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Städte starten Plakat-Aktion „Mehrweg statt Einweg“

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid wollen mit einer Plakat-Aktion weiter gegen die Müllflut durch Einweg-Kaffeebecher kämpfen: Ab sofort rollen Müllwagen der Technischen Betrieb Remscheid (TBR) mit der klaren Botschaft „Mehrweg statt Einweg“ und einem Hinweis auf die „Bergische Becherkarte“ durch Remscheids Straßen. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz unterstützt die Aktion ganz ausdrücklich: „Wir machen bei dieser Aktion gerne mit. Einwegbecher müssen der Vergangenheit angehören. Ich bin mir sicher, dass die Werbung für Mehrwegbecher, mit der insgesamt acht Fahrzeuge unserer TBR durchs Stadtgebiet rollen, bei den Menschen ankommt.“ Und weiter: „Bereits im September vergangenen Jahres haben wir im Zoologischen Garten Wuppertal gemeinsam für den „Meer-Wert-Becher“ im Bergischen geworben, den Pfandbecher gibt es inzwischen in vielen Bäckereien. Wir in Remscheid sind auch in Gesprächen mit der Fridays for future-Initiative, um mögliche nachhaltige Lösungen für Trinkgefäße in den Schulen zu finden.“

Beim Umstieg auf Mehrwegbecher helfen soll die digitale „Bergische Becherkarte“ unter www.bergischebecherkarte.de, von der auf den neuen Plakaten zu lesen ist: Die Karte bietet eine Gesamtübersicht, welche Bäckereien und Cafés Pfandbecher anbieten oder vom Kunden mitgebrachte Becher auffüllen. Mittlerweile findet sich auf der Karte eine Vielzahl eingetragener gastronomischer Betriebe, viele mit mehreren Filialen in den drei Städten. Bürger können sich auf diese Weise umfassend über die lokalen Alternativen zum Einweg-Becher informieren. Bei einem gemeinsamen Pressetermin stellten Stadtspitzen und Vertreter der Abfallwirtschaftsgesellschaften der drei Städte die neue Kampagne vor. Sie ergänzt das in 2019 gestartete Engagement rund um das Thema Mehrwegbecher, das gleich mehrere Maßnahmen umfasst.

Schulranzenparty für Schüler und Eltern am 1. Februar

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Zum Start in eine perfekte Schulzeit gehört unter anderem der richtige Tornister. Was Eltern beim Kauf eines Schulranzens wissen und berücksichtigen sollten, erfahren sie auf der 10. Schulranzenparty der Stadtsparkasse Remscheid am Samstag, 1. Februar 2020, im Kundencenter an der Alleestraße. Von 10 bis 15 Uhr werden dort unter anderem die neuesten Schulranzen und Rucksack-Modelle mit Zubehör für Schulanfänger und Schülerinnen und Schüler präsentiert. Die Aussteller „Die Schatzkiste“ und „Gottlieb Schmidt“ bieten an, individuell über die neuesten Modelle zu informieren. Das Probetragen der Ranzen und eine fachkundige Beratung sind dabei natürlich garantiert, und selbstverständlich können die gewünschten Schulranzen auch direkt im Kundencenter gekauft werden.

Doch nicht nur die Schulutensilien stehen am 1. Februar im Vordergrund. Auf die Gäste wartet auch ein spannendes und umfangreiches Rahmenprogramm. Die Polizei und die Verkehrswacht Remscheid geben wichtige Tipps für den sicheren Schulweg. Wie wichtig ein richtig sitzender Ranzen ist, zeigen die Physiotherapeuten von medora. Und unter dem Motto „Kommt und bewegt euch“ präsentiert der Remscheider Sportverein (RSV) gemeinsam mit der OGGS Reinshagen Bewegungsspiele, die nicht nur auf dem Schulhof ausprobiert und gespielt werden können. Unter dem Motto „Gesundes Frühstück“ zeigt Maike Grimmelt von der Barmer, was in die Frühstücksdose gehört. Für Bewirtung sorgt in diesem Jahr der Line Dance Clubs Maverick e.V. mit einem Muffinstand. Zum zehnjährigen Jubiläum wartet auch noch eine besondere Überraschung auf die kleinen und großen Besucher – „Oh Larry“, der Ballonmeister, tritt mit seiner Ballonshow auf. (Ann-Kristin Soppa)

