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Erst Bierdeckel, jetzt Einladung zu Besuchen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Weil viele Parlamentarier aus Städten und Gemeinden, in denen ausreichend Steuergelder fließen, nicht wirklich verstehen, mit welchen Problemen hochverschuldete Kommunen zu kämpfen haben, ruft das neun Millionen Einwohner vertretende Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte" ihre Wahlkreisabgeordneten um Hilfe. Sie sollen im November parteiübergreifend Kolleginnen und Kollegen aus reichen Gegenden zu einem Kurzbesuch einladen und ihnen vor Ort ganz konkret vor Augen führen, dass es vielerorts die vom Grundgesetz geforderte Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse nicht mehr gibt. Dazu Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz und Stadtkämmerer Sven Wiertz: „Wir wollen damit unsere Wahlkreisabgeordneten bei ihren Bemühungen um breite Mehrheiten für einen kommunalen Rettungspakt unterstützen. Auf unsere Remscheider Abgeordneten im Landtag und im Bundestag ist Verlass.“ 

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Erste Ergebnisse des neuen Informatikunterrichts

Pressemitteilung der Bezirksregierung Düsseldorf

An jeweils 37 Gymnasien in den Regierungsbezirken Düsseldorf und Köln steht seit einem Jahr für die Jahrgänge 5 und 6 Informatik auf dem Stundenplan. Im Rahmen des Modellvorhabens „Informatik in der Erprobungsstufe der Gymnasien“ lernen sie mit Hilfe der altersgerechten Programmierplattform „Open Roberta Lab“ des Fraunhofer IAIS, den Einplatinenrechner „Calliope mini“ etwa als Bewässerungs-System für Blumen oder Musikinstrument zu nutzen. Der handtellergroße Rechner ist unter anderem mit Leuchtdioden, einem Lautsprecher und einem Lagesensor ausgestattet. Außerdem hat er
unterschiedliche Schnittstellen (z.B. Bluetooth, Grove Connectoren), um externe elektronische Bauteile einzubinden. Die Schülerinnen und Schüler können mit Hilfe visueller Programmierblöcke per Drag and Drop eigene Programme erstellen, die die verschiedenen Funktionen des Calliope mini steuern. Das Modellvorhaben soll erproben, wie ein gender- und altersgerechter Einstieg in das Programmieren in der Schule umgesetzt werden kann. Zu den teilnehmende Schulen im Regierungsbezirk Düsseldorf gehört das Remscheider Leibniz-Gymnasium.

Thomas Hartmann, Direktor der Schulabteilung der Bezirksregierung Düsseldorf, betont: „Die Digitalisierung formt in wesentlichen Bereichen unser Leben. Schule muss Kompetenzen und Fähigkeiten vermitteln, die einen selbstbestimmten Umgang mit digitalisierten Prozessen ermöglicht. Das sehr erfolgreiche Modellvorhaben zeigt Wege auf, wie Informatik-Kenntnisse spielerisch und experimentell in der Schule vermittelt werden können.“

Um das Modellvorhaben umzusetzen, kooperiert die Bezirksregierung mit der Initiative „Roberta – Lernen mit Robotern“ des Fraunhofer IAIS sowie der
Calliope gGmbH. Roberta hat die Open-Source-Programmierplattform Open Roberta entwickelt, auf der Kinder und Jugendliche spielerisch Programme für unterschiedliche Rechner, insbesondere Robotik-Systeme, erstellen können. Außerdem schult das Fraunhofer IAIS rund 100 Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen im Umgang mit Open Roberta und dem Calliope mini im Unterricht. Die Calliope gemeinnützige GmbH stellt den 74 Schulen jeweils einen Klassensatz des Calliope mini Rechners zur Verfügung.

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Wer als Kind viel liest, hat bessere Zensuren

Pressemitteilung des Instituts der deutschen Wirtschaft

Dass es für Kinder positiv ist, wenn sie regelmäßig lesen oder ihnen jemand vorliest, ist allseits bekannt. Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) zeigt, dass sich die Leistungen in manchen Schulfächern sogar um eine Viertelnote verbessern können. Zehnjährige, die täglich in ihrer Freizeit ein Buch in die Hand nehmen, gehen später häufiger auf ein Gymnasium – die Wahrscheinlichkeit hierfür ist zehn Prozentpunkte höher als bei den Lesemuffeln. Auch die Schulnoten, vor allem in Deutsch und in der ersten Fremdsprache, fallen später besser aus – auf dem Zeugnis von 14-Jährigen sind die Noten im Gegensatz zu Kindern, die mit zehn Jahren weniger gelesen haben, eine Viertelnote besser. Das zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft.

