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Von großen Textilfotos zu kleinen Taschen

Pressemitteilung der Kath. Pfarrei St. Bonaventura u. Hl. Kreuz

Die Inzidenz sinkt, der Lockdown wird gelockert, das öffentliche Leben kehrt gaaanz laaangsam zurück. Wir wollen versuchen, vorsichtig, aber mit Freude an Begegnung und am Tun wieder gemeinsam kreativ zu werden. Am Jakobstag (25. Juli) startet das lang geplante Festival „DEM LEBEN AUF DER SPUR“ aus Anlass des "Heiligen Compostelanischen Jahres 2021" (Jakobsjahr). Das wird immer dann ausgerufen, wenn der Jakobstag auf einen Sonntag fällt. Die Gemeinde St. Bonaventura u. Hl. Kreuz hat zusammen mit den Lenneper Pilgerfreunden und zahlreichen Partnern dazu ein Programm mit ca. 40 Veranstaltungen und Projekten entwickelt, das Anfang/Mitte Juli veröffentlicht wird. Für das Teilprojekt“ MEIN GOTT LENNEP“ fragen wir hiermit an, wer Lust und Freude an inklusiv-integrativer Mitwirkung hat. Eingeladen sind geflüchtete Menschen (kommen aus dem Übergangswohnheim Wülfingstr.), psychisch erkrankte Menschen (kommen aus dem Viertel-Atelier der Augusta-Hardt-Horizonte) und Jugendliche, junge Erwachsene, Mid-Ager, Senior*innen aus Lennep und Umgebung. Für diese letzte Gruppe sind noch ein paar Plätze frei!

Im Zentrum des Projekts stehen Entdeckungsreisen der Mitwirkenden im Quartier Lennep. Diese Spaziergänge werden in Kleingruppen oder evtl. auch mal in der Gesamtgruppe durchgeführt. Leitmotiv der Spaziergänge: Wo finde, sehe, ahne ich Strahlendes, Wohltuendes, Stärkendes in diesem Alltag? Welche Orte oder Situationen tun mir gut, geben Kraft? Aber auch: Was fehlt mir hier, was macht mich traurig oder wütend? Anhand dieser Ausgangsfragen machen die Teilnehmenden Fotos und treffen daraus später eine Auswahl. Die Bilder werden auf große Textilbanner gedruckt (ca 2,5m x 2m), die wir vom Deckengewölbe der Kirche St. Bonaventura abhängen wollen. Die Ausstellung soll am 12. September eröffnet werden. Nach Ende der Ausstellung werden die Fotobanner von Teilnehmenden bzw. der Gruppe "HandMade" im Übergangswohnheim und Besucher*innen des Viertel-Ateliers zu Taschen umgearbeitet (Upcycling). Externe Förderin  dieses Projektes ist die Aktion Mensch.

Das erste Kennenlerntreffen von Teilnehmenden und Projektleiter*innen findet statt am 1. Juli um 17.30 Uhr im Gemeindehaus Bonaventura (Hackenberger Str. 6a), statt – evtl. auch draußen, je nach Situation. Die Foto-Spaziergänge sind für den 28. Juli bis 31. Juli, jeweils ab 16.30 Uhr, geplant. Fotografische Erfahrung ist nicht notwendig. Anmeldungen nimmt Andy Dino Iussa (Engagementförderer, St. Bonaventura u. Hl. Kreuz) unter E-Mail ehrenamt@st-bonaventura bzw. Tel 0178 4486107 entgegen.

Neustart für gute Gesundheit und Pflege tut Not

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Die Entlassungen beim Sana-Klinikum haben uns gezeigt, wie wichtig es ist, bei der Gesundheitsversorgung jetzt die Weichen für ein gutes Gesundheitssystem zu stellen: Maßstab darf nicht sein die Gewinnmaximierung“, betont Sven Wolf, Landtagsabgeordneter für Remscheid und Radevormwald. „Nicht erst seit der Pandemie, sondern seit vielen Jahren treibt mich der Zusammenhang zwischen Armut und Krankheiten um. Wer wenig Geld hat, der hat auch noch ein höheres Risiko, krank zu werden. Wer sich jeden Tag Sorgen macht, über den Monat zu kommen, der hat den Kopf nicht frei für Selbstfürsorge. Das ist eine himmelschreiende Ungerechtigkeit! 

