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Dezember 2009: Der Waterbölles blättert zurück

Die am 12. November 2009 von der damaligen Stadtkämmerin Bärbel Schüttre aus Krankheitsgründen nicht gehaltene Rede (als pdf-Datei auch heute noch herunterladen) veröffentlichte der Waterbölles am 1. Dezember 2009  in Auszügen – und schrieb vorweg: „ gut vorstellbar, dass manche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung bis hinauf in die Führungsetagen sie gerne auch weiterhin unveröffentlicht gesehen hätten. Weil sie sich, ... auch in den vergangenen 17 Jahren, in denen die Stadt Remscheid keinen ausgeglichenen Haushalt mehr vorlegen konnte, noch recht bequem einrichten konnten. Schütte damals: „Wir haben eine ganz stattliche Anzahl von Führungskräften, selbst bei kleinsten Einheiten meist komfortabel mit Sekretariat… ausgestattet.“ Und Aufhorchen ließen auch Sätze wie „Jeder Beigeordnete durfte sich einen eigenen Referenten aussuchen … Unabhängig von Aus- und Vorbildung wurde die Besoldung auf A 14 festgesetzt“ und der Hinweis auf städtische Tochtergesellschaften: „andere Organisationsformen neigen leider oft dazu, die außertarifliche Bezahlung im Führungsbereich nach oben zu schrauben und dafür bei den Geringverdienern zu sparen“. Waterbölles-Leser Jürgen Breidenbach kommentierte das damals so: „„Ein Augenöffner, diese Rede von Stadtkämmerin Bärbel Schütte. Ein „Bravo“ auch an Waterbölles, für die Veröffentlichung als erstes Medium und für die vielen Kommentare. Wer die 21 Seiten in Ruhe gelesen hat, der erkennt sofort, wie wichtig es ist, dass der Haushalt nicht nur als kryptische Beschlussvorlage mit endlosen Zahlenkolonnen vorgelegt wird, sondern auch in verständlicher Sprache erläutert wird. Nur so wird die Hinterzimmerpolitik zurück in die öffentliche Diskussion geholt.“ Und noch ein Zitat aus einem Kommentar des Waterbölles: „Das Schweigen der ‚handelnden‘ Politiker ... wirkt eher betreten. So, als habe man sie im Rathaus beim kuscheligen Tete-a-Tete mit Amtsleitern und Dezernenten erwischt.“

Kaberatt mit den 'Remscheider Schirmspitzen' gestern im Seniorentreff des Wiedenhofs. Foto: Lothar Kaiser Vor zehn Jahren hatten die „Remscheider Schirmspitzen“ Premiere im Wiedenhof. „Schirmspitzen“ hatte sich die neue Kabarett-Gruppe getauft, weil jeder Remscheider mit einem Regenschirm zur Welt komme und weil sie die Spitze des Schirms als ihre spezifische kabarettistische Waffe empfinde.

Das Sana-Klinikum Remscheid wurde im Dezember 2009  Akademisches Lehrkrankenhaus der Uni Köln. Als solches werde man sich insbesondere an der Ausbildung von Studierenden im letzten Jahr vor dem medizinischen Staatsexamen beteiligen, hieß es damals. Die angehenden Mediziner können ihr praktisches Jahr in fünf Fachabteilungen des Sana-Klinikums absolvieren. Der Titel „Akademisches Krankenhaus“ erfordert zwei Pflichtfächer Chirurgie und Innere Medizin und ein breites Spektrum an Erkrankungen mit den entsprechenden diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten.

Die Einweihung der EMA-Mensa wurde vor zehn Jahren zu einem Blumenfest. Denn Schulleiter Hans Heinz Schumacher hatte viele eingeladen hatte, ohne die diese Mensa nicht hätte realisiert bzw. betrieben werden können, und für diese als Dankeschön adventliche Blumensträuße kommen lassen. Die Arbeit der 43 Mütter, die in der Mensa weitgehend ehrenamtlich das Mittagessen des Caterers ausgeben, sei „gar nicht hoch genug einzuschätzen“, betonte er. Nach der Essenausgabe kann die Mensa von den Helferinnen und Helfern des Vereins „Die Verlässliche“ für die „Übermittagbetreuung“ genutzt werden.

In der Jugendarrestanstalt in Remscheid saß im Dezember 2009  ein 22 Jahre alter Mann aus dem Sauerland als Double eine Strafe ab für eine Tat, die er gar nicht begangen hat. Diese skurrile Geschichte hatte am 4. Dezember 2009 WDR Wuppertal in den regionalen Hörfunknachrichten gesendet. Der Mann hatte beim Antritt der zweiwöchigen Strafe keinen Personalausweis vorgezeigt. So kam nicht heraus, dass er einen anderen gleichaltrigen Mann „vertrat“. Erst als das Double für den gleichen Verurteilten später vor dem Amtsgericht in Brilon auftrat, wo dieser über eine Schlägerei mit Türstehern einer Großraumdisko hätte aussagen sollen, fiel einem Zeuge der Schwindel auf.

Diese städtischen Mietshäuser an der Borner Straße sollen im kommenden Jahr abgerissen werden. Foto:othar Kaiser Für die Bewohner der Einfamilienhäuser am Flugweg in Lennep waren die Mietshäuser Borner Straße 6 bis 24 (in der Verwaltung der Gewag) viele Jahre so etwas wie ein Lärmschutzwall. Der langgezogene Wohnblock hielt einen großen Teil des Verkehrslärms ab. Doch am 9. Dezember 2009 kündigte Gewag-Vorstand Hans-Jürgen Behrendt in der Sitzung der Bezirksvertretung Lennep den Abriss des Wohnblocks Borner Straße 6 bis 24: Abriss für 2010 an. Von den 38 Wohnungen stünden bereits 17 leer. Neuen Lärmschutz für die dahinter liegenden Häuser hatte er nicht in Aussicht und sprach beispielhaft von einer Tankstelle mit Waschplatz.
Der "Sparprozess wird uns allen Schweres abverlangen!", sagte Oberbürgermeisterin Beate Wilding in der Ratssitzung vom 10. Dezember 2009. „Wir laufen gleich einem Hamster im Laufrad. Wir strampeln, werden schwächer, doch können dem Schicksal nicht entrinnen!“ 18 Städte mit desaströser Finanzlage befänden sich inzwischen in einer „Vergeblichkeitsfalle“ reden zu wollen. Das erfordere einen Schulterschluss. Den gibt es auch heute. Ein Einsehen des Bundes leider nicht.

Als der Rat der Stadt am 10. Dezember 2009 die untere Alleestraße probeweise für den Fahrzeugverkehr freigab (für den Zeitraum vom 1. 2. bis 31. 7. 2010), stimmten lediglich die drei Ratsmitglieder der Linken – Fritz Beinersdorf,  Wolfgang luhm und Brigitte Neff–Wetzel – mit Nein. Dass 28 Anwohner am zuvor dem Seniorenbeirat ein Protestschreiben übergeben hatten und sich der Beirat mit neun zu drei Stimmen ebenfalls gegen den Autoverkehr ausgesprochen hatte, beeindruckte hatte die Ratsmehrheit nicht beeindruckt. Dabei war auch in einem Schreiben der Wiedenhof gGmbH, durch die Sprecherin der Allee-Residenz sowie von der Seniorenanlage „Unter den Weiden auf etwaige Behinderungen und mögliche Gefährdungen von Seniorinnen und Senioren hingewiesen worden.

