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EMA erhält Zebrastreifen direkt vor der Haustür

Als Tischvorlage erhielten die Mitglieder der Bezirksvertretung Alt-Remscheid am Dienstag von der Verwaltung auf insgesamt 14 Seiten Informationen und Einschätzungen, aber auch Bewertungen zu einreichten Vorschlägen von Bürger/innen, Schüler/innen des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums und der SPD-Fraktion zum geplanten Um- und Ausbau des Friedrich-Ebert-Platzes. Der vorliegenden Synopse nach zu urteilen waren im Rathaus zum Ergebnis des Planungswettbewerbs ansonsten keinerlei Anregungen der übrigen Ratsfraktionen und -gruppen eingegangen. Funktion und Gestaltung des Friedrich-Ebert-Platzes seien dringend erneuerungsbedürftig. Remscheid drohe bei weiterer Vernachlässigung des Platzes „das Abrutschen in die verkehrstechnische und gestalterische Drittklassigkeit. Mit der Umgestaltung könnten zudem klimatisch positive Effekte erzielt und den Anforderungen von behinderten Menschen Rechnung getragen werden, heißt es in der Vorlage. „Die Wegebeziehungen auf dem Platz verlaufen willkürlich, querenden Fußgängern und Fahrgästen werden Orientierungslosigkeit und Desorganisation zugemutet.  Für Menschen mit Behinderung fehlt ein Leit- und Führungssystem. Für sie potenzieren sich die Funktionsmängel noch einmal. (...)  Durch die Vollversiegelung heizt sich der Platz im Sommer stark auf und beeinflusst negativ das Mikroklima. Versickerung von Regenwasser findet nur untergeordnet statt. Der erhaltenswerte Baumbestand ist zu erweitern, um das Stadtklima positiv zu beeinflussen.“

Auch erhebliche funktionale Mängel im Betriebsablauf des zentralen Omnibusbahnhofs erforderten eine grundlegende Umgestaltung des Friedrich-Ebert-Platzers, betont die Verwaltung. Die Überdimensionierung der Verkehrsflächen sei dem „zeitgemäßen Standard anzupassen“. Bei der vorliegenden „Präsentation handelt es sich um ein Zwischenergebnis“, heißt es im ersten Satz. Die verkehrstechnischen Untersuchungen seien noch nicht vollständig abgeschlossen. Aber im Herbst könne „ die weitere Fortführung der Planung wie auch über die verkehrstechnische Querung der Elberfelder Straße ... beschlossen werden“. Die Verwaltung sieht sich in der politischen Verpflichtung, „sowohl eine Platzanlage mit Aufenthaltsqualität als auch die Funktion des zentralen Busbahnhofs auf geringerer Fläche neu zu arrangieren“. Vermutlich erstmals verwendet die Verwaltung in ihrem Bericht das Stilmittel von Frage und Antwort (stellt sich also selbst die Fragen, die sie dann beantwortet). Beispiel:

„Stehen mit dem Bau des Friedrich-Ebert-Platzes keine Mittel mehr für andere Maßnahmen in der Innenstadt zur Verfügung? Nein, nach Aussage der Bauministerin Ina Scharrenbach stehen so viele Mittel wie nötig zur Verfügung. (...)Die Ministerin ... hat am 9.Mai auf der Alleestraße in Remscheid in Aussicht gestellt, dass kein gutes städtebauliches Projekt an Geldmangel scheitern werde.“ (Da scheint also in Düsseldorf ein Füllhorn nur darauf zu warten, über Remscheids Busbahnhof ausgeschüttet zu werden.)

Der Stadt seien vor fünf Jahren (2014) 11.837.600 Euro öffentlicher Förderung aus Mitteln der Stadterneuerung in Aussicht gestellt worden basierend „auf einer sehr groben, überschlägigen Kostenschätzung“. Die Stadt sieht darin eine „verlässliche Grundlage, planerische Schritte zu konkretisieren, um Einzelprojekten zu beantragen“. Mit der Kostenberechnung der Einzelprojekte rund um den Friedrich-Ebert-Platz seien derzeit externe Planungsbüros beschäftigt. „Diese Kosten werden in Kürze vollständig vorliegen. Für andere Projekte in der Innenstadt müssen solche Kostenberechnungen erst angefertigt werden“, so die Verwaltung.