Auch später in der Schullaufbahn lassen sich positive Effekte beobachten. 17-Jährige, die mindestens einmal pro Woche in ihrer Freizeit lesen, sind mit ihren Noten und Leistungen in der Schule zufriedener als Jugendliche, die seltener lesen. Die besuchte Schulform, also Hauptschule, Realschule, Gesamtschule oder Gymnasium, spielt dabei keine Rolle. Außerdem lesen die älteren Jugendlichen häufiger, wenn sie bereits im Grundschulalter Freude an Büchern hatten. Gerade deshalb sollten Kinder im Grundschulalter noch stärker zum Lesen motiviert werden. "Ehrenamtliche Lesepaten leisten hier bereits heute einen wichtigen Beitrag und ihr Engagement sollte weiter gestärkt werden", sagt Wido Geis-Thöne, der Autor der neuen  Studie. "Zudem sollte die Leseförderung noch stärker im Regelangebot verankert werden." Die Datengrundlage für die Studie ist eine Langzeitbefragung von mehreren tausend Haushalten in Deutschland.

Aktionswoche zur Vereinbarkeit von Arbeit und Leben

Pressemitteilung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, Bezirk Düssel-Rhein-Wupper

Die Gewerkschaft ver.di führt in der kommenden Woche, 11. bis zum 15. November, eine Aktionswoche unter dem Motto „Vereinbarkeit von Arbeit und Leben“ durch. Sie wird die Beschäftigten in Betrieben und Dienststellen darüber informieren, wie sie aufgrund von Tarifregelungen Beruf und Privatleben besser vereinbaren können und welche Forderungen ver.di weiter anstrebt. „Arbeitsverdichtung, Stress und Überstunden haben enorm zugenommen“, bekräftigt Uwe Foullong, stellv. Geschäftsführer des ver.di-Bezirkes Düssel-Rhein-Wupper, „da wird sich ver.di in Tarifverhandlungen weiter engagieren für mehr Personal , weniger Stress, verlässliche Freizeit und mehr Arbeitszeitsouveränität für die Beschäftigten“.

Es existierten bereits Tarifverträge zu Arbeitszeitverkürzungen mit Lohnausgleich, Regelungen zu Entlastungen und mehr Personal sowie Wahlmöglichkeiten zur Arbeitszeit für verschiedene Lebensphasen. Die Gewerkschaft ver.di führe immer häufiger Befragungen bei ihren Mitgliedern durch, um deren konkrete Interessen zur Arbeitszeit und Vereinbarkeit von Arbeit und Leben direkt in Tarifverhandlungen einfließen zu lassen. So habe ver.di jüngst im öffentlichen Dienst eine breit angelegte Befragung durch-geführt, bei der 92 % der mehr als 210.000 Befragten äußerten, dass sie ein Wahl-recht zwischen Gehaltserhöhung und Arbeitszeitverkürzung wünschten. Mehr als 50% dieser Befragten äußerten, dass sie bei einem solchen Wahlrecht die Verkürzung ihrer Arbeitszeit bei gleichem Lohn wählen würden.

Um die zunehmenden Wünsche und Interessen der Beschäftigten nach mehr und besserer Vereinbarkeit von Arbeit und Leben zu realisieren, fordere ver.di die Arbeitgeber in den verschiedenen Tarifbereichen auf, sich dafür aufgeschlossen zu zeigen. „Dazu gehört auch eine Veränderung der Führungskultur in vielen Betrieben“, betont Foullong „das Management müsse Abschied nehmen von der noch weit verbreiteten Vorstellung, dass Beschäftigte rund um die Uhr zur Verfügung zu stehen haben“.

Wechsel in der Geschäftsführung der Sana-Fabricius-Klinik

Ines Grunewald.

Pressemitteilung der Sana Fabricius-Klinik Remscheid

Nach fast 15 Jahren hat Geschäftsführer Dieter Uhr die Sana Fabricius-Klinik in Remscheid zum 1. November verlassen. Seine Nachfolgerin ist Ines Grunewald, die das in der Region etablierte Haus erfolgreich in die Zukunft führen wird. „Das Wichtigste wird sein, die hohe Qualität der Patientenversorgung aufrecht zu erhalten“, meinte sie kürzlich im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung. Als Regionalleiterin für Organisationsentwicklung hatte Ines Grunewald bereits seit August im Management der Sana Fabricius-Klinik mitgewirkt und gemeinsam mit Sabine Wisniewski (Regionalleitung Medizinisches Prozessmanagement) und Melanie Magoley (Referentin Projektmanagement Region NRW) den bisherigen Geschäftsführer Dieter Uhr in seinen Aufgaben unterstützt. Dieser bedankte sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Klinik und appellierte, die anstehenden Aufgaben gemeinsam mit der neuen Geschäftsführerin anzupacken: „Die Finanzierung der Krankenhäuser steht vor einem erneuten Umbruch, und den gilt es gemeinsam zu bewältigen.“