Foto: Lothar Kaiser Vor zehn Jahren gab der „ Förderkreis Deutsches Werkzeugmuseum“ 3.000 Euro aus, damit aus einer "Räuberhöhle" ein Studienzimmer wurde – das „Arntz-Kabinett“ im Obergeschoss von Haus Cleff im Historischen Zentrum in Hasten. Um den Raum Doktoranten und Diplomanden für Studienzwecke zur Verfügung stellen zu können (davon war später nicht mehr die Rede), war er frisch gestrichenen und mit dunkel lasierten Holzregalen bestückt worden. In welcher Form die

Foto: Lothar Kaiser Eine Büste von Oberbürgermeister Willi Hartkopf wurde im Dezember 2009  in dem 2005 eröffneten Altenheim „Willi-Hartkopf-Haus“ in Bliedinghausen aufgestellt. Willi Hartkopf (geboren am 3.11.1920 in Duisburg) hatte am 28. Oktober 1968 Heinz Heinrichs als Oberbürgermeister der Stadt Remscheid ab. Dreimal wurde er wiedergewählt. Und als er 16. Oktober 1989 aus dem Rat ausschied, war er mit 21 Amtsjahren der am längsten amtierende Oberbürgermeister Nordrhein-Westfalens. Schwer demenzkrank lebte Willi Hartkopf, Ehrenbürger der Stadt, die letzten Jahre seines Lebens im

Die Remscheider Grünen wählten am 17. Dezember 2009 die Fraktionsgeschäftsführerin Jutta Velte einstimmig zur  Landtagskandidatin für die Landtagswahlen im Mai 2010. Vorausgegangen war eine Landesdelegiertenkonferenz, auf der sich Velte bei der Kandidatur um den Listenplatz 27 gegen weitere Bewerberinnen durchgesetzt hatte. „Wir Grünen stehen für eine Bildungspolitik, die nicht Ideologien, sondern Kinder mit ihren individuellen Begabungen und Stärken in den Mittelpunkt unserer Überlegungen stellen“, sagte Velte den Remscheider Parteimitgliedern und sprach von einer Lernkultur, in der ... individuelle Begabungen gefördert, Leistungen anerkannt und Gemeinschaft gelebt wird“. Die Schulpolitik gehörte später nicht gerade zu den Glanzlichtern der rot-grünen Landesregierung.

Foto: Lothar Kaiser Vor zehn Jahren waren an der Lüttringhauser Straße in Lennep die Ausmaße des neuen Gartencenters schon gut zu erkennen. Die Garten-Center Kremer GmbH aus Lennestadt beendete mit ihrem Um- und Neubau den  Dornröschenschlaf des früheren RWE-Betriebshofs. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Klee-Markt an der Rader Straße bereits dicht gemacht.

Zwei mit Sturmhauen maskierte Männer überfielen am 23. Dezember 2009  gegen 0.55 Uhr ein Internetcafé an der Blumenstraße, während ein Dritter draußen "Schmiere" stand, und verlangten von dem Cafébetreiber mit vorgehaltener Pistole und einem Messer die Herausgabe der Tageseinnahmen. Nach meiner Erinnerung wurde die Tat nie aufgeklärt.

Im neuen Jahr kann das ehemalige Möbelhaus vom Stein in Honsberg endlich abgerissen werden. Die Bewilligung des Regierungspräsidenten ist im Rathaus eingegangen. Foto: Lothar Kaiser Zum Jahreswechsel 2009/2010 gab es dann wenigstens für den Honsberg noch eine gute Nachricht: Die beiden seit langem leer stehenden Häuser an der Honsberger Straße (ehem. Möbelhaus vom Stein) würden im neuen Jahr endlich abgerissen werden, um einer Grünanlage Platz zu machen mit freiem Blick Richtung Blumental, kündigte am 31. Dezember 2009 der Düsseldorfer Regierungspräsident an, nachdem er lange gezögert hatte wegen der desaströsen Finanzlage der Stadt.

Was wird aus dem Sportplatz an der Neuenkamper Straße? „TV Jahn würde seinen Sportplatz gerne loswerden“, titelte der Waterbölles am 1. Dezember 2009. Da ahnte noch niemand, wie viele Schlagzeilen wegen dieses Sportplatzes in den Folgejahren auch der Ballspiel-Verein 1910 e.V. Remscheid (BV 10) und der RSV machen würden.

Enkeltrick stirbt trotz Sicherheitsberatung nicht aus

Remscheid bekommt 16 Seniorensicherheitsberater/innen“, titelte waterboelles.de am 29. September 2009. Mit Flyern, Plakaten und über die Medien hatte die Kreispolizeibehörde Wuppertal in Remscheid Seniorinnen und Senioren gesucht, die künftig als „Seniorensicherheitsberater“ das Kommissariat „Kriminalprävention / Opferschutz“ ehrenamtlich unterstützen wollten. „Senioren für Senioren“ so zusagen. Denn 13 hauptamtliche Berater im Kommissariat gegenüber 650.000 Menschen im bergischen Städtedreieck, das konnte nicht aufgehen. „Wir können einfach nicht alles alleine abdecken“, gestanden Polizeibeamte damals ein, als sie im Großen Sitzungsaal des Rauhauses die neun Frauen und sechs Männer vorstellten, die sich bis Ende November zu „Seniorensicherheitsberatern“ hatten ausbilden lassen wollten, um danach einen Teil der nachgefragten Aufklärungsarbeit der Polizei übernehmen zu können. „Die Kriminalstatistik für Remscheid ist zwar nicht beunruhigend bei nur 4,3 Prozent  Opfern von Straftaten älter als 60“, hieß es damals.  Gleichwohl hätten viele ältere Remscheider ein hohes Sicherheitsbedürfnis. Und da komme ein 75-Jähriger mit einem Gleichaltrigen sicher leichter ins Gespräch als mit einem jüngeren Berater.

Zwei Aussagen, die auch heute noch Gültigkeit haben. Seit nunmehr zehn Jahren besteht die Ehrenamtliche Seniorensicherheitsberatung Remscheid. Entstanden als Kooperationsprojekt der Stadt Remscheid, des Polizeipräsidiums Wuppertal und des Vereins Allianz für Sicherheit im Bergischen Land e.V. hat sie sich zu einem Beratungsangebot auf Augenhöhe mit und für Seniorinnen und Senioren in Remscheid entwickelt, das nicht mehr wegzudenken ist. Die Seniorensicherheitsberatung mit dem Schwerpunkt „Kriminalprävention“ und den Themen „Verkehrsunfallprävention“ und „Soziales Hilfenetz in unserer Stadt“ wird bestens angenommen und – so die Erfahrungen aus den Beratungen – stärkt die Sicherheit älterer Menschen erlebbar.

