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S7: Einschränkungen und Änderungen

Pressemitteilung der Abellio Rail NRW GmbH

Aufgrund von Gleisbauarbeiten durch die DB Netz AG kommt es in der Zeit von Montag, 18. März (2.10 Uhr), bis Montag, 1. April (1.30 Uhr), zur Sperrung der Strecke der Linie S7 von Abellio zwischen Wuppertal-Oberbarmen und Wuppertal Hbf. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen (SEV) wird für die ausfallenden Fahrten eingerichtet. Die Busse des SEV fahren von den folgenden Haltepunkten ab:

  • Wuppertal-Oberbarmen: Oberbarmen Bf./Rauental, Bussteig 1
  • Wuppertal-Barmen: Barmen Bf., Bussteig 1 (Richtung Wuppertal Hbf) bzw. Bussteig 3 (Richtung Wuppertal-Oberbarmen)
  • Wuppertal-Unterbarmen: Völklinger Straße
  • Wuppertal Hbf: Hauptbahnhof, Bussteig 6

In Fahrtrichtung Wuppertal-Oberbarmen verkehren die Busse ab Wuppertal Hbf früher als die regulären Züge. Das ermöglicht einen nahtlosen Umstieg auf die Züge ab Wuppertal-Oberbarmen in Richtung Remscheid/Solingen. Die Busse ab Wuppertal-Oberbarmen verkehren in Richtung Wuppertal Hbf zu einem späteren Zeitpunkt als die Züge üblicherweise.

Hinweis: Früh morgens und abends verkehren einzelne Züge der Linie S7 auf dem gesamten Streckenabschnitt, können aber nicht in Wuppertal-Unterbarmen halten. Zu diesen Zeiten verkehrt kein SEV. Fahrgäste von/nach Unterbarmen werden auf den lokalen Busverkehr (Schwebebahnexpress, Linie 611) verwiesen. Abellio empfiehlt, die aktuellen Fahrzeiten und Informationen zu den Fahrten sowie Ersatzhalten in den bekannten Auskunftsmedien zu beachten und mehr Reisezeit in dem betroffenen Zeitraum einzuplanen.

Dritte Kulturbörse kommt im Mai

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nach einer kleinen Pause gibt es sie wieder: die Remscheider Kulturbörse, die bereits in 2014 und 2016 mit Erfolg an den Start gegangen ist! Ergänzend zur Nacht der Kultur bietet die Kulturbörse den Aktiven der Remscheider Kulturszene die Möglichkeit, sich und ihre Angebote gemeinsam zu präsentieren, miteinander in Austausch zu kommen und sich einem breiten Publikum vorzustellen. Hintergrund: Am 5. Februar hatte im Teo Otto Theater nach über zweijähriger Pause eine Neuauflage des Kulturdialogs statt, zu dem Stadtdirektor Sven Wiertz und die Intendantin des WTT, Claudia Sowa, zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Remscheider Kultureinrichtungen und -trägern begrüßen konnten. Die Teilnehmenden sprachen sich zunächst einstimmig für ein Wiederaufleben des Kulturdialogs in regelmäßigen Abständen aus und vereinbarten dann die gemeinsame Realisierung der dritten Remscheider Kulturbörse.

Für die Remscheider Kulturbörse am 11. und 12. Mai (Samstag und Sonntag) im Teo Otto Theater sind noch Anmeldungen bis zum 23. März möglich. Kulturschaffende können sich sowohl mit einem Infostand als auch mit einem Beitrag für das gemeinsame Showprogramm auf der Theater-Bühne beteiligen. Außerdem wird im oberen Foyer eine kleine Kostprobenbühne aufgebaut. Aus den vergangenen beiden Kulturbörsen waren viele tolle Initiativen und Kooperationsprojekte entstanden. Die Initiatoren der Remscheider Kulturbörse hoffen in diesem Jahr erneut auf ein großes Echo. Anmeldekontakt: Claudia Gottschalk-Elsner, Stadt Remscheid, Fachdienst Kulturmanagement, E-Mail Claudia.Gottschalk-Elsner@remscheid.de">Claudia.Gottschalk-Elsner@remscheid.de.

