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Frühere Tageskinder kommen noch zum Essen

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Vergangenen Donnerstag habe ich viel erfahren über das Wachsen von Bindungen. Ich habe die Remscheider Tagesmutter Marlene Lenhard besucht, die seit 15 Jahren Kinder betreut - aktuell eine Gruppe von fünf Unter-Dreijährigen. Ich wollte einmal Danke sagen für die gute Arbeit mit unseren Remscheider Kindern. Zum Tag der Kinderbetreuung am 13. Mai wollten wir als Abgeordnete in Kooperation mit der Deutschen Kinder-und Jugendstiftung die gute Kinderbetreuung zum Hauptthema in unserer Medienarbeit machen.

„Bei uns gibt es feste Abläufe und Regeln“, berichtete mir Marlene Lenhard aus ihrem Alltag. „Es ist schön mitzuerleben, wie die Kleinen sich in der Gruppe zurechtfinden. Nach dem gemeinsamen Mittagessen gehen sie auf ihren kurzen Beinchen die Treppe hoch zum gemeinsamen Zähneputzen und jedes Kind weiß, welches seine Zahnbürste ist und wer dran ist, die heute in der Gruppe zu verteilen.“

Am Beginn stand der Wunsch nach einer Berufstätigkeit, die sie zuhause ausüben konnte, um auch für den zehnjährigen Sohn da sein zu können. Daraus geworden sind 15 erfüllte Jahre der Erziehungs- und Bildungsarbeit mit engen Beziehungen zu 70 Kindern und deren Eltern. Anfangs sagte man ihr, das würde wohl nichts werden - so als zugezogene Remscheider Neubürgerin aus 300 Kilometern Entfernung, so ganz ohne Kontakte. Aber in der Ausbildung, in den Hospitationen, waren die ersten Kontakte schnell geknüpft. Die Eltern fanden über die Mundpropaganda und Weiterempfehlungen zu ihr in die „Bärenbude“. Jetzt ist sie Mittelpunkt eines guten nachbarschaftlichen Netzwerks, und aus der Tagesmutter und den Eltern sind Freunde geworden. Man hilft sich, man sorgt füreinander, man kennt sich gut: „So soll es im Idealfall sein. Die Kontakte zu vielen Kindern bestehen noch. Schön, wenn man sieht, was aus ihnen wird und wie sie sich weiter entwickeln!“

Tagesmutter sein, das heißt aber auch: möglichst nicht krank werden und nur 20 Tage Urlaub im Jahr. Verlässlichkeit ist das A und O. Nicht nur für die Eltern, auch für die Teilselbstständige. Feste Verträge mit den Eltern von August zu August. Mit der Unterstützung ihres Mannes für den seltenen Fall, dass sie doch einmal krank wurde, hat sie ein erhebliches Pensum an Arbeit geleistet. Unterstützung kommt aber auch von der Stadt: Supervision und der wichtige Austausch dort mit anderen Fachkundigen und zwölf Stunden fachliche Fortbildung pro Jahr. Denn das Knowhow ist auch bei den Eltern gefragt. Wie entwickelt sich das Kind? Ist mit der Sprachentwicklung alles in Ordnung? Gibt es Probleme bei der Motorik? Eltern sind froh über die fachkundige Einschätzung der Tagesmutter.

Alle fünf Jahre wird die Pflegeerlaubnis erneut überprüft. Die Tagesmütter in Remscheid sind inzwischen auch vernetzt. Über die gemeinsame Gruppe von 20 Tagesmüttern können sie sich mit ihren Interessen Gehör verschaffen und haben eine Stimme in der Kitaversammlung und im zuständigen Jugendhilfeausschuss. Unterm Strich bleibt es aber ein höchst verantwortungsvoller Job, der selbst gestemmt wird - mit viel Herz und ein bisschen Resolutheit zum Wohl der Kinder. Danke, dass es Marlene Lenhard und ihre Bärenbude und viele weitere Einrichtungen der Kinderbetreuung in Remscheid gibt!

Die Bergischen Drei auf Werbetour in Wiesbaden

Pressemitteilung des Bergisches Land Tourismus Marketing e.V.

