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Enttäuscht über Antworten auf gestellte Fragen

Pressemitteilung der Fraktion DIE LINKE im Rat der Stadt

Zur Sitzung des Hauptausschusses am 4. November stellte die Wählergruppe „echt.Remscheid e.V.“ die Anfrage, warum die Intensivbettenzahl in Remscheid von 36 Betten im Oktober 2020 auf 26 Betten im Mai 2021 abgebaut wurden. Diese Informationen erstaunte unsere Fraktion sehr und wir sahen uns veranlasst selbst nachzuforschen und fanden mit einem einfachen Klick auf die entsprechenden Seiten die Antwort: Tatsächlich! Auf der Höhe der Pandemiezeit nahm die Zahl der Intensivbetten um zehn Betten ab; zwischenzeitlich ab Juni sogar um 13 Betten! Dies führte dann für eine kurze Zeit zu einer Intensivbettenauslastung von 100% in Remscheid!

Warum das Ganze? Auf die Antworten haben wir mit Spannung gewartet. Allerdings sind die nun für den Hauptausschuss am 2. Dezember vorliegenden Antworten mehr als enttäuschend. Das SANA-Klinikum geht in keiner Weise auf die Fragen ein, nimmt weder dazu Stellung, warum Intensivbetten abgebaut wurden noch wofür das Klinikum Ausgleichszahlungen von über 9,7 Millionen im Zeitraum von April bis Oktober 2020 erhalten hat.

DIE Linke.Remscheid hält das in zweierlei Hinsicht für skandalös: Zum einen die Tatsache selbst, dass inmitten der Pandemie Intensivbetten abgebaut wurden - mit wenig Rücksichtnahme auf den Schutz der Bevölkerung! Zum anderen die Informationspolitik. Die politischen Gremien und vor allem die Bevölkerung haben ein Recht auf eindeutige Information und Klarstellung - insbesondere bei dem hoch sensiblen Thema „Gesundheitsschutz“. Die Anzahl und Auslastung der Intensivbetten sind gerade in Corona-Zeiten von großer Bedeutung. Deswegen fordern wir eine umfassende Aufklärung! (Colin Cyrus)

Jürgen Hardt: Nächste Bürgersprechstunde in Remscheid

Pressemitteilung des CDU-Bundestagsabgeordneten Jürgen Hardt

Der CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis 103, Solingen, Remscheid und Wuppertal-Ronsdorf und -Cronenberg, Jürgen Hardt, steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern am Donnerstag, 2. Dezember, von 16 bis 18 Uhr für Gespräche zur Verfügung. Die nächste Bürgersprechstunde findet statt im Wahlkreisbüro Remscheid, Konrad-Adenauer-Straße 7. Aufgrund der notwendigen Corona-Schutzmaßnahmen bitten wir um vorherige Anmeldung per E-Mail (juergen.hardt.ma05@bundestag.de). Eine Teilnahme vor Ort ist nur unter Vorlage eines 2G-Nachweises (geimpft oder genesen) und unter Beachtung der AHA-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltag mit Maske) möglich.
Für alle, die lieber nicht persönlich an der Sprechstunde teilnehmen möchten, gibt es die Möglichkeit, einen Rückrufwunsch zu hinterlassen. Jürgen Hardt wird sich dann zeitnah bei Ihnen melden. Hierzu wenden Sie sich bitte an Fabian Knott, Tel. RS 9333563.