Bergische Industrie wächst, vor allem in RS

Pressemitteilung der Bergischen Industrie- und Handelskammer

Die bergische Industrie wächst derzeit fast doppelt so stark wie im Landesdurchschnitt. Das beweisen die Daten der Industriestatistik für das Jahr 2018. Die von Betrieben mit mehr als 50 Beschäftigten gemeldeten Umsätze ergeben für den Bezirk der Bergischen IHK ein Plus von 5,4 Prozent. Die Vergleichswerte für das Land NRW insgesamt lagen nur bei plus 2,9 Prozent. Auch im Januar 2019 hat sich diese unterschiedliche Entwicklung fortgesetzt. Ursache ist vor allem die hervorragende Entwicklung im Maschinenbau (plus 17,8 Prozent) und der Chemie (plus 14,9 Prozent). Beide sind im Bergischen Städtedreieck deutlich stärker vertreten als im Land NRW insgesamt. Im vergangenen Jahr hatte insbesondere die Remscheider Industrie Grund zur Freude, da ihre Umsätze um 9,1 Prozent zulegten. Die Wuppertaler Industrie wuchs um 5,2 Prozent, während Solingen im Vergleich zum Jahr 2017 stagnierte. Allerdings deuten die neusten Zahlen an, dass jetzt die Solinger Industrie zur „Aufholjagd“ ansetzt. Zur Wachstumsbremse droht sich allerdings der Fachkräftemangel zu entwickeln. Viele Unternehmen berichten, dass sie Aufträge nicht mehr annehmen können, weil sie die dafür notwendigen Mitarbeiter nicht mehr finden. Der Wettbewerb um Fachkräfte verschärft sich damit weiter.

DOC Remscheid ohne negative Auswirkungen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Nach seinem Sachstandsbericht in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Energieeffizienz und Verkehr (ASWEV) am 7. März hat der DOC-Projektkoordinator der Stadt Remscheid, Dietmar Klee in der gestrigen Sitzung des Haupt‐, Finanz‐ und Beteiligungsausschussesses auch zu den Inhalten der mittlerweile in der Endfassung vorliegenden neuen Verträglichkeitsanalyse berichtet. Die Stadt Remscheid hatte aus Gründen der Rechtssicherheit eine erneute Prüfung der Auswirkungen des geplanten DOC Remscheid beauftragt. Der Gutachter sollte überprüfen, ob die dem Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 657 zugrunde liegenden Ergebnisse der Verträglichkeitsanalyse aus 2015 weiterhin zutreffen. Gleichzeitig sollte der Gutachter dabei auch weitere in den Normenkontrollanträgen vorgetragene Hinweise mit einbeziehen. Dies betraf insbesondere vom Investor McArthurGlen im November 2016 veröffentlichte neue Geschäftszahlen zum DOC in Ochtrup, den im Gutachten zugrunde gelegten Einzugsbereich unddie Einbeziehung des geplanten FOC Wuppertal. Das Planungsbüro Stadt+Handel Beckmann und Föhrer Stadtplaner PartGmbB (Stadt+Handel) hat dazu eine neue Verträglichkeitsanalyse erstellt, die das dem Satzungsbeschluss zum Bebauungsplan Nr. 657 zugrundeliegende Abwägungsergebnis bestätigt, wonach die Festsetzungen des Bebauungsplanes Nr. 657 und damit auch das geplante DOC Remscheid städtebaulich verträglich sind.

In der neuen Verträglichkeitsstudie wurden die Eingangsparameter

  • Untersuchungsraum und untersuchungsrelevante Standorte,
  • Umsatzprognose auf Basis der Umsatzzahlen 2016 des DOC Ochtrup,
  • Umsatzanteil, der auf den Untersuchungsraum entfällt, aufgrund der in den Normenkontrollanträgen vorgetragenen Hinweise aktualisiert.

Der Untersuchungsraum wurde insofern gegenüber der Untersuchung 2015 enger gefasst. Dadurch fallen 37 Standorte aus dem Untersuchungsraum heraus (126 zu 163 Standorte). Folglich wird der prognostizierte Umsatz des DOC Remscheid auf weniger Standorte umverteilt. Im Sinne eines Wort‐Case‐Ansatzes bei der städtebaulichen Bewertung sind die Auswirkungen auf die einzelnen Standorte dadurch größer.

