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Baumaßnahmen in Bergisch Born enden

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Freitag, 20. Juli, wird gegen Mittag die Baustellenampel in Bergisch Born abgebaut. Die bewährte Einbahnstraßenregelung über den „Schwarzen Weg“ bleibt vorerst bestehen. Auch die Bushaltestellen an der B 51 („Bergisch Born“) Richtung Wermelskirchen sind ab mittags wieder in Betrieb. Witterungsabhängig werden Anfang der kommenden Woche die Markierungen in den Straßen „Bergisch Born“, „Bornefelder Straße“ und im „Schwarzen Weg“ aufgetragen. Weil mit den Markierungsarbeiten die Straßenbaumaßnahme abschließt, kann am Samstag, 28. Juli, die Einbahnstraßenregelung aufgehoben werden. Das heißt: Der „Schwarze Weg“ ist nur noch aus Richtung Hückeswagen bis zur Radtrasse befahrbar. Er wird wieder zur Sackgasse.

Im Verlauf des Samstags fährt der Verkehr aus Richtung Hückeswagen außerdem wieder wie gewohnt bis zum Knotenpunkt B 51 / B 237 und kann hier – wieder ampelgesteuert – in Richtung Remscheid oder Wermelskirchen abbiegen. Auch alle Bushaltestellen werden ab diesem Tag wieder regulär angefahren. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die geänderte Verkehrsführung – insbesondere die Vorfahrtregelung am „Schwarzen Weg“ – zu beachten. Mit Verkehrsbehinderungen am Tag der Änderung der Verkehrsführung (Samstag) ist zu rechnen.

Integrationsräte bleiben in NRW, wie sie sind

Pressemitteilung der SPD-Fraktion

Nach ersten Plänen der NRW-Landesregierung sollten in Zukunft die Kommunen die Möglichkeit haben, sich zwischen einem Integrationsausschuss und einem Integrationsrat zu entscheiden. Ein Integrationsausschuss wäre ein Ausschuss des Rates, in den die Migrantenvertreterinnen und -vertreter im Integrationsausschuss zwar weiterhin durch eine Direktwahl gewählt werden, aber die Ratsmitglieder sollen in dem Ausschuss die Mehrheit haben und den Vorsitz stellen. Sven Wolf, Fraktionsvorsitzender der SPD: „In Kommunen mit mehr als 5.000 Ausländern gibt es seit vielen Jahren einen Integrationsrat. Es kann nicht sein, dass das erfolgreiche Modell des  Integrationsrates abgeschafft wird!“ Bereits der Vorstand des Städtetages lehnte die Pläne der Landesregierung ab. Im Städtetag NRW haben sich 40 Städte mit rund neun Millionen Einwohnern zusammengeschlossen, der kommunale Spitzenverband repräsentiert damit etwa die Hälfte der Bevölkerung Nordrhein-Westfalens. Darunter sind auch viele CDU-Oberbürgermeiste, die gegen die Pläne der eigenen Landesregierung sind.
Im Gegensatz zum schwarz-gelben Koalitionsvertrag ist die Landesregierung nun zur Besinnung gekommen. Der Landesintegrationsrat hatte die Pläne scharf kritisiert und sich mit einer Resolution an die Landespolitik gewandt. Ich bin froh, dass der Protest der Integrationsräte über die geplante massive Einschränkung der politischen Teilhabe der Migrantinnen und Migranten in Nordrhein-Westfalen geholfen hat. Die gute Arbeit der Integrationsräte hat sich etabliert. Auch künftig wird es weiterhin ein Forum geben, in dem sich die Remscheiderinnen und Remscheider mit und ohne Migrationshintergrund als demokratisch gewählte Migrantinnenvertreterinnen und -vertreter einbringen können.“

Erden Ankay-Nachtwein, Mitglied der SPD und Vorsitzende des Integrationsrates: „Der von Migrantinnen und Migranten gewählte Integrationsrat ist für viele von ihnen die einzige Möglichkeit, sich politisch in unserer Stadt einzubringen und  das zunehmend wichtige Thema ‚die Integration‘ für die ausländischen Mitbürgerinnen und Mitbürger voranbringen zu können“.

