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Märchenhaft wohnte man in der Villa im Eschbachtal

An der Straße von Preyersmühle nach Unterburg weitet sich der Blick rechterhand auf einen ansehnlichen Teich. Der Graureiher sitzt auf dem Staudamm, im Blick: die nächste Fischmahlzeit. Einige Schafe grasen am Ufer. In eine Saga von Pilcher fühlt man sich versetzt, wenn der Blick bergan auf eine weiße, wohl unbewohnte Villa fällt. Links davon in einiger Entfernung kauert eine "Industrieanlage" auch im Dornröschenschlaf. Es ist die Feilenfabrikation Ehlis, schon einige hundert Jahre im Eschbachtal ansässig. Ein altvorderer Ehlis baute anno 1900 die weiße Villa, von der er jeden Morgen in seine Firma hinab stieg. Von Ferne konnte er das "Tup - Tup - Tup" seiner Feilenhauerproduktion schon hören. Nun ist die  Unternehmerdynastie in die Jahre gekommen, und die äußerlich noch schmucke Villa soll in andere Hände kommen. Ein landschaftlich reizvoller und geschichtsträchtiger Wohnort für jemanden, der bereit und fähig ist, in den denkmalgeschützten Bau viel Geld zu investieren. Mehr darüber weiß Rechtsanwalt Till Büssem, Tel. RS 29996.

Erinnerung, Besinnung und Meditation in der Natur

Ein Ort der Stille mit einer Kapelle, Kunstobjekten und einem russischen Ehrenfriedhof liegt zwischen Bergisch Born und Hückeswagen. Auf dem Friedhof haben 44 Zwangsarbeiter aus dem zweiten Weltkrieg ihre letzte Ruhe gefunden. Eine modern gekleidete Frau befreit mit einer Drahtbürste die Grabeinfassungen von anhaftendem Moos. Ich wünsche ihr einen guten Morgen und gehe auf ein Grab zu, das eine Marmortafel ziert. Auf einem Bild darauf blickt ein streng wirkender Soldat ins Unendliche. Die Dame kommt hinzu, stellt sich als Moskauerin vor und sagt mir auf Englisch, dass dieser Soldat ihr Großvater gewesen sei, den alle Angehörige sehr geliebt hätten. Nahe der Kapelle steht das Haus von Künstler Bernhard Gurski und unweit davon im Feld sein Objekt "Friedens-Stele". In der Kapelle liegt ein Gästebuch aus, in dessen Eintragungen immer wieder vom Frieden zu lesen ist.

"Hapare Outdoorland" als Mekka der Freizeitgenießer

Nahe dem Bahnübergang Blumentalstraße/ Osterbusch war vor Zeiten das dumpfe Wummern der Stahlhämmer der Stahlindustrie zu hören. Jetzt will der Remscheider Unternehmer Wolfgang Paal die Örtlichkeit zum Mekka der Freizeitgenießer entwickeln. Angler, Bootfahrer, Wanderer, Radler und  Kletterer - eben "Outdoorer" - finden in der neuen, hellen Halle von "Hapare Outdoorland" auf gut 500 Quadratmeter  ein breites Angebot von Artikeln, die die Freizeit zum Erlebnis machen. Ein Wald von Angeln für Fliegenfischer bis zur Hochseeangel ist zu durchwandern. Zelte, Kleidung und Schuhwerk für raues Wetter drapieren sich in den Auslagen. Praktische Klappfahrräder, auch mit Elektroantrieb, stehen bereit. Für die "Landschaftsbearbeitung" steht Werkzeug zur Verfügung. Für die Fahrt auf dem Wasser warten Boote - nicht nur für Flussfischer. Die Verlagerung  des Geschäftsbetriebs von der Lohengrinstraße in die neue Halle ist eine erhebliche Investition. Am Dienstag, 15. April, ab 9 Uhr erwarten das Verkaufsteam und die Mitarbeiter von Wolfgang Paal die Besucher.

Silvester-Hinterlassenschaft gammelt vor sich hin

Zum Angebot für das Silvesterfeuerwerk zählen zunehmend kompaktere Gebinde, die eine nachträgliche Reinigung der "Feuerstelle" ermöglichen. An der Kreuzung Martin-Luther-Straße / Alleestraße ist leider bis zum vergangenen Samstag die Entsorgung  vergessen worden. Am Eingang des neuen Parkplatzes, an der Dünkeloh-Klinik, gammeln die Pappe vor sich hin. Von selbst ändert sich daran nichts. Drei Minuten "Arbeit", und der Mist wäre weg!

Eine Krippe, mitten in einem Wohnzimmer in Remscheid

Foto: Hans Georg Müller

Dieses Idyll versteht jeder. Muttersegen, Vaterglück und überraschte, staunende Hirten. Wissensdurstig forschende Kinder. Einige Viecher, die ihren tierischen Kommentar dazugeben. Und ein Engel, welcher der Szene den mystischen Auftrag gibt: ER, den das Stroh piekst, soll es machen. Fröhliche Weihnachten

Gedanken zur Weihnacht

Ich wünsche mir in diesem Jahr
mal Weihnacht’ wie es früher war.
Kein Hetzen zur Bescherung hin,
kein Schenken ohne Herz und Sinn.
Ich wünsch’ mir eine stille Nacht,
frostklirrend und mit weißer Pracht.

Ich wünsche mir ein kleines Stück

von warmer Menschlichkeit zurück.
Ich wünsche mir in diesem Jahr
`ne Weihnacht, wie als Kind sie war.
Es war einmal, schon lang ist`s her,
da war so wenig so viel mehr.