Die Umsatzprognose für das DOC Remscheid wurde auf Basis der Echtzahlen 2016 des DOC Ochtrup zzgl. eines 15-prozentigen Sicherheitszuschlags aktualisiert. Während sich danach beim Hauptsortiment Bekleidung eine leicht reduzierte Umsatzprognose gegenüber dem Stand 2015 ergibt, wird insbesondere in den Sortimenten Schuhe / Lederwaren sowie Sportartikel ein höherer Umsatz prognostiziert. Schließlich wurde auch der Umsatzanteil aus dem Untersuchungsraum unter Zugrundelegung vorliegender Daten zur Kundenherkunft sowie zu den durchschnittlichen Ausgaben aus bestehenden DOC neu berechnet. Danach ist ein Umsatzanteil von 45 % auf den Untersuchungsraum gegenüber einem Umsatzanteil von 50 % im Gutachten 2015 umzuverteilen.

Auch mit den aktualisierten Eingangsparametern sind keine negativen städtebaulichen Auswirkungen für die Zentren und Versorgungstrukturen im Untersuchungsraum feststellbar: Beim mit 65 Prozent des Gesamtumsatzes umsatzstärksten Sortiment Bekleidung wird gegenüber 2015 ein etwas geringerer Umsatz prognostiziert, in den Sortimenten Schuhe / Lederwaren und Sportartikel liegen die Steigerungen der Umsatzumverteilungen im verträglichen Rahmen.

Von Stadt+Handel wurden auch noch die zu erwarteten Besucherzahlen des DOC Remscheid anhand der aktuellen Umsatzprognose sowie der aktuellen Daten zur Kundenherkunft und zu den durchschnittlichen Ausgaben pro Kunde aus bestehenden DOC aktualisiert. Unter Berücksichtigung eines Sicherheitszuschlages ergibt sich hierbei ein prognostiziertes Besucheraufkommen von maximal rund 2,5 Mio. Besuchern pro Jahr. Der Wert entspricht dem Prognosewert im Gutachten aus 2015; die Grundlage für die Verkehrsuntersuchung zum DOC ist damit weiter aktuell. Stadt+Handel kommt abschließend zu den Ergebnissen, dass

  • sich das DOC Remscheid als kongruent zu den Zielen des Einzelhandelskonzeptes für die Stadt Remscheid darstellt,
  • vom DOC Remscheid keine negativen Auswirkungen auf den Bestand und die Entwicklungsmöglichkeiten der zentralen Versorgungsbereiche im zugrunde gelegten Untersuchungsraum ausgehen und
  • das DOC Remscheid kongruent zu den Zielen der Landesplanung ist.
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Familienkasse: Kostenloser Antrag auf Kindergeld

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

Die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit (BA) distanziert sich von kommerziellen Internetanbietern, die Kindergeldberechtigten gegen die Zahlung eines Entgelts die Abwicklung ihres Kindergeldantrags anbieten. Denn der Antrag auf Kindergeld bei der Familienkasse ist online möglich, kostenlos und datensicher. Die Familienkasse hat bereits im Frühjahr 2018 die Möglichkeit eingerichtet, Kindergeld online zu beantragen. Aus Sicht der BA entsteht für Eltern bei der Nutzung des kommerziellen Portals daher keinerlei Mehrwert. „Wir können Berechtigten nur raten, einen Antrag auf Kindergeld immer direkt bei uns zu stellen. Wir garantieren für eine rasche, rechtssichere Bearbeitung- und nicht zuletzt für die Sicherheit der Daten“, so Karsten Bunk, Leiter der Familienkasse der BA.

