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Inzidenzzahl bei 80,8 und neue Corona-Verfügung

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 134 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 721 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 567 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 20 Menschen sind leider verstorben. Auf dieser Basis meldet das RKI aktuell für Remscheid Auf dieser Basis meldet das RKI aktuell für Remscheid eine Inzidenzzahl von 80,8 (Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner). Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 346 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen.  Die Krankenhäuser vermelden 22 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter fünf intensivpflichtige Behandlungen.

Neue Allgemeinverfügung gilt ab morgen

Bekanntermaßen hat das Landeskabinett am vergangenen Freitag (16.10.) im Einklang mit den Beschlüssen des Bund-Länder-Kreises weitere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Die neuen Regeln sind mit der aktualisierten Coronaschutzverordnung am Samstag, 17. Oktober 2020, in Kraft getreten und gelten zunächst bis Ende Oktober. In der Folge wird nun auch die Allgemeinverfügung angepasst, die die Stadt Remscheid im Sinne der regionalen Anpassung an das Infektionsgeschehen gemäß § 15a Coronaschutzverordnung am vergangenen Donnerstag (15.10.) erlassen hat. Veränderungen betreffen insbesondere die formale Feststellung der Gefährdungsstufe 2 im Sinne des § 15a der Verordnung, eine Ausweitung der Maskenpflicht auf den Remscheider Innenstadtbereich sowie die Streichung von kontaktreduzierenden Maßnahmen, die zwischenzeitlich in die Coronaschutzverordnung aufgenommen wurden. Die Allgemeinverfügung tritt morgen in Kraft und gilt bis zum Ablauf des 5. November.

Warnstreik in Remscheid auch morgen wieder

Pressemitteilung der komba gewerkschaft

In die aktuelle Einkommensrunde ist Bewegung gekommen. Trotzdem ist auf jeden Fall klar, dass das Angebot in seiner heutigen Form bei Weitem nicht ausreicht. Die Laufzeit für die angebotenen Lohnsteigerungen ist mit 36 Monaten eindeutig zu lang. „Wir hatten uns von dem groß angekündigten Angebot mehr versprochen: Mehr Verantwortung und Respekt der Arbeitgeber gegenüber ihren Beschäftigten und mehr Fairness im Umgang. Erst die weiteren Verhandlungen Ende kommender Woche in Potsdam werden zeigen, ob sich aus diesem Angebot eine Einigungsperspektive entwickeln lässt, oder ob es eine Nebelkerze ist, die nur auf die öffentliche Debatte abzielt“, so die Einschätzung von Jens Clever, Mitarbeiter der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) und Streikleiter der komba in Remscheid.

Mit Blick auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Gesellschaft, öffentlichen Dienst und Tarifrunde erinnert die komba gewerkschaft nochmals daran, dass die Gewerkschaften aus gutem Grund im Frühsommer eine Verschiebung der Einkommensrunde bis 2021 vorgeschlagen hatten. Vor allem die kommunalen Arbeitgeber haben das abgelehnt. Daher machen wir ihnen vor der nächsten Verhandlungsrunde am 22./23. Oktober 2020 Druck!

Im Rahmen einer ganztägigen Warnstreikaktion der komba gewerkschaft, zu der die Beschäftigten aus allen Bereichen der Stadtverwaltung und ihrer Eigenbetriebe aufgerufen sind,  werden an den Betriebsgebäuden der TBR an der Nordstraße und der Lenneper Straße am Mittwoch, 21. Oktober, von 6 bis 9 Uhr Mahnwachen eingerichtet. Auf Präsenzveranstaltungen wird aus Infektionsschutzgründen verzichtet.

Das Programm des Kulturzentrums Klosterkirche e. V.

