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Löwen-Festival 2019 beginnt mit Demon's Eye

Pressemitteilung der MS Events von Maximilian Süss

In diesem Jahr startet das Löwen-Festival am 18. Juli und endet am 22. August- Es gibt wieder sechs feste Termine im Sommerkalender der Remscheider. Treffpunkt ist der Rathausplatz jeweils donnerstags ab 19 Uhr. Am 18. Juli eröffnen wir den Festival-Sommer 2019 mit dem Sparkassen-Special, zu dem wir mit Unterstützung der Stadtsparkasse Remscheid wieder einen ganz besonderen Leckerbissen präsentieren können: Demon's Eye mit ihrer europaweit bekannten Deep Purple Tribute Show.

Demon's Eye, die von den Originalen geschätzte „Deep-Purple-Tribute-Band", spielt alle Hits der Hardrock-Legende. Demon's Eye gelten nicht erst seit ihren aufsehenerregenden Auftritten mit den Deep Purple-Ikonen lan Paice (Schlagzeug) und Jon Lord (Keyboards) als die Institution unter den „Deep Purple-Tribute Bands". Wir starten den Abend um 18 Uhr mit einem Warm Up von DJ Marcel Filodda, bevor um 19 Uhr wieder eine junge Nachwuchsband als Opener für Demon's Eye auftreten wird. Das Duo L & M hat auf dem letzten Newcomer-Bandfestival den Kreativpreis gewonnen und sich damit diesen Auftritt verdient. Die weiteren Bands des Löwen Festivals sind in diesem Jahr:

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Mehr Selbstbestimmung für Behinderte

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das „Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen“ (Bundesteilhabegesetz - BTHG) vom 23. Dezember 2016 trägt mit seinen umfangreichen Rechtsänderungen dazu bei, Menschen mit Behinderungen eine möglichst volle und wirksame Teilhabe in allen Bereichen für eine selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen. Es tritt mit insgesamt vier Reformstufen in Kraft. Die Umsetzung der 3. Stufe steht zum Jahreswechsel 2019/2020 an. Sie ist der größte Reformschritt und wird für die betroffenen Bürgerinnen und Bürger einschneidende Veränderungen mit sich bringen. So wechselt die Zuständigkeit für die Bewilligung von Leistungen für den Lebensunterhalt für rund 400 Personen vom Landschaftsverband Rheinland zur Stadt Remscheid. Auch die Hilfestruktur wird sich erheblich verändern.

Die anstehende 3. Stufe des BTHG hat zur Folge, dass es für behinderte Menschen, die zurzeit in einer Einrichtung leben, zu umfangreichen Änderungen kommt, sofern der Lebensunterhalt und auch die Kosten für die fachliche Betreuung und Unterstützung aus Mitteln des Sozialgesetzbuches XII bestritten werden. Denn durch das BTHG werden die bisherigen fachlichen Leistungen (ohne den Lebensunterhalt) aus dem System der Sozialhilfe (der bisherigen Eingliederungshilfe) ausgegliedert und in ein neues, besseres Teilhabesystem (Rehabilitation) eingegliedert. Zuständig hierfür bleibt weiterhin der Landschaftsverband Rheinland.

Demgegenüber bleiben Leistungen für den Lebensunterhalt (Miete, Ernährung, Heizung etc.) weiterhin im System des Sozialgesetzbuches XII. Hierfür wird die Stadt Remscheid – wie für alle anderen Grundsicherungsempfänger – ab dem 1. Januar 2020 zuständig sein. In der Folge werden die Leistungen zum Lebensunterhalt ab dem 1. Januar 2020 nicht mehr an die stationäre Einrichtung, in der der Mensch lebt, überwiesen, sondern direkt an ihn ausbezahlt. Das soll seine Eigenständigkeit und Teilhabemöglichkeiten und damit seine Selbstbestimmtheit stärken. Die Leistung für rund 400 Personen wird zukünftig durch den Fachdienst Soziales und Wohnen geprüft und zahlbar gemacht.