Wir brauchen einen Neustart für gute Gesundheit und Pflege in NRW. Am 15. Juni haben Gudrun Hedler, Konzernbetriebsrätin bei SANA, und Josef Neumann, unser Sprecher für Gesundheit und Soziales im Landtag, mit mir in einer Videokonferenz darüber gesprochen. Was brauchen wir bei der Versorgung für Menschen? Was müssen wir verbessern? Der Maßstab für ein gutes Gesundheitssystem muss eine gesunde Bevölkerung sein – und nicht Gewinne von Konzernen.

Wir haben als SPD Landtagsfraktion einen Leitantrag für den sozialen Neustart in der Gesundheits- und Pflegeversorgung eingebracht. Dazu gehört eine Offensive für mehr Respekt und gute Arbeit für alle Beschäftigten im Gesundheits- und Pflegebereich. Dabei geht es um gerechte Löhne und eine gute Personalausstattung. Wir müssen jetzt Lehren aus der Corona Pandemie ziehen. Eine gute Krankenhausversorgung und viele Intensivbetten haben uns in der Pandemie geholfen. Auch in Remscheid und Radevormwald brauchen wir alle als erste Anlaufstelle Krankenhäuser. Von mir erneut ein klares ‚Nein‘ zum Krankenhausschließungsprogramm der Landesregierung. Wir wollen einen Zugang zur Gesundheit für jeden und nicht nur für wenige!  Daher brauchen wir Gesundheitslotsen und Hausärzte in allen Quartieren. Genau richtig, dass die SPD-Ratsfraktion dies auch in Remscheid zum Thema macht. Mir berichten immer wieder Menschen, wie schwer es sei, einen neuen Hausarzt zu finden, wenn der eigene in den Ruhestand geht. Gleicher Zugang zu Gesundheit für alle heißt: Wir stemmen uns dem Ärztemangel in ländlichen Raum und benachteiligten Stadtteilen entgegen!“

Kostenlose Vorführexperimente im RöLab

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Team Museumspädagogik und RöLab des Deutschen Röntgen-Museums in Lennep hat ein abwechslungsreiches Programm aus digitalen und analogen Angeboten entwickelt: Am 7. und 9. Juli, jeweils um 10 Uhr, gibt es eine kostenfreie digitale Live-Führung mit anschließenden Vorführexperimenten im RöLab (Dauer ca. 1,5 Stunden, Link im Veranstaltungskalender der Webseite des Museums). Am 13. und 15. Juli folgt ein digitaler Workshop für Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 8 in der Zeit von 10 bis 12 Uhr. Das Museumsteam stellt dafür ein Xperimentierpaket zusammen. Hierzu benötigt es eine schriftliche Anmeldung bis zum 5. Juli, damit es die Päckchen beizeiten losschicken kann. Die Kosten betragen 15 Euro.

Zum Ende der Ferien vom 11. bis 13. August in der Zeit von 10 bis 13 Uhr bietet es außerdem einen Workshop im Schülerlabor an – ebenfalls für Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 7. Dazu nutzt es die Xperimente-Kits. Die Kosten hierfür betragen 30 Euro. Anmeldung bitte per mail an: birgit.doemling@remscheid.de">birgit.doemling@remscheid.de!

„FlexTicket“ jetzt mit mehr Flexibilität

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr

Die Corona-Pandemie hat Einfluss auf das Arbeitsleben und somit auch auf den öffentlichen Nahverkehr– bedingt durch das Arbeiten im Homeoffice und eine veränderte Präsenzkultur. Mit neuen Arbeitsmodelle deuten sich nachhaltige Veränderungen für die gesamte Arbeitsplatz-Mobilität an. Der VRR arbeitet ergänzend und vorausschauend an einfachen Tarifen, die das Thema „neue Arbeitsmodelle“ aufgreifen, und testet seit Juni gemeinsam mit der Rheinbahn aus Düsseldorf mit „FlexTicket“ ein Tarifmodell, welches zunächst Firmenkunden für eine begrenzte Zeit offeriert wird.

