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Starkregen demnächst Thema der Politik

Pressemitteilung der SPD

Der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten, sondern bestenfalls zu begrenzen. Starkregen-Ereignisse, wie in den vergangenen Wochen auch in Remscheid spürbar, müssen wir gemeinsam mit Präventionsmaßnahmen zur Schadenvermeidung begegnen. Wir sehen dies als eine zentrale Zukunftsaufgabe, auf die besonders vor Ort reagiert werden kann. In den vergangenen drei Jahrzehnte haben sich die mittleren Jahrestemperaturen weltweit erhöht, damit gehen einher häufiger auftretende Extremwetterereignisse. Im Zeitraum von 1950 bis 2008 ist in NRW ein Anstieg der Starkregenereignisse zu verzeichnen.  Starkregenereignisse lassen sich nur schwer bis gar nicht vorhersagen und können auch Gebiete treffen, die im Normalfall nicht von Überschwemmungen, wie etwa in ausgewiesenen Hochwassergebieten, betroffen sind.  Unterschiedliche Akteure aus unterschiedlichen Bereichen müssen sich austauschen und zusammenwirken um eine wirkungsvolle Schadenvermeidung durch den Klimawandel insbesondere bei Starkregen auszuarbeiten.

Das zukünftig zu erwartende Klima erfordert dringend einen neuen Umgang mit (Niederschlags-)Wasser in unsere Stadt.  Hierzu liegt seit Dezember 2016 ein umfassendes Konzept der damaligen Landesregierung „Starkregen NRW“ vor, in dem unterschiedlichste Maßnahmen vor Ort beschrieben werden.  Zur Sitzung des Betriebsausschusses für die Technischen Betriebe Remscheid am 10. Juli  und  zur Sitzung des Ausschusses für Bürger, Umwelt, Klimaschutz und Ordnung am 11. September beantragt die SPD-Fraktion den Punkt „Starkregen in Remscheid“ auf die Tagesordnung zu nehmen.  Hierzu bitten wir um einen Bericht der Verwaltung, der insbesondere beinhaltet

  • welche Pläne bisher erarbeitet wurden oder noch erarbeitet werden können, um unsere Infrastrukturen widerstandsfähiger zu machen, um so den Klimaveränderungen insbesondere durch Starkregen entgegenzuwirken?
  • Was können die Bürgerinnen und Bürger - insbesondere Hauseigentümer – vorbeugend gegen solche Wetterereignisse machen und wie kann die Öffentlichkeit stärker für das Thema sensibilisiert und durch Informationen bei der Vorsorge unterstützen werden?
  • Wie ist der aktuelle Sachstand und wann wird mit dem Bau des Regenrückhaltebeckens im Eschbachtal zu rechnen sein?  

Neue Ersthelfer für das Lenneper Röntgen-Gymnasium

Pressemitteilung des Röntgen-Gymnasiums

Erneut fand in der vergangenen Woche am Röntgen-Gymnasium  im Rahmen des Sportunterrichts für alle Schülerinnen und Schüler ein (Auffrischungs-)Kurs zum Ersthelfer statt. Von der Klasse 5 bis zur Jahrgangsstufe Q1 frischten alle ihre Kenntnisse über die Rettungsmaßnahmen auf. So übten die Schülerinnen und Schüler praxisnah an den „Mini-Annes“, welche Rettungsschritte im Notfall vorzunehmen sind. Dabei zeigte sich: „Prüfen, Rufen, Drücken“ war für viele noch ein Begriff. Die Schülerinnen und Schüler setzen nicht nur sicher einen Notruf ab, sondern können im Falle eines Herzstillstands sogar die Herzdruckmassage als lebensrettende Sofortmaßnahme sicher durchführen. „Aber bitte auf Atemlos von Helene Fischer!“ - freuten sich sogar einige Schülerinnen und Schüler auf die abschließende achtminütige Herzdruckmassage an der Puppe. Das RöGy hatte in der Woche wohl einen Ohrwurm mehr, aber – und das ist viel wichtiger – knapp 750 sichere „neue und alte“ Ersthelfer, die im Falle eines Herzstillstands genau wissen was zu tun ist. (Pia Laerz (Sportlehrerin am Röntgen-Gymnasium)

