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Arbeits- und Ausbildungsmarkt vor Herausforderungen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Angesichts der gravierenden Einschränkungen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus ist zu erwarten, dass der Arbeits- und Ausbildungsmarkt massiv unter Druck geraten wird. Für die weitere Entwicklung werden die Dauer der Eindämmungsmaßnahmen und der Erfolg der unterstützenden Maßnahmen ausschlaggebend sein. Vor diesem Hintergrund ist ein Rückblick auf die Arbeits- und Ausbildungsmarktentwicklung im März von nachrangigem Interesse. (Der statistische Stichtag für die März-Ergebnisse war der 12. März 2020 – mithin vor den ersten Einschränkungen und Entwicklungen auf Grund der Covid-19 Pandemie. Entsprechend unserem Auftrag stellen wir das Datenmaterial wie jeden Monat zur Verfügung. Aus den genannten Gründen wird aber auf eine Kommentierung und Bewertung verzichtet.)

Von ungleich wichtigerer Bedeutung ist die Entwicklung der Daten zur Kurzarbeit (Kug). Bis zum 27. März 2020 haben im Bergischen Städtedreieck rund 5.700 Betriebe Kurzarbeit angezeigt. Dabei handelt es sich um eine grobe Schätzung, da noch nicht alle Kug-Anzeigen elektronisch verarbeitet worden sind und Unternehmen ihre Anzeigen zum Teil mehrfach eingereicht haben. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann auch noch keine Aussage zur Anzahl der betroffenen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer getroffen werden; diese Daten liegen immer erst mit mehreren Monaten Verzögerung vor.

Gegenüber der Krise 2009 ist die Zahl der Kurzarbeit anzeigenden Betriebe deutlich höher. Seinerzeit hatten 1.500 Betriebe Kurzarbeit angezeigt, wobei damals der Schwerpunkt auf der Industrie lag. „Ursächlich für unsere aktuelle Entwicklung ist die Betroffenheit vieler Branchen und die sehr von kleinen und mittleren Unternehmen geprägte Struktur im Bergischen Städtedreieck“ erläutert Martin Klebe, Chef der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal.

„Was jetzt wichtig ist: Absolute Priorität hat die Auszahlung von Kurzarbeitergeld und Arbeitslosengeld sowie die telefonischen Erreichbarkeit. Die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal hat Organisation und Arbeitsweise deshalb vollständig umgestellt. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich von ihren vorherigen Aufgaben verabschiedet und andere übernommen. So unterstützen die Kolleginnen und Kollegen der Berufsberatung den Arbeitgeberservice; viele Betriebe fragen dort nach Kurzarbeit und diesbezüglichen Informationen und Anträgen.
Die Kolleginnen und Kollegen der Arbeitsvermittlung halten einerseits den Kontakt zu ihren Kundinnen und Kunden, verstärken auf der anderen Seite aber auch die Telefonie. Einen großen Teil der Arbeit nimmt die Entgegennahme der Arbeitsuchend- und Arbeitslosmeldungen ein. Die Zahl der Arbeitslosen wird in den kommenden Monaten steigen.
Andere Kollegen sind für die Unterstützung der Leistungsbereiche bereits qualifiziert worden, weitere Beschäftigte werden folgen. Ganz aktuell werden sie in die Bearbeitung der Anträge auf Auszahlung des Kurzarbeitergeldes eingewiesen. Nach jetzigem Stand benötigen wir zur Bewältigung der Kurzarbeit mindestens das Fünffache an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Auch die Qualifizierungen zur Bearbeitung der Arbeitslosengeldanträge laufen zeitnah an.“

Die Bearbeitung von Leistungsangelegenheiten habe absoluten Vorrang, betont Martin Klebe – und bittet zugleich auf Grund der extrem hohen Zahl von Anträgen auf Kurzarbeitergeld „um Verständnis und Geduld, dass die Bearbeitung und Zahlbarmachung der Gelder etwas Zeit beanspruchen wird. Die Anzeigen und Anträge zur Kurzarbeit würden nach Eingangsdatum abgearbeitet. Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an und für die Kurzarbeit werde laufend weiter erhöht. „Wir mobilisieren alle verfügbaren Kapazitäten, um möglichst rasch die benötigten Leistungen zu überweisen!“

Die telefonische Erreichbarkeit der Agenturen hat sich nach den Problemen der vergangenen Woche stabilisiert; trotzdem kann es immer noch zu vereinzelten Engpässen kommen. Wir empfehlen, offene Fragen an die Agentur zunächst unter Nutzung der Onlineangebote zu klären und dann auf die Servicerufnummern zurückzugreifen. Für Arbeitnehmer und Arbeitgeber wurden jeweils eigenständige Internetangebote und Rufnummern eingerichtet:

Wie die Online-Kommunikation mit der Agentur für Arbeit funktioniert, erklären Videos der Bundesagentur für Arbeit auf YouTube. Hinweise zu den Filmen und viele weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/solingen-wuppertal/startseite. Sollte das Onlineangebot keine Klärung ermöglichen, steht Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer die kostenlose Servicerufnummer 0800 4 5555 00 zur Verfügung. Als zusätzliche, allerdings kostenpflichtige Nummer hat die Agentur Solingen – Wuppertal für die arbeitssuchenden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Remscheid, Solingen und Wuppertal einen weiteren Anschluss eingerichtet: 0202 2828 – 111.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber haben die Möglichkeit, sich online unter https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/solingen-wuppertal/kug zu informieren. Dort steht ein immer wieder aktualisiertes Informationsangebot zur Verfügung, dass alle erforderlichen Antragsunterlagen speziell für die Unternehmen im bergischen Städtedreieck enthält. Kurzarbeit kann online beantragt werden. Telefonisch erreichen Arbeitgeber die Agentur für Arbeit unter der kostenlosen Service–Rufnummer des Arbeitgeberservice (AGS) 0800 4 5555 20. Wegen der erwartet starken Inanspruchnahme wurde die Arbeitgeberhotline ebenfalls personell verstärkt. Alle genannten Telefonnummern erreichen Sie von Montag bis Freitag in der Service-Zeit von 8 bis 18 Uhr.Eckdaten zum Arbeitsmarkt im Bergischen Städtedreieck:  

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Fieberzentrum unter RS 133212 erreichbar

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das am gestrigen Montag  an den Start gegangene Ambulante Fieberzentrum (Burger Straße 211) ist ab sofort  Montag, Dienstag und Donnerstag von 10 bis 16 Uhr sowie Mittwoch und Freitag von 10 bis 15 Uhr unter Tel. RS 133212 erreichbar.

Zwischenzeitlich gibt es nach Angaben des Gesundheitsamtes 61 positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider. Fünf von ihnen befinden sich in stationärer Behandlung. 28 der positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheidern gelten als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) unter den Remscheiderinnen und Remscheidern liegt bei 405 Personen. Die Krankenhäuser melden acht stationäre – teilweise intensivpflichtige – Verdachtsfälle (Testergebnisse liegen noch nicht vor),außerdem elf positiv getestete Personen in stationärer Behandlung, darunter eine sich auf der Intensivstation (nicht beatmet).  

Kurzarbeitergeld auf 80 Prozent aufstocken

Pressemitteilung des DGB-Stadtverbandes Remscheid

Bei der Bewältigung der Corona-Pandemie müssen soziale Schieflagen verhindert werden! Daher muss das Kurzarbeitergeld dringend aufgestockt werden. Bei der in dieser Krise typischen Komplettschließung von Werken und Büros, Verkehrsbetrieben, Einzelhandel, Gastronomiebetrieben und Hotels sowie tausenden Dienstleistern und Kleinbetrieben bedeutet dies für die Beschäftigten einen plötzlichen Einkommensverlust von 40 Prozent im Haushaltseinkommen. Dies führt Millionen von Arbeitnehmerhaushalten bei laufenden Mieten und Verpflichtungen in existentielle Nöte. Besonders Niedrigverdienerinnen und Niedrigverdiener treffen massive Einkommensverluste hart. Die Gewerkschaften fordern in dieser Krisensituation soziale Verantwortung ein. Viele Branchen und Unternehmen zeigen diese Verantwortung, indem sie Tarifverträge zur Aufstockung bei Kurzarbeit abgeschlossen haben. Dort wo dies noch nicht geschehen ist, fordern wir die Arbeitgeber auf, schnellstens auf unser Angebot zu Tarifverhandlungen einzugehen. Die Bundesregierung fordern wir auf, auch den Beschäftigten in Branchen und Unternehmen ohne Tarifbindung eine Mindestsicherung von mindestens 80 Prozent zu ermöglichen.

„Der DGB fordert eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf mindestens 80 %. Das Kurzarbeitergeld in Höhe von 60 bzw. 67 Prozent bedeutet einen Lohnverlust von bis zu 40 Prozent für die Betroffenen. In vielen Fällen lässt sich davon keine Miete mehr zahlen und keine Familie ernähren. Es kann nicht sein, dass Unternehmen gerettet werden, Beschäftigte aber auf Hartz IV angewiesen sind. Das ist nicht hinnehmbar und birgt großen sozialen Sprengstoff – auch über die aktuelle Krise hinaus, “ erklärte der Remscheider DGB-Vorsitzende Peter Lange.

Anreize für Unternehmen, das Kurzarbeitergeld aufzustocken, seien notwendig. Der NRW-Rettungsschirm sei ein wichtiges Signal: es sei gut, dass das Land die Bemühungen des Bundes mit eigenen Mitteln unterstütze und seinen Teil dazu beitrage, die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise zu bekämpfen. Das Geld dürfe aber nicht nur Unternehmen zu Gute kommen – „auch die Beschäftigten dürfen nicht im Regen stehen gelassen werden und müssen jetzt unter dem Rettungsschirm Platz finden. Nur so verhindern wir eine soziale Unausgewogenheit“, so Lange. „Ebenso benötigen die Beschäftigten dringend Schutz vor rechtsbeugendem und rechtsbrechen-dem Verhalten. In einigen Branchen werden geringfügig Beschäftigte zu Kündigungen oder Aufhebungsverträgen genötigt. Das ist ein Skandal. Dieses unfaire Handeln darf nicht durch Landeshilfen unterstützt werden“.

