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Happy Banking, oder: Start der BerateRSuche

Pressemitteilung der Stadtsparkasse Remscheid

Ab sofort bietet die Stadtsparkasse Remscheid den Kundinnen und Kunden die Möglichkeit die perfekt passende Beraterin oder Berater zu finden. Mit „Happy Banking“ bekommen Kunden nicht nur einen ersten Eindruck der Beraterinnen und Berater, sondern können direkt Kontakt aufnehmen oder online einen Termin vereinbaren. Happy Banking ist Teil eines Projektes, mit dem sich die Stadtsparkasse Remscheid für die Zukunft aufstellen will. „Die zunehmende Digitalisierung ist natürlich auch für uns ein Thema, das wir aber auch als große Chance sehen. Prozesse werden optimiert und unser Ziel ist es, für unsere Kundinnen und Kunden noch stärker zu werden und sie dort abzuholen, wo sie uns brauchen“, so Michael Wellershaus, Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse Remscheid. Mit dem Beraterfinder wolle man Kunden und Berater zusammenbringen, die sich direkt sympathisch sind. Und das funktioniert einfach und unkompliziert. „Der Kunde besucht die Internetseite beraterfinder.stadtsparkasseremscheid. de und beantwortet hier ein paar Fragen, wie zum Bespiel ‚Wo verbringst du deinen Urlaub?‘ oder ‚Wie alt sollte dein Berater sein?‘“, erklären Ann-Kathrin Lesche und Denisa Gagliardi vom Projektteam „Happy Banking“.  

Dabei sind vier Antworten vorgegeben. „Wir möchten so sicherstellen, dass Kunde und Berater die gleichen Interessen haben und so dann auch schon einen direkten Draht zueinander finden“, so Lesche und Gagliardi. Um eine perfekte Übereinstimmung zu erzielen, mussten auch die Beraterinnen und Berater Fragen beantworten, die dann im System hinterlegt wurden. „Die Teilnahme ist natürlich für unsere Kolleginnen und Kollegen freiwillig. Wir freuen uns, dass die meisten mitgemacht haben und diesem neuen Tool offen gegenüberstehen“, sagt Denisa Gagliardi. So auch Sparkassenberaterin Corinna Hollkott.

„Ich freue mich über die neue Möglichkeit mit unseren Kundinnen und Kunden in Kontakt zu treten und sehe sie als moderne Ergänzung zu unseren bisherigen Wegen“, so Hollkott. „Wir als Berater präsentieren uns auf einer Übersichtsseite mit Foto, Kontaktdaten und unseren Beratungsangeboten“, sagt Corinna Hollkott und fügt hinzu: „Wer dann mehr über uns erfahren möchte, informiert sich einfach auf den Profilseiten.“ Mit dem Beraterfinder stellt die Stadtsparkasse Remscheid ihre Beraterinnen und Berater in den Blick der Kunden. „Damit vernetzen wir das, was traditionell unsere Stärke ist – unsere direkte und persönliche Nähe zu den Menschen in Remscheid - mit der digitalen Welt“, so Michael Wellershaus. (Ann-Kristin Soppa)

IG Bau: Der Branche droht ein Image-Verlust

Pressemitteilung der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt

Wenn billig am Ende teuer wird: Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und Lohn-Prellerei in der Baubranche haben in der Region einen Millionenschaden verursacht. Das teilt die Gewerkschaft IG BAU mit und beruft sich auf eine aktuelle Auswertung des Bundesfinanzministeriums. Danach kontrollierten Beamte des Hauptzollamtes Düsseldorf, das auch für Remscheid zuständig ist, im vergangenen Jahr insgesamt 136 Baufirmen und leiteten 134 Ermittlungsverfahren ein. Wegen illegaler Praktiken in der Branche entgingen dem Staat und den Sozialkassen 14,3 Millionen Euro.

IG BAU-Bezirkschef Uwe Orlob spricht von einem „erschreckenden Ausmaß krimineller Energie“. Hier stehe das Image einer ganzen Branche auf dem Spiel. „Sauber wirtschaftende Firmen dürfen nicht wegschauen, wenn sich Konkurrenten nicht an die Regeln halten. Gerade die Coronakrise hat ja gezeigt, wie wichtig die Bauwirtschaft als Stütze der Konjunktur auch in der Region ist“, so die IG BAU Düsseldorf. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Bau-Umsätze in den ersten fünf Monaten des Jahres trotz Pandemie um rund sieben Prozent.