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Baustelle auf der Ronsdorfer Straße. Die Ronsdorfer Straße wird durch eine Baumaßnahme noch bis zum 31. Juli beeinträchtigt, da Gas-/Wasser-und Stromkabel neu verlegt werden. Die Ronsdorfer Straße im Bereich zwischen Abzweig Morsbachtalstraße und Abzweig Birgder Hammer ist während der Baumaßnahme einspurig, eine Ampel regelt hier den Verkehr. Die Remscheider Straße ist zwischen der Ronsdorfer Straße und Singerberger Hammer gesperrt. Die Zufahrt zur LKW-Waschanlage bleibt frei. Ortskundige Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich zu umfahren. Waterbölles: Und was ist mit den ortsunkundigen Autofahrern, die von Remscheid über die Haddenbach nach Ronsdorf wollen und von ihrem Navi geführt werden. Die werden an der Haddenbacher Straße nach rechts abgeleitet und landen dann vor der Lkw-Waschanlage. Wie wäre es denn mit einer Hinweistafel an der Haddenbacher Straße, liebe Verkehrsbehörde.

TBR: „Wir sind da! Selbstverständlich.“ Nach den heftigen und folgenreichen Starkregenereignissen, die unsere Region trafen, blieb in der vergangenen Woche auch Remscheid von den Wassermassen nicht verschont. Prompt häuften sich bei den Technischen Betrieben Remscheid die Anfragen nach einer vorzeitigen Abfuhr von durchnässtem Hausrat aus überfluteten Kellern und Wohnungen. Ebenso wurde auf dem Wertstoffhof verstärkt nasser Sperrmüll angeliefert. In öffentlichen Bereichen reinigten kommunale Kehrmaschinen mit Erdreich und Geröll bedeckte Straßen. Die TBR beteiligten sich nicht nur an den Maßnahmen der Wuppertaler Kollegen, sondern halfen auch der Remscheider Bevölkerung so schnell und unbürokratisch wie möglich. Sofern noch weiterer Handlungsbedarf in diesem Zusammenhang besteht, nehmen Sie bitte Kontakt zu auf. Es kann aber bereits heute insgesamt eine positive Bilanz der Einsätze gezogen werden – frei nach unserem Slogan: „Wir sind da! Selbstverständlich.“

GGS Hasenberg: Kinder gegen Kinderarbeit. Im Rahmen einer Projektwoche „Unsere bunte Welt“, die in der Woche vom 18. bis zum 23. Juni an der Städt. Gemeinschaftsgrundschule (GGS) Hasenberg, Schneppendahler Weg 41, stattfindet, wird sich eine Gruppe von elf Mädchen und Jungen mit dem Land Indien und der auch dort noch existierenden Kinderarbeit auseinandersetzen. Die Schülerinnen und Schüler sollen Kinderarbeit „nachempfinden“ und planen Aktionen, um auf das Thema aufmerksam zu machen und um Spenden für ein Projekt gegen Kinderarbeit der Kindernothilfe zu sammeln. Hierfür werden die Kinder am 20. Juni ab 9 Uhr auf dem Lenneper Wochenmarkt zu Schuhputzern und „erarbeiten“ sich Geld für den guten Zweck. Außerdem werden sie zuvor produzierte Papiertüten gegen Spenden anbieten. Am 23. Juni von 10.30 bis 13.30 Uhr wird dieses Projekt wie auch die anderen zwölf bunten Projekte der Schule auf einem Schulfest präsentiert. Hierzu lädt die Schule herzlich ein.

