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Rockin’ around the X-mas tree diesmal online

Nicole Berendsen. Foto: Detlef Krentscher.Pressemitteilung des Teo Otto Theaters

Für viele Remscheider gehört sie zur Vorweihnachtszeit wie Adventskranz und Glühwein: Die Kultshow „Rockin’ around the x-mas tree“ mit Nicole Berendsen und der X-mas-Band unter Leitung von Christoph Spengler. Bereits seit dem Jahr 2000 erfreuen sie Jahr für Jahr ihr Publikum mit Christmas Songs, von Klassikern wie „Santa Claus is comin’ to town“ bis hin zu ganz neuen Songs, die sie immer wieder entdecken. Aber in diesem Jahr ist irgendwie alles anders – und seit einigen Tagen steht fest, dass die Theater coronabedingt weiterhin geschlossen bleiben müssen. Ist das das Aus für Rockin’ around the x-mas tree 2020? Nein! Das Teo Otto Theater und alle Mitwirkenden haben sich zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen, um den Fans der Show auch in diesem Jahr ihr geliebtes Konzert präsentieren zu können. Am geplanten Konzerttag, 12. Dezember, werden Nicole Berendsen und die Band im Theater zusammenkommen und das gesamte Programm mit aufwändiger Video- und Tontechnik aufzeichnen. Dazu wird es einige Interviews und ein paar interessante Blicke hinter die Kulissen der Show geben, die dem Publikum normalerweise verborgen bleiben.

Am Sonntag, dem 13. Dezember wird diese Aufzeichnung dann in der Zeit von 15 bis 24 Uhr auf YouTube zu sehen sein - ganz Corona-konform zu Hause, vielleicht mit einem Glas Punsch in der Hand. Das Streaming-Angebot wird in diesem Zeitraum kostenlos verfügbar sein!

„Damit wollen wir übrigens keineswegs den Eindruck erwecken, Kunst und Kultur seien nichts wert und daher frei verfügbar“, betont Christoph Spengler. „Vielmehr ist dies eine einmalige Aktion, für die das Theater viel Geld in die Hand nimmt, um dem treuen Publikum ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk zu machen!“ Alle Mitwirkenden sind dem Teo Otto Theater sehr dankbar dafür, dass sie die bereits einstudierte Show spielen dürfen, denn auch für sie ist dieses Konzert aus der Adventszeit nicht wegzudenken.

„Wir freuen uns, dass Nicole Berendsen und die Band dieses Projekt mit tragen“, sagt Lutz Heinrichs, Leiter des Theaters. „Auch, wenn wir natürlich am liebsten das Publikum wie gewohnt in unserem schönen Theater persönlich willkommen geheißen hätten, sind wir doch fest davon überzeugt, mit diesem Schritt vielen Menschen eine große Freude zu machen.“ Übrigens wird das Publikum auch nicht auf die vielen Kinder verzichten müssen, die für Nicole Berendsen ein wichtiger Teil der Show sind. Seit Wochen arbeitet das Team an einem aufwändigen Video-Projekt mit fast 70 Kindern; das Ergebnis wird in der Show zu sehen sein. Und auch der angekündigte Special Guest wird dabei sein, kein geringerer als David Michael Johnson, dem Remscheider Publikum wohl bekannt. Und natürlich ist auch das kauzige Moderatoren-Duo Jochen Sahm und Friedhelm Krämer mit von der Partie, sogar in einem besonderen Bühnenbild, das von der Lüttringhauser Volksbühne zur Verfügung gestellt wird.

