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3D-Druck trifft Kreativität in der Kraftstation

19. und 20.10.2018 | 10:00 - 15:00 Uhr | Kraftstation | Honsberger Str. 2 | 42857 Remscheid | kostenfrei | für Alle ab 12 Jahren

 

Das Team von Kunst&Kabel aus Köln kommt mit seinen digitalen Werkzeugen in die Kraftstation! An zwei Tagen lernen alle ab 12 Jahren den 3D Drucker nicht nur kennen, sondern bekommen auch die Möglichkeit eigenes zu entwerfen und zu drucken! Doch damit nicht genug, denn das Kunst&Kabel Team bringt auch kleine Minicomputer mit. Hier kann programmiert werden denn die Programmiersprache funktioniert ohne Code, sondern mit Blöcken, die man aneinander klickt. Kinderleicht, aber höchst effektiv.

Wem das noch nicht genug ist, der arbeitet mit einem Designer an eigenen Logos und Entwürfen, die dann auf eine Umhängetasche zum mitnehmen übertragen werden können. Alles findet in der lockeren Atmosphäre eines Makerspaces statt. Wer Lust hat etwas Neues zu probieren ist hier richtig! Verbringt mit uns zwei kreativ bunte Tage!

Anmeldung unter: kultur@kraftstation.de / 02191/420003 / oder kommt vorbei

 

Drei atemberaubende Bands auf Collision Course

Am Samstag, 13. Oktober, öffnet die Kraftstation, Honsberger Str. 2, ihre Tore für drei atemberaubende Bands (Einlass: 19 Uhr | Konzert: 20 Uhr | Eintritt: fünf €).

Starten wird die Kölner Truppe GINA GOES WILD, denen es bei ihren Live-Gigs auf Anhieb gelingt, die Massen durch ihren Mix aus Screams, harten Breakdowns, donnernden Synthesizern und ohrwurmverdächtigen Cleanvocal-Parts zum Tanzen und Mitklatschen zu animieren. Gepaart mit ihrer knalligen Neon-/Schwarzlicht-Bemalung verschmelzen bei Gina Goes Wild die düstere Stimmung des Metals mit purer Lebensfreude in Perfektion und garantieren den totalen Abriss.

TRAGEDY OF MINE aus Osnabrück vermischen auf ihrem ersten Album Melodie und Härte und vereinen dabei geschmackssicher Einflüsse wie In Flames, As I Lay Dying, Arch Enemy, Lamb Of God und Trivium zu einem großen Ganzen. Treibende Riffs, ein wuchtiger Punch und epische Refrains scheinen sich bei dieser Band wie von alleine zu knackigen Songs mit Wiedererkennungswert und viel Druck zu verbinden. Der gezielte Blick über den Tellerrand ist dabei genauso Teil des Programms wie der eigene Stil, der sich bereits beim Debüt herauskristallisiert.

Im Finale geben sich die Lokalmatadore TIDES AWAKING die Ehre . Ende 2014 hatten sich die erfahrenen Musiker (Denis-Vocals, Robin-Gitarre, José-Gitarre, Patrick-Drums) aus verschiedenen Projekten zu dieser Band mit großen Zielen zusammengeschlossen. Seitdem beweist TIDES AWAKING, was hinter dem Slogan HIT THE CITY steckt, indem sie jede Live-Show mit ihren melodischen Riffs, brutalen Breakdowns und massiven Bass-Drums zerstören und nur Ebbe und Flut hinterlassen, egal wohin sie gehen.

Der Herbst ist da - und das gemütliche Kinderkino

Es ist wieder soweit! KINDERKINO in der Kraftstation! Von Oktober bis Dezember zeigen wir an jedem ertsen Sonntag im Monat einen Kinderfilm. Am Sonntag, 7. Oktober. starten wir und zeigen für alle Kinder einen Film über ziemlich schräge Vögel auf der großen Leinwand! Der Eintritt ist frei und los geht es wie immer ab 140 Uhr!

Diesmal zeigen wir die Geschichte von Richard. Richard wächst über sich hinaus. Der Spatz wird von einer Storchenfamilie liebevoll aufgezogen und hält sich darum selbst für einen Storch. Als die Vögel sich zum Überwintern nach Afrika aufmachen wollen fliegt der Schwindel auf und sie lassen ihn schweren Herzens zurück. Doch das kann der kleine Vogel nicht auf sich sitzen lassen. Das Abenteuer beginnt…Frisches Popcorn gibt es für kleines Geld natürlich auch. Alle Kinder und Eltern laden wir herzlich in unsre gemütliches Kino ein!