Bei dieser attraktiven Alternative für Beschäftigte, für die sich möglicherweise ein klassisches Abo nicht mehr lohnt, zahlen Nutzer*innen einen Grundbetrag von 20 Euro und erhalten dafür über einen Zeitraum von 30 Kalendertagen einen vergünstigten Preis für bis zu zwölf 24-StundenTickets. Der Grundbetrag bleibt in allen Preisstufen gleich und wird vom Arbeitgeber eingezogen. Er kann entweder vom Mitarbeiten-den selbst oder in Form eines Zuschusses durch den Arbeitgeber gezahlt werden. Das FlexTicket ist als Pilotprojekt für zwei Jahre ausgelegt. Die Rheinbahn testet das Angebot über die Sommermonate zunächst mit ein bis zwei ausgewählten Unternehmen. Nach erfolgreicher Testphase wird das Angebot im Herbst auf weitere Großkunden ausgeweitet. Auch weitere Verkehrsunternehmen können sich im Laufe des zweijährigen Piloten am Projekt beteiligen.

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NRW hebt Maskenpflicht im Freien weitgehend auf

Pressemitteilung des Ministerium fürs Arbeit, Gesundheit und Soziales und das Ministerium für Schule und Bildung NRW

Das Land Nordrhein-Westfalen passt die Corona-Schutzregeln an und hebt die Pflicht zum Tragen einer Maske im Freien in weiten Teilen auf. Das gilt auch für Schulhöfe beziehungsweise das Außenschulgelände. Die neuen Regelungen treten zum Montag, 21. Juni, in Kraft. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann: „Ab Montag gilt die Grundregel: Draußen muss in der Regel keine Maske getragen werden, es sei denn, man kann die Abstände nicht einhalten. Die weiterhin stark sinkenden Inzidenzen erlauben es uns, diesen Schritt zu gehen. Ab Montag werden wir voraussichtlich in allen Kreisen und kreisfreien Städten die Inzidenzstufe 1 erreichen. Das ist sehr erfreulich. Da wo viele Menschen zusammenkommen, ist die Maskenpflicht aber weiterhin das Gebot der Stunde. Die Zweitimpfungsquote steigt zwar rasant, aber noch haben wir keine Herdenimmunität erreicht. Solange heißt es: Wachsam sein.“

Ab 21. Juni gilt die Pflicht zum Tragen einer Maske im Freien in Regionen der Inzidenzstufe 1 nur noch da, wo typischerweise wegen hoher Personendichte das Einhalten von Abständen schwerfällt:

  • in Warteschlangen sowie an Ständen, Kassen und Schaltern
  • bei Großveranstaltungen mit mehr als 1.000 Teilnehmern außerhalb des Sitz- oder Stehplatzes
  • dort, wo Kommunen im Einzelfall zur Bekämpfung von Missständen eine Maskenpflicht anordnen
  • In den Fällen, in denen weiterhin Masken getragen werden müssen, ist das Tragen einer medizinischen Maske ausreichend. Darüber hinaus ergeben sich für die Inzidenzstufe 1 aufgrund der weiter positiven Entwicklung des Infektionsgeschehens die folgenden Erleichterungen:
  • Bei Angeboten wie Fahrschulen etc. ist das Tragen einer medizinischen Maske ausreichend. Es ist keine FFP2-Maske mehr erforderlich.
  • Bei kontaktfreien Sportangeboten in geschlossenen Räumen können Mindestabstände aufgehoben werden, sofern negative Testnachweise vorliegen. Somit sind auch Gruppenangebote (beispielsweise Aerobic-Kurse) wieder mit mehr Personen und geringeren Abständen zulässig.
  • Freizeitangebote im Freien (insbesondere Zoos) können wieder ohne Terminbuchung und Kontaktdatenerfassung wahrgenommen werden. 
  • Sitzungen, Tagungen und Kongresse können mit mehr als 1.000 Teilnehmern im Freien stattfinden. In Innenräumen sind Veranstaltungen dieser Größenordnung ab dem 1. September 2021 mit Hygienekonzept wieder erlaubt.