Auch zum Thema „Bürgerbeteiligung“ nimmt die Verwaltung in ihrem Bericht Stellung: „Von den insgesamt 36 eingegangenen Anregungen ... wurden 21 in die Planung übernommen.“ Abgeschlossen sei der Prozess der Bürgerbeteiligung damit aber nicht abgeschlossen. „Nach Erkenntnissen und Einarbeitung der Ergebnisse der verkehrstechnischen Mikrosimulation wird der Planungsstand erneut der Öffentlichkeit ... präsentiert, so dass ... den Beteiligungsinteressen der Bürger Rechnung getragen wird.“

Zum geplanten Freiraumkonzept des Friedrich-Ebert-Platzes heißt es in der Vorlage: „Südlich entsteht der neue Aufenthaltsplatz für die Bewohner und Besucher von Remscheid. er wird im Süden durch lockere Bestandsbebauung gefasst; im Norden ist die geschwungene Überdachung der ZOB-Haltestellen raumbildend. (...). Die offene Platzfläche bietet Möglichkeiten für temporäre Nutzungen und ...; im Osten Vis-à-Vis zum Bökerspark ist ein Baumhain aus kleineren Baumarten mit schattigen Sitzmöglichkeiten und einem Trinkbrunnen mit hoher Aufenthaltsqualität vorgesehen.“

Und zum Verkehr: „Im Rahmen der gesamten Planung wurde das Büro BSV aus Aachen mit einer Verkehrsuntersuchung beauftragt. ... (Sie) hat ergeben, dass das Ergebnis des Wettbewerbs (Schließung der Fußgängerunterführung und stattdessen eine oberirdische Querung mit Fußgängersignalanlage vom ZOB zum Ämterhaus) nicht ausreicht, um insbesondere den Schülerverkehr ausreichend leistungsfähig abzuwickeln. (...) Zusätzlich wird der Knotenpunkt Elberfelder Straße / Konrad-Adenauer-Straße signalisiert und erhält zwei Fußgängerfurten. Auf diese Art und Weise können die Fußgänger künftig an zwei Stellen die Elberfelder Straße sicher und barrierefrei queren.“
Auf der Wilhelm-Schuy-Straße werde die Richtung der Einbahnstraße umgekehrt. So werde es möglich sein, hinter der Commerzbank rechts abzubiegen (Richtung Markt), um anschließend durch einen U-Turn in Höhe des Steinwegs wieder in Richtung des Knotens Elberfelder Straße – Ludwigstraße- Wansbeckstraße zu gelangen. Der Umbau der Wilhelm-Schuy-Straße bleibe Ziel des Revitalisierungskonzeptes „im Zuge der Bearbeitung des Sanierungsgebietes Alleestraße“.

Die Mitglieder der BV Alt-Remscheid diskutierten die Vorlage mit Hinweis auf Umfang und Kürze der Zeit seit Erhalt nicht, sondern wiesen sie weiter an die Fachgremien, bei denen sie ebenfalls auf der Tagesordnung steht. Eine inhaltliche Diskussion der Vorhaben auf dem Friedrich-Ebert-Platz in einer öffentlichen Sitzung der Politik steht damit weiterhin aus. In Teilen der Bevölkerung wird das Projekt Ebertplatz mit Hinweis auf vordringlichen Handlungsbedarf auf der Alleestraße durchaus kritisch gesehen bis hin zu der Forderung, das Projekt gegen Zahlung einer Konventionalstrafe an den Gewinner des Architektenwettbewerbs lieber zunächst zurückzustellen. (Bei den Modalitäten des Wettbewerbs hatte die Politik leider nicht aufgepasst, will davon aber heute nichts mehr wissen)

Eine klasse Idee, die Aufwertung der Kraftstation!

„Soziale Integration im Quartier“ heißt das Förderprogramm von Bund und Ländern, von dem sich die Stadt Remscheid das Geld für einen Ausbau des soziokulturellen Zentrums „Kraftstation“ an der Honsberger Straße verspricht. Die Pläne wurden gestern erstmals in der Sitzung der Bezirksvertretung Alt-Remscheids vorgestellt. Demnach sollen für 2020 für die „Qualifizierung der Kraftstation“ 333.000 € an Fördergeldern beantragt werden bei einem städtischen Eigenanteil von 37.000 €. Macht dann zusammen 370.000 €, genug Geld, um die Kraftstation an den neuen, unterhalb gelegenen Quartiersplatz, das "Grüne Wohnzimmer Stachelhausen", anbinden zu können durch Um- und Ausbau des Untergeschosses des Jugendzentrums. Das erfordert die Öffnung eines alten, derzeit zugemauerten Eingangs im Untergeschoss. Hierüber wäre dann künftig der barrierefreie Zugang zum Hauptgebäude und weiter zum Innenhof der Kraftstation  möglich. Zwei Fliegen mt einer Klappe: Es gibt im Rathaus Überlegungen, "auf dem benachbarten Grundstück eine Kita zu errichten". Zu dort dann eine Fußwegeverbindung über den Innenhof der Kraftstation bis zur Freiheitstraße zu bekommen, wäre ideal.