Der Bergisches Land Tourismus Marketing e.V. präsentiert das Bergische Städtedreieck aktuell auf dem Germany Travel Mart™ in Wiesbaden. Am Messestand von Tourismus NRW e.V. haben Holger Piwowar, Geschäftsführer des Bergisch Land Tourismus Marketing e.V., und Julia Kohake, Projektgeschäftsführerin für das Jubiläumsjahr Engels 2020 bei der Stadt Wuppertal, mit über dreißig ausländischen Reiseveranstaltern Gesprächstermine vereinbart. Im zwanzig Minuten Takt stehen sie den ausländischen Einkäufern dabei mit allen Informationen zu Urlaub und Geschäftsreisen zur Verfügung. Neben den klassischen Quellmärkten Niederlande, Belgien und Luxemburg stehen aber auch Termine mit Reiseveranstaltern aus Großbritannien und China sowie Russland in den Terminkalendern. Denn gerade im nächsten Jahr, wenn das Engelsjahr im Rahmen des 200. Geburtstag Friedrich Engels in Wuppertal gefeiert wird, möchte man in diesen Länder besonders die Werbetrommel hierfür rühren. Als Eyecatcher steh daher auch eine Büste Friedrich Engels am Messecounter, die freundlicherweise von der Firma excit3d aus Solingen im 3D-Druckverfahren hergestellt und kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Die ausländischen Gesprächspartner erhalten diese als Kleinausgabe als Geschenk. Aber auch die, ebenfalls von excit3d im 3-D Druckverfahren hergestellten Modelle von Schloss Burg erfreuen sich großer Beliebtheit.

Die Gesprächspartner sind von den Möglichkeiten der Großstädte mit ihren umfassenden kulturellen Angeboten, Werksverkäufen, historischen Ortskernen und den vielen Museen und dem aktiven Naturerlebnis mit Wandern und Radfahren positiv überrascht. Bereits nach dem ersten Tag konnte ein positives Resümee gezogen werden: „Nachdem wir den ausländischen Einkäufern unsere Region vorgestellt haben, ist deren Interesse an unseren Highlights sehr groß, da sie für ihre Kunden immer auf der Suche nach neuen Attraktionen sind. Wir haben bereits einige konkrete Absprachen zur Angebotsentwicklung und Buchung von Pauschalen mit Reiseveranstaltern aus den Niederlanden, Luxemburg und China vereinbart“, so Holger Piwowar. Der GTM Germany Travel Mart™ ist das hochkarätig besetzte Forum, auf dem deutsche Anbieter mit den entscheidenden Einkäufern der internationalen Reisebranche zusammentreffen. Die GTM lässt ausschließlich angemeldete Anbieter und rund 500 ausgewählte Tourismus-Kaufleute aus 51 Nationen aufeinander treffen.

Der jüngste Vorstand in der Vereinsgeschichte

Pressemitteilung der Wählergemeinschaft in Remscheid e.V.

Nach viereinhalb Jahren trat Roland Kirchner als Vorsitzender der W.i.R. zurück, steht aber als Beisitzer dem nun sehr jungen Gremium weiterhin beratend zur Seite. Der erst 21jährige Jonathan Brützel wurde einstimmig zum neuer Vorsitzender gewählt. Kai Eric Gerber als sein Stellvertreter und Ina Garweg als Finanzbeauftragte wurden in ihren Ämtern bestätigt. Der Vorstand wird mit Lisa Alina Garweg als Beisitzerin vervollständigt. Alle Positionen wurden auf der in der vergangenen Woche stattgefunden Jahreshauptversammlung einstimmig beschlossen. Somit geht der jüngste Vorstand in der Vereinsgeschichte an den Start.

Schulministerin Gebauer zu Gast in Küppelstein

Pressemitteilung der Akademie der kulturellen Bildung des Bundes und des Landes NRW

Im Rahmen der Tagung „Kulturelle Schulentwicklung – kokreativ ermöglichen, denken, gestalten“ besuchte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer gestern die Akademie der Kulturellen Bildung. Zusammen mit der Akademie-Direktorin Prof. Dr. Susanne Keuchel und anderen Podiumsgästen diskutierte sie über das Programm „Kreativpotentiale und Lebenskunst NRW“, ein gemeinsames Projekt der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (BKJ), des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Stiftung Mercator.