„Conni-Geschichten“ in der Kinder- und Jugendbibliothek. Jeden Mittwoch – JETZT AB 16 UHR – wird in der Kinder- und Jugendbibliothek, Scharffstr. 4-6,  eine halbe Stunde lang vorgelesen. Am 20. und 27. Juni lesen Valeria Saieva und Vishali Gangadaran Kindern zwischen vier und zehn Jahren „Conni-Geschichten“ vor.

Bürgersprechstunde der Bezirksvertretung Alt-Remscheid. Am Mittwoch, 20. Juni, bietet die Bezirksvertretung Alt-Remscheid ihre nächste Bürgersprechstunde von 16.30 bis 17.30 Uhr im Rathaus Remscheid, Raum 121, an. Bezirksbürgermeister Otto Mähler lädt interessierte Bürgerinnen und Bürger zu Gesprächen über die Belange des Stadtbezirks ein. Die dabei gewonnenen Anregungen und Hinweise sollen in die Arbeit der Bezirksvertretung einfließen.

Wanderausstellung "Lebendige Gewässer". Die Stadt Remscheid  zeigt  bis 27. Juni im Wartebereich des Ämterhauses, Elberfelder Straße 36, 1. Etage, die Ausstellung „Lebendige Gewässer“. Beigeordnete Barbara Reul-Nocke eröffnete die Ausstellung am Montag, 11. Juni. Anschließend lud Dipl.-Landschaftsökologin Eva Pier von der  Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW zu einem erklärenden Ausstellungsrundgang ein. Die Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW hatte die Wanderausstellung zusammen mit dem Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur-  und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen entwickelt. Die Ausstellung wendet sich mit eindrucksvollen Bildern, Modellen, Filmen und interaktiven Lernstationen an ein breites Publikum. Sowohl Erwachsene als auch Kinder werden auf geeignete Weise angesprochen. Vorgestellt werden Projekten zur naturnahen Umgestaltung von Gewässern, wie sie auch in Remscheid in jüngster Zeit realisiert worden sind bzw. sich in Vorbereitung befinden.

Rettet die Kinder!“ im Foyer der Zentralbibliothek. Bis 29. Juni zeigt die Stadt Remscheid in Kooperation mit dem Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium die Ausstellung „Rettet die Kinder! – Die Jugend-Aliyah 1933 bis heute. Einwanderung und Jugendarbeit in Israel.“ Interessierte sind herzlich zur offiziellen Ausstellungseröffnung am Dienstag, 19. Juni, um 14 Uhr im Foyer der Zentralbibliothek, Scharffstraße 4-6, eingeladen. Nach der Begrüßung durch Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz wird Leonid Goldberg, Vorstandsvorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Wuppertal, über die Ausstellung sprechen. Sie kann bis zum 29. Juni während der Öffnungszeiten der Zentralbibliothek (Di/Fr 11 - 19 Uhr, Mi/Do 11 - 18 Uhr, Sa 11 - 13 Uhr) besichtigt werden. Außerdem bieten Schülerinnen und Schüler der Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums kostenfreie Ausstellungsführungen am 19. Juni nach der Ausstellungseröffnung sowie am 22., 26. und 29. Juni um jeweils 15 Uhr. Interessierte werden um Anmeldung unter Tel. RS 162235 gebeten.

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Infos zu Gesundheitsförderung bei Arbeitslosen

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Um die Gesundheit arbeitsloser Menschen zu stärken, ermöglichen die gesetzlichen Krankenkassen und die Arbeitsagentur Solingen-Wuppertal Arbeitslosen, kostenlos verschiedenste Angebote wie z.B. Nordic Walking, Tai Chi, Herz-Kreislauf-Training aus dem Bereich Bewegung, aber auch Kurse zum Thema Ernährung, Stressmanagement/Entspannung sowie Raucher-Entwöhnungskurse wahrzunehmen. Denn die Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal und die gesetzlichen Krankenkassen aus der Region nehmen am bundesweiten „Modellprojekt zur Verzahnung von Arbeits- und Gesundheitsförderung“ teil. Finanzielle Sorgen und Zukunftsängste können das körperliche und seelische Wohlbefinden negativ beeinflussen. Die kann dazu führen, dass durch Antriebslosigkeit und Mutlosigkeit eine erfolgreiche Arbeitsaufnahme verhindert wird.