Für den DGB steht fest: Nur Unternehmen, die durch die Corona-Pandemie in die Krise geraten seien, sollen Gelder erhalten. Es dürfe keinen „Vapiano“-Effekt geben, wo sich Arbeitgeber durch Steuergelder gesund mogeln, die schon vor Corona in der Krise steckten. Lange „Besondere Beschäftigtengruppen brauchen darüber hinaus spezielle Regelungen, um die Krise erfolgreich zu meistern: Auszubildende, die Beschäftigten zahlreicher Bildungsträger, Minijobber und Solo-Selbstständige.“

Peter Hardebeck neu im Vorstand der Stadtsparkasse

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Zum 1. April nimmt Peter Hardebeck nach Bestellung durch die entsprechenden Gremien seine Tätigkeit im Vorstand der Stadtsparkasse Remscheid auf. „Mit Peter Hardebeck gewinnen wir eine profilierte Persönlichkeit für die vakante Position. Seine Erfahrung und Kompetenz werden für die weitere Entwicklung unserer Stadtsparkasse von großem Wert sein“, ist Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz als Vorsitzender des Verwaltungsrats der Remscheider Sparkasse überzeugt. „Wir freuen uns sehr, dass sich unser Remscheider Kollege im Auswahlverfahren durchgesetzt hat“, ergänzt Michael Wellershaus, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid. „Peter Hardebeck arbeitet seit vielen Jahren in unserer Sparkasse, er kennt unsere Stadt und unsere Kundinnen und Kunden“, ergänzt Wellershaus. Die persönliche Vorstellung von Peter Hardebeck wird aufgrund der aktuellen Situation zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

Jürgen Hardt lädt ein zu Facebook-Live-Chat

Pressemitteilung von Jürgen Hardt(MdB, CDU)

Jürgen Hardt, der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 103 Solingen, Remscheid und Wuppertal-Ronsdorf und- Cronenberg, möchte auch in Zeiten, in denen der persönliche Kontakt nicht möglich ist, für interessierte Bürgerinnen und Bürgern erreichbar sein. Deshalb lädt er zu einem Facebook-Live-Chat ein mit der Möglichkeit, ihm direkt und unkompliziert Fragen zu stellen. Der Facebook-Live-Chat findet statt am Dienstag, 31. März, ab 17 Uhr. Wer teilnehmen möchte, geht auf www.facebook.de/JuergenHardt  oder in die Facebook-App und sucht nach "Jürgen Hardt". Dort wird ab 17 Uhr der Live-Chat angezeigt. Man kann schriftlich Fragen stellen, die Jürgen Hardt dann im Live-Video direkt beantwortet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Gartenabfallsammlung ab sofort nur noch auf dem Schützenplatz Remscheid. Die Technischen Betriebe Remscheid bemühen sich weiter, ihr Entsorgungsangebot für alle Remscheider Bürgerinnen und Bürger aufrecht zu erhalten. Dies ist für den Betrieb des Wertstoffhofes jedoch nur dann möglich, wenn gewährleistet werden kann, dass die geltenden Abstandsregelungen (zwei Meter) eingehalten werden können. Um dies zu gewährleisten, muss die Anzahl der Fahrzeuge, die den Wertstoffhof befahren dürfen, beschränkt werden. Am Samstag hat dies zu einem langem Rückstau auf der Solinger Straße geführt, der den Einsatz von Polizei und Ordnungskräften nötig gemacht hat, um den Verkehr auf der Bundesstraße gewährleisten zu können. Zur Entzerrung der Anlieferungen zum Wertstoffhof werden ab Dienstag, 31. März, auf dem Wertstoffhof keine Gartenabfälle Die Öffnungszeiten der Gartenabfallsammlung auf dem Schützenplatz Remscheid: Montag bis Freitag von 8 bis 15 Uhr und Samstag von 9 bis 16 Uhr. Außerhalb der genannten Öffnungszeiten dürfen an der Annahmestelle keine Abfälle abgelagert werden.
Die Technischen Betriebe weisen nochmals darauf hin, die Nutzung des Wertstoffhofes auf das unbedingt notwendige Maß zu beschränken. Nur so kann eine Schließung des Wertstoffhofs vermieden werden. Darüber hinaus werden Abfallanlieferungen, die nicht von Remscheider Bürgerinnen und Bürgern stammen, sowohl am Wertstoffhof wie auch an der neuen Annahmestelle für Gartenabfälle ausnahmslos abgewiesen.