Lüttringhauser Sternendorf erstrahlt zum 1. Advent

Pressemitteilung des Heimatbundes Lüttringhausen

49 Herrnhuter Sterne erstrahlen jetzt wieder im historischen Zentrum von Lüttringhausen und bilden gemeinsam mit der festlichen Anstrahlung der Lüttringhauser Stadtkirche und der kath. Kirche das stimmungsvolle „Lüttringhauser Sternendorf“. Bevor die Sterne durch eine Fachfirma aufgehängt wurden, hatten - wie jedes Jahr ehrenamtliche Helfer die Sterne kontrolliert und teilweise kleinere Reparaturen vorgenommen. Für die Anstrahlung der ev. Stadtkirche wurden 7 neue moderne und stromsparende LED-Scheinwerfer angeschafft, die die alten und in die Jahre gekommenen Strahler ersetzen. Das historische Kirchengebäude erstrahlt jetzt in einem besonders hellen Licht. Finanziert wird das „Sternendorf“ einschließlich der Anstrahlung der Kirchen seit Jahrzehnten über Spendensammlungen, die der Heimatbund Lüttringhausen organisiert. Ein vorweihnachtlicher Bummel durch das Sternendorf in den Abendstunden lohnt sich auf jeden Fall und lässt, gerade in der jetzigen Zeit, Vorfreude auf das Weihnachtsfest aufkommen. Bei allen Spenderinnen und Spendern bedankt sich der Heimatbund Lüttringhausen herzlich. (Peter Maar)

Voba-Kunden im Bergischen spendeten 10.500 Euro

Pressemitteilung der der Volksbank im Bergischen Land

Die Kundinnen und Kunden der Volksbank im Bergischen Land haben entschieden: je 4.000 Euro gehen als Spende an den Tierpark „Fauna“ in Solingen und den Verein „Kindertal“ in Wuppertal, 2.500 Euro erhält die Remscheider Tafel. „Als Bank, die hier in der Region zu Hause ist, möchten wir nicht nur für die Finanzen unserer Kunden da sein, sondern auch ihr Umfeld stärken“, erklärt Marktbereichsleiter Oliver Niehaus den Hintergrund. „In diesem Fall haben wir die Kunden direkt in die Entscheidung eingebunden.“

Für jeden Kunden, der seit April erstmals ein Depot bei der Union Investment eröffnete, spendet die Volksbank 15 Euro. Dabei entschieden die Kundinnen und Kunden selbst, welche der drei bergischen Einrichtungen ihre Unterstützung bekommen sollte. Oliver Niehaus übergab die aufgerundete Spende jetzt an „Kindertal“. Der Verein kümmert sich um Kinder und Jugendliche in Wuppertal, die an der Armutsgrenze leben. Seine Kollegen Eric Brühne und Oliver Wenzel besuchten die „Fauna“ und die Remscheider Tafel. So unterschiedlich die Ziele und Zwecke dieser drei Initiativen sind, so einig waren sich die Volksbanker: die Unterstützung der Volksbank -Kunden kommt hier gut an.

AIDS, oder: eine Pandemie wird 40

Pressemitteilung des Gesundheitsamtes der Stadt Wuppertal, Bergisches Kompetenzcenter AIDS- und STI-Koordination

In diesem Jahr begehen wir einen denkwürdigen Jahrestag. Wir schauen zurück auf die  Anfänge von AIDS. Dabei zeigt sich: es wurde viel Gutes erreicht, aber es gibt noch Wichtiges  zu tun!

  Am 5. Juni 1981 erschien die erste Veröffentlichung zu einem damals neuen Krankheitsbild. Erst später  wurde es als Acquired Immune Deficiency Syndrome („Erworbenes Immunschwächesyndrom“) oder AIDS  bekannt. Erste Fallberichte wurden öffentlich, und schnell entstand der Begriff der „Schwulenseuche“. 1983  gelang den Virologen Luc Montagnier und Robert Charles Gallo die Entdeckung des HI-Virus, das die  Krankheit AIDS auslöst. Nachdem sich lokale AIDS-Hilfen gebildet hatten, gründete sich in diesem Jahr  ebenfalls die Deutsche AIDS-Hilfe als ihr bundesweiter Dachverband. 1984 wurde der erste HIV-Antikörper- Test zum Einsatz freigegeben, 1987 das erste Medikament AZT, das allein allerdings zu schwach für eine  wirksame Dauertherapie war. Im gleichen Jahr wurde durch Bundesgesundheitsministerin Rita Süssmuth der  Kurs des politischen Umgangs mit der Krankheit festgelegt. Statt Zwangsmaßnahmen anzuordnen vertraute  sie auf eine gesellschaftliche Lernstrategie.