JobAktiv Remscheid ist erfolgreich gestartet

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Zu Beginn des Jahres trat das Teilhabechancengesetz, insbesondere § 16 i SGB II, in Kraft, das die Integration langzeitarbeitsloser Menschen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung fördert. Über damit zusammenhängende Förderanträge entscheidet das Jobcenter Remscheid. Darüber hinaus hat die Stadt Remscheid beschlossen, im Rahmen eines Passiv-Aktiv-Transfers zusätzliche Leistungen zur Integration langzeitarbeitsloser Menschen bereit zu stellen. In diesem Jahr werden über das städtische Projekt „JobAktivRemscheid“ insgesamt 50.000 Euro zur Verfügung gestellt, in den Folgejahren bis einschließlich 2029 jährlich 100.000 Euro. Mit diesem Betrag können bis zu 30 Vollzeitstellen ergänzend gefördert werden.

Über „JobAktivRemscheid“ werden Projekte gefördert, in denen Langzeitarbeitslose, die eine Förderung des Jobcenters nach § 16 i SGB II erhalten, beschäftigt werden. Weitere Voraussetzungen sind, dass soziale Aufgaben wahrgenommen werden, die im öffentlichen Interesse sind und die sich nicht, auch nicht teilweise selbst finanzieren können. Das Interessenbekundungsverfahren ist nun abgeschlossen. Insgesamt wurden 14 Projekte mit 24 Stellen unter Beteiligung des Beirates des Jobcenters ausgewählt; diese werden jetzt über „JobAktivRemscheid“ gefördert.

Die Bandbreite der in den Projekten beschriebenen sozialen Aufgaben ist groß. Teils werden vorhandene Angebote qualitativ oder quantitativ ausgebaut, teils gibt es neue Unterstützungs- und Beratungsangebote: Über ergänzende/vertiefende Quartiersarbeit, Unterstützung obdachloser Menschen, des caritativen Babyladens und einer Kleiderkammer bis hin zur Beratung bei Ernährung, Hausaufgaben sowie beim Heizmaterial- und Warmwasserverbrauch ist ein breites Spektrum an sozialen Dienstleistungen in den verschiedenen Projekten vorgesehen. Daneben wird die Taschengeldbörse mit einem künftig breiterem Angebot gefördert sowie die Revitalisierung und Pflege von Remscheider Erholungs- und Freizeitflächen (Kräwinkler Brücke und die Alte Stadtgärtnerei).

Beigeordneter Thomas Neuhaus dankt den Beschäftigungsträgerinnen und –trägern, die im Rahmen der Interessenbekundung tolle Projektideen eingereicht haben: Arbeit Remscheid gGmbH, Caritasverband Remscheid, Diakonisches Werk des evangelischen Kirchenkreises Lennep, ISS-Kinder- und Jugendhilfe gGmbH Remscheid, Kirchengemeinde St. Bonaventura/Hl. Kreuz und Stadtteil e. V.. Da die maximale Förderkapazität von „JobAktivRemscheid“ noch nicht ausgeschöpft ist, können weitere Interessenbekundungen beziehungsweise Projektideen bei der Stadt Remscheid eingereicht werden. Ansprechpartner für Interessierte sind:

Informationen zur Förderung über „JobAktivRemscheid“ sowie der Vordruck für die Interessenbekundung können auf der städtischen Internetstartseite eingesehen und abgerufen werden: https://remscheid.de/arbeiten-und-wirtschaft/JobAktivRemscheid/146380100000070876.php.

Schwerpunktkontrolle von KOD und Polizei

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Am Abend des vergangenen Freitag haben der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) der Stadt Remscheid und die Polizeiinspektion Remscheid von 18.30 Uhr bis in die späten Abendstunden eine gemeinsame Schwerpunktkontrolle durchgeführt, um Hinweisen aus der Bevölkerung nachzugehen und ordnungsbehördliche und polizeiliche Präsenz zu zeigen. „Die Hinweise, die wir aus der Bevölkerung im Rahmen der Bürgersprechstunde oder durch anderweitige Mitteilung erhalten, sind uns wichtig. Wir nehmen diese Hinweise ernst und handeln entsprechend“, so Barbara Reul-Nocke, städtische Beigeordnete für den Bereich Ordnung, Sicherheit und Recht.