Das Angebot der Behörde steht auf www.familienkasse.de zur Verfügung und lässt sich auf allen PCs, Laptops und marktüblichen mobilen Endgeräten nutzen. Der Service beinhaltet nahezu alle Lebenslagen. Eltern können sowohl für neugeborene, als auch für Kinder, die volljährig werden, einen Antrag stellen. Auch Nachweise über die Aufnahme eines Studiums oder einer Berufsausbildung können online eingereicht werden. Im Internet, z.B. über Google, finden sich viele andere Angebote. Häufig sind diese aber nicht aktuell oder enthalten zum Teil nicht mehr gültige Formulare bzw. Merkblätter. Alle  aktuellen Informationen, Antragsformulare und Nachweisvordrucke sind im Internet unter www.familienkasse.de verfügbar. Informationen gibt es auch telefonisch von Montag bis Freitag von 8.00 - 18.00 Uhr (gebührenfrei) unter 0800 4 5555 30. (Claudia John)

Alessandro Gambuzza startet in Abu Dhabi

Pressemitteilung der Hilda-Heinemann-Schule

Vom 14. bis 21. März finden in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Special Olympics World Games statt, an denen 7.000 Athletinnen, Athleten und Unified Partner aus 170 Ländern teilnehmen. Die Weltspiele für Menschen mit geistiger Behinderung gelten als die weltweit größte inklusive Sportveranstaltung. Einer von ihnen ist Alessandro Gambuzza (18) von der Hilda-Heinemann-Schule, Förderschule Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung der Stadt Remscheid. Er nimmt in Abu Dhabi an den Rollerskating- Wettbewerben teil. An der Förderschule besucht er Berufspraxisstufe und ist seit fünf Jahren Mitglied der Inliner AG. teil.

Bei den regionalen Spielen in Neuss ging er zum ersten Mal an den Start. Die Wettbewerbe haben ihm so gut gefallen, dass er es kaum erwarten konnte bei den Nationalen Spielen in Kiel zu starten. Begleitet wird er von `der Lehrerin Daniela Vidic, die mit der Inliner-AG auch bei den vergangenen Special Olympics Deutschland große Erfolge feiern konnte.

Insgesamt werden für Special Olympics Deutschland (SOD) bei den Weltspielen in Abu Dhabi 163 Athletinnen, Athleten und Unified Partner an den Start gehen. Die Mitglieder der 229 Personen umfassenden Deutschen Delegation werden vor Ort auch als Repräsentanten des Gastgeberlandes der nächsten Weltspiele – 2023 in Berlin - gesehen werden. Alessandro Gambuzza hat sich intensiv auf die Wettbewerbe und auf die große Reise vorbereitet. Die 7.000 Aktiven der Weltspiele werden von 2.500 Trainern betreut. Wettbewerbe werden in insgesamt 24 Sportarten ausgetragen. 20.000 freiwillige Helfer sollen die Organisation der Spiele unterstützen. Ein Schwerpunkt dieser Weltspiele wird Special Olympics Unified Sports® sein, bei dem Athleten und Athletinnen mit und ohne Behinderung ein Team bilden. So sind die Wettbewerbe in einigen Sportarten ausschließlich für Unified-Teams ausgeschrieben. Das Team Special Olympics Deutschland Alle Mitglieder der Deutschen Delegation hatten beim Einkleidungsseminar am 19. Januar in Fulda schon die Gelegenheit, sich kennenzulernen.

„Dieses erste Treffen der gesamten Delegation war schon geprägt vom sprichwörtlichen Special Olympics Spirit und einem großen Zusammenhalt im Team. Rund sieben Wochen vor der Abreise nach Abu Dhabi waren Vorfreude und Spannung förmlich zu greifen“, sagte SOD-Präsidentin Christiane Krajewski. „Wir bringen bei den Weltspielen 2019 leistungsstarke und gut vorbereitete Athletinnen, Athleten und Unified Partner an den Start: Alle Aktiven haben ihre sportlichen Vorbereitungsseminare abgeschlossen und sich heute mit den Details der Reise vertraut gemacht. Dass wir uns mit der Deutschen Delegation in Abu Dhabi als die Gastgeber der Weltspiele 2023 in Berlin präsentieren können, ist eine große zusätzliche Motivation! “