„Das beste Mittel gegen unerlaubte Geschäfte am Bau ist ein fairer Wettbewerb zu fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen. Dazu muss sich die ganze Branche bekennen, wenn sie ihren Ruf nicht verspielen will“, so der Gewerkschafter. Die Arbeitgeber hätten in der laufenden Tarifrunde die Chance, die Bauberufe für Fach- und Nachwuchskräfte attraktiver zu machen.

Entscheidend sei aber auch, dass der Zoll schwarze Schafe noch stärker in den Blick nehme. „Es kommt nicht nur auf die Zahl der Kontrollen an, sondern auch auf die Qualität. Hier braucht die Finanzkontrolle Schwarzarbeit mehr Personal“, so Orlob. Laut Finanzministerium waren beim Hauptzollamt Düsseldorf zu Jahresbeginn lediglich 152 Planstellen besetzt.

Die Zollstatistik geht auf eine parlamentarische Anfrage der Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke (Bündnis 90/Die Grünen) zurück. Die Arbeitsmarktpolitikerin stellt gegenüber der IG BAU fest: „Schwarzarbeit und Lohn-Betrug sind keine Kavaliersdelikte. Der Zoll muss gestärkt werden, um flächendeckend kontrollieren und wirksam gegen illegale Machenschaften vorgehen zu können – gerade auf dem Bau.“

6.345 Menschen sind in Remscheid unterbeschäftigt

Pressemitteilung der Agentur für Arbeit

 Im Juli ist die Arbeitslosigkeit im bergischen Städtedreieck im Vergleich zum Juni um 709 (2,2 Prozent) auf 32.668 Personen gestiegen. Gegenüber dem Vorjahr waren 7.451 (29,5 Prozent) mehr Menschen arbeitslos gemeldet. Erneut ist die Arbeitslosigkeit mit einer Zunahme von rund 55 Prozent im Vergleich zum Vorjahr im Rechtskreis des SGB III deutlich stärker gestiegen als im Rechtskreis des SBG II (18,2 Prozent). Anders als in den Vormonaten ist im Agenturbezirk nun Solingen am stärksten vom Anstieg der Arbeitslosigkeit betroffen. Unverändert ist der Bestand an Arbeitslosen und die Arbeitslosenquote in Wuppertal am höchsten, hier sind nun über 20.000 Menschen arbeitslos. In Remscheid ist die Arbeitslosigkeit dagegen leicht gesunken.

Aktuell sind in Remscheid 4.867 Personen arbeitslos gemeldet, das sind 98 Personen oder zwei Prozent weniger als im Vormonat, im Vergleich zum Juli des Vorjahres 688 Personen (16,5 Prozent) mehr. Die Arbeitslosenquote beträgt 8,2 Prozent. Vor einem Jahr belief sie sich auf sieben Prozent (+1,2 Prozentpunkte). 646 Personen meldeten sich im Juli neu oder erneut arbeitslos, 749 Menschen konnten ihre Arbeitslosigkeit beenden. Zum Stichtag 26. Juli lagen insgesamt 1.242 Anzeigen auf Kurzarbeit für 21.090 Beschäftigte vor. Im Juli wurden in Remscheid 177 Stellenzugänge gemeldet plus vier gegenüber dem Vormonat), seit Jahresbeginn allerdings 31,3 Prozent weniger als im Vorjahr (635).  Im Bestand befinden sich nun insgesamt 751 offene Stellen. Das sind 34 weniger als im Vormonat und 534 weniger als im Vorjahresmonat. 439 junge Menschen unter 25 Jahren sind aktuell in Remscheid von Jugendarbeitslosigkeit betroffen. Im Vergleich zum Vormonat sind dies 17 Jugendliche (-3,7 Prozent) weniger. Gegenüber dem Vorjahresmonat ist die Jugendarbeitslosigkeit um 30 Personen (+7,3 Prozent) gestiegen. Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Aktuell sind 1.693 Menschen von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen, das sind 201 (13,5 Prozent) mehr als vor einem Jahr. Von den Langzeitarbeitslosen werden 90,3 Prozent (1.529 Personen) in der Grundsicherung betreut.

