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Das Teo Otto Theater startet eine Online-Befragung

Pressemitteilung des Teo Otto Theaters

Was denken Sie eigentlich über uns? Das möchte das Teo Otto Theater wissen und hat deshalb in Kooperation mit dem Büro der Landestheater NRW, dem Kultursekretariat NRW Gütersloh und der INTHEGA – Interessengemeinschaft der Städte mit Theatergastspielen – eine Publikumsumfrage gestartet. Angesprochen sind alle, denen etwas an der Kultur liegt. Treue Besucherinnen und Besucher ebenso wie ehemalige, aber auch all diejenigen, die (derzeit) nicht viel mit Theater anfangen können. Jede Meinung zählt. Die Umfrage ist vollständig anonym. Ziel ist die Rück- und Neugewinnung von Publikum nach Corona. „Niemand weiß besser, was für einen gelungen Theaterabend notwendig ist, als unser Publikum selbst und nichts hilft uns mehr, als eine direkte Rückmeldung.“, sagt der künstlerische Leiter des Teo Otto Theaters, Sven Graf.

Seit dem Ende der coronabedingten Lockdowns kommen zu grundsätzlichen Interessen auch noch andere drängende Fragen auf die Kulturveranstalter zu: Fühlt sich das Publikum nach wie vor im Theater sicher Spielstätte? Wie sehen die Menschen in Remscheid ihre künftige Freizeitgestaltung, insbesondere die Zukunft des Theaters? „Die alles entscheidende Frage lautet: Wie gewinne ich mein Publikum zurück, wie kann ein neues Publikum für das Teo Otto Theater begeistert werden?“, so Graf. „Deshalb haben wir die Umfrage so gestaltet, dass sich sowohl unsere langjährigen Besucherinnen und Besucher angesprochen fühlen, aber auch jene, die irgendwann das Interesse verloren oder dieses noch gar nicht entdeckt haben, obwohl vielleicht ein ansprechendes Angebot vorhanden wäre.“

Wie das Teo Otto Theater stehen fast alle Veranstaltungsstätten vor der großen Aufgabe, nach Corona das kulturelle Leben wieder aktiv zu gestalten. Genau da möchten die Landestheater NRW, mit Unterstützung des nordrhein-westfälischen Ministeriums für Kultur und Wissenschaft, ansetzen und eine Hilfestellung zur genaueren Analyse des Theaterpublikums geben. In Kooperation mit dem SICP – Software Innovation Campus Paderborn – hat das gemeinsame Büro der Landestheater NRW daher eine digitale Publikumsumfrage entwickelt. Aktuell läuft eine Pilotphase in sechs Städten und Gemeinden. Das Teo Otto Theater hat die Ehre und Chance, eines der ausgewählten Theater sein zu dürfen.

Die Umfrage ist so konzipiert, dass sowohl das Teo Otto Theater, wie auch jede andere teilnehmende Kultureinrichtung eine individuelle Auswertung mit den Antworten der Menschen aus Remscheid und Umgebung erhält. „Die persönlichen Eindrücke und Interessen eines jeden einzelnen ist wichtig und unverzichtbar für uns, um diese anspruchsvolle Zeit zu meistern. Ganz egal, ob Sie nun Kulturangebote wahrnehmen oder nicht: Bitte helfen Sie mit und schenken Sie uns zehn Minuten ihrer Zeit.“, so Graf. Investieren müssen die Teilnehmenden maximal zehn Minuten. Alle Daten werden anonymisiert und nur im Rahmen der Umfrage ausgewertet. Zu finden ist die Besucherumfrage unter: https://www.teo-otto-theater.de/theater/besucherumfrage Die Besucherumfrage läuft bis zum 27. Juni 2022 und wird anschließend zeitnah ausgewertet. (Pia-Anabel Watermeier)

Ehrungen und Beförderungen im Morsbachtal

Pressemitteilung der Freiwilligen Feuerwehr Morsbach

Ein Kameradschaftsabend stellt für die ehrenamtlich tätigen Einsatzkräfte immer eine besondere Wertschätzung der Tätigkeiten dar. Zusätzlich ist in der heutigen Zeit eine Auszeichnung über eine 60- bzw. 70-jährige Mitgliedschaft schon ein besonderes Zeichen für die Treue zur Feuerwehreinheit. Am Freitag, 13.Mai, nahm beim diesjährigen Kameradschaftsabend der Freiwilligen Feuerwehr der Leiter der Feuerwehr Remscheid, Guido Eul-Jordan, mehrere Ehrungen und Beförderungen vor. Unterbrandmeister a.D. Harm-Reimer Holst erhielt für seine 60-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Remscheid die goldene Ehrennadel des Verbandes deutscher Feuerwehren (VdF)und das silberne Strahlrohr der Feuerwehr Remscheid. Oberbrandmeister a. D. Max Dietl erhielt für seine 70-jährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Remscheid die goldenen Ehrennadel des VdF und das goldenen Strahlrohr der Feuerwehr Remscheid.

