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An der Tradition von St. Martin bitte festhalten

Foto: Hans Georg Müller.Glänzende Augen, nicht nur unserer "Kleinen", zeigen uns beim Martinszug, wie wertvoll der Auftritt des römischen Soldaten auf seinem Pferd ist. Jeder hatt es verstanden: Rer Recke teilt seinen warmen Mantel mit einem Bettler und zieht weiter auf seinem frostigen Weg.

Nun wird das Angebot der guten Botschaft, icht nur von "Links", verwässert. Ist Halloween nicht schon Konkurrenz genug? Abendländische Wurzeln sollten nicht so leicht angesägt werden. Wie schnell haben die Kürbisse unser Land mit grottigen Geistern gepackt.

Keine Änderungen gab es beim traditionellen Martinszug vom Siepener Jugendhaus "Totsi". St. Martina zog als Wegbereiterin hoch zu Roß, mit einer vielhundertfachen Fanschar einen langen Weg über den Rather Kopf. Mit Blaskapelle ging es dann zum Martinsfeuer und   zur Verteilstelle der "Weckmänner". St.Martin hatte erfolgreich  von St. Petrus trockenes Wetter eingefordert.  

Remscheid: kulturelle Vielfalt in einer einzigen Nacht

Fotos: Hans-Georg Müller
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Remscheids „Nacht der Kultur 2013“ begann am Samstag teilweise schon um 18 Uhr. Und in den meisten Fällen hieß es angesichts einer „geschenkten“ Stunde “Ende offen!“ Auf dem Rathausplatz ein Wiedersehen mit weißen alten Bekannten; mit neuen Gesichtern und Botschaften waren die dicken Köpfe wieder dabei. Wohin jetzt? Das Riesenangebot erforderte Logistik. Der Stadtkegel, Lennep und Lüttringhausen, Honsberg und Kremenholl, der Südbezirk und der Hasten lockten, Letzterer sogar bis ins Morsbachtal. Was war nicht alles dabei. In vorderster Linie natürlich die Malerei in vielfältiger Form. Und dann die Musik - vom Hardrock bis zum zarten Glockenklang der Stadtkirche, dort mit moderner Untermalung einer Liveband. Nicht zu vergessen "Flowerpower"-Romantik („House oft the Rising Sun“) aus Hippiezeiten nahe dem Stadttheater. Die dortigen Lichteffekte reichten bis zur düsteren Wolkendecke. Überall hatten sich die Akteure viel Mühe gegeben, um auf sich aufmerksam zu machen und Besucher anzulocken. Die Konkurrenz in dieser Nacht war schließlich groß und einfallsreich. Und noch etwas zeichnet diese “Nacht der Kultur“ aus, und das hatte gar nichts mit Kunst zu tun: An keinem Tag im Jahr trifft man in Remscheid mehr alte Bekannte. Auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr! Und: Großen Dank an alle kulturell Beteiligten.

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