Statt Gedenkfeier am Wenzelnberg stille Kranzniederlegung. In Abstimmung zwischen der in diesem Jahr einladenden Stadt Wuppertal und den weiteren beteiligten Städten Langenfeld, Leverkusen, Leichlingen, Solingen und Remscheid wurde die für Sonntag, den 26. April, terminierte Gedenkfeier für die am 13. April 1945 von den Nazis in der Wenzelnbergschlucht 71 ermordeten Opfer vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie abgesagt. Die Städte haben sich darauf geeinigt, dass der Opfer dieses schrecklichen Verbrechens mit einer stillen Kranzniederlegung am Mahnmal Wenzelnberg am Dienstag, 14. April, gedacht werden soll. Dabei werden die Kränze in Abwesenheit der Vertreterinnen und Vertreter der Städte abgelegt, um dem aktuellen Kontaktverbot (Corona-Pandemie) Rechnung zu tragen. Selbstverständlich sind alle Organisationen, die sich jedes Jahr mit einem Kranz oder ähnlichen Symbolen der Erinnerung an der Veranstaltung beteiligen, im Sinne des Kontaktverbotes zu dieser Geste des Gedenkens auch diesmal eingeladen. Die Stadt Wuppertal wird die bereits inhaltlich vorbereitete Gedenkveranstaltung ganz im Sinne der diesjährigen Planungen im kommenden Jahr übernehmen.

Telefonische Bürgersprechstunde der Bezirksvertretung Alt-Remscheid. In Zeiten von Corona bietet Bezirksbürgermeister Otto Mähler alternativ zu seiner sonst üblichen Sprechstunde eine Telefonsprechstunde an. Sie findet am Donnerstag, 2. April, in der Zeit von 16.30 bis 17.30 Uhr statt. Bezirksbürgermeister Mähler ist in dieser Zeit unter Tel. RS 291800 zu erreichen.

Richtiger Umgang mit Abfall. Gerade in diesen Zeiten der Corona-Prävention erinnern die Technischen Betriebe Remscheid (TBR) an den richtigen Umgang mit Abfällen. Abfälle sollten nicht lose in die Restmülltonne geworfen werden. Alle anfallenden Abfälle sind in stabilen Mülltüten beziehungsweise Müllsäcken zu verpacken, die beispielsweise durch Verknoten verschlossen werden. So kann vermieden werden, dass Abfälle bei der Erfassung in der Restmülltonne, der Sammlung, dem Transport und der Entsorgung im Müllheizkraftwerke der AWG in Wuppertal verwehen und dadurch zu einer Ansteckungsgefahr werden. Sollten zurzeit Mehrmengen an Restmüll anfallen, können die Grundstückseigentümer bei den TBR (abfallentsorgung@tbr-info.de">abfallentsorgung@tbr-info.de) formlos größere Abfalltonnen oder eine häufigere Leerung der Tonnen beantragen. Diese Änderung kann jederzeit zurückgenommen werden, wenn sie nicht mehr nötig ist. Im Einzelfall können auch amtliche Müllsäcke der Stadt Remscheid genutzt werden. Auch hier gilt die bekannte Regel, diese Müllsäcke so lange wie möglich in für andere Personen und auch Tiere nicht zugänglichen Räumen aufzubewahren und gut verschlossen erst kurz vor der Abfuhr bereitzustellen.

Neues Frauenhandbuch für Remscheid erschienen. Eine Neuauflage des Remscheider Frauenhandbuchs ist erschienen. Auf mehr als 80 Seiten finden die Leserinnen und Leser zahlreiche Beratungs- und Informationsangebote zu den Themen Bildung, Recht, Familie, Gesundheit, Vernetzung und Freizeit in Remscheid. Die Angebote sind entweder frauenspezifisch oder besonders an den Lebenslagen und Interessen von Frauen orientiert. Zusammengestellt wurde das Handbuch vom Remscheider Frauenbüro und ermöglicht durch den SLV-Verlag sowie Werbeanzeigen von Remscheider Unternehmen. Das Handbuch wird kostenlos an vielen Stellen im Stadtgebiet – zur Zeit wegen der vielen Schließungen leider nur eingeschränkt – erhältlich sein. Virenfrei geht dies zur Zeit per Download von der städtischen Website: www.remscheid.de.

Appell der Technischen Betriebe Remscheid (TBR). Entrümpeln bitte vertagen! Da viele Menschen wegen der Corona-Krise derzeit zu Hause sind, nutzen sie die Zeit, um mal so richtig aufzuräumen. Der Wertstoffhof war daher in den vergangenen Tagen so stark frequentiert, dass der gebotene Abstand zwischen den Mitarbeitenden und den Kunden und vor allem zwischen den Kunden selbst nicht mehr gewährleistet werden konnte. So nachvollziehbar es ist, die jetzige Zeit für einen Frühjahrsputz zu nutzen, möchten wie Sie bitten, die Entsorgung der dabei anfallenden Abfälle, wenn möglich, auf einen späteren Zeitpunkt zu vertagen. Der Wertstoffhof sollte derzeit vor allem als Entsorgungsmöglichkeit für Gewerbetreibende, die notwendige und unaufschiebbare Arbeiten durchführen, erhalten bleiben.
Auch die Anzahl der Anmeldungen im Bereich Sperrmüllabfuhr hat in den vergangenen Tagen stark zugenommen. Diese zusätzlichen Aufträge treffen die TBR in einer Zeit der angespannten Personallage. Im Rahmen einer vorausschauenden Personalplanung in Krisenzeiten muss unter Umständen zuerst im Bereich der Sperrmüllsammlung Personal abgezogen werden, um diese Mitarbeitenden gemäß der Notfall-Priorisierung gesichert für die Sammeltouren der Rest- und Bioabfällen einsetzen zu können. Denn oberste Priorität der TBR ist gerade in diesen Zeiten, die Entsorgung von hygienisch risikobehafteten Abfällen aufrechtzuerhalten. Bitte stellen Sie daher einen Sperrmüllantrag nur noch in den Fällen, in denen es unbedingt notwendig und nicht aufzuschieben ist wie beispielsweise beim Umzug oder Auflösung der Wohnung. Nur so können wir in dieser schwierigen Zeit die Sperrmüllabfuhr leisten.
Deshalb unsere Bitte an alle Remscheider Einwohnerinnen und Einwohner: Bitte vertagen Sie das Entsorgen auf einen späteren Zeitpunkt! Fahren Sie nur im dringenden Fall zum Wertstoffhof und stellen Sie einen Sperrmüllantrag nur in unaufschiebbaren Fällen! Vielen Dank!

