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Hätten Sie`s gewusst? Akrobatische Paarung der Schnaken

Schnaken bei der Fortpflanzung. Foto: Christian Groger.Feuchte Wälder sind die Lieblingsorte dieser größten bei uns vorkommenden Zweiflügler - es sind die Schnaken. Sie können nicht stechen  und sind völlig harmlos für den Menschen. Hier wurde ein Schnakenpärchen bei der Paarung beobachtet. Während sie sich oben an einem Brennnesselblatt festklammert, hat er unten "angekoppelt". Würde sich das Weibchen gestört fühlen, würde es mit dem Männchen als "Anhängsel" fortfliegen und sich erst von ihm trennen, wenn die Paarung beendet ist.

Hätten Sie`s gewusst? Gefährdete Spinnenart an Talsperre

Sie baut ihr Radnetz in der Nähe des Ufers von größeren Gewässern, ist recht selten und ist laut Roter Liste von Deutschland stark gefährdet - die Streckerspinne (Tetragnatha striata). Geduldig wartet dieses Weibchen in ihrem Netz an der Eschbachtalsperre auf Beute. Deutlich erkennt man die beiden sehr langen Vorderbeine, die direkten Kontakt mit den Fangfäden des Netzes haben. Sollte sich ein Beutetier im Netz verfangen, könnte sie sofort durch die Fadenschwingungen Richtung und Größe der Beute bestimmen und würde diese blitzschnell mit einem Biß überwältigen. Charakteristisch ist auch eine besondere Fadenverdichtung in Nähe der Netzmitte (im Bild direkt hinter der Spinne zu sehen). Die Bedeutung dieser Gespinnstes ist nicht eindeutig zu klären - man vermutet es ist eine Art "Wegweiser" für das Spinnenmännchen - um den richtigen Annäherungsweg zum Weibchen zu finden.

Hätten Sie`s gewusst? Braungelbe Plattbauch-Libelle wird blau

Plattbauch-Libelle. Foto: Christian Groger.Jetzt im Mai findet man sie bevorzugt an lehmhaltigen Wasserstellen - Libellen.. Hat sich eine für ihr Revier entschieden, verteidigt sie dieses aggressiv und vehement gegen Konkurrenz. Dabei hat sie oft - wie auch dieses Plattbauch-Männchen an einem der Teiche des Marscheider  Bachs -  einen Lieblings - Beobachtungsplatz, zu dem sie nach Vertreibung anderer Libellen zurückkehrt.

An dem typischen hellblauen, wachsartigen Überzug des Abdomens erkennt man das dieses Männchen ins "Erwachsenenalter" gekommen ist. Als Jungtiere sind Weibchen und Männchen eher braungelb und recht schwer voneinander zu unterscheiden - erst im Laufe seiner Reifezeit bildet sich die kräftigere Blaufärbung beim Männchen.

Auch die Namensnennung "Plattbauch" zeigt dieses Exemplar deutlich - so ist der Hinterleib (Abdomen) deutlich abgeplattet und erscheint breiter und damit voluminöser. Unter den heimischen Libellen hatdiese Art mit bis zu acht Millimetern den breitesten Abdomen.

Hätten Sie`s gewusst? Florfliegen verspeisen Blattläuse

Diese grazilen, zarten Insekten überwintern offensichtlich gerne in Wohnungen, und sobald sich der Frühling zeigt, drängt es sie nach draußen - sofern sie nicht vorher an einr Fensterscheibe landen. Das hat für den Fotografen den Vorteil, dass er sich  bis auf "Augenhöhe" dem Tier nähern kann - solange dieses halbwegs stillhält. Die zarten, scheinbare zerbrechlichen Flügel sind ein charakteristisches Merkmal dieses Netzflüglers. Aber noch auffälliger sind seine goldenfarbigen, teils in Regenbogenfarben irisierenden, kugeligen Facettenaugen. Es handelt sich um die Florfliege,  auch als "Goldauge" bezeichnet. Erwachsene Florfliegen ernähren sich von Blütenpollen und dem Honigtau der Blattläuse (Ausscheidungen der Läuse). Ihre Larven hingegen lieben als Nahrung besonders Blattläuse und gehören zusammen mit Marienkäfern den Larven von Schwebefliegen und Wespenarten zu den wichtigsten Kontrolleuren von "Blatlausinvasionen".