Aufgrund von erfolgreich absolvierten Lehrgängen wurde Amit Jonathan Geiler vom Feuerwehrmann zum Oberfeuerwehrmann, Florian Birker vom Oberfeuerwehrmann zum Unterbrandmeister und Henrik Ahnfeldt vom Unterbrandmeister zum Brandmeister befördert. Unterbrandmeister Tobias Tributh erhielt für seine zehnjährige Mitgliedschaft in der Feuerwehr Remscheid die bronzene Ehrennadel des VdF, Hauptfeuerwehrmann Christian Mähler und Unterbrandmeister Dirk Herrmann erhielten für 35 Jahre aktive Mitgliedschaft in der Feuerwehr das Feuerwehrehrenzeichen des Landes NRW in Gold. Des Weiteren wurden am Kameradschaftsabend der stellv. Löscheinheitsführer Brandinspektor Jochen Holst und Unterbrandmeister Wilfried Forst in die Ehrenabteilung versetzt. (Elvira Rogawski)

Im Bild von li. n. re. Andreas Hackländer, Karsten Funke-Kabus, Guido Eul-Jordan, Wilfried Forst, Jochen Holst, Max Dietl, Dirk Hermann, Amit Jonathan Geiler, Christian Mähler, Florian Böker, Tobias Tributh, Florian Birker, Henrik Ahnfeldt und Harm Reimer Holst.

Wichtiger Service für Geflüchtete aus der Ukraine

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Die Stadtsparkasse Remscheid tauscht ukrainisches Geld in Euro um. Zu den leidvollen Erfahrungen durch Krieg und Flucht aus ihrem Heimatland kommen bei vielen Menschen aus der Ukraine noch die täglichen Sorgen um ihren Lebensunterhalt hinzu. Das von vielen Ukrainerinnen und Ukrainern nach Deutschland mitgeführte Bargeld konnte bislang nicht umgetauscht werden, weil es für die ukrainische Währung Hrywnja (UAH) kaum einen Markt gab. Nun haben das Bundesfinanzministerium und die Deutsche Bundesbank mit der ukrainischen Nationalbank ein Umtauschvolumen von zunächst 1,5 Milliarden Hrywnja vereinbart. Demnach können jetzt Volljährige, die aus der Ukraine geflüchtet sind, bis zum 19. August bis zu 10.000 UAH umtauschen. Der Gegenwert in Euro wird dann dem persönlichen Konto gutgeschrieben. Maßgeblich für den Umtauschwert ist jeweils der von der Bundesbank wöchentlich bekanntgegebene Wechselkurs.

Die Stadtsparkasse Remscheid bietet den kostenlosen Umtauschservice in allen Geschäftsstellen an. Dazu muss ein Girokonto bei der Sparkasse Remscheid geführt und ein Legitimationsdokument (Ausweis, Reisepass) vorgelegt werden. Akzeptiert werden nach den Vorgaben der Bundesbank Banknoten zu 100, 200, 500 und 1000 Hrywnja der derzeit gültigen Banknotenserien der Nationalbank der Ukraine. Scheine mit niedrigerem Wert und Münzen können derzeit nicht umgetauscht werden. In der Sparkassen Hauptstelle, Alleestraße 76 – 88, stehen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit russischen Sprachkenntnissen zur Verfügung, viele Kolleginnen und Kollegen sprechen zudem englisch. Da die meisten Menschen aus der Ukraine russisch sprechen und viele sich auch in englischer Sprache gut verständigen können, sind Sprachbarrieren somit kein Hindernis. Zudem ist die Sparkassen-App für Android und iOS nunmehr auch auf Ukrainisch verfügbar. Ebenso liegen Informationsflyer in deutscher, englischer und ukrainischer Sprache vor. (Thomas Wingenbach)

Spannende Stunden mit Feile und Säge im BZI

Pressemitteilung der Berufsbildungszentrum der Remscheider Metall- und Elektroindustrie GmbH

Die vierten Klassen der Adolf-Clarenbach-Grundschule in Lüttringhausen besuchten im Rahmen der frühen Berufsorientierung „Mini-Bo“ das Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI). Mit Begeisterung schnupperten sie in die Arbeitswelt hinein. Sägen, Feilen, Bohren und am Ende einen selbstgefertigten Schlüsselanhänger in Herzform mit nach Hause nehmen – die Viertklässler der Adolf-Clarenbach-Grundschule Lüttringhausen/Teilstandort Goldenberg verlebten jetzt spannende Stunden im BZI. So wurden den Schülerinnen und Schülern spielerisch und mit einem großen Praxisanteil handwerklich-technische Berufe nähergebracht. Tom (zehn Jahre) hatte sich „bei Oma und Opa“ schon mal mit der Holzsäge versucht, jetzt bearbeitete er geschickt ein Werkstück mit der Metallsäge. Währenddessen formte Celina (neun) mit der Feile das Herz für den Schlüsselanhänger. „Das macht richtig Spaß“, sagte die Neunjährige. Die im wahren Wortsinn eigenhändig hergestellten Schlüsselanhänger nahmen die Kids stolz mit nach Hause. Celina will ihren selbst nutzen. Vielleicht dient er aber auch als Geschenk zum Vatertag...