Tipps zur Studienfinanzierung von „arbeiterkind.de“

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Die Organisation „Arbeiterkind“ ermutigt Schülerinnen und Schüler aus Familien ohne Hochschulerfahrung dazu, als erstes Familienmitglied zu studieren. Rolf Grünsteidl, Referent der Organisation Arbeiterkind.de informiert am Donnerstag, 23. Januar, um 17 Uhr im Berufsinformationszentrum (BiZ) Wuppertal, Hünefeldstr. 10a, über Möglichkeiten der Studienfinanzierung. Außerdem stellt er vor, wie seine Organisation mit bundesweit 6.000 Ehrenamtlichen in 75 lokalen ArbeiterKind.de-Gruppen Schülerinnen und Schüler, die als erste in ihrer Familie studieren, unterstützen können auf ihrem Weg vom Studieneinstieg bis zum erfolgreichen Studienabschluss und Berufseinstieg. Die Ehrenamtlichen sind größtenteils selbst Studierende oder AkademikerInnen, die als erste in ihren Familien studiert haben und berichten aus eigener Erfahrung über ihren Bildungsaufstieg und ermutigen als persönliches Vorbild. So ist auch Referent Rolf Grünsteidl selbst ein „Arbeiterkind“. Interessierte können ohne Anmeldung kostenlos an der Informationsveranstaltung teilnehmen.

Erneuerbare Energie für fast 19.000 Haushalte in RS

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Als erneuerbare Energien oder regenerative Energien werden Energiequellen bezeichnet, die im menschlichen Zeithorizont für nachhaltige Energieversorgung praktisch unerschöpflich zur Verfügung stehen oder sich verhältnismäßig schnell erneuern. Zu ihnen zählen Wasserkraft, Windenergie, Sonnenenergie, Biomasse und Erdwärme. Im Gegensatz zu den fossilen Energieträgern wie Erdöl, Erdgas, Stein- und Braunkohle sowie dem Uranerz verbrauchen sich diese Energiequellen nicht. Erneuerbare Energiequellen sind die wichtigste Säule einer nachhaltigen Energiepolitik. „Für den Stadtwerke Remscheid Verbund ist es wichtig, für die kommenden Generationen unser Klima und unsere Umwelt bestmöglich zu schützen und zu erhalten“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer des Stadtwerke Remscheid Verbundes. Dazu gehört insbesondere, nicht nur Dienstleistungen zur Energieeinsparung anzubieten, sondern die Energie auch immer stärker aus nachhaltiger Produktion zu erzeugen. Somit gewinnt eine ressourcenschonende und klimaverträgliche Bereitstellung von Energie ständig an Bedeutung.

Die vom Stadtwerke Remscheid Verbund nachhaltig erzeugte Energie liefern Blockheizkraftwerke (BHKW), zehn Photovoltaikanlagen und 26 Windparks1)  (eigene Anlagen und Anlagen über Beteiligungen der EWR GmbH und der Stadt-werke Remscheid GmbH) sowie eine Wasserkraftanlage an der Eschbachtalsperre. Die EWR betreibt insgesamt 19 BHKW (Stand: Dezember 2019) in einer Leistungsbandbreite von 1 kW bis 1.200 kW (elektrisch). Unter den BHKW befinden sich zwei Anlagen, bei denen Biomethangas zum Einsatz kommt. Eines dieser Biogas-BHKWs befindet sich im H2O, denn was wäre ein Sauna- und Badeparadies ohne angenehme Wärme und warmes Wasser? Allein das Biogas-BHKW im H2O produziert pro Jahr CO2-neutral rund 7,5 Mio. kWh Strom und ca. 8 Mio. kWh Wärme. Durch den Einsatz von Biomethan statt Erdgas werden insgesamt jährlich ca. 5.000 Tonnen CO2 eingespart. Der Einsatz des Biogas-BHKWs ist somit ein passgenaues Beispiel für eine gelungene Kombination von Ökonomie, Umweltschutz sowie regenerativer Energieerzeugung hier vor Ort.