(Unbekannter Autor)

An der oberen Alleestraße zeichnen sich Veränderungen ab

Die Kameras aus den 1960er Jahren sehen aus, als lägen sie im Sand am Meer. In den 1980ern baute sie  Hans Georg Müller in die Hauswand neben seinem Fotogeschäft an der oberen Alleestraße ein. Dort wird sich das Geschäft demnächst verabschieden (Räumungsverkauf). Lange leerstehen werden die Räume an der Ecke Alleestraße / Martin-Luther-Straße allerdings nicht; in den vermieteten Räumen soll es dann noch schöner werden. Der Leerstand in der Nachbarschaft endet ebenfalls bald; dort eröffnet in Kürze ein Friseurbetrieb. Der große neue Parkplatz vom Sana ist eine  Bereicherung für Kunden und Patienten.

Weihnachtslichterwerk an vielen Stellen in Remscheid

Fotos: Hans Georg Müller

Schon von Weitem strahlt das Haus im Lichterglanz. Es mutet an wie ein eingefrorenes Sommerfeuerwerk. Fontänen, Lichtkaskaden, flirrende Ströme in grellem Blau. Der Weihnachtsmann, oder ist es doch der Heilige Nikolaus, galoppiert über das schwarze Dach. Vor das Haus hat er seinen Bruder postiert, um den Vorübergehenden Weihnachtsstimmung zu erbieten. Ein Schneemann steht da, die Kutsche mit "Rednose-Reindeer", und Bambi im hellgelben Winterkleid äst im Vorgarten. Der fünfzackige Weihnachtsstern ist Favorit unter der vielfältigen Stimmungssymbolik. Der ganze Lichterzauber versüßt die Gewinne der Energielieferanten, und "Made in China" freut sich über gute Umsätze. Die Weihnachtsbeleuchtung rund ums Haus scheint zum Volkssport geworden zu sein. Advent 2013, Besinnungszeit mit 220 Volt.

Eisstockschießen machte hungrig und ganz schön durstig

Foto: Lothar KaiserDa war  doch was los um das steinerne Wüstentier auf dem Rathausplatz und auf der Alleestraße. Zur Dämmerung stand das Bayernrad in flackernder Festbeleuchtung, und nicht wenige Luftschiffer nahmen in den Gondeln Platz, um den Blick über die strahlende Allee-Lichterstraße zu erleben. Zielgenau wurde auf der Eisbahn das Stockschießen zelebriert, teils mit roten Nikolauszipfelmützen auf den schwitzenden Häuptern. Nicht nur die Jugend holte sich mit schnellen Schwüngen auf der gut gefüllten Eislaufbahn einen guten Hunger - und Durst. Bei der AWO floss der Glühwein, und die Stimmung stieg. Für die Kleinen gab es Plastikpinguine, um den Einstieg auf das glatte Eis zu üben. Das Angebot an Schmankerln jeglicher Art war an den "Fressbuden" bereitet. Soll der Veranstalter da nächstes Jahr viel ändern?

Rad an der Zange ist startklar für eine luftige Fahrt

Optisch hält das Kunstwerk " Zange" die Naben des Kirmesrades in der Waagerechten. Heute startet die Aktion, und der Schausteller hofft, dass höhengierige Weihnachtsmarktbesucher drei Euro für Erwachsene und zwei Euro für Kinder auf den Kassentresen legen. In einer 300 Sekunden langen Rundreise ist dann Höhenluft und - bei gutem Wetter -gute Aussicht zu genießen. Wann hat man mal schon so einen Rundblick?

Grünes Licht für ein weihnachtliches Riesenrad

Foto: Hans Georg MüllerDa hat sich der Organisator des Remscheider Weihnachtsmarktes, Marcel Müller, etwas Besonderes ausgedacht. Das Gerippe deutet schon die Höhe dieser luftigen Attraktion an. Der mittige Blick durch die festlich geschmückte Alleestraße wird die garantiert zu Hauf fahrenden Besucher des Riesenrades erfreuen. Aber der Blick öffnet sich auch nach Südwesten dem Verlauf der Alleestraße Richtung Amtsgericht. Über die ehemalige Dünkoloh Klinik werden die Kühltürme von Brauweiler und die Braunkohlenförderung zu sehen sein. Auch die Schiffe auf der Rheinschleife bei Dormagen wird man das Wasser teilen sehen. Natürlich nur bei kristallklarem Wetter. 

An der Tradition von St. Martin bitte festhalten

Foto: Hans Georg Müller.Glänzende Augen, nicht nur unserer "Kleinen", zeigen uns beim Martinszug, wie wertvoll der Auftritt des römischen Soldaten auf seinem Pferd ist. Jeder hatt es verstanden: Rer Recke teilt seinen warmen Mantel mit einem Bettler und zieht weiter auf seinem frostigen Weg.

Nun wird das Angebot der guten Botschaft, icht nur von "Links", verwässert. Ist Halloween nicht schon Konkurrenz genug? Abendländische Wurzeln sollten nicht so leicht angesägt werden. Wie schnell haben die Kürbisse unser Land mit grottigen Geistern gepackt.

Keine Änderungen gab es beim traditionellen Martinszug vom Siepener Jugendhaus "Totsi". St. Martina zog als Wegbereiterin hoch zu Roß, mit einer vielhundertfachen Fanschar einen langen Weg über den Rather Kopf. Mit Blaskapelle ging es dann zum Martinsfeuer und   zur Verteilstelle der "Weckmänner". St.Martin hatte erfolgreich  von St. Petrus trockenes Wetter eingefordert.