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) und  die Deutsche AIDS-Hilfe wurden mit der massenmedialen Aufklärung beauftragt, Fachkräfte in den  Gesundheitsämtern, AIDS-Hilfen und anderen Institutionen mit der personalkommunikativen Arbeit, also der  Präventionsarbeit mit Gruppen und Einzelpersonen, zum Beispiel in Schulen und Jugendeinrichtungen, aber  auch in Firmen, Vereinen usw. AIDS-Beratungsstellen in den Gesundheitsämtern wurden geschaffen, die  seitdem kostenlos und anonym Beratung und Testung zu HIV anbieten.

1988 erklärte die WHO den 1.  Dezember zum Welt-AIDS-Tag. Die Rote Schleife ist seit 1991 Symbol der Solidarität mit Menschen mit  HIV und AIDS. 1996 gelang endlich der Durchbruch mit antiretroviralen Kombinationstherapien in der  Behandlung. Die Vermehrung des Virus konnte von nun an verhindert werden!1

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Patientenbesuche nur noch mit 2G+

Pressemitteilung des Sana-Klinikums Remscheid und der Sana Fabricius-Klinik

Für Besucherinnen und Besucher gilt am Sana-Klinikum Remscheid und der Sana Fabricius-Klinik ab Freitag, 26. November 2021, die sog. 2G+  Regel:  „Wir haben die Entscheidung vor dem Hintergrund des Infektionsschutzgesetzes und der stark ansteigenden Corona-Infektionszahlen getroffen, um die Gesundheit unserer Patientinnen und Patienten, unserer Beschäftigten und der Besucherinnen und Besucher zu schützen“, begründet Svenja Ehlers, Geschäftsführerin am Sana-Klinikum Remscheid, die neuen Einschränkungen.

Die 2G+ Regel bedeutet: Besucherinnen und Besucher müssen vollständig geimpft oder genesen sein und zusätzlich einen Antigen-Schnelltest vorlegen, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Unverändert bleibt die bereits bestehende eingeschränkte Regelung, dass  nur eine fest benannte Person zwischen 15 und 18 Uhr für maximal eine Stunde einen Patienten besuchen darf. In Ausnahmefällen kann der behandelnde Arzt aber außerhalb der genannten Uhrzeiten Besucher bei den Kollegen an der Information anmelden. Ines P. Grunewald, Geschäftsführerin der Sana Fabricius-Klinik: „Alle umfassenden Hygienemaßnahmen bleiben zudem selbstverständlich vollumfänglich in Kraft.

Beide Geschäftsführerinnen betonen: „Die Bürgerinnen und Bürger können sich darauf verlassen, dass wir vollumfänglich für ihre Gesundheit und Sicherheit sorgen. Wir verfolgen die wissenschaftliche Entwicklung ebenso genau wie die aktuellen Corona-Zahlen. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben in den vergangenen Monaten bewiesen, wie schnell sie in diesen Modus umschalten können, und ihnen gebührt unser großer Dank.“  (Katharina Stratos)

Bald Corona-Impfungen von Kindern ab 5

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid bereitet Impfungen für Kinder ab 5 Jahren vor. Am 25. November hat die europäische Arzneimittelbehörde Ema die Zulassung für einen Corona-Impfstoff für diese Altersgruppe erteilt. Die Stadt Remscheid bestellt jetzt Impfstoffe und bereitet mit Hochdruck die Impfungen vor. Die Auslieferung der Impfstoffe soll in Deutschland in der Weihnachtswoche beginnen. Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Ich freue mich sehr über die Zulassung. Im Kampf gegen Corona können wir eine weitere Flanke schließen und allen Schulkindern eine Impfung anbieten. Wir werden in unseren beiden städtischen Kinderarztpraxen mit den Impfungen von Kindern mit Vorerkrankungen beginnen und natürlich allen Kindern anbieten, sobald die STIKO-Empfehlung vorliegt.“