Liebe Klosterkirchenbesucher,
Wir geben uns große Mühe, Ihnen einen angenehmen Abend und ein außergewöhnliches Erlebnis in der Klosterkirche zu bereiten und freuen uns sehr, dass Sie wieder da sind! Wir haben Sie sehr vermisst! Wir bauen auf das verantwortungsvolle Verhalten unserer Zuschauer*innen, Mitarbeiter*innen und Künstler*innen für den Erhalt des Kulturlebens in der Klosterkirche. Denn: Bei uns ist Kultur Programm. Hier unsere Regeln für ein entspanntes Miteinander bei Kulturveranstaltungen:

Bitte tragen Sie im Gebäude Ihren Mund-Nasen-Schutz. Sie dürfen den Mund- Nasen-Schutz während der Vorstellung abnehmen, solange Sie auf Ihrem Sitzplatz sitzen. Bitte desinfizieren Sie Ihre Hände beim Betreten des Gebäudes. Bitte halten Sie 1,50 m Abstand von anderen Personen, wenn Sie sich durchs Haus bewegen. Bitte füllen Sie die im Foyer an der Warteschlange ausliegenden Kontaktzettel vollständig aus und geben diesen an der Ticketkontrolle ab. Ohne ausgefüllten und unterschriebenen Zettel können Sie leider nicht an der Veranstaltung teilnehmen. Ihre Daten werden max. vier Wochen aufbewahrt und danach vernichtet.

Durch unsere „Bestuhlung mit Abstand“ ist der Sitzplatz, der auf Ihrem Ticket steht, leider nicht mehr gültig. Sie erhalten an der Abendkasse einen Platz zugewiesen und werden persönlich an Ihren Platz gebracht. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass das Zusammenstehen von Gruppen derzeit vermieden werden soll.

Die Vorstellungen finden grundsätzlich ohne Pause statt. Wir bieten Ihnen vor Beginn einen Getränkeservice am Platz an. Bitte betreten Sie das Gebäude nicht, sollten Sie Symptome haben, die mit einer Covid-19-Erkrankung in Verbindung gebracht werden können.

Freitag, 23. Oktober, 20 Uhr

Anny Hartmann: NoLobby is perfect! Politisches Kabarett | Live Streaming
Seien Sie dabei, obwohl der Saal schon ausverkauft ist! Da wir unter Corona-Bedingungen nur sehr begrenzt Publikum persönlich begrüßen können und diese Tickets bereits alle verkauft sind, kommen wir über das Internet live zu Ihnen nach Hause. Tickets erhalten Sie bei Remscheid Live (www.remscheid-live.de) oder über die Homepage der Klosterkirche unter dem Titel  „Anny Hartmann – Livestream“ online für 15 € inklusive aller Gebühren. Die Ticketkäufer erhalten dann 30 bis zehn Minuten vor Beginn der Veranstaltung eine E-Mail mit einem Link, auf den sie einfach klicken können, um zu Hause völlig risikofrei politisches Kabarett vom Feinsten zu erleben – im schönen Ambiente der Klosterkirche.
Anny Hartmann – die pazifistische Schnellfeuerwaffe des politischen Kabaretts – präsentiert ihr neues Programm „NoLobby is perfect.“ Als Diplom Volkswirtin besitzt sie das Handwerkszeug wirtschaftliche und politische Winkelzüge zu durchblicken. Diese bereitet Anny Hartmann amüsant, schnell, bissig und leicht nachvollziehbar auf. Anny Hartmann ist schnörkellos und unangepasst, besitzt einen scharfen Verstand und eine ebenso scharfe Zunge, sie ist inspirierend aktivistisch und erfreulich konstruktiv. Es erwartet Sie ein gelungener Abend voll Humor, Scharfsinn und Schlagfertigkeit!
(Die Veranstaltung wurde aufgrund der Corona-Krise vom 26.3. auf diesen neuen Termin verschoben. Die Karten für den Ursprungstermin behalten ihre Gültigkeit).