„RS United – wir leben das“ am 22.9. im Stadtpark

Das „RS United“-Festival kann auch in diesem Jahr wieder stattfinden, veranstaltet durch die Träger der „Arbeitsgemeinschaft offene Kinder- und Jugendarbeit“ (AGOT e.V.) im Rahmen des Remscheider Sommers. Die Festivalbesucher*innen erwartet am Samstag, 22. September, im Remscheider Stadtpark von 16 bis 22 Uhr zum vierten Mal ein buntes Bühnen- und Mitmachprogramm. Das Festival „RS United – wir leben das“ versteht sich als Veranstaltung von und mit Jugendlichen für Jugendliche. Dies bedeutet, dass in alle Planungsphasen Besucher*innen der Einrichtungen eingebunden werden. Auch der Jugendrat der Stadt Remscheid beteiligt sich als fester Partner der AGOT an Planung und Durchführung.

Dickes Gebäude. Foto: Matthias Hoing.Gestartet war das Gesamtprojekt „RS UNITED FESTIVAL„ 2014 mit dem Beschluss der AGOT, das Jahr 2015 mit Aktionen und Projekten in den Einrichtungen unter das Motto „Null Toleranz bei Gewalt, Rassismus und Extremismus! Null Toleranz bei Intoleranz!“ zu stellen. Zuvor hatte der Jugendrat eine ganze Amtszeit unter das Motto „Respekt – Kein Platz für Rassismus“ gestellt und alle Projektgruppen danach ausgerichtet. Anknüpfend an die Projektreihe aus 2015 und die Festivals im Stadtpark und in der Lenneper „Welle“ werden durch die Träger der AGOT auch in diesem Jahr in jugendkulturellen Projekten verschiedene Blickwinkel eines multikulturellen Zusammenlebens beleuchtet. Dabei sollen jugendkulturelle Vielfalt fundiert und authentisch vermittelt, das Bewusstsein für politische Themen geschärft, tolerante Haltungen unterstützt und ein Beitrag zur Gewalt- und Extremismusprävention geleistet werden.

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Popcorn und Abenteuer im KinderKino

Die Kraftstation freute sich m Januar über zahlreiche Gäste im Kinderkino und lädt im Februar zur nächsten Filmvorführung ein. Am Sonntag, 18. Februar, öffnet das einzige Kinderkino in Remscheid wieder seine Pforten und heißt alle Kinder und Eltern herzlich willkommen.

Nachdem die erste Vorführung in diesem Jahr so erfreulich gut besucht war gibt es auch an diesem Sonntag wieder einen spannenden Film in der Kraftstation an der Honsberger Straße 2. Diesmal wird die abenteuerliche Geschichte von Sophie und ihrem riesigen Freund auf der großen Leinwand gezeigt! Die Vorstellung beginnt um 14:00 Uhr. Der Eintritt ist frei und Popcorn gibt es für kleines Geld!

Nach dem Film (Empfehlung: ab 8 Jahren Ι FSK: 0, Länge: 1 Stunde 52 Minuten) ist die Kraftstation noch bis 17 Uhr geöffnet.

Kraftstation auch 2018 wieder mit KinderKino

Dank der toller Unterstützung durch eine Spende zeigt die Kraftstation an insgesamt sechs Sonntagen im diesem Jahr wieder Überraschungsfilme für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren auf der großen Leinwand. Los geht es am Sonntag, 28. Januar. Diesmal wird die Geschichte eines kleinen Erfinders, eines Roboters und eines außergewöhnlichen Fahrzeuges erzählt.
Eines Tages landet der Roboter vor den Füßen eines kleinen Erfinders. Er wurde beim Absturz seines Raumschiffes von seinen Eltern getrennt und muss sich nun auf die Suche nach ihnen machen. Zusammen ertüfteln die beiden ein Gefährt das zugleich fliegen, schwimmen und fahren kann! Doch inzwischen sind auch skrupellose  Schurken dem Roboter auf den Fersen.

