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Open Air Kino: Mit einem Tiger allein in einem Boot

Das romantische Open-Air-Kino am Hang der Gelben Villa hat wieder seine Pforten geöffnet. Einlass ist ab 20.30 Uhr, Filmbeginn bei Einbruch der Dunkelheit (ca. 21.30 Uhr). Der Eintritt liegt bei sechs € (ermäßigt für SchülerInnen und StudentInnen bei fünf €). Getränke und Snacks gibt es vor Ort. Neben Popcorn wird es dieses Jahr auch zum ersten Mal Nachos geben. Mitgebrachte Wolldecken, Kissen und Isomatten steigern den Sitzkomfort ;-)

2012, FSK 6, 108 Min.) Im Vorprogramm: Kinderquatsch zum Mitmachen für Jung und Alt.

6. September: LIFE OF PI

Pi, der Sohn eines Zoodirektors, wandert mit seiner Familie und den Tieren auf einem Schiff nach Kanada aus. Bei einem Sturm sinkt das Schiff und Pi verliert seine Eltern und seinen Bruder. Er kann sich mit Richard Parker, dem Tiger des Zoos, auf ein Boot retten. Ein zu Tränen rührendes aber auch optimistisches und hoffnungsvolles Abenteuer beginnt. (USA 2012, FSK 12, 125 Min.) Im Vorprogramm: Singer und Songwriter-Slam ab 19 Uhr

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Für jede/n der richtige Weg im Übergang Schule - Beruf

Am Dienstag fand in Remscheid die jährlich vom Jobcenter, der AG Jugendsozialarbeit und der Agentur für Arbeit durchgeführte Jugendkonferenz statt. Grundlage war der Beschluss des Ausbildungskonsens' des Landes zur Einführung eines transparenten, geschlechtersensiblen „Neuen Übergangssystems Schule – Beruf in NRW“. Hierbei gilt es, eine „auf Dauer angelegte Implementierung der Berufsorientierung in allen allgemein bildenden Schulen des Landes zu erreichen. Die dort vermittelte Allgemeinbildung muss anschlussfähig werden an die Lebens- und Arbeitswelt. Ziel der kommunalen Koordinierung ist es, ein nachhaltiges und systematisches Übergangssystem Schule – Beruf anzustoßen, erforderliche Abstimmungsprozesse zu organisieren und zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung, sowie dem gezielten Abbau der unübersichtlichen Maßnahmenvielfalt beizutragen. Im Rahmen der kommunalen Koordinierung sorgt die Kommune dafür, dass mit den regionalen Partnern ein gemeinsames Verständnis über das Zusammenwirken der Zuständigkeiten erreicht, Rollen geklärt, Absprachen und Vereinbarungen getroffen und deren Einhaltung nachgehalten werden“ (aus: Neues Übergangssystem Schule – Beruf in NRW. Zusammenstellung der Instrumente und Angebote (Arbeitspapier/Stand: 31.1.2012)).

90 Interessierte (Vertreter und Vertreterinnen der einzelnen Schulen, der Politik, Referenten und Referentinnen aus Modellkommunen sowie der Träger) trafen sich im Gemeindehaus Esche, um gemeinsam über einen sinnvollen Remscheider Weg zu diskutieren. In einem Vortrag stellte Sofia Tiemann (Leiterin des Koordinationsbüros der Referenzkommune Rheinisch-Bergischer-Kreis) zunächst exemplarisch dar, wie an dieses Thema in ihrer Kommune herangegangen und wie das Vorhaben umgesetzt wird. In der sich daran anschließenden Kritikphase hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Kritikpunkte am jetzigen Übergangssystem in einer Galerie darzustellen, um auf aktuelle Probleme aufmerksam zu machen. Darunter fanden sich Anmerkungen wie z. B.: Fehlende Nachhaltigkeit, Verbindlichkeit und Kontinuität der Angebote (und dadurch resultierend der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen), eine unzureichende individuelle Förderung, fehlende dauerhafte Finanzierung von sinnvollen Projekten (Projektitis vs. Struktur), mangelnde Transparenz der regionalen Gremien, viele Parallelstrukturen, fehlende gemeinsame Standards.

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Interkulturelle Arbeitswelt: Potenziale nutzen!