Mit neuen Räumlichkeiten im Untergeschoss kann das Soziokulturelle Zentrum die Attraktivität und Nutzungsvielfalt des Quartiersplatzes steigert als eines gern und oft frequentierten Treffpunkt für alle Generationen. Zitat: „Es böte sich eine deutlich höhere Flexibilität der Nutzung -gerade in der Kombination der Räume und des Platzes- für unterschiedlichste Formate bürgerschaftlichem Engagements, für neue Verbindungen zwischen den hauptamtlichen Mitarbeitenden der Kraftstation und „Ehrenamtlichen“ und für Veranstaltungen und Angebote mit vielfältigen Möglichkeiten der niederschwelligen Einbindung der Bewohner/innen aller Altersgruppen.“ Denkbar seien beispielsweise – in Abstimmung mit dem Runden Tisch 50+ und dem Verein Sport für Seniorinnen und Senioren e.V. – die Gründung eines „Begegnungs- und Beratungszentrums“ (BBZ) für ältere Menschen im Quartier sowie eine Kooperation mit der Remscheider Freiwilligenzentrale („Die Brücke e.V.“) zum Ausbau des bürgerschaftlichen Engagements. Und: Bürgerschaftlich organisierte Gruppen könnten die neuen Räume im Untergeschoss auch außerhalb der regulären Öffnungszeiten eigenverantwortlich nutzen, zumal sie multifunktional gedacht sind – mit flexiblen Trennwänden, separatem Toilettentrakt und eigenem Eingang. Derzeit werden diese Räume als Werkstatt- und Lagern genutzt, wesentlich auch für Theaterkulissen(-bau), Bühnenelemente und PA-Technik. Ersatz hierfür soll im Untergeschoss des Hauptgebäudes durch den Rückbau des alten Toilettentraktes geschaffen werden.

Die Deckung des Eigenanteils von 37.000 € sei beim Etatposten „Grundstücksankäufe“ möglich, meint Stadtkämmerer Sven Wiertz. Denn bereits jetzt sei abzusehen, dass die dort eingesetzten Mittel in diesem Jahr nicht vollständig verbraucht würden.

Erst Grundsatzbeschluss, dann vorbereitende Untersuchung

Waterbölles-Kommentar

Als erste Bezirksvertretung hat gestern die von Alt-Remscheid einstimmig beschlossen, dem Rat der Stadt die „Einleitung einer vorbereitenden Untersuchung im Bereich Alleestraße mit dem Ziel einer förmlichen Festlegung eines Sanierungsgebietes“ zu empfehlen. Zugleich soll der Kämmerer ermächtigt werden, hierfür im Haushaltsjahr 2020 Aufwendungen in Höhe von bis zu 140.000 € überplanmäßig bereitzustellen. Den Vorschlag, für die Alleestraße ein solches Sanierungsgebiet festzulegen, hatte die Verwaltung am 28. März selbst gemacht, um so die „Alleestraße als Hauptzentrum der Stadt Remscheid langfristig in seiner zentralörtlichen Funktion zu stärken" und, Zitat, „die vorhandenen Potentiale (u.a. Aufenthaltsqualitäten und Grünstrukturen) ... als Mittelpunkt des öffentlichen Lebens wieder neu aufkommen zu lassen“, zugleich aber auch wegen zurückläufigem Einzelhandel „parallele Nutzungen wie Kultur, Freizeit, Sport und Gastronomie insgesamt zu unterstützen“. Gefördert werden solle aber auch der Einzelhandel, „soweit es sich um perspektivisch nachhaltige und qualitätsvolle Angebote handelt“. Das klingt nach einer Quadratur des Kreises, die schon viele vergeblich versucht haben. Denn auch das soll ein Ziel sein: „Als Wohnstandort ist die Alleestraße in der Qualität ihrem Potential nach aufzuwerten.“

Die Verwaltung empfiehlt, die Sanierungsmaßnahme in kurz-, mittel- und langfristige Sparten zu gliedern, um sie „schnellst möglich in Angriff nehmen zu können". Doch woraus genau diese Sanierungsmaßnahme bei zeitgleich möglich reibungslos fortdauernden Stadtumbaumaßnahmen des Revitalisierungskonzeptes bestehen soll, ist noch abzuklären. Die Verwaltung werde „einen Vorschlag für die Inhalte einer Voruntersuchung / Leistungsbeschreibung erarbeiten, der in einem öffentlichen Beteiligungsprozess fortentwickelt werden soll“, heißt es in der Beschlussvorlage. Dass darin auch auf die "Zeitplanung der Maßnahmen zur Revitalisierung der Innenstadt" (DS 15/6264) verwiesen wird, könnte nur jemanden hoffen lassen, der diese Mitteilungsvorlage (***) nicht gelesen hat. So aber ist nicht ausgeschlossen, dass die Sanierungsmaßnahme Rat, Verwaltung zwar nicht bis zum St. Nimmerleinstag, aber doch etliche Jahre beschäftigen wird. Ob das der Alleestraße gut tun wird?