 

Hätten Sie`s gewusst...? Giftiger Pollen der Eibe

Im Herbst erfreut uns die Eibe mit ihren schönen knallrot umhüllten Samen. Doch Mütter und Väter halten ihre Kleinkinder besser davon ab, diese in den Mund zu stecken, denn sie sind durch das in ihnen enthaltene Taxin hochgiftig. Derzeit im Frühling blüht der immergrüne Nadelbaum, der bis zu 15 Meter hoch werden kann.
Es gibt Eiben mit männlichen Blüten und Eiben mit weiblichen Blüten. Auf dem ersten Foto sind die etwa zwei Millimeter großen Knospen und gerade aufgeplatzte männliche Blüten zu sehen. Der ganze Baum erscheint gelblich durch die unzähligen Blüten - Bild 2. Ein leichter Stoß an einen der Äste und die Blüten geben eine gelbe Pollenwolke ab. Eiben sind Luftbestäuber und schon der leichteste Windhauch trägt die Pollen kilometerweit durch die Luft. Die weiblichen Blüten - Bild 3 - haben einen winzigen klebrigen Flüssigkeitstropfen an der Spitze und fangen damit den Pollen ein. Nachrichten aus England beschreiben ungewöhnliche Todesfälle von Rentnern die angeblich eine erhebliche Menge Eibenpollen inhalliert haben und daran verstarben. Taxin war offnbar in die Blutbahn gelangt und hatte zum Herzstillstand geführt.

Hätten Sie`s gewusst...? Eignungskurse völlig überlaufen

Verbotsschild. Foto: Christian Groger. Nach Bekanntgabe der Gesetzesänderung des Hundegesetzes für das Land NRW (Landeshundegesetz LHundG NRW vom 18.12. 2002) vor vier Monaten stellt sich heraus, dass die neu eingeführten Plichtkurse für Hundehalter (§ 2 (1) Unterpunkt 1 LHundG NRW) im Bergischen Land zu wenig Kapazitäten haben, um alle Hundehalter zu beschulen und die neue gesetzlich geforderte "Eignungsprüfung zur Befähigung der fachgerechten Haltung von Hunden" rechtzeitig durchzuführen. Hintergrund: Im bergischen Dreieck gibt es offenbar nicht genügend qualifizierte Hundehalter, die sich mit den geforderten Pflichten für Hundehaltung auskennen. Und von den wenigen, die sich auskennen, haben nur einige die Ausbildereignung.

"Es war nicht abzusehen, dass so viele Hundehalter so wenig Kenntnisse von dem neuen Gesetz haben. Unsere Kurse finden an drei Tagen mit jeweils vier Zeitstunden statt. Alle Kurse sind völlig überbelegt - dabei könnten sich die Teilnehmer und Teilnehmerrinnen doch vorher genau selber klug machen über Leinenpflicht, Erkennen von Verbotsschildern, Jagen von geschütztem Wild, Kotbeseitigung, lautes Bellen im Naturschutzgebiet und Urinieren an Autoreifen und Laternenpfähle" klagt ein genervter Ausbilder (der nicht genannt werden möchte).

Die Gesetzesänderungen sind ab sofort wirksam, und Hundehalter, die mit Ihrem Tier unterwegs sind und ohne gültigen erfolgreichen Prüfungsnachweis angetroffen werden, erwarten erhebliche Busgelder. Auf den Antrag von engagierten Hundehaltern an die Landesregierung, das Inkrafttreten des Gesetzes zu verschieben, gab es bisher keine Antwort.

