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Thomas Hoffmann vom Honsberg stellt in Hamm aus

Dien prämiierte Arbeit. Foto: Hans Georg Müller.

Fast dreihundert Künstler der Region um die Eisenbahnerstadt Hamm nahmen an der Ausschreibung zur Ausstellung für aktuelle Kunst im örtlichen Gustav Lübcke Museum teil. 61 davon wurden eingeladen, sich an der Ausstellung zu beteiligen. Dazu gehörte auch Thomas Hoffmann, der u.a. auf dem Honsberg in der Künstlerszene schafft. Im repräsentativen Forum des Museumsbaus eröffnete die Hammer Bürgermeisterin Monika Simshäuser die Kunstschau. Thomas Hoffmann zeigt darin ein Großgemälde mit dem Titel "Das Ende der Gewissheit". Er ist Frankfurter und Jahrgang 1964. Er hat in Halle und an mehreren Orten in Italien Kunst studiert, lebte längere Zeit auf Fuerteventura (Kanaren) und kam Anfang 2017 mit Klaus Küster in Kontakt, als er neu Kontakte in Deutschland suchte.  Auf diese Weise lernte er den Honsberg kennen. Dort, an der Halskestraße, entsteht nun die „Freie Accademia“, er oft seine Bilder malt und Malkurse gibt.

Blick in den Saal in Hamm während der Preisverleihung. Foto: Lothar KaiserDie Aktion in Hamm ist verbunden mit der Vergabe des Kunstpreises der Stadt Hamm. Auch ein Publikumspreis ist ausgelobt. Die sehenswerte Ausstellung über das aktuelle Kunstschaffen in der Region läuft noch bis zum 28. Oktober.

Multikulturelles Programm lockte viele zum Honsberg

Stadtteilfest Honsberg 2018. Fotos: Hans Georg Müller."Honsberg - immer am Ball", unter diesem Motto feierten die Honsberger am Wochenende ihr 36. Stadtteilfest. Dafür hatten 19 Vereine und Organisationen vor und hinter dem neuen Neuen Lindenhof wieder ein buntes, unterhaltsames und multikulturelles Programm für Jung und Alt zusammengestellt. Mit Budenkirmes, Hüpfburg, der Fotoausstellung „verschieden|gleich|zusammen“ von der Kraftstation und dem Remscheider Fotografen Thomas E. Wunsch, essbaren Pflanzen, türkischer(n) und portugiesischer(n) Musik (Tänzen), Samenbällen im Wasserbecken, selbstgebauten Berliner Hockern, Holzskulpturen und viel Leckerem zum Probieren (und Sattwerden) aus vielen verschiedenen Heimatländern – süß und herzhaft, Cocktails, Reibekuchen, Crêpes, Kaffee, Kuchen und Donuts.

Zu den Mitveranstaltern bzw. Mitwirkenden gehörten neben dem Stadtteil e.V. die Chorgemeinschaft Hazet & MGV Honsberg, der Spielmannszug Remscheid, die portugiesische Folkloregruppe „Os Campinos de Remscheid“, die „Kraftstation“, der Moscheeverein D.I.T.I.B. /Diyanet-Moschee, der türkische Senioren-Solidaritätsverein, die Frauengruppe „Kardelen“, das städtische Familienzentrum Honsberg, das Stadtumbaumanagement, die Offene Ganztagsgrundschule Honsberg, der Väterkreis, der Mütterkreis, die Kulturwerkstatt e.V. / Ins Blaue, der SPD-Ortsverein West, der AWO-Kreisverband Remscheid, der AWO Ortsverein West, das Familienbildungswerk Bergisch Land, die ev. Stadtkirchengemeinde, die Kunstschule „Heimat“, die KiTa Honsberg, die Tanzgruppe der GGS Kremenholl und des Tanzstudios Remscheid, die Cover-Band „shake-a-delic“, die Trommelgruppe des Deutsch-Togolesischen Freundschaftsverein e.V., die Gruppe: „Mama Phil and the Family“ (mit Jazz und Blues) und Ballonkünstler Hakan Eren.