Krisenstabsleiter und Beigeordneter Thomas Neuhaus: „Wir nehmen unsere Aufgabe als Betreiber des kinderärztlichen MVZ gerne an und stehen in Kontakt mit den weiteren Kinderarztpraxen in Remscheid, um möglichst alle bei den Impfungen der Kinder mit im Boot zu haben. Darüber hinaus bereiten wir gerade eine zusätzliche Impfmöglichkeit extra für Kinder ab 5 Jahren vor. Hier können dann auch Kinder geimpft werden, die an anderer Stelle keine Möglichkeit finden.“ Nach aktuellem Planungsstand wird die zusätzliche Impfmöglichkeit bereits Anfang Januar öffnen. Die Stadt Remscheid veröffentlicht die Details hierzu, sobald sie erarbeitet sind.

Bei vollem Theatersaal strengere 2G-plus-Regel

Pressemitteilung des Teo Otto Theaters der Stadt Remscheid

Aufgrund die steigenden Infektionszahlen reagiert das Teo Otto Theater mit folgenden Maßnahmen:

  • Der ab Dezember wieder mit 600 Plätzen vollständig bestuhlte und verkaufte Saal wird bis auf Weiteres erneut auf maximal 300 Plätze verkleinert. Für diese Veranstaltungen gilt weiterhin die 2G-Regel. Es wird ein Impf- bzw. Genesungszertifikat und zusätzlich ein Lichtbildausweis (Personalausweis, Führerschein, o.ä.) für den Einlass benötigt. Wir bitten um Verständnis, dass hierbei strenge Kontrollen und ggf. bei Nichtvorhandensein entsprechender Dokumente auch Abweisungen erfolgen.
  • Vorstellungen, die bereits über 300 verkaufte Tickets aufweisen, werden auf der vollen Saalkapazität belassen: Für diese Veranstaltungen gilt jedoch die strengere 2G-plus-Regel. D.h. zusätzlich zu den oben beschriebenen Kontrollen wird auch ein zertifizierter Schnelltest (Bürgertest) erforderlich, der nicht älter als 24 Stunden sein darf. Möglich ist auch die Vorlage eines negativen PCR-Testergebnisses, wobei dieser Test bis zu 48 Stunden zurückliegen kann. Ohne einen negativen Testnachweis kann der Eintritt nicht gewährt werden. Die betroffenen Karteninhaberinnen und –inhaber werden von uns gesondert informiert. Selbstverständlich besteht eine Rückgabemöglichkeit für bereits gekaufte Eintrittskarten.
     

Bei diesen Produktionen handelt es sich um

– 04. Dez. 2021:           OnFire#14 – Swinging Christmas
– 18. Dez. 2021:            Rockin‘ around the X-mas tree
– 31. Dez. 2021:            Night of the Dance

Alle gekauften Karten behalten somit ihre Gültigkeit, die Saalkapazität ist auch in unserem Onlineshop ab sofort entsprechend angepasst. (Lutz Heinrichs – Sven Graf)

Dämmung sorgt für geringe Energiekosten

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Draußen wird es von Woche zu Woche kälter. Der Winter steht vor der Tür, und im Haus wird es erst richtig warm, wenn die Heizung auf Hochtouren läuft. Heizung auf Hochtouren heißt aber gleichzeitig auch hohe Energiekosten. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, über Sanierungsmaßnahmen nachzudenken, die im kommenden Sommer umgesetzt werden können. „In schlecht gedämmten Gebäuden sind die Wärmeverluste oftmals enorm“, erklärt Dr. Wieland Hoppe vom Fachdienst Umwelt der Stadt Remscheid. Wärme geht in unsanierten Gebäuden mit alten Fenstern, kalten Kellerdecken, zugigen Dächern und ungedämmten Wänden verloren. „Mit guten Bauteilen und deren Wärmedämmung lassen sich nicht nur Energie- und Heizkosten sparen, auch das Wohnklima und der Wert der Immobilie steigen.“

