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Klärchen’s Geköökße opp Platt (9)

Pitter un Jupp

Zutaten:

500 g Wersenk (Wirsing)
500 g Muuren
500 g Ärpel
1 Bund Zoppengrüan
40 g Botter
0,5 l Brüah
2 Bund Petersillich
4 Kottenwüarschte
Sault, Päffer, Zucker, Muskat
 

Zubereitung:

Wersenk putzen, wäschen und in Striepen schnieaden. Muuren och putzen un schnieaden, Ärpel schalen un in Wörfel schnieaden. Zoppengrüan putzen, wäschen und schnieaden. Botter in enn Pott hiat wären looten, Wersenk andünsten (liacht bruun) un dann de Brüah do dropp. De Muuren de Ärpel un datt Zoppengrüan droff gewen un alles garen, ca. 40-60 Menüten, bie schwacher Hitte. Dann mett demm Ärpelsdämmer dämmen  un mett Sault Päffer, Zucker un Muskat affschmäcken. De Kottenwüaschtchen in Schiewen schnieaden unn trekken looten. Petersillich tom Schlüöte.

Tipp: schmeckt lecker och oppgewärmt, datt gebt enn decken Quällmöppel. (Schmerbauch).

 

 

Klärchen’s Geköökße opp Platt (8)

Müatzkes / Mutzen / Mutzemandeln

Zutaten:

100 g Botter
60 g Zucker
2 Eier
1 Prise Sault
100 g Speisestärke
250 g Mehl
1 TL Backpolwer
50 g gerieawene Mandeln
1 EL Romm
1 l Oleg zum Uutbroaden

Zubereitung:

De Botter schüömig rürengk un noh un noh de Eier un denn Zucker unn Sault dronger rürengk un schöan kremig schlonn. De Speisestärke, datt Mehl un Backpolwer nohenander unger denn Di’ek hewen. Dann denn Romm unn de gerieawene Mandeln ongerhewen. Denn Oleg hieat maken, klieane mandelförmige Bällekes vam Di’ek formen mett twei Leepel un in demm Oleg 5-8 Menüten in de Pann uutbroaden. Se müaten schwemmen.

Tipp: Oleg afftropfen looten un mett Puderzucker ianstüöwen

Burenriegeln - Bauernregeln

Hütt will ech önk mal enn paar Burenriegeln biibrengen:

Emm Jannewar, em Jannewar, es stets mobil de Kohlenkaar. Well vörr derr Käulde märr sich retten, mott märr sech nett bin Owen setten.
Im Januar, im Januar, ist stets mobil die Kohlenkarre. Will vor der Kälte man sich retten, muss man sich nett bei dem Ofen setzen.

Em Fewwerwar, em Fewwerwar, es dat Gemüös metonger rar. Doch heet en Husfrau völl gewonnen, sind noch reit voll ehr Enmackstonnen.
Im Februar, im Februar, ist das Gemüse mitunter rar. Doch hat eine Hausfrau viel gewonnen, sind noch recht voll ihre Einmachtonnen.

Derr Moanat Meäz, dat esn Gesellen, derr allerhangk us diet vertällen. He häult sech düchteg am romuoren, on schliet den Wengkter öm de Uohren.
Der Monat März, das ist ein Geselle, der allerhand uns tut erzählen. Er hält sich tüchtig am rumoren und schlägt den Winter um die Ohren.

Em vierden Moanat, demm Aprell, derr Hemmel mistens es schwatt-geel. Ohn Reendaak darf märr – ongelogen – geweß nit an de Lout sech wogen.
Im vierten Monat, den April, der Himmel meist ist schwarz und gelb. Ohne Regenschirm darf man ungelogen, gewiss nicht an die Luft sich wagen.

Dann kömmt derr Wonnemoanat Mai, denn vir begrüößen met Juchhei. Die Weiter geän die Jongen tockeln enn Bosch te gohn – Maikemeln schockeln.
Dann kommt der Wonnemonat Mai, den wir begrüßen mit Juchhei. Die Mädchen gern die Jungen locken mit in den Busch zu gehen – Maikäfer schütteln.

Em Junni, wennt alt tämmlech warm, gött et völl Freud förr Riek on Arm. Am Dieke loten Jongen on Weiter schwatt-bruun sech brennen die Geseiter.
Im Juni, wenns schon ziemlich warm, gibt es viel Freud für Reich und Arm. Am Teiche lassen Jungen und Mädchen schwarz-braun sich brennen die Gesichter.