Zunächst kontrollierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kommunalen Ordnungsdienstes und die Polizeibeamten den Bereich rund um den Theodor-Heuss-Platz und das Allee-Center Remscheid. Dort wurden Personen präventiv angesprochen und ihre Identität kontrolliert. Anschließend ging es in den Bökerspark, in dem rund fünfzig Personen angetroffen wurden. Auch deren Identität wurde überprüft. Wegen zunehmender Hinweise auf Ruhestörung wurde im weiteren Verlauf des Abends der Bereich des Schulhofes am Röntgen-Gymnasium in Remscheid-Lennep kontrolliert. Dort gab es Platzverweise für Personen, die dort zu unterschiedlichen Zeiten angetroffen worden waren. Ohne Feststellungen blieb hingegen eine Kontrolle des Park & Ride-Parkhauses am Remscheider Hauptbahnhof, das seit Inbetriebnahme immer wieder wegen Verschmutzung und Vandalismus in den Fokus der Öffentlichkeit gerät. Eine abschließende Überprüfung von Gaststätten zu möglichen Verstößen gegen das Nichtraucherschutzgesetz und das Jugendschutzgesetz ergab insgesamt fünf Verstöße gegen das Nichtraucherschutzgesetz.

„Wir haben unseren Kommunalen Ordnungsdienst in den vergangenen Jahren intensiv aufgebaut. Ich bin froh, dass wir durch die Präsenz städtischer Dienstkräfte das Sicherheitsgefühl der Remscheiderinnen und Remscheider erhöhen können“, so Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz nach der Kontrolle. „Remscheid ist eine der sichersten Großstädte in Nordrhein-Westfalen. Durch eine sehr gute Zusammenarbeit von Polizei und Stadt tun wir alles dafür, dass das auch so bleibt!“

Ratgeber „Klimagerechtes Bauen“ kostenlos

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Ab sofort ist der Praxisratgeber „Klimagerechtes Bauen“ kostenfrei bei Monika Meves vom städtischen Fachdienst Umwelt unter Tel. RS 163313 oder E-Mail umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de erhältlich. Der Ratgeber informiert über Problemfelder, die auf jede Hausbesitzerin und jeden Hausbesitzer mit hoher Wahrscheinlichkeit zukommen können. Um künftig gegen extreme Wetterphänomene gewappnet zu sein, beschreibt er außerdem Präventionsmaßnahmen, mit denen Schäden möglichst gering gehalten werden können. Zahlreiche Fotos, Grafiken und Karten erleichtern zudem das Verständnis.

Der Praxisratgeber soll zum Gedankenanstoß und als Ideengeber dienen. Die Broschüre liefert Anregungen für die Standortanalyse und vor allem zu konkreten baulichen und technischen Maßnahmen gegen eindringendes Wasser, zum Schutz gegen Hitze sowie Sturm- und Hagelschäden. Mithilfe einer Checkliste kann eine erste Einschätzung zum Status der Klimaanpassung am Haus erfolgen. Darüber hinaus greift der Praxisratgeber mögliche Synergien, aber auch Konflikte mit anderen Themen auf – beispielsweise Klimaschutz und Barrierefreiheit – und gibt Anregungen zu Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten.

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Bahnanlagen sind kein Platz für Abenteuer

Pressemitteilung der Deutschen Bahn AG

Endlich – in Nordrhein-Westfalen haben die Sommerferien begonnen! Zeit, sich zu verabreden, die Seele baumeln zu lassen und Abenteuer zu erleben. „Gerade unsere Anlagen, Gleise und Züge üben auf junge Menschen oft eine große Faszination aus und wecken die Neugierde. Es ist uns daher ein wichtiges Anliegen, jetzt zum Ferienbeginn noch einmal auf das richtige Verhalten an Bahnanlagen aufmerksam zu machen, damit aus Spaß nicht plötzlich bitterer Ernst wird“, erklärt Dr. Volker Hentschel, Vorstand Produktion der DB Netz AG. „Jeder Unfall ist einer zu viel - und durch das Befolgen einiger einfacher Regeln zu vermeiden.“

Der wichtigste Grundsatz lautet: Es ist verboten, Bahnanlagen zu betreten! Sie sind kein Platz für Abenteuer! Auch wenn Fotos im Gleis oder die Abkürzung über die Schienen noch so verlockend und berechenbar scheinen – hier droht ernste Gefahr! Züge können, anders als Straßenfahrzeuge, Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg von bis zu 1.000 Metern. Zudem sind sie erst spät zu hören und mit Blick auf ihre Geschwindigkeit nicht zu unterschätzen. Außerdem muss man immer damit rechnen, dass auch Züge, die nicht im Fahrplan stehen (z.B. Gütertransporte), die Strecken befahren.