„Wir versuchen alles, um in dieser schwierigen Zeit so etwas wie die kulturelle Grundversorgung zu erhalten.“, betont Lutz Heinrichs. „Unsere wunderbare, bunte und vielfältige Kulturlandschaft läuft in der anhaltenden Corona-Krise Gefahr, ernsthaften und langfristigen Schaden zu nehmen.“, ergänzt der künstlerische Leiter des Teo Otto Theaters Sven Graf. „Mein Tipp: Wenn Sie selbst auch einen Teil dazu beitragen wollen, dass den Kulturschaffenden über diese Zeit geholfen wird, dann verschenken Sie doch zu Weihnachten einen Gutschein, einen Vorboten für eine bessere Zeit sozusagen. Vielleicht vom Teo Otto Theater, vielleicht aber auch vom Westdeutschen Tourneetheater (WTT), der Klosterkirche, dem Rotationstheater oder anderen Remscheider Kulturschaffenden. Bitte helfen Sie schon jetzt mit, dass die Zeit nach dem Lockdown wieder lebenswert wird und nicht #SangUndKlanglos bleibt.“

Freuen Sie sich also auf Rockin’ around the x-mas tree - auch und gerade in diesem Jahr! Exklusiv am Sonntag, 13. Dezember, ab 15 Uhr. Der Link zum Konzert kann aus technischen Gründen erst kurz davor auf der Homepage (www.teo-otto-theater.de) und auf der Facebook-Seite des Theaters veröffentlicht werden.

Detlef Franzen, zehn Jahre Referent von OB Hartkopf

Im SPD-Parteibuch von Detlef Franzen (84) haben sich bekannte Politiker verewigt: Willy Brandt, Egon Bahr, Johannes Rau, Björn Engholm, Klaus Matthiesen, Walter Momper, Peer Steinbrück, Hannelore Kraft. Ein schönes Andenken an eine spannende Zeit! Pressemitteilung der SPD Remscheid

Besondere Umstände erfordern besondere Maßnahmen. So konnte aufgrund der Pandemie nur ein äußerst kleiner Kreis an der Kranzniederlegung zum 100. Geburtstag unseres ehemaligen Oberbürgermeisters Willi Hartkopf am 3. November 2020 teilnehmen. Gerne hätte die SPD Remscheid eine Feierstunde abgehalten und Erinnerungen auszutauschen mit Wegbegleitern ihres langjährigen SPD-Vorsitzenden und Ehrenbürger der Stadt Remscheid. Zu den Personen, die Willi Hartkopf besonders nahestanden, gehört Detlef Franzen. Er war dessen persönlicher Referent während der Zeit als von Hartkopf als Oberbürgermeister. Der Mann an dessen Seite lernte viele Prominente kennenlernen. Darunter 1979 auch Helmut Schmidt. Im SPD-Parteibuch von Detlef Franzen (84) haben sich bekannte Politiker verewigt: Willy Brandt, Egon Bahr, Johannes Rau, Björn Engholm, Klaus Matthiesen, Walter Momper, Peer Steinbrück, Hannelore Kraft. Ein schönes Andenken an eine spannende Zeit! Nach der aufregenden Zeit im OB Büro arbeitete Detlef Franzen bis zu seiner Pensionierung bei der Stadtverwaltung, zum Schluss als Leiter des Amtes für Wohnungswesen.

Mit dem notwendigen Corona-Abstand besuchte die stv. Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Stadtmitte / Hasten, Ursula Wilberg, vor einigen Wochen den langjährigen Weggefährten von Willi Hartkopf, den sie aus der gemeinsamen Zeiten in der Alt-Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport & Verkehr (ÖTV) kennt, in seiner gemütlichen Altbauwohnung an der Hindenburgstraße. Dort lebt der Pensionär und Witwer seit mehr als 40 Jahren. An den Wänden hängen signierte Fotos, Zeitungsausschnitte und andere Erinnerungen aus seiner aktiven Zeit als persönlicher Referent von Willi Hartkopf.

Detlef Franzen (84).Detlef Franzen wurde 1936 in Kiel in einen sozialdemokratischen Haushalt hineingeboren. Nach der Schule absolvierte er eine Ausbildung bei der Post und trat schon früh in die Deutsche Postgewerkschaft ein. Viele Jahre besuchte er gewerkschafts- und bildungspolitische Seminare, wodurch er neben dem Beruf eine umfassende Bildung erlangte und auf vielen Themengebieten geschult wurde. So lernte er Rhetorik und das politische Handwerk von der Pike auf. Willi Hartkopf traf Detlef Franzen auf einem der vielen gemeinsamen Gewerkschaftslehrgänge. Als Willi Hartkopf Oberbürgermeister der Stadt Remscheid wurde, holte er Detlef Franzen als persönlichen Referenten in sein Büro, dort war er dann zehn Jahre lang, von 1970 – 1980, als Organisator und Ghost Writer tätig. Nach der damaligen Gemeindeverfassung war der Oberstadtdirektor Chef der Verwaltung und das Amt des Oberbürgermeisters ehrenamtlich. Hauptberuflich war Willi Hartkopf Kreis-Geschäftsführer der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV heute ver.di).