Wieder Freiluftkino hinter der Gelben Villa

Pressemitteilung der Kraftstation Freie Jugendarbeit Remscheid-Mitte e.V.

Bald ist es wieder soweit: Der wilde Garten der Kraftstation hinter der Gelben Villa, Ebverhartdstraße 29, wird auch 2018 wieder zum Schauplatz des einzigen Open-Air-Kinos in Remscheid. An den letzten beiden Freitagen im August und den ersten beiden im September wird an diesem besonderen Ort mit seiner einzigartigen Atmosphäre Kino angeboten. Für die vier hoffentlich lauen Sommerabende hat das Team der Kraftstation, unterstützt von „Talflimmern“ in Wuppertal, vier großartige Filme herausgesucht, die in bester Bildqualität auf der ganz großen Leinwand laufen werden.

In dem Familienfilm „Wunder“, basierend auf RJ. Palacios preisgekröntem Debütroman, wird am 24. August eine berührende, aber auch humorvolle Geschichte über Freundschaft, Mut und Selbstvertrauen erzählt. Für unsere jungen Gäste verkürzen wir die Wartezeit bis zum Filmbeginn mit verschiedenen thematischen Mitmachaktionen. Eine Woche, am 31. August, später präsentieren wir mit „Three Billboards Outside Ebbing, Missouri“einen zweifachen Oskarpreisträger der Macher von „7 Psychos" und „Brügge sehen... und sterben?". In der dritten Woche, am 7. September, kann man sogar unter freiem Himmel das Knistern der Spannung hören, die Regisseur Fathi Akim mit „AUS DEM NICHTS" auf die Leinwand bringt. Das Finale findet dann am 14. September statt. „I, TONYA" zeigt die in vielerlei Hinsicht frostige, aber wahre Geschichte um Eiskunstläuferin Tonya Harding.

Open-Air-Kino heißt gleichzeitig auch immer ein bisschen warten auf den Sonnenuntergang. Sicherlich gibt es hierfür schlechtere Orte, denn der Hang der Gelben Villa erlaubt einen bezaubernden Ausblick und lädt wirklich zum Verweilen ein. Natürlich überraschen wir unsere Zuschauer bzw. Gäste zudem mit einem spannenden und originellen Rahmenprogramm. Stammgästen ist unser traditionelles Bingo bereits bestens bekannt (mit der „VIP-Lounge“ als 1. Preis und weiteren gestiften Preisen, u. a. von der Erlebbar).

Um 20 Uhr beginnt der Einlass (Eintrtt sechs Euro, erm. fünf Euro); der Film wird erst bei Einbruch der Dunkelheit gestartet. Dies wird voraussichtlich zwischen 21.15 Uhr und 21.30 Uhr der Fall sein. Unsere Filmvorführungen finden bei jedem Wetter statt. Lediglich bei Unwetterwarnung lassen wir die Vorstellung ausfallen. In unserem Kino-Cafe werden verschiedene Leckereien angeboten. Dort kann man an den Kinoabenden u. a. frisches Popcorn, Nachos, Süßigkeiten, Chips und verschiedene Getränke kaufen. Der Erlös kommt im Rahmen von verschiedenen Projekten ausschließlich Remscheider Jugendlichen zugute. Wir freuen uns auf viele Besucher*innen sowie spannende und wunderbare Filmabende.

Wir, die Kraftstation - Freie Jugendarbeit Remscheid - Mitte e. V., machen seit 22 Jahren Kino mit Herz; das Filmvergnügen soll zu einem atmosphärischen Erlebnis werden. So gestalten wir bereits zwei Monate vor Beginn unserer Open-Air-Kino-Saison den Garten der Gelben Villa um. Mit Liebe zum Detail schaffen wir ausreichend Sitzplätze, setzen mit verschiedenen Installationen Licht-Highlights und schmücken unser umfunktioniertes Kinder- und Jugendzentrum in ein gemütliches Kino-Cafe um. Unterstützt werden wir bei den Vorbereitungen (z. B. Montage der Leinwand, Beameraufbau, Garten- und Hausumgestaltung) von einem Team aus wunderbaren Ehrenamtlichen, die seit vielen Jahren das Open-Air-Kino unterstützen. Die übrigen Arbeiten übernehmen die Mitarbeiterinnen der Freien Jugendarbeit selbst.