Mit Blick auf die Erkenntnisse des Programms befasste sich die Transfer-Tagung der BKJ in Vorträgen und Innovationslaboren mit der Frage, wie der Stellenwert von Kultureller Bildung in Schulen, Kommunen und Kultureinrichtungen ausgebaut werden kann. In einem Podiumsgespräch zu Beginn diskutierten NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer mit Akademie-Direktorin und BJK-Vorsitzende Prof. Dr. Susanne Keuchel, Dr. Tobias Diemer von der Stiftung Mercator und dem Schüler und Jungschauspieler Pascal Ulrich, wie Kulturelle Bildung als Schulentwicklungsziel gestärkt und weitere Bündnisse für die Idee eines Lehrens und Lernens durch die Künste geschaffen werden können.

Ministerin Gebauer betonte, wie wichtig kulturelle Schulentwicklung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe sei und verwies auf die enge Zusammenarbeit von drei NRW-Ministerien bei dieser Aufgabe. „Kulturelle Bildung hat in ihrer Vielseitigkeit einen breit gefächerten Platz in den Schulen in Nordrhein-Westfalen. Wir unterstützen Schulen dabei, verschiedene Angebote fest im Schulleben zu verankern und somit allen Schülerinnen und Schülern die Teilhabe am kulturellen Leben zu ermöglichen und ihre eigene Kreativität anzuregen“, sagte Yvonne Gebauer. Prof. Dr. Susanne Keuchel unterstrich die bereits gemachten Erfahrungen und bemerkte: „Aufgaben und Herausforderungen für Schulen sind in den letzten 20 Jahren mit Kultureller Bildung, Digitalisierung und Community Education stetig gewachsen. Zurzeit wird dies als Kraftakt und als Add-On gehandelt. Mit Blick auf die rasche gesellschaftliche Transformation wäre jetzt die Zeit, den Mut zu entwickeln und aus dem bestehenden System heraus Schule in ihren Verantwortlichkeiten, analogen wie digitalen Räumen und Aufgabenfeldern ganz neu zu denken.

Keine Entspannung: Immobilienpreise steigen weiter

Pressemitteilung des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Stadt Remscheid

Der Umsatz des Remscheider Grundstücksmarktes ist zum dritten Mal in Folge gestiegen und erreichte mit 265 Millionen Euro den Höchststand der letzten Jahre. Insgesamt wechselten 1111 Immobilien und Grundstücke den Eigentümer.

Unbebaute Grundstücke: Rückgang der Anzahl der Kauffälle über unbebaute Grundstücke um ca. 19 Prozent.  Die Preise für unbebaute Grundstücke des individuellen Wohnungsbaus sind gegenüber dem Vorjahr ein weiteres Mal gestiegen. Einfamilienhausgrundstücke sind um rd. vier Prozent teurer geworden. Ein unbebautes Ein-/Zweifamilienhausgrundstück kostete im Jahr 2018 unabhängig von der Lage rd. 116.000 €.

Bebaute Grundstücke: Rückgang der Anzahl der Kauffälle über bebaute Grundstücke um ca. sieben Prozent.  Geringe Verkaufszahlen von Ein- und Zweifamilienhäusern bei einer Preissteigerung von rd. Acht Prozent.

Wohnungs- und Teileigentum: Deutlicher Anstieg der Anzahl der Kauffälle um ca. 18 Prozent.  Gebrauchte Eigentumswohnungen wurden durchschnittlich zu sieben Prozent höheren Kaufpreisen veräußert. Für Neubauwohnungen wurden rd. 3.190 €/m² gezahlt.  Bei gebrauchten Immobilien richten sich die Kaufpreise unter anderem nach dem Baujahr. Eine nach Baujahren differenzierte Tabelle mit durchschnittlichen Kaufpreisen liegt für Ein- und Zweifamilienhäuser wie auch für Eigentumswohnungen im Grundstücksmarktbericht 2019 vor.  

Der Grundstücksmarktberichte und die Bodenrichtwertkarte des Gutachterausschusses ste-hen unter www.boris.nrw.de kostenfrei zur Verfügung. Die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses für Grundstückswerte in der Stadt Remscheid befindet sich im Rathaus (Theodor-Heuss-Platz 1, Zimmer 153 bis 161).  

