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X-perimente: Das Unsichtbare sichtbar machen

Pressemitteilung der Klaus Tschira-Stiftung

Das Jahr 2020 steht ganz im Fokus eines Doppeljubiläums zum Thema „Röntgen“. Bundesweit wird der 125. Entdeckungstag der Röntgenstrahlen und der 175. Geburtstag ihres Entdeckers und ersten Physik-Nobelpreisträgers Wilhelm Conrad Röntgen gefeiert. Aus diesem Anlass entwickeln das Deutsche Röntgen-Museum in Remscheid (DRM) und die Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim das Projekt „X-perimente – Das Unsichtbare sichtbar machen“. Sie bestücken ein „Röntgenmobil“ mit interaktiven Experimenten für Kinder und Jugendliche, das im kommenden Jahr deutschlandweit unterwegs ist. Ermöglicht wird das Projekt durch die Klaus Tschira-Stiftung in Heidelberg. Diese fördert die Entwicklung und Umsetzung inklusive aller Sach- und Personalkosten mit rund 700.000 Euro. Die kostenlosen Versuche richten sich an Kinder und Jugendliche von der Grundschule bis zur Oberstufe. Ziel ist es, die junge Generation über die Röntgentechnologie für Naturwissenschaften und Medizin zu begeistern.

Am 8. November 1895 entdeckte Röntgen in seinem 50. Lebensjahr „eine neue Art von Strahlen“, welche weltweit Wissenschafts- und Alltagsgeschichte geschrieben haben, bis heute schreiben und auch zukünftig schreiben werden. Die nach Röntgen benannten Strahlen machen Unsichtbares sichtbar – im Nano-, Mikro- und Makrobereich. Röntgenstrahlen durchdringen Stoffe und schaffen durch ihre Absorption Transparenz. Schicht um Schicht wird sichtbar, was unter einer für das menschliche Auge undurchdringlichen Hülle liegt: Knochen einer antiken Mumie, Blutgefäße eines Patienten, eine übermalte Figur in einem Gemälde Max Liebermanns, eine Schweißnaht unter Lackschichten eines gesunkenen Schiffsrumpfes, Viren, Genome, Tumore, Himmelskörper, alte Schriften, Maschinenteile und vieles mehr. Die „Welt des Röntgens“ ist voller überraschender Phänomene und ästhetisch faszinierender Bilder.

Im „Röntgenjahr“ 2020 laden das Deutsche Röntgen-Museum und die Reiss-Engelhorn-Museen zu einer Spurensuche in die „Welt des Unsichtbaren“ ein. Getreu dem Motto von Wilhelm Conrad Röntgen „ich fühle mich nur wohl, wenn ich experimentieren kann“ geben sie Schulen, Museen Seite 2 von 4 und anderen Bildungseinrichtungen die Möglichkeit, mit Kindern und Jugendlichen selbst aktiv zu werden und zu experimentieren. Hierzu wird ein Fahrzeug (Sprinter) als „Röntgenmobil“ konzipiert, das vielfältige und spannende Experimente zur Entdeckung des Unsichtbaren vor Ort in die Unterrichtsräume bringt. Im Jubiläumsjahr können Bildungseinrichtungen deutschlandweit das „Röntgenmobil“ zu sich in den Unterricht einladen. Ausgehend von der Faszination des Röntgenverfahrens ermöglichen die Experimente einen Überblick über verschiedene Techniken, mit denen das „Innere“ von Dingen sichtbar gemacht werden kann: vom langwelligen infrarotem Licht bis hin zu den kurzwelligen Gammastrahlen und dem Ultraschall. Das kostenlose Angebot richtet sich mit ausgewählten Experimenten an Kinder und Jugendliche von Klasse 4 bis 8 und mit erweiterten Einblicken an die Stufen ab Klasse 9, jeweils in Absprache mit den Lehrenden in den Räumen der Bildungseinrichtungen. Weitere Informationen erteilen die Projektleiter, Voranmeldungen sind bereits möglich unter info@x-perimente.de.