Krebsberatung findet weiterhin statt. Bei Sorgen und Ängsten rund um die Krebserkrankung ist die Krebsberatungsstelle Solingen und Remscheid auch weiterhin für Erkrankte und deren Angehörige erreichbar. Ratsuchende haben die Möglichkeit, sich telefonisch von Montag bis Donnerstag im Zeitraum 14 bis 16 Uhr unter der Rufnummer 0177 32 47 130 oder per Mail unter info@krebsberatungsolingen.de an die Krebsberatungsstelle zu wenden.
Seit Oktober 2019 bietet die Beratungsstelle im Gesundheitshaus der Stadt Remscheid Betroffenen und Angehörigen unentgeltliche Beratung und Hilfestellung zum Thema Krebserkrankung.

Corona-Virus: Bürgertelefon im Gesundheitshaus beantwortet medizinische Fragen. In Ergänzung zum Bürgertelefon für allgemeine Fragen rund um das Corona-Virus im Bergischen ServiceCenter unter RS 162000 und dem Hilfetelefon für ältere oder vorerkrankte Menschen mit der unter RS 4645351 ist ein weiteres Bürgertelefon an den Startgegangen: Unter Tel. RS 163555 beantwortet ein Arzt von montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 16 Uhr konkrete medizinische Fragen. Die Hotline steht darüber hinaus auch ganztägig für allgemeine Fragen zum neuen Virus zur Verfügung, sie ist bis 17 Uhr besetzt.

EWR-ServiceCenter wegen Corona geschlossen. Mittlerweile gibt es ständig neue Nachrichten, Vorsichtsmaßnahmen und Einschränkungen im öffentlichen Leben, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Wie bereits am 13. März mitgeteilt, beobachtet die EWR GmbH als örtlicher Dienstleister täglich die Entwicklung des Coronavirus. So hat sich die EWR jetzt entschlossen, als weitere Vorsorgemaßnahme zum Schutz von Kunden und Mitarbeitern das EWR ServiceCenter im Allee-Center für den persönlichen Kundenkontakt zu schießen. Diese Vorsichtsmaßnahme gilt bis auf Weiteres. Die EWR bittet die Kunden, so viel wie möglich telefonisch oder per Internet zu erledigen, denn viele Angelegenheiten können so ganz einfach erledigt werden. Die kostenlose Hotline 0800 0 164 164 ist montags bis freitags jeweils von 8 bis 18 Uhr geschaltet.

Stadtwerke Remscheid schließen SR-MobilCenter. Das SR-MobilCenter bleibt ab heute bis auf Weiteres für den persönlichen Kundenkontakt geschlossen. Die Mitarbeiter/-innen sind von montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr unter Tel. RS 164816 und E-Mail backoffice@stadtwerke-remscheid.de erreichbar. Tickets sind online über die SR App oder die Handy Ticket Deutschland App erhältlich. Ebenso sind Tickets in den Vorverkaufsstellen – u.a. bei Wolsdorff Tobacco im Allee-Center oder bei Tabakwaren Wilhelm Göbel, Alleestraße 83 – erhältlich.

Spätere Termine/Veranstaltungen siehe nächste Seite:

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Der FC Remscheid sagt allen Helfern Dank

Pressemitteilung des FC Remscheid e.V.

Es sind schwere Zeiten für die Bürger- und Bürgerinnen unserer Heimatstadt. In Zeiten der Corona-Krise kommt das öffentliche Leben immer mehr zum Erliegen, die Menschen bleiben zu Hause, Familien rücken zusammen – und jeder versucht, sich irgendwie in der neuen Situation einzurichten. Auch wir mussten unseren kompletten Trainings- und Spielbetrieb im Junioren- und Seniorenbereich einstellen. Als ranghöchster Fußballverein in unserer Stadt ist es uns daher ein großes Bedürfnis, sich bei ALLEN Helfern in dieser schwierigen Zeit zu bedanken. Bei allen Ärzten, Arzthelfern- und Arzthelferinnen, beim Paketboten, Postboten, bei Lkw-Fahrern, bei allen Lebensmittelgeschäften, bei den Kassierern und Kassiererinnen, bei der Feuerwehr und bei allen Menschen, die in dieser schwierigen Lage die Versorgung von uns allen am Laufen halten. Hier möchte der FC Remscheid ein großes Dankeschön übermitteln. Alle diese Menschen leisten aktuell hervorragende Arbeit! Sie sind für uns aktuell die Helden des Alltags!  