Evangelische Kirchengemeinde auf neuen Wegen

Wie kann die Evangelische Kirchengemeinde neue Wege beschreiten besser als mit dem frohen Gesang von Kindergartenkindern, begleitet von Kantor Jörg Martin Kirschnereit!? Im Gemeindezentrum „Die Esche“ auf dem Hohenhagen wurde am Samstag die Gründung der neuen "Evangelischen Auferstehungs-Kirchengemeinde Remscheid" gefeiert. Es begann nach der Begrüßung durch Diakonin Iris Niebergall mit einer kurzen Besinnung. Etwa 400 Feiernde waren im großen Saal der Esche erschienen und ließen es sich bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen gut gehen. Man traf „neue Gesichter“ und "alte Bekannte". Viele Kinder vergnügten sich in den Räumen nebenan bei angebotenen Spielen. In der Versöhnungskirche war um 18 Uhr ein Gottesdienst angesagt. Ein  weiterer ein festlicher Gottesdienst war am Sonntag in der Lutherkirche angesagt nebst anschließendem Mittagessen im Gemeindehaus an der Johann-Sebastian-Bach-Straße. Zum Anschluss gab es eine Andacht unter dem Motto " Auferstehung mitten im Leben". Am 1. Januar war die im vergangenen Jahr beschlossene Zusammenlegung der Luther- und Johanneskirchengemeinde zur „Auferstehungsgemeinde“ rechtlich wirksam geworden. Seelsorge und Caritatives beider Gemeinden fließen nun möglichst fruchtbringend zusammen – nicht zuletzt, um Kosten minimieren zu können.

Wer bietet für Kunst an der Honsberger Straße?

Foto: Hans Georg Müller.Durch Kunst kommt man zu Geld. Das haben wir gerade erfahren durch Versteigerer Christies in London. Der hat das Picasso-Gemälde "Frauen in Algier" für 160 Millionen Euro an einen anonymen Sammler vermittelte. Nach Adam Riese, dem alten Mathematiker, und Schürmanns Rechenbuch ergeben 160.000.000 Euro geteilt durch 400.000 Euro (die Sanierungskosten des Remscheider Stadtparkteichs) 400. Ergo könnten wir 400mal, wenn wir dieses Geld hätten, den geliebten Stadtparkteich sanieren lassen. Aber wo findet man ein so wertvolles Bild? Da bietet sich die Löv der Kraftstation, Honsberger Straße 2, an. Das Jugendzentrum ließ dort einen Graffitikünstler schalten und walten. Dazu fiel dem Fotografen prompt der Titel "Feuervogel in der Hand vom Pfleger des Stinthengstes" ein.  Nun muss verhandelt werden, ob die Kraftstation verkaufen will. Und natürlich brauchen wir auch noch einem reichen Käufer. 400.000 Euro würden schon reichen... ;-)

Kunstobjekte halten die Erinnerung an Kurt Jorzyk wach

"Feilenhauerfamilie" des Remscheider Kpnstlers Kurz Jorzyk. Fotos: Hans Georg Müller.

In Unterburg bestand bis vor ein paar Monaten das Antiquariat Bähr. Es war immer ein kleines Erlebnis, ihm einen Besuch abzustatten. Dann stand eines Tages "Räumungsverkauf" am Schaufenster. Es sollte eine Weinstube einziehen. Die Angebote waren verführerisch: Kleine Keramiken standen auf einem Tischchen. Nur wenige Zentimeter groß, zeigten sie Szenen von Haus und Hof. Für wenige Euros erstand ich die kleine Skulptur eines Hundes, der von einigen Gänsen angezischt wird. Der Künstler war mir bekannt: Kurt Jorzyk (1912-1996) aus Remscheid - vom Bergfrieder Weg. Der Kunstschmied und Bildhauer hatte Kontakte zu dem Antiquariat. Nicht verwunderlich, da er im nahen Johanneshammer im Eschbachtal metallische Objekte und Damaszener Schwerter herstellte.