Neun Ehrenamtliche Seniorensicherheitsberaterinnen und Seniorensicherheitsberater sind seit Beginn an dabei, alle aus verschiedenen Berufen mit Lebenserfahrung und Sensibilität für die Belange von Seniorinnen und Senioren. Seit 2016 verstärkt das Team außerdem ein pensionierter Remscheider Polizist. Das zehnjährige Jubiläum nahmen Sozialdezernent Thomas Neuhaus und Polizeipräsident Markus Röhrl gestern zum Anlass, um sich bei den Seniorensicherheitsberater/innen Salvatore Zito, Dieter Jakobi, Gabriele Gusdorf, Bernd Schäfer, Annemarie Wegerhoff, Ursel Wieynk, Gudrun Strangfeld-Schmahl, Peter Dreibrodt und Özcan Gündogdu im Kleinen Sitzungssaal des Remscheider Rathauses mit Urkunden und Blumensträußen für verlässliches Engagement zu bedanken.

Der Polizeipräsident berichtete bei dieser Gelegenheit, dass der so genannte Enkeltrick leider nicht aussterbe, sondern in diesem Jahr auch in Remscheid wieder angewendet worden sei – sehr zum Schaden (bis zu 30.000 Euro) von Rentnerinnen und Rentnern. Das ändert allerdings nichts daran, dass Remscheid in Sachen Kriminalität nach wie vor nicht zu den problematischen Städten in NRW gehört, was Thomas Neuhaus natürlich gerne hervorhob.

Ehrenbürgerschaft für Beate Wilding und Fred Schulz

Im nichtöffentlichen Teil der gestrigen Ratssitzung hat der Rat der Stadt nach Informationen des Waterbölles mit der erforderlichen Zwei-Drittel-Mehrheit beschlossen, der früheren Oberbürgermeisterin Beate Wilding (SPD) und ihrem Vorgänger Fred Schulz (CDU) in Würdigung ihrer besonderen Verdienste um das Wohl der Stadt Remscheid das Ehrenbürgerrecht das Ehrenbürgerrecht der Stadt Remscheid zu verleihen. Beide wurden noch am Abend von dem Beschluss in Kenntnis gesetzt und sollen sich überrascht und gerührt gezeigt haben. „Die Verleihung der Ehrenbürgerschaft findet in einem Festakt statt, zu dem nach Terminfestsetzung eingeladen wird“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Remscheid.

Angesichts der Tatsache, dass der frühere Oberbürgermeister Reinhard Ulbrich (SPD) sich aus der (sport-)politischen Arbeit noch nicht zurückgezogen hat und  als Vorsitzender des Sportbundes Remscheid und in der von ihm gegründeten „Denkerschmette“ weiterhin rührig ist, war seine Ehrenbürgerschaft gestern (noch) kein Thema.

Nach 1946 hat der Rat der Stadt Remscheid bisher vier Persönlichkeiten das Ehrenbürgerrecht verliehen. Es handelt sich hier um die Wiederverleihung des Ehrenbürgerrechts an Oberbürgermeister a. D. Dr. Walther Hartmann (1873-1964) im Jahre 1953. Am 16. Dezember 1995 wurde Alt-Oberbürgermeister Willi Hartkopf (1920-2004) das Ehrenbürgerrecht verliehen. Am 19. Juni 2000 beschloss der Rat der Stadt Remscheid die Verleihung des Ehrenbürgerrechts an Alt-Oberbürgermeister Peter Wolf (1923-2000). Zuletzt wurde das Ehrenbürgerrecht Staatsminister a. D. Gerd Ludwig Karl Ernst Lemmer aufgrund des Beschlusses des Rates der Stadt Remscheid vom 13. Dezember 2007 verliehen.

Zum Beschluss des Rates den beiden ehemaligen Oberbürgermeistern Fred Schulz und Beate Wilding die Ehrenbürgerrechte zu verleihen erklärt, Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender der SPD: „„Es erfüllt meine Fraktion und mich mit Stolz, dass unsere ehemalige Oberbürgermeisterin Beate Wilding diese Würdigung zu Teil wird. Ihr Einsatz für unsere Stadt, das Gespür für die Menschen hat ihr stets viele Sympathien entgegengebracht. Beate sprach mit den Menschen auf Augenhöhe und hatte stets ein offenes Ohr. Bei zahlreichen Gesprächen und Begegnungen durfte ich Beate erleben und begleiten. Hier habe ich selber nicht nur unglaublich viel gelernt, sondern auch direkt erlebt, wie sie auf unterschiedlichste Menschen zuging. Sie sprach die Menschen direkt an und überwand so manche Hürde. Nachdem sie erste Oberbürgermeisterin unserer Stadt war, wird sie nun auch erste Ehrenbürgerin in der Geschichte Remscheids. Das ist eine wunderbare Anerkennung für die vielen starken, und engagierten Frauen, die sich in unserer Stadt einbringen, Gewerkschaften vorstehen, Unternehmen lenken oder Behörden leiten.
Zugleich gratulieren wir Herrn Fred Schulz ganz herzlich zu dieser besonderen Würdigung. Meine Fraktion und ich schätzten die gute Zusammenarbeit während seiner Amtszeit. Für mich selbst war er der erste Oberbürgermeister, dem ich in meiner ersten Wahlperiode im Rat begegnen durfte, der mir daher natürlich in ganz besonderer Erinnerung ist.“

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Neuer Besitzer bietet LEG-Wohnungen zum Kauf an

Schriftlich seien Mieter von LEG-Wohnungen im Stadtteil Hasenberg von   einem Besitzerwechsel und dem Angebot informiert worden, ihre Wohnung zu kaufen, sagte in der gestrigen Ratssitzung Jürgen Kucharczyk (SPD). Und Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz war darüber nicht überrascht. Denn ihn hatte das Thema bereits ebenfalls erreicht. Daraufhin habe er sich mit der LEG in Verbindung gesetzt, berichtete er, und erfahren, dass es sich um einen seriösen Unternehmer handele. Mit dem sei bereits ein Gesprächstermin für das neue Jahr vereinbart. „Über die Art der Kommunikation des Eigentümerwechsels bin ich allerdings ausgesprochen unglücklich“, räumte der OB ein. Und der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf äußerte Verständnis für die Sorgen der Mieter. Jürgen Kucharczyk verwies darauf, nach seinen Informationen handele es sich um eine Transaktion von „nicht unerheblichen Umfang“, nicht nur auf den Hasenberg bezogen, sondern auch auf Klausen. „Diese Mieter sollten nicht verunsichert werden!“, betonte Mast-Weisz.

Und wie kann die Stadt darauf reagieren? Die Frage scheint sich der Verwaltungsvorstand bereits gestellt haben. Denn in der Ratssitzung deutete der Technische Beigeordnete Peter Heinze an, denkbar seinen eine „Milieu-Schutzsatzung“, um sozialen Missständen vorzubeugen,  und eine „Vorverkaufssatzung“ (nach dem Beispiel der Stadt Münster).

