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Vom Mehldöppen und Schwatten Tuun auf Eäkesen

Ich habe mich entschlossen, aufgrund der sich mehrenden Nachfragen noch einmal in diesem Herbst eine Führung durch Ehringhausen anzubieten. Wer interessiert ist, kann sich am kommenden Freitag,  11.Oktober, um 15 Uhr an der Bushaltestelle Ueling einfinden, um mit mir in die Vergangenheit und Gegenwart einer der ältesten und bedeutendsten Hofschaften Remscheids einzutauchen. Der etwa eineinhalbstündige Spaziergang führt entlang der "Chaussee nach Bourg" durch Hasenclever-Land und endet nach zahlreichen Entdeckungen und Erzählungen in der alten Schmiede Winterhoff, wo auch am benachbarten historischen Haus Halbach die Zeit stehen geblieben ist. Anmeldungen bitte bei Stadtführer Klaus R. Schmidt unter Tel. RS 30431 oder per E-Mail  kr-schmidt@t-online.de. Kurzentschlossene Teilnehmer sind wie immer auch ohne Anmeldung willkommen. Der Kostenbeitrag von sechs € pro Person beinhaltet einen "Schmettendrank" auf das Wohl eines der letzten Freiformschmiede unserer Stadt.

Wegen großer Nachfrage 3. Ehringhausen-Führung

Stadtführer Klaus R. Schmidt Die vor geraumer Zeit angekündigte Ehringhausen-Führung war am 17. August total überbucht, weshalb eine zweite Führung für Freitag, 24. August, angesetzt wurde. Zu meiner großen Überraschung ist auch diese Veranstaltung am kommenden Freitag völlig ausgebucht. Ich bedanke mich für dieses ungewöhnlich große Interesse und fühle mich in meiner langjährigen Tätigkeit als Remscheider Stadtführer bestätigt. Um weitere Interessenten nicht auf das nächste Jahr vertrösten zu müssen, habe ich mich entschlossen, eine dritte Ehringhausen-Führung mit abschließendem Besuch in der alten Schmiede Winterhoff am Freitag,  31. August, anzubieten. Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Haltestelle Ueling. Kostenbeitrag sechs €, Dauer etwa zwei bis 2,5 Stunden, mit einer kleinen zünftigen Überraschung zum Abschluss. Anmeldung bitte unter Tel. RS 30431. (Klaus R. Schmidt, IG Remscheider Stadtführer)

Aktuelle Führung aus dem Programm der IG Remscheider Stadtführer

Unter der Programmankündigung "Von Vieringhausen bis zur Filiale" findet am kommenden Freitag, 12. September, ein Spaziergang statt, der die geschichtshistorische Bedeutung der Remscheider Industrie wieder aufleben läßt und die ehemaligen Stadtteilbahnhöfe Vieringhausen und Hasten in den Fokus rückt. Stadtführer Klaus R. Schmidt begleitet die Teilnehmer auf einer Spurensuche entlang der Trasse des Werkzeugs. Die einst typischen Geräusche  der Riemenfallhämmer, der Bearbeitungslärm der Sägen- und Messerrichter sowie der Schleifer und Pliester  beim Fertigstellen der Schlittschuhkufen sind zwar Vergangenheit, aber es existieren noch Wohnplätze und Reste von Produktionsstätten, die einst Remscheid zu einem blühenden Gewerbezentrum werden ließen. Vorbei am "Saegenkoenig" und alten Stahl-, Walz- und Hammerwerken sowie an einer ehemals namhaften Exporthandlung  führt der Weg auf der Trasse der fast vergessenen "Pustekalinken"-Bahn bis zum Richard-Lindenberg-Platz und von dort entlang vieler denkmalgeschützter Häuser durch Hasten. Die Tour endet nach etwa zweieinhalb Stunden am Historischen Zentrum (Haus Cleff/Deutsches Werkzeugmuseum). Treffpunkt ist um 15 Uhr an der Schüttendelle/Ecke Büchener Strasse in Vieringhausen. Der Kostenbeitrag beträgt sechs Euro pro Person. Anmeldung bitte unter Tel. RS 30431 oder per Email unter kr-schmidt@t-online.de. Kurzentschlossene Interessenten sind wie immer auch ohne Anmeldung willkommen.

Auf den Spuren von Hämmern, Kotten und Bergwerken

Am 16. Oktober 1976 wurde in Remscheid der "Industriegeschichtspfad Hammertal" der Öffentlichkeit vorgestellt. Entstanden ist der beschilderte Weg im mittlerweile seit 2011 ausgewiesenen "Naturschutzgebiet mit kulturhistorischer Bedeutung" auf Anregung der damaligen Forstamtsleitung der Stadt Remscheid mit Unterstützung der Abteilung Remscheid des Bergischen Geschichtsvereins. Grundlage und Richtschnur für den Industriegeschichtspfad war das Heimatkundliche Heft des Stadtarchivs "Das Hammertal - aus der Geschichte des Remscheider Lobachtales und seiner eisenverarbeitenden Anlagen" von Karl Wilhelm Heuser aus dem Jahre 1973. Seit Bestehen der IG Remscheider Stadtführer zählt die Lobachtal-Führung zum festen Programm. Stadtführer Klaus R. Schmidt lädt wieder ein zum Treffen am Freitag, den 06.06.2014, um 15:00 Uhr am Bahnhof RS-Güldenwerth. Nach dem Abstieg ins Hammertal  führt der Rundweg vorbei an den Resten von Hämmern und Kotten  bis zur alten gewerbefleissigen Ortschaft Tyrol. Danach wird das Mundloch des alten Jacobsstollen am Eichenhöfer Bergwerk aufgesucht, wo die Zeit der hiesigen Erzförderung wieder lebendig wird. Nach etwa zweieinhalb Stunden endet die Führung am Ausgangspunkt unterhalb des Güldenwerther Bahnhofs. Kostenbeitrag 6 Euro pro Person. Anmeldung bitte unter 02191-30431. Kurzentschlossene Teilnehmer sind wie immer  auch ohne Anmeldung willkommen. Festes Schuhwerk ist empfehlenswert. 