Detlef Franzen hat zwei Leidenschaften: Die Musik und das Bergwandern. Lange spielte er die Es-Klarinette im Hilgener Orchesterverein, aber auch in diversen anderen Musikvereinen, wie in der Remscheider Schützenkapelle. Heute widmet er sich seiner 1000 Schallplatten umfassenden Sammlung, vor allem dem Jazz. (Antonio Scarpino)

Prüfung anderer Impf-Standorte angeraten

Pressemitteilung der FDP

Der sportpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Torben Clever, verfolgt die Standortsuche für das Corona-Impfzentrum mit Sorge und spricht sich für eine Untersuchung anderer Standorte aus. Die Kritik am Standort Hackenberg ist aus Sicht des Vorsitzenden des Ausschusses für Sport und Freizeit, Torben Clever, nachvollziehbar: „Der Sport in Remscheid sollte möglichst nicht weiter eingeschränkt werden. Wenn Vereine auf ihren Spielort verzichten müssen, dann kann dies die Vereinsarbeit nachhaltig beeinträchtigen. Ich bitte die Stadtverwaltung dringend darum, einen anderen Standort für das Impfzentrum in Erwägung zu ziehen. Falls weitere Hallenkapazitäten für ein Impfzentrum entfallen müssen, so ist für die Sportvereine eine Alternative aufzuzeigen, die nach Beendigung des Lockdowns einen Trainings- und gegebenenfalls Wettkampfbetrieb ermöglichen.“

Die Stadt steht in der Corona-Pandemie vor einer nächsten großen Aufgabe, nämlich möglichst schnell die Voraussetzungen für die Impfung von über 15.000 Remscheiderinnen und Remscheider, zuvorderst der Risikogruppen, zu schaffen. Dennoch müssen aus Sicht der FDP-Fraktion auch andere Aspekte berücksichtigt werden, wie Sven Chudzinski, Fraktionsvorsitzender der Freien Demokraten, anmahnt: „Das soziale, kulturelle und gesellschaftliche Leben wird von den Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie besonders getroffen. Dies betrifft gerade auch den Vereinssport. Umso mehr müssen wir darauf achten, nicht noch weitere Einschränkungen zu schaffen. Deshalb sollte die Verwaltung sehr sorgfältig mögliche Alternativen prüfen.“

Termine im evangelischen Kirchenkreis Lennep

Evangelischen Kirchengemeinde Lennep  / Ab heute klingender Adventskalender. Dieses kulturarme Jahr soll nicht so kulturarm zu Ende gehen. Deshalb haben meine Frau Hae Min Geßner und ich einen klingenden Adventskalender ins Leben gerufen, unterstützt von der evangelischen Kirchengemeinde Lennep. Ab heute, 1. Dezember, gibt es jeden Tag um 8 Uhr morgens ein neues Türchen mit einer musikalischen Überraschung von Klassik bis Pop. Mit diesem Projekt unterstützen wir einige freischaffende Künstler, denen gerade in der sonst so geschäftigen Adventszeit die Auftritte weggebrochen sind. Mit dabei sind Hae Min Geßner, die Band "Framework", Tom Daun, Meike Krautscheid, Dominik Schneider und Jörg Hilbert. Abonnieren Sie die Playlist; es lohnt sich! Und sagen Sie es gerne weiter: https://www.youtube.com/playlist?list=PLMi5buGX-_YmDkced-za0B2OdEhapsv9I  oder https://www.youtube.com/channel/UCj3ve6FvTQyl1pxRTGYD9gg. (Johannes Geßner)