Die Verpflichtungen zum Tragen einer Maske in geschlossenen Räumen bleiben grundsätzlich weiterhin bestehen, wobei aber die Maske bei ausreichender Lüftung oder Luftfilterung an festen Sitz- oder Stehplätzen von Bildungs-, Kultur-, Sport- und anderen Veranstaltungen abgenommen werden darf, wenn näher bestimmte weitere Schutzmaßnahmen (zu Testnachweisen, Abstand und Rückverfolgbarkeit) eingehalten werden. Darüber hinaus wird ab 21. Juni  auch für Schulen die Verpflichtung zum Tragen einer Maske im Freien aufgehoben. Damit entfällt insbesondere für Schülerinnen und Schüler in den Pausen auf dem Schulhof die Maskenpflicht. Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer: „Die Landesregierung hat versprochen, Infektionsschutzmaßnahmen zurückzunehmen, sobald es das Infektionsgeschehen zulässt. Mit zwei verpflichtenden Corona-Tests pro Woche, strengen Vorgaben für die Hygiene und der weiter fortschreitenden Impfung von Lehrerinnen und Lehrern gehören unsere Schulen zu den am besten geschützten Orten. Bei den aktuell niedrigen Infektionszahlen und der geringen Ansteckungsgefahr an der frischen Luft ist die Aufhebung der Maskenpflicht draußen auf dem Schulgelände verantwortungsvoll und angemessen.“

Im Schulgebäude und im Klassenzimmer gilt die Maskenpflicht unverändert fort. Diese Regelung gilt vorerst bis zu den Sommerferien. Ministerin Gebauer: „Die Landesregierung wird das Infektionsgeschehen weiter genau beobachten und die Maßnahmen für die Hygiene und den Infektionsschutz kontinuierlich daraufhin überprüfen, ob sie angemessen und wirksam sind. Wir bleiben vorsichtig. Die Infektionszahlen gehen zurück, das ist sehr positiv, aber die Pandemie ist noch nicht vorbei.“ Alle Regelungen der aktuellen Coronaschutzverordnung und Coronabetreuungsverordnung sind unter dem nachfolgenden Link zu finden: https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/2021-06-16_coronaschvo_ab_21.06.2021_lesefassung.pdf

 

Jetzt Luftfilteranlagen in Schulen einbauen

Pressemitteilung der FDP-Fraktion

Zur Umsetzung der Schutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie ist das regelmäßige Stoßlüften von Klassenräumen unverändert notwendig. Die Stadt Remscheid hat im Frühsommer 2020 alle Fensteranlagen in den Schulgebäuden überprüft. Defekte Fenster wurden repariert und Fensterschlüssel zur Verfügung gestellt. Für die Fenster einer Schule, die sich konstruktionsbedingt nicht weit genug für die Stoßlüftung öffnen ließen, wurden Mittel aus einem Landesförderprogramm in Anspruch genommen und mit baulichen Maßnahmen Abhilfe geschaffen.

Die Verwaltung sah das Lüften zumindest bislang immer noch als die einfachste und wirksamste Maßnahme an, um Viren aus der Luft in Klassenzimmern zu entfernen und stützte sich dabei u.a. auf die Empfehlungen der Innenraumlufthygienekommission des Umweltbundesamtes. Der Einsatz von mobilen Lüftungsgeräten kann danach lediglich eine Ergänzung zum Lüften darstellen (Drs. 16/0286). Weitere wissenschaftliche Studien kommen gleichwohl zu dem Schluss, dass Lüften alleine keine zuverlässige Methode darstellt, sondern der Einsatz von Lüftungsgeräten die Viruslast in einem Raum deutlich senken kann.