Waterbölles: Vor allem, wenn das Wetter mitspielt, ist dieses Open-Air-Kino in Remscheid immer ein besonderes Erlebnis. Wenn’s kühler werden könnte, ist es empfehlenswert, von Zuhause eine Wolldecke mitzubringen. Platz am Hang ist zumeist genug. Die Kraftstation rechnet durchschnittlich mit 100 Besuchern. Bei 299 heißt es „Ausverkauft!“

SommerUni zu Besuch bei der Vaillant Group

Pressemitteilung der Vaillant Group

Die Vaillant Group öffnete im Rahmen der SommerUni 2018 einen Tag lang ihre Türen für Schülerinnen ab der zehnten Klasse und gab Einblicke in den Arbeitsalltag von Ingenieurinnen im Unternehmen. Ziel war es, junge Frauen für technische Berufe zu begeistern. Beim Besuch der Vaillant Group haben 25 junge Frauen die Bereiche Produktentwicklung, Produktionstechnik und Nachhaltigkeitsmanagement kennengelernt. In kleinen Gruppen hatten die Teilnehmerinnen außerdem die Möglichkeit zum Austausch mit den dort arbeitenden Ingenieurinnen. Eine Präsentation der Studienangebote und Ausbildungsberufe des Unternehmens rundete das Programm ab. „Die Vorstellung der einzelnen Berufsfelder hat den Schülerinnen einen authentischen Einblick in den Alltag unserer Ingenieurinnen gegeben. Wir freuen uns, wenn wir die Teilnehmerinnen damit für einen naturwissenschaftlichen oder technischen Ausbildungsweg begeistern können“, so Marion Storch, Diplom-Ingenieurin und Sustainability Managerin Vaillant Group.

Die SommerUni ist eine Initiative der Bergischen Universität Wuppertal. Sie zeigt Berufsperspektiven und Karriereaussichten in Naturwissenschaft und Technik für Frauen auf. Am Exkursionstag besuchen die Teilnehmerinnen ein Unternehmen ihrer Wahl und erleben so neben dem Alltag an der Universität auch die Arbeitswelt im Unternehmen.

Bergische Wetterlage im Juni wie im Mai

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Auch der Juni wechselte zwischen extremer Trockenheit und heftigen Regenfällen. Das ergaben die Wetteraufzeichnungen des Wupperverbandes. Viele Tage verliefen ohne oder mit nur wenig Niederschlag. So waren die Tage vom 3. bis 6. Juni so wie die zweite Junihälfte regenarm bis regenfrei. Der 1. Juni hingegen fiel nass aus und brachte lokal erneut Starkregen. So wurden in Wuppertal im Klärwerk Buchenhofen 49 Liter pro Quadratmeter gemessen, an der Bever-Talsperre waren es an dem Tag 30 Liter. Und auch vom 9. auf den 10. Juni traten im Wuppergebiet wieder lokale Starkregen auf. In Remscheid fielen 75 Liter Regen in ca. 60 Minuten gemessen, das ist so viel, wie sonst im ganzen Monat fällt. Massiv betroffen von diesem Starkregen war die Stadt Leichlingen. In der Monatssumme lagen die Werte durch die beiden Extreme von trocken und nass oftmals dennoch ca. im Mittel. An der Bever-Talsperre wurden 89 Liter gemessen, Mittel sind hier 97 Liter. In Buchenhofen waren es 98 Liter, 87 Liter sind hier Durchschnitt. Es verwundert nicht, dass die niederschlagreichste Station diesmal in Remscheid lag: Dort wurden 142 Liter gemessen. Am trockensten war es an der Brucher-Talsperre, dort fielen nur 52 Liter, das langjährige Mittel liegt bei 99 Litern.

Ferienjobs: Man muss auch die Regeln kennen!