Lehrerin Marietta Reppin begleitet „Mini-Bo“ seit den Anfängen vor vier Jahren. „Je früher man mit der Berufsorientierung beginnt, desto besser“, so die Einschätzung der erfahrenen Pädagogin. Auch die aktuellen Viertklässler erzählten begeistert von ihren Erlebnissen. „Manche Kinder leben richtig auf und können hier auch mal andere Stärken als im Klassenraum zeigen.“

Diese Erfahrung teilt auch Steffen Schmidt, Klassenlehrer der 4c. Selbst integrative Schülerinnen und Schüler kämen zu erstaunlichen Ergebnissen. Überhaupt fördere das gemeinsam mit dem BZI erarbeitete Konzept das Selbstbewusstsein und auch die gegenseitige Hilfsbereitschaft der Kinder.

BZI-Ausbilder Georg Palm bestätigte, dass „Mini-Bo“ immer wieder echte Talente sichtbar werden lasse. „Man merkt auch, wenn zu Hause gebastelt und gewerkelt wird. Diese Erfahrungen bringen die Kinder dann schon mit.“ Grundsätzlich geht es darum, den Grundschülern erste Kontakte mit dem Werkstoff Metall sowie mit einem Teilbereich der handwerklich-technischen Arbeitswelt zu ermöglichen und ihnen somit frühzeitig die entsprechenden Ausbildungsberufe näher zu bringen. Schon heute bereitet der Fachkräftemangel den hiesigen Unternehmen Sorge und das Problem wird sich nach

Prognosen von Arbeitsmarktexperten in Zukunft noch verschärfen. So sind die Grundschülerinnen und -schüler von heute die potentiellen Fachkräfte von morgen, wenn ihr Interesse früh für die entsprechenden Berufe geweckt wird. Aktuell läuft das Programm in Kooperation mit der Adolf-Clarenbach-Grundschule durch eine Förderung der Karl-Diederichs-Stiftung. „Wir freuen uns sehr über diese Unterstützung. Gerne würden wir noch weitere Schulen für das Projekt gewinnen, hierzu sind wir jedoch noch auf der Suche nach weiteren Förderern“, erklärt Marc Kalbitz, BZI-Abteilungsleiter Berufsorientierung und Qualifizierung.

Kulturelle Vielfalt als Chance für den Ausbildungsmarkt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Für Montag, 30. Mai, lädt der Arbeitskreis (KI-KoKo) der Kommunalen Koordinierungsstellen und Kommunalen Integrationszentren der Städte Remscheid, Solingen und Wuppertal Akteure am Übergang Schule-Beruf und migrantische Unternehmerinnen und Unternehmer zu einem Fachtag ein. Unter dem Titel „Kulturelle Vielfalt nutzen! – Migrantische Ökonomie als Chance für den Ausbildungsmarkt“ wird von 12 bis 15 Uhr im Neuen Lindenhof, Honsberger Straße 38, der Beitrag der sogenannten migrantischen Ökonomie diskutiert. Zielgruppe sind Interessierte migrantische Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Fachkräfte der Jugendsozialarbeit.

In der Unternehmerlandschaft in Deutschland zeichnet sich seit einigen Jahren folgender Trend ab: Während die Zahl der Selbstständigen ohne Migrationshintergrund zurückgeht, steigt die Zahl der Unternehmensgründungen durch Migrantinnen und Migranten. Aktuell haben gut ein Fünftel aller Selbstständigen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Dadurch wird die Angebotsstruktur bereichert und das Innovationspotenzial gestärkt.

In einem Impulsvortrag wird Cem Şentürk von der Stiftung für Türkeistudien und Integrationsforschung über die sozioökonomische Struktur und Entwicklung der migrantischen Ökonomie in Deutschland und in NRW aufklären. In der anschließenden Gesprächsrunde sollen Probleme benannt und Chancen erkannt werden: Wie engagieren sich die Selbstständigen auf dem Ausbildungsmarkt? Und wie kann migrantische Ökonomie stärkere Berücksichtigung finden? Abschließend können sich Institutionen und Fachkräfte aus unserer Region mit den Vertreterinnen und Vertretern der migrantischen Unternehmen vernetzen. Anmeldung bei Melanie Peters, Kommunale Koordinierungsstelle Remscheid, Tel. RS 163416, E-Mail melanie.peters@remscheid.de">melanie.peters@remscheid.de.