Rudolf Dreßler: Sozialpolitik = Gesellschaftspolitik

Pressemitteilung der SPD

Am  Mittwochabend veranstalteten die Jusos Remscheid und die SPD-AG 60plus eine gemeinsame Diskussionsrunde zu den Themen Rente, Gesundheit, Pflege und Sozialleistungen. “Unsere Gesellschaft muss sich schleunigst ändern. Wir dürfen nicht mehr den ‚Ellenbogen‘ à la Helmut Kohl ausstrecken. Wir müssen gemeinsam Hand in Hand gestalten”, betonte der Juso-Vorsitzende Burhan Türken. Referent war der der ehemalige DPD-Bundestagsabgeordnete und Botschafter Rudolf Dreßler (Foto). Mit seiner Parteierfahrung von 50 Jahren und seinen humorvollen Anekdoten stellte er die wichtigsten Probleme unseres Sozialstaates dar. Sein Hauptaugenmerk galt einfachen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, die „vieles erdulden mussten und weiterhin müssen, angefangen bei der Wirtschaftskrise von 2008, wo der Staat mit Hilfe von Steuergeldern mehrere Pleitebanken mit dreistelligen Milliarden Euro rettete.“

Dass heutige Politiker um verhältnismäßig wenige Millionen Euro in Bezug auf Renten und Sozialleistungen knauserten, sei nicht nur unsolidarisch, sondern schlichtweg eine Dreistigkeit, die kaum zu überbieten sei, kritisierte Dreßler. Hinzu kämen die ungefähr 20.000 Steuerhinterzieher, die sich durch Selbstanklagen aus der Verantwortung gezogen hätten. „Unsere Regierung meidet dieses Thema gekonnt und veranlasst lieber weitere versicherungsfremde Leistungen, die mittlerweile 50 Prozent der Rentenbeiträge ausmachen. “Das Konzept der Mütterrente ist im Kern eine notwendige Unterstützung, kostet allerdings die Beitragszahler 27 Milliarden Euro – und es wird noch mehr”, so Dreßler.

Durch die vermeintlich notwendige „schwarze Null“ lenke die Politik von den echten Problemen unseres Sozialstaates ab und komme auf unfassbare 700 Milliarden Euro, die der Staat zweckentfremdet hat. Welche Möglichkeiten Deutschland mit diesen Geldern hätte ergreifen oder welche Krisen abwenden können, lasse sich nur vermuten. “ Gewiss sei, dass auch weiterhin generationsübergreifend gearbeitet werden muss, um den Zusammenhalt innerhalb der Gesellschaft zu stärken”, war das Fazit des Juso-Vorstands.

Der Remscheider SPD-Nachwuchs, die Jusos, will in diesem Jahr seine Aktivitäten unter dem Motto „AnsprechBAR“ öffentlich machen. Egal ob Kneipengespräch oder Diskussionsrunde, Infostand oder Aktion: die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten (Jusos) gehen in die Offensive und suchen das Gespräch zu den Gleichaltrigen. „Die „Friday-for-Future-Märsche“ sind eine Renaissance für die politische Jugend! Wir begrüßen es, dass junge Leute ihre Zukunft selber in die Hand nehmen. Wir stehen an ihrer Seite!“ so Burhan Türken.

Die erste „AnsprechBar“ wird am Donnerstag, 21. März, um 19 Uhr in „Bar Beya“ am Markt stattfinden. Im Mittelpunkt wird das Thema „Faire Kleidung“ stehen. Ein kleiner Vorgeschmack auf die am 27. März um 19 Uhr folgende Veranstaltung im F(l)air Weltladen. Dort wollen die Jusos dann mit dem Solinger Landtagsabgeordneten Josef Neumann, mit Anne Marie Faßbender von „Remscheid Tolerant“ und Thordis Kotthaus vom gleichnamigen Berufsbekleidungsgeschäft diskutieren.

MIT will Plattform für Zukunftsstandort RS

Pressemitteilung der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Remscheid

Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der CDU Remscheid will eine Plattform für den Wirtschaftsstandort Remscheid ins Leben rufen. Dies war die zentrale Botschaft eines Pressegesprächs, zu dem der MIT-Vorsitzende Alexander Lampe sowie seine beiden Vorstandskollegen Ralf Hesse und Dr. Peter Dültgen  in die CDU-Geschäftsstelle eingeladen hatten. Bei einem Kick-Off-Workshop der MIT, an dem Mitglieder und Nicht-Mitglieder der MIT teilgenommen hatten, waren vier Zukunftsthemen für unsere Stadt identifiziert worden:

  • Gewerbegebiete in Remscheid: Was brauchen wir wo?
  • Digitalisierung & künstliche Intelligenz: Wie kann sich der Wirtschaftsstandort Remscheid auf diese Herausforderungen vorbereiten?
  • Arbeit und Fachkräfte: Welche Fachkräfte mit welchen Kompetenzen brauchen wir?
  • Kommunaler Haushalt: Was kann und was muss sich unsere Stadt leisten?“.