Nachdem sich der Stadtwerke Remscheid Verbund bereits erfolgreich seit Jahren an überregionalen Aktivitäten auf dem Gebiet der Erneuerbaren Energien (Erwerb von Anteilen an Green GECCO, der Thüga Erneuerbare Energien (THEE) und an Aringo) beteiligt hat, wurden diese Projekte in 2019 weiter ausgebaut. So kamen im letzten Jahr der Windpark Buchenau (Hessen) mit einer jährlichen Stromerzeugung von 42 Mio. kWh dazu. Ergänzt wurde das Portfolio in 2019 zusätzlich durch zwei PV-Anlagen und zwar in Dingolfing (Bayern) und in Salzwedel (Sachsen-Anhalt) mit einer jährlichen Stromerzeugung von 8 Mio. kWh. „Rechnet man dieses Engagement in der regenerativen Energieerzeugung zusammen, dann produziert der Stadtwerke Remscheid Verbund über 65 Mio. kWh Ökostrom pro Jahr für fast 19.000 Haushalte in Remscheid. Durch den Einsatz der erneuerbaren Energien wird eine CO2-Einsparung von rd. 39.000 Tonnen pro Jahr erzielt“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann. Um jährlich eine Tonne CO2 durch Bäume wieder zu kompensieren, müssen 80 Bäume gepflanzt werden. Für die CO2-Einsparung von 39.000 Tonnen müssten über drei Mio. Bäume gepflanzt werden.

Haussanierung kann die Heizkosten halbieren

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Durchschnittlich 700 Euro haben Bewohnerinnen und Bewohner einer 70 Quadratmeter großen Beispielwohnung im Mehrfamilienhaus im Abrechnungsjahr 2018 fürs Heizen mit Erdgas gezahlt. Vor allem aufgrund des energetischen Zustands des Gebäudes gab es dabei große Unterschiede. Während die Heizkosten in energetisch guten Häusern im Schnitt bei 470 Euro lagen, zahlten Bewohnerinnen und Bewohner von energetisch schlechteren Häusern mehr als doppelt so viel: 980 Euro. Das zeigt der „Heizspiegel für Deutschland 2019“, den die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online im Auftrag des Bundesumweltministeriums und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Mieterbund e. V. veröffentlicht hat. Die neue Broschüre sowie weitere Informationen zum Heizen beziehungsweise zur Heizungsoptimierung inklusive einer Raumklimakarte – sie unterstützt durch optische Signale beim richtigen Heizen und Lüften ein gutes Raumklima – können kostenfrei bezogen werden von der Stadt Remscheid, Fachdienst Umwelt, Monika Meves, Tel. RS 16 - 33 13 und E-Mail umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de.

Mit dem „Heizspiegel für Deutschland 2019“ lassen sich die Verbräuche und Heizkosten eines Wohngebäudes bewerten. Viele Menschen können mit kleinen Tricks ihre Heizkosten deutlich senken – ohne auf Komfort zu verzichten. Auch hierzu gibt der Heizspiegel Tipps. Wer ein Gebäude besitzt, kann sich noch bis zum 31. Januar 2020 bei Verbraucherzentrale NRW zu einer Energieberatung anmelden. Nach Terminvereinbarung erfolgt eine neutrale Energieberatung im Gebäude und energetische Schwachstellen an Gebäudehülle und Haustechnik werden besprochen. Auf diese Weise entsteht ein „Sanierungsleitfaden“, der bei der Beurteilung notwendiger Maßnahmen behilflich ist. Die Kosten für die 90-minütige Beratung betragen 30 Euro. Terminvereinbarungen unter der Rufnummer 0211 / 33 996 556.