Der Eintritt ist frei, und das Kino beginnt um 14 Uhr. Damit das richtige Kinogefühl aufkommt, darf natürlich auch das Popcorn nicht fehlen. Popcorn, Knabbersachen und Getränke könnt Ihr für kleines Geld bei uns kaufen. Nach dem Film erwartet euch Spiel und Spaß bis 17 Uhr. Alle Kinder und Eltern sind herzlich eingeladen! Das KinderKino Team der Kraftstation freut sich auf Euch! Die Kraftstation, Honsberger Straße 2. (Der Film: Empfehlung: ab 6 Jahren
FSK: 0 – Länge: 1 Stunde 45 Minuten)

Experiment "Stammtisch" in der Kraftstation

Unsere letzte Veranstaltung in diesem Jahr soll eine politische sein! Für heute laden wir alle jungen Menschen herzlich zu der Veranstaltung „Politisch? Korrekt! – Experiment Stammtisch“ in die Kraftstation ein. Zu Gast haben wir an diesem Abend den Musiker Horst Wegener und den Filmemacher Lukas Georgiou. Das Thema des Abends: HEIMAT. Die Initiatorin dieses Experiments und die Moderatorin des Abends ist Anne Marie Fassbänder. Anne Marie ist vielen in Remscheid durch den Jugendrat bekannt. Hier war sie von 2012 bis 2016 auch als Vorsitzende aktiv. Mittlerweile studiert sie Soziologie in Wuppertal möchte aber weiterhin mit jungen Menschen über politische Themen ins Gespräch kommen.

Wir starten das Experiment:um 18 Uhr mit Musik von Horst Wegner und seiner Band. Beatlastiger Hip Hop trifft auf eine Vorliebe zur akustischen Livemusik – passt das zusammen? Für den Wuppertaler stellt sich diese Frage nicht, er zählt zu einer neuen Generation von Künstlern, die lieber Brücken, als Mauern bauen. Denn die Musik ist für alle Menschen gemacht, ob zum Tanzen, oder zum Reflektieren. Im Anschluss zeigen wir: „Heimat ist, wo… - Eine Filmreihe zum Thema Heimat und Nationalgefühl“ vom Medienprojekt Wuppertal. Im Zentrum der Filme stehen die Fragen: Was heißt Heimat, Deutsch-Sein, MigrantIn-Sein und Nationalgefühl für junge Menschen in Deutschland heute? Was verbirgt sich hinter den Begriffen Nation und Vaterland und worauf beruht ein positives oder negatives Nationalbewusstsein?

Abschließend freuen wir uns auf ein Gespräch mit dem beteiligten Filmemacher Lukas Georgiou. Der 27  Jahre junge Filmemacher aus Wuppertal ist Filmstudent an der FH Dortmund. Sein Schwerpunkt sind Dokumentarfilme und er steht nach dem Film als Ansprechpartner zur Verfügung. Der Eintritt ist frei!

 

KinderKino am 10. Dezember in der Kraftstation

Alle Kinder und Eltern sind am Sonntag, 10. Dezember, herzlich zum KinderKino in die Kraftsation eingeladen. Bevor wir in die Weihnachtsferien starten, zeigen wir auf der großen Leinwand noch einen Überraschungsfilm für euch. Unser Tipp: Zieht euch warm an denn: Diesmal laden wir euch auf ein eisiges Abenteuer ein. Auf der Suche nach ihren Eltern geraten drei Geschwister an den Nordpol und müssen dort, ganz alleine, um ihr Überleben kämpfen.
Das Kino beginnt um 14 Uhr. Damit das richtige Kinogefühl aufkommen kann darft natürlich auch das Popcorn nicht fehlen. Popcorn,  Knabbersachen und Getränke könnt ihr für kleines Geld bei uns kaufen. Nach dem Film haben alle Kinder die Möglichkeit an einem Bastel- und Spielangebot teilzunehmen. Die Kraftstation ist bis 17 Uhr geöffnet.  Viel Spaß beim Filme raten und bis bald in unserem KinderKino. Im Januar geht es weiter!

 

Ermittler rätseln nach Unfall im Remscheider Hauptbahnhof

Ein schlimmer Unfall im Remscheider Hauptbahnhof beschäftigt die Ermittler der Bundespolizei. Am vorigen Freitagmittag wollte ein 23 Jahre alter Mann aus Kamen in die RB 47, den „Müngstener“, auf Gleis 1 in Richtung Wuppertal einsteigen. Noch ist nicht genau klar, wie das dann folgende Unglück passierte.  Irgendwie geriet der junge Fahrgast zwischen die Kante des Bahnsteigs und den anfahrenden Zug. Dabei wurde ihm nach Angaben der Bundespolizei der rechte Arm fast bis zur Schulter abgetrennt. Das Unfallopfer wurde von Rettern sofort in eine Spezialklinik gebracht und ist inzwischen außer Lebensgefahr.