Ziel des Projektes ist es, erwerbslose Menschen nachhaltig mit Angeboten zur Gesundheitsförderung zu erreichen und damit auch ihre Chancen auf den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt zu erhöhen. Ergänzt wird das Angebot durch eine „Sprechstunde für seelische Gesundheit“. Sie haben das Bedürfnis, mit einer „neutralen“ Person über Ihre Situation zu sprechen? Sie benötigen einen Experten-Rat? Dann vereinbaren Sie kostenfrei und diskret einen Termin. Ihre Daten werden selbstverständlich vertraulich behandelt und nicht weitergegeben! Informationen dazu, was konkret angeboten wird und wie Sie die kostenlosen Angebote in Anspruch nehmen können, finden Sie unter www.arbeitsagentur.de auf der Internetseite der Agentur für Arbeit Solingen-Wuppertal unter dem Stichpunkt „Bürgerinnen & Bürger“ – ganz unten. (Regina Wallau)

Seniorenbüro: Zwei Vorträge hintereinander

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Seniorenbüro Markt 13, informieren die Pflegeberaterin Andrea Eles und Sabine Wolter vom KompetenzNetz Angehörigenunterstützung und Pflegeberatung/Verbraucherzentrale NRW am Mittwoch, 20. Juni, ab 18 Uhr über Hilfen für die häusliche Pflege und ausländische Haushalts-und Betreuungskräfte im Privathaushalt. Interessierte sind herzlich zu dieser kostenfreien Gemeinschaftsveranstaltung der Pflegeberatung der Stadt Remscheid, des Seniorenbüros der Stadt Remscheid und der Remscheider Verbraucherberatung eingeladen.

Den Start in den Vortragsabend gestaltet Pflegeberaterin Andrea Eles ab 18 Uhr mit ihrem Fachvortrag zum Thema „Hilfen für die häusliche Pflege“. Interessierte erhalten einen Überblick über die Leistungen der Pflegeversicherung und Hilfen zur Unterstützung der pflegenden Angehörigen. Anschließend trägt Sabine Wolter vom KompetenzNetz Angehörigenunterstützung und Pflegeberatung/Verbraucherzentrale NRW viel Wissenswertes zum Thema „Ausländische Haushalts-und Betreuungskräfte im Privathaushalt – Wie geht das legal?“ vor.

Zum Vortrag „Ausländische Haushalts-und Betreuungskräfte im Privathaushalt – Wie geht das legal?“:

Die meisten älteren Menschen möchten möglichst lange in den eigenen vier Wänden leben – auch, wenn sie immer mehr Hilfe im Alltag brauchen. Oft können Angehörige die notwendige Unterstützung nicht alleine leisten. Eine gute Alternative scheint für viele Angehörige die Beschäftigung einer osteuropäischen Haushaltshilfe zur Betreuung ihrer pflegebedürftigen Angehörigen. Die Nachfrage bei den Haushalten nach einer osteuropäischen Haushaltshilfe als Alternative in der häuslichen Versorgung wächst, der Markt der Anbieter boomt. Für Angehörige stellen sich vor der Beschäftigung einer osteuropäischen Haushaltshilfe zahlreiche Fragen:

  • Eignet sich diese Versorgungsform für den Bedarf meines Angehörigen?
  • Welche Voraussetzungen zur Beschäftigung einer Haushaltshilfe müssen gegeben sein?
  • Welche Aufgaben kann eine ausländische Haushalts-und Betreuungskraft übernehmen?
  • Welche Beschäftigungsmodelle sind legal?
  • Was kostet es, wenn man eine ausländische Haushaltshilfe beschäftigen möchte?