Pressemitteilung des Deutschen Gewerkschaftsbundes, Region Düsseldorf-Bergisch Land

Die Sommerferien stehen vor der Tür – und viele Schülerinnen und Schüler suchen einen Ferienjob. Eigentlich eine gute Sache: Die Arbeit hilft, das Taschengeld aufzubessern und gewährt gleichzeitig Einblicke in die Arbeitswelt. Der DGB gibt Tipps, damit alles gut läuft!

Ferienjobs gibt es in allen erdenklichen Branchen, und dabei gibt es durchaus auch gefährliche Arbeiten. Die sind aber für Kinder und Jugendliche tabu. „Im Jugendarbeitsschutzgesetz ist geregelt, unter welchen Bedingungen Kinder und Jugendliche arbeiten dürfen“, erklärt Sigrid Wolf, Geschäftsführerin der DGB-Region Düsseldorf-Bergisch Land. Ferienjobs müssen leichte Tätigkeiten sein: zum Beispiel Gartenarbeit, Zeitung austragen oder Botengänge. Schwere körperliche oder gefährliche Tätigkeiten sind für Jugendliche verboten. Auch mit Gefahrenstoffen hantieren oder Akkord arbeiten ist untersagt. Bis einschließlich dem 14. Lebensjahr ist arbeiten verboten. Aber: Wenn die Eltern zustimmen, dürfen Kinder ab 13 Jahre bis zu zwei, in der Landwirtschaft drei Stunden täglich zwischen 8 und 18 Uhr arbeiten. Wer zwischen 15 und 17 Jahre alt ist, gilt als Jugendlicher. Für sie gibt es beim Jobben in den Ferien weniger Einschränkungen. Schulpflichtige dürfen nicht länger als vier Wochen im Jahr in den Ferien jobben, denn die sind in erster Linie zur Erholung da.

Die Arbeitszeit von acht Stunden am Tag und 40 Stunden die Woche darf nicht überschritten werden, auch nicht der Arbeitszeitraum zwischen 6 bis 20 Uhr. Ausnahmen gelten für Schülerinnen und Schüler, die bereits 16 Jahre alt sind. Sie dürfen z.B. in Gaststätten bis 22 Uhr und in Mehrschicht-Betrieben bis 23 Uhr arbeiten, allerdings nicht an Wochenenden. Aber auch hier gibt es wieder Ausnahmen, wie zum Beispiel Sportveranstaltungen. Ebenso im Jugendarbeitsschutzgesetz geregelt sind die Ruhepausen von unter 18-Jährigen. Wer viereinhalb bis sechs Stunden am Tag arbeitet, hat Anspruch auf mindestens 30 Minuten Pause. Bei mehr als sechs Stunden sind es 60 Minuten.

Mit dem Mindestlohngesetz haben Ferienjobber, die älter als 18 Jahre sind, Anspruch auf 8,84 Euro je Stunde. Das gilt auch, wenn der Ferienjob als geringfügige Beschäftigung (bis zu 450 Euro/Monat) ausgeübt wird. Bei Geringfügigkeit dürfen maximal 51 Stunden im Monat gearbeitet werden. Für unter 18-Jährige ohne abgeschlossene Berufsausbildung gilt das Mindestlohngesetz hingegen nicht – eine gesetzliche Lücke, die vom DGB vehement kritisiert wird. Hier sollte man die Lohnhöhe ganz genau im Blick haben, wenn der Arbeitsvertrag unterzeichnet wird: „Auch Ferienjobs müssen fair bezahlt werden. Zwar sind keine Beiträge zur Sozialversicherung fällig, Steuern jedoch schon, wenn der Lohn über dem monatlichen Lohnsteuerfreibetrag von 750 Euro brutto liegt“, so Wolf. Dabei werden die Steuern normalerweise im nächsten Jahr erstattet, wenn man beim Finanzamt einen Antrag stellt. Dafür benötigt der Arbeitgeber in jedem Fall die elektronische Lohnsteuerkarte – auch die erhält man beim Finanzamt.