(***) "Das Konzept zur Revitalisierung der Innenstadt hatte der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 18. Juni 2015 einstimmig ... beschlossen. Darin war der Zeit- und Kostenplan „zwar integriert, er wurde aber nicht explizit durch Beschlussfassung festgelegt. Der Rat beschloss auf der Grundlage eines Änderungsantrages vielmehr, dass die Umsetzung einzelner Maßnahmen nach Beschlussfassung durch den Rat und die Bezirksvertretung erfolgt, ferner, dass  die Maßnahmen und Handlungsfelder unter Beteiligung der Öffentlichkeit kontinuierlich anzupassen und weiterzuentwickeln sind und das Konzept entsprechend fortzuschreiben ist. Diese Beschlussfassung ermöglichte, dass der komplexe Stadtumbau in der Innenstadt nicht durch ein vorab festgelegtes, statisches Planungsinstrument in seiner Flexibilität eingeschränkt wird, sondern dass während des Umbauprozesses auf sich verändernde Rahmenbedingungen und Möglichkeiten (z.B. private Investitionen, Bereitstellung öffentlicher Mittel, Ergebnisse von Beteiligung, politische Diskussion) eingegangen werden kann, ohne die Notwendigkeit, Veränderungen der Zeit- und Kostenplanung im Einzelnen vorab jeweils beschließen zu lassen. (...)
Das Konzept zur Revitalisierung der Innenstadt hat den Charakter eines Masterplans, dessen komplexes Maßnahmenpaket in einem mehrjährigen Prozess umzusetzen ist. Eine verlässliche Zeitplanung ist daher aus Sicht der Verwaltung unseriös. Die Zeitplanung dient vielmehr zur Orientierung." (aus:
(DS 15/6264)

Ev. Gemeindezentrum soll Wohnbebauung weichen

„Ich hätte gerne gewusst, wie die Pläne mit dem Gebäude der evangelischen Kirche an der Philipp-Melanchthon-Straße aussehen. Können sie mir etwas dazu sagen? Mein Mann und ich sind vor ca. drei Monaten in die Philipp-Melanchthon-Straße gezogen und hören hier jede Menge Gerüchte. Ich hätte aber gerne gewusst, was los ist“, schrieb dem Waterbölles in der vergangenen Woche eine Leserin.“ Das war schnell recherchiert: Das Gemeindezentrum, das die Lutherkirchengemeinde in den 1960-er Jahren gebaut hatte, soll abgerissen werden. Für das Gelände interessiert sich ein Investor, der dort barrierefreie Wohnungen bauen lassen will. Der notarielle Vorvertrag werde heute unterzeichnet, war zu erfahren. Allerdings gibt es einen Vorbehalt: Die Genehmigung des Verkaufs durch das Kirchenamt der evangelischen Kirche mit Sitz in Hannover steht noch aus. Die gute Nacht für die Anwohner ist jedenfalls: Die Auferstehungs-Kirchengemeinde, in der die Luther-Gemeinde  inzwischen aufgegangen ist, hat sich für eine Folgenutzung entschieden, die zu der ruhigen Stichstraße passen dürfte.

50 Jahre IGBB: Engagierter Vorstand hatte viele Unterstützer

Mit der Ehrung der Gründungsmitglieder Josef Hermann Hohn, Gerd Mühlinghaus, Klaus Clever, Karl Dahl, Herbert Hindrichs, Mia Höller und Gerd Künz (sie wurden Ehrenmitglieder) begann am Samstag um 14 Uhr auf dem Platz vor der evangelischen Kirche Kirchplatz das Bürgerfest zum 50-jährigen Bestehen der Interessengemeinschaft Bergisch Borner Bürger (IGBB). Die hatte eigentlich vor vier Jahren still und leise beerdigt werden sollen. Doch quasi in letzter Sekunde hatte sich um Melanie Monßen, Viola Schwanicke (heute Meike) und Petra Bosbach ein neuer Kreis von Ehrenamtlern, jung und engagiert,  gefunden, die bereit waren, die Arbeit fortzusetzen. Und Unterstützung fanden sie bei anderen Vereinen des Ortes, so auch bei der Vorbereitung und Durchführung des Jubiläumsfestes.
Das wurde gestern bis in den späten Abend bei Theater und Eurythmie (Rudolf Steiner Schule), Chorgesang (Ev. Kirchengemeinde Bergisch Born), Step Tanz (TBBB), Bingo im Festzelt und Diashow mit Bildern aus dem alten Born (IGBB) und DJ Pierre gefeiert.
Wussten Sie übrigens, dass die bis 1975 zwischen Hückeswagen und Remscheid aufgeteilte Ortschaft lange Zeit nur „Born“ hieß? Dass „Bergisch“ sei hinzugekommen, verriet Voila Meike Moderator Horst Kläuser, nachdem viele Briefe fälschlicherweise im der alten Bundeshauptstadt Bonn landet seien. Die Remscheider Stadtarchivarin hatte sich mit der Geschichte ihres Wohnortes Bergisch Born intensiver beschäftigt und schrieb zum IGBB-Jubiläum eine Ortschronik über die letzten 100 Jahre.
Von den rund 2000 Bürgerinnen und Bürgern von Bergisch Born gehören 130 der IGBB an. Zu den ersten Jubiläumsgästen gehörte Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz. Anerkennend äußerte er sich zum Engagement des IGBB-Vorstandes – „Wenngleich wir nicht immer eine Meinung sind, was das Beste für die Stadt und den Ortsteil ist“. Damit war das neue Gewerbegebiet „Gleisdreieck“ gemeint.