Diese Dokumente sollten griffbereit liegen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Katastrophenschutzeinheiten, zu denen beispielsweise Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste, Katastrophenschutzorganisationen und das Technische Hilfswerk gehören, sind auf Katastrophen und deren Bewältigung gut vorbereitet und stehen jederzeit zur Verfügung. Aber auch die beste vorbereitete Hilfe ist nicht immer sofort und für jeden verfügbar. Deswegen ist die persönliche Notfallvorsorge unerlässlich. Dies zeigte sich zuletzt bei der verheerenden Naturkatastrophe im August 2021. Im Ahrtal konnte die Bevölkerung über längere Zeit nur schwer mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Gebrauchs versorgt werden. Das macht deutlich: Jede und jeder von uns sollte dringend zum eigenen Selbstschutz beitragen und für den Notfall vorsorgen. Was zu dieser persönlichen Vorsorge gehört, um persönlich für den Notfall gerüstet zu sein, beschreibt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in seinem Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handel in Notfallsituationen.Immer wieder kommt es vor, dass Menschen bei einem Brand oder wegen eines Bombenfundes in der Nachbarschaft schnell ihre Wohnung verlassen müssen. Ihnen bleibt dann keine Zeit, persönliche Dinge zusammenzupacken. Die wichtigsten Unterlagen und Gegenstände sollten deswegen immer mit einem Griff parat liegen. Das BKK rät dazu an, eine Dokumentenmappe mit diesen Inhalten anzulegen:

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Remscheider Institutionen berichten oder laden ein

Remscheider „Park Food Festival“ geht in die nächste Runde. Bereits zum 11. Mal findet das Festival vom 27. bis 29. Mai im Remscheider Stadtpark statt. Freuen Sie sich auf frisch zubereitete Food Kreationen, exotische Gewürze, leckere Gerüche und ausgefallene Trucks. Es wird wieder gegrillt, geräuchert, frittiert. Am Samstagabend wird als krönender Abschluss ein eindrucksvolles Feuerwerk auf dem Schützenplatz gezündet. Der Eintritt ist kostenfrei. Öffnungszeiten: Freitag 17 bis 22 Uhr, Samstag 12 bis 22 Uhr, Sonntag 12 bis 19 Uhr.

CDU-Frauenunion, Kreisverband Remscheid / Diskussionsrunde zur Pflege. Die Frauenunion lädt für Samstag, 28. Mai, um 11 Uhr in die CDU-Geschäftsstelle, Konrad-Adenauer-Straße 7, zu einer offenen Diskussionsrunde zum Thema „Pflege – quo vadis?“ ein. Das in der Alten- und Krankenpflege Handlungsbedarf besteht, ist seit Jahren bekannt. In den vergangenen zwei Jahren hat sich die Situation aber weiter verschärft, so dass die Arbeitssituation viele der in der Pflege beschäftigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu veranlasst, den Beruf aufzugeben. Da stellt sich die Frage, ob und in welchem Umfang die Versorgung der pflegebedürftigen alten und kranken Menschen dadurch gefährdet wird oder sogar schon ist. Anmeldung unter veranstaltungen@cdu-remscheid.de">veranstaltungen@cdu-remscheid.de.

Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH / Das Bergische Städtedreieck auf der Hannover Messe. 25 Unternehmen und Initiativen nutzen den diesjährigen NRW-Gemeinschaftsstand auf der Hannover Messe vom 30. Mai bis 2. Juni, um Innovationen und neue Technologien vorzustellen. Mit dabei aus dem Städtedreieck: das Maschinenbau Netzwerk Bergisch Land und automotiveland.nrw. Beide bergischen Netzwerke präsentieren sich in Halle 11 Stand B13.
Zusammen mit anderen Maschinenbau Netzwerken aus NRW ist das bergische Netzwerk als Partner von ProduktionNRW dabei. Im Maschinenbau Netzwerk Bergisch Land kooperieren mittlerweile 30 Unternehmen, die sich gegenseitig unterstützen: beim gemeinsamen Marketing, bei gemeinsamer Ausbildung, dem Austausch von Fachkräften und in Kooperation mit der Bergischen Universität Wuppertal, die sowohl die Ausbildung des Nachwuchses in Kooperation mit den Unternehmen organisiert als auch den Wissenstransfer. automotiveland.nrw organisiert aus dem Städtedreieck heraus Support für die Automobilzulieferer vor Ort und für NRW. Der Zusammenschluss ist mittlerweile zum Sprachrohr der Branche in NRW geworden. automotiveland.nrw fungiert als Interessensvertretung der Unternehmen im politischen Raum.

Remscheider Wählergemeinschaft W.i.R. / Einladung zum Kaffeeklatsch“. W.i.R. bieten im Rahmen des „Pfingsttrödelmarktes Hindenburgstraße“ am Sonntag, 5. Juni, einen „Tag der offenen Tür“ in unserer Geschäftsstelle  an der Hindenburgstraße / Ecke Beethovenstraße. Dabei halten W.i.R. von 13 bis 17Uhr für alle Interessierten frischen Kuchen und – den Außentemperaturen entsprechend – „schönen warmen Kaffee“ oder „erfrischend kalte Getränke“ zu vernünftigen Preisen bereit. Der Erlös kommt dem Spendenkonto für Ukraine-Flüchtlinge beim Ev. Kirchenkreis Lennep zugute. (Thomas Brützel)