Wenn es um die Heizkosten geht, schauen viele nur auf die Entwicklung der Energiepreise und auf das Wetter. Dabei ist der Sanierungsstand eines Hauses der entscheidende Faktor für Heizkosten und den Klimaschutz. In einem energetisch schlechten Haus sind die Heizkosten – aufgrund des höheren Verbrauchs – im Schnitt mehr als doppelt so hoch wie in einem energetisch guten Haus. Auch die CO2-Emissionen sind in sanierten Gebäuden somit deutlich geringer. In einem energetisch sanierten Mehrfamilienhaus mit Erdgas-Zentralheizung entstehen in einer 70-Quadratmeter-Wohnung pro Jahr etwa 1,5 Tonnen klimaschädliches CO2 durchs Heizen. In einem energetisch schlechteren Gebäude sind es im Schnitt 3,8 Tonnen. Um diesen CO2-Unterschied zu kompensieren, müssten pro Gebäude rund 200 Bäume zusätzlich gepflanzt werden.

Denkerschmette: Programm im Januar

Freitag, 17. Januar, 20 Uhr,
Philosophischer Stammtisch
Identität-Identifikation-Image
Die mögliche Rückkehr aus den degenerativen Auswüchsen menschlicher Existenz.
Es referiert Peter Quedna

Samstag, 18. Januar, 15 Uhr,
Erster Mitsingnachmittag 2020 in der Schmette
Wir begrüßen zusammen mit Ernst Melzer musikalisch das neue Jahr. Jeder der singen kann und singen möchte ist hier herzlich willkommen. Zuhören, summen oder schunkeln geht natürlich auch. Kaffee und Kuchen stehen bereit, der Eintritt ist wie immer frei…
Das Team der Denkerschmette freut sich auf einen gelungenen Nachmittag.

Sonntag, 19. Januar, 15.30 Uhr,
Workshop
Spirituelle Selbstheilung
Thema: Unser Niederes Selbst hat Angst vor ui viel Gutem- unser Höheres Selbst ist das Gute, das echt Gute
Dauer: ca. 3 Stunden
Kosten: 20,- Euro
Leitung: Clemens Müller
Anmeldung unter 02191/ 460 47 11

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Die Zahl der Organspenden muss steigen

Pressemitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt

Heute stimmt der Deutsche Bundestag über die beiden Gesetzentwürfe zur Organspende namentlich ab. Es geht vor allem darum, die Zahl der Organspender in Deutschland zu erhöhen. Denn in Deutschland ist die Zahl von Menschen, die auf ein Spenderorgan angewiesen sind, gleichbleibend hoch. Leider verzeichnen wir aber trotzdem eine zu geringe Bereitschaft zur Organspende. Zwei Gesetzentwürfe stehen zur Abstimmung. Ich stimme für die doppelte Widerspruchslösung. Bei diesem die Menschen bewegenden Thema müssen Lösungsvorschläge gut begründet und abgewogen werden. Die beiden Gesetzentwürfe sind fraktionsübergreifend:

Eine Gruppe von Abgeordneten aus Union, SPD, FDP, Linken und Grünen vertritt die Auffassung, dass einer Organspende ausdrücklich zugestimmt werden sollte. Bürgerinnen und Bürger sollen hier regelmäßig befragt werden, etwa bei der Beantragung oder Abholung neuer Ausweispapiere. Eine andere Gruppe rund um Gesundheitsminister Jens Spahn und den stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Karl Lauterbach wirbt für die Lösung, dass einer Organspende im Vorfeld ausdrücklich widersprochen werden muss. Ich persönlich unterstütze diesen Vorschlag der Widerspruchslösung.

Der Nutzen für kranke Menschen ist enorm. Der Aufwand, widersprechen zu müssen, ist im Vergleich hierzu gering und moralisch zumutbar für diejenigen, die eine Organspende nicht möchten. Hingegen wäre eine regelmäßige Abfrage nach Spendenbereitschaft, wie sie der andere fraktionsübergreifende Antrag vorsieht, eine erhebliche Belastung für diejenigen, die sich mit solchen Fragen gar nicht befassen möchten, was auch ihr Recht ist. Auch das veranlasst mich, der Widerspruchslösung zuzustimmen. Organspende bleibt in jedem Fall freiwillig.