Als Dankeschön stellt der FC Remscheid für das erste Meisterschaftsspiel nach der Corona- Krise, wann auch immer dieses Spiel stattfinden kann, 100 Freikarten zur Verfügung. Jeder Helfer kann sich unter der Email Adresse info@fcremscheid.de (unter der Angabe Name/Beruf ) eine „Dankeschön-Karte“ sichern. Am Spieltag selber wird der Verein mit großer Sicherheit im Stadion eine weitere Dankeschön-Aktion organisieren. Des Weiteren unterstützt der FC Remscheid e.V. die Aktion Remscheid.LOVE, eine überparteiliche und überkonfessionelle Plattform, die bei der Organisation von Nachbarschaftshilfen unterstützt. Bürger*innen, die Hilfe benötigen, um etwa Einkäufe zu erledigen, weil sie in Quarantäne sind, zu den Risikogruppen gehören oder aus anderen Gründen derzeit das Haus nicht verlassen können, finden telefonisch Hilfe. Die folgenden Rufnummern sind von Montag bis Samstag von 10-13 Uhr erreichbar: Alt-Remscheid 93 47 19 21, Lennep und Lüttringhausen 93 47 19 22, Remscheid-Süd 93 47 19 23.

Die Aktion wird u.a. von unserer Aktion Muteinander, von der kath. Kirchengemeinde St. Bonaventura und Heilig Kreuz und von der Stadt Remscheid aktiv unterstützt. Unter Tel.  01575 7555558 können Sie sich ebenfalls in die-Datenbank der Helfenden eintragen lassen.  Zusammengefasst gibt es Wichtigeres als den Fußball. An dieser Stelle möchten wir aber nochmal deutlich darauf hinweisen, dass die Gesundheit der gesamten Gesellschaft im Vordergrund unseres Handels steht. In diesen schweren Zeiten geht es nur gemeinsam. Gemeinsam können wir den Corona-Virus besiegen und weiteren Schaden verhindern. (FC Remscheid e.V., Geschäftsstelle, Vorstand und Geschäftsführung)

Corona: Die aktuelle Gesundheitslage

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Insgesamt liegt die Anzahl der positiv getesteten Remscheiderinnen und Remscheider bei 58. 22 von ihnen gelten als genesen. Die Zahl der bekannten Verdachtsfälle (= angeordnete häusliche Quarantänen) ist auf 348 Personen gestiegen. Die Krankenhäuser melden sechs stationäre Verdachtsfälle (Testergebnisse liegen noch nicht vor) und sieben positiv getestete Personen in stationärer Behandlung (alle nicht intensivpflichtig). Hierbei muss es sich nicht zwangsläufig um Remscheiderinnen und Remscheider handeln.

Mit Fortschreiten des Infektionsgeschehens gibt es immer mehr Menschen, die an Covid-19 erkrankt sind und unerkannt bleiben. Es ist davon auszugehen, dass sich deutlich mehr Remscheiderinnen und Remscheider als die offiziell bestätigten Personen mit dem Corona-Virus SARS-CoV-2 angesteckt haben. Auch die Dunkelziffer der sogenannten begründet verdächtigen Menschen nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts (RKI) dürfte bereits bedeutend höher sein. Das Infektionsgeschehen ist so weit fortgeschritten, dass die Nachverfolgung der Infektionsketten nicht mehr vollständig möglich ist. Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona!

Ab heute neue Telefon-Hotline der Diakonie

Pressemitteilung der Diakonie im Kirchenkreis Lennep

Unter dem Motto: „Wir sind für Sie da! – Die Diakonie-Corona-Hotline hilft!“ startet die Diakonie im Kirchenkreis Lennep am kommenden Montag eine extra eingerichtete Hotline unter Tel. RS 5916066. Sie ist von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr erreichbar. Die Diakonie-Mitarbeiter*innen unterstützen durch Beratung und Vermittlung, bieten aber ausdrücklich keine gesundheitliche Beratung rund um Corona an.

Die Corona-Pandemie hat nicht nur massive Auswirkungen auf das Gesundheitswesen. Soziale Kontakte sind stark eingeschränkt. Bis auf weiteres können auch die Anlaufstellen für die Beratungsangebote der Diakonie nicht persönlich aufgesucht werden. Gleichzeitig erkranken immer mehr Menschen, immer mehr Menschen sind in häuslicher Quarantäne oder Isolation. Die Medien sind mit immer neuen Nachrichten überflutet. Vor allem für ältere Menschen und für Menschen ohne Angehörige und Freunde, aber auch für Familien in schwieriger Lage ist diese Situation eine große Herausforderung.