18.10.20 17 Uhr Weltklassik am Klavier · Sofja Gülbadamova
23.10.20 20 Uhr Anny Hartmann: NoLobby is perfect!
(Nachholtermin 26.03.2020)
29.10.20 20 Uhr Die Glühwürmchen & Papa Joes Salonorchester:
Veronica, Herr Lenz ist da! (Nachholtermin vom 30.04.2020)

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Bebauungsplan für Gebiet am Schwarzen Weg liegt aus

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Der Rat der Stadt Remscheid beschloss am 18. Juni2020, den Entwurf des Bebauungsplans Nr. 676 öffentlich auszulegen. Dieser stellt die planungsrechtliche Grundlage für die Umsetzung und Durchführung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen dar, die im Rahmen des Bebauungsplans Nr. 495 entstanden sind, dort aber nicht umgesetzt werden können. Zusätzlich ist er die planungsrechtliche Grundlage für die Realisierung einer Wohnbebauung in einem Allgemeinen Wohngebiet. Die Offenlage des Bebauungsplans Nr. 676 mit Begründung einschließlich zugehöriger Anlagen und den nach Einschätzung der Gemeinde wesentlichen, bereits vorliegenden umweltbezogenen Stellungnahmen findet von Montag, 26. Oktober, bis einschließlich Freitag, 27. November, statt.

Aufgrund des Gesetzes zur Sicherstellung ordnungsgemäßer Planungs- und Genehmigungsverfahren während der COVID-19-Pandemie (Planungssicherstellungsgesetz – PlanSiG) sind die Unterlagen auf der Internetseite der Stadt Remscheid (www.remscheid.de, > Rubrik Remscheid & Tourismus > Stadtentwicklung > Planverfahren > Beteiligungsverfahren) einzusehen. Als zusätzliches Informationsangebot können die Unterlagen im Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung, Ludwigstraße 14, 2. Obergeschoss, eingesehen werden. Dies ist ausschließlich nach vorheriger Terminvereinbarung unter Tel. RS 162453 und unter Einhaltung der dann gültigen Schutzmaßnahmen (Hygiene-Vorschriften) möglich. Während der oben angegebenen Frist können Stellungnahmen schriftlich oder per E-Mail (Staedtebauentwicklung@remscheid.de">Staedtebauentwicklung@remscheid.de) beim Fachdienst Stadtentwicklung, Verkehrs- und Bauleitplanung eingereicht werden.

Streik in Kitas und bei den Technischen Betrieben

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Gewerkschaft ver.di hat für morgen, 20. Oktober, die Gewerkschaft Komba für Mittwoch, 21. Oktober, zu ganztägigen Warnstreiks aufgerufen. Die Leitungen der betroffenen Kindertageseinrichtungen haben die Eltern bereits über die anstehenden Streikauswirkungen informiert. Von zwanzig Kindertageseinrichtungen sind am morgigen Dienstag, 20. Oktober, fünf Kindertageseinrichtungen geschlossen. Das sind KTE Fürberg, KTE Hölterfeld, KTE Honsberg, KTE Königstraße und KTE Lüttringhauser Straße.

Folgende KTE bieten im Rahmen einer Gruppenstärke eine Notbetreuung für berufstätige Eltern an: KTE Am Holscheidsberg,  KTE Am Schützenplatz, KTE Eisernstein, KTE Hasenberg, KTE Henkelshof, KTE Paulstraße und KTE Sedanstraße.

Folgende Kindertageseinrichtungen bieten die derzeit bekannten Betreuungszeiten an: KTE Arnoldstraße, KTE Bergisch Born, KTE Dicke Eiche, KTE Kremenholler Straße, KTE Remscheider Straße, KTE Rosenhügel, KTE Struck und KTE Vieringhausen.

Am Mittwoch, 21. Oktober, ist ausschließlich die KTE Bergisch Born geschlossen. Die die KTE Vieringhausen hält eine Notbetreuung von 8 bis 16 Uhr vor. Alle anderen Kindertageseinrichtungen bieten die derzeit bekannten Betreuungszeiten an.

Eingeschränkte Müllabfuhr: Morgen (20.10.) wird auch die Abfallentsorgung der Technischen Betriebe Remscheid (TBR) bestreikt. Die Altpapiertonnenleerung privater Haushalte und der Gewerbebetriebe entfällt ersatzlos. Die TBR bitten deswegen darum, die Tonnen nicht – wie üblicherweise erwünscht – heute Abend oder morgen früh an die Straße zu stellen. Bis zum nächsten Abholtermin bleibt die Möglichkeit, Papier in den öffentlichen Sammelcontainern zu entsorgen.