Badesaison an Talsperren startet am 15. Mai

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Die Temperaturen sind zurzeit noch wenig sommerlich. Dennoch startet ab dem 15. Mai die Badesaison an den Badegewässern. Die Bever-, Wupper-, Brucher- und Lingese-Talsperre des Wupperverbandes sind offizielle Badegewässer nach EU-Richtlinie. Dort sind Badegäste herzlich willkommen. Der Wupperverband weist zur Sicherheit und zum Komfort aller Gäste an den Talsperren ausdrücklich auf die Baderegeln hin. An den eigens dafür gekennzeichneten Badestellen ist das Baden erlaubt, erfolgt aber auf eigene Gefahr. Schwimmer sollen sich in den mit Bojen gekennzeichneten Badebereichen aufhalten. Grundsätzliches Gebot für alle ist auch, Müll und Lärmbelästigung zu vermeiden.

In der Badesaison vom 15. Mai bis zum 15. September untersuchen die zuständigen Gesundheitsämter alle vier Wochen die Wasserqualität an den Badestellen. Die Informationen zu den Badestellen, Baderegeln und zur Qualitätsüberwachung sind auf der Homepage www.wupperverband.de in der Rubrik Service / Freizeit / Baden eingestellt. In der Sommersaison ist an der Bever-Talsperre auch wieder die seit Jahren bewährte Ordnungspartnerschaft aktiv. Diese besteht aus dem Oberbergischen Kreis, den Städten Wipperfürth und Hückeswagen, dem Forstamt Wipperfürth, dem Wupperverband und Anwohnervertretern. Die Ordnungspartnerschaft macht Kontrollfahrten in Sachen Sicherheit, z. B. zur Vermeidung von Brandgefahr durch Grillen und offenes Feuer.

Alle anderen Talsperren des Wupperverbandes, z. B. die Trinkwassertalsperren sowie die Ronsdorfer Talsperre, die Panzer Talsperre oder der Stausee Beyenburg sind keine Badegewässer. Dort ist das Baden nicht erlaubt. Eine Übersicht über alle Badegewässer in NRW bietet die Homepage des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW unter: http://db.badegewaesser.nrw.de/gewaessertab.php.

Jungen Franzosen das Bergische nähergebracht

Pressemitteilung des Röntgen-Gymnasiums

Es ist wieder so weit: Seit Donnerstagabend sind Schülerinnen und Schüler des Collège Sainte Geneviève aus Asnières-sur-Seine für eine Woche in Lennep. 25 Schüler des Rögy und zehn Schüler der Albert-Schweitzer-Realschule erwarteten gespannt die Ankunft. Am Freitag fuhren alle beteiligten Schüler gemeinsam nach Bonn, um die Stadt und das "Haus der Geschichte" zu erkunden. Natürlich gab es auch einen (sehr begrüßten) Abstecher zu Haribo, bei dem Taschengeld den Besitzer wechselte. So konnte man sich schon kennenlernen, bevor es ins Wochenende mit den Gastfamilien ging. Diesen gilt der herzliche Dank der Schulen dafür, dass sie den Gästen mit großem Einsatz das Bergische Land und die deutsche Sprache näherbringen.

Am morgigen Montag gibt es in der Mensa des Röntgen-Gymnasiums ein von den Eltern organisiertes "goûter" (Kaffeetrinken) mit süßen und herzhaften Köstlichkeiten. Besuche im Zoo von Wuppertal (diesmal ohne eine Fahrt mit der Schwebebahn) und in Köln mit der Besichtigung des Doms, des EL-DE-Hauses und des Museums Ludwig werden im Laufe der Woche vorgenommen. Am Abreisetag werden die Gäste am Unterricht in den jeweiligen Schulen teilnehmen. Der Abschiedsschmerz wird nicht so groß sein, da fünf Tage später der Gegenbesuch stattfindet. (Doris Hildebrand)

Kurzzeit- und Tagespflege entlastet Angehörige

Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Remscheid (AGW)