Dr. Uwe Busch, Direktor Deutsches Röntgen-Museum „Wir möchten das ‚Röntgenjahr‘ nutzen, um Lernprozesse im Bereich Natur, Wissenschaft und Technik anzuregen, nachhaltig und attraktiv zu gestalten sowie darüber Themenbrücken in das tägliche Leben schlagen. Kinder und Jugendlichen werden mit Spaß und Empathie selbst zum Entdecker und wecken den Forscher in sich.“

Der Physiker und SAP-Mitgründer Klaus Tschira (1940 bis 2015) rief 1995 mit privaten Mitteln die Klaus Tschira-Stiftung (KTS) ins Leben. Heute gehört die KTS zu den großen Stiftungen Europas. Sie fördert Naturwissenschaften, Mathematik sowie Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Die Unterstützung der Stiftung spiegelt sich in den drei Bereichen Bildung, Forschung und Wissenschaftskommunikation wider. Besonderen Wert legt sie dabei auf neue Formen der Vermittlung und Einordnung wissenschaftlicher Themen. Die KTS ist bundesweit tätig in Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und eigenen Instituten. Für die Verwirklichung all dieser Ziele engagieren sich seit mehr als 20 Jahren Menschen innerhalb und außerhalb der Klaus Tschira Stiftung.

Streckensperrung zwischen Schwelm und Wuppertal

Pressemitteilung der Bahn AG

Brückenbauarbeiten von Straßen NRW an der Schwelmtalbrücke führen in den Nächten am 17./18. November und von Sonntag/Montag, 1./2. Dezember  bis Sonntag/Montag, 8./9. Dezember zu Zugausfällen bei der Regional-Express-Linie RE 4 und der S-Bahn-Linie S 8. Busse verkehren alternativ im Schienenersatzverkehr (SEV). Die Fahrplanänderungen für die Baumaßnahme sind bereits in den Online-Auskunftssystemen enthalten. Zudem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw und über die App „DB Bauarbeiten“ abrufbar. Außerdem gibt es eine Broschüre mit detaillierten Infos für die Reisenden. Diese wird rechtzeitig vor Baubeginn an den Bahnhöfen und den Verkaufsstellen ausliegen, im Internet zum Download angeboten und während der Bauarbeiten durch das Servicepersonal vor Ort verteilt.

Was morgen in Remscheid so los ist

Löf-Eventlokal, Theodor-Körner-Str. 6, am 15. November ab 20 Uhr (Einlass 19.30 Uhr)
Peter Funda und Wolfram Cramer von Clausbruch präsentieren als "Peter und der Wolfram" ihre Multitasking-Show
Der Sound einer ganzen Band umgesetzt von nur zwei Musikern? Wer sagt da, nur Frauen können mehrere Dinge auf einmal machen, Männer hingegen nur eins? Mit diesem Vorurteil räumen die beiden Musiker Peter Funda und Wolfram Cramer von Clausbruch hör- und sichtbar deutlich auf! Bekannte Lieder und vertraute Instrumentals in akustischer Vielfalt, gespickt mit Humor und kurzweiliger Unterhaltung versprechen ein einzigartiges Konzerterlebnis. Eigene Kompositionen mit eingängigen Melodien runden das Programm stilvoll ab. Wer der beiden Herren ist nun wofür zuständig? Das ist schwer zu sagen, denn die Bälle werfen sie sich immer wieder gegenseitig zu; dabei gibt es nicht nur Musik, sondern zwischendurch wird auch gezaubert, jongliert und allerlei Klamauk getrieben. Und das ist nicht zu übersehen: Spaß haben die beiden auch noch dabei! Peter Funda: Percussion aller Art, Akkordeon, Ukulele, Bass, Schlitztrommel, Glockenspiel, Gesang, Jonglage, Magie... Wolfram Cramer von Clausbruch: Gitarre, Bass, Percussion, Kazoo, Ukulele, Harfe, Hang, Kleinillusionen. Der Eintritt ist frei, die Künstler sammeln einen Kulturbeitrag im Hut. (Maximilian Süss)

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Herbstsynode befasste sich mit Zukunft der Kirche

Pressemitteilung des Kirchenkreises Lennep

Wie spannend es ist, wenn man gemeinsam an neuen Ideen für die Kirche der Zukunft im Kirchenkreis Lennep arbeitet, erlebten die Teilnehmer der Herbstsynode im Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Dabringhausen. Superintendent Hartmut Demski begrüßte die Anwesenden herzlich, die zuvor einen bewegenden Abendmahlsgottesdienst mit Pfarrer Manfred Jetter gefeiert hatten. Die Kollekte von knapp 500 Euro geht an die EKD-Initiative zur Beschaffung eines Schiffes zur Seenotrettung von Flüchtlingen.