Betroffen von den Streikmaßnahmen sind außerdem eine von zwei Bioabfall-Strecken und eine von insgesamt sechs Restmüll-Strecken. Welche Haushalte das betrifft, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar. Die TBR beabsichtigen, die ausgefallenen Restmüllleerung zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Die Abfuhr von Sperrmüll und Elektroschrott ist nicht betroffen. Und auch der Wertstoffhof ist geöffnet. Weitere mögliche Einschränkungen durch Streikmaßnahmen am 21. Oktober werden zeitnah berichtet.

Pressemitteilungen der Stadt in aller Kürze

Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing der Stadt Remscheid / Kampagne „Kaufe und Genieße lokal“. Mit der Kampagne „Kaufe und Genieße lokal“ wollen die Wirtschaftsförderung und das Stadtmarketing Remscheid die Remscheiderinnen und Remscheider dafür sensibilisieren, die Unternehmen vor Ort zu unterstützen, indem sie am, Ort shoppen und schlemmen. In der Wagenhalle der Stadtwerke Remscheid wollen Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz, der Technische Beigeordnete Peter Heinze, Chef-Wirtschaftsförderer Ingo Lückgen, Wirtschaftsförderer Joachim Karp, sowie Inna Safenreider und Pia-Anabel Watermeier vom Stadtmarketing am Dienstag, 27. Oktober, die Kampagne offiziell eröffnen und ausführlich über „Kaufe und Genieße lokal“ berichten.

Online-Formular für Reiserückkehrende vereinfacht Meldepflicht beim Gesundheitsamt. Für all diejenigen, die entgegen der dringenden Empfehlung des Remscheider Corona-Krisenstabs dennoch in ein ausländisches Corona-Risikogebiet fahren, wird die Meldepflicht beim Gesundheitsamt einfacher: Reiserückkehrende aus ausländischen Risikogebieten finden im Internetportal der Stadt Remscheid ab sofort eine online-Hilfe für ihre pflichtige Sofort-Meldung beim Gesundheitsamt. Auf der Starseite www.remscheid.de  ist ein Online-Formular hinterlegt, über das Ein- und Rückreisende direkt das Gesundheitsamt kontaktieren können, um ihren Aufenthalt in einem Risikogebiet und eventuelle Symptome anzuzeigen. Sofern ein Corona-Testergebnis bereits vorliegt, kann es direkt über das Formular hochgeladen werden. Ein später eintreffendes Corona-Testergebnis muss ohne gesonderte Aufforderung an das Gesundheitsamt versendet werden: Corona@remscheid.de">Corona@remscheid.de. In jedem Fall gilt: BLEIBEN SIE ZU HAUSE!

Instrumentenkarussell für Kinder im Vorschul- und Grundschulalter. Das Instrumentenkarussell „inka“ ist ein Kurs, in dem Kinder verschiedene Instrumente wie beispielsweise Violoncello, Schlagzeug, Mandoline und Akkordeon genauer kennenlernen und ausprobieren können. Der Kurs steht allen Kinder im Vorschul- und Grundschulalter offen. Über das instrumentale Angebot hinaus bietet der Kurs zusätzlich die Möglichkeit, am Kunstschulunterricht teilzunehmen. Unterrichtstermin ist ab Dienstag, 27. Oktober, jeweils dienstags, 16.30 bis 17.15 Uhr, in der Musik- und Kunstschule Remscheid, Scharffstr. 7-9 (bis 22.12.2020). Kosten: 22 € /Monat; Sozialermäßigung möglich. Anmeldungen jederzeit über das Sekretariat der MKS: Sebastian Brüninghaus, Tel. RS 162529 oder E-Mail musikkunstschule@remscheid.de">musikkunstschule@remscheid.de.