Ich persönlich respektiere die Auffassung vieler Menschen, über den Tod hinaus über ihren Leichnam verfügen zu wollen. Ich bin aber der Auffassung, dass weder mein lebender noch mein toter Körper im materiellen Sinne mir gehört und ich deshalb auch nicht darüber verfügen kann. Es wäre aus meiner Sicht verantwortungslos, die Entnahme von Organen nach dem Tod zu verweigern, wenn dadurch Leid gelindert und Leben gerettet werden kann. Ich hoffe, dass allein durch die öffentliche Diskussion viele Bürgerinnen und Bürger erkennen, dass die Bereitschaft zur Organspende wichtig ist und Leben rettet.

Vor 25 Jahren starb Robert Schumacher

Pressemitteilung des SPD-Unterbezirks Remscheid

Am Dienstag jährte sich zum 25. Mal der Todestag des ehemaligen Remscheider Landtagsabgeordneten und Vorsitzenden der SPD-Fraktion im Rat der Stadt Remscheid, Robert Schumacher. Der am 13.1.1936 in Remscheid geborene Schumacher gehörte seit 1963 der SPD an und wurde bereits 1964 in den Rat der Stadt Remscheid gewählt. Von 1972 an führte er die SPD-Fraktion im Remscheider Stadtrat. Ab 1980 vertrat Schumacher drei Wahlperioden lang als direkt gewählter Abgeordneter Remscheid im Landtag von Nordrhein-Westfalen.

Robert Schumacher gehörte gemeinsam mit Remscheids Alt-Oberbürgermeister Willi Hartkopf (Amtszeit von 1968 bis 1989) und dem ehemaligen Sozialdezernenten Karl-Manfred Halbach (Amtszeit 1980 bis 2001) zu den prägenden Persönlichkeiten der Remscheider SPD und der Remscheider Stadtpolitik. In ihre Amtszeit fielen bedeutende Entscheidungen, die das Gesicht und die Entwicklung unserer Stadt nachhaltig positiv geprägt haben. Stellvertretend nennen wir die Sanierung der Lenneper Altstadt, den Bau der Birgdenkamper Brücke und das Allee Center.

Robert Schumacher hat stets mit ganzer Kraft für Remscheid gearbeitet. Hierbei hat er oft seine persönliche Gesundheit vernachlässigt. Als er am 14.1.1995, einen Tag nach seinem 59. Geburtstag nach kurzer schwerer Krankheit starb, ging eine Ära in der Remscheider Kommunalpolitik zu Ende. An Robert Schumacher erinnert heute eine Straße vor dem Lenneper Bahnhof. Seine Leistungen für unsere Stadt verdienen es, dass man ihn Erinnerung behält.

Die Remscheider SPD und die SPD-Ratsfraktion werden, gemeinsam mit politischen Weggefährten und der Witwe am kommenden Samstag, 18. Januar, um 10 Uhr auf dem Städtischen Waldfriedhof in Reinshagen einen Kranz am Grab von Robert Schumacher niederlegen.

Moscheevereine informieren über Berufskollegs

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Unter der Überschrift „Ist der Weg zum Berufskolleg ein Umweg oder Abkürzung für mein berufliches Ziel!?“ laden der ATIB Remscheid Türkischer Kulturverein e.V., die Islamische Gemeinschaft Milli Görüş e.V. und der Türkische Kultur- und Sportverein e.V. Jugendlichen der Altersklasse 14 bis 16 Jahre und deren Eltern zu einer offenen und kostenfreien Informationsveranstaltung für Sonntag, 19. Januar, um 14 Uhr in die Vereinsräumlichkeiten des ATIB e.V., Industriestraße 25, ein. Die Veranstaltung wird vom Kommunalen Integrationszentrum der Stadt Remscheid und den Moscheevereinen organisiert, um Jugendliche und Eltern über das System der Berufskollege in der Region zu informieren. Als Referent ist Achim Zyto, stellvertretender Schulleiter und Vorsitzender des Studienzentrums Berufskolleg Wirtschaft und Verwaltung der Stadt Remscheid, eingeladen. In der Veranstaltung erhalten Eltern und Jugendliche Antworten auf diese Fragen:

  • Kenne ich mich mit dem System Berufskolleg aus?
  • Welche Berufskollegs gibt es in meiner Region?
  • Welches Berufskolleg ist für mein berufliches Ziel das Richtige?