Ev. Auferstehungs-Kirchengemeinde
Die weihnachtlich gedeckten Plätze bleiben in diesem Jahr leer
Die aktuellen Entwicklungen zur Eindämmung des Coronavirus lassen es leider in diesem Jahr keine Seniorenadventsfeier in der Kirchengemeinde zu. Schweren Herzens haben wir uns deshalb entschlossen, diese traditionellen und beliebten Feiern in den drei Gemeindehäusern an der Versöhnungskirche, in Esche und an der Johann-Sebastian-Bach-Str. 18 ausfallen zu lassen. Um unseren Gemeindegliedern, die wir zu den Seniorenadventsfeiern eingeladen hätten, trotzdem eine Freude zu machen, haben wir eine kleine Überraschungspost vorbereitet, die in den nächsten Wochen an die Senioren verschickt wird. Wir hoffen, dass wir uns bald wieder in den Gruppen, Kreisen oder bei Gottesdiensten wiedersehen. Bis dahin möchten wir aber noch einmal daran erinnern, dass unsere SeelsorgerInnen stets ein offenes Ohr haben für Sorgen, Nöte, Fragen oder einfach zum "kallen". Sie erreichen uns unter den Kontaktdaten im Gemeindebrief oder auf unserer Website www.auferstehungs-kgm.de. (Laura Pires Rodrigues)

Zu naturnahen Gewässer künftig per Mausklick

Pressemitteilung der Bezirksregierung

Zwei Mitarbeiter der Bezirksregierung haben eine neue Web-Anwendung entwickelt, mit der man per Mausklick jede Menge Informationen über die ökologische Verbesserung der Gewässer im Regierungsbezirk Düsseldorf erhält. Kathrin Emunds und Jens Paulsen aus dem Dezernat Wasserwirtschaft haben nicht nur zahlreiche Informationen zur europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) und deren Umsetzung in der Region zusammengetragen, sondern auch eindrucksvolle Fotos und Videos hochgeladen, die zeigen, wie Bäche und Flüsse vor und nach der Renaturierung aussehen. Der Link zur Web-Karte: https://www.giscloud.nrw.de/arcgis/apps/MapJournal/index.html?appid=d09e7778a5824f05855d4c3c09f7dfbd

“Die „GIS-Cloud NRW“ bietet das perfekte Werkzeug, um die Projekte interaktiv erlebbar zu machen. Die GIS-Cloud funktioniert wie ein Online-Baukasten für Geoinformationssysteme (GIS). Elemente mit zugehörigen Lageinformationen können in der Cloud bearbeitet, visualisiert und letztendlich der Öffentlichkeit, in Form von kleinen Kartenapplikationen präsentiert werden”, sagt Jens Paulsen, der die Entwicklung des neuen digitalen Angebots technisch und konzeptionell geleitet hat. Darin sind alle abgeschlossenen Projekte der WRRL über Punktkoordinaten verortet. Jedem Punkt sind wichtige Zusatzinformationen zum eigentlichen Projekt, sowie Bildmaterial beigefügt.

Nutzer können dabei auf einer „WebMap“ frei navigieren und durch Anklicken der Punkte, Informationen und Bildmaterial aufrufen. Zu diversen Oberthemen der WRRL wurden Beispiele ausgewählt, die genau beschrieben sind. Durch kurze Videos der aktuellen Gewässer-Befliegungen, lassen sich die Beispiele auch aus der Vogelperspektive betrachten. Die Entwicklung und Wirksamkeit der Maßnahmen kann über einen längeren Zeitraum dokumentiert werden. Durch den Einsatz von „Vorher“- und „Nachher“-Bildern ist der Fortschritt klar zu erkennen. Zusätzlich sind die Daten im Außendienst auch mobil abrufbar und stehen den Experten somit schnell z.B. bei Gewässerbegehungen zur Verfügung. Zudem wird die GIS-Cloud-Anwendung stetig um neue Daten ergänzt.