„Das Klettern auf abgestellte Züge ist ebenfalls lebensgefährlich“, warnt Polizei-direktor Nicolai-Steve Schipfer von der Bundespolizei. Immer wieder passieren Bahnstromunfälle, bei denen Kinder oder Jugendliche beteiligt sind – die meisten enden mit schwersten Verletzungen oder tödlich. Oft ist den jungen Menschen gar nicht bewusst, dass die Bahn-Oberleitung eine Spannung von 15.000 Volt führt. Das ist etwa 65-mal mehr als in der Steckdose zu Hause. Und man muss die Oberleitung nicht einmal berühren. Schon bei bloßer Annäherung kann es zu einem lebensbedrohlichen Stromüberschlag kommen. „Daher unser Appell: Bleibt bitte den technischen Bahn- und Abstellanlagen fern!“

 Deutsche Bahn und Bundespolizei engagieren sich seit vielen Jahren, um Unfälle zu vermeiden. Der Bedarf an Aufklärung ist nach wie vor groß. „Daher geht unsere dringende Bitte immer wieder an Eltern, Erziehungsberechtigte, Lehrer, Erzieher und Sozialarbeiter, junge Menschen für mögliche Gefahren an Bahnanlagen zu sensibilisieren“, so Schipfer. „Achten Sie darauf, wie und wo Kinder und Jugendliche ihre Freizeit verbringen. Erläutern Sie ihnen, welche Folgen das Spielen auf Bahnanlagen haben kann und halten Sie sie dazu an, Hilfe zu holen, wenn Andere in Gefahr sind.“

Nach 40 Jahren in den Ruhestand verabschiedet

Pressemitteilung des Berufsbildungszentrums
der Remscheider
Metall- und Elektroindustrie GmbH (BZI)

Das Berufsbildungszentrum der Industrie (BZI) hat seinen langjährigen Leiter des Fachbereichs Zerspanung CNC, Gerd Peter, beim Jahresabschlussgrillen mit allen Kolleginnen und Kollegen zu 40 Jahren Betriebszugehörigkeit gratuliert und gleichzeitig in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. BZI-Geschäftsführer Michael Hagemann bedankte sich für den hohen Einsatz des langjährigen Mitarbeiters, der neben der Fachbereichsleitung auch gemeinsam mit seiner Frau im BZI als Hausmeister tätig war. „Gerd Peter ist ein Urgestein des BZI und eigentlich gar nicht wegzudenken“, so Hagemann. Das BZI würde ohne Gerd Peter heute nicht dastehen, wo es jetzt ist: „Wir verdanken Gerd Peter viel.“

Nach seinem Schulabschluss an der Mosel wechselte Peter ins BZI, um „hier nur eine solide Ausbildung abzuschließen“, aber seine Karriere sollte länger dauern – um genau zu sein, ein ganzes Berufsleben lang. „Ich habe immer gerne mit den Kolleginnen und Kollegen, den Unternehmen und den Schülerinnen und Schülern zusammengearbeitet“, betonte Gerd Peter, der sich aber auch auf den neuen Lebensabschnitt freut, den er an der Mosel verbringen will.

Mehr Austausch zwischen Landtag und Städtedreieck

Pressemitteilung der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH

Der Austausch zwischen den Repräsentanten des bergischen Städtedreiecks und den Mitgliedern des Landtags soll intensiver werden. Das ist Ergebnis eines Besuchs der Stadtspitzen von Wuppertal, Solingen und Remscheid bei den Vertretern der Region im Düsseldorfer Landtag. Neben den akuten Problemregionen in Nordrhein-Westfalen, den großen, definierten Fördergebieten Rheinisches Revier und Ruhrgebiet ist das Bergische Städtedreieck eine eher kleine Region. Aber auch dort gibt es zahlreiche innovative Projekte, die gefördert werden sollten.