Beratungs- und Anmeldetag am KKB Remscheid

Pressemitteilung des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs

Am Samstag, 1. Februar, findet bei uns von 10 bis 14 Uhr erstmals ein zentraler Beratungs- und Anmeldetag für das Schuljahr 2020/21 statt. An diesem Tag freuen wir uns auf die interessierten Schülerinnen und Schüler sowie Eltern aller unserer Bildungsgänge

  • Ausbildungsvorbereitung für Ernährung und Versorgung,
  • Berufsfachschulen (Assistenten für Ernährung & Versorgung, Kinderpflege, Sozialassistenten),
  • Fachoberschule für Gesundheit und Soziales,
  • Berufliches Gymnasium für Gesundheit und
  • Fachschule für Sozialpädagogik (ErzieherIn)

An diesem Tag werden wir ein Großaufgebot an Personal zur individuellen Beratung und Begleitung bei der EDV-Anmeldung bereitstellen. Gleichzeitig können ein erstes Kennenlernen unserer Schule, unserer ansprechenden Fachräume sowie der Lehrkräfte stattfinden. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen im Hauptgebäude des Käthe-Kollwitz-Berufskollegs, Freiheitstr. 14. Bitte bringen Sie an diesem Tag (wenn vorhanden) bereits Ihre Bewerbungsunterlagen wie Bewerbungsschreiben, Lebenslauf mit Passbild, Kopie des letzten Zeugnisses sowie die ausgedruckte und unterschriebene Online-Anmeldung mit. Unser Anmeldeportal www.schueleranmeldung.de ist vom 31. Januar bis zum 13. März geöffnet. In diesem Zeitraum können jeden Mittwoch von 13.20 bis 15 Uhr die Bewerbungsunterlagen in unserem Sekretariat eingereicht werden. (Carolin Wolf, Nina Falkenhain)

Aktionsbündnis fordert Initiative des Landes NRW

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Wann setzt Ministerpräsident Armin Laschet seine Zusage um und legt zeitnah mit dem Bund konkrete Vorschläge zur Lösung des kommunalen Altschuldenproblems gemeinsam mit den betroffenen Kommunen vor? Diese Frage stellen sich zu Jahresanfang die Verwaltungschefs und Kämmerer von bundesweit 70 Mitgliedskommunen mit neun Millionen Einwohnern im Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte". Dazu die Bündnissprecher Oberbürgermeister Ulrich Scholten (SPD) aus Mülheim an der Ruhr, Oberbürgermeister a.D. Dr. Bernhard Matheis aus Pirmasens (CDU), Bürgermeister Dirk Glaser aus Hattingen (parteilos), Stadtdirektor und Stadtkämmerer Dr. Johannes Slawig aus Wuppertal (CDU) und Stadtdirektor und Stadtkämmerer Jörg Stüdemann aus Dortmund (SPD): "Wir setzen darauf, dass Nordrhein-Westfalen als Bundesland mit den meisten betroffenen Städten, Gemeinden und Kreisen vorangeht und das Angebot von Bundesfinanzminister Olaf Scholz annimmt, den für Kommunalfinanzen gesetzlich zuständigen Ländern mit Bundesmitteln beizustehen und die Hälfte der Liquiditätskredite in Höhe von derzeit 42 Milliarden Euro zu übernehmen. Die von den Gesetzgebern beim Aufbau unseres Sozialstaates weitgehend unverschuldet zur Aufnahme von Liquiditätskrediten getriebenen Kommunen werden sich selbstverständlich nach Kräften beteiligen.“ Das Aktionsbündnis wendet sich mit seinem dringenden Appell direkt an den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten, weil er dem Aktionsbündnis vor einem Jahr schriftlich die Beteiligung des Landes am Abbau der Kommunalschulden zugesagt hat. Dazu die Bündnissprecher: "Wir zweifeln nicht, dass der Ministerpräsident Wort hält. Jetzt müssen den Worten Taten folgen.“