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Corona-Inzidenzzahl für Remscheid ist auf 58,4 gestiegen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 101 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 683 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 563 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 20 Menschen sind leider verstorben. Auf dieser Basis meldet das RKI aktuell für Remscheid eine Inzidenzzahl von 58,4 (Freitag:  51,2).
Das Landeskabinett hat am Freitag (16.10.) im Einklang mit den Beschlüssen des Bund-Länder-Kreises weitere Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Veränderungen betreffen insbesondere Teilnehmerzahlen bei Veranstaltungen und Festen, wenn die Schwelle von 35 beziehungsweise 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten wird. In diesen Fällen wird auch die Maskenpflicht ausgeweitet. Die neuen Regeln treten mit der
aktualisierten Coronaschutzverordnung am Samstag, 17. Oktober 2020, in Kraft und gelten zunächst bis Ende Oktober.

Ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 35 gilt:

  • Veranstaltungen und Versammlungen sowie Kongresse mit mehr als 1.000 Personen sind unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens 25 Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • Die Maskenpflicht gilt auch am Sitz- oder Stehplatz bei Konzerten, Aufführungen, sonstigen Veranstaltungen und Versammlungen in geschlossenen Räumen sowie für Zuschauer bei Sportveranstaltungen.
  • Die Maskenpflicht gilt auch in regelmäßig stark frequentierten Außenbereichen wie Fußgängerzonen, in denen der Mindestabstand kaum einzuhalten ist. Wo genau das vor Ort ist, legen die Kommunen ausdrücklich fest.
  • Die Kommunen können in Abstimmung mit dem Landeszentrum Gesundheit, dem Gesundheitsministerium und der Bezirksregierung weitere Schutzmaßnahmen wie eine Sperrstunde für gastronomische Einrichtungen anordnen.

Ab einem 7-Tage-Inzidenzwert von 50 gilt:

  • Bei Veranstaltungen sind innen und außen maximal 100 Personen zulässig; es sei denn, die zuständige Behörde lässt Ausnahmen auf Basis eines besonderen Hygiene- und Infektionsschutzkonzeptes zu.
  • Der Betrieb gastronomischer Einrichtungen und der Verkauf alkoholischer Getränke ist von 23 Uhr bis 6 Uhr unzulässig.
  • An Festen aus herausragendem Anlass außerhalb einer Wohnung dürfen höchstens zehn Personen teilnehmen (gilt ab Montag, 19. Oktober).
  • In der Öffentlichkeit dürfen sich außerhalb von Familien und Personen zweier Hausstände nur noch Gruppen von höchstens fünf Personen treffen.

Warnstreik im Nahverkehr am Montag und Dienstag

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Die Stadtwerke Remscheid werden am Montag, 19. Oktober, und Dienstag, 20. Oktober, wieder ganztägig bestreikt. Wie dem Verlauf der Tarifverhandlungen zu entnehmen ist, wird die Gewerkschaft ver.di in den nächsten Tagen auch in NRW wieder Warnstreiks durchführen. Am kommenden Montag und Dienstag ist der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) der Stadtwerke Remscheid davon betroffen, nicht dagegen am Montag die EWR GmbH bzw. die H2O GmbH. Sie können ihren Kundenservice aufrechterhalten. Ob beide Unternehmen am Dienstag bestreikt werden, ist noch offen. Aufgrund des Warnstreiks von Gewerkschaftsseite entfallen die Ansprüche sowohl der Mobilitätsgarantie als auch des Pünktlichkeitsversprechens. Für unser Fahrgäste im ÖPNV führt der Warnstreik zu folgenden Auswirkungen:

Die Busse der Stadtwerke Remscheid werden Montag, den 19.10.2020, von Betriebsbeginn an, nicht fahren. Das bedeutet für die Fahrgäste, dass die Nachtexpresse von Sonntag auf Montag wie gewohnt verkehren. Über den weiteren Tagesverlauf am Montag und am Dienstag wird keine Buslinie fahren. Der Warnstreik im Nahverkehr wird komplette 48 Stunden andauern. Die ersten Busausfahrten werden voraussichtlich erst wieder – zu gewohnter Zeit – am Mittwoch gegen 4 Uhr erfolgen.