Die Unterbeschäftigung erfasst zusätzlich zur Arbeitslosigkeit auch Personen, die als Teilnehmer von Maßnahmen, aufgrund von Krankheit oder sonstigen Gründen nicht als Arbeitslose gezählt werden. Insgesamt sind in diesem Monat 6.345 Menschen unterbeschäftigt; das sind 276 Personen mehr als vor einem Jahr (+4,5 Prozent).

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Immer wieder gerne ins Deutsche Werkzeug-Museum

Mittwoch, 5. August, um 14.30 Uhr
"Altes Eisen rostet nicht"Altes Eisen rostet nicht
 Schlösser und Burge

Die Gäste erwartet ein spannender Vortrag von Markus Heip. Er stellt zwei Höhenburgen vor und vergleicht sie miteinander. Es handelt sich um die Reichsburg der Stadt Cochem und um Schloss Burg im Bergischen Land. Welche Rolle spielte bei beiden Burgen der Erzbischof von Köln, und wie stehen die beiden Burgen heute dar. Der Vortrag wird durch entsprechendes Filmmaterial abgerundet.
„Altes Eisen rostet nicht“ ist aus dem Veranstaltungskalender des Deutschen Werkzeugmuseums nicht mehr wegzudenken. Es hat sich durch die qualitätsvollen Vorträge, die guten Gespräche sowie den leckeren Kuchen zu einer hervorragenden Veranstaltung entwickelt. Die Seniorinnen und Senioren treffen sich an jedem ersten Mittwoch im Monat im Deutschen Werkzeugmuseum zu einem gemütlichen Nachmittag. Aber nicht nur das, sondern niveauvolle Vorträge, Exkursionen und Führungen bilden den kulturellen Rahmen. Es ist ein offener Kreis und das Museumsteam freut sich über jeden interessierten Gast mit der Maßgabe 60+. Selbstverständlich ist für Kaffee und Kuchen gesorgt.
Teilnahmebedingungen:  maximal 20 Personen, es gelten die gängigen Abstandsregeln, Teilnahme mit Mund-Nasen-Schutz, Vortrag mit Ohrhörern, Anmeldepflicht.  Anmeldung bis 4. August über werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de">werkzeugmuseum-hiz@remscheid.de oder Tel. RS 162519. Der Eintritt beträgt 2,50 €. Kaffee und Kuchen werden separat abgerechnet.

 

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Fast drei Millionen Euro für beitragsfreies Kita-Jahr

Pressemitteilung des SPD-Landtagsabgeordneten Sven Wolf

Für Kinder im letzten Kita-Jahr vor der Einschulung wurden schon länger keine Elternbeiträge mehr fällig. Ab August kommt ein weiteres beitragsfreies Jahr hinzu. Was Eltern freut, soll die Kommunen nicht zusätzlich belasten. Das Jugendamt kann deshalb für das kommende Kita-Jahr mit Ausgleichszahlungen in einer Gesamthöhe von rund 2.960.000 Euro rechnen. Das ergab eine Anfrage der SPD-Landtagsfraktion, auf die der Remscheider Landtagsabgeordnete Sven Wolf hinweist.

Das letzte Kita-Jahr wurde bereits unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) für Eltern kostenfrei – finanziert aus dem Landeshaushalt. Jetzt hat der Landtag den Weg frei gemacht, damit auch für das vorletzte Kita-Jahr vor der Einschulung keine Beiträge gezahlt werden müssen. Finanziert wird dies mit Bundesmitteln des „Gute-Kita-Gesetzes“ von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD). Sven Wolf hält dies für einen wichtigen Zwischenschritt: „Wir wollen die komplette Gebührenfreiheit für die frühkindliche Bildung. Leider ist die SPD die einzige Partei im Landtag, die bereit wäre, dafür auch zusätzliche Landesmittel einzusetzen!“

Kritisch sieht es der Landtagsabgeordnete, dass die CDU/FDP-Landesregierung von Eltern in der Corona-Krise anteilig wieder Gebühren verlangen möchte: „Familien müssen in der Corona-Zeit viele Belastungen schultern. Sie sollten sich deshalb nicht auch noch wegen der Kita-Kosten sorgen müssen.“ Die Kleine Anfrage der SPD siehe https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/dokumentenarchiv/Dokument/MMD17-9618.pdf.