Em Juli Koarn on Hawer rippt, on iem derr Schwett vam Balg raff sippt. Die Twei-drei-Zentner Lütt, sie fengen dat Weeder afferschmackt on – schängen.
Im Juli Korn und Hafer reift und einem der Schweiß am Körper runter trieft. Die Zwei-drei-Zentner-Leute sie finden, das Wetter abscheulich und schimpfen.

Sudann kömmt derr August heraan; stets kötter wüod die Sonnenbahn. Die Blagen loten tum Vergnüogen, die Wengkvüogel debuten stiegen.
Sodann kommt der August heran. Stets kürzer wird die Sonnenbahn. Die Kinder lassen zum Vergnügen, die Windvögel draußen steigen.

Dann em September sammeln sech die Schwalwen – trecken ienfach wäg. Märr fängt su langsam aan te truren, de mieste Arbet hannt de Buren.
Dann im September sammeln sich die Schwalben – ziehen einfach weg. Man fängt so langsam an zu trauern, die meiste Arbeit haben die Bauern.

On em Oktower denkt derr Bur, Früohjoahr on Suomer woren sur. Märr kom jo fast nit van denn Bienen jedoch et goul, demm Volk te dienen.
Und im Oktober denk der Bauer, Frühjahr und Sommer waren sauer. Man kam ja fast nicht von den Beinen, jedoch es galt, dem Volk zu dienen.

Et weren em Nofember geck, die mieste Menschen, denn – o Schreck – Subault wie vir denn elfden schrieven, fängt aan dat Fasselowesdriewen.
Es werden im November geck die meisten Menschen denn oh Schreck, sobald wie wir den Elften schreiben, fängt an das Fastnachtstreiben.

On derr Dezember? Nu ech sag: he heet bloß ienendresseg Dag. Dann wüöd es dat aul Joahr verflohten, ienfach en Nöü’t wier aanjeschoten.
Und der Dezember? Nun ich sage, er hat nur 31 Tage. Dann wird, ist das alte Jahr verflossen, einfach ein Neues wieder angeschossen.  (nach Gustav Voß)

Bis Strackes önker Klärchen

Klärchen’s Geköökße opp Platt (7)

Bergeschen Platz (Stuten)

Zutaten:

1 kg Mehl, 60 g Hefe, 2 TL Zucker, 0,5 l läue Melk, 200 g Zucker, 2 Eier, 1 Prise Sault, 150 g Botter, 200 g Rosingker, 2 EL Mehl.

Zubereitung:

Dat Mehl in ne Schöttel gewen un dobie in de Medde enn Kual maken, Hefe rinn brökkeln, mett 2 TL Zucker bestreuen un die 2 Lepel läue Melk dobie gewen. Dat Mehl vam Rang zum Vordiek rührengk unn dann tuogedekkt an emm drammen Fleck gonn looten. 30 Menüten. Dann die 200 g Zucker un die öwrige läue Melk dobie, Eier, Saul tun Botter drobb un zu nem Hefe-Di’ek verarbieden, bis de Di’ek sech vam Schöttelbuoden löst un Bloosen schlääht.

De Rosingker wäschen un met Mehl ienstuwen un unger dem Di’ek kneden. Wiar tuogedekkt gonn looten, ca. 30 Menüten. Enn Tweipönger-Kastenkuokenform ieanfetten unn den Di’ek ieanfüllen. Owen enn Kerwe längs schniaden un widder 30 Menüten gonn looten (de Rangk mutt de Form öwerstiegen). Dann denn Platz in den vorjewärmten Owen opp de ungerschte Schiene stellen unn 60 Menüten bie 175 Grad (Ömluft) backen.

Tipp: Mett Bodder beschmeard und noch läu schmeckt he doppelt su fian unn he hüard och bie enn Original Bergesche Koffeetafel mett stiewen Rieas un Zemt un Zucker.

Klärchen’s Geköökße opp Platt (6)

Süaten Anis Branndewiean

Zutaten:

1 ½ l Branndewiean
250 g Zucker
½ l Water
15 g Anissamen
3 g Zemt
Gewüarznelken en paar

Zubereitung:

Zucker und Water kuoken bess ett kloar ess. Mett dem Anissamen,  Zemt un Gewüarznelken in enn ledege Flesche föllen. Mett Branndewiean mindestens 40 %egen oppschötten. 14 Dag trekken looten, dann alles affseien (dur en Duak). In enn saubere Flesche föllen.

Tipp: Op enem Bian kann man nit stonn.