Gründerschmiede Remscheid e. V. / Neue Eventreihe soll Frühstarter-Impuls geben. Gemeinsam Innovationen in Remscheid vorantreiben und die Zukunft aktiv gestalten – diesem Ziel haben sich der Remscheider Standort des Startercenter NRW Wuppertal-Solingen-Remscheid, verantwortet durch die Wirtschaftsförderung der Stadt Remscheid, und die Gründerschmiede Remscheid e.V. verschrieben. Mit einer neuen Eventreihe machen die beiden Institutionen Remscheider Unternehmerinnen und Unternehmern und Gründerinnen und Gründern im Gründerquartier zu „Frühstartern“. Neben wertvollen Impulsen mit geballtem Wissen gibt es die Gelegenheit sich bei leckeren Sandwiches auszutauschen und neue Projekte voranzutreiben. Das Veranstaltungsformat bietet im Jahr 2022 zwei interessante Termine im Gründerquartier, Hindenburgstraße 6a. Die Reihe startet am Dienstag, 14. Juni, um 7.30 Uhr: „Wirtschaft meets Startup – Kommt aus dem Quark“. Die Reihe wird fortgesetzt am Dienstag, 13. September, um 7.30 Uhr: „Unternehmensnachfolge – Warum man früh starten sollte“. Die Anmeldung zu den Veranstaltungen ist möglich per E-Mail info@gruenderschmiede.org">info@gruenderschmiede.org .

Ambulantes Hospiz / Infos über Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung. Was passiert, wenn ich durch einen Unfall oder schwere Krankheit nicht mehr selbst über meine persönlichen Angelegenheiten und medizinische Behandlung entscheiden kann? Wer entscheidet dann für mich? Klarheit und Sicherheit können Vollmachten und eine Patientenverfügung schaffen. Dazu bietet das Ambulante Hospiz, Elberfelder Str. 41, am Montag, 30. Mai, 19 Uhr, eine kostenfreie Informationsveranstaltung an. Eine vollständige Vorsorgemappe mit allen erforderlichen Formularen können Sie gegen eine Schutzgebühr von acht € erwerben. Anmeldung erwünscht unter Tel. RS 464705 (Hospizbüro) Di: 10.30 -12 Uhr, Do: 16 -18 Uhr.

SPD Lüttringhausen / Nachbarschaftsgespräch beim Quartiersspaziergang. Die SPD Lüttringhausen und die SPD-Ratsfraktion laden für Freitag, 10. Juni, zu einem Nachbarschaftsgespräch nach Lüttringhausen ein. Treffpunkt zum Spaziergang mit Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, dem SPD- Fraktionsvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Sven Wolf und weiteren Rats- und BV-Mitgliedern ist um 17 Uhr am Lüttringhauser Rathaus, Kreuzbergstraße 15. Das Lüttringhauser Rathaus hat eine lange Tradition. Bereits am 19. September 1908 wurde es nach nur einjähriger Bauzeit eröffnet und diente bis 1929 als Rathaus für die eigenständige Stadt Lüttringhausen. Auch nach der Eingemeindung in die Stadt Remscheid hatte das historische Rathausgebäude stets eine große Bedeutung für Lüttringhausen und stellt bis heute ein markantes Wahrzeichen des nördlichsten Stadtbezirks dar.

SG Hackenberg 1973 e.V. / Pfingstturnier vom 3. bis 5. Juni. Auch in diesem Jahr wird auf der Sportanlage Hackenberg das größte Jugendturnier der Stadt Remscheid und eines der größten in der Umgebung ausgetragen. Beginnend mit einem Sparkassen-Einladungsturnier und einem Hobbyturnier am Freitagabend, werden von Samstag bis einschließlich Pfingstsonntag, Kinder und Jugendliche von den Bambinis bis zu den A-Junioren, auf mehreren Plätzen ihre Sieger ausspielen. Begleitet wird das Turnier auch in diesem Jahr wieder von mehr als 150 ehrenamtlichen Helfern. Samstag und Sonntagabend wird es Open-Air-Konzerte geben. Am Samstag wird der Remscheider DJ Carsten seine Platten präsentieren, und am Sonntagabend spielt die Remscheider Band mit „Lina Marrocco“.(Beate Wagemann)

Ambulante Hospiz Remscheid / Trauercafé jeden 1. Montag. Seit vielen Jahren bietet das Ambulante Hospiz ein breites Angebot für trauernde Menschen in Remscheid. Trauercafé jeden 1. Montag im Monat von 15 - 17 Uhr; After-Work-Treffen für Trauernde jeden 2. Freitag von 17.30 - 19.30 Uhr; Trauer-Spaziergang jeden 3. Montag ab 15 Uhr (Treffpunkt Remscheider Talsperre vor dem BAB-Hotel); Trauerfrühstück jeden 4. Sonntag von 10 - 12 Uhr. Die Teilnahme ist kostenfrei. Aufgrund der Corona-Situation ist die Teilnehmeranzahl nach wie vor reduziert. Wir benötigen deshalb eine kurze telefonische Anmeldung unter der Tel. RS 464705 oder per E-Mail info@hospiz-remscheid.de">info@hospiz-remscheid.de.