„Wir wollen es uns als MIT nicht leicht machen und einfach Forderungen an Politik und Verwaltung nach dem Motto ‚Nun macht mal schön‘ richten. Als Vorstand der MIT haben wir uns bewusst für einen anderen Weg entschieden. Zwei oder drei Mal im Jahr möchten wir zu einer Plattform einladen, die dem Vernetzen dient. Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung sollen auf unsere Einladung zusammenkommen, um über die vier oben genannten Zukunftsthemen gemeinsam zu diskutieren und – wenn möglich – zu gemeinsamen Lösungsansätzen zu kommen. Wir sind noch auf der Suche nach einem knackigen Titel für dieses Format. Runder Tisch wollen wir die Plattform nicht nennen, denn dieses Format ist ja leider inzwischen eingeschlafen und entsprechend negativ belastet. Wir wollen mit frischem Spirit Visionen für unsere Stadt und unseren Wirtschaftsstandort Remscheid entwickeln“, so Alexander Lampe.

Die drei MIT-Vorstandsmitglieder zeigten sich einig, dass es beim Thema Gewerbegebiete keine Tabus und Denkverbote geben dürfe. Zurzeit werde zu wenig getan, um den Status quo zu halten und dafür Sorge zu tragen, dass auch künftig Wertschöpfung in Remscheid geschieht. Es mangele an einer digitalen Strategie für unsere Stadt. Die MIT will sich auch weiterhin aktiv bei Zukunftsthemen einbringen und vergibt daher bei ihrer traditionellen Frühjahrs-Matinee am 24. März zum zweiten Mal ihren MIT-Innovation-Award.

Der südliche Uferweg ist ab 15. März wieder offen

Pressemitteilung des Wupperverbandes

Am 15. März ist es wieder so weit: Dann öffnet der Wupperverband erneut die Tore, und Wanderer können den Weg entlang des Südufers der Vorsperre Große Dhünn nutzen. Dieser Weg war aus Naturschutzgründen im Winter geschlossen. Vom 15. März bis zum 10. Oktober ist der Uferweg nun in der Zeit von 6 bis 20 Uhr geöffnet und bietet Ruhe, Entspannung und ein beeindruckendes Naturerlebnis. Den Streckenverlauf des Uferwegs sowie weitere Informationen zu Wanderrouten sind im Geosystem des Wupperverbandes unter www.fluggs.de zu finden im Service „Freizeit und Tourismus in der Wasserwirtschaft“ sowie unter www.wupperverband.de unter Service / Freizeit.

Dass dieser Weg nur im Sommer zugänglich ist und dann besondere Regeln gelten, hat einen wichtigen Grund:  Er liegt in der Wasserschutzzone 1 der Trinkwassertalsperre Große Dhünn. Der Schutz des Wasserreservoirs und der empfindlichen Flora und Fauna ist hier oberstes Gebot. Daher ist der Weg nur für Fußgänger freigegeben. Reiten, Rad fahren oder die Benutzung anderer Fahrzeuge ist nicht gestattet, um die wertvolle Natur zu bewahren. Daher gilt für Hunde auch Leinenpflicht. In der Vorsperre darf – wie in der Talsperre selbst – selbstverständlich auch nicht geschwommen werden. In den vergangenen Jahren war es vermehrt zu Verstößen in der gesamten Wasserschutzzone – nicht nur auf dem Vorsperrenweg – gekommen, so dass der Wupperverband an der Großen Dhünn-Talsperre verstärkt Kontrollen vorsehen wird.

SPD-Frauengruppe aus Remscheid im Landtag

Remscheider SPD-Frauen bei Sven Wold im Landtag.