Das MobilCenter im Allee-Center wird am Montag und am Dienstag geschlossen bleiben. Der Ticketverkauf sowie die elektronische Fahrplanauskunft per Internet stehen aber weiterhin zur Verfügung. Allgemeine Fragen zu Tickets und Tarifen werden über die Verkehrshotline für Bus und Bahn unter: 01806 50 40 30* beantwortet. Es kann jedoch zu Einschränkungen bei der Erreichbarkeit kommen.

Es liegen noch keine Informationen vor, ob in der kommenden Woche mit weiteren Warnstreiks zu rechnen ist und ob dann - neben dem Nahverkehr - auch die EWR GmbH und die H2O GmbH betroffen sind. Sofern konkrete Daten vorliegen, wird die Presse informiert. Wir bitten unsere Fahrgäste um Verständnis!

Krankenhäuser in Remscheid schränken Besuche ein

Pressemitteilung der Sana-Kliniken NRW

Die beiden Sana-Krankenhäuser in Remscheid reagieren auf die steigende Zahl der Corona-Infizierten in NRW und in der Region sowie auf die erneute Überschreitung des Inzidenzwertes in Remscheid auf aktuell 51,2 und schränken ab heute die Besuche wieder ein. Ausnahmen gibt

  • Besuche sind erlaubt, wenn eine medizinisch-soziale Indikation vorliegt, der Besuch von Ärzten genehmigt ist und die Besucher außerhalb der vom Robert Koch Institut (RKI) benannten Risikogebieten kommen. Der Besuch ist auf eine Person pro Zimmer und 30 Minuten begrenzt. Das Tragen von Mund-Nase-Schutz für Besucher und Patient ist verpflichtend.
  • Im Sana-Klinikum Remscheid bleiben die Besuchsregeln für die Geburtshilfe und die Kinderstation unverändert.

„Diese Maßnahmen haben wir auch vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Schutz-Verordnung des Landes getroffen. Sie dienen dem Schutz unserer Patienten und Mitarbeiter und, um die Verbreitung des Covid-19 Virus einzudämmen“, sind sich die Geschäftsführerinnen Svenja Ehlers (Sana-Klinikum Remscheid) und Ines Grunewald (Sana-Fabricius Klinik) der beiden Krankenhäuser in Remscheid einig. Bei allen geplanten Maßnahmen handelt es sich um zusätzliche Vorsichtsmaßnahmen, um eine Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus zu erreichen. Remscheid ist mit einem Inzidenzwert von 51,2 (Freitag) wieder Risikogebiet.  (Katharina Stratos)

Remscheid radelte 91.000 Kilometer für Klimaschutz

Presseinformation der Stadt Remscheid

Die Kampagne „Stadtradeln“ wurde e beendet: Rund 490 Radlerinnen und Radler haben vom 19. September bis zum 09. Oktober an der Kampagne teilgenommen. Sie fuhren in 42 Teams, wobei das teilnehmerstärkste Team aus 127 Mitgliedern bestand. Gemeinsam legten sie in dem Aktionszeitraum rund 91.000 km mit dem Fahrrad zurück und sparten damit im Vergleich zum Autofahren 13 Tonnen CO2 ein. Dies entspricht den jährlichen CO2-Emissionen von vier Pkw und trägt somit zu einem klimafreundlicheren Remscheid bei! Verglichen mit der Teilnahme an der Kampagne 2019, die bereits gut angenommen wurde, kann die diesjährige Teilnahme als voller Erfolg angesehen werden. Denn anders als im vergangenen Jahr hat sie nicht im Juni und bei angenehmen Temperaturen und an langen Tagen stattgefunden, sondern musste Corona bedingt in den Herbst verschoben werden. Die Witterungsbedingungen im diesjährigen Kampagnenzeitraum waren, abgesehen von ein paar sonnigen Tagen in der ersten Kampagnenwoche, nicht sonderlich angenehm. Regen, Wind und herbstliche Temperaturen haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jedoch nicht davon abgehalten, ihre Fahrräder ausgiebig zu nutzen und rund 30.000 km mehr zurück zu legen als im vergangenen Jahr. 