„Meslek altın bileziktir“ – „Ein Beruf ist ein goldenes Armband“. Dieses Sprichwort hätte auch die Überschrift der 6. Jugendkonferenz in Remscheid sein können. Die AG Jugendsozialarbeit, das Jobcenter Remscheid und die Agentur für Arbeit hatten in die Räumlichkeiten von ATIB e. V. (türkischer Kulturverein) geladen, um mit Eltern, Fachkräften, Politikern und Unternehmern über das Thema „Interkulturelle Arbeitswelt – Potenziale nutzen – Chancen für die Zukunft“  zu diskutieren. Nach einleitenden Worten durch Ute Ackerschott (Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Solingen / Remscheid), Domingo Estrany Dressler (Geschäftsführer Jobcenter Remscheid) und Herrn Aktas (Vorsitzender ATIB e. V.) hielt Prof. Dr. Ursula Boos-Nünning (Migrationsforscherin, Universität Duisburg-Essen) ein kurzes Input-Referat. Dabei  stellte sie noch einmal heraus, wie wichtig Eltern für den erfolgreichen Übergang Schule / Beruf sind und wo ihrer Meinung nach die größten Probleme in diesem Bereich liegen.

Ebenfalls führte sie aus, dass es immer noch große Diskriminierungen ausländischer Jugendlicher gäbe, sei  es „bei der Zuweisung auf eine weiterführende Schule“ als auch „ bei der Bewerbung um eine Ausbildungsstelle“. In Deutschland machen lediglich acht Prozent der Jugendlichen mit Migrationshintergrund ihr Abitur, bei unseren Nachbarn in Holland sind es knapp 40 Prozent. Dabei handelt es sich bei hier um die Kinder der gleichen Einwanderer wie in Deutschland. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme stellte sie aber auch Ideen vor, wie alle es besser machen können. So dürfe der Begriff „Interkulturelle Kompetenz“ nicht nur ein starkes Mode-Wort sein, auf der anderen Seite aber türkische Sprachfähigkeiten bei der Einstellung nahezu kaum eine Rolle spielen. Auch – und das fordert sie schon seit vielen Jahren vehement – müsse das Personal an Kitas und Schulen (und damit sind an Schulen nicht nur Lehrer gemeint) je nach Wohnsegregation um die Hälfte erhöht werden.

Im Anschluss daran hatten die knapp 150 Besucher die Möglichkeit sich an verschiedenen Thementischen aktiv einzubringen, gemeinsam zu diskutieren sowie Fragen und Vorschläge für die Zukunft zu erarbeiten. Dabei wurde deutlich, dass Hilfe durch z. B. Beratungsstellen, Schulen und Maßnahmeträger durchaus erwünscht ist, häufig aber noch nicht ausreicht. Elternarbeit sollte auf gleichberechtigter Basis stattfinden und so sollen nun die Ideen und Aussagen weiter gemeinsam ausgearbeitet und umsetzbare Ideen für die Zukunft generiert werden. 

... und nach dem Videocasting geht's dann ins Talentlabor

Ein vollkommen neues Bewerbungskonzept bietet die Kompetenzagentur Kompazz in den nächsten Wochen für Ausbildungsplatzsuchende an. Gemeinsam mit vier Remscheider Betrieben und x-ray werden Bewerber per Videocasting für sieben Ausbildungsstellen Hotelfachmann /-frau, Koch / Köchin,  Kfz-Mechatroniker /-in, Berufskraftfahrer /-in, Fachrichtung Güterverkehr, Fachlagerist /-in, zweijährig), Kfz-Servicemechaniker /-in, Fachrichtung Nutzfahrzeuge, zweijährig) in einem Hotel, einem Restaurant, einem Kfz-Meisterbetrieb und einer Spedition gesucht. Dies soll vor allem Jugendlichen mit einem „nicht so geraden“ Lebenslauf die Möglichkeit geben, sich und ihre Fähigkeiten zu präsentieren und so die zukünftigen Vorgesetzen von sich zu überzeugen. Neben einer kurzen Selbstpräsentation werden acht bis zehn Fragen der Interviewer zu beantworten sein (die Aufnahmen werden selbstverständlich nur für diese Aktion genutzt, nicht ohne Einverständnis veröffentlicht und in einem geschützten Bereich erstellt).

Im Anschluss an die Videocastings werden für jeden Ausbildungsberuf geeignete Kandidaten ausgewählt, die dann eine Einladung zum „Recall“ erhalten. Dann können die Bewerber in einer Mischung aus Assessment-Center und Talentlabor zeigen. was sie können. Und danach entscheiden dann die Unternehmen über die Bewerber.

Folgende Termine stehen für das Videocasting zur Verfügung: Freitag, 18. Februar, und Samstag 19.Februar, auf dem Remscheider Ausbildungsmarkt (RAM), Donnerstag, 24. Februar, im Jugendzentrum „Die Gelbe Villa“ (16 bis 20 Uhr) und Mittwoch,  02. März, im Soziokulturellen Zentrum „Die Kraftstation“ (16 bis 20 Uhr). Weitere Informationen über diese Aktion, den Berufen und den teilnehmenden Betrieben findet Sie unter www.kraftstation.de oder   Tel. RS 491640.