Seit Umsetzungsbeginn der europäischen Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) im Jahr 2000, hat sich im Regierungsbezirk Düsseldorf bereits einiges getan, um dem Ziel der WRRL Stück für Stück, oder besser gesagt Gewässer für Gewässer näher zu kommen: Der Erreichung eines guten chemischen und ökologischen Gewässerzustandes. Stichworte dazu sind u.a. Wasserqualität, Durchgängigkeit für Wanderfische, natürliche Uferbereiche und Randzonen.

Krisenstab:Sorgsam mit Feuerwerk umgehen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Bei ihrer gemeinsamen Beratung zur Bekämpfung der SARS-Cov2-Pandemie haben die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder am 28. November unter anderem beschlossen, öffentlich veranstaltete Feuerwerke zu untersagen und die Verwendung von Pyrotechnik auf – von den örtlichen Behörden zu bestimmenden –  belebten Plätzen und Straßen zu verbieten. Größere Gruppenbildung soll vermieden werden. Auf lokaler Ebene sieht der Remscheider Krisenstab keine Notwendigkeit, mit gezielten Verboten auf diesen Beschluss zu reagieren. Es gibt in Remscheid weder öffentlich veranstaltete Feuerwerke, noch gibt es Festplätze, für die ein gesondertes Verbot auszusprechen wäre. Somit liegt die Entscheidung für das Abbrennen von Silvesterböllern – und das selbstverständlich unter Einhaltung sämtlicher Vorgaben der Coronaschutzverordnung – in der Verantwortung der Remscheiderinnen und Remscheider.

Darüber hinaus gibt die Remscheider Ordnungsbehörde zu bedenken: Ein unsachgemäßer Umgang mit Silvesterknallern kann auch zu schweren Verletzungen führen. Feuerwerkskörper können Menschen in Schrecken versetzen, Fassaden beschädigen oder sogar Brand auslösen. Deswegen erinnert die Behörde zum Silvesterfest ausdrücklich daran, dass das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern – das betrifft insbesondere die Lenneper Altstadt und den Stadtkern von Lüttringhausen – aus Sicherheitsgründen verboten ist. Dieses Abbrennverbot gilt übrigens bundesweit.

Zur aktuellen Corona-Lage in der Vorweihnachtszeit

Corona-Impfzentrum am Hackenberg

Der Remscheider Corona-Krisenstab hat heute beschlossen, das Corona-Impfzentrum an der Sportanlage Hackenberg zu platzieren..Details zur Impfstrategie mit Blick auf personelle, technische und organisatorische Fragen werden derzeit geklärt. Ergebnisse werden zeitnah berichtet.

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Krisenstabsleiter Thomas appellieren an die Remscheiderinnen und Remscheider, sich weiter an die Corona-Regeln zu halten, um zumindest im kleinen Kreis ein schönes Weihnachtsfest feiern zu können. Außerdem geben sie den hoffnungsvollen Ausblick, dass Mitte des kommenden Jahres die Impfungen durchgeführt sind und nach und nach Normalität zurückkehrt.

Corona: 37 Menschen sind leider verstorben

Presseinformation der Stadt Remscheid

Leider gibt es zwei weitere Todesfälle zu vermelden: Mit Covid-19 verstorben sind ein 88jähriger Remscheider mit multiplen Vorerkrankungen und ein 68jähriger Remscheider ohne bekannte Vorerkrankungen. Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell 263 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter Quarantäne befinden. Damit gibt es insgesamt 1.974 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. 1.674 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 37 Menschen sind leider verstorben. Aktuell meldet das RKI für Remscheid auf dieser Basis eine Inzidenzzahl von 159,9 (Neuinfektionen in den vergangenen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner ). Zusätzlich gibt es mit heutigem Datum 827 Personen, die als Verdachtsfälle unter häuslicher Quarantäne stehen. Die Krankenhäuser vermelden 28 positive Fälle in stationärer Behandlung, darunter 9 intensivpflichtige Behandlungen (vier beatmet).

In der Klasse 6c der Alexander-von Humboldt-Realschule gibt es eine Corona-Neuinfektion. Fünf Schülerinnen und Schüler  sind von Quarantäne betroffen.