Vergessen Sie zum Datum Ihrer Veranstaltung bitte nicht den Wochentag. Die Leserinnen und Leser, die sich für Ihre Veranstaltung interessieren, werden es Ihnen danken.

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Rückbau und Bodensanierung bei Galvano Fischer

Pressemitteilung des Verbandes für Flächenrecycling und Altlastensanierung (AAV)

Am Mittwoch, 1. Juni, beginnen im Auftrag des Verbandes für Flächenrecycling und Altlastensanierung (AAV) die Sanierungsarbeiten auf dem Gelände des ehemaligen Betriebsstandortes Galvano Fischer in Remscheid-Westhausen. Der AAV übernimmt dabei als Maßnahmenträger nicht nur die Projektsteuerung bei der gesamten Maßnahme in enger Absprache mit der Stadt Remscheid, sondern auch 80 Prozent der Kosten. Die übrigen 20 Prozent trägt die Stadt Remscheid. Die bisher durchgeführten Untersuchungen zeigen signifikante Bodenbelastungen auf dem Betriebsstandort mit Chrom/Chromat, PFC (per- und polyfluorierte Chemikalien), Nickel und Kupfer bis in den unterlagernden Fels. Auch das Grundwasser und das Wasser zweier im Abstrom liegender Quellen sind mit Chromat und PFC belastet.

Das Sanierungsgebiet umfasst das ehemalige Betriebsgelände sowie eine in der Nachbarschaft liegende Brachfläche. Das beauftragte Bauunternehmen wird zunächst den Rückbau des Betriebsgebäudes vorbereiten. Dazu werden alle noch im Gebäude befindlichen Abfälle gesammelt und entsorgt. Anschließend wird das Gebäude entkernt, wobei die Gebäudeschadstoffe wie KMF (künstliche Mineralfasern) und Asbest fachgerecht ausgebaut und separiert werden. Danach erfolgt der eigentliche Rückbau der mineralischen und nichtmineralischen Bausubstanz mit dafür geeigneten Rückbauverfahren. Insgesamt fallen rund 2.250 Tonnen Bauschutt an, die in 90 LKW-Fuhren zeitnah vom Standort abgefahren werden.

Nach dem Rückbau beginnt die Bodensanierung auf dem Betriebsgelände. Hierbei werden vorab mit sogenannten Baggerschürfen Bodenproben genommen, die auf Schadstoffe und deren Konzentration hin untersucht werden. Der belastete Boden wird anschließend zwischen etwa 2,5 bis drei Metern Tiefe ausgebaggert, direkt auf Lkw verladen und entsprechend den Analyseergebnissen entsorgt. Insgesamt werden auf diese Weise rund 16.000 Tonnen Boden abgefahren, was etwa 640 Lkw-Ladungen entspricht. Die Bodensanierung auf der benachbarten Brachfläche erfolgt zeitlich etwa ein bis zwei Monate früher. Die Baugruben werden anschließend wieder mit sauberem Boden verfüllt, allerdings auf einem etwas niedrigeren Niveau. Die Rückbau- und Sanierungsarbeiten dauern nach derzeitigen Planungsstand rund 40 Wochen.

Beengte Platzverhältnisse: Diese Bodenbewegungen sind mit erhöhtem LKW-Verkehr verbunden. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse auf dem Sanierungsstandort müssen Teile der Westhauser Straße für die Baustelleneinrichtung genutzt werden. Im Bereich Westhauser Straße – Von-Bodelschwingh-Siedlung wird bei Bedarf eventuell eine Einbahnstraßenregelung eingerichtet; nach Möglichkeit soll dies jedoch vermieden werden. Arbeits- und Anwohnerschutz Das beauftrage Unternehmen ist gehalten, den Arbeits- und den Anwohnerschutz streng einzuhalten. Sofern bei den Arbeiten Staub entsteht, wird dieser mit Wasser niedergeschlagen. Während der Bauzeiten ist täglich ein Mitarbeiter des Gutachterbüros vor Ort, um alle Vorgaben auf der Baustelle zu kontrollieren. Dazu wer den auch kontinuierliche Messungen an der Baugrube durchgeführt.

Hintergrund: Der ehemalige metallbearbeitende Betrieb „Galvano Fischer“ wurde 1954 gegründet und bis 2014 betrieben. Von 2015 bis 2018 wurde die Firma vom Eigentümer verpachtet. Seit Anfang 2019 liegt das Gelände brach. Das Grundstück wurde im Jahr 2021 von der Witwe des ehemaligen Firmeninhabers zu einem symbolischen Preis an die Stadt Remscheid verkauft. Bis Mitte der 1960er Jahre wurden die anfallenden chromathaltigen Abwässer aus dem Galvanikbetrieb auf dem Firmengelände in Sickergruben versickert. 1965 wurde eine Abwasserentgiftungsanlage errichtet und die vorbehandelten Produktionsabwässer auf einem brachliegenden, rund 50 Meter südlich des Firmengeländes liegenden Grundstück versickert. Dieses Grundstück, das hinter zwei angrenzenden Nachbar-Wohnhäusern liegt, befand sich ebenfalls im Eigentum des Firmeninhabers und ist nun im Eigentum der Stadt.