Aktuelle Führung der IG Remscheider Stadtführer

Unter dem Titel "FABRIK und MUSEUM - die letzte Feilenproduktion in Remscheid" findet am Freitag, 26. April, eine Veranstaltung aus dem Programm der IG Remscheider Stadtführer statt. Der inzwischen 80jährige Horst Ehlis, der noch täglich in seiner Fabrik in Schlepenpohl arbeitet, verkörpert einen Berufsstand, der vor hundert Jahren in der Region Remscheid/Wermelskirchen seinen Hauptsitz und seine Blütezeit hatte. Die noch vollständige Einrichtung der Firma Ernst Ehlis erinnert an den einstmals so bedeutenden Industriezweig der Feilenproduktion im Eschbachtal. Zu diesem Traditionsort führt ein Spaziergang durch Bliedinghausen. Treffpunkt ist um 15 Uhr vor der Mannesmann-Schule an der Burger Strasse. Klaus R. Schmidt begleitet die Teilnehmer durch "Mannesmann-Land" hinunter ins Eschbachtal, wo der letzte Feilenfabrikant unserer Stadt seine Pforten  zu einer kurzen Besichtigung des Innenlebens der über 180 Jahre alten Fabrik öffnet. Die Tour endet nach etwa 2,5 Stunden an der Haltestelle Preyersmühle, von wo aus eine Rückfahrt mit einem Bus des VRR möglich ist. Kostenbeitrag sechs Euro pro Teilnehmer. Anmeldung erbeten unter Tel. RS 30431. Kurzentschlossene Teilnehmer sind auch ohne Anmeldung willkommen. 


 

Am Birgderkamp - ein verschwundener Remscheider Ortsteil

Bei meinen Recherchen und Vorbereitungen zum Thema „Am Birgderkamp“ – ein verschwundener Remscheider Ortsteil" fand ich in der Rheinischen Landeszeitung von 1935 nachfolgenden Artikel (o. Verfasser):

Ut aulen Tieten  . . . Derr Patiewagen brennt !

Am aulen Birgderkaumpe / Wie demm Kahlhöver sien Patiewagen affbrangden

Do geng et lösteg her op derr Kermße. Dann kuom ganz Remsched noam Kaumpe. Biem Greuling hengen em Saal woar emmer et Schöttenfest. Dat geng äwwer alt et sonndags loss. Dohenger woar et Schöttenzelt opgebaut on ut demm Feschdiek lurten de Fesche nöüschiereg erut, wat do förr en Radau on Spektakel  woar.  Newer demm Greuling an derr Strote woar en freien Platz, on op demm Platz do stongen emmer de Patiewagen.

Kermße am Kaumpe, Jong, dat woar derr en Tiet.  Dommolls hedden de Bismarckstrote noch Birgderkamperstrote on de Lütt saiten i´efach „Am Kaumpe“ förr dat Langk henger der Iserbahn. Do goof et noch keng gruote un keng kleng Ongerführengk, dommolls en denn achzeger Joahren; do logen de Schienen noch nit su huoh, do kuon märr noch drüöwer goann, wenn märr vam Matte eronger kuom un noam Hankwieser wuol. Mäckersch wenn en Togg kuom, gengen de Barejären eraff. Do goof et uoch noch keng Lektrische on keng Trottewar, do muoß märr nett akrat medden üöwer de Strote goann, wenn märr nit versuppen wuol en derr Gröte därrnewer. Vüören  am Eng vam Kaumpe stongen de Hüser vam Teidsched on vam Erlinghagen on vam aulen Henkels, vam Paas  on vam Winklersch Pitter on angere. On dann kuomen  vier Wietschäpen op i’emol, dat woar derr Klingebüdel vam Hakenbergs Hermann, dann op derr angeren Sitt , wo speeder derr Klömpkens Ki´eser sien Hus har, demm Greuling sien Lokal mem gruoten Saal dohenger. On dann, widder, op derr i´enen Sitt, derr Blicker on derr Heinen, gliek twei Wietschäppen en ienem Doppelhus.

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Interessengemeinschaft Remscheider Stadtfuehrer

Wir führen Sie durch Remscheid und seine Stadtteile. Wir zeigen Ihnen alte und neue Baudenkmäler unserer Stadt. Wir erzählen Ihnen Geschichten. Gehen Sie mit uns auf Spurensuche und entdecken Sie mit uns Relikte einer spannenden Industriekultur. Sie werden immer wieder überrascht sein. Unser Programm wird jedes Halbjahr neu erstellt und liegt an vielen öffentlichen Stellen in der Stadt aus. Auch aufrufbar im Internet unter www.stadtfuehrung-Remscheid.de. Wir sind Mitglied im Bundesverband der Gästeführer in Deutschland (BVGD) und werden vom Tourismusservice der Stadt Remscheid unterstützt. Momentan haben wir sieben aktive Mitglieder.