Knöllchen statt Lärmminderung durch Grüne Welle

Nächtliche Tempo-Kontrollen auf der Freiheitstraße“, kündigte am 22. August eine Pressemitteilung der Stadt Remscheid an. Denn Daten eines Seitenradars hätten ergeben, dass sich viele Autofahrer nicht an die die maximale Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern halten, die aus Lärmschutzgründen seit dem 7. März von 22 bis 6 Uhr zwischen Amtsgericht und Willy-Brandt-Platz gilt. Der gemessene Spitzenwert hatte Ich habe außerdem gesagt, dass eine frühere Geschwindigkeitsmessung hatte bei 107 km/h gelegen. Jürgen Beckmann, Leiter des Fachdienstes Bürger, Sicherheit und Ordnung, dazu am Dienstag in der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheid in seiner Antwort auf eine Anfrage der CDU: „Der Einsatz einer geliehenen halbstationären Anlage ergab in dem Zeitraum 10. September bis 7. Oktober insgesamt 3.057 Geschwindigkeitsüberschreitungen, wobei bisher 2.637 Bußgelderfahren eingeleitet wurden!“ Im Rahmen der laufenden Ausschreibung für eine solche Messanlage ende die Zuschlags- und Bindefrist im Januar, so dass mit dem Einsatz der neuen Anlage, abhängig von der Lieferzeit, im 1. oder 2. Quartal 2020 zu rechnen sei.

Beckmann erinnerte daran, dass die Stadt Remscheid nach der EU-Umgebungslärmrichtlinie verpflichtet sei, die gesundheitsschädlichen Auswirkungen und Belästigungen von/durch Umgebungslärm möglichst zu verhindern. Deshalb sei der Lärmaktionsplan aufgestellt worden, der die besonders lärmintensiven Bereiche identifiziere und Maßnahmen zur Lärmminderung festlege. Als eine Sofortmaßnahme zur Lärmminderung auf der Freiheitstraße habe die Politik die nächtliche Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h beschlossen.

Lärmmessungen als Nachweisverfahren seien äußerst aufwendig und kostenintensiv, wenn sie repräsentativ und mit den gesetzlich vorgeschriebenen Berechnungen vergleichbar sein sollen, fuhr Beckmann fort. Insofern hätten bisher vor Ort keine Lärmmessungen stattgefunden. Doch aus der Fachliteratur (Umweltbundesamt) und Studien in verschiedenen Städten, wie z.B. Berlin, ergebe sich, dass „mit Kontrolle der Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit sowie einer entsprechenden Schaltung der Lichtsignalanlagen (‚grüne Welle‘ bei 30 km/h)  der Nachweis eines geringeren Lärmpegels über niedrigere Rollgeräusche der Fahrzeuge geführt werden könne.

Tatsächlich aber kann die Stadt Remscheid eine ‚Grüne Welle“ bei 30 km/h noch immer nicht garantieren. Das liege an Soft- und Hardwareprobleme bei der Lichtsignalsteuerung, so Beckmann. „Folglich mussten wir die neuen Nachtprogramme deaktivieren. Die TBR arbeiten gemeinsam mit einer Fachfirma mit Hochdruck an der Behebung des Problems!“ Mit anderen Worten: Keine „Grüne Welle“ in der Nacht  bedeutet Abbremsen, Anhalten und Weiterfahren vor den Ampeln. Mit den jeweiligen Verkehrsgeräuschen! Da hilft auch kein schriftlicher Lärmaktionsplan. Dessen einziges Ergebnis bleiben die Einnahmen aus dem Bußgeldverfahren wegen zu hoher Geschwindigkeit. „Damit wird die Stadt gegenüber dem lärmgeprüften Anwohnern unglaubwürdig“, kritisierte Fritz Beinersdorf von den Linken. Und Alexander Ernst (W.i.R.) forderte, die Verwaltung möge „alles auf null stellen“, bis das Softwareproblem gelöst sei. Das aber beschloss die Bezirksvertretung nicht.

Es gibt viel zu tun – wenn's mit dem Geld stimmt

Verschiedene „Sofortmaßnahmen“ sollen die Trasse des Werkzeugs für Spaziergänger und Radfahrer attraktiver machen. Hierfür belaufen sich die Kosten auf ca. 74.000 €. Aber „Eine Gesamtfinanzierung aller Maßnahmen ist derzeit nicht gesichert. Die Darstellung der Finanzierung der Maßnahmen erfolgt in einem weiteren Schritt“, heißt es in der Mitteilung, die die Verwaltung vorgestern den Mitgliedern der Bezirksvertretung Alt-Remscheid (BV) vorlegte, die im Neuen Lindenhof tagte. Es werde noch geprüft, ob die Mittel für „schöne Stadtteile“ aus dem Programm der BV herangezogen werden können. Die Optimierung des kombinierten Fuß-Radweges werde zu einer besseren Nutzung und Akzeptanz alternativer Fortbewegungsmittel beitragen und sei daher aus Klimaschutzgründen befürworten, ergänzte das Umweltamt die Vorlage, die Antwort auf eine Anfrage der SPD.

Die Trasse des Werkzeugs war als eine wichtige Ost-West-Verbindung für Fußgänger und Radfahrer im Zuge der Regionalen 2006 entstanden. Die Zweckbindungsfrist der erhaltenen Fördermittel läuft noch ca. zehn Jahre. Sämtliche Umplanungen und Änderungen bedürfen der Zustimmung des Fördergebers. Änderungen an der Trasse des Werkzeugs könnten deshalb unter Umständen das Urheberrecht tangieren. Bevor es zu Ausführungen kommt, bedarf es einer juristischen Prüfung. Das gilt insbesondere für die so genannten „Vulkane“ an der Trasse oberhalb der Alexanderstraße.  Für haben  sich für Radfahrer als Verkehrshindernis herausgestellt und mehrfach Stürze verursacht. De Verwaltung möchte sie deshalb gerne entfernen und die Fläche als Rad- / Gehweg wiederherstellen lassen. Veranschlagte Kosten: 40.000 Euro. Anstelle der Vulkane könnten Werkzeug-Symbole in den Asphalt eingeprägt werden, so  Christina Kutschaty, Leiterin des  Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung. Die vorhandenen Schablonen seien bereits an anderer Stelle der Werkzeugtrasse genutzt worden.