Sturm führte zu erfolgreichem Artenschutz-Projekt

Anfang Januar 2018 verwüstete der Sturm Friederike das Hanggrundstück der Familie Zimmermann; alle Nadelgehölze wurden entwurzelt und mussten von dem steilen Hang mühsam entfernt werden. Was solle danach mit dem Gelände geschehen? Die Eigentümer suchten Rat bei der Unteren Naturschutzbehörde der Stadt Remscheid. Gemeinsam plante man eine Streuobstwiese mit artenreichen Blühflächen. Die Untere Naturschutzbehörde finanzierte die Streuobstwiese und lieferte auch das Saatgut für heimische Wildblumen. Und das Ergebnis kann sich derzeit sehen lassen - eine üppige Margeritenblüte und zahlreiche weitere blühende Wildblumen locken Honig- und Wildbienen an. Von Anja Zimmermann und Thomas Friese hat sich der Waterbölles das erfolgreiche Artenschutz-Projekt am Freitag zeigen lassen.

Modernste Technik für die Aus- und Weiterbildung

Mit zahlreichen Handwerkern, Nachbarn, Mitarbeiter/innen sowie Vertretern von Rat und Verwaltung feierten die Verantwortlichen des Remscheider Berufsbildungszentrums (BZI) heute Mittag auf der Baustelle Wüstenhagener Straße das Richtfest  des Neubaus der Ausbildungswerkstätte.  Der Dank von BZI-Geschäftsführer Michael Hagemann (Foto rechts) galt dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Land NRW, die den Neubau maßgeblich gefördert hatten. Die Altgebäude werden abgerissen; dort werden 130 neue Parkplätze entstehen. Für den Neubau wurden Nachbargrundstücke gekauft. Damit erstreckt sich der Bildungscampus des BZI mit modernster Technik für die Aus- und Weiterbildung nunmehr über eine Fläche von mehr als 15.000 Quadratmetern. In dem Neubau werden 360 Werkstattplätze in den Ausbildungsbereichen Metall, Elektro und Steuerungstechnik und 144 Unterweisungsplätze in fünf Theorieräumen entstehen. Bezogen werden soll der Neubau im Februar 2020.

Zusammen mit Büro- und Sozialräume hat der Neubau eine Nutzfläche von 5500 Quadratmetern. Darauf wies in seinem Grußwort Dr. Marcus Jankowski hin, der Vorsitzende des Arbeitgeber-Verband Remscheid u. Umgebung e.V., Mitgesellschafter des BZI. Anerkennende Worte sprachen auch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, der CDU-Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt und Jan Wilhelm Arntz (Vizepräsident der Bergischen Industrie- und Jan Wilhelm Arntz. Foto: Lothar KaiserHandelskammer, Foto unten rechts). „Wir als IHK sind sehr stolz, mit dem erweiterten und modernisierten BZI bald eine der besten Ausbildungsstätten für die Grund- und Weiterbildung von Industrie-Fachkräften bundesweit vorweisen zu können. Gilt das BZI doch schon heute als Vorbild für viele Bildungsstätten seiner Art. Doch der Weg bis hierhin war lang, herausfordernd und streckenweise sehr beschwerlich. Mut, Kreativität und eine gehörige Portion Fleiß, unermüdlich gebündelt und konsequent gelenkt in die richtige Richtung. Diese Faktoren haben das BZI dorthin gebracht, wo es heute steht“, erklärte Arntz. „Ich glaube, Remscheid und seinen Bürgern sind sich oft nicht bewusst, welch eine Perle sie mit dem heutigen BZI in ihren Stadtgrenzen beheimaten und welches Entwicklungspotential sich über das BZI auch für die Stadt selbst noch erschließen lässt. Aber so ist das mit dem Propheten im eigenen Lande...!“

Sportplatz: Stadt soll Förderdschungel durchforsten

Patt: Damit war der Antrag abgelehnt“, titelte der Waterbölles am 16. Mai. Damit war der Antrag der Fraktionen von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und die eine zukunftsfähige Perspektiveb zu bieten. Was folgte, war am 8. Juni der Antrag der CDU, die Stadt solle beim Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen einen Förderantrag für den Sportplatz Neuenkamp stellen. Verwiese wird in dem Antrag, der gestern im Haupt- und Finanzausschuss zunächst kontrovers diskutiert wurde, auf das Förderprogramm „Investitionspakt Soziale Integration im Quartier“. Dieses Programm fördere bauliche Maßnahmen zum Erhalt und zum Ausbau von sozialen Infrastruktureinrichtungen im Wohnumfeld. Und Tanja Kreimendahl (CDU) wollte erfahren haben, dass Sportdezernent Thomas Neuhaus deswegen schon beim Ministerium in Düsseldorf vorstellig geworden sei. Doch Genaueres wusste niemand, und Neuhaus war unterwegs. Den Antrag der CDU auf blauen Dunst hin absegnen, das aber wollten SPD und Grüne denn doch nicht. Schließlich setzte sich Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz (auch gegen den SPD-Fraktionsvorsitzenden Sven Wolf) mit dem Kompromissvorschlag durch, die Verwaltung mit der Beantwortung aller offenen Fragen nach möglichen Fördergeldern und Fördertöpfen zu beauftragen bis zur nächsten Sportausschusssitzung. Die findet am 3. Juli statt, einen Tag vor der letzten Ratssitzung vor der Sommerpause, aber einige Tage vor der nächsten Mitgliederversammlung des RSV, die Klarheit bringen soll über die Pläne des Vereins mit seinem Sportplatz und über den Verkaufspreis, sollte das Verkaufsangebot an die Stadt bestehen bleiben.