Der Wechsel in der Geschäftsführung war auf der regionalen Ebene in Zusammenarbeit mit den Beteiligten vorbereitet worden. Christian Engler, als Regionalgeschäftsführer für die sieben Sana- Standorte in NRW verantwortlich, hatte den Wechsel auf der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Soziales, Gesundheit und Wohnen offiziell verkündet und dankte Dieter Uhr für sein langjähriges Wirken. „Herr Uhr hat in Zusammenarbeit mit der Mitarbeiterschaft die Fabricius-Klinik dorthin gebracht, wo sie heute steht. Die medizinische Qualität und Kompetenz ist weit über die lokale Region hinaus bekannt und Frau Grunewalds Aufgabe wird es sein, diese Qualität weiter zu festigen und auszubauen. Dafür wünschen wir ihr viel Erfolg und freuen uns auf die weitere regionale Zusammenarbeit.“

Ines Grunewald ist seit elf Jahren in verschiedenen Projekten der Sana-Kliniken in der Region NRW tätig. Zur Stärkung der medizinischen Qualität in der Region wird sie sich unter anderem für eine enge Zusammenarbeit mit dem Sana-Klinikum Remscheid an der Burger Straße und dem Sana Krankenhaus Radevormwald einsetzen. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe in der Fabricius-Klinik. Insbesondere darauf, mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ich in den vergangenen Wochen bereits gut kennenlernen durfte, gemeinsam zu gestalten“, sagt die 59-Jährige.

Die Sana Fabricius-Klinik in Remscheid ist mit ihren fast 200 Mitarbeitern auf die Innere Medizin/Geriatrie und Orthopädie spezialisiert. Das Leistungsspektrum deckt neben der Anästhesiologie auch verschiedene therapeutische Angebote wie Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie und einen Psychologischen Dienst ab. Im Krankenhaus stehen 105 Planbetten zur Verfügung. Jährlich werden zirka 3.000 erkrankte Patienten versorgt und über 2.200 Operationen durchgeführt. In der Tagesklinik für Geriatrie mit 12 Plätzen werden pro Jahr 150 Patienten behandelt. Die Klinik genießt ein, auch durch Befragungen der Krankenkassen bestätigtes, hohes Ansehen in der Bevölkerung. (Stefan Mülders)

Regionaler Konjunkturreport für das dritte Quartal 2019

Pressemitteilung der Universität Wuppertal

Die Konjunktur hat sich im Bergischen Städtedreieck weiter abgekühlt. Anders als noch zur Jahresmitte, wirkt sich die anhaltende Schwäche der Industrie inzwischen auch auf die übrigen Wirtschaftsbereiche aus. Die Geschäftslage (+26,7 %) wird zwar vom überwiegenden Teil der Unternehmen nach wie vor als „gut“ oder „befriedigend“ beurteilt, gegenüber dem vorangegangenen Quartal (-23,6 Prozentpunkte) hat sich die Stimmung jedoch deutlich getrübt. Zudem weisen die Geschäftserwartungen (-15,3 %) für die kommenden sechs Monate erneut einen negativen Wert auf. Das Regionale Konjunkturbarometer ist ein Kooperationsprojekt des Wuppertaler Instituts für Unternehmensforschung und Organisationspsychologie (WIFOP) der Bergischen Universität mit den Stadtsparkassen Wuppertal, Solingen und Remscheid. Der gesamte Regionale Konjunkturreport für das dritte Quartal 2019 finden Interessierte im Internet unter https://regionales-konjunkturbarometer.de/Publikationen. Der Konjunkturreport enthält mit dem Regionalen Konjunktur- und Beschäftigungsbarometer eine ausführliche Darstellung der regionalen Wirtschaftsentwicklung und des regionalen Arbeitsmarktes.  Die  Ergebnisse  basieren  auf  einer  vierteljährlichen Befragung im Bergischen Städtedreieck ansässiger Unternehmen. Diese werden in eine Analyse gesamtwirtschaftlicher Entwicklungen eingebettet. Die kommende Umfrage für das vierte Quartal 2019 beginnt am 16. Dezember. www.wifop.uni-wuppertal.de/de/transfer/regionales-konjunkturbarometer.html.

Lenneper Adventskalender und Weihnachtstreff 2019

Pressemitteilung  von Lennep Offensiv e.V.

Lennep Offensiv e.V. informiert über den  diesjährigen Lenneper Weihnachtstreff und den Lenneper Adventskalender. Vom 1. bis zum 24. Dezember wird täglich um 18 Uhr (am Wochenende z.T. abweichende Zeiten) in jeweils einem anderen Geschäft/Institution ein „Adventskalendertürchen" aufgemacht. Das heißt, ein Fenster ist weihnachtlich geschmückt, und vor der Tür wird vom Geschäft eine kleine adventliche Vorführung gezeigt: ein Weihnachtslied oder ein Gedicht oder ein kleines Krippenspiel …oder ... oder… oder… Das Ganze wird etwa 20 Minuten (manchmal auch länger) dauern. Der Gedanke kommt ursprünglich von kirchlicher Seite und soll den adventlichen Gedanken inmitten der Weihnachtshektik wieder zur Geltung bringen. Er kommt, wie die Erfahrungen zeigen, aber auch in der „weltlichen" Variante sehr gut an. Es dient dem persönlichen Kontakt, dem Kennenlernen und dem geselligen Beisammensein, wenn man sich in dieser Form zwanglos treffen kann und miteinander ins Gespräch kommt.

Der Lenneper Weihnachtstreff 2019, das gemütliche und kulinarische Weihnachtsdorf findet sich vom 12. bis 15.Dezember auf dem Oberen Alter Markt. Der gesellige Treffpunkt bietet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Livemusik. Die Lenneper und Besucher kommen dorthin, um dem Weihnachtsstress zu entfliehen, zu feiern, lachen, reden und es sich einfachgut gehen zu lassen. Am 3. Advent haben die Geschäfte für sie in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet und locken mit tollen Aktionen. Vereine, Dienstleister und Gastronomen bieten beim Weihnachtstreff ein vielfältiges kulinarisches Angebot an Speisen und Getränken für die Besucher an. (Ralf Hackländer)

Innovative Projekte im Bergischen Städtedreieck

Pressemitteilung des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW

Das Bergische Städtedreieck erforscht nachhaltige Lösungen für die Mobilität von morgen. Wie kann Mobilität in der Smart City gestaltet und welche technologischen Voraussetzungen müssen geschaffen werden? Das will die von der Landesregierung geförderte Initiative „Bergisch.Smart: Künstliche Intelligenz als Enabler für die Mobilität von Morgen“ ermitteln. Wirtschaft-und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart übereichte bei der Auftaktveranstaltung den Zuwendungsbescheid für das erste von vier Verbundprojekten im Bergischen Städtedreieck über zunächst 1,1 Millionen Euro. Insgesamt hat „Bergisch.Smart“ ein Volumen von rund 24 Millionen Euro, von denen das Land aus dem Programm „Digitale Modellregionen“ 13 Millionen Euro beisteuert. Einen weiteren Förderbescheid über 1,7 Millionen Euro übergab Pink-wart in Wuppertal für den Aufbau eines Kompetenzzentrums für automatisiertes Fahren.

Minister Pinkwart: „Die Bergische Region ist ein starker Standort für die Automotive-Branche, für Künstliche Intelligenz und 5G. Es gibt hier viele starke Unternehmen und großes Gründerpotenzial. Diese Stärken bauen wir gemeinsam mit Partnern der Industrie weiter aus. Bergisch.Smart, das Kompetenzzentrum automatisiertes Fahren und das Kompetenznetzwerk Automotiveland.NRW sind gute Beispiele dafür. Wir unterstützen die Region gerne dabei, sich zum Mobilitätsstandort der Zukunft weiterzuentwickeln.“

Ziel des ersten Verbundprojekts „Rethinking Mobility“ ist es, Künstliche Intelligenz zur Entwicklung von SmartCity-Lösungen zu nutzen. Eingesetzt werden könnten diese Anwendungen beispielsweise im Öffentlichen Personennahverkehr und in der Automobilindustrie. Minister Pink-wart übergab den Bescheid an ein Konsortium aus den Städten Remscheid, Solingen und Wuppertal, der Bergischen Universität, dem Automobilzulieferer APTIV, den Wuppertaler Stadtwerken, der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW) und der „Neue Effizienz GmbH“.

Mit 1,7 Millionen Euro aus dem Programm Regio.NRW fördert das Wirtschaftsministerium zudem den Aufbau eines Kompetenzzentrums für automatisiertes Fahren durch die Bergische Universität Wuppertal, die Bergische Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH und die Hochschule Ruhr-West. Das anwendungsorientierte Kompetenzzentrum soll als zentrale Anlaufstelle für ganz Nordrhein-Westfalen dienen, relevante Themen aufgreifen, bündeln und Kommunen beraten.

Das Kompetenzzentrum ist eines von 36 Projekten, die im Frühjahr über den Projektaufruf „Regio.NRW – Innovation und Transfer“ ausgewählt worden waren. Es wird mit EU-Mitteln aus dem Programm „Europäischer Fonds für die Regionale Entwicklung – EFRE“ gefördert. Ziel ist es, mit neