis Kremenholl e.V.!

((Fotos mit freundlicher Genehmigung der Fotografen: Andreas Wosnitza (Ö. Cebe), Peter Stein (E. Stein) und Peter Blum (V. Deckers))

Best Of Comedy am 14. November im Neuen Lindenhof

Best Of Comedy des Initiativkreis Kremenholl e.V. im Gemeinschaftshaus „Der Neue Lindenhof“
am Samstag,  14. November, mit Vera Deckers, Özgür Cebe und Erasmus Stein.

Mit Özgür Cebe und Erasmus Stein kehren die Preisträger von 2012 und 2014 zurück auf die Kremenholler Stadtteilbühne. Zwei Preisträger, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten. In Zeiten in denen Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker Hochkonjunktur haben, bekommt Özgür Cebe thematisch sicherlich eine Steilvorlage nach der anderen. Er beschäftigt sich witzig mit den Dingen, die uns aktuell auf der Haut brennen. Schon seit Jahren ziehen sich die humoristische Auseinandersetzung mit dem Hang zahlreicher Menschen zu Verschwörungstheorien und den Ängsten die sie in dort hineintreiben, durch sein Programm. Dies geschieht zuweilen leise mit einem Augenzwinkern, aber häufig auch bissig und krachend laut. Wenn er einerseits unseren Schwachpunkten dabei zuweilen recht nahekommt, so weiß er andererseits aber auch uns zu stärken und Wunden zu heilen. Denn in seinen Shows ist Lachen die beste Medizin und die Antwort auf nahezu alles.

Ganz anders gestaltet Erasmus Stein seine Shows. Der nach dem KCK auch international hoch ausgezeichnete Künstler steht für eine wohl einzigartige Verbindung von Zauberkunst und Comedy. Auszüge aus Presseinformationen legen die Messlatte der Erwartungen des Publikums sehr hoch, wenn es dort heißt: „Die explosive Mischung aus Witz und Wunder garantiert einen verblüffenden Abend. Freuen Sie sich auf ein Feuerwerk an Gags, wenn der Kugelblitz der Zauberei die Realität einen Kopfstand machen lässt.“ Steins Zwangsjackenentfesselung mit simultanem Kartenfinden mit dem Mund, ein Höhepunkt seiner Performance beim KCK, hinterließ beim Remscheider Publikum einen nachhaltigen Eindruck und zeigte, dass die Aussagen in den Pressemitteilungen keine leeren Floskeln sind.

Das aktuelle Programm von Vera Deckers

die Comedy Fans durch die „Sisters of Comedy“, die sie mit einigen Kolleginnen – u.a. der KCK Preisträgerin, Carmela de Feo gründete, und TV-Auftritte in zahlreichen anderen Formaten, wie TV-Total, Quatsch Comedy Club, Nightwash, Funkhaus oder Ottis Schlachthof bekannt sein dürfte, trägt den Titel „Wenn die Narzissten wieder blühen“.

Ist es wirklich so, dass nur noch existiert, wer online ist – und der Lauteste gewinnt. Was sind das für Zeiten, in denen Teenager nicht mehr mit Drogen experimentieren, sondern für Selfies posieren und im Traumberuf des Influenzers im Youtube- oder TikTok-Tagebau schuften? Selbstverwirklichung ist das Gebot und jeder kann ein Star sein. Selbstoptimierer tragen Fitness-Tracker, zählen Schritte, Kalorien, Schweißtropfen, Rülpser und das Geschnarche im Schlaf. Solche Zeiten erzeugen nicht nur in Vera Deckers Selbstzweifel: Kann Kabarett am Puls der Zeit sein, wenn man nicht mal ’ne Pulsuhr hat?

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Remscheider Comedy-Preis im Würgegriff von Corona

2020 sollte das Jahr des 8. Kremenholler Kleinkunstpreises werden. Mit einem modifizierten Nominierungs- und Auswahlverfahren gingen wir in die Bewerbung. Der große Saal des Neuen Lindenhofs wurde gebucht und Licht und Tontechnik angemietet. Doch mit dem Corona-Virus kamen auch die Einschränkungen, die uns als Stadtteilverein zwangen, viele Projekte für unser Quartier und Remscheid abzusagen.

2020 wird wohl als das Jahr mit den wenigsten Veranstaltungen des IK-Kremenholl seit dessen Gründung in die Geschichte des Vereins eingehen. Dabei sind es doch gerade Kultur und Unterhaltung, die unser Leben in Zeiten der Kontaktbeschränkungen einigermaßen in Stimmung halten.  Aber aus Gründen der Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger hatten wir aus eigenem Antrieb frühzeitig unseren traditionellen Frühjahrsempfang abgesagt. Mit den angeordneten Maßnahmen im Kampf gegen die Infektionsketten kam mit den Schul-, Kita- und Spielplatzschließungen sowie dem Verbot von Großveranstaltungen auch das Aus für unser Mitmach-Musiktheater für alle Kremenholler Kita- und Schulkinder sowie unser alljährlich veranstaltetes Stadtteilfest. Trotz der ersten vorsichtigen Spielplatzöffnungen haben wir unser Flohkistenprojekt für dieses Jahr auf Eis gelegt. Schließlich ist gerade das Mit- und Füreinander der Generationen ein Kernanliegen des Projekts. Aktuell ist aber „Abstand halten“ angesagt und so ist die Flohkiste mit „Social Distancing“ nicht verträglich. Wir nehmen uns nicht zu wichtig, doch wir wissen sehr wohl, dass unsere Aktivitäten im Quartier sehnlichst vermisst werden.

Natürlich ist es bis zum Finale des 8. Comedy und Kleinkunstpreises noch etwas hin und wir wollen alles andere, als die Hoffnung auf eine Durchführung aufgeben, dennoch ist aktuell die weitere Planung eines derartigen Formats ein schwieriges Unterfangen. Der KCK hat sich als Preis etabliert. Einige ehemalige Teilnehmer sind mittlerweile zu echten Stars in der Szene aufgestiegen, wie Chris Tall, der ein eigenes TV-Format hat oder Carmela de Feo, die mit ihrer Kunstfigur La Signora in der TV-Reihe Ladies Night und bundesweit auf Kleinkunst- und Theaterbühnen sehr präsent ist.

Aufgrund des guten Rufs, den wir uns mit dem Remscheider Kleinkunstpreis erarbeitet haben und der hervorragenden Kontakte, die unser Moderator und Partner Helmut Sanftenschneider in der Szene hat, fiel es nicht schwer, Nachwuchstalente aus der Region und den Zentren der Comedy-Szene, wie Köln oder Hamburg für den Wettbewerb zu begeistern.  Doch wer weiß heute, was im November sein wird? Es ist wirklich so traurig, wie es sich anhört. Niemand kann sagen, welche (Nachwuchs-) Künstler diese Durststrecke überbrücken können. Welches Talent kann sicher für die Veranstaltung nominiert werden? Nein, auch der KCK wird vermutlich in diesem Jahr nicht so wie geplant stattfinden können.

Wir wären aber nicht der IK-Kremenholl e.V., wenn wir nicht mit Helmut Sanftenschneider einen „Plan B“ erarbeitet hätten. So wie es aktuell aussieht, halten wir an einer Comedy Veranstaltung fest. Sollten wir nicht in der Lage sein, den Comedy Preis wie geplant auszuloben, versuchen wir ein Programm mit mit befreundeten Comedians zusammenstellen, vielleicht bekommen wir einen Mix aus „Best Of“ und weiteren Künstlern hin. Wir haben folgende Prämissen, wir wollen einerseits ein Stück erarbeiteter, anerkannter Kultur erhalten und den Künstlern, mit denen wir uns sehr verbunden fühlen, eine Auftrittsmöglichkeit und Gagen garantieren, aber in erster Linie wollen wir euch gut unterhalten wissen.

Eure Kremenholler, Gabi Leitzbach, Arndt Köhler und der IK-Kremenholl e.V.

Kremenholler Flohkiste bleibt geschlossen

Irgendwie hatte es schon was, die Spielplätze sollten nach Wochen des Lockdowns erstmals wieder für Spiel und Spaß der Kinder freigegeben werden und wir vom Initiativkreis Kremenholl e.V. hatten für den 11. Mai die Eröffnung der Flohkisten Saison 2020 geplant. Inga Smeets und die übrigen Ehrenamtlichen des IK hatten sich wunderbare Überraschungen für die Kremenholler Kinder und deren Eltern, Großeltern und andere spielfreudige Erwachsene überlegt. Es hätte ein wunderbares Fest werden können, doch die Regeln für die Nutzung der Spielplätze im Rahmen der Corona Vorkehrungen sind völlig konträr zum Flohkisten Konzept.Kinder dürfen zwar wieder gemeinsam spielen, aber die Erwachsenen sollen auf Distanz bleiben. In der Flohkiste jedoch ist es unser Ziel, sich Generationen übergreifend zu begegnen. Alt und Jung genießen es, gemeinsam zu spielen, miteinander zu reden, sich zu freuen und gemeinschaftlich zu essen und zu trinken. Da dies aktuell nicht möglich ist und wir aufgrund der Hygienebestimmungen auch keine zusätzlichen Spielgeräte ausleihen dürfen, haben wir, wenn auch mit großem Bedauern, alle Termine der Flohkiste für das laufende Jahr abgesagt.

Wir wünschen euch Kindern auch weiterhin eine schöne Zeit auf dem Spielplatz Bogenstraße. Wir werden uns im nächsten Jahr wiedersehen und dann holen wir nach, was wir für dieses Jahr geplant hatten und noch viel mehr. Wir spielen dann wieder gemeinsam hier, in unserem Quartier, euer Kremenholler Flohkisten Team.

Das Autokino und das Sterben der Kulturszene

Dass das Fazit der ersten Woche für das Remscheider Autokino laut Presseberichten für den Betreiber eher durchwachsen, als hervorragend ausfällt, verwundert mich als ehemaliger langjähriger kulturpolitischer Sprecher der SPD und Mitglied im Rat der Stadt Remscheid sowie in der hiesigen Szene umtriebiger Musiker und bildender Künstler, nicht. Als hausgemacht sehe ich die stockende Erfolgsgeschichte des Autokinos und angesichts der großen Zahl in ihren Existenzen bedrohten Künstlern und Kleinunternehmern in der Branche, schlicht gesagt, den „Machern“ in unserer Szene, dringenden Handlungsbedarf.

Auf der einen Seite, das Remscheider Autokino, zweifelsfrei ein Schnellschuss ohne ausgereiftes Konzept, vielleicht gar ein Produkt im vorgezogenen Kommunalwahlkampf, auf der anderen Seite, die Menschen, die die Remscheider Kulturszene ausmachen. Deren finanzielle Situation hat sich dermaßen drastisch verschlechtert, dass ihnen angesichts der nicht ausreichenden Soforthilfen nur noch die Beantragung von Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende, Hartz 4, zum Leben bleibt. Immerhin wird ihnen dies recht schnell auf ungewöhnlich unkomplizierte Beantragung gewährt.

Offenbar galt es in Remscheid vorrangig, das Rennen um einen frühen Start eines Autokinos in der Region zu gewinnen. Mit Scheuklappen ohne Blick auf die stark gebeutelte Remscheider Kulturszene und ohne Berücksichtigung der Bitten, im Rahmen der Realisation des Remscheider Autokinos auch heimische Veranstaltungsfirmen einzubeziehen und neben der Filmvorführung auch Veranstaltungen unter Mitwirkung Remscheider Künstler anzubieten sowie heimische Gastronomen bei einem „Catering“  unter Berücksichtigung der geltenden Maßnahmen und Einschränkungen zum Zuge kommen zu lassen, wurde ein Autokino aus dem Boden gestampft, das weder dem Verlangen der Bürgerinnen und Bürger nach Kultur, noch den Bedarfen der Akteure der Szene hinreichend gerecht wird.  

Auch wenn die umliegenden Städte nicht als erste durchs Ziel gegangen sind, so haben sie es doch in Bezug auf ihre Autokinos deutlich besser gemacht.

Sie haben nicht bloß Autokinos aus dem Boden gestampft, sondern sogenannte Auto- und Eventkinos errichtet. Die dort stattfindenden Veranstaltungen decken zusätzlich zu Filmvorführungen ein Spektrum von Livemusik, Comedy, Disco und auch nicht kommerziellen Angeboten, wie Gottesdiensten ab. Selbst in Remscheid angesiedelte Veranstaltungsfirmen wurden hinzugezogen, diese Projekte zu realisieren. Wie war das noch einmal mit dem Sprichwort über den Propheten im eigenen Lande?

Nun müssen wir aber nach vorne schauen und handeln, wenn nicht auch wir als Verwaltung und Politik ebenfalls zu Totengräbern der Kulturszene werden wollen.

Dass auch die Remscheider Szene nach Corona eine andere sein wird und einige Träger dieser Szene verstummt sein werden, ist wohl den meisten, so schmerzlich die Erkenntnis auch ist, klar. Aber noch haben wir Möglichkeiten mitzugestalten. Dabei müssen die Betroffenen mit einbezogen werden, wir brauchen kollektives Know-how.

Die Veranstaltungen des Remscheider Sommers waren geplant. Etats standen zur Verfügung, der freien Kulturszene wurden Fördergelder zur Durchführung von Veranstaltungen gewährt. Lasst uns schauen, wer welche Ausfallgagen bekommen hat, welche Mittel noch zur Verfügung stehen und welche Veranstalter bereit sind, Alternativen zu den ursprünglich geplanten Veranstaltungen durchzuführen. Was ist in einem Auto Event Kino möglich? Wie können wir für weitere Lockerungen gewappnet sein? Was wäre im Stadtpark in der Phase der nächsten Lockerungen möglich?

Nur mit der Kreativität aller Akteure ist noch was zu retten, bzw. zu lindern.  Mit oder ohne Auto Kino Veranstalter Patrick Clalüna kann die nächste Phase zur kulturellen Normalität beschritten und mitgestaltet werden. Es sollte auch in dessen wirtschaftlichem Interesse stehen, das beste aus der Situation zu machen. Niemand will hier zusätzlichen Schaden. Herr Clalüna zählt selbst zu den Betroffenen, auch wenn sein Event-Unternehmen nicht in Remscheid angesiedelt ist.

Stadtmarketing, Kulturverwaltung und die Akteure der Szene als gemeinsam handelnde haben noch ein paar Trümpfe in der Hand. Wer nicht mitmachen will, lässt es bleiben. Wer Angst vor der Stille hat, wenn die Szene verstummt, sollte bereit sein, mitzuhelfen, um im Interesse aller Remscheider Bürgerinnen und Bürger an einem Strang zu ziehen.

Wir in Politik und Verwaltung haben die Pflicht mit Besonnenheit unterstützend mitzuwirken. Lasst uns vorausschauend agieren anstatt widerholt unvorbereitet zu reagieren oder gar untätig zu bleiben. Nur gemeinsam kann es klappen. International gilt die Kampagne, „Support Art Workers“, lasst uns Teil dieser Bewegung sein.

Das große Comedy Battle im Neuen Lindenhof

Der Initiativkreis Kremenholl e.V. hat die Ehre nach Gastspielen u.a. beim Comedy Festival in Köln, die letzte Ausgabe, das große Finale, das Format des "großen Comedy-Battles" im Saal des „Neuen Lindenhof“ ausrichten zu dürfen.

So verschieden die Kontrahenten auch sind, in der einen „Ecke“, die Kunstfigur „La Signora“, das selbsternannte schwarzgewandete Showgirl mit italienischen Wurzeln aus Oberhausen, „…eine wirkliche Närrin, die schwarze Wölfin unter den Clowninnen (Thomas Bremser). Ständig provozierend hält sie ihrem Gegner und dem Publikum gleichermaßen den Narrenspiegel vor. Kein Mann im Saal, der sein sprichwörtliches Fett nicht abbekäme.

Aktuell ist Carmela de Feo, die zu Beginn ihrer Comedy Karriere schon beim Kremenholler Kleinkunstpreis zu brillieren wusste, häufig in der Reihe „Ladies Night“ im TV zu sehen. Ihr gegenüber: Helmut Sanftenschneider, der Womanizer aus Herne, ein Komödiant, dem die Herzen der Frauen nur so zufliegen, wenn er zum Beispiel auf dem „Traumschiff“ eine Gala gibt. Er ist ein Künstler, der auch als Musiker in seinen Programmen absolut überzeugen kann und dessen aktuelles Soloprogramm den Titel „Der Gitarrenflüsterer“ trägt. Dem Remscheider Publikum ist Helmut Sanftenschneider auch als Moderator des KCK bekannt.

Für die Veranstaltung am Samstag, den 28. September um 200 Uhr (Einlass 19 Uhr) im Neuen Lindenhof, gibt es nur noch wenige Restkarten. Wer sich nicht auf das Kontingent an der Abendkasse verlassen möchte, kann noch Karten unterTel. RS 291039 telefonisch vorbestellen. Karten kosten im VVK 18 Euro und an der Abendkasse 20 Euro.

Foto : Bernd Keller

Ausstellung bietet viele Kremenholler Ein- und Ausblicke

Wenn der Remscheider Fotograf Thomas E. Wunsch und die Vorsitzende des Initiativkreises Kremenholl, Gabriele Leitzbach,  sich zusammentun, um den 650sten Jahrestag der erstmaligen urkundlichen Erwähnung der Hofschaft Kremenholl mit einem fotografischen Porträt des heutigen Remscheider Stadtteils und dessen Bewohnerinnen und Bewohner künstlerisch zu würdigen, dann kann man gewiss sein, dass die Ausstellung zu ihrem Projekt keine herkömmliche Dokumentation sein wird, aber mit Sicherheit ausdrucksstarke Exponate präsentiert. Die Ausstellung ist während des Kremenholler Stadtteilfestes am kommenden Samstag von 14.30 bis 22 Uhr und Sonntag von 12.30 bis 17 Uhr in den Räumen des Schulgebäudes in der Dependance des Käthe Kollwitz Berufskollegs, Tersteegenstraße 1-5 zu besichtigen.

Was genau aber darf man sich unter „Kremenholler Ein- und Ausblicke“ vorstellen? Gemeint ist zum einen der Blick hinein in Wohnungen auf dem Kremenholl. Die Fotografien geben Einsichten in Privates, klären bildlich auf über Lebensweisen, intime Momente, die sonst Fremden verwehrt bleiben. Wir dürfen mit der Kamera von Thomas Wunsch in Augenschein nehmen und begutachten, was sich hinter den Fassaden und Gardinen Kremenholler Häuser und Fenster verbirgt. 

Einmal im Haus geben Fenster aber auch Blicke hinaus ins Freie. Ob fern oder nah, wir sehen mit den Augen des Fotografen durch das Objektiv der Kamera, was sonst nur die Bewohner der jeweiligen Wohnung von ihrem Stadtteil zu sehen bekommen. Die Aussichten sind nicht speziell für touristische Augen ausgewählt oder durch die rosarote Brille gefiltert. Die Fotos von Thomas Wunsch präsentieren den Kremenholl so alltäglich und authentisch, wie er ist. Wir nehmen als Betrachter bildlich die Standpunkte ein, von denen das Quartier tagtäglich von seinen Bewohnern gesehen wird. Uns eröffnen sich deren Perspektiven. Die Besucher der Ausstellung dürfen Ausschau halten auf Gegenwärtiges sowie Zukünftiges im Quartier. Jeweils 15 kurze Ein- und Ausblicke, die im übertragenen Sinne mehr dokumentieren als räumliche Verhältnisse auf dem Kremenholl, sie geben Spielraum für Erwartungen, Hoffnungen und Chancen, drinnen, wie draußen. Diese persönliche Sicht spiegelt sich dann auch in den in schriftlicher Form ausgestellten Aussagen der fotografierten Personen wider, die in den oft sehr langen gemeinsamen Gesprächen im Anschluss ans Fotoshooting getätigt wurden.

Das Konzept von „Kremenholler Ein- und Ausblicke“ beinhaltet auch, dass die Künstler bei ihren Besuchen mit den porträtierten Bürgerinnen und Bürgern sprechen, um auch in Textform vermitteln zu können, was die Menschen von ihrem Stadtteil halten und was sie bewegt. Die jüngste Kremenhollerin, die sie bei ihren Besuchen trafen, war gerade mal 13 Monate auf dieser Welt, und die älteste Bewohnerin bringt es immerhin auf stolze 94 Jahre. Die Aussagen stellen keinen Anspruch auf, repräsentativ zu sein. Sie sind vielmehr, wie auch die Auswahl der fotografierten Bürger, einfach spontan und aus dem Moment heraus entstanden. Hier geht es nicht um Vollständigkeit, sondern um authentische Momentaufnahmen des Kremenholler Alltags in Wort und Bild. So verweisen Angelika und Klaus F. beispielsweise auf ihr wunderschönes, denkmalgeschütztes, altes bergisches Haus, das sie mit viel Liebe saniert haben – nach ausgiebigen Recherchen und in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde.

Familie K. ist sichtlich froh, Kindergärten und Schule in unmittelbarer Nachbarschaft zu haben. Marcus R. geht in seinem Haus gerne eine Etage tiefer zu seinen Nachbarn zum gemeinsamen Fußball gucken. Die beiden fußballbegeisterten Jugendlichen Timo K. und Nick H. wünschen sich einen Fußballplatz auf dem Kremenholl, Nick am liebsten mit Kunstrasen. Stephan H. beobachtet einen Generationenwechsel und freut sich, dass mehr und mehr jüngere Familien mit Kindern zuziehen. Hans Jürgen G. wurde 1940 auf dem Kremenholl geboren und wohnt auch heute noch dort. Seine Frau Gerhild und er sind in ihrer Nachbarschaft sehr aktiv und engagiert. In der Urlaubszeit kümmern sie sich zum Beispiel um die Häuser und Pflanzen ihrer Nachbarn. Erkrankt jemand übernimmt man kurzerhand den Einkauf und beim Rasen mähen und Hecke schneiden hilft man sich ebenfalls gerne aus.

Carolin und Arndt K. genießen die Nähe zur Trasse und zum Wald. Liesa W. vermisst am „Kremenholler Kopf“ gerade für ältere Menschen eine adäquate Nahversorgung. Der Weg zum Aldi eingangs des Stadtteils fällt ihr oftmals (insbesondere im Winter) recht schwer. Für Helmut S. sind die nachbarschaftlichen Kontakte sehr wichtig und werden ausgiebig gepflegt. Er bedauert die Schließung der Sparkassenfiliale sehr. Yasmin G. freut sich immer wieder, wenn sie nach längerer Abwesenheit, wie Urlaube, in den Stadtteil  hineinfährt und dann fühlt, hier bin ich zu Hause.

Malina W. hätte gerne mehr Spielgeräte auf den Kremenholler Spielplätzen. Vanessa W. vermisst den kleinen Supermarkt und u.a. Sportangebote für Kinder und Jugendliche vor Ort. Und Yasmin G. geht noch einen Schritt weiter und hätte generell gerne Treffpunkte im Wohnviertel.

Zehn Jahre Flohkiste auf dem Kremenholl

Obwohl schon viele der ersten Generationen von Kremenholler Flohkisten Kinder längst diesem tollen Spielangebot entwachsen sind, schauen sie gerne mal wieder vorbei und helfen sogar mit, wenn es ab dem 6.Mai erneut heißt „Spielplatzarena Bogenstraße frei, lasset Spiel und Tötter beginnen“.

Eigentlich schon Wahnsinn, wenn man bedenkt, dass das Flohkistenangebot des Initiativkreise Kremenholl e.V. in diesem Jahr bereits sein zehnjähriges Jubiläum feiert. Ein wohl nicht nur für Remscheid außergewöhnliches Projekt, dass wie alle anderen Aktivitäten des IK ausschließlich von ehrenamtlichen Händen getragen wird.

Was aber erwartet Jung und Alt, wenn die diesjährige Flohkistensaison eröffnet? Klar, im Zentrum stehen Spiel und Spaß aller Kinder bis zum Alter von zwölf Jahren, die Lust und Laune haben, gemeinsam auf und um den Spielplatz Bogenstraße zu spielen. Das besondere an der Flohkiste ist, dass die Kinder in ihrem Spiel begleitet und durch zahlreiches zusätzliches Angebot zu (kooperativen) Spielen angeregt werden. So ergänzt auch in diesem Jahr das AGOT-Spielmobil mit seinem Inventar die Spielgeräte der Flohkiste, und die Kinder werden zu kleinen Wettbewerben wie Eierlaufen, Sackhüpfen und einem Hexenbesen Wettkampf aufgefordert. Außerdem wird es zur Eröffnung eine Spielplatztombola geben.

Eine Besonderheit, die die Flohkistentreffs zu etwas Außergewöhnlichem machen, ist, dass nicht nur Kinder zu den Terminen eingeladen sind, sondern gerade auch Erwachsene aufgefordert sind mitzukommen. Ob Eltern, Erziehungsberechtigte, Paten oder Großeltern, Gabi Leitzbach und die übrigen Macher des IK wünschen ausdrücklich, dass die Gelegenheit wahrgenommen wird, mit den Kindern zu spielen und die Möglichkeiten zu nutzen, sich unter Erwachsenen auszutauschen oder einfach nur ein bisschen zu quatschen, - über Gott, die Welt und natürlich den Kremenholl. Dazu gibt es neben Getränken sowie süß-gesunden Snacks für die Kids auch Kaffee und Gebäck für die erwachsenen „Flöhe“. Keks oder Kuchenspenden können mitgebracht werden.