Die Kreissynode ist das Leitungsgremium des Kirchenkreises Lennep. Er vereint 17 evangelische Kirchengemeinden mit rund 65 000 protestantischen Christen zwischen Remlingrade und Dabringhausen, Hückeswagen und Burg. Kirchenrätin Barbara Füten, stellvertretende Kirchenkreisbegleiterin der Landeskirche Rheinland (ekir), war aus Düsseldorf angereist, um den knapp 90 Tagungsteilnehmern viel Erfolg zu wünschen. Frank Schürer-Behrmann, der Superintendent des Partnerkirchenkreises Oderland-Spree wünschte per Brief einen guten Verlauf der Synode. 

Unter dem Motto „Aufbruch im Umbruch“ beschäftigte sich die Synode mit den Ergebnissen der Freiburger Kirchen-Studie. Danach wird sich allein die Mitgliederzahl der evangelischen Kirche bis 2060 in etwa halbieren. Ursache dafür sind zu knapp 50 Prozent im demografischen Wandel – also dem Überhang von Sterbefällen über die Geburten sowie dem Wanderungssaldo begründet. Mehr als die Hälfte des Mitgliederrückgangs könnte aber auf Tauf-, Austritts- und Aufnahmeverhalten beruhen. Wie man gerade an den letzten Stellschrauben positiv drehen kann, damit beschäftigten sich die Tagungsteilnehmer in neun Workshops am zweiten Tag der Synode. Einmal im Jahr zu einem großen Tauffest für große und kleine Täuflinge einzuladen, Jugendlichen verstärkt in die Gottesdienst-Gestaltung mit einzubinden, die Kirchenmusik und den Religionsunterricht als wertvollen Schatz zu betrachten und die Social-Media-Aktivitäten der einzelnen Gemeinden weiter auszubauen, waren einige der Vorschläge, die die Gruppen gemeinsam erarbeitet hatten.

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Ein Pool für individuelle Arbeitszeitwünsche

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid

Die Gewinnung und Bindung von Fachkräften ist heutzutage für Krankenhäuser eine entscheidende Herausforderung, und die Verantwortlichen müssen innovative Konzepte entwickeln, um hierbei erfolgreich zu sein. Im Sana-Klinikum Remscheid stellte Pflegedirektorin Jasmin Shmalia jetzt ein innovatives Arbeitszeitmodell vor, in dem seit 1. Oktober die ersten Pflegekräfte arbeiten: Der „FlexiNg-Pool“ (FlexibelNursing-Pool) ermöglicht den Pflegekräften die Einsatzplanung nach individuellen Wünschen und unterstützt das Personal auf den Stationen. Außerdem bedeutet das Konzept eine höhere Sicherheit für das Pflegemanagement durch eine verlässliche Einsatzplanung und reduziert gleichermaßen die Suche und den Einsatz von Leihkräften, die sich zudem oftmals im Haus weniger gut auskennen als die direkten Kolleginnen und Kollegen im flexiblen Team.

„Das neue Modell stößt auf großes Interesse“, sagt Jasmin Shmalia. „Im ersten Schritt konnten wir zehn Pflegekräfte neu einstellen.“ Die Erfahrungen seien durchweg positiv. Die Einsatzwünsche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden, wie im Konzept versprochen, vollständig in die Dienstplanung übernommen. Gerade für Mütter eine attraktive Möglichkeit, Beruf und Familie optimal in das eigene Lebensmodell zu integrieren. „Ich habe von dem flexiblen Modell gehört und es hat mein Interesse geweckt“, erklärt Janine Kissling, die ihre Karriere als Schülerin im Sana-Klinikum Remscheid begonnen hatte und nun, nach zwölf Jahren mit Elternzeit und einer Anstellung als Pflegekraft im Seniorenheim, wieder hierher zurückkehrt.