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Sven Wolf, Landtagsabgeordneter für Remscheid und Radevormwald, freute sich, am vergangenen Freitag zum Internationalen Weltfrauentag eine Gruppe Frauen aus Remscheid - angeführt von Inge Brenning - aus seinem Wahlkreis begrüßen zu können. „Regelmäßig kommt diese engagierte Gruppe nach Düsseldorf, um an der offiziellen Feier zum Weltfrauentag teilzunehmen. Besonders die Leidenschaft und Energie der Remscheiderin Inge Brenning beeindruckt mich,“ berichte Sven Wolf. – „Nein, nein. Das bin ich nicht alleine,“ wies Inge Brenning das Lob zurück. „Wir sind eine tolle Truppe, die viel unterwegs ist. Dazu gehört alljährlich unser Besuch im Landtag. Rund ein Dutzend Damen machen sich dann auf den Weg. Denn wir können uns alle gut daran erinnern, dass in unserer Jugend die Selbständigkeit von Frauen etwa im Berufsleben noch nicht üblich war. Heute ist es einfacher, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen.“ 

Die Veranstaltung fand in diesem Jahr im Rahmen einer Diskussionsrunde zum Thema „100 Jahre Frauen in deutschen Parlamenten“ statt. Dabei betonte Vizepräsidentin Carina Gödecke: „Bei der ersten Wahl der Nationalversammlung, an der Frauen teilnehmen durften, gingen vor 100 Jahren 82 Prozent der wahlberechtigten Frauen zur Wahl. Welche Veränderungsmacht hätten wir heute in Händen, täten wir es ihnen gleich.“ Das aktive und passive Wahlrecht für Frauen einzuführen, habe auch bedeutet, Ressentiments gegenüber Frauen in der Gesellschaft abzubauen. Und es sei ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur Gleichstellung von Mann und Frau gewesen. „Aber trotzdem beobachten wir – vor allem in der Politik – dass Frauen auch heute noch unterrepräsentiert sind. In der laufenden Legislaturperiode unseres Landtags gibt es 55 weibliche Abgeordnete. Das ist ein Anteil von gerade einmal 27,6 Prozent – also nicht einmal ein Drittel. Das war schon einmal deutlich besser“, sagte Vizepräsidentin Gödecke.

Termine des Westdeutschen Tourneetheaters

Karten/Reservierungen unter Tel. RS 32285 oder E-mail info@wtt-remscheid.de">info@wtt-remscheid.de.

 

Neue Ideen für die Alte Bismarckstraße

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Maßnahmen aus dem Revitalisierungskonzept nehmen Gestalt an: Am Donnerstag, 14. März, um 17.30 Uhr stellen die SAL Landschaftsarchitektur GmbH und die Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH aus Münster ihre Entwürfe für die Neugestaltung der Alten Bismarckstraße vor. Dies geschieht im Innenstadtbüro Markt 13 im Rahmen eines Beteiligungsworkshops. Interessierte sind herzlich dazu eingeladen, sich am Workshop zu beteiligen und Anregungen zu den Entwürfen zu geben.

Der Beteiligungsprozess zur Alten Bismarckstraße hat im Winter 2017 begonnen. Eine Gruppe engagierter Anwohner, die City-Kirche, Diakonie und Brücke sowie ansässige Gewerbetreibende wollten die Straße bis zum Markt mit Leben füllen und das Zusammenleben im Viertel stärken. Hierzu startete die Initiative gemeinsam mit dem Innenstadtmanagement das Projekt „Straßenfest“, woraus sich schlussendlich ein rauschendes „MyViertel-Fest“ zum Tag der Städtebauförderung entwickelte. Die Stadt Remscheid und das Innenstadtmanagement Remscheid sind seither im regelmäßigen Austausch mit dem mittlerweile geründeten „MyViertel-Verein“, der die Interessen der Initiative vertritt.

Am Tag der Städtebauförderung im Mai 2018 konnte das Innenstadtmanagement unter anderem Ideen für das neue Gesicht der Alten Bismarckstraße sammeln. Dabei spielten vor allem Begrünung, Sitzmöglichkeiten, Aufenthaltsqualität und die Erweiterung der Außengastronomieflächen eine wichtige Rolle. Diese Wünsche und Ideen wurden an die Planungsbüros aus Münster weitergegeben und konnten in einen umsetzbaren Entwurf überführt werden.