Das Bergische Städtedreieck steht ebenso wie die großen Problemregionen mitten in einem Strukturwandel in Wirtschaft und Gesellschaft. Die neuen Technologien stellen zum einen die gewachsene Industrieregion Bergisches Städtedreieck und seine Unternehmen vor existenzielle Herausforderungen. Zum anderen stoßen die drei Städte, die infrastrukturelle Defizite ausgleichen sowie u.a. neue Bildungs- und Integrationsangebote vorhalten müssen, oft an ihre Grenzen. Der Strukturwandel ist dort im Gegensatz zu den großen Kohleregionen eine kontinuierliche Aufgabe, die permanent bewältigt werden muss – auch mit entsprechender Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen.

In dem Gespräch mit den Landtagsabgeordneten wurde der Grundstein für einen verstärkten Austausch gelegt: Damit die Probleme und Herausforderungen der Region die Vertreter im Landtag schnell und ohne Umwege erreichen, verabredeten die Oberbürgermeister und Stadtdirektoren sowie die BSW mit den Landtagsabgeordneten regelmäßige Austauschrunden, um das Städtedreieck nachhaltiger im Landtag zu positionieren. Bei den folgenden Treffen sollen Themen wie Finanzausstattung der Kommunen, Verkehrsinfrastruktur und Stadtentwicklung, sowie Arbeitsmarkt, Wirtschaftsentwicklung und Tourismusförderung auf der Agenda stehen.

Gedankenaustausch mit DGB-Vorstand Remscheid

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Zu einem gemeinsamen Gedankenaustausch trafen sich der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf und der Vorstand des DGB-Remscheid. Für die fast 10.000 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter in Remscheid nahmen Peter Lange als Vorsitzender und die Beisitzerinnen und Beisitzer Erden Ankay-Nachtwein (GEW), Marko Röhrig (IG Metall), Gottfried Meyer (IG Metall) und Sascha Pastwa (ver.di) teil. „Zunächst einmal gab es ein großes Lob, denn unsere 1. Mai-Kundgebung mit internationalem Fest ist in ganz NRW bekannt und ein großes Fest der Arbeit und Vielfalt! Wir sprachen über Bildung, Transformation, Digitalisierung und den ÖPNV“ beschreibt Sven Wolf seine Eindrücke. „Dabei waren wir uns bei vielen Ideen einig, was mich auch nicht verwunderte. Für bessere Arbeitsbedingungen ist unser Plan A mehr Tarifbindung. Wenn das nicht greift, muss als Plan B der von der SPD eingeführte Mindestlohn deutlich erhöht werden.“

„Besonders Bildung ist ein Schlüssel für unsere Region. Wir brauchen gute Fachkräfte, wollen aber auch, dass unsere Schülerinnen und Schüler später zu mündigen Bürgerinnen und Bürgern unserer Gesellschaft werden. In den Schulen müssen daher wieder mehr Politische Bildung und Arbeitnehmerrechte und Verbraucherrechte auf dem Lehrplan stehen“ betont Erden Ankay-Nachtwein. Peter Lange mahnt: „Unsere Arbeitswelt verändert sich. Leider haben sich noch nicht alle Unternehmen in Remscheid auf den Weg gemacht. Es gibt einige gute Beispiele, für die Industrie 4.0 oder Digitalisierung schon lange keine Fremdwörter mehr sind. Aber auch die Spätzünder müssen jetzt los, sonst verpassen wir eine ganze Entwicklung.“

Marko Röhrig erinnerte daran, dass besonders bei der Abkehr vom Verbrennungsmotor auf unsere Region große Herausforderungen zukommen. „Das müssen wir als Chance verstehen, die aber auch die Unternehmen ergreifen müssen. Die Betriebsräte können hier nur mahnen oder Ideen in die Betriebe einbringen. Denn uns geht es als Gewerkschaftern darum, dass wir auch in Zukunft gute und hoch qualifizierte Arbeitsplätze für möglichst viele Kolleginnen und Kollegen in der Region halten. Was einmal weg ist, ist weg.“

„Besonders beim Thema Bus und Bahn freue ich mich über die Unterstützung des DGB. Unsere Forderung, endlich stündlich mit dem Zug nach Düsseldorf oder Köln zu pendeln, traf auch hier auf volle Unterstützung. Wer die Verkehrswende ernst meint, muss die Angebote besser und die Preise einfacher und günstiger machen“, so Sven Wolf.