Im März war bekannt geworden, dass der RSV 3.635.000 € für die Sportfläche einnehmen möchte (siehe Bericht des Waterbölles vom 11. März: „Der teuerste Kunstrasenplatz aller Zeiten“). Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Sportdezernent Thomas Neuhaus hatten diesen Preis als unrealistisch zurückgewiesen. David Schichel (Grüne) gestern im Haupt- und Finanzausschuss zum aktuellen Antrag der CDU: „“Ein ‚Koste es, was es wolle‘ wird es mit uns nicht geben!“ Erst müsse ein realistischer Preis bekannt sein. Wolf Lüttinger (FDP) ergänzend: „Wir müssen wissen, was der Besitzer des Sportplatzes vor hat. Und vorher können wir gar keine Förderprogramme anzapfen. Das hätte keinen Sinn!“ Einigkeit bestand schließlich gestern darin, die Chance auf Fördergelder zu nutzen, wenn es sie realistisch gebe. Das Thema bleibt der Politik folglich bis nach der Sommerpause erhalten...

Das Lenneper Boardinghouse steht zum Verkauf

Vom Rathaus und Amtsgericht zum „Boardinghouse“, überschrieb der Waterbölles am 22. Oktober 2016einen Beitrag von Dr. Wilhelm R. Schmidt über das frühere Amtsgericht an der Bahnhofstraße in Lennep, für das das Land NRW zehn Jahre lang keinen Käufer gefunden hatte (Foto: Das Verkaufsschild des Landes bis 2016) und das dann von der Wuppertaler Firmengruppe (Thilo und Boris) Küpper zum Boardinghouse Zum Roten Löwen als „Zuhause auf Zeit“ umgebaut und an einen Betreiber vermietet worden war. Nachdem sich das als keine gute Lösung erwiesen hatte, vermarkteten die Brüder die hochwertig eingerichteten Appartements (Fotos hier) lieber selbst von ihrem Büro in Wuppertal aus. Aber das stellte sich als zu zeitaufwendig heraus. Wie es gestern im Haupt- und Finanzausschuss hieß, steht das unter Denkmalschutz stehende Gebäude mit seinen umfangreichen Schnitzereien, bleiverglasten Treppenhaus nebst holzvertäfelten Wandelemente, Stuckdecken und hochwertigen Türelementen inzwischen zum Verkauf.

... und als Dank je eine langstielige rote Rose

135 Urkunden warten darauf verteilt zu werden“, kündigte der Waterbölles am 7. Juni an. Und gestern war es soweit: Die Teilnehmerinnen der jüngsten Griffbereit-, Rucksack- und Eltern-Kurse (17 an der Zahl), die an neun der insgesamt 60 Kindertagesseinrichtungen und zwei der 21 Grundschulen in Remscheid stattfanden (plus eines weiteren Elternkurses in arabischer Sprache in einem städtischen Übergangsheim) freuten sich im Neuen Lindenhof nicht nur über ihrer Urkunden, sondern auch über je eine langstielige rote Rose. Die bekamen übrigens auch die Elternbegleiterinnen der Kurse in den Kitas und Grundschulen , auf dem Foto zusammen mit dem Organisationsteam.

Haus Cleff: Rückfall auf den harten Boden der Realität

Die jüngste Sitzung des Kulturausschusses im Deutschen Werkzeugmuseum begann mit einer guten Nachricht (leider blieb es die einzige): „Im Rathaus ist ein Bewilligungsbescheid über Fördermittel in Höhe von 595.000 Euro eingetroffen“, berichtete Stadtdirektor Sven Wiertz. „Das Geld kommt aus dem Denkmalschutzsonderprogramm der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien sowie von der Stiftung Deutsche Denkmalpflege.“ Für die äußere Restaurierung des in den Jahren 1778 und 1779 im Stil des bergischen Rokoko von den Gebrüdern Hilger erbauten Patrizierhauses „Haus Cleff“ stehen somit 2,6 Millionen Euro bereit. Das reicht, um die äußere Hülle des Hauses – bestehend aus vielen Holzbalken, diversen Holzarbeiten (an den Fenstern), Ziegeln und Schiefer – vom Mansardendach bis zum steinernen Sockel instand zu setzen. Mehr aber auch nicht. „Eine neue Fassade mit nichts dahinter", brachte es Volker Leitzbach, kulturpolitischer Sprecher der SPD, enttäuscht auf den Punkt. Das bisherige Sanierungskonzept bezeichnete er als „voluminös, aber nebulös. Wenn ich bedenke, wie viele Stunden wir damit verbracht haben...!“ und warf sich und den übrigen Ausschussmitgliedern vor, in den vergangenen 30 Jahren  mit Haus Cleff „ziemlich naiv umgegangen“ zu sein. Eine Kritik, für die der Ausschussvorsitzende Karl Heinz Humpert Verständnis hatte. Als Beispiel nannte er den letzten Fensteranstrich: „Völlig daneben!“