Der Einbau von stationären raumlufttechnischen (RLT-)Anlagen ist allerdings nicht so umstritten, wie es beim Einsatz von mobilen Geräten der Fall ist. Hier ist es nach Einschätzung des Umweltbundesamtes am besten, „wenn in stark belegten Räumen (…) baulich eine Grundlüftung über eine raumlufttechnische (RLT) Anlage erfolgt. In Schulen gilt dies bereits als künftig anzustrebender Regelstandard.“ (Umweltbundesamt: Anforderungen an Lüftungskonzeptionen in Gebäuden – Bildungseinrichtungen sowie Umweltbundesamt: Stellungnahme der Innenraumlufthygiene-Kommission, Bundesgesundheitsblatt 58, S. 1192). Luftfiltersysteme filtern zudem auch andere Erreger und Verunreinigungen aus der Luft, so dass solche technischen Anlagen auch nach der möglichen Überwindung der Corona-Pandemie gegen Krankheiten vorbeugen können. Der Bund unterstützt nunmehr die Schulträger beim Einbau von Luftfiltern in Höhe von 80 Prozent der Kosten. Seit dem vergangenen Freitag können Fördermittel zum Einbau in Einrichtungen, die von Kindern im Alter bis zwölf Jahren besucht werden, in Anspruch genommen werden. Die Fördermöglichkeit ist bis Ende des laufenden Jahres befristet. Fest installierte Lüftungsanlagen sind langfristig sinnvoll. Bereits kurzfristig kann ihnen Bedeutung zukommen, wenn sich das Infektionsgeschehen wieder verstärkt und der Präsenzunterricht in den Schulen wieder in Frage gestellt wird. Gerade bei Kindern im Grundschulalter sind die Hygiene- und Abstandsregeln nicht optimal einzuhalten. Zudem gibt es für die Kinder mit Vorerkrankungen in dieser Altersgruppe noch kein Impfangebot. Der Distanzunterricht ist bei Schülerinnen und Schülern der Grundschulen schwerer umzusetzen als an den weiterführenden Schulen. Die Grundschulen, aber auch die Förderschulen sollten daher vorrangig berücksichtigt werden. Wir müssen möglichst die Chancen nutzen, unsere Schulen mit entsprechenden Anlagen auszustatten. Bestenfalls kann die Stadt bereits die Sommerferien für den Einbau nutzen. Wir bitten daher um die Beantwortung der folgenden Fragen für die Sitzung des Rates am 24. Juni:

  • Welche städtischen Schulgebäude sind in Remscheid bereits mit stationären raumlufttechnischen Anlagen ausgestattet?
  • Wird sich die Stadt Remscheid um Bundesfördermittel zum Einbau stationärer raumlufttechnischer Anlagen bemühen?
  • Können die möglichen städtischen Eigenanteile durch außerordentliche Mehrerträge im Rahmen des Gesetzes zur Isolierung der aus der COVID-19-Pandemie folgenden Belastungen der kommunalen Haushalte im Land Nordrhein-Westfalen (NKF-COVID-19-Isolierungsgesetz-NKF-CIG) dargestellt werden?

Kliniken des Adipositaszentrums NRW ausgezeichnet

Pressemitteilung des Sana-Adipositaszentrums NRW

Das Sana Adipositaszentrum NRW ist seit diesem Jahr mit zwei Kliniken – dem Sana-Klinikum Remscheid und dem Sana Krankenhaus Benrath – als Exzellenzzentrum für Adipositaschirurgie zertifiziert. Damit gehören die beiden Sana-Krankenhäuser zu insgesamt nur sieben deutschlandweit mit dieser höchsten Qualitätsstufe der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) ausgezeichneten Kliniken. Die durch die Corona-Pandemie erst mit Verzögerung durchgeführte Re-Zertifizierung ist gültig bis Ende November 2022. „Einmal mehr wird mit dieser Zertifizierung durch externe Experten belegt, dass unsere Chirurgen im Sana-Verbund NRW eine hervorragende Qualität in der Versorgung der Patienten gewährleisten“, sagt Sabine Wisniewski, die Anfang April die Prozesskoordination des Sana Adipositaszentrums NRW übernommen hat. „Ich gratuliere dem gesamten Team zu dieser herausragenden Leistung.“