Diakonie weitet zum 1. Dezember ihre Beratung aus

Pressemitteilung des Evangelischen Kirchenkreises Lennep

Zum 1. Dezember  erhöht die Diakonie im Kirchenkreis Lennep ihre Beratungskapazitäten. Damit das möglich wurde, sind in den Beratungsräumen im Kompetenzzentrum der Diakonie in Remscheid sowie in den Diakonie-Beratungsstellen in Hückeswagen, Wermelskirchen und Radevormwald Plexiglasscheiben zum Schutz von Beratenden und Ratsuchenden angebracht worden. 15 Raumluftfiltergeräte, die mit den vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hepa-13- und Hepa-14-Filtern ausgestattet sind, komplettieren die strengen Hygienemaßnahmen. Sie wurden aus Kirchensteuermitteln und Zuwendungen der Stiftung „Soziale Impulse“ finanziert.

Florian Schäfer, der Geschäftsführer der Diakonie im Kirchenkreis Lennep, freut sich besonders darüber, dass einige der Plexiglaswände im diakonieeigenen Werkstattatelier hergestellt wurden, einem vom Jobcenter geförderten Beschäftigungsprojekt für Menschen mit Vermittlungshindernissen. Allein im Beratungszentrum Remscheid sind zu den zwei bisherigen Beratungsräumen noch drei hinzugekommen, in denen bis zu vier Personen beraten werden können.

„Die Kontaktbeschränkungen während der Lockdown-Monate im Frühjahr wie auch jetzt haben dazu geführt, dass die Nachfrage etwa nach professioneller Suchtberatung erheblich größer geworden ist, so dass wir mittlerweile eine Warteliste für Beratungstermine haben“, berichtet Florian Schäfer. Er ist deshalb besonders froh, dass Beratungen nunmehr aufgrund der hygienischen Vorkehrungen wieder vor Ort stattfinden können. Die Suchtberatung hat für Neuanfragen extra eine Offene Sprechstunde montags von 13 bis 16 Uhr eingerichtet.

Natürlich haben die Mitarbeiter während des Corona-Lockdowns Kontakt zu Klienten und neuen Ratsuchenden auch per Telefon oder Videochat gehalten. „Viele Ratsuchende bevorzugen jedoch lieber ein Gespräch vor Ort“, fasst Gundula Meuer, die stellvertretende Geschäftsführerin der Diakonie im Kirchenkreis Lennep, die Erfahrungen der letzten Monate zusammen. Zudem sei die Nachfrage nach Erwerbslosenberatung zum Beispiel drastisch angestiegen. „In der aktuellen Corona-Lage haben viele Hilfeeinrichtungen auf Online-Kommunikation umgestellt, doch unsere Kunden verfügen oft nicht über die technischen Vorrausetzungen, so zumindest erklären wir uns, neben den Sprachproblemen, den großen Anstieg.  Weiterhin übernehmen wir seit jeher eine Lotsenfunktion, damit wir auch bei vielfachen Problemlagen breitgefächert Hilfe anbieten können.“

Die Beratungskapazitäten folgender Arbeitsbereiche zur persönlichen Face-to-Face-Beratung werden zum 1.12. im Beratungszentrum Remscheid corona-gerecht erweitert: Suchtberatung; Ehe-, Familien- und Lebensberatung, Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung, Schuldner- und Insolvenzberatung, Jobfit (Arbeitslosenzentrum und Erwerbslosenberatung). Das Beratungszentrum der Diakonie in Remscheid, Kirchhofstraße 2, Tel. 591600, E-Mail www.diakonie-kklennep.de, ist Montag – Donnerstag 9 bis 16 Uhr, und Freitag 9 bis 12 Uhr geöffnet.