Auf jeden Fall sollte jede Schülerin und jeder Schüler nur mit einem Vertrag in der Hand einen Ferienjob beginnen. Der muss vorher abgeschlossen werden und ganz klar Aufgaben, Arbeitszeiten und den Lohn regeln. Und was passiert, wenn sich einer verletzt? Während des Ferienjobs sind Schülerinnen und Schüler bei der Unfallversicherung des Arbeitgebers versichert. Dieser Schutz beginnt ab dem ersten Arbeitstag und gilt auch für den Weg zur Arbeit und zurück nach Hause. Und wenn Arbeitgeber sich nicht an die Gesetze halten? Dann sollte man zusammen mit den Eltern was dagegen tun. Am besten wendet man sich in solchen Fällen an die Aufsichtsbehörden – in der Regel sind das örtliche Gewerbeaufsichtsämter oder die Ämter für Arbeitsschutz. Arbeitgeber, die gegen gesetzliche Bestimmungen verstoßen, müssen mit heftigen Geldbußen rechnen.

 

Bewerbungsfrist für Stipendien bis 6. September

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Ab sofort können sich Studierende der Bergischen Universität Wuppertal sowie Studienanfängerinnen und -anfänger wieder um ein Deutschlandstipendium oder ein Stipendium der Studienstiftung der Universität bewerben. Die Höhe der Förderung liegt bei 300 Euro monatlich. Die Bewerbungsfrist endet am 6. September.

Das Deutschlandstipendium richtet sich an Studierende sowie Studienanfängerinnen und -anfänger, deren Werdegang gute Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Die Förderung erstreckt sich auf zwei Semester und umfasst 300 Euro monatlich. Finanziert wird das Stipendium jeweils zur Hälfte aus Bundesmitteln sowie von privaten Förderern wie Firmen, Stiftungen und Privatpersonen. An der Bergischen Universität sind aktuell 30 Institutionen und Unternehmen als Förderer aktiv und unterstützen insgesamt 133 Studierende. Neben der finanziellen Förderung bieten sie ihnen auch die Möglichkeit, Einblicke in den beruflichen Alltag zu gewinnen.

Zielgruppe des Stipendiums der Studienstiftung der Bergischen Universität sind Studierende, deren Studienerfolg aus wirtschaftlichen Gründen gefährdet ist, die mindestens ein Jahr regulär an der Hochschule eingeschrieben sind, keine anderweitige finanzielle Förderung erhalten sowie das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet und noch keinen Abschluss in einem Studiengang erreicht haben. Sie werden für bis zu einem Studienjahr lang unterstützt, die Fördersumme beträgt 300 Euro monatlich. (www.stipendien.uni-wuppertal.de/deutschlandstipendium bzw. www.stipendien.uni-wuppertal.de/studienstiftung-der-bergischen-universitaet)

60-jähriges Club-Bestehen soll gefeiert werden

Pressemitteilung des Lions Club Remscheid 

Der in den vergangenen zwölf Monaten amtierende Präsident des Lions Club Remscheid, Guido Eul-Jordan, reicht sein Amt an den neuen Präsidenten Arndt Halbach weiter. Das Präsidentenjahr von Guido Eul-Jordan schließt mit einer bestens organisierten Clubfahrt nach Bad Lippspringe zur Bundesgartenschau sowie eines Besuches des nahegelegenen Paderborns ab. Neben Bällerennen, Bücherbasar und Golfturnier war einer der Höhepunkte seines Präsidentenjahres der Besuch des NRW Innenministers Herbert Reul zu einem der Abendmeetings. Eines der herausragenden Ereignisse im kommenden Präsidentenjahr von Herrn Arndt Halbach wird sicherlich die Organisation und Durchführung der Jubiläumsfeier zum 60-jährigen Bestehens des Clubs sowie die Pflege der Jumelage mit dem befreundeten Lions Club in Tallin sein. (Bernd Steinhoff)

Broschüre mit Tipps gegen Sommerhitze

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Durch den Klimawandel und den zu erwartenden weiteren Anstieg der Temperaturen wird die Hitzebelastung in NRW weiter zunehmen. Eine neue Broschüre der Stadt Remscheid mit dem Titel „Sommerhitze – So schützen Sie Ihre Gesundheit bei heißen Temperaturen“ hilft, sich darauf vorzubereiten. Die Klimaprojektionen für Nordrhein-Westfalen gehen davon aus, dass die durchschnittlichen Jahrestemperaturen in NRW bis zur Mitte dieses Jahrhunderts zwischen 0,7 und 1,7 Grad Celsius ansteigen werden. Bis zum Ende des Jahrhunderts wird ein Temperaturanstieg zwischen 1,5 und 4,3 Grad Celsius erwartet. Als Folge wird es mehr besonders heiße Tage geben und sommerliche Hitzeperioden werden stärker und länger anhalten. Über fünf Millionen Menschen in Nordrhein-Westfalen sind schon heute bei sommerlichen Temperaturen einer besonders großen Hitzebelastung ausgesetzt.