Klärchen’s Geköökße opp Platt (5)

Tippzaus odder Härengksstipp mett Quellmänn

Zutaten:

8 saulterege Härengker
2 suure Äppel
1 Olk (Gemüseolk)
¼ l Melk
¼ l Sahne
1 Prise Zucker
bissken Zitruonensaap
Sault und Päffer

Zubereitung:

Die saulteregen Härengker in Water ienwieken. Die suuren Äppel peelen, entkernen unn in klieane Stücker schnieaden und mett demm Zitruonensaap beträufeln. Denn Olk och in klieane Stücker schnieaden und mett denn Äppeln, derr Melk und derr Sahne vermeschen. Met Sault und Päffer affschmecken. Dee Härengker schnieat man in Stücker (möngkesmoote) und düart se in dee Zoppe.

Tipp: ieanen Dag trekken looten und mett Quellmänn oppdischen.

 

Klärchen’s Geköökße opp Platt (4)

Pillekuoken

Zutaten:

1 kg Ärpel
125 g Rüökerspeck
2 Olk
Sault un Päffer
Muskat
3 Eier
Water
2 EL Mehl

Zubereitung:

De Ärpel schälen, wäschen unn in Piller schnieaden. Denn Rüökerspeck unn denn Olk wörpeln. Dann denn Speck in de Pann uutbruoden unn denn Olk dobie annbruoden. De Ärpelspiller dorenduon, permenent rumrühren und gar wärden looten. Mett Sault, Päffer un Muskat affschmecken. Nun kuomen de Eier, dat Mehl un dat Water int Spell. Vörrut verquirlen un och mett Sault und Päffer würzen, dann öwer de Ärpel giaten unn wie enn Pannekooken färdech backen.

Tipp: dobie passt enn freschen grüönen Schloot.

Klärchen’s Geköökße opp Platt (3)

Bergeschen Riewepucks

Zutaten:

Zutaten:

1 kg Ärpel
1 Olk
Sault, Päffer un Muskat
Speisestärke
1 Ei
Mehl
Botter

Zubereitung:

Ärpel riewen un in en fieane Seihe affdröppeln loten. Denn Olk och riewen un mett denn Ärpeln in ieaner Schöttel duorien meschen. Mett Sault, Päffer un Muskat würzen. Ei un Speisestärke drongerrüoren. In enn gefettete Backform gewen un backen. Denn kaulen Pucks in ordentleche Remmel schnieaden un in ne Pann mett Botter uutbacken. 

Tipp: dä schmackt och kault, manche dont noch enn Kottenwuarscht rinn.

Klärchen’s Geköökße opp Platt (2)

Ströppmuos ongerien

Zutaten:

Zutaten:

1 kg Ströppmuos (Rübstiel)
1-2 gekookten Ärpel vam Vüürdag
Sault, Päffer, Mehl, Botter
¼ l Gemüsebrühe
Melk

Zubereitung:

Biam Ströppmuos nemmt man denn Stiel datt Luof un denn Stronk werden affjeschnieaden.

Dat Ströppmuos wäschen in kaulem Water. Awtropfen looten und de Stiele in kotte Stücker schnieaden. Inn enn gruote Pann de Botter uutlooten. Dat Ströppmuos in de hette Pann gewen. Onger Rüören glasich kooken, dann es he gar. Nu mett Sault un Päffer würzen. Totöschen in enn Stielpott die Gemüsebrühe mett en Schutt Melk erhitzen un mett enn Mischung uut Botter un Mehl (1:1) leicht andecken. (Mehlschwette). Die Ärpel stampen. Alles öwer dat Ströppmuos gewen un nochens oppkooken. Färdech iss enn leckeres Gemüös.

Tipp: Jött ett emm Früohjoahr opp emm Matte schon geströppt un geschnieaden.

Klärchen’s Geköökße opp Platt (1)

Woppertaler Kappes

Zutaten:
1 kg witten Kappes
1 Brüöhwörfel
Sossenbender
Kümmel
Frekadellendiek:
250 g Gehacks half un half
1 ieangewechtes Bröatchen
1 fieanjehackten Olk
1 Ei
Päffer, Sault, Mostert, Muskat un Paprikapolwer

Zubereitung: Denn witten Kappes in Schiewen schniaden un in enn gruoten Pott mett Saultwater un demm Brüöhwörfel bissfest kooken. Frekadellendiek meschen un in de Pann oder Owen opp emm Blech knusprig anbruoden unn donoh in klieane Stücker schnieaden. ¼ l Kappesbrühe verwahren unn den Rest affschötten. Kappes uutdrökken. Mett der Kappesbrühe un emm Sossenbender enn ieanfache Zaus maaken unn wieder zum Kappes gewen. Denn Kappes gut meschen un am Schluat noch de Frekadellenstücker dobiegewen. Ongerrühren vüürsechteg.

Tipp: Kümmel passt dobie, ewer als Pulwer nit zum drenken un Sault-Ärpels.