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Zentrale Gedenkstunde zum Volkstrauertag

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Seit 1952 gedenkt die Bundesrepublik Deutschland am zweiten Sonntag vor dem Ersten Advent der Toten der Kriege und der Opfer der Gewaltherrschaft aller Nationen. Die Stadt Remscheid, der Verkehrs- und Förderverein Lennep e.V. und der Heimatbund Lüttringhausen e.V. laden gemeinsam zu einer zentralen Gedenkstunde zum Volkstrauertag für Sonntag, 17. November, um 11 Uhr in den Ehrenhain Reinshagen, Wallburgstraße, ein. Alle Remscheiderinnen und Remscheider sind herzlich dazu eingeladen, sich dem traditionellen gemeinsamen Gang zur Gedenkstätte anzuschließen. Er beginnt um 10.45 Uhr vom Parkplatz der Sportanlage Reinshagen aus. Die diesjährige Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von dem Blechbläser-Ensemble der Bergischen Symphoniker und dem Remscheider Männerchor Germania e.V. Die Gedenkansprache hält Stadtdechant Msgr. Thomas Kaster.

500 Meter natürliche Wupper in Kohlfurt

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Das Flussbett der Wupper wurde im Abschnitt Wuppertal-Kohlfurth auf rund 500 Metern natürlicher gestaltet. Die Arbeiten in der Wupper sind nun abgeschlossen. In bewährter Partnerschaft von Stadt Wuppertal und Wupperverband wurde die linke Uferseite aufgeweitet und naturnah gestaltet. Dies bietet zusätzlichen Rückhalteraum und ist ein Beitrag zum Hochwasserschutz. Steine und Inseln lockern das Flussbett auf. Dadurch entstehen abwechslungsreichere Strömungen und auch ruhige Bereiche. So finden Fische und Kleinlebewesen in dem Wupperabschnitt nun einen vielfältigen Lebensraum. Der Wupperverband wird nun noch die Uferfläche wieder herrichten. Außerdem werden einzelne Eichen und Ulmen gepflanzt. Nicht nur für die Lebewesen im Fluss ,sondern auch die Menschen profitieren von der Flussgestaltung. Durch den offenen Charakter wird die Wupper besser erlebbar. Von der nahegelegenen Gastronomie bieten sich beispielsweise schöne Blicke auf das neu gestaltete Flussbett. Das Wupper-Projekt im Bereich Kohlfurth ist ein weiterer Schritt zur Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie, die einen guten Zustand für Flüsse und Bäche in ganz Europa erreichen will. Das Land NRW stellte hierfür Fördermittel bereit.

Nach der Familienphase zurück in den Beruf

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Am Donnerstag, 14. November, gibt es in der Agentur für Arbeit Remscheid wieder umfangreiche Tipps und Informationen zum erfolgreichen (Wieder-) Einstieg in den Beruf nach der Erziehungs- oder Pflegezeit. Die dreistündige Veranstaltung beginnt um 9 Uhr im Raum 501 (5. Etage im Rundbau Bismarckstr. 8 ). Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Chancen, nach einer familienbedingten Unterbrechung wieder ins Berufsleben zurückzukehren, haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Zunehmend suchen Unternehmen nach qualifizierten und motivierten Beschäftigten. Frauen und Männern, die ihre berufliche Tätigkeit für die Betreuung und Erziehung von Kindern oder der Pflege von Angehörigen unterbrochen haben und nun wieder in den Beruf zurückkehren wollen, kommen diese Rahmenbedingungen entgegen.