Bereits 2013 wurde das Sana-Klinikum Remscheid als Gründungsstandort des Sana Adipositaszentrums NRW für seine ausgezeichnete Behandlungsqualität als Kompetenzzentrum für Adipositaschirurgie zertifiziert. Seither konnte der Verbund diese Qualität stets steigern und jetzt auch die Kriterien für eine Aufwertung zum Exzellenzzentrum mehr als erfüllen. Gelobt wurden vor allem die geringe Komplikationsrate und die hervorragende Standardisierung der Prozesse. „Es freut mich sehr, dass wir dank der Leistung des gesamten Teams in den Sana-Kliniken in Nordrhein-Westfalen nun diese höchste Zertifizierungsstufe der DGAV erreichen konnten“, sagt Dr. Thomas Sonnenberg, Chefarzt der Klinik für Adipositas- und metabolische Chirurgie im Sana-Verbund NRW sowie Ärztlicher Leiter des Adipositaszentrums NRW. „Gerade in den aktuellen Zeiten, in denen wir mit unseren zur Risikogruppe gehörenden Patienten höchst sensibel in der Einschätzung von Operationsnotwendigkeiten agieren müssen, ist das Übererfüllen der für diese Zertifizierung notwendigen Mindestzahlen als besonderer Erfolg und außergewöhnliche Leistung zu würdigen.“

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IHK unterstützt bei der Unternehmensnachfolge

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer Wuppertal-Solingen-Remscheid

Die Bergische IHK bietet in Zusammenarbeit mit der Steuerberaterkammer Düsseldorf am 23. Juni einen Nachfolge-Sprechtag an. Das Angebot richtet sich zum einen an kammerzugehörige Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihren Betrieb abgeben wollen. Zum anderen sollen Menschen angesprochen werden, die mit der Übernahme eines bestehenden Unternehmens den Weg in eine Selbstständigkeit gehen wollen. Im Rahmen von Einzelgesprächen mit Steuerberatern und IHK-Experten können wichtige Nachfolgefragen diskutiert werden. Die Themen reichen von der Nachfolgersuche über Finanzierung und Förderung bis hin zu steuerrechtlichen Fragen und Kaufpreisermittlung. Auch emotionale Aspekte und familiäre Hintergründe spielen dabei oftmals eine wichtige Rolle. Eine rechtzeitige Nachfolgeplanung sichert im Ernstfall die Handlungsfähigkeit und bewahrt das Unternehmen vor Schaden.

Interessierte Mitgliedsunternehmen der IHK und Interessenten, die auf der Suche nach einem zu übernehmenden Unternehmen sind, können sich einen kostenlosen Termin für den Sprechtag reservieren. Weitere Informationen sind erhältlich bei Andre Scheifers, T. 0202-2490-777, a.scheifers@bergische.ihk.de">a.scheifers@bergische.ihk.de.

Regenreicher Mai mit Bever als Spitzenreiter

Pressemitteilung des Wupper-Verbandes

Wer sich einen sonnigen Mai erhofft hatte, kam in diesem Jahr nicht auf seine Kosten. Erst im Juni ging es los mit angenehmeren Temperaturen. Überall regnete es im Mai viel, aber je nach Messstellenstandort im Wuppergebiet waren die Mengen recht unterschiedlich. Dies zeigen die Aufzeichnungen des Wupperverbandes. An der Bever-Talsperre in Hückeswagen fielen 157 Liter Regen pro Quadratmeter. Das ist doppelt so viel wie üblich, sonst fallen dort im Mittel 79 Liter. Damit war sie auch die niederschlagreichste Station in diesem Monat. An der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen-Lindscheid waren es 94 Liter, das ist sehr nah am Durchschnitt von 82 Litern. In der Kläranlage Buchenhofen in Wuppertal wurden 96 Liter gemessen, das langjährige Mittel beträgt dort 80 Liter, somit lag der Niederschlag dort auch nah am Mittel. 114 Liter wurden in der Kläranlage Solingen-Burg erfasst, im Durchschnitt sind es 88 Liter, das sind 26 Liter mehr als im Schnitt.

Es regnete an sehr vielen Tagen im Mai, nur an neun bis elf Tagen blieb es trocken. Ein nasser Mai-Tag war z. B. der 17. Mai an der Bever-Talsperre mit 24 Litern. An den Messstellen Lindscheid, Buchenhofen und Burg lag der Niederschlag an diesem Tag bei ca. 13 Litern. Am wenigsten Regen fiel mit 74 Litern an der Station auf der Kläranlage Leverkusen; das dortige langjährige Mittel beträgt 63 Liter. Diese Station lag also dennoch über ihrem durchschnittlichen Monatswert.