Die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege Remscheid (AGW) macht auf die landesweite Initiative der Wohlfahrtsverbände aufmerksam. Mit der Pflege eines Angehörigen übernehmen Ehepartner/-innen, Kinder, Nachbarn und Freunde eine Aufgabe, die ihnen wichtig ist, sie aber auch belasten kann. Laut Pflegestatistik des Bundes wurden in NRW Ende 2017 rund 417.000 Pflegebedürftige, also mehr als zwei Drittel der insgesamt rund 770.000 Pflegebedürftigen, von Angehörigen gepflegt. Grund genug, die Leistung dieser Menschen mit dem „Internationalen Tag der Pflege“ am 12. Mai zu würdigen. Die Wohlfahrtsverbände in NRW rufen daher dazu auf, die Situation pflegender Angehöriger stärker in den Blick zu nehmen und weiter zu verbessern.

Die Pflege eines Angehörigen ist oft ein Vollzeitjob und für die Pflegenden mit Einschränkungen der eigenen Lebensführung verbunden. Häufig befinden sich pflegende Angehörige in psychischer Not und leiden unter Überforderung. Vielfach fehlt es dann an Zeit und Kraft, um die geeignete Unterstützungsform zu finden. Pflegende Angehörige benötigen daher leicht zugängliche Beratungsangebote und Transparenz über die vorhandenen Hilfen. Anstelle der klassischen „Komm-Struktur“ sind zugehende Beratungsangebote vorzuhalten. Unterstützung, Zusammenarbeit und Vernetzung von Hilfestrukturen müssen organisiert werden. Zudem müssen Pflege und Beruf besser vereinbart werden können.

Die Pflegestärkungsgesetze haben dafür gesorgt, dass pflegende Angehörige eine Reihe von Unterstützungsleistungen aus der Pflegeversicherung erhalten können. So gibt es beispielsweise einen Anspruch auf individuelle Pflegeberatung, auf Wunsch auch zuhause, durch die Pflegestützpunkte oder Pflegekassen. Für die konkrete Situation vor Ort und ein bedarfsgerechtes Angebot an Unterstützungsleistungen für pflegende Angehörige sind jedoch nach dem Alten- und Pflegegesetz Nordrhein-Westfalen die Kreise und kreisfreien Städte verantwortlich.

Die Mitarbeitenden in den Einrichtungen und Diensten der Freien Wohlfahrtspflege leisten mit hohem Einsatz individuell abgestimmte, maßgeschneiderte Unterstützung und Pflege. Gute Pflege ist vor allem Pflege im vertrauten Umfeld – oft mit Unterstützung durch ambulante Dienste. Gute Pflege findet auch in stationären oder teilstationären Einrichtungen statt. Besonders entlastend dabei für pflegende Angehörige: Kurzzeit-, Tagespflege, diese Angebote müssen weiter ausgebaut werden. Wichtig ist auch der Zugang zu Selbsthilfegruppen, wie z.B. die Remscheider Angehörigengruppe „Pflege und Demenz“.

 „Im Rahmen unserer diesjährigen Information zum „Internationalen Tag der Pflege“ wollen wir auch die guten Leistungen unserer Pflegekräfte hervorheben“, sagt Sandra Engelberg, Sprecherin der AGW Remscheid. „In unseren teilstationären Einrichtungen und ambulanten Pflegediensten in Remscheid unterstützen wir pro Jahr rund 900 pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen.“ (Mehr Informationen zur Initiative und den Aktionen vor Ort: www.wir-fuer-sie-in-nrw.de)

App ermöglicht ab sofort mobilen Ticketkauf

Pressemitteilung des Verkehrsverbundes Rhein-Rhein (VRR)