Angela Grote-Beverborg von der Agentur für Arbeit berät seit vielen Jahren Wieder-einsteigende nach Familienzeit. Sie gibt in ihrer Veranstaltung viele Anregungen und Antworten auf häufig gestellte Fragen. „Häufig ist es gar nicht bekannt, wie die Agentur für Arbeit den Wiedereinstiegsprozess begleiten und unterstützen kann“, berichtet Angela Grote-Beverborg „Das geht von individueller Beratung und der Vermittlung von Arbeitsstellen über die Finanzierung von Fortbildungen bis hin zu Umschulungen in neue Arbeitsbereiche. Die Agentur für Arbeit bietet zudem eine hervorragende E-Learning- Plattform für unsere Kundinnen und Kunden, auf der sie sich von kaufmännischen und EDV-Anwendungen über Bewerbungstraining bis hin zu intensiven Sprachkursen weiterbilden können. Und das bei eigener Zeiteinteilung, mit Erfolgszertifikat und kostenlos.“

In der Veranstaltung spricht die Expertin über die Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen (Wieder-) Einstieg und stellt u. a. das Informations- und Förderangebot der Agentur für Arbeit vor, gibt einen Einblick in die Möglichkeiten der Job- Börse und das umfangreichen E-Learning-Angebot der Agentur für Arbeit und beantwortet natürlich auch die Fragen der Teilnehmenden.

1. Lions-Benefiz-Kinomatinee erzielte 5.000 €

Pressemitteilung des Lions Club Remscheid "Wilhelm Conrad Röntgen"

Die Spinne in dem rot-blauen Kostüm krabbelte bei der 1. Lions Benefiz-Kinomatinee im CineStar Kino am Remscheider Hauptbahnhof für den guten Zweck über die Kinoleinwand. Für den Eintrittspreis von 15 Euro bekamen die Kinofans nicht nur den neuesten Marvel-Streifen „Spider-Man – far from home“ zu sehen, sondern auch noch Popcorn oder Nachos sowie ein Softgetränk. Das CineStar stellte dafür den größten seiner Kinosäle sowie den Film kostenlos zur Verfügung. Mit der Stadtsparkasse Remscheid war darüber hinaus schnell ein genauso bereitwilliger wie großzügiger weiterer Sponsor gefunden, der so das Kinoerlebnis Wirklichkeit werden ließ. Und die Werbeagentur MARXBÖHMER wurde zum Selbstkostenpreis  aktiv. Auf diese Weise konnte nun Ein Scheck in Höhe von 5.000 € an die Ärztliche Kinderschutzambulanz Bergisch Land e.V. übergeben werden. Diese kümmert sich mit ihrem multiprofessionellen Team aus TherapeutInnen unterschiedlicher Fachrichtungen und KinderärztInnen bereits seit mehr als 30 Jahren um von Gewalt betroffene Kinder und Jugendliche.

Erst Bierdeckel, jetzt Einladung zu Besuchen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Weil viele Parlamentarier aus Städten und Gemeinden, in denen ausreichend Steuergelder fließen, nicht wirklich verstehen, mit welchen Problemen hochverschuldete Kommunen zu kämpfen haben, ruft das neun Millionen Einwohner vertretende Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte" ihre Wahlkreisabgeordneten um Hilfe. Sie sollen im November parteiübergreifend Kolleginnen und Kollegen aus reichen Gegenden zu einem Kurzbesuch einladen und ihnen vor Ort ganz konkret vor Augen führen, dass es vielerorts die vom Grundgesetz geforderte Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse nicht mehr gibt. Dazu Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Stadtkämmerer Sven Wiertz: „Wir wollen damit unsere Wahlkreisabgeordneten bei ihren Bemühungen um breite Mehrheiten für einen kommunalen Rettungspakt unterstützen. Auf unsere Remscheider Abgeordneten im Landtag und im Bundestag ist Verlass.“ 

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Erste Ergebnisse des neuen Informatikunterrichts

Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf

An jeweils 37 Gymnasien in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln steht seit einem Jahr für die Jahrgänge 5 und 6 Informatik auf dem Stundenplan. Im Rahmen des Modellvorhabens „Informatik in der Erprobungsstufe der Gymnasien“ lernen sie mit Hilfe der altersgerechten Programmierplattform „Open Roberta Lab“ des Fraunhofer IAIS, den Einplatinenrechner „Calliope mini“ etwa als Bewässerungs-System für Blumen oder Musikinstrument zu nutzen. Der handtellergroße Rechner ist unter anderem mit Leuchtdioden, einem Lautsprecher und einem Lagesensor ausgestattet. Außerdem hat er
unterschiedliche Schnittstellen (z.B. Bluetooth, Grove Connectoren), um externe elektronische Bauteile einzubinden. Die Schülerinnen und Schüler können mit Hilfe visueller Programmierblöcke per Drag and Drop eigene Programme erstellen, die die verschiedenen Funktionen des Calliope mini steuern. Das Modellvorhaben soll erproben, wie ein gender- und altersgerechter Einstieg in das Programmieren in der Schule umgesetzt werden kann. Zu den teilnehmende Schulen im Regierungsbezirk Düsseldorf gehört das Remscheider Leibniz-Gymnasium.

Thomas Hartmann, Direktor der Schulabteilung der Bezirksregierung Düsseldorf, betont: „Die Digitalisierung formt in wesentlichen Bereichen unser Leben. Schule muss Kompetenzen und Fähigkeiten vermitteln, die einen selbstbestimmten Umgang mit digitalisierten Prozessen ermöglicht. Das sehr erfolgreiche Modellvorhaben zeigt Wege auf, wie Informatik-Kenntnisse spielerisch und experimentell in der Schule vermittelt werden können.“

Um das Modellvorhaben umzusetzen, kooperiert die Bezirksregierung mit der Initiative „Roberta – Lernen mit Robotern“ des Fraunhofer IAIS sowie der
Calliope gGmbH. Roberta hat die Open-Source-Programmierplattform Open Roberta entwickelt, auf der Kinder und Jugendliche spielerisch Programme für unterschiedliche Rechner, insbesondere Robotik-Systeme, erstellen können. Außerdem schult das Fraunhofer IAIS rund 100 Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen im Umgang mit Open Roberta und dem Calliope mini im Unterricht. Die Calliope gemeinnützige GmbH stellt den 74 Schulen jeweils einen Klassensatz des Calliope mini Rechners zur Verfügung.

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Wer als Kind viel liest, hat bessere Zensuren

Pressemitteilung des Instituts der deutschen Wirtschaft

Dass es für Kinder positiv ist, wenn sie regelmäßig lesen oder ihnen jemand vorliest, ist allseits bekannt. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass sich die Leistungen in manchen Schulfächern sogar um eine Viertelnote verbessern können. Zehnjährige, die täglich in ihrer Freizeit ein Buch in die Hand nehmen, gehen später häufiger auf ein Gymnasium – die Wahrscheinlichkeit hierfür ist zehn Prozentpunkte höher als bei den Lesemuffeln. Auch die Schulnoten, vor allem in Deutsch und in der ersten Fremdsprache, fallen später besser aus – auf dem Zeugnis von 14-Jährigen sind die Noten im Gegensatz zu Kindern, die mit zehn Jahren weniger gelesen haben, eine Viertelnote besser. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft.

Auch später in der Schullaufbahn lassen sich positive Effekte beobachten. 17-Jährige, die mindestens einmal pro Woche in ihrer Freizeit lesen, sind mit ihren Noten und Leistungen in der Schule zufriedener als Jugendliche, die seltener lesen. Die besuchte Schulform, also Hauptschule, Realschule, Gesamtschule oder Gymnasium, spielt dabei keine Rolle. Außerdem lesen die älteren Jugendlichen häufiger, wenn sie bereits im Grundschulalter Freude an Büchern hatten. Gerade deshalb sollten Kinder im Grundschulalter noch stärker zum Lesen motiviert werden. "Ehrenamtliche Lesepaten leisten hier bereits heute einen wichtigen Beitrag und ihr Engagement sollte weiter gestärkt werden", sagt Wido Geis-Thöne, der Autor der neuen  Studie. "Zudem sollte die Leseförderung noch stärker im Regelangebot verankert werden." Die Datengrundlage für die Studie ist eine Langzeitbefragung von mehreren tausend Haushalten in Deutschland.