Die Brauchwassertalsperren sind weiterhin gut gefüllt. Aktuell liegt die Bever-Talsperre bei einem Füllstand von 97 Prozent und die Wupper-Talsperre bei 95 Prozent. Bei den Trinkwassertalsperren sieht es wie folgt aus: Die Kerspe-Talsperre liegt bei 95 Prozent, die Herbringhauser Talsperre bei 99 Prozent. Die Große Dhünn-Talsperre konnte aufgrund von vorsorglichen Maßnahmen und den Wetterverhältnissen ihren Füllstand seit Monaten ungefähr konstant halten, sie ist zurzeit zu 63 Prozent gefüllt.

Landesregierung macht kommunale Erfolge zunichte

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Trotz Warnung von vielen Experten und von Städten und Gemeinden haben CDU und FDP mit ihrer Mehrheit ein Umsetzungsgesetz zum Glücksspielvertrag beschlossen.  Damit kürzt jetzt NRW die Abstandsflächen zwischen den Spielhallen. Wo bislang nur eine Spielhalle stand, dürfen jetzt drei stehen,“ kommentiert der Landtagsabgeordnete für Remscheid und Radevormwald Sven Wolf die gestrige Abstimmung im Landtag in Düsseldorf.

Mit diesen Regelungen dürfen durch Fristverlängerungen drei Spielhallen als sogenannte Verbundspielhallen unter einem Dach betrieben werden. Neu ist, dass Spielhallen und Wettbüros nach einer Zertifizierung zukünftig statt 350 Metern nur noch 100 Meter Abstand untereinander einhalten müssen.

„Mit diesem Gesetz haben die Betreiber der Spielhallen und Wettbüros den Kampf gegen die Kommunen gewonnen – mit Unterstützung von CDU und FDP“, so Wolf. „Wir haben versucht, mit einem Änderungsantrag die derzeit gültige Abstandsregelung von 350 Metern beizubehalten und nur eine Spielhalle pro Standort zuzulassen. Denn durch die Neuregelung wird der erfolgreiche Einsatz der Städte und Gemeinden torpediert. Den Antrag haben CDU und FDP aber abgelehnt. Aus Leerständen könnten jetzt Spielhallen werden. Nun müssen wir auf Städte-Ebene schauen, dass das nicht so kommt und ein besonderes Auge auf Straßen mit Leerstand haben – wie etwa in Remscheid die untere Alleestraße. Das hätte mit einer besseren Gesetzeslage auf Landesseite von vornherein verhindert werden können. Auch Radevormwald hat in den letzten Jahren viele Maßnahmen ergriffen, um die Innenstadt schöner zu machen und Leerstände in den Griff zu bekommen.“

Gegen Rassismus mit "Mo und die Arier"

Der Großteil der Veranstaltungen der "Wochen gegen Rassismus" wurde in diesem Jahr online durchgeführt. Vorgesehen ist für  Dienstag, 22. Juni , noch "Mo und die Arier", mit Mo Asumang, Autorin und Moderatorin und langjährige Unterstützerin von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Ein journalistisches Experiment zum Thema Rassismus.

Das Kommunale Integrationszentrum hat eine Vormittagsveranstaltung von 10 bis 12 Uhr für Schülerinnen und Schüler geplant  und eine Abendveranstaltung von 18.30 bis 20.30 Uhr für interessierte Bürgerinnen und Bürger. Die Autorin wird aus ihrem Buch „Mo und die Arier“ lesen sowie eine Kurzfassung des Films „Die Arier“ zeigen. Sie spricht mit Schülerinnen und Schülern sowie Bürgerinnen und Bürgern aus Remscheid über ihre persönlichen Erfahrungen mit Rassismus und gibt Tipps zum Umgang mit dem Thema.