Der Versuch der Ärzte, den Arm wieder anzunähen, sei gescheitert, so ein Sprecher der Polizei. Den Unfall zu rekonstruieren ist auch deshalb schwierig, weil es offenbar widersprüchliche Zeugenaussagen gibt. Wollte der Mann noch kurz vor der Abfahrt den Zug wieder verlassen, wie es einige derjenigen schildern, die das Unglück auf dem Bahnsteig gesehen haben? Ist der Zugführer gar mit offenen Türen los gefahren? Gab es einen technischen Defekt an den Türen? All dies müssen die Ermittler nun klären. Dazu werten sie in den nächsten Tagen die Aussagen aus. Anders als zum Beispiel in S-Bahnen gibt es in der Regionalbahn keine Video-Kameras, die das Geschehen hätten aufzeichnen können. Auch der Bahnsteig selbst wird nicht mit Hilfe von Kameras überwacht. Den Zug hat die Bundespolizei für die weiteren Untersuchungen beschlagnahmt.

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Remscheider hilft Leben retten - mit Knochenmark

Leben retten kann so einfach sein, zum Beispiel mit einer Spende - einer Knochenmarkspende. Gesundes Knochenmark ist für viele Leukämie-Patienten der einzige Rettungsanker. Der Remscheider Dennis Lichtenthäler hatte schon vor fünf Jahren bei der Deutschen Knochenmark-Spenderdatei in Köln seine DNA speichern lassen.

„Man füllt ein Formular auf der Internet-Seite aus, bekommt alles zugeschickt, was man braucht, macht sich dann einen kleinen Wangenabstrich mit so einem Wattestäbchen, und dann ist das erledigt. Also es war bei mir nicht die Überlegung, warum sollte ich das machen, sondern warum sollte ich es nicht machen?“, schildert Lichtenthäler seine Motivation. Vor wenigen Monaten dann der Anruf aus Köln: Es gab eine Übereinstimmung mit einer Patientin.


Über die weltweit vernetzte Datei war eine Leukämie-Kranke in den USA ausfindig gemacht worden, auf die die genetischen Merkmale des 28 Jahre alten Remscheiders haargenau passten. Der junge Mann, der als Systemadministrator bei der Evangelischen Stiftung Tannenhof arbeitet, erhielt daraufhin ein Präparat, das die Produktion seines eigenen Knochenmarks anregt. Kurze Zeit später wurde, wie bei einer Dialyse, das Mark aus seinem Blut gefiltert und konnte dann der 54 Jahre alten amerikanischen Patientin transplantiert werden. Er wundert sich, dass es immer noch viel weniger Spender für Knochenmark gibt als zum Beispiel für Blut. Grund seien wohl Ängste und Vorurteile. „Die Leute denken, dass ihnen die Ärzte mit riesigen Spritzen zu Leibe rücken und ihnen ins Rückenmark stechen. Dass das schmerzhaft ist oder dass sie querschnittsgelähmt sind, wenn was schief läuft. Das ist überhaupt nicht der Fall.“ Er selbst habe sich nur einige Tage lang matt gefühlt, weil das Medikament, das die Produktion des Knochenmarks stimuliert, wie eine leichte Infektion wirke.


Mit Vorurteilen hat die Spenderdatei in Köln immer wieder zu kämpfen. „Es ist einfach nicht wahr, dass das Knochenmark direkt aus der Wirbelsäule entnommen wird. Ein Märchen. Das wurde noch nie gemacht“, sagt eine Sprecherin der Organisation. In die Datei wurden seit 1991 fast fünf Millionen mögliche Spender aufgenommen. „In 80 Prozent der Fälle geschieht die Entnahme genauso, wie es der junge Mann aus Remscheid beschrieben hat. In den übrigen Fällen wird unter Vollnarkose Knochenmark aus dem Beckenkamm gewonnen. Nur manche Spender berichten von vorübergehendem Druckschmerz nach dem Eingriff.“ Je nach dem Zustand der Leukämie-Patienten liege die Heilungschance nach einer Knochenmark-Spende bei 40 bis 80 Prozent. Ohne Spende ist Leukämie oft ein Todesurteil.


Dennis Lichtenthäler weiß, dass es der Patientin in den USA dank seiner Spende inzwischen wieder besser geht. Als „Lebensretter“ sieht er sich aber nicht. „Für mich war es geringster Aufwand, geringste Beeinflussung meines Lebens. Es ist ein bisschen surreal, dass aus so einer kleinen Geschichte jetzt für jemand anders so etwas lebenswichtiges geworden ist.“ Zu der Frau, deren genetischer Code dem seinen so ähnlich ist wie bei Zwillingen, will er bald Kontakt aufnehmen. Und vielleicht steht ja irgendwann ein Besuch in den USA an.