Mittelalterfest und Ritterspiele auf Schloss Burg

Pressemitteilung des Schlossbauvereins Burg a/d Wupper e.V.

Christi Himmelfahrt und Pfingsten ist auf Schloss Burg traditionell die Zeit der Ritterspiele. Zum ersten Mal gibt es diese gemeinsam mit dem Mittelaltermarkt in einer großen Veranstaltung vereint. Da Renovierungsarbeiten ein Bespielen der Burghöfe nicht zulassen, nutzen wir die große Außenfläche des ehemaligen Sportplatzes Oberburg an der Talsperrenstraße, nur ca. 1000 Meter fußläufig von Schloss Burg entfernt. Der Eintritt ins Museum ist bereits im Veranstaltungsticket enthalten, so dass sich der Besuch gleich doppelt lohnt, und das Programm kann sich sehen lassen:

In alter Tradition werden die Georgs Ritter dreimal am Tag (ausgenommen freitags) ein eigens für Schloss Burg geschriebenes Theaterstück aufführen, bei dem natürlich auch die bei Groß und Klein beliebten Kampfszenen nicht fehlen dürfen. Aufführungen um 12, 14:30 und 17:15 Uhr.  Hoch zu Ross findet aber auch noch ein weiteres Schauspiel statt – das große Ritterturnier von Heimdalls Erben. Hierbei treten die Ritter täglich um 16 Uhr auf der großen Turnierbahn zum ritterlichen Lanzenkampf mit sechs bis sieben Pferden gegeneinander an. Das Lager der Turnierteilnehmer ist ganztägig zugänglich und zeigt neben Axtwurf und Bogenschießen auch eine große Ausstellung von mittelalterlichen Waffen, Kleidung und Schilden.

Auf dem mittelalterlichen Markt bieten Krämer und Händler ihre Waren an. Musik ertönt von verschiedenen Spielleuten und Feuerspucker, Artisten und Gaukler präsentieren ihr Können. Die Unterhaltung für unsere kleinen Besucher reicht vom handgedrehten Holzriesenrad über verschiedene Spiele bis hin zum Kinderschminken. Die jungen Knappen werden zudem von Ritter Jaruslav zum Ritter geschlagen, und im Lager der Wahren Bergischen Ritterschaft kann man mit den Rittern einmal auf Tuchfühlung gehen und in das Lagerleben der Rittersleute eintauchen. Zudem können noch Greifvögel bestaunt werden (nur 26.-29.5.).

Verpflegung aus Bratereien und Tavernen sowie Live-Konzerte von Klanginferno, de Speelüe und Dragol sorgen für die richtige Stimmung. Das Mittelalterfest mit Ritterspielen ist eine Veranstaltung für Groß und Klein und Alt und Jung und damit der ideale Tagesausflug für die ganze Familie. Eintritt (Tagestickets): zehn Euro (ab 16 Jahre), fünf Euro (3-15 Jahre), 30 Euro (Kleingruppe: 2 Erw.+ 3 Kd.), Kinder unter drei Jahren haben freien Eintritt.
(26.-29. Mai, DO 11-19 / FR 14-20 / SA 11-20 / SO 11-19 Uhr; 3.-06. Juni, FR 14-20 / SA 11-20 / SO 11-20 / MO 11-19 Uhr)

BV Lennep: Susanne Fiedler folgt auf Rolf Haumann

Susanne Fiedler.

Pressemitteilung der Grünen

Nachdem Rolf Haumann gestern von seinem Amt als Bezirksbürgermeister von Lennep zurückgetreten ist und sein Mandat als Mitglied der Grünen in der BV3 niedergelegt hat, hat die Fraktion die Nachfolge besprochen. Entsprechend der Listenplatzierung rückt Susanne Fiedler nach und vertritt nun gemeinsam mit Petra Kuhlendahl die Interessen der Grünen in der Bezirksvertretung Lennep. Die Fraktion freut sich sehr, dass Susanne Fiedler das Mandat annimmt. Mit der 69-Jährigen, die sich zuvor bereits als beratendes Mitglied in die BV3 eingebracht hat, gewinnt die BV Lennep eine starke neue Stimme sowie eine leidenschaftliche Kämpferin für Klima- und Umweltschutz.

„Wir haben gestern Abend natürlich auch über die Frage gesprochen, wer die Nachfolge von Rolf Haumann als Lenneper Bezirksbürgermeister antritt“, so der Fraktionsvorsitzende David Schichel, der auch beratendes Mitglied der BV Lennep ist. „Mit Petra Kuhlendahl und Susanne Fiedler haben wir zwei anerkannte und erfahrene Politikerinnen in der BV Lennep, die auch diese Aufgabe hervorragend ausfüllen können. Wir werden zeitnah das Gespräch mit unseren Partnern und allen Beteiligten suchen, um zu einem möglichst breit getragenen Vorschlag zu kommen“, so Schichel.