Seenotrettung und eine Weltreise anderer Art

Pressemitteilung der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen / des F(l)air-Weltladens-Lüttringhausen /

  • Bündnis „UNITED4RESCUE“ wird unterstützt. Seenotrettung ist humanitäre Pflicht. Sie ist im Völkerrecht verankert. Die Evangelische Kirche in Deutschland hat deshalb ein Bündnis initiiert und einen Trägerverein gegründet: „UNITED4RESCUE. Gemeinsam retten e.V.“ Der hat das 44 Jahre alte Forschungsschiff „Poseidon“ ersteigert und umgerüstet. Mit einer Krankenstation versehen ist es bereits im Mittelmeer unterwegs und übernimmt als „Sea watch 4 - powered by UNITED4RESCUE“ die Aufgabe mit, die die europäischen Staaten verweigern: Menschen auf der Flucht vor dem Ertrinken zu retten. Alles im Bündnis mit der Organisation Seawatch und mit der Initiative Seebrücke und inzwischen 526 Organisationen und Institutionen. Man fühlt sich mitverantwortlich und leistet konkrete Hilfe. Das hat den Vorstand der Ökumenischen Initiative Lüttringhausen e.V. überzeugt. Der Verein ist deshalb Mitglied des Bündnisses „UNITED4RESCUE“ geworden. Informationen: www.united4rescue.com.
  • Ferien einmal anders: Weltreise durch Weltläden. Wer sich entschlossen hat, zu Hause zu bleiben, kann dennoch auf Weltreise gehen. Die Evangelische Kirche in Rheinland regt in Zusammenarbeit mit dem Fairhandelsunternehmen GEPA (Wuppertal) unter dem Motto „Himmlische Ferien“ eine „Weltreise durch Weltläden“ an. Im F(l)air-Weltladen in Remscheid-Lüttringhausen sind z.B. die Kaffeebäuerinnen der Kooperative APROLMA aus Marcala/Honduras kennenzulernen. Und ihren Arabica-Hochlandkaffee! In Aachen stellen  sich Kaffeeproduzenten aus Kolumbien vor und in Dinslaken der seine Bemühungen, Arbeitsplätze für Flüchtlinge auf der griechischen Insel Lesbos zu schaffen. Informationen unter: https://www2.ekir.de/inhalt/himmlische-ferien-eine-weltreise-durch-weltlaeden/.

Neuer Anstieg: Jetzt 17 Remscheider in Quarantäne

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Es gibt mit heutigem Datum 17 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden. Bis heute gibt es insgesamt 264 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 247 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 229 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 18 sind verstorben. Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser für heute, dass sich nach wie vor eine Person mit einer Covid-19-Infektion in stationärer Behandlung befindet (bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger). Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

Datenbank für eine neue touristische Internetseite

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Stadt Remscheid wird im Herbst  mit einem neuen, touristischen Internetauftritt online gehen. Optisch ansprechend und mit vielen interessanten Sehenswürdigkeiten versehen sollen in dem neuen Internetauftritt auch die örtliche Gastronomie und der lokale Einzelhandel vertreten sein. Deswegen ruft das Stadtmarketing jetzt Interessierte dazu auf, sich mit eigenen Beiträgen am Inhalt der Homepage zu beteiligen. Das Stadtmarketing hat eine Datenbank erstellen lassen, in die Inhaberinnen und Inhaber von Remscheider Restaurants und Geschäften ab sofort ihre wesentlichen Betriebsdetails selbstständig eingetragen können. Das Ergebnis des Eintrags ist eine informative Kurzdarstellung des Angebots mit Link zur eigenen Internetseite, auf die sich die künftigen Besucherinnen und Besucher der touristischen Homepage mit einfachem Klick weiterleiten lassen können.

Eine Eintragung ist über diesen Link möglich: https://remscheid.de/registrierung. Wichtig ist, dass alle Felder korrekt ausgefüllt werden, damit ein Beitrag online gestellt werden kann. Alle Beiträge werden vor Freischaltung nochmals durch das Stadtmarketing auf ihre Richtigkeit hin überprüft. Bei eventuellen Fragen wird nochmals Kontakt aufgenommen. Natürlich besteht auch jederzeit die Möglichkeit, einen Beitrag wieder zu löschen. Das Stadtmarketing hofft darauf, dass sich möglichst viele Remscheider Gastronomie- und Einzelhandelsbetriebe mit eigenen Beiträgen an der Befüllung der Datenbank und damit an eine möglichst vielschichtigen und informativen touristische Internetseite beteiligen.