Zu Unrecht sei die Außenwanddämmung in den vergangenen Jahren in die Kritik geraten. „Sicher ist das Wärmedämmverbundsystem mit Polystyrol das Verbreitetste. Wer jedoch anders als im Standardsystem dämmen möchte, kann auf eine Vielfalt von alternativen Dämmstoffen zurückgreifen. Mittlerweile gibt es für alle Dämmmaßnahmen geeignete ökologische Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen, die auch mit Blick auf den Brandschutz problemlos einsetzbar sind“, so Dr. Hoppe. „Einige Arbeiten, wie die Dämmung der Kellerdecke, können Hausbesitzer oftmals selbst erledigen. Größere Maßnahmen wie die Dämmung des Dachs oder der Austausch der Fenster sollten immer von Fachbetrieben durchgeführt werden.“

Um das persönliche, finanzielle und gebäudespezifische Optimum zu finden, ist eine individuelle und umfassende Energieberatung mit einem individuellen Sanierungskonzept dringend zu empfehlen. Informationen zu Beratungsmöglichkeiten finden Interessierte bei ALTBAUNEU unter www.alt-bau-neu.de/remscheid. Die Stadt Remscheid ist Mitglied im landesweiten Netz ALTBAUNEU, das durch die EnergieAgentur.NRW koordiniert und vom NRW-Wirtschaftsministerium unterstützt wird. Energieeffizienz und Wärmenutzung sind zentrale Themen des Netzwerks, das neben der Sanierung von Altbauten auch über die individuellen Angebote zur Energieberatung informiert. Nähere Informationen gibt es unter www.alt-bau-neu.de/remscheid.

Preis beim Wettbewerb für kulturelle Bildungskonzepte

Pressemitteilung der SPD

Die Stadt Remscheid ist aus dem Landeswettbewerb „Kommunale Gesamtkonzepte für Kulturelle Bildung“ zusammen mit fünf weiteren Kommunen als Gewinnerin hervorgegangen – und das schon zum zweiten Mal. Im Rahmen einer Preisverleihung am Dienstag, 16. November, in Köln überreichte Kulturministerin Isabel Pfeiffer-Poensgen Mitgliedern des Arbeitskreises Kulturelle Bildung ein Preisgeld in Höhe von 15.000 Euro. Bereits 2019 war Remscheid für seine kulturelle Bildungsarbeit ausgezeichnet worden.

Ursula Wilberg, kulturpolitische Sprecherin der SPD: „Wir freuen uns sehr und sind stolz, dass unser Gesamtkonzept für Kulturelle Bildung erneut gewürdigt wurde. Die Auszeichnung ist ein toller Erfolg für Remscheid und Lohn für die unermüdliche Arbeit aller Beteiligten.“ „Kulturelle Bildung trägt bei Kindern und Jugendlichen dazu bei, durch die Beschäftigung mit der Kunst eine eigene Persönlichkeit zu entwickeln“, betont der SPD-Fraktionsvorsitzende Sven Wolf. „Für uns hat die Förderung von kulturellen Bildungsprojekten daher einen enorm hohen Stellenwert. Dass Remscheid nun schon zum zweiten Mal beim Wettbewerb des Landes gewonnen hat, zeigt, dass wir mit unseren Projekten auf dem richtigen Weg sind.“ Seit 2007 würdigt das Land NRW mit dem Wettbewerb besonderes kommunales Engagement in der kulturellen Bildung. Ausgezeichnet werden etwa Konzepte, die durch Vernetzung von Ämtern, freien Künstlerinnen und Künstlern sowie Kultur-, Jugend- und Bildungseinrichtungen an der Qualität ihrer kulturellen Bildungslandschaften arbeiten. Kindern und Jugendlichen soll so dauerhaft Zugang zur kulturellen Bildung ermöglicht werden.