Historisches Zentrum braucht 12,8 Millionen Euro“, hatte der Waterbölles am 30. Mai 2018 berichtet. Stadtdirektor Sven Wiertz hatte damals im Kulturausschuss von fünf großen "Bausteinen" berichtet, die in den nächsten Jahren im Historischen Zentrum (HIZ) angepackt werden müssten: Das Deutsche Werkzeugmuseum, Haus ´Cleff, der Cleff-Park, Haus Berger und das Gebäude Hastener Straße 125. Schon damals war die Finanzierung dieser Sanierungssumme völlig unklar geblieben. Karl-Heinz Humpert sprach am vergangenen Dienstag im Zusammenhang mit den damaligen üppigen Zukunftsplänen von einem Wolkenkuckucksheim.

Dass der Ausschuss inzwischen auf den harten Boden der Realität zurückgefallen ist, hat Dr. Andrea Pufke bewirkt, die Leiterin des Denkmalamtes des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR. Sie machte den Kommunalpolitiklern klar, das Haus Cleff zwar ein „bergisches Schätzlein“ sei, das es zu bewahren gelte, aber keines von nationaler Bedeutung. Und sie riet zu einer behutsamen Sanierung („Werterhaltung“) außen wie innen, ohne die Bausubstanz weiter anzugreifen. Frühere Umbauten hätten dem Gebäude nicht gut getan. Das aber schließt den Einbau einer Küche, eines Aufzugs und von Toiletten aus. Und auch der vorgeschlagene gläserne Verbindungsgang zwischen Haus Cleff und dem Werkzeugmuseum dürfte damit gestorben sein.

„Lassen Sie sich mit dem Innenausbau Zeit“, riet Dr. Andrea Pufke Rat und Verwaltung und schlug einen Ideenworkshop vor. Volker Leitzbach schlug kleine Planungsrunde vor, und Sven Wiertz gab bekannt, dass die Verwaltung bereits für den Sommer interdisziplinäre Arbeitskreise geplant habe. Auch er plädierte für ein behutsames Vorgehen. Bei einer Neukonzeption für das Innere von Haus Cleff geht er allerdings weiter davon aus, dass es „als Museum“ die Werke der Remscheider Künstler Johann Peter Hasenclever (Maler), Gerd Arntz ( Graphiker) und Teo Otto (Bühnenbildner) aufnehmen werde.

Wie und wann die Sanierung im Inneren von Haus Cleff beginnen kann, ist gegenwärtig völlig offen. Unklar ist auch, ob es bei dem Plan bleibt, im benachbarten, ebenfalls denkmalgeschützten Haus Berger ein Tool-Lab einzurichten ähnlich dem Rö-Lab im Röntgenmuseum. Wiertz: „Wir müssen durch eine baufachliche Untersuchung erst einmal herausfinden, wie es um die Gebäudesubstanz bestellt ist!“ Das Haus war im vorderen Teil früher eine Schmiede und im hinteren ein Wohnhaus. Fritz Beinersdorf (Linke) empfahl eine Besichtigung von Haus Berger.

Einzig sicher erscheint zurzeit, dass mit der Instandsetzung der „Hülle“ von Haus Cleff in diesem Sommer begonnen wird. Das berichtete am Dienstag der Düsseldorfer Architekt Bernhard Bramlage, anerkannter Fachmann für Denkmalsanierungen. Da kämen auf die Handwerker so manche Herausforderungen zu, aber auch für den Auftraggeber. Denn geeignete Handwerker, zum Beispiel Spezialisten für Holzgewerke an der Fassade (Sanierungssumme ca. 700.000 bis 800.000 Euro)  seien gar nicht so leicht zu finden: „Gegenwärtig sind fachkundige Handwerker sehr beschäftigt!“ Da sei es nicht auszuschließen, dass sich auf eine Einzelausschreibung niemand melde.  Das könne zur Verschiebung von Aufträgen ins nächste Jahr führen. Und dann die weitere schlechte Nachricht: Einer Erhöhung der Baupreise in den nächsten Jahren um jeweils sieben bis zehn Prozent sei wahrscheinlich. Für Stadtdirektor Wiertz war das das Stichwort: „Alle sind eingeladen, Mittel einzuwerben, Sponsoren wie damals die Remscheiderin, die ungenannt bleiben wollte, als sie dafür sorgte, dass das Deutsche Werkzeugmuseum nach dem Umbau auch etwas zu zeigen hatte – neue Ausstellungsobjekte!“