Freibad Eschbachtal eröffnet Saison am 26. Mai

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

An Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 26. Mai) um 10 Uhr geht das Freibad Eschbachtal in die voraussichtlich letzte Saison vor seinem Neubau. Aufgrund von begrenzten Kapazitäten der Filteranlage und Personalmangel ist die Zahl der Badegäste auf 1.500 maximal pro Tag begrenzt und der Betrieb nur mit reduzierten Öffnungszeiten mittwochs bis sonntags:

  • 10 - 11 Uhr Frühschwimmen zum Kurzschwimmertarif von 2 Euro
  • 12 - 18 Uhr Erwachsene vier Euro – Kinder- und Jugendliche 2,50 Euro und Familienkarte 10,50 Euro (10er-Karten können aus organisatorischen Gründen nicht angeboten werden.)

Personelle Unterstützung gesucht: Das Freibadteam sucht immer noch mit Hochdruck nach Rettungsschwimmer:innen und Bäderfachangestellten. Vor allem für die anstehenden Sommerferien, um das Freibad auch wie geplant tatsächlich öffnen zu können. Angeboten werden Aushilfsjobs für die Badesaison 2022. Gesucht werden Personen für eine sozialversicherungsfreie Beschäftigung von Ende Mai bis Mitte August. Ihr Einsatz erfolgt je nach Wetterlage in Absprache mit dem Freibad-Team. Für die Rettungsschwimmerinnen oder Rettungsschwimmer gelten dabei folgende Einstellungsvoraussetzungen: Sie müssen den DLRG-Rettungsschein Silber und einen Erste-Hilfe-Schein besitzen, mindestens 18 Jahre alt sein und ein erweitertes Führungszeugnis ohne Eintrag vorlegen.
Interessierte wenden sich bitte im Freibad Eschbachtal unter Tel. RS 388601 an Dennis Halbach oder Marc Ottenströer. Die auszufüllenden Personalunterlagen werden auf Nachfrage (bitte E-Mail an
sport@remscheid.de">sport@remscheid.de) gerne zugesandt oder können im Freibad Eschbachtal, Eschbachtal 5, 42859 Remscheid, abgeholt werden.

"Altschuldenlösung muss dieses Jahr kommen!"

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ein viel zu schwer beladener Esel hat die Parteien in Nordrhein-Westfalen daran erinnert, dass die benachteiligten Kommunen im Land dringend eine gerechte Finanzverteilung brauchen. Das Aktionsbündnis „Für die Würde unserer Städte“ besuchte gestern die Zentralen von CDU, SPD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen mit einem Wagen, den der Künstler Jacques Tilly gebaut hat. Die Forderung der Kommunen: NRW muss dieses Jahr die Altschuldenfrage lösen. Es ist das letzte Bundesland, das keine solche Lösung gefunden hat – ohne diese wäre die Altschuldenlösung, die die Bundesregierung angeboten hat, wirkungslos.

Mindestens sechs Millionen Menschen in NRW leben in einer finanzschwachen Kommune, das ist jede und jeder Dritte. Es handelt sich um Städte, die strukturell benachteiligt sind, weil sie hohe Sozialausgaben haben und geringe Steuereinnahmen. Erschwerend hinzu kommt, dass Bund und Länder bei den Aufgaben, die sie den Kommunen zugewiesen haben, nicht für einen angemessenen finanziellen Ausgleich sorgen. Deshalb mussten die Städte Kredite aufnehmen, um diese Aufgaben erfüllen zu können. Nun zahlen sie für Tilgung und Zinsen statt vor Ort in Kitas, Schulen, Straßen oder Zukunftsthemen wie Klimaschutz und Digitalisierung zu investieren.

Die Lage, in die die Kommunen unverschuldet geraten sind, verschlechtert sich aktuell drastisch und macht die Erfolge zunichte, die die Städte und Kreise in den vergangenen Jahren mit großen Anstrengungen erreicht hatten. Steigende Bau- und Energiekosten, Zinserhöhungen, die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie und des Ukrainekriegs – all das steigert die Lasten für die Kommunen, führt zu neuen Schulden und bedroht die Handlungsfähigkeit. Eine Altschuldenlösung würde die Kommunen von einer Last befreien und sie für die anstehenden schwierigen Zeiten krisenfester machen. Parallel dazu müssen Bund und Land dafür sorgen, dass die ungerechte Finanzverteilung beseitigt wird, damit die Kommunen nicht erneut in eine solche Situation geraten.

Wie eine Lösung aussehen kann, haben andere Bundesländer vorgemacht. Hessen, das Saarland, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Niedersachsen haben Modelle für die Altschuldenfrage entwickelt, Rheinland-Pfalz hat gerade eine Lösung auf den Weg gebracht. In Berlin haben Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesfinanzminister Christian Lindner erklärt, dass der Bund seinen Teil zur Lösung beitragen wird. Das kann aber nur gelingen, wenn das bevölkerungsreichste Bundesland, in dem sich zahlreiche betroffene Kommunen befinden, eine Lösung entwickelt und umsetzt.

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