Die Reinigung der Trasse kostet die Stadt pro Jahr rund 41,000 Euro, ca. 30.000 € für die Grünpflege und ca. 11.000 € für die Reinigung. Eine Kleinkehrmaschine befährt die Trasse zweimal Monat. Die 16 Abfallbehälter werden einmal pro Woche geleert. Zweimal pro Jahr erfolgt zur Vermeidung von "Tunnelbildung" ein Rückschnitt der Pflanzen, die vom Trassenrand aus auf den Weg drängen (im Wesentlichen Brombeeren und Japanknöterich), ebenso oft wird das Bankett gemäht, viermal im Jahr die Freiflächen der Trasse. Hinzu kommen im Bedarfsfall Reparaturen Bänke und Papierkörbe. Für die Grün- und Gehölzbestände, insbesondere für den Baumbestand, bestehe Verkehrssicherungspflicht, betont die Verwaltung. Das verlange die Beseitigung abgestorbener, bruch- oder standsicherheitsgefährdeten Bäume. Interessant in diesem Zusammenhang die Information der Stadt, dass zur Regionale 2006 ein Pflegekonzept für die Werkzeugtrasse nicht gefördert und „mutmaßlich auch nicht erarbeitet“ worden sei. Die Pflege- und Unterhaltungsarbeiten finden sich alljährlich im Etat der Technischen Betriebe wieder: „Für die Unterhaltung der Bäume und der Grünflächen an der Werkzeugtrasse standen nach der Fertigstellung der Trasse keine weiteren zusätzlichen Mittel bereit. Dies erklärt die in den vergangenen Jahren aufgelaufenen Pflegerückstände (z.B. auch noch der heute fehlende Freischnitt der Aussichtspunkte)“, berichtete die Verwaltung in der BV-Sitzung.

Sofortmaßnahmen für den St. Nimmerleinstag?

Die Trasse des Werkzeugs war in diesem Jahr mehrfach Thema in der BV Alt-Remscheid und in Gesprächsrunden mit der Stadtspitze bzw.  mit Museumsleiter  Dr. Andreas Wallbrecht und Michael Schwertfeger, Vorsitzender des Förderkreises des Deutschen Werkzeugmuseums. Bezirksbürgermeister Otto Mähler erinnerte am Dienstag daran: „Wir waren auf einem guten Weg, Mittel aus der Heimatförderung in Anspruch zu nehmen um schnellstens Verbesserungsmaßnahmen in die Wege zu leiten. Hierzu hatte Dr. Wallbrecht Pläne erarbeitet, wie man auch durch Sponsoring der heimischen Industrie den Eingangsbereich zur Trasse / Hasten durch Werkzeuge gestalten könnte. Die Gelder aus der ‚Heimatförderung‘ sollten von Herrn Schwertfeger beantragt werden. Und?? Alles nichts, weshalb auch immer!!! vielleicht war dies nicht gewünscht?“

Fragen hatte Mähler auch zu den von der Verwaltung aufgezählten Sofortmaßnahmen: „Warum sind die Hastener Vereine nicht eingebunden Warum keine zeitlichen Angaben zu den einzelnen Maßnahmen? Ich fürchte, das wird alles bis zum St. Nimmerleinstag geschoben!“ (Christina Kutschaty: „Uns fehlt ein Objektplaner für den Radwegeausbau!“)

Für den 22.  Januar 2020, 16.30  – 17.30 Uhr, kündigte der Bezirksbürgermeister eine Bürgersprechstunde im Werkzeugmuseum an, um den Hastener Vereine, aber auch Bürger und Bürgerinnen Gelegenheit zu geben, Stellen der Trasse zu benennen, die verbessert werden müssten ( E-Mail otto.maehler@t-online.de">otto.maehler@t-online.de, Tel. RS 291800 bzw. 0160/96823113)

Zur den von Christina Kutschaty vorgestellten Sofortmaßnahmen gehören:

Die Instandsetzung von abgefahrenen Markierungen: Sechs Querungen sind zu erneuern; Zweitbedarf insgesamt ca. 48 Stunden, Kosten ca. 2.500 Euro. Allerdings könnten die als Markierung auf der Trasse an einigen Stellen vorhandenen Schriften (Hinweise) k nicht erneuert werden.

Installation einer Zaunanlage: Im Bereich des Spielplatzes an der Straße Bremen existiert eine 40 Meter lange Schutzplanke als Absturzsicherung für Fahrzeuge von der alten Ladestraße (der jetzigen Werkzeugtrasse) zur Straße Bremen. Das reiche jedoch für einen benutzungspflichtigen Rad- / Gehweg als Sicherung nicht aus. Fazit: „Vor der Schutzplanke muss ein 1,30 Meter hoher und 40 Meter langer Zaun errichtet werden. Die Kosten: ca. 4.500 Euro. Aus optischen Gründen soll der neue Zaun mit einer Rankpflanze bepflanzt werden.

Neues Fußgängersinnbild an der Schüttendelle: Die Verwaltung möchte dem Vorschlag folgen, an der Fußgängerampel Schüttendelle das vorhandene Sinnbild („Ampelmännchen“) durch ein Arntz-Piktogramm, besser passend zum Thema „Werkzeugtrasse“. Kosten: ca.2.500,- Euro. Das der vorhandenen ostdeutschen Ampelmännchen ließe sich an einer anderen Fußgänger-Ampel verwenden.  

Ersatz des reparaturbedürftigen Drain-Asphalts an der Stockder Straße: Die TBR schlagen die Entwässerung des Regenwassers über die Böschung vor. Kosten der Deckenerneuerung zwischen Stockder Straße und Taubenstraße: ca. 25.000 Euro.

Die Stadtplanerin nannte am Dienstag im Zusammenhang mit der Werkzeugtrasse diverse Planungsaufgaben auch verteilt auf verschiedene Streckenabschnitte:

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Im März wird in Remscheid der 9. Jugendrat gewählt

Vom 9. Bis 13. März 2020 haben in Remscheid 4.369 wahlberechtigte Jugendliche die Möglichkeit, sich an der nächsten Jugendratswahl zu beteiligen. Als 2004 die erste Wahl dieses städtischen Beirats anstand, zählt Geschäftsführer Gerd Dietrich-Wingender 75 Kandidatinnen und Kandidaten. 2006 waren es 54 und 2018  noch 30. „Aber auch das war bei 15 Sitzen im Jugendrat noch eine echte Wahl“, so der Geschäftsführer gestern auf einer Pressekonferenz im Rathaus, an der auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, Sozialdezernent Thomas Neuhaus und Egbert Willecke, Fachdienstleiter Jugend, teilnahm. Sie stellten gemeinsam mit den scheidenden Jugendratsmitgliedern Jakub Arslan (Vorsitzender), Francesco Lo Pinto (stellv. Vorsitzender)  Elisabeth Luckhaus und Jeanne-Sophie Mortazawi die Wahlkampagne, die Jugendliche zur Kandidatur animieren soll. „Mein Gefühl sagt mir: In den Schulen ist das Interesse am Jugendrat wieder gestiegen“, zeigte sich Dietrich-Wingender zuversichtlich. Das dürfte auch an der internationalen Klimaschutz-Initiative „Fridays for Future“ liegen, die auch an den weiterführenden Schulen in Remscheid viele Anhänger/innen hat. 