Mehr Personal für den geschädigten Wald gefordert

Pressemitteilung der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Bezirksverband Düsseldorf

Immer mehr heimische Bäume könnten Dürren, Stürmen und Schädlingen zum Opfer fallen, wenn nicht deutlich mehr für den klimagerechten Umbau der Wälder getan wird. Davor warnt die Gewerkschaft IG BAU und fordert zusätzliches Forstpersonal auch in Remscheid. „Die nordrhein-westfälische Landesregierung habe zwar im Rahmen des Waldpakts eine Million Euro für landesweit 20 neue Stellen im Forst bereitgestellt. Die seien aber befristet und reichten angesichts des Ausmaßes der Schäden bei weitem nicht aus, kritisiert Uwe Orlob, Bezirksvorsitzender der IG BAU Düsseldorf. Es sei völlig unklar, woher das nötige Personal für die Wiederbewaldung kommen solle.

In Nordrhein-Westfalen  dürfen nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums von 2018 bis 2020 insgesamt rund 35 Millionen Kubikmeter Schadholz anfallen. Extreme Wetterlagen und Schädlinge wie der Borkenkäfer werden demnach bis Jahresende eine Waldfläche von 68.000 Hektar vernichtet haben. „Auch wenn es zuletzt nicht so heiß war wie in den Vorjahren, bleibt die Lage für die Bäume dramatisch. Die Monokulturen aus Fichten und Kiefern sind besonders betroffen“, so Orlob. Laut Bundeswaldinventur machen Nadelbäume 41 Prozent der knapp 910.000 Hektar des NRW-Waldes aus. Mittlerweile sei teilweise sogar die Buche gefährdet. Diese seit Jahrtausenden in Deutschland heimische Art leide zunehmend unter ausgetrockneten Böden und Pilzbefall.

Um die Wälder für den Klimawandel zu wappnen, müssten zusätzliche Mischwälder angelegt und resistente Baumarten angepflanzt werden. „Das aber ist eine Mammutaufgabe, für die es viel mehr Förster und Forstwirte braucht als bislang. Betriebe sollten deshalb auch mehr ausbilden und Azubis übernehmen“, betont der Gewerkschafter. Da Forstwirte sich nun auch verstärkt um die Privatwälder zwischen Rhein und Weser kümmern müssten, entstehe ein zusätzlicher Bedarf.

Die ersten Sportgutscheine wurden gestern vergeben

Gestern wurden in der städtischen Kita „Dicke Eiche“, Kleine Flurstraße 15, die ersten Kinder von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Reinhard Ulbrich, Vorsitzender des Sportbund Remscheid e.V. ihren Sportgutschein erhalten, den sie bei einem teilnehmenden Sportverein ihrer Wahl abgeben können. Foto: Hans Georg Müller.

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Kinder haben einen inneren gesunden Bewegungsdrang, und frühzeitig erlernte Gewohnheiten bleiben oft ein Leben lang bestehen. Gerade die frühzeitige Bewegungserziehung fördert die motorische Entwicklung und den bewussten und gesunden Umgang mit sich selbst und in der Gemeinschaft. Zudem ist der Sport für Kinder und Jugendliche, insbesondere bei der Herausbildung einer eigenständigen Persönlichkeit von besonderer Bedeutung, da Sport ein wichtiges Erfahrungsfeld bietet.

Mit der Aktion „KindeRSport erleben“ im Rahmen des Projektes „Sportplatz Kommune“ möchte die Stadt Remscheid in Zusammenarbeit mit dem Sportbund Remscheid derzeit ca. 3.000 in Remscheid lebende vier- bis sechsjährigen Kinder und künftig allen Kindern, die das 4. Lebensjahr vollenden, in Bewegung bringen. Wie funktioniert „KindeRSport erleben“ in Remscheid? Die Kinder können in den Sportvereinen schnuppern, verschiedene Sportarten von einfachen Ballspielen über Tennis bis zur Selbstverteidigung ausprobieren und kennenlernen. Nach zwei Schnupperstunden geben die Eltern den Gutschein und eine ausgefüllte und unterschriebene Einwilligung für die Verarbeitung personenbezogener Daten beim Sportverein ab. Damit übernimmt die Stadt Remscheid die Kosten für die Aufnahmegebühr und die Jahresmitgliedschaft für ein Kind beim ausgewählten Verein für die Dauer von einem Jahr. Das Kind darf dann für ein Jahr kostenlos trainieren.