Tatsächlich Frieden, ein Wochenende zum Nachdenken

Der alte Bunker unter der evangelischen Stadtkirche in Remscheid (im Video vorgestellt von Citypfarrer Martin Rogalla) öffnet am 28. September für zwei Kunst-Installationen von Ute Lennartz-Lembeck und Gregor Eisenmann. Gestern stellten dort Superintendent Hartmut Demski und Pfarrerin Dagmar Cronjäger, Schulreferentin im Kirchenkreis, neben einem Fotowettbewerb („Tatsächlich Frieden.Hier“) für September (27.-29.) ein Wochenende zum Nachdenken, Debattieren und Feiern vor. Es steht unter dem Motto „Tatsächlich Frieden“ – mit Programmteilen in Remscheid, Lennep, Radevormwald und Hückeswagen. Zu einem großen Zelt-Gottesdienst am 29. September auf dem Remscheider Schützenplatz wird auch die frühere EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann erwartet. Hier das Programm in Einzelnen:

Freitag, 27. September, 19.30 Uhr
Lutherkirche, Martin-Luther-Straße 59a, Remscheid
„Friedens-Freuden" -Konzert mit Chören des Kirchenkreises,
Mitwirkende Chöre: Mixed Generations unter Leitung von Kirchenmusikdirektor Christoph
Spengler, Ökum. Chorplus, Chor Cantemus, Justfor Fun, Heinrich-Schütz-Kantorei unter
Leitung von Kantor Jörg Martin Kirschnereit, Projektchor Lüttringhausen unter Leitung von
Kantor Christian Gottwald

Samstag, 28. September,
10.30 Uhr, ehemaligen Luftschutzbunker an der Wallstraße / Ecke Kraspütt, in Remscheid-Lennep:
Andacht mit Superintendent Hartmut Demski, Pfarrerin Antje Menn und Team,
Musik: Bläserensemble Lennep
Im Anschluss bis 13 Uhr, buntes Friedensfest mit Bühnenprogramm auf dem Alter Markt mit
Waffeln statt Waffen, Mitmach-Straßentheater, Malaktionen für Kinder, Erzählcafé,

11.30 Uhr, Kirche am Markt in Radevormwald:
„Zivilcourage als Basis von Frieden"
Gemeinschaftsveranstaltung der Sekundärschule Radevormwald, der SPD Radevormwald und der Ev.-ref. Kirchengemeinde Radevormwald, Beitrag zum „Karl-Barth-Jahr", mit dem Wuppertaler Musiker Erhard Ufermann (Jazz-Chanson-Lyrik)

14 Uhr, Treffpunkt Wanderparkplatz Voßhagen, in Hückeswagen (in der Nähe der Friedenskapelle)
„Die Porzellanmalerinnen", Krimiwanderung mit Irmgard Hannoschöck
ca. 15.30 Uhr Einkehr in das Haus Hammerstein zur Lesung des Krimis bei Kaffee und Waffeln.

15.00 Uhr, Gedenk- und Bildungsstätte Pferdestall in Remscheid
Podiumsdiskussion „Ist Frieden möglich?"
mit Jürgen Hardt (MdB, CDU), Jens Nettekoven (MdL, CDU); Sven Wolf (MdL, SPD), Pfarrer Dr. Roger Mielke, neuer Militärdekan am Zentrum Innere Führung der Bundeswehr Koblenz, Pfarrer Jens Sannig, Superintendent des Kirchenkreises Jülich, Moderation: Horst Kläuser musikalisch begleitet von Liedermacher Donatus Weinert
Zugang über Treppe gegenüber Martin-Luther-Straße 61, 42853 Remscheid, Parkmöglichkeiten auf dem Schützenplatz, Remscheid

18.bis 23 Uhr, Bunker Stadtkirche Remscheid, Kirchhofstraße
Licht-Installationen zum Thema „Frieden"
im und um den Bunker mit dem Licht- und Videokünstler Gregor Eisenmann, Wuppertal, und der Remscheiderv Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck.

18 Uhr, Evangelischen Stadtkirche in Remscheid-Lennep, Kirchplatz 3,
„Politisches Nachtgebet vs. Poetry Slam
bei Kölsch und Käseigel"

Sonntag, 29. September, 10.30 Uhr
Gemeinsamer Festgottesdienst
der Kirchengemeinden des Kirchenkreises im Festzelt am Schützenplatz in Remscheid mit Margot Käßmann, frühere EKD-Ratsvorsitzende und Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017. Mit Ehrung der Preisträger des Fotowettbewerbs „Tatsächlich Frieden. Hier."

18 Uhr, Kirche am Markt in Radevormwald
Andacht zum Michaelistag
Der Engel des Friedens.