Gedenken zum 76. Jahrestag des Luftangriffs

Pressemitteilung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Nordrhein-Westfalen

In Zusammenarbeit mit der Akademie der Kulturellen Bildung findet vom 22.  Juli bis 2. August 2019 in Remscheid eine internationale Jugendbegegnung  des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge statt. 25 Jugendliche und  junge Erwachsene aus Deutschland, Frankreich, Italien und der Türkei  nehmen daran teil. Am 26. und 31. Juli erinnert die Gruppe  an die Toten des Luftangriffs auf Remscheid am 31. Juli 1943.  Interessierte sind herzlich zu dem Gedenken auf dem Parkfriedhof  Bliedinghausen und in der Akademie der Kulturellen Bildung eingeladen.

Am 26. Juli ab 10 Uhr unterstützen die Jugendlichen die Technischen  Betriebe und legen aktiv Hand an bei der Pflege der Kriegsgräberstätten  auf dem Parkfriedhof Bliedinghausen. Dort sind unter anderem Menschen  bestattet, die beim Luftangriff auf Remscheid am 31. Juli 1943 gestorben  sind. Unter den Toten sind sowohl Opfer aus der Zivilbevölkerung als auch  Zwangsarbeitskräfte, die in Remscheider Betrieben eingesetzt waren. Die  Jugendlichen helfen dabei, die Kriegsgräberstätte als einen würdigen  Erinnerungs- und Gedenkort zu erhalten.

Anlässlich des 76. Jahrestages des Luftangriffs lädt die Gruppe für den 31.  Juli um 16 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung auf dem Parkfriedhof  Bliedinghausen ein. Anschließend präsentieren die Jugendlichen ab 17 Uhr  ihre Ergebnisse aus verschiedenen Workshops, in denen sie zuvor  künstlerische Techniken erlernt und kreative Formen der Erinnerung  entwickelt haben. Die Präsentation findet in der Akademie der Kulturellen  Bildung statt.

Die Jugendbegegnung wird organisiert vom Volksbund Deutsche  Kriegsgräberfürsorge e.V. in Kooperation mit der Akademie der Kulturellen  Bildung des Bundes und des Landes NRW. Erasmus+ Jugend in Aktion und das  Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)  fördern die Begegnung. Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist  anerkannter Träger der freien Jugendhilfe. Jugendliche und junge  Erwachsene aus ganz Europa zusammenzubringen und sie über die Folgen von  Krieg und Gewaltherrschaft zu informieren gehört zu den Kernaufgaben des  Volksbundes. (Jana Moers)

Sven Wolf berichtete in der EMA über NSU

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

„Sensibilität im Umgang mit den Angehörigen der Opfer – das ist etwas, auf das in Zukunft viel besser geachtet werden sollte,“ nannte der Landtagsabgeordnete Sven Wolf den Schülerinnen und Schülern eine der Empfehlungen, die aus den Erkenntnissen des Parlamentarischen Untersuchungssauschusses zum NSU hervorgegangen sind. Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium hatte den Abgeordneten, der in der letzten Landtagsperiode Vorsitzender zu den Attentaten des NSU war, zu einem Vortrag eingeladen. Von der 8.Stufe bis zur Oberstufe nahmen daran in der Aula rund 130 Schülerinnen und Schüler teil.