IHK kritisiert „Tiefschläge für den Einzelhandel"

Pressemitteilung der Bergischen IHK

„Das ist eine Woche der Tiefschläge für den Einzelhandel, und da passt etwas nicht.“ Mit diesen Worten drückt Michael Wenge, Hauptgeschäftsführer der Bergischen IHK, sein Unverständnis über die politischen und juristischen Entscheidungen dieser Woche aus. „Große Geschäfte – üblicherweise mit modernen Lüftungsanlagen ausgestattet – dürfen in der Vorweihnachtszeit weniger Kunden hineinlassen, aber die Sonntage sollen zur Entzerrung nicht genutzt werden dürfen?“ Er wisse nicht, wie man diese Entscheidungen zusammenbringen und den vielen anfragenden Händlern und Interessengemeinschaften nachvollziehbar erklären solle.

Am Dienstag hatte das Oberverwaltungsgericht in Münster aufgrund eines Eilantrags der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die in der Coronaschutzverordnung vorgesehenen verkaufsoffenen Sonntage in der Adventszeit als rechtswidrig eingestuft. Am Mittwochabend kündigten dann die Ministerpräsidenten mit der Kanzlerin für Dezember eine Halbierung der Kundenzutritte für Geschäfte über 800 Quadratmeter an.

Wenge rechnet deshalb mit Warteschlangen in der Vorweihnachtszeit und die seien in der Pandemiesituation sicher nicht erwünscht. Zudem führten sie ganz schnell zu weiteren Kaufverlagerungen ins Internet. „Die Einzelhandelsbranche wird in ihrer Bedeutung für unsere Standorte unterschätzt. Sie braucht dringend eine Perspektive!“ so der IHK-Vertreter. „Wenn Unternehmer keine Zukunft in ihrer Branche mehr sehen, sind Arbeitsplätze gefährdet“, gibt Wenge zu bedenken. Aus seiner Sicht schaden die Gewerkschaften damit sogar ihren Mitgliedern. „Dass in einer seit dem 2. Weltkrieg nie dagewesenen Ausnahmesituation, schnell formulierte Verordnungen nicht immer einer detaillierten juristischen Prüfung standhalten, ist das Eine. Aber Klagen nur aus Gewohnheit - das ist wenig hilfreich!“ Wenge mahnt deshalb mehr Solidarität mit den Arbeitgebern im Einzelhandel an, denn nur gemeinsam könnten die riesigen Herausforderungen bewältigt und die Innenstädte vor einer Verödung gerettet werden.

Lachse, Bach- und Meerforellen laichen jetzt

Pressemitteilung des Bergischen Fischereiverein BFV 1889 e.V., der Fischereigenossenschaft Mittlere Wupper und des Wupperverbandes

Bereits Ende Oktober konnte der erste große Lachsrückkehrer bei Kontrollbefischungen unterhalb von Wuppertal-Buchenhofen gefangen werden. Mitte November gelangen Elmar Weber weiter oberhalb in der Wupper in Wuppertal-Elberfeld Unterwasseraufnahmen von ca. 60 cm langen Bach- und Meerforellen. Eine Bachforelle und eine Meerforelle hatten sich für das Laichgeschäft zusammengetan. Dies sind Zeichen, dass mit den kühleren Herbsttemperaturen nun die Fische mit dem Laichen beginnen. Auch in der Dhünn wurden bereits erste Meerforellen auf dem Weg flussaufwärts zu den Laichplätzen gesichtet. Wandernde Fischarten, z. B. Lachse und Meerforellen, kehren über den Rhein in die Nebenflüsse zum Laichen zurück, dorthin, wo sie selbst als Jungfische groß geworden sind. Auch die Bachforellen sind wieder aktiv und laichen. Wupper und Dhünn gehören zu den Flüssen, in die die Fische wieder zurückkehren.

Die Wiederansiedlung der ehemals ausgestorbenen Fischarten in die Wupper und Dhünn erfolgt mit viel Herzblut und ehrenamtlichem Einsatz durch die Fischereivereine. Jährlich setzen sie Jungfische, z. B. Lachse und Meerforellen, in großer Zahl in die Wupper und die Dhünn. Einige Jahre wachsen die Fische in ihrem Heimatfluss heran und machen sich dann auf den langen Weg ins Meer, um zwei bis vier Jahre später zum Laichen wieder in ihre ehemalige „Kinderstube“ zurückzukehren. Lange Zeit war insbesondere die Wupper kein geeigneter Lebensraum für Gewässerorganismen. Noch bis in die 1980er Jahre war sie stark verschmutzt. In den letzten Jahren haben sich die klimatischen Bedingungen dramatisch verändert. Es blieb beispielsweise bis weit in den Herbst sehr mild und trocken. Im normalen Jahresverlauf werden durch sinkende Temperaturen und eine höhere Wasserführung in den Flüssen die Fische angeregt, mit dem Laichen zu starten.