Teilnehmen konnten alle, die in Remscheid wohnen, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch)Schule besuchen. Das Teilnehmerfeld war daher bunt gemischt und es nahmen sowohl Vereine, Unternehmen als auch sechs Mandatsträgerinnen- und –träger teil. Im Durchschnitt legten die Radelnden 9 km am Tag mit dem Fahrrad zurück. Die Ergebnisübersicht finden Interessierte unter dem folgenden Link: www.stadtradeln.de/remscheid. Die aktivsten Teams und Einzelpersonen werden am 20. November um 17 Uhr im großen Ratssaal des Remscheider Rathauses von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz unter Beachtung der dann gültigen Corona-Regeln ausgezeichnet. Eröffnet wurde die Kampagne mit einer Auftaktradtour am 19. September, die von dem Fachdienst Umwelt in Kooperation mit dem RV Adler Lüttringhausen organisiert wurde. An der zweistündigen Fahrradtour, die bei strahlendem Sonnenschein durch Remscheid führte, nahmen rund 40 Personen teil. Die Stadt Remscheid bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihr Engagement und wird die Kampagne aufgrund der großen Resonanz auch im kommenden Jahr durchführen.

Das Programm der Denkerschmette im Oktober

Samstag, 17. Oktober, 15 Uhr
Kaffee & Klatsch & Abwechslung
Musikalische Unterhaltung mit Ernst Melzer (kein Mitsingnachmittag)

Donnerstag, 22. Oktober, 19 Uhr
Skat & Rommé

Freitag, 23. Oktober, 19 Uhr
Workshop: Spirituelle Selbstheilung
„Jeder chronische Krankheitszustand kann als Ausgangspunkt genutzt werden, um die Chronik der seelischen Hintergründe aufzudecken und zu lösen.“
Dauer ca. drei Std., Kostenbeitrag 20 Euro,
Anmeldung unter Tel. 460 4711. Leitung: Clemens Müller

Samstag, 24. Oktober, 15 Uhr
Foodsharing? Was ist das?
Die Lebensmittel-Retter Angela Heise und Rita Tolksdorf informieren anschaulich, kurzweilig und interessant. Praxisorientiert werden die Ehrenamtlerinnen im Anschluss Kostproben „fairteilen“ (Tüten mitbringen!).

Bitte für jede Veranstaltung anmelden.

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Wieder einzelne Lese- und Arbeitsplätze

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Seit dieser Woche haben Besucher/innen der Zentralbibliothek und der Stadtteilbibliotheken Lennep und Lüttringhausen wieder die Möglichkeit, sich etwas länger in ihrer Bibliothek aufzuhalten und auch vor Ort zu lesen und zu arbeiten. Die Wiederöffnung der Öffentlichen Bibliothek an allen drei Standorten ist problemlos verlaufen. Allerdings waren die Corona-bedingten Einschränkungen weitreichend. So standen keine Lese- und Arbeitsplätze zur Verfügung, und es fanden keine Veranstaltungen und Führungen statt. Da sich immer deutlicher gezeigt hat, dass die Bibliothek als Ort des Verweilens, des Lesens und Lernens dringend benötigt wird, wurde ein umfassendes überarbeitetes Hygiene- und Schutzkonzept erstellt, das vergangene Woche genehmigt worden ist. 

In den Stadtteilbibliotheken stehen nun wieder einzelne Sitz- und Verweilmöglichkeiten zur Verfügung. In Lennep dürfen sich ab sofort wieder sechszehn, in Lüttringhausen acht Nutzerinnen und Nutzer gleichzeitig in der Bibliothek aufhalten. Für die Zentralbibliothek in der Scharffstraße gilt, dass auch dort wieder eine begrenzte Anzahl an Lese- und Arbeitsplätzen zur Verfügung steht. So darf ab sofort für die Dauer von maximal zwei Stunden wieder in der Bibliothek geschmökert und gelernt werden – wobei die Nutzung der Lese- und Arbeitsplätze auf maximal zwei Personen pro Gruppentisch begrenzt ist. Die Anzahl der Besucher/innen, die sich gleichzeitig in der Bibliothek aufhalten dürfen, wurde auf dreißig Personen erhöht. Erste kleinere Veranstaltungen sind in Planung und werden in Kürze bekanntgegeben.