Stark verdichtete und bebaute Innenstadtbereiche ohne Grünflächen sind besonders betroffen. An diesen Stellen besteht die Gefahr, dass sich Hitzeinseln bilden. Insbesondere in der Nacht kann hier durch einen verringerten Luftaustausch, Wärmespeicherung von Gebäuden und Straßen sowie die Abstrahlung von Wärme durch Industrie und Verkehr die Temperatur um bis zu zehn Grad Celsius höher liegen als im Umland. Unter diesen Hitzeinseln leiden insbesondere sensible Bevölkerungsgruppen wie Menschen mit Vorerkrankungen, einer geringeren Fitness, ältere Menschen oder Kleinkinder. Mögliche Folgen sind zum Beispiel Kreislaufprobleme, Herzrhythmusstörungen, Kopfschmerzen oder Erschöpfung und damit verbunden eine geringere Leistungsfähigkeit in Schule und Beruf.

Wir können uns jedoch im Alltag auf ein Leben mit der Hitze vorbereiten und uns auf sie einstellen. Im Rahmen dessen bietet die neue Broschüre „Sommerhitze – So schützen Sie Ihre Gesundheit bei heißen Temperaturen“ Informationen zum Thema Sommerhitze sowie Tipps, wie man sich während einer Hitzewelle verhalten sollte, um sich selbst und die eigene Familie ausreichend vor der Hitze und eventuell länger anhaltenden Hitzeperioden zu schützen. Die Broschüre liegt in verschiedenen städtischen Dienststellen zur Mitnahme aus. Interessenten erhalten die Broschüre kostenfrei bei der Stadt Remscheid, Fachdienst Umwelt, Monika Meves, Telefon (02191) 16 – 33 13 und E-Mail umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de. Im Internet gibt es „Gesundheit und Hitze“ direkt unter http://www.remscheid.de/leben/umwelt-und-natur/umweltschutz/146380100000131665.php.

Wegen Legionellen kein Duschen in Hackenberg

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Im Rahmen einer routinemäßigen Kontrollmessung durch das städtische Gebäudemanagement sind aktuell an wechselnden Zapfstellen der Sportanlage Hackenberg erhöhte Legionellen-Werte festgestellt worden. Die Messwerte lagen dabei mit 3100/KBE (koloniebildende Einheiten) deutlich über dem Schwellenwert von 100KBE/100ml (dem sogenannten Prüfwert 1), ab dem Maßnahmen gegen die erhöhten Werte erforderlich sind. Eine starke Wertüberschreitung (ab 10.000 KBE/100ml) liegt zwar nicht vor, aus Gründen der Gesundheitsvorsorge hat der städtische Fachdienst Gesundheit jedoch eine vorübergehende Nutzungseinschränkung (Duschverbot) empfohlen. Mit sofortiger Wirkung hat der städtische Fachdienst Sport und Freizeit daher die Nutzung der Duschen bis auf weiteres untersagt, damit erforderliche Sanierungsmaßnahmen der Hausinstallationen schnellstmöglich durchgeführt werden können. Da ohnehin eine dreiwöchige Schließung aufgrund der bevorstehenden Ferien geplant ist, soll in dieser Zeit die gesetzlich vorgeschriebene Gefährdungsanalyse erfolgen. Weitere Schritte – Sanierung, Umbau beziehungsweise teilweise Nutzung unter Einsatz endständiger Filter – werden zeitnah geklärt. Die Nutzung der Sportflächen ist ohne Einschränkung weiterhin gegeben. Die Schulen und Vereine als Nutzer der Sporthalle Hackenberg wurden umgehend über den aktuellen Sachstand informiert.