Hätten Sie`s gewusst...? Ein Stern fällt vom Himmel

Es ist genau 9:28 Uhr, Donnerstag 25. Februar. Ich warte auf den Bus an der Haltestelle Hasten Kirche. Windstille und eisiger Nebel. Vereinzelt fallen Schneeflocken - und eine landet lautlos und sachte direkt vor mir. Ihr kurzes zerbrechliches Leben kann ich gerade noch mit der Kamera einfangen, dann schmilzt sie dahin; durch die Wärme des Ojektivs hatte sie keine Überlebenschance.

Hätten Sie`s gewusst...? Der Stoff, aus dem die Pfeifen sind

Pfeifenraucher lieben dieses exzellente Wurzelholz, aus dem die schönsten Pfeifen hergestellt werden. Es ist hart, langlebig, wunderschön und nicht billig. Aber was sagt der Baum dazu, aus dem diese Pfeife gedrechselt wurde? Zuerst würde er sagen: Es ist kein Wurzelholz (eine gebräuchliche, aber falsche Bezeichnung!), sondern ein Maserholz, in dessen Wachstum etwas schief gelaufen ist: Es gab einst eine Wunde im Stamm nahe am Boden, die der Baum  zu heilen versuchte. Und dann gab es da ein Bakterium (Agrobacterium tumefaciens), das die Schwäche des Baumes als zweikeimblättrige Pflanze ausnutzte und in den winzigen Verletzungen der Wachstumsknospen die DNA manipulierte und so ein unkontrolliertes Wachstum auslöste. Diese Wachstumsformen sieht man auf dem Bild. Der Baum am Tenter Bach hat versucht, diese Wunde zu heilen, indem er sie zu überwuchern suchte, und dabei sind weitere schöne Strukturen entstanden. Auch Steine in Bodennähe werden manchmal einfach "umwachsen" und somit Teil der Maserholzes. All dies zeigt sich, wenn die Natur diese Stellen freilegt und sie dem Betrachter offenbart.

Hätten Sie`s gewusst...? Huhn oder Wirbelwind?

Als sei sie diese Fotoshootings schon gewohnt, ließ diese prächtige Henne in Herbringhausen den Fotografen  an sich heranpirschen und sie im "Halbschlaf" fotografieren. Erst als ihre Artgenossinen unruhig wurden und sie offensichtlich warnten, öffnete sie ihre Augen, beobachtete kurz den nahen Eindringling - und ließ sich nicht weiter stören.  Soviel zu seiner Wirkung auf das schöne Federvieh...
 

Hätten Sie`s gewusst...? Hohenbirkerstraße wird abrasiert

Im Waterbölles können Sie frank und frei Ihre Meinung sagenMittwoch 15 Uhr - Da kommt, einem Überfallkommando gleich, eine Baumfirma mit Baumgerät, Kettensäge und entfernt innerhalb von 15 Minuten wieder einmal einen der kerngesund aussehenden Zierkirschenbäume, die das gesamte Bild der Hohenbirkerstrasse prägen. Auf dem Foto ist zu erkennen: Der Stamm dieses Baumes zeigt keinerlei faule Stellen; er war auch in keiner Weise eine Gefahr für die Einwohner oder den Strassenverkehr. Die Bewohner der Hohenbirkerstrasse fragen sich: Wer hat den Antrag auf Entfernung des Baumes gestellt? Wer hat die Notwendigkeit Baumfällung festgestellt und vor allem warum? Wer hat es genehmigt, wer angeordnet? Vor Ort sind Gerüchte im Umlauf, dass die Aktion auf Einfluss und Eigeninteressen von Anwohnern zurückgeht. Es handele sich bereits um den dritten Fall einer unerklärlichen Baumentfernung an der Hohenbirkerstrasse. Wie ist die Sachlage? Im Vorfeld hatte es in einer Pressemitteilung der Verwaltung geheißen, die Baumfällung erfolge "aus Gründen der Gefahrenabwehr". Das war wenig erhellend. Die Verwaltung täte gut daran, ausführlicher Stellung zu nehmen...