„Die Zeit ist günstiger denn je. Deshalb müssen die klaren Signale aus der Bundesregierung in Bund und Ländern aufgegriffen werden. Die struktur- und finanzschwachen Gemeinden brauchen Unterstützung, um nachhaltig wieder in ihre Infrastruktur investieren zu können. Die Unterstützung von Bund und Land ist alternativlos. Aus eigener Kraft hat Remscheid seit 2016 bereits 83 Mio. Euro Liquiditätsschulden abbauen können, so sank der „kommunale Dispositionskredit“ von seinem Höchststand mit 625 Mio. Euro in 2015 zum Ende des vergangenen Jahres auf 542 Mio. Euro. Wir sind also willens, unseren Anteil zu tragen. Der überwiegende Teil der Verschuldung ist der fehlenden Gegenfinanzierung von Aufgaben durch Bund und Länder geschuldet. Deshalb müssen sich Bund und Länder nun endlich auf eine Altschuldenlösung verständigen und den verschuldeten Kommunen bundesweit eine dauerhafte Perspektive aufzeigen“, erläuterten Remscheids Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Stadtkämmerer Sven Wiertz.

Zu wenige Schuleingangsklassen vorgesehen

Pressemitteilung der SPD

„Der vorhandene Mangel an Lehrerinnen und Lehrern darf nicht auf dem Rücken der Kinder abgeladen werden!“ so Erden Ankay-Nachtwein, Sprecherin der SPD im Schulausschuss. Die Zahlen des jüngsten Verwaltungsberichts über die Anzahl der Schulneulinge warfen im Schulausschuss am 8. Januar einige Fragen über die Anzahl der neu einzurichtenden Schuleingangsklassen in Remscheid auf. Die Mitteilungsvorlage der Verwaltung spricht von 1010 angemeldeten Kindern, die bei dem angesetzten Richtwert von 23 Kindern pro Klasse bei Ausschöpfung der Limits zu ca. 43 Eingangsklassen im Stadtgebiet führen könnte. Doch plant die Schulverwaltung im kommenden Schuljahr 2020/2021 lediglich die Einrichtung von 39 Klassen und nimmt damit im Schnitt größere Klassenstärken in Kauf. Das Limit von 43 einrichtbaren Schuleingangsklassen nutzt die Verwaltung folglich nicht aus.

Zugleich legt die frisch veröffentlichte Remscheider Schulstatistik (Stand: 10/2019) nahe, dass die im Schnitt höhere Schülerzahl nicht gleichmäßig über alle Remscheider Grundschulen verteilt werden wird, sondern einzelne Grundschulen, insbesondere die in Stadtteilen mit erhöhter Bedarfslage, überproportional mit Anmeldungen „belastet“ werden. Das könnte gegebenenfalls dazu führen, dass einzelne Kinder nicht von der dreijährigen Schuleingangsphase profitieren und damit langfristige Nachteile haben werden. Auch kann eine individuelle Förderung bei größeren Klassen weniger berücksichtigt werden. Damit wird der Heterogenität im Klassenverband ausgerechnet in Stadtteilen mit höherem Bedarf keine Rechnung getragen.

Die diesbezüglichen Nachfragen der SPD-Fraktion im Ausschuss wurden durch die Verantwortlichen der Schulverwaltung in weiten Teilen negiert. Erden Ankay-Nachtwein: „Deshalb fordert die SPD-Ratsfraktion trotz schwieriger Versorgungslage mit Lehreinnen und Lehrern sowie Räumen die Einrichtung der maximal zulässigen Anzahl an Schuleingangsklassen (43 Klassen) und die Vermeidung einer überproportionalen Zuteilung an Schulneulingen an einzelne Schulstandorte.“