Trotz dieser klimatischen Veränderungen finden die empfindlichen Fischarten, wie der Lachs, hier wieder einen Lebensraum: Die Wasserqualität wurde deutlich verbessert, u.a. durch Investitionen des Wupperverbandes in die Kläranlagen. Darüber hinaus haben die Kommunen in die Kanalnetze investiert. Neben einer guten Wasserqualität brauchen die Wanderfische auch natürliche Fluss-Strukturen und eine gute, lineare Durchgängigkeit, damit sie flussaufwärts zu den Laichplätzen schwimmen können. Um dies zu erreichen hat der Wupperverband in Kooperation mit seinen Mitgliedern und mit Fördergeldern des Landes in den letzten Jahren zahlreiche Projekte umgesetzt. Diese stetige Wandlung der Wupper, hin zu möglichst naturnahen Verhältnissen, macht es nun möglich, dass die Wanderfische zurückkehren können.

Wer möchte Digital Scout in seinem Betrieb werden?

Pressemitteilung der  Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Eine Workshopreihe befähigt Arbeitnehmer, im eigenen Unternehmen Möglichkeiten für Digitalisierung aufzuspüren und entsprechende Neuerungen umzusetzen. Noch wenige Plätze in dieser Ausbildung sind frei. Die Regionalagentur Bergisches Städtedreieck, das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards und die Regionalagentur Düsseldorf – Kreis Mettmann bieten diese Workshop-Reihe an, um auf einfachem Weg, günstig und den finanziellen Möglichkeiten der kleineren und mittleren Unternehmen entsprechend für Digitalisierung zu sensibilisieren. Anmeldeschluss ist der 30. November. Die Teilnahme ist kostenlos.

Die Digitalisierung bringt extreme Veränderungen mit sich, und so gibt es großen Handlungsbedarf auch für kleinere Unternehmen, die sich öffnen müssen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Damit sie nicht nur den Trends hinterherlaufen, sondern stattdessen den neuen Technologien begegnen und sie für ihr Unternehmen einsetzen können, ist die halbjährige Weiterbildung entwickelt worden.

Digital Scouts sind „Wegbereiter“. Als Mitarbeiter haben sie im Gegensatz zu externen Beratern den Vorteil, dass sie alle Abläufe im Betrieb und die Kollegen gut kennen, sie bringen daher schon einen Großteil der Kenntnisse über ein Unternehmen mit. Sie werden durch die Weiterbildung so geschult, dass sie nach Möglichkeiten von Digitalisierung Ausschau halten, Digitalisierungsstrategien zum Beispiel zur Prozessoptimierung entwickeln können, aber vor allen Dingen auch befähigt werden, sowohl die Geschäftsführung als auch die Kollegen auf dem Weg zu digitalen Neuerungen mitzunehmen. Daher sind insbesondere digitalaffine Beschäftigte für die Weiterbildung angesprochen. Die Teilnehmenden werden dazu befähigt:

  • eine Vorreiterrolle bei der Digitalisierung im eigenen Unternehmen einzunehmen
  • Digitalisierungsstrategien für das eigene Unternehmen zu entwickeln und anzustoßen
  • Bedenken wegen der Digitalisierung im eigenen Unternehmen abzubauen
  • einen Einstieg in die Digitalisierung zu finden
  • sich mit den anderen Unternehmen über potenzielle Kooperationen auszutauschen

Anmeldung zur digitalen Workshopreihe unter https://regionalagentur-d-me.de/events/online-informationsveranstaltung-digital-scouts-wege-zur-digitalisierung-fuer-kmu/