„Wenn du am 9. März 2020  zwischen 14 und 17 Jahre alt bist, auch der Meinung bist, dass man einfach mal MACHEN muss, dann gib deine Bewerbung als Kandidat/in für die Wahl zum 17. Januar 2020 im Sekretariat deiner Schule ab oder bis zum 24. Januar 2020 in der Geschäftsstelle des Jugendrates, Haddenbacher Str. 38-42, 42855 Remscheid“, steht auf den Faltblättern, die die Stadt Remscheid derzeit in den weiterführenden und berufsbildenden Schulen verteilt. Hinzu kommt ein Brief an die „lieben Wahlberechtigten“, unterschrieben vom Oberbürgermeister und dem Jugendratsvorsitzenden. Zitat: „ Du ... kannst sowohl wählen, als auch für einen Sitz im Jugendrat kandidieren, wenn du ... seit mindestens 9. Dezember 2019 in Remscheid beim Einwohnermeldeamt gemeldet bist. Die Politiker/innen und die Mitarbeiter/innen der Stadt Remscheid legen großen Wert auf deine Meinung, deine Erfahrung und deine Anregungen, was für Kinder und Jugendliche in Remscheid wichtig und richtig ist, denn ihr seid die Experten dafür! Als Mitglied des Jugendrates kannst du deine Meinung und Anregungen direkt an der richtigen Stelle loswerden und damit uns Erwachsenen nahebringen, was die Bedürfnisse und Wünsche der Kinder und Jugendlichen in Remscheid sind.“

Aus dem Aufruf zur Jugendratswahl im März 2020.Der Geschäftsführer des Jugendrates, Gerd Dietrich-Wingender (Tel. RS 16-2780, E-Mail jugendrat@remscheid.de) wird die Kandidatinnen und Kandidaten während der Wahl beraten und begleiten – und natürlich, wie in den vergangenen Jahren auch –den Jugendrat während seiner Amtszeit beraten und begleiten. Auch er beteiligt sich an der gestern gestarteten Wahlkampagne, indem er auf wichtige Termine hinweist: „Bis zum 17. Januar 2020 kannst Du Deine Bewerbung im Sekretariat Deiner Schule abgeben. Ich sammele sie am Montag darauf dann an den Schulen ein.
Bis zum 24. Januar 2020, 14 Uhr, muss Deine Bewerbung Tag bei mir in der Geschäftsstelle sein. Danach bekommst Du Post von mir, ob Du zur Wahl zugelassen wirst und eine Einladung zum Fotoshooting für das Wahlplakat, das am 13. Februar 2020 ab 17 Uhr in der Kraftstation, Honsberger Str. 2, stattfinden wird. Dies ist für alle Kandidat/innen kostenlos! Spätestens da lernen wir uns kennen.
Am 29. Februar 2020 in der Zeit von 11 bis 17 Uhr wird es, ebenfalls in der Kraftstation, ein Kandidatencoaching geben, bei dem wir mit Dir erarbeiten, wie du Werbung für Dich machen kannst. Darüber hinaus unterstützen wir Dich bei der Bekanntmachung Deiner Person und der Dinge, für die Du Dich einsetzen möchtest, indem wir Dir die Möglichkeit geben auf der Internetseite des Jugendrates (www.jugendrat-remscheid.de ) eine Art Steckbrief zu veröffentlichen. Auch Instagram solltest Du für Deine Wahlwerbung nutzen. Benutze dabei bitte folgenden Hashtag: #jugendratremscheid.
Wenn Du nicht in Remscheid zur Schule gehst, aber trotzdem wählen kannst, werden wir am Abend des 11. März zwischen 17 Uhr und 20 Uhr im Alleecenter auf der Aktionsfläche einen Stand zum Wählen haben.
Am 13. März um 19 Uhr werden die vorläufigen Ergebnisse der Wahl in der Gelben Villa, Eberhardstr. 29, öffentlich bekannt gegeben.
Vom 24. bis zum 26. April 2020 wird für den neuen Jugedndrat ein Seminar im Jugendgästehaus Münster stattfinden, bei dem sie die Geschäftsführung und sich gegenseitig kennen lernen können. Dort erklären wir Euch, wie der Jugendrat arbeitet und geben Euch „Handwerkszeug“ mit auf den Weg. Außerdem wird über Eure Schwerpunktthemen und die Projektgruppen nachgedacht.

Am 29. April 2020 wird die erste Sitzung des Jugendrates sein und der Vorstand gewählt. Ich freue mich auf Deine Bewerbung!“ (Übrigens: Wer Interesse hat, in die Arbeit des Jugendrates unverbindlich hinein zu schnuppern, dann an den letzten beiden Sitzungen des Jugendrates im Januar und Februar teilnehmen.)

Dass die Zeit im Jugendrat nicht nur viel Spaß gemacht, sondern auch zu wichtigen Erfahrungen und größerer Selbstsicherheit geführt hat, betonten gestern alle vier Mitglieder des scheidenden Jugendrates. Zitate: „Den Jugendrat kann ich jüngeren Schülerinnen und Schülern nur wärmsten aus Herz legen!“ – „Eine Riesen-Erfahrung!“ – „Ich bin froh, dass ich damals kandidiert habe!“– „Eine schöne Gemeinschaft!“ – „Man kann hier mit jedem über alles reden und wird ernst genommen!“ – „Coole Seminare!“ – „Meine Schüchternheit ist verschwunden!“

Poller vor Containern sollen Gehwegplatten schonen

Weil durch auffahrende Fahrzeuge die Bürgersteigplatten wiederholt zu Bruch gegangen seien (dafür sprechen die verschiedenfarbigen Platten auf dem Weg), haben die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) vor den Glas-, Papier- und Textilcontainern an der unteren Fichtenstraße, Ecke Ulmenstraße, in der vergangenen Woche Unebenheiten im Plattenbelag beseitigt und sodann 13 niedrige Betonpoller als Barrieren aufgesetzt. Abgesperrt wurde damit auch eine Fläche (rechts im Bild), die Hundebesitzer vor ihrem Waldsparziergang bislang gerne als Parkplatz genutzt haben. Das wird durch zwei Poller (aus dem gleichen Grunde: Plattenbruch) jetzt verhindert.

Die Fahrzeuge, die bisher vorschriftswidrig (aber ohne Ahndung) zur einen Hälfte auf der Fahrbahn und zur anderen auf dem Bürgersteig abgestellt wurden, um Glas, Papier etc. entladen zu können, behinderten den fließenden Verkehr nur selten. Künftig muss der talwärts fließende Verkehr bei Gegenverkehr generell halten, weil für drei Fahrzeuge nebeneinander auf der Straße kaum genug Platz ist. Nach Auskunft der TBR ist nicht ausgeschlossen, dass im Frühjahr der Bürgersteig im Bereich der Container noch einmal grundlegender repariert wird; das hänge von der Höhe des Frostschaden 2019/2020 ab und den vorhandenen Etatmitteln. An der Tatsache, dass Fahrzeuge nur dort halbseitig aus Gehwegen abgestellt werden dürften, wo dies ausdrücklich erlaubt sei, werde das aber nichts ändern. Ein wiederverwendbarer Poller kostet die TBR 150 Euro (macht in diesem Fall 1950 Euro), ein Quadratmeter Bürgersteigreparatur 200 Euro.Die Poller-Variante ist somit die preiswertere. Zumal deren Zahl an der Fichtenstraße ausgedünnt werden könnte, so TBR-Abteilungsleiter Gerald Hein, "wenn sich alles eingespielt hat".