Delegationsreise nach Pirna vom 15. bis 17. Juni

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Rande von Dresden und der Sächsischen Schweiz gelegen, eingebettet in das malerische Elbtal, liegt die 780 Jahre alte Stadt Pirna mit seinen 39.000 Einwohnern. Pirna ist eine Kreisstadt und Verwaltungssitz des Landkreises Sächsische-Schweiz-Osterzgebirge und der Verwaltungsgemeinschaft Pirna im Freistaat Sachsen. Die Stadt grenzt unmittelbar an die Landeshauptstadt Dresden und liegt somit im Zentrum einer bedeutenden Wirtschaftsregion.

Seit Jahrhunderten hat vor allem Sandstein seine Spuren in Pirna hinterlassen, er ist auch beim Rundgang durch die Stadt allgegenwärtig. Von dort aus wurden die Sandsteinblöcke in alle Welt verschifft. Baudenkmäler von Weltrang wie die Dresdner Frauenkirche oder andere europäische Fürstenhäuser wurden aus sächsischem Sandstein gebaut. Der aktuelle neue Slogan "Pirna – Sandstein voller Leben" ist somit überall spürbar.

Auch in diesem Jahr empfing Pirna eine Remscheider Delegation mit seinem schönen Ambiente und gelebter Gastfreundschaft! Gerne ist Remscheid der Einladung von Oberbürgermeisters Klaus-Peter Hanke zum diesjährigen Stadtfest vom 15. bis 17. Juni nachgekommen. Begleitet wurde Bürgermeister Kai Kaltwasser als Delegationsleiter von Ratsmitglied Ilona Kunze-Sill und Thea Jüttner, Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Remscheid - Pirna e. V. Zugleich kamen Vertreter aus den Partnerstädten Baienfurt, Varkaus (Finnland) und Boleslawiec (Polen) nach Pirna. Nach der offiziellen Eröffnung des Stadtfestes auf dem historischen Marktplatz überbrachte Bürgermeister Kai Kaltwasser bei einem Empfang die Grußworte unserer Stadt und unterstrich die enge Verbundenheit beider Städte, deren Partnerschaft am 10. März 1990 besiegelt wurde.

Der Gedankenaustausch mit den Vertretern der Stadt Pirna und den angereisten Gästen aus den Partnerstädten zeigt, dass hier wie dort die Themen Wirtschaft, Stadtentwicklung, Tourismus, Wohnbau- und Gewerbeflächen an erster Stelle stehen. Gastfreundschaft wird hier wie dort großgeschrieben und für uns alle gilt es, dies zu bewahren!

Erstmals gemeinsames Sommerfest am Mollplatz

Pressemitteilung der Arbeiterwohlfahrt Lennep / Lüttringhausen und der Lebenshilfe Remscheid

Gute Nachbarschaft muss gefeiert werden! Aus diesem Grund laden die Arbeiterwohlfahrt Lennep / Lüttringhausen und die Lebenshilfe Remscheid in diesem Jahr gemeinsam zu einem Sommerfest ein. Es steht unter dem Motto „Tür an Tür – ein Fest der Begegnung“ und findet statt am Samstag, 7. Juli, von 120 bis 17 Uhr auf dem Parkplatz am Mollplatz, Mollplatz 3 in Lennep. Neben der AWO und der Lebenshilfe werden die Deutsch-Italienische Gesellschaft Remscheid und der Jugendverband SJD – Die Falken aus Wuppertal mitmachen. Geboten wird ein buntes wie attraktives Bühnenprogramm mit Musik, Diskussion & Aktion, das Groß und Klein / Jung und Alt ansprechen und zusammenbringen soll. Am Nachmittag wird die Band „Timeless“ für musikalische Unterhaltung sorgen. In den Räumlichkeiten der Lebenshilfe wird ein großer Trödel aufgebaut sein. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt – von der leckeren Bratwurst über Kaffee und Kuchen bis hin zu italienischen Spezialitäten. Selbstverständlich gibt es auch kühle Getränke.