Seit Mitte April 2019 Fahrgäste wieder direkt über die VRR-App Tickets für Bus und Bahn erwerben. Die neue App-Version des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr bietet daneben nach wie vor alle bewährten Funktionalitäten rund um die Fahrt mit Bus und Bahn: die Fahrplanauskunft, den Abfahrtsmonitor, eine Übersicht über aktuelle Verkehrsmeldungen aus dem Nahverkehrsnetz sowie die Favoriten-Funktionen. „Mit der neuen Version unserer App, die durchschnittlich rund 30 Millionen Fahrten im Monat beauskunftet, verbessern wir den Service für Nahverkehrskunden in der Region“, erklärt José Luis Castrillo, Vorstand des VRR. „Fahrgäste können sich nicht nur umfassend informieren, sondern nun auch wieder mobil ihre Tickets kaufen. Damit wird die App zum persönlichen digitalen Reisebegleiter mit sämtlichen relevanten Funktionalitäten rund um die Fahrt mit Bus und Bahn.“ Die Verkaufsfunktion ist ab sofort in der App verfügbar. Die neue Version der Applikation steht kostenlos im App-Store von Apple und im Google-Play-Store als Download zur Verfügung. Nutzer, die die VRR-App bereits auf ihrem Smartphone installiert haben, müssen lediglich das aktuelle Update installieren.

Für den Ticketkauf benötigen Fahrtgäste ein Kundenkonto bei der Rheinbahn AG. Das kommunale Verkehrsunternehmen ist Vertriebspartner in der VRR-App und wickelt die Abrechnung über HandyTicket Deutschland mit dem Fahrgast ab. Interessierte können sich in nur wenigen Schritten registrieren und dann die Kauffunktion in der VRR-App nutzen. Nutzer können den Startbildschirm an ihren persönlichen Bedarf anpassen und zwischen dem Abfahrtsmonitor, der Fahrplanauskunft und der zuletzt genutzten Anwendung individuell wählen. Zudem besteht die Möglichkeit, den persönlichen Bereich der App individuell zu gestalten: Fahrgäste können wichtige Start- oder Zielorte und bevorzugte Linien definieren. Ist die GPS-Position bekannt, zeigt die App direkt die nächsten Abfahrtszeiten in der Nähe und die entsprechenden Ankunftszeiten am Zielort an. Hier finden sich auch die Hinweise zu den oft genutzten Linien. Je nach besserer Lesbarkeit können Nutzer in der Verbund-App zwischen einer grafischen Ansicht der Fahrten und einer Listenansicht wählen. Somit können Fahrgäste die App nicht nur individuell gestalten, sondern sie erhalten auch schnell Zugriff auf die wichtigsten Funktionen und Informationen.

Um den rund 700.000 Nutzern der VRR App perspektivisch weitere attraktive Services zu bieten, wird der VRR zusätzliche Dienste in seine App integrieren, beispielsweise ein Fahrrad-Routing. In einer ersten Ausbaustufe werden sowohl einzelne Teile einer Wegstrecke als auch komplette Punkt-zu-Punkt-Verbindungen als Fahrrad-Verbindungen ausgegeben. Zusätzlich integriert der VRR die Boxen von DeinRadschloss als Points of interest (POI) in die Fahrplanauskunft. In den weiteren Ausbaustufen sollen dann auch B&R- und P&R-Plätze sowie Sharing-Angebote in die Auskunft aufgenommen werden.

EWR: Klimaschutz praxisnah und vor Ort

Pressemitteilung der Stadtwerke Remscheid

Unser Leben ist voller Energie: Wir essen und trinken, wir duschen und kochen und backen, wir hängen vor dem Fernseher ab und hängen die Wäsche auf. Das ganz normale Leben, für unsere Familie und für die meisten Menschen hier bei uns in Remscheid. Dazu gehört natürlich auch Strom. Für die EWR ist es besonders wichtig, dass man mit immer weniger Stromverbrauch aus nachhaltiger Produktion die Umwelt schützen kann. Sparsamer und rationeller Energieeinsatz sowie die ressourcenschonende und klimaverträgliche Bereitstellung von Energie gewinnen deshalb ständig an Bedeutung. Nachhaltigkeit bestimmt auch zunehmend unser Mobilitätsverhalten. Hier setzen die Stadtwerke Remscheid und die EWR auf einen umweltfreundlichen ÖPNV sowie auf die Förderung von Elektromobilität.