Schulleiter Rainer Schulz bedankte sich bei den Kolleginnen und Kollegen sowie den Schülerinnen und Schülern, die sich am Aufbau, der Organisation und als Guides in den Führungen durch die Ausstellung im Pferdestall zu den Opfern des NSU sehr engagieren. Dank ihrer hätten sich zahlreiche Jugendliche in den vergangenen Wochen intensiv mit diesem Thema auseinandersetzen konnten. „Zu lange wurde hauptsächlich im Umfeld der Angehörigen der Opfer ermittelt. Es wurden familiäre Auseinandersetzungen, Drogenhandel oder Gruppenfehden vermutet, bevor ein rechtsextremer Hintergrund klar erkannt wurde. Leider bleibt auch bei solchen Befragungen im Umfeld der diffuse Eindruck hängen, dass es da nicht mit rechten Dingen zugegangen sei,“ so Wolf. „Diesen Eindruck dann  geradezurücken, ist auch eine Aufgabe einer aufmerksamen Polizeiarbeit.“

Ein besserer Informationsfluss und das Einbeziehen von Erkenntnissen anderer Behörden und Wissenschaftler zu neuen Phänomenen des Extremismus könnten helfen, solche Attentate einzuordnen und nach Kriterien bestimmten Gruppen zuzuordnen. Hier stets auf der Höhe der Erkenntnisse zu sein, sei wichtig für eine erfolgreiche Ermittlungsarbeit. „Es wird in Zukunft in Nordrhein-Westfalen eine bessere Kooperation geben – auch zwischen Polizeikräften und Verfassungsschutz“, erläutert der Abgeordnete. „Wir brauchen Erkenntnisse, warum diese Opfer ausgewählt wurden und wie die Täter vorgegangen sind, um künftig schneller und besser potentiellen Tätern auf die Spur zu kommen.“

Die Befugnisse der Abgeordneten im Untersuchungsausschuss seien sehr weitgehend, sie ähnelten denen bei Gericht. Die Zeugen seien verpflichtet, zum Termin zu erscheinen und wahrheitsgemäß auszusagen. „Im Untersuchungsausschuss konnten nicht auf alle Fragen Antworten gefunden werden, aber die Empfehlungen sollen die künftige Arbeit verbessern. Für mich persönlich war die Leitung des PUA eine der interessantesten und spannendsten Aufgaben im Landtag.“ Zum Schluss mahnte Wolf: „Wir müssen wachsam bleiben, besonders gegenüber rechten Gruppen, die mit Hass und Gewalt unsere Gesellschaft spalten wollen.“

Wieder kostenlose Kinder-Kurse an Talsperren

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Wie wird mit Wasser Energie gewonnen? Das konnten die Kinder der Katholischen Grundschule St. Antonius aus Wipperfürth Anfang Juli an der Bever-Talsperre selbst ausprobieren. Sie bauten Wasserräder aus Holz und Knetgummi und legten gemeinsam Wasserleitsysteme mit hölzernen Rinnen und Teleskopständern. „Ziel ist es, ein funktionierendes Wasserleitsystem von der Handpumpe zum Bachlauf zu bauen und dann die selbstgebauten Wasserräder aus Holz und Knetgummi ans Laufen zu bringen“, erklärte Dozentin Patrizia Apostolides vom NaturGut Ophoven. Eine Talsperre kennenlernen und zu spannenden Themen experimentieren – das ist die Devise der erfolgreichen Umweltbildung, die das NaturGut Ophoven und der Wupperverband seit mehreren Jahren an der Bever-Talsperre in Hückeswagen und an der Großen Dhünn-Talsperre in Wermelskirchen anbieten. Pro sind das insgesamt 60 Kurse. Während an der Bever-Talsperre das Thema Wasserkraft in der Praxis ausprobiert wird, widmet sich der Kurs an der Trinkwassertalsperre Große Dhünn dem Thema Gewässeruntersuchungen. Bei beiden Kursangeboten lautet das Motto „spielend lernen“. Rund 1.200  Schulkinder der Jahrgangsstufen 1 bis 5 haben das Angebot im vergangenen Jahr genutzt.

Für die Saison 2019 gibt es an beiden Talsperren noch freie Termine. Interessierte Klassen der Jahrgangsstufen 1 bis 5 können sich ab sofort für die Kurse an der Bever-Talsperre und der Großen Dhünn-Talsperre beim NaturGut Ophoven anmelden unter Tel. 02717-73499-44 oder E-Mail britta.demmer@naturgut-ophoven.de">britta.demmer@naturgut-ophoven.de. Informationen zu diesem Umweltbildungsangebot gibt es auch unter www.wupperverband.de / Termine, Führungen und unter www.naturgut-ophoven.de.