Sollte das Kind Interesse haben, weiter in dem Sportverein zu bleiben, können Trainer oder Übungsleiter rechtzeitig angesprochen werden. Ansonsten endet die Mitgliedschaft automatisch nach einem Jahr. Bisher haben zwölf vRemscheider Vereine ein Sportangebot erstellt. Alle beteiligten Vereine haben eine Kinderschutzvereinbarung unterschrieben und sich verpflichtet Kinder vor Gefährdungen zu schützen.

Gestern wurden in der städtischen Kita „Dicke Eiche“, Kleine Flurstraße 15, die ersten Kinder von Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Reinhard Ulbrich, Vorsitzender des Sportbund Remscheid e.V. ihren Sportgutschein erhalten, den sie bei einem teilnehmenden Sportverein ihrer Wahl abgeben können.

Zum bevorstehenden islamischen Opferfest

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

„Das Schächten von Opfertieren, also ein Schlachten ohne vorherige Betäubung, ist nach dem Tierschutzgesetz grundsätzlich ist verboten!“, informiert das Bergische Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt Remscheid – Solingen – Wuppertal (BVLA). Das islamische Opferfest (Kurban Bayrami) wird in diesem Jahr vom Donnerstag, 30. Juli, bis Montag, 3. August, begangen. „Beim Halsschnitt erleiden die nicht betäubten Tiere Schmerzen, Atemnot und Todesangst. Bis zur Bewusstlosigkeit kann es bis zu einer Minute, beim Eintreten von Komplikationen aber auch wesentlich länger dauern!“

Das Schächten bei vollem Bewusstsein sei vollkommen unnötig, betont das BVLA, da es tierschutzkonforme Alternativen gebe, die von sehr vielen Moslems, auch von muslimischen Theologen, akzeptiert würden: Bei der elektrischen Betäubung werde das Schaf oder Rind nicht getötet und auch nicht verletzt. Auch eine weitere Vorschrift des Islam werde uneingeschränkt erfüllt: Da das Herz weiter schlage, sei die geforderte Ausblutung der Schlachttiere nicht im Geringsten beeinträchtigt.

Das BVLA  empfiehlt den Moslems dringend, ihr Opfertier in einem gewerblichen Schlachtbetrieb unter Betäubung schlachten zu lassen. Ein Schächten „im Hinterhof“, wie es beim letztjährigen Opferfest durch das BVLA festgestellt wurde, kann als Gesetzesverstoß mit Bußgeldern bis 25.000 Euro geahndet werden. In Wuppertal finden auch in diesem Jahr in mehreren Schlachtstätten tierschutz-konforme Opferfest-Schlachtungen statt.

Aufgrund des nach wie vor bestehenden Ansteckungsrisikos mit dem Covid-19 Erreger sind in diesem Jahr auch im Rahmen des Opferfestes neben den tierschutzrechtlichen Vorgaben zusätzlich die Corona-Schutzvorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen einzuhalten. Insbesondere sind das Tragen eines Mund-Nasenschutzes, die Einhaltung des Abstandsgebotes, die Angabe der Kontaktdaten sowie die Beachtung der Hygieneregelung des Schlachtbetriebes zu gewährleisten.

Derzeit sind 15 Einwohner an Covid-19 erkrankt

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Es gibt seit Freitag, 24. Juli, bis heute gleichbleibend 15 Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden. Bis heute gibt es insgesamt 262 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 247 Personen aus dem Status der Quarantäne ausgeschieden: 229 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 18 sind verstorben. Darüber hinaus vermelden die Krankenhäuser mur noch eine positiv getestete Person, die sich in einem Krankenhaus zur stationären Behandlung befindet. (Bei den Angaben aus dem Krankenhausbereich handelt es sich nicht zwangsläufig um Remscheider Bürgerinnen und Bürger.) Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.