Mehr Sicherheit für Fußgänger am Mollplatz

Petra Kuhlendahl.Pressemitteilung der Grünen

Lange galt das Augenmerk der Verkehrsplaner in erster Linie dem Autoverkehr. Fußgänger*innen und Radfahrende gerieten schnell aus dem Blick. Die Folge: Es entstanden häufig unübersichtliche Kreuzungen, die vor allem für den nicht motorisierten Verkehr gefährlich sind. Ein solcher Kreuzungsbereich befindet sich oberhalb des Mollplatzes in Lennep zwischen Lüttringhauser und Gartenstraße. Hier treffen auf engstem Raum unterschiedliche Fahrtrichtungen und Ein-/Ausmündungen aufeinander, die nur sehr schwer überblickt werden können. Eine Situation, die Petra Kuhlendahl, Fraktionsvorsitzende der BV 3, gern verbessern würde. Daher stellen wir Grünen für die kommende Sitzung der Bezirksvertretung Lennep eine entsprechende Anfrage.

„Vor allem für Kinder auf dem Schulweg, die von der Knusthöhe kommen und die Fahrbahn Richtung Mollplatz oder Lüttringhauser Straße überqueren wollen, ist das wirklich gefährlich. Das gilt natürlich auch für ältere Menschen oder Mitarbeiter der Lebenshilfe. Denn es gibt nur eine einzige Querungshilfe unterhalb des Mollplatzes, aber um dorthin zu gelangen, muss man vorher an einer ungesicherten Stelle über die Straße gehen. Dazu kommt, dass die Autofahrer sich dieser Situation nicht bewusst sind, zumal dort abschnittsweise sogar eine Geschwindigkeit von 50 Stundenkilometern erlaubt ist“, erklärt Petra Kuhlendahl. „Es ist ein Wunder, dass bisher noch nichts Schlimmes dort passiert ist.“ Denkbar zur Verbesserung der Verkehrssituation sind für sie Zebrastreifen sowie die Erweiterung der Tempo-30-Zone vom Mollplatz bis zur Albert-Schmidt-Allee. Petra Kuhlendahl hofft auf eine positive Reaktion der Verwaltung. „Man muss das Glück ja nicht bewusst herausfordern. Zudem ist es Zeit, Fußgänger*innen und Radfahrende stärker in den Fokus der Planungen zu stellen.

 

Beuys, oder: Wagnis einer emotionalen Annäherung

Pressemitteilung der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Der 100. Geburtstag von Joseph Beuys im Jahr 2021 war reich an Würdigungen und kritischen Betrachtungen einer der weltweit einflussreichsten Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. In wenigen Wochen geht das „Joseph-Beuys-Jahr 2021“ zu Ende. Es stellt sich die Frage: Was bleibt? Welches sind die Lehren für die Nachwelt? Gibt es ein Fazit? Der Remscheider Künstler H. O. Schmidt und der Musiker Dieter Kreidler präsentieren mit „100 Jahre Joseph Beuys – Wagnis einer emotionalen Annäherung“ eine filmische Auseinandersetzung mit dem umstrittenen Fluxus-Künstler, Erneuerer der Kunst und Umweltaktivisten. Für 26. November um 19 Uhr lädt die Akademie der Kulturellen Bildung in ihrer Reihe „Meet the Artist“ zu einem Künstlergespräch mit H. O. Schmidt, Dieter Kreidler und Kurator Peter Köster über Beuys und sein Wirken ein. Neben dem Film über Beuys sind werden auch einige der im Film verhandelten Werke von H.O. Schmidt zu sehen sein. Das Künstlergespräch findet unter 3G-Bedingung statt. Einlass nur nach vorheriger Anmeldung (begrenzte Platzzahl) unter: https://kulturellebildung.de/OP355. Der Eintritt ist frei. (Torsten Schäfer)