Mit der Telefon-Hotline will das Diakonie-Team einen Beitrag dazu leisten, der Vereinsamung  und Überforderung entgegenzuwirken und bei der Suche nach Unterstützung zu helfen. Die derzeitige Kontaktsperre bringt außerdem weitergehende Probleme, wie z.B. psychische oder emotionale, aber auch finanzielle Notlagen. Was also tun, woher bekomme ich Informationen, wer kann mir helfen? Diese und ähnliche Fragen können die Menschen ab sofort über diese Telefonhotline an das Beraterteam der Diakonie richten. In Kürze soll das Beratungsangebot auf die Städte Hückeswagen, Radevormwald und Wermelskirchen, ausgeweitet werden. Diese Kommunen gehören auch zum Einzugsbereich der Diakonie im evangelischen Kirchenkreis Lennep. (Florian Schäfer)

Remscheider Rathaus schaffte es auf den 5. Platz

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Auf den ersten Platz hat es unser schönes Remscheider Rathaus zwar nicht geschafft. Trotzdem hat es einen beachtlichen Erfolg beim Online-Voting zur Social-Media-Aktion „Wo steht das schönste Rathaus in Nordrhein-Westfalen?“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung (MHKBG) eingefahren: Von den insgesamt 74 in Frage stehenden Rathäusern nimmt es mit Platz 5 fast einen Platz auf dem Siegertreppchen ein!

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz freut sich sehr über diesen beachtlichen Erfolg: „Auch wenn wir von vier anderen Rathäuser knapp überholt wurden: Dass unser Remscheider Rathaus unter die Top 10 der schönsten Rathäuser des Landes NRW gewählt wurde, ist ein toller Erfolg. Darauf können wir wirklich stolz sein! Ich habe nicht einen Moment daran gezweifelt, dass wir zur Spitze gehören – unser Rathaus ist wirklich einzigartig und hat diesen Spitzenplatz ganz klar verdient. Ich danke allen Remscheiderinnen und Remscheidern für ihr starkes Voting. Gemeinsam haben wir unser Rathaus fast aufs Siegertreppchen gehoben!“.

Mit dem internationalen Tag der Demokratie am 15. September 2019 hat das MHKBG seine Suche nach den schönsten Rathäusern in Nordrhein-Westfalen gestartet, der Heimat der Demokratie vor Ort. Ziel der Aktion war es, die ehrenamtliche Arbeit in der Kommunalpolitik, die demokratischen Institutionen auf lokaler Ebene sowie das historisch-kulturelle Erbe des Landes – hier die Architektur der Rathäuser – in den Fokus zu rücken und zu stärken. 74 Vorschläge wurden seitdem in den sozialen Medien unter dem Hashtag #schönstesrathausinnrw abgegeben – darunter auch das Remscheider Rathaus. Alle genannten Rathäuser wurden daraufhin von Dezember bis Mitte Februar von den jeweiligen Stadtoberhäuptern in einem Kurzvideo vorgestellt und über die Accounts des Ministeriums in den Sozialen Medien veröffentlicht.

Nach der Veröffentlichung aller Rathaus-Videos waren wieder die Bürgerinnen und Bürger gefragt. Vom 25. Februar bis zum 9. März konnten sie auf der Internetseite des Ministeriums abstimmen, welches vorgestellte Rathaus das schönste in Nord-rhein-Westfalen ist. Mehr als eine halbe Million Mal wurden die Kurzvideos auf Facebook, Twitter, Instagram und YouTube insgesamt aufgerufen. Die Top 10 in der Übersicht:

  1.     Rathaus Recklinghausen
  2.     Rathaus Paderborn
  3.     Rathaus Brilon
  4.     Rathaus Bottrop
  5.     Rathaus Remscheid
  6.     Rathaus Warburg
  7.     Rathaus Bocholt
  8.     Rathaus Lemgo
  9.     Rathaus Münster
  10.   Rathaus Bonn

 

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Auch in Krisenzeiten ein Tipi mitgestalten

Pressemitteilung des Caritasverbands Remscheid e.V.

Gerade in dieser weltweiten Krisenzeit erleben wir dieses Gefühl als existentiell. Ein gemeinsames Projekt zu erarbeiten, bei dem jeder einzelne wichtig ist, sich zu einem weltweiten Gesamtgefüge verbindet, kann trösten. Das Tipi-Projekt gibt es mittlerweile seit 8 Jahren, es erweitert sich stetig und ist international. Es gibt dieses Projekt mittlerweile in vielen deutschen Städten, aber auch in Kenia, Taipeh, New York, Spanien, Belgien, Italien und in der Schweiz. Weltweit arbeiten tausende Menschen mit und verbinden sich so zu einer vielfältigen Gemeinschaft.

Die Tipis werden in Handarbeit hergestellt und bestehen aus vielen bunten gestrickten oder gehäkelten Quadraten, die am Schluss zusammengefügt werden. So entsteht ein farbenfrohes Kunstwerk, dass idealerweise mit der Unterstützung von vielen tatkräftigen Helfern zu einem Ganzen wird. Ein buntes Dach, dass zugleich ein Symbol unserer vielfältigen Gesellschaft ist. Andrea Schara von Vielfalt. Viel wert. des Caritas Verbandes Remscheid hat gemeinsam mit der Remscheider Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck Anfang des Jahres erneut ein Tipi-Projekt ins Leben gerufen. Es sind bereits viele bunte, teilweise gemusterte Quadrate in fleißiger Handarbeit entstanden.