Die von der EWR nachhaltig erzeugte Energie liefern Blockheizkraftwerke (BHKWs), acht Photovoltaikanlagen1), 21 Windkraftanlagen/ Windparks1) sowie eine Wasserkraftanlage an der Eschbachtalsperre. Die EWR betreibt insgesamt 20 BHKW (Stand: April 2019) in einer Leistungsbandbreite von 1 kW bis 1.200 kW (elektrisch). Unter den BHKWs befinden sich zwei Anlagen, bei denen Biomethangas zum Einsatz kommt. Eines dieser Biogas-BHKWs befindet sich im H2O, denn was wäre ein Sauna- und Badeparadies ohne angenehme Wärme und warmes Wasser? Allein das Biogas-BHKW im H2O produzierte in 2018 CO2-neutral rund 7,5 Mio. kWh Strom und ca. 8 Mio. kWh Wärme. Durch den Einsatz von Biomethan statt Erdgas werden insgesamt jährlich ca. 5.000 Tonnen CO2 eingespart. Es ist somit ein passgenaues Beispiel für eine gelungene Kombination von Ökonomie, Umweltschutz sowie regenerativer Energieerzeugung hier vor Ort.

„Rechnet man dieses Engagement in der regenerativen Energieerzeugung zusammen, dann produziert der Stadtwerke Remscheid Verbund ca. 64,1 Mio. kWh Öko-Strom pro Jahr für ca. 18.300 Haushalte in Remscheid. Das sind rund 5.300 Haushalte mehr als zum Jahresbeginn 2018. Durch die Steigerung der Anzahl der versorgten Haushalte mit erneuerbaren Energien konnte die CO2-Einsparung um über 40 Prozent, d. h. auf rund 38.000 Tonnen pro Jahr gesteigert werden“, so Prof. Dr. Thomas Hoffmann, Geschäftsführer der EWR GmbH.

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Freibad zunächst vorrübergehend geöffnet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Gut vorbereitet startet das Freibad Eschbachtal am kommenden Freitag, 10. Mai, in die Freibadsaison 2019. Allerdings vorerst nur für zwei Stunden, denn das Wetter ist denkbar schlecht angesagt. Das Anschwimmen für Mutige, die sich ins kühle Nass trauen, findet um 11.11 Uhr statt. Der Eintritt an diesem Tag ist frei.

Solange die Außentemperatur die 20 Grad-Marke nicht erreicht, bleibt das Freibad aus Kostengründen vorübergehend geschlossen. Auch in diesem Jahr sind im Freibad Eschbachtal verschiedene Veranstaltungen geplant. Ende August gibt´s das Eisenmännchen, im September läuft die Schiffsparade und zum Saisonende sind wieder Hunde im Becken erlaubt. Übrigens: Wer noch Interesse an einer Tätigkeit als Rettungsschwimmer hat, kann sich gerne unter Tel. RS 388601 beim Team des Freibads melden.

„Mosaik“ mit Zukunftswerkstätten im Mai und Juni

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In den vier Quartieren Hohenhagen, Rosenhügel, Hasenberg und Honsberg veranstaltet das Projektteam „Mosaik“ der Stadt Remscheid und der Technischen Universität Dortmund im Mai und Juni Zukunftswerkstätten. Darin möchte das Team mit den Teilnehmenden die Erkenntnisse aus der seit 2017 laufenden Forschung diskutieren und Ideen und Vorstellungen für künftige Entwicklungen im Quartier aufnehmen. Ziel ist es, gemeinsam mit Bewohnern und Aktiven lokale Strategien zu entwickeln und Handlungsvorschläge für die Quartiere zu erarbeiten. Die Veranstaltungen sind kostenfrei, für Essen und Trinken ist gesorgt.

  • Hohenhagen: Samstag, 11. Mai, 10 bis 14 Uhr, Stadtteilzentrum „Die Esche“, Eschenstraße 25.
  • Rosenhügel: Samstag, 18. Mai, 10 bis 14 Uhr, Stadtteilbüro Rosenhügel, Stephanstraße 1.
  • Hasenberg: Samstag, 25. Mai, 10 bis 14 Uhr, BBZ Hasenberg, Hasenberger Weg 13a.
  • Honsberg: Samstag, 29. Juni, 10 bis14 Uhr, Neuer Lindenhof, Honsberger Straße 38.

Kontakt: Meika Sternkopf, Projektbüro MOSAIK, Markt 13, Tel. RS 5910980, Telefax RS 464489-6, E-Mail meika.sternkopf@remscheid.de">meika.sternkopf@remscheid.de.