Übrigens, was links im Bild, hinter dem letzten Poller, auf den ersten Blick wie ein olivgrün gestrichener „Blitzer“ aussieht, sind zwei Verkehrsschilder, die wegen einer dichten Moosschicht unleserlich geworden sind. Aber um sie zu reinigen, fehlte den Männern, die die Poller aufstellten, ganz gewiss ein Auftrag. Denn dafür ist die TBR-Verkehrstechnik zuständig.

Strenge Sicherheitskontrolle für alle 85 Linienbusse

Genau wird sich wohl nicht mehr ermitteln lassen, warum am Samstag ein Gelenkbus der Stadtwerke Remscheid in Flammen aufging und völlig ausbrannte. Denn nach dem die Flammen gelöscht waren, war der 18 Meter lange Bus nur noch ein verkohltes Stahlgerippe. „Fest steht: Zuerst hat es im Motorraum gequalmt“, berichtete Klaus Zehrtner, Abteilungsleiter und Pressesprecher der EWR GmbH,heute dem Waterbölles. „Wir gehen von  einem Defekt im Motor aus!“ Der Fahrer des 2004 in Betrieb genommenen Busses der Linie 654  war um 8 Uhr bereits seit zwei Stunden auf Tour, als er der Leitstelle Probleme mit dem Druckluftsystem des Busses meldete und einen Ersatzbus anforderte. Da hatte er seine Fahrt vom Burger Bahnhof in Richtung Klausen bereits unterbrochen und an der Bushaltestelle Schimmelbuschweg an der Reinshagener Straße angehalten, so Zehrtner. Fünf Minuten später stoppte vor dem Bus ein Pkw-Fahrer und sagte dem Busfahrer, er habe im Vorbeifahren Qualm aus dem Heck des Busses aufsteigen sehen. Daraufhin Ließ der Busfahrer seine drei Fahrgäste aussteigen und ging auch selbst ins Freie. Kurze Zeit später schlugen aus dem Motorraum des Busses die ersten Flammen, und dann ging alles sehr schnell und binnen weniger Minuten stand der Bus „in Vollbrand“, so die Feuerwehr später, die mit 46 Feuerwehrleuten in 13 Fahrzeugen vor Ort ist.  Ein Glück also, dass der Linienbus nur spärlich besetzt war, als er in Brand geriet. Der Busfahrer erlitt einen Schock und kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus.

Bei der Feuerwehr ging der Alarm um 8.21 Uhr ein. Sie evakuierte das Wohngebäude, auf dessen Fassade die Flammen bereits im Eingangsbereich übergriffen hatten. Die Fassade wurde von der Feuerwehr vorsorglich mittels Motorsäge  an einigen Stellen geöffnet, um kleinere Glutnester ablöschen zu können.

Aus dem Tank des Busses liefen größere Mengen Dieselkraftstoff aus, teilweise auch in die Kanalisation. Und weil der Regenwasserkanal direkt in den Tyroler Bach mündet, wurden im Verlauf des Baches mehrere Ölsperren gesetzt. Den größten Teil des verunreinigten Wasser in sei in einem Stauschacht des Baches aufgefangen und anschließend abgepumpt worden, berichtete die Feuerwehr schon am Samstag. An der Einsatzstelle konnte mit mehreren Pumpen ca. 700 Liter verunreinigtes Wasser aufgesaugt und in Auffangbehältern gesammelt werden.

Der ausgebrannte Gelenkbus war einer von fünf, die die Stadtwerke im Jahre 2004 gekauft hatten. Sie sollten im kommenden Jahr ausgemustert werden. Das gilt weiterhin für die nun verbliebenen  vier. Insgesamt zählt der Fuhrpark der Stadtwerke Remscheid jetzt 63 Solo-Busse, zumeist mit Dieselmotor, und 22 Gelenkbusse. Sie alle werden täglich beim Betanken in technischer Hinsicht im Augenschein genommen  und alle sechs Wochen genauer überprüft, wie Klaus Zehrtner berichtete. „Für all unsere Busse– sie sind im Durchschnitt neun Jahre alt – haben wir jetzt eine zusätzliche strenge Sicherheitskontrolle veranlasst!“

Linienbus brannte lichterloh, Diesel floss in Bach

Heute um 8.21 Uhr wurde die Feuerwehr Remscheid alarmiert, dass in Reinshagen ein Gliederbus der Stadtwerke in hellen Flammen stehe und das Feuer auf ein Wohngebäude überzugreifen drohe. Bei Eintreffen des ersten Rettungswagens hatten alle Fahrgäste den Bus bereits verlassen. Die Feuerwehrleute evakuierten das vom Brand bedrohte Wohngebäude. Der Busfahrer wurde zur weiteren Abklärung in die Sana-Klinik transportiert. Zur Brandbekämpfung setzte die Feuerwehe drei C-Rohre und ein Schaumrohr ein. Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohngebäude konnte verhindert werden, allerdings wurden durch den Brand Teile der Fassade und mehrere Fenster beschädigt. Die Fassade wurde vorsorglich mittels Motorsäge geöffnet, um kleinere Glutnester ablöschen zu können.

Aus dem Tank des Busses waren größere Mengen Dieselkraftstoff ausgelaufen, teilweise auch in die Kanalisation. Der ausgelaufene Kraftstoff wurde zwar mittels Bindemittel eingedämmt, und alle Kanaleinläufe wurden verschlossen, eine Verschmutzung des Regenwasserkanals durch Dieselkraftstoff und kontaminiertes Löschwasser konnte aber nicht verhindert werden. Weil der Regenwasserkanal direkt in den Tyroler Bach mündet, wurden im Verlauf des Baches mehrere Ölsperren gesetzt. Zusätzlich konnte ein Großteil des verunreinigten Wasser in einem Stauschacht des Baches aufgefangen und anschließend abgepumpt werden. An der Einsatzstelle konnte mit mehreren Pumpen ca. 700 Liter verunreinigtes Wasser aufgesaugt und in Auffangbehältern gesammelt werden. Ein Kran setzte den ausgebrannten Bus zum Abtransport auf einen Tieflader.

Um 16:16 Uhr kam es erneut zu einem Brandeinsatz. Am Johannisberg war auf dem Gelände einer Autowerkstatt ein in Brand geraten. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Pkw im Vollbrand; er konnte mittels C-Rohr gelöscht werden.

Statt Weihnachtsbasar diesmal Weihnachtstreff

Pressemitteilung der Lebenshilfe Remscheid e.V.

Weil die Werkstatt am Thüringsberg in diesem Jahr umgebaut wird, kann der traditionelle Weihnachtsbasar der Lebenshilfe Remscheid e.V. am zweiten Adventssonntag leider nicht stattfinden. Die Weihnachtsvorfreude lässt sich die Lebenshilfe davon aber nicht trüben und wird stattdessen zum ersten Mal am Lenneper Weihnachtstreff auf dem Alter Markt vom 12. bis 15. Dezember 2019 teilnehmen mit Grünkohl, heißen Getränken und einer kleinen Auswahl handgemachter Produkte. Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer freuen sich auf viele Besucher am Stand. (Beate Raffelsieper)

Bei Konflikten am Arbeitsplatz hilft keine Brechstange

Mit der Einsetzung eines Betrieblichen Gesundheitsmanagements verfolgt die Stadt Remscheid das Ziel, die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu erhalten oder wiederherzustellen. Dabei kommt neben den körperlichen auch den psychischen Arbeitsbedingungen eine hohe Bedeutung zu: Nicht gelöste Konflikte und destruktive Konfliktlösungen zwischen Beschäftigten gleicher oder unterschiedlicher Hierarchieebenen mindern auf Dauer die Effektivität und Qualität von Arbeitsleistungen und beeinträchtigen die physische und psychische Gesundheit der Beschäftigten.