„Eigentlich hatten wir geplant, dass wir mit vielen Menschen zusammenkommen und gemeinsam stricken und häkeln und darüber in einen Austausch und in Kontakt kommen. So vielfältig und bunt wie die Quadrate, die entstehen, sollten die Kontakte sein. Nun hat uns der Corona-Virus einen Strich durch die Rechnung gemacht.“ Trotzdem und gerade jetzt soll das Projekt fortgeführt werden. Die Läden sind geschlossen, die Menschen sitzen Zuhause, teilweise, auch aufgrund der Kontaktsperre alleine. Dies ist gerade eine ideale Chance vielen dieser Menschen die Möglichkeit zu geben sich an einem Gemeinschaftsprojekt zu beteiligen und Teil eines Großen und Ganzen zu werden. „Da wir nicht persönlich in engen Kontakt kommen können, gehen wir nun andere Wege.“ Wer gerne handarbeitet und noch Wollreste zu Hause hat, soll zu Strick- oder Häkelnadel greifen und mitgestalten. Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Jeder kann sich beteiligen so wie er „gestrickt ist“!

Die Größe der Quadrate soll 15cm x 15cm sein. Die Fäden sollen bitte vernäht sein. Dies ist eine Einladung für alle! Ein Einstieg in das Projekt ist jederzeit möglich. Männer dürfen sich übrigens auch sehr gerne an dem Projekt beteiligen. So begegnen wir gemeinsam der Krise! Das Kunst-Tipi hat eine hohe symbolische Bedeutung, die nicht erklärt werden muss und sofort erfahrbar ist. Ein Zelt steht für Schutz, Gastfreundschaft, ist mobil, die Farbgebung folgt der eines Regenbogens, dem Symbol für Frieden. Aufgestellt steht man in einen meditativen Raum, der sofort positive Emotionalität spürbar werden lässt. Am Ende passt alles zusammen! Das Tipi wird nach der Krise als „Symbol der Gemeinschaft“ und als „Dach der Vielfalt“ aufgestellt und so physisch für die Öffentlichkeit erlebbar gemacht. Es soll Teil eines internationalen Tipi-Dorfes werden und später mit seiner Symbolkraft als „Caritas- Vielfalt- Tipi“ in die Welt versendet werden. Mehr über das Tipi-Projekt und die Künstlerin Ute Lennartz-Lembeck erfahren Sie auf der Homepage www.ute-lennartz-lembeck.de. Für Fragen stehen Ute Lennartz-Lembeck ute.lennartz@gmail.com und Andrea Schara a.schara@caritasverbandremscheid.de gerne zur Verfügung.

 Normalerweise besteht ein Tipi aus Acrylwolle, die wetterunabhängig ist. Auf Grund der Situation werden aktuell andere Wege beschritten und jegliches Material ist zugelassen. Alle Wollreste und Material, was Zuhause vor Ort ist, darf verwendet werden. Es darf verwendet werden, was da ist. So entsteht ein besonderes, sehr persönliches Tipi, mit dem ein Zeichen gesetzt werden soll. Einige Wollknäuel sind noch bei der Caritas zu erfragen. Die fertigen Quadrate können (nach vorheriger Ankündigung unter Tel. RS 4911-0) in der Blumenstraße 9 abgegeben werden oder per Post z.Hd. A. Schara dorthin gesendet werden. (Andrea Schara, Fachdienst: Integration und Migration, a.schara@caritasverbandremscheid.de)

W. C. Röntgen wird virtuell zum Leben erweckt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zum Röntgen-Doppel-Jubiläumsjahr (125 Jahre Entdeckung der Röntgenstrahlen und 175 Jahre Geburtstag von Wilhelm Conrad Röntgen) hat das Deutsche Röntgen-Museum zusammen mit dem Remscheider Unternehmen Klostermann Ingenieurbüro und Vertriebsgesellschaft mbH und dem Solinger Unternehmen EXCIT3D GmbH Wilhelm Conrad Röntgen virtuell zum Leben zu erwecken. Aufgezeigt werden die Möglichkeiten der Datenaufnahme mit Highend- Digitalisiersystemen, die Aufbereitung der Scandaten, das Textuieren (farbliches Aufwerten) von Scandaten und die Animation in voller Körpergröße, und schon präsentiert sich dem Betrachter ein Wilhelm Conrad Röntgen, der sich bewegt und spricht. Das Ziel am Ende ist es, die Entdeckung der nach ihm benannten Strahlen per Augmented Reality für alle auf den Social Media Kanälen der Projektbeteiligten erlebbar zu machen. Für die ersten eingehenden substanziellen 50 Kommentare stiftet die Firma Klostermann kostenlose Eintrittskarten für das Deutsche Röntgen-Museum.

Nachfolgend die Links zu den Akteuren:

  • Klostermann Ingenieurbüro und Vertriebsgesellschaft mbH:
    Facebook https://www.facebook.com/Klostermann.Remscheid/
  • EXCIT3D GmbH:
    Facebook: https://www.facebook.com/EXCIT3D/;
    Instagram:
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