Sein Sohn  hat mir bestätigt, dass der Vater sich auch  feine Keramiken verstand. Am Haus des Künstlers steht eine kegelförmige Bronzeskulptur mit dem Namen "Feilenhauerfamilie". Woher kannte ich diese eindringliche Darstellung? Und richtig - in der Nähe der Remscheider Stadtkirche hatte sie einmal ihren Platz. Bis 1988.  Dann wurde das wertvolle Bronzewerk wieder "heimgeholt", weil Vandalen es mehrfach verschmutzt beschädigt hatten.

Die Skulptur erzählt eine Geschichte vom Existenzkampf der heimischen Feilenhauer. Die Großmutter blickt auf die roten Zahlen im Geschäftsbuch. Großvater und auch die Mutter arbeiten mit im Feilenhauer-Hammer. Der Vater blickt mit hängenden Mundwinkeln in die trübe Zukunft, und viele hungrige Mäuler warten auf eine Mahlzeit. Es sind nicht die einzigen Kunstobjekte am Haus, die die Erinnerung an Kurt Jorzyk wachhalten.

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Er kann sein Instrument wieder benutzen

Marmordenkmal ist wieder komplett. Foto: Hans Georg Müller.Der marmorne Engel, der das Hasenclever-Denkmal auf dem Remscheider Stadtfriedhof optisch prägt, hat seine Lure wieder. Das archanische Instrument war von unbekannten Vandalen halb abgebrochen worden. Dank großzügiger Spenden ist das unter Denkmalschutz stehenden Marmorobjekt jetzt wieder komplett.

An der Ronsdorfer Straße duftet es derzeit nach Lehm

Das Ende eines Fachwerkhauses. Foto: Hans Georg Müller.Es knirscht und kracht, wenn mit der hydraulischer Kraft des Abrissbaggers Altes weichen muss. Die Reste dieses alten Fachwerkhauses an der Ronsdorfer Straße, kurz unterhalb der Schönen Aussicht, müssen mühsam sortiert werden. Holz, Metall und Lehm, die Fachwerkarchitektur von einst, werden voneinander getrennt. Ein halbiertes Haus ist ein offenes Buch für angehende Architekten. Balkenkonstruktionen, Dachaufbau und manches mehr werden offenbar. Wohl 100 Jahre hat dieses Mehrfamilienhaus Freude und Leid der Bewohner erlebt. Jetzt weicht es modernen Eigentumswohnngen.

 

Der "Mann in Rot", oder: Empfangherr für vier Wochen

Foto: Hans Georg Müller

Wer kann es genau sagen? Ist es der Nikolaus oder der Weihnachtsmann oder der "Mann in Rot" aus den USA, der Santa Claus. Fehlt noch der aus dem Norden - "Väterchen Frost". Die Frage erübrigt sich. Mit seinem Aussehen, wenn man auf die etwas schielenden Augen absieht, strahlt er die Gemütlichkeit aus, die alle sich zur Weihnachtszeit erhoffen, kurz: Es ist der Empfangsherr für die nächsten vier Wochen bis Weihnachten.

Ein Highlight für die obere Alleestraße

Die neue Apothke an der Alleestraße. Foto: Hans Georg MüllerHell und freundlich strahlen frische Farben an der Ecke Martin-Luther -/Alleestraße. Die mit der Sonnenapotheke in Ronsdorf und der im Hause Kaufland verbundenenDünkeloh-Apotheke von Apotheker  Gerald Goldmann hat ihre Pforten eröffnet. Hier in der oberen Alleestraße ging es immer schon um die Beratung von Kunden. Die ehemalige Foto-Drogerie Müller hatte dort zuvor über 80 Jahre lang ihren Sitz. Nun geht es dortum das wichtigste Gut des Menschen - die Gesundheit.