Dienststelle und Personalrat gehen davon aus, dass betriebliche Konflikte nicht eskalieren müssen, sondern kollegiale Lösungswege offen stehen, um weitergehende Konsequenzen zu vermeiden. Dienststelle und Personalrat setzen sich dafür ein, dass eine möglichst frühzeitige Konfliktberatung in der Verwaltung ermöglicht wird. (...) Der Einsatz von Konfliktberaterinnen und -beratern entbindet die Führungskräfte nicht von ihrer Verantwortung, Konflikte wahrzunehmen und eine Lösung anzustreben.“

(aus der Dienstvereinbarung zur Stellung der Konfliktberater/innen in der Stadtverwaltung Remscheid zwischen der Stadtverwaltung Remscheid, vertreten durch den Oberbürgermeister, und dem Personalrat, vertreten durch den Personalratsvorsitzenden, vom 28. Mai 2015)

Im Rahmen des im Jahr 2004 eingeführten Betriebliche Gesundheitsmanagements steht  seit Oktober 2009 ein Team von sechs Konfliktberaterinnen und Konfliktberatern unterstützend bei Konfliktlösungen für die Kolleginnen und Kollegen der Stadtverwaltung Remscheid zur Verfügung.

Es gibt Jahre, da herrscht in der Stadtverwaltung Remscheid Friede, Freude, Eierkuchen. Und es gibt andere, da brodelt es unterschwellig, gibt es zwischen einzelnen Mitarbeitenden – aus welchen Gründen auch immer – soziale Konflikte, die am besten schnell gelöst werden, damit sie sich nicht hochschaukeln und eines Tages womöglich noch vor einem Arbeitsgericht landen. Solche Jahre mit hohem Beratungsbedarf in 30 bis 40 Fällen hat Helga Tolle in den vergangenen zehn Jahren schon erlebt. Nicht als Dipl.-Psychologin der Psychologischen Beratungsstelle der Stadt, sondern als Koordinatorin der Teams von Konfliktberaterinnen und -berater, über das die Stadt seit 2009 verfügt.

Als das Land NRW und die EU das Projekt „Konfliktberatung am Arbeitsplatz“ ins Leben riefen, gehörte die Stadt Remscheid zu den Kommunen, die die Chance erkannten, mit Hilfe geschulter Mitarbeiter/innen für eine bessere Kommunikation und damit für ein besseres Betriebsklima sorgen zu können. Und tatsächlich zeigte sich schnell, wie hilfreich es sein kann, wenn sich ein Kollege oder eine Kollegin aus einer anderen Abteilung unvoreingenommen sozialer Probleme annimmt. Die erscheinen in einer Kernverwaltung wie der der der Stadt Remscheid mit 1.500 Beschäftigten, Beamte und Angestellte, unvermeidbar. Da „knirscht“ es dann auch mal heftig unter Kollegen – nicht aus fachlichen Gründen, sondern weil es „menschelt“, weil sich beispielsweise der eine ungerecht behandelt fühlt und der andere das so gar nicht nachvollziehen will.

Die ersten Konfliktberater im Remscheider Rathaus schulte 1099 der Wirtschaftsmediator Hans Peter Hüsch aus Wolfratshausen. Einige Jahre später war ein Auffrischungsseminar fällig, und nachdem die Zahl der Konfliktberater/innen durch Pensionierung oder Fluktuation gesunken war, folgte jetzt mit neuen engagierten Kräften das zweite Einschulungsseminar. Es endete gestern mit der Übergabe von Urkunden durch Oberbürgermeister Burkard Mast-Weisz an Roland Wegmann, Susanne Smolka, Manuela Dücking, Gitta Dicke, Katrin Eutin und Alexandra Kriems (verhindert). Damit stehen in der Stadtverwaltung wieder elf Konfliktberater bereit.

Der Schulung ging ein Auswahlverfahren voraus. Dazu hatten sich 15 Beschäftigte gemeldet (80 Prozent davon Frauen). Ausgewählt wurden fünf Frauen und ein Mann. Für Hans Peter Hüsch ein völlig normaler Verhältnis. Weil es Frauen leichter falle, über Probleme (die eigenen und die anderer) zu reden als Männer. Zu den Auswahlkriterien gehörte ein guter Leumund in der Belegschaft. Helga Tolle: „Wer Probleme lösen will, muss zuhören und sensibel nachfragen können, ruhig und unaufgeregt!“

Mit der Brechstange ist da nichts zu machen. Sätze wie „Kommen Sie vorbei und sorgen Sie für Ruhe“, hat Hans Peter Hüsch schon oft gehört, wenn er als freier Konfliktberater von einer Firma engagiert wurde. „Aber so läuft das nicht!“, berichtete er gestern auf der Pressekonferenz, zu der Oberbürgermeister mast-Weisz eingeladen hatte. Den Kontrahenten könne nicht diktiert werden, wie sie ihren Konflikt zu lösen hätten, sondern „das müssen sie schon selbst vereinbaren, wenn sie das Problem in Gesprächen herausgearbeitet haben“. Sehr häufig gehe es dabei darum, dass der/die  eine unter mangelnder Wertschätzung leide, verbunden mit Unter- oder Überforderung am Arbeitsplatz. Aufgabe des Beraters ist es in einem solchen Fall, erst einmal das Verständnis des/der anderen dafür zu wecken, dass der Kollege/die Kollegin sich in seinem/ihrem Denken, Fühlen und Handeln eingeschränkt fühlt. Erst anschließend kann dann besprochen werden, wie die Zusammenarbeit künftig offener, respektvoller und zielgerichteter werden kann. Und wenn die Gespräche aus Uneinsichtigkeit zu nichts führen? „Dann muss der/die Vorgesetzte ein Machtwort sprechen“, schließt Hüsch nicht aus.

Roland Wegmann weiß aus langjähriger Erfahrung in der Personalratsarbeit, wie wichtig es ist, dass am Arbeitsplatz nicht übereinander, sondern miteinander geredet wird. Das verhindere leider heutzutage häufig isolierte Arbeit am PC. „Je besser die Kommunikationsstruktur, desto weniger Probleme gibt es“, bestätigt Hans Peter Hüsch aus seiner langjährigen Arbeit als Konfliktberater. Aus dieser Aufgabe heraus verändere sich übrigens auch der Verhalten des Moderators selbst. „Das werden Sie über kurz oder lang auch in ihrem persönlichen Umfeld spüren, in der Familie oder im Verein!“, gab er den frisch ausgebildeten Konfliktberater/innen mit auf den Weg.