Die Lebenshilfe Remscheid begleitet rund 850 Menschen mit Behinderungen, um ihnen eine selbstbestimmte und gleichberechtigte Teilhabe zu ermöglichen. Zum Angebot gehören Werkstätten, zwei integrative Kindertagesstätten, eine Frühförder- und Beratungsstelle, stationäre Wohnangebote, ambulante Wohnhilfen und Begleitdienste, eine Beratungsstelle sowie die flexiblen Erziehungshilfen.
Die AWO betreibt seit vielen Jahren den Seniorentreff am Mollplatz. Dort ist jede und jeder willkommen zum Kartenspiel, zum Bingo, zum Kegeln oder zu Ausflügen. „Die Falken“ sind ein Jugendverband, der sich gegen Rechtsextremismus, für Demokratie und für Gleichberechtigung einsetzt. Die Deutsch-Italienische Gesellschaft bietet Sprachkurse an und pflegt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. (Antonio Scarpino)

Führung auch im Stollen in der Staumauer

Pressemitteilung des SPD-Ortsverein Remscheid-Lennep

Das Wasser ist eine der wichtigsten Lebensgrundlagen für uns Menschen. Wir in der Bergischen Region haben das Glück, viele Talsperren in unserem Umfeld vorzufinden. Einige dienen der Trinkwasserversorgung andere sind zur Regulierung des Wasserstandes in der Wupper oder zur Freizeitnutzung vorhanden. Um Informationen aus 1. Hand zu erhalten, ist es uns gelungen, den Wupperverband für unsere  zweite Veranstaltung zum Thema „Wasser und Talsperren“ zu gewinnen. Schon mit dem Einsatz für den Erhalt der Panzertalsperre machte die SPD Remscheid deutlich, wie wichtig ihr die Wasserversorgung für die Menschen in Remscheid ist. Die Sanierung der Panzertalsperre war der erste Einstieg in das wichtige Zukunftsthema der Wasserversorgung und des Wasserschutz.

Die Wuppertalsperre

Bauzeit:

1982 bis 1987

Höhe über Talsohle:

35 m

Höhe über Gründungssohle:

41 m

Höhe über Gewässersohle:

39 m

Höhe der Bauwerkskrone:

255 m

Bauwerksvolumen:

500.000 m³

Kronenlänge:

320 m

Kronenbreite:

10,5 m

Kraftwerksleistung:

2,4 MW

Daten zum Stausee

Höhenlage (bei Stauziel)

252,50 m

Wasseroberfläche

225 ha

Speicherraum

25,9 Mio. m³

Einzugsgebiet

212 km²

Bemessungshochwasser:

318 m³/s

Mit dem neuen Film über den Wupperverband, seine Aufgaben, die Zuständigkeiten, die Mitglieder, Sicherheit und vielfältigen Aufgaben über die Talsperren, Klärwerke und Gewässer im Wupperverbandsgebiet wurde nun der Informationsaustausch eröffnet. Kompetent besetzt war bei dem Orttermin an der Staumauer der Wuppertalsperre der Wupperverband als Gastgeber mit Vorstand Georg Wulf, Betriebsleiter Jürgen Fries für die Talsperren-Bewirtschaftung der 14 Talsperren zuständig und Markus Reich als Standortverantwortlicher für die Wuppertalsperre. Die anschließende Power-Point Präsentation über die Geschichte, den Bau und die heutigen Kapazitäten sowie Aufgaben der Talsperre regten einige Teilnehmer zu zahlreichen Fragen an und wurden von den Hausherren ausführlich beantwortet.

In der Diskussion über Vorhaben und Bestrebungen eventueller Privatisierung der Wasserwirtschaft in Deutschland waren sich alle Anwesenden einig: Wasser ist eines der höchsten Naturgüter für die Menschen und muss, wie im Grundgesetz festgeschrieben, auch für künftige Generationen in staatlicher / öffentlicher Hand und Zuständigkeit bleiben!