Die Anmeldung für die morgendliche Veranstaltung erfolgt über die Lehrkräfte durch Übermittlung einer Namensliste (mit Vor- und Nachnamen, Klasse/Kurs und einer Email-Adresse) an Christoph Sykulski, Kommunales Integrationszentrum, christoph.sykulski@remscheid.de">christoph.sykulski@remscheid.de, Telefon: 02191 163267. Vom kommunalen Integrationszentrum wird ein lizensierter ZOOM-Account für bis zu 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bereitgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich unter dem folgenden Link registrieren: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tJ0pcOCtqDsvGdQtXdT-e2De34FvHzlyKZyh. Nach erfolgter Registrierung erhalten sie über ihre Emailadresse einen Tag vorher den Zugangslink zur Veranstaltung.(vom Kommunalen Integrationszentrum Remscheid in Kooperation mit dem Integrationsrat Remscheid im Rahmen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“).

Kindergartenalltag ist voller Bewegung

Bei der Übergabe der Jubiläumsurkunde. Maurien Heinz (Kita-Leitung) und Reinhard Ulbrich (Vorsitzender des Sportbundes Remscheid e.V.). Foto: Katharina Jansen.Pressemitteilung des Sportbundes Remscheid e.V.

Die Kindertagesstätte Ahörnchen e.V. feiert 10- jähriges Jubiläum  als anerkannter Bewegungskindergarten des Landessportbundes NRW. Dieser hat das Ziel, durch die Kooperation zwischen Kindertagesstätte und Sportverein ein vielseitiges Sport und Bewegungsangebot für Kinder zu schaffen. Das pädagogische Konzept beinhaltet, dass die körperlich-motorische, geistige, soziale sowie emotionale Entwicklung der Kinder besonders durch vielfältige Angebote in Bewegung und Spiel nachhaltig unterstützt werden. Auf diese Weise soll eine qualitative frühkindliche Bewegungsentwicklung gefördert werden, die die Gesundheit und Persönlichkeitsentfaltung jedes Kindes stärkt.

Vor zehn Jahren, am 28. Mai 2011, wurde die Kindertagesstätte Ahörnchen als eine der ersten drei Einrichtungen in Remscheid mit dem Gütesiegel ausgezeichnet. Seitdem ist das Thema Bewegung im Handlungskonzept der KTE Ahörnchen verankert und findet sich in den vielseitigen Bereichen des Kindergartenalltags wieder. Die Mitarbeiter*innen der Einrichtung sind speziell im Bereich der Bewegungsförderung qualifiziert, bilden sich regelmäßig weiter und setzen sich für eine bewegte Kindheit ein. An Stillstand oder Langeweile ist hier folglich nicht zu denken!

Vor zehn Jahren, am 28. Mai 2011, wurde die Kindertagesstätte Ahörnchen als eine der ersten drei Einrichtungen in Remscheid mit dem Gütesiegel ausgezeichnet. Seitdem ist das Thema Bewegung im Handlungskonzept der KTE Ahörnchen verankert und findet sich in den vielseitigen Bereichen des Kindergartenalltags wieder. Die Mitarbeiter*innen der Einrichtung sind speziell im Bereich der Bewegungsförderung qualifiziert, bilden sich regelmäßig weiter und setzen sich für eine bewegte Kindheit ein. An Stillstand oder Langeweile ist hier folglich nicht zu denken!

Der Sportbund Remscheid e.V. und die Remscheider Sportjugend gratulieren der Kindertagesstätte Ahörnchen e.V. herzlich zu diesem besonderen Jubiläum. Ein großes Dankeschön geht ebenfalls an den Ballspielverein 1910 Remscheid e.V., welcher die Kita als offizieller Kooperationspartner mit Bewegungs-, Spiel- und Sportangeboten unterstützt. Neben einer Jubiläumsurkunde des Landessportbundes NRW, erhielt die Kita am 09.06.2021 von ihrem Kooperationsverein BV 10 einen neuen Fußball, sowie eine Geldspende für weiteres Sport- und Spielmaterial. Zudem kann sich nun jedes Kind über einen eigenen Mini-Teo freuen, eine kleine Version des Maskottchens der Remscheider Sportjugend. In Remscheid gibt es mittlerweile sechs anerkannte Bewegungskindergärten, eine weitere KTE befindet sich derzeit in der Qualifizierung. Der Sportbund Remscheid e.V. und die Remscheider Sportjugend hoffen auf weitere Bewegungskindergärten in Remscheid.