Stadtführer gesucht. Interesse an Heimatgeschichte ist groß!

Führung durch das Eschbachtal. Foto: Hans Georg Müller.

In Remscheid, wie auch anderenorts, besteht das Angebot, der Heimat geschichtlich näher zu kommen. Die Interessengemeinschaft Remscheider Stadtführer (IG) macht dies möglich. Es gibt zurzeit vier aktive Stadtführer, denen es Spaß macht, Gruppen, die oft 40 Personen stark sind, durch heimatliche Ortschaften und Landschaften zu begleiten. Dann erklären sie geschichtliche Zusammenhänge, stellen alte Baudenkmäler vor ehemalige Industriestandorte wie zum Beispiel die alte Feilenfabrikation Ehlis im Eschbachtal. Vier Stadtführer für Remscheid sind allerdings zu wenig, da das Interesse an heimatgeschichtlichen Themen groß ist. Deshalb sucht die IG in Zusammenarbeit mit dem Remscheider Geschichtsverein weitere Mitarbeiter für die Führungen. (Telefon: Remscheid 4625900 ). Sie erwartet eine geistreiche und interessante Aufgabe, zumal den Gruppen immer wieder Remscheider angehören, ihre eigenen Erfahrungen und Beobachtungen einbringen. 

Eugen Göbel hatten es "Findlinge" aus Ostfriesland angetan

Vom "platten Land" kehrte er nach Remscheid zurück: Eugen Göbel hatte seine Heimatstadt vor zehn Jahren verlassen, um an der Ems ein altes Bauernhaus zu renovieren und um einmal aus dem Angestammten auszusteigen. Eine Ortsveränderung sollte  ihm zu neuen künstlerischen Inspirationen verhelfen. Göbel ist ein Multitalent in unterschiedlichen Bereichen künstlerischen Schaffens. Er kennt sich aus in Freihandzeichnen, Malerei, Bildhauerei und Schmuckgestaltung. Damals in Remscheid, er ist Jahrgang 1940, holte er sich bei Bildhauer Heinrich Neumann und beim Maler Kramer künstlerisches Rüstzeug. Entsprechend sind seine Fotografien, die er seit gestern in der Zentralbibliothek an der Scharffstraße ausstellt, nicht dokumentarisch, sondern malerisch, plakativ und vom eigentlichen Objekt entrückt. Fantasie ist vom Betrachter gefordert und verhilft zu einem anregenden Zugang zu Göbels Arbeiten. Nun sucht er in seiner neuen, alten Heimat neue Inspirationen. Die Ausstellung ist in der Zentralbibliothek noch bis zum 13.September zu sehen.

Dem Hammertal steht eine Holzaktion bevor

Rote Markierungen zeigen die zu fällenden Bäume an. Foto: Hans Georg Müller.

Am Hüttenhammer-Parkplatz hat die Kettensäge schon gearbeitet, damit Autos von Gefahrenbäumen nicht geschädigt werden können. Nun geht es den Lobach aufwärts. Rote Striche bezeichnen die Bäume, die gefällt werden sollen. Meistens ist es die Hainbuche, die ausgelichtet wird. Zur Schonung der Landschaft wird auf eine "Harvester"-Fällmaschine verzichtet. Alles geschieht in Handarbeit, und Revierförster Stephan Nöh will für eine gute Beachtung der Industriedenkmäler ( Bücheler Hammer usw.) sorgen. Kummer machen ihm immer wieder unerlaubte Abfallentsorgungen im Waldgebiet. Und wohl nicht nur im Westbezirk, beklagen sich Waldbesucher über nicht angeleinte oder außer Kontrolle laufende Hunde. Einige vermeiden es deswegen, den Wald  überhaupt noch zu betreten. Im Wald meinen manche Hundebesitzer fälschlicherweise,"lockerer" mit ihren Vierbeinern umgehen zu können.