Den Höhepunkt der Informationsveranstaltung bildete die Führung durch die technischen Anlagen und den Sicherheitsstollen im Damm der Wuppertalsperre. Sachkundig beantwortete Markus Reich die Fragen zur technischen Steuerung der Ein- und Aus- und Überläufe der Talsperre. Die Besichtigung der Stromerzeugungsanlage mit einer Kraftwerksleistung von 2,4 Megawatt bildete den Abschluss der Staumauerbegehung.

„Ein perfekter Besichtigungstermin, der uns einen außerordentlichen Einblick in die Struktur, Technik und Aufgaben der Wuppertalsperre und des Wupperverbandes ermöglichte. Wir werden das Thema Wasserversorgung und Talsperren weiterhin auf unserer Agenda haben“, sagte anschließend Jürgen Kucharczyk, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Remscheid-Lennep.

Termine des Westdeutschen Tourneetheaters

Am 23. Juni ab 10 Uhr heißt es im Westdeutschen Tourneetheater ‚Am seidenen Faden‘. Markus Heip vom Durchsholzer Marionetten- und Puppentheater lädt ein zu einem Puppenspielworkshop mit vielen Überraschungen. Begleiten werden ihn dabei viele bekannte Marionetten,  die alle durch die Teilnehmer gespielt werden dürfen. Freuen Sie sich auf unterhaltsame Stunden auf der Bühne des Theaters und schnuppern Sie die aufregende Luft eines Puppentheaters. Eine Anmeldung ist erforderlich bis spätestens 20. Juni, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist (Min. fünf , max. zehn Personen). Der Workshop richtet sich an Erwachsene, in Ausnahmefällen auch an Kinder nicht unter zehn Jahren. Teilnahmegebühr fünf €.

Karten/Reservierungen unter Tel. RS 32285 oder E-mail info@wtt-remscheid.de">info@wtt-remscheid.de.

Kulturkooperative soll im Herbst durchstarten

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Mit dem dritten Workshop führte die Kulturkooperative im Bergischen Städtedreieck in Wuppertal Akteurinnen und Akteure der beiden Themenfelder „Museen & Geschichte“ sowie „Musik & Festival“ zusammen, um gemeinsame Formate zu entwickeln und konkrete Verabredungen zu treffen. Drei Arbeitsgruppen zu Kulturangebot und -kommunikation sowie zur Digitalisierung erörterten handfeste Vorschläge für Aktivitäten der Kooperative. Als Leitbegriff für die inhaltliche Ausrichtung wurde neben der „Industriekultur“ auch das Motiv des „Eigensinns“ herausgearbeitet. Künftige Vorhaben sollen etwa sein: Besucher- bzw. Nichtnutzer-Analysen, die Gestaltung einer Kulturmarketingplattform für alle drei Städte, die Bespielung gemeinschaftsstiftender Orte wie Schloss Burg und des Müngstener Brückenparks sowie eine jährlich stattfindende „Bergische Kulturkonferenz“. Die Digitalisierung wurde sowohl als gesellschaftliche Herausforderung als auch mit ihren Chancen zur neuartigen Präsentation und Produktion von Kunst und Kultur reflektiert. Weitere Projektvorschläge waren „Wie klingt das Bergische Land?“ sowie eine „Bergische Digitale“.

Der Moderator Prof. Oliver Scheytt resümiert: „Die drei Workshops haben tragfähige Elemente für die künftige Arbeit der Kulturkooperative erbracht. Drei zentrale Handlungsfelder sind definiert: Zugänglichkeit verbessern, Kreative Räume schaffen und Ausstrahlung im Kulturtourismus stärken. Zu jedem dieser drei Felder gibt es eine Reihe von konkreten Maßnahmen, mit deren Umsetzung noch in diesem Jahr begonnen werden kann.“ Im Herbst 2018 soll die Bergische Kulturkooperative mit einer Konferenz zur Kulturellen Bildung durchstarten.