Die Öffnungszeiten der Flohkiste haben sich gegenüber den Vorjahren ein wenig geändert. Damit Ganztags Kita Kids und OGS betreuten Schulkindern die Flohkistenteilnahme erleichtert wird haben sich die IKler den Kernzeiten der Betreuungsinstitutionen angepasst und öffnen nun von 15.30  bis 18.30 Uhr. Die weiteren Termine der Flohkiste in dieser Saison sind am 20.5, 3.6. sowie 24. Juni. Kommt und spielt mit!

Lille Kartofler Figurentheater auf dem Kremenholl

Heute back ich, morgen brau ich… und am Freitag,  3. Mai, um 15 Uhr gibt das „Lille Kartofler Figurentheater“ das Märchenstück „Rumpelstilzchen“ im Schulgebäude Tersteegenstraße (Kremenholl) des Käthe Kollwitz Berufskolleg. Zu der Veranstaltung des Initiativkreis Kremenholl sind die Kinder der ortsansässigen Kitas und der OGS der Grundschule Kremenholl bei freiem Eintritt eingeladen. Wer zusätzlich mit Kindern der Aufführung beiwohnen möchte, setzt sich bitte telefonisch mit Gabriele Leitzbach vom IK Kremenholl unter 02191 75087 in Verbindung.

Kleiner Stadtteil ganz groß – 650 Jahre Kremenholl!

Kremenholler Frühjahrsempfang am Sonntag,  24. März, von 11 bis 15 Uhr in der Kinder- und Jugendwerkstatt „echt Kremig“ e.V., Bernhardstraße 1.

Auch wenn die letzte Kältewelle vielen Menschen nicht nur sprichwörtlich noch in den Knochen sitzt und vereinzelt Schneeschauern zu dieser Zeit keine Seltenheit sind, Mittwoch, der 20.03.2018, steht als meteorologischer Frühlingsanfang im Kalender.

Höchste Zeit also, dass wir auf Tuchfühlung mit dem Frühling gehen. Verbunden mit dem Frühlingserwachen ist immer eine gewisse Aufbruchsstimmung, körperlich und geistig… Frühlingsgefühle haben jetzt Saison!

Aber, für die Kremenholler BürgerInnen ist der diesjährige Empfang auch der Start in ein ganz besonderes Jahr:

Unser Stadtteil wird 650 Jahre alt!

Der Initiativkreis Kremenholl e.V. und das Team der Kinder- und Jugendwerkstatt „echt Kremig“ e.V., möchten diesen Auftakt mit Ihren Gästen und Freunden gebührend feiern und sich gerne diesen Frühlingsgefühlen voller Leidenschaft hingeben. Die Aktiven der Vereine hoffen, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger, Ehemalige und Freunde des schönen Stadtteils Kremenholl beim diesjährigen Frühjahrsempfang als Gäste begrüßen zu dürfen!

 

Geboten wird generationsübergreifend Informatives, Musikalisches und wie gewohnt auch Kulinarisches: Natürlich können wir leider nicht die gesamten 650 Jahre unserer Hofschaft dokumentieren, aber wir halten so einige „alte“ aber auch „neue“ Informationen über unseren Stadtteil bereit. Außerdem haben wir für unsere kleinen Gäste die Künstlerin Marion Drensek aus Radevormwald eingeladen, die mit den Kindern in der Werkstatt töpfert und mit Naturmaterialien bastelt. Die „School of Rock“ – AG und die „Tanzmäuse“ der OGS – Kremenholl zeigen im Laufe der Veranstaltung mit viel Spaß und Freude Ausschnitte ihres Könnens. Wir vom Initiativkreis Kremenholl wissen: Gemeinsames Singen macht glücklich! Aufgrund dieser Tatsache stellt Wolf-Dietrich Hörle explizit für unseren Empfang ein kleines Liederbuch mit Frühlingsliedern zusammen und lädt damit alle BesucherInnen zu einem besonderen musikalischen Genuss ein.

Gestärkt durch eine köstliche Gemüsesuppe und Würstchen mit Kartoffelsalat oder bei Kaffee und Kuchen, kann natürlich auch in Nostalgie geschwelgt werden. Aber das Beisammensein soll auch Gelegenheit bieten, sich über Quartiersneuigkeiten auszutauschen und gemeinsam wunderbare Ideen für die Zukunft zu schmieden. 

Wir sind sowas von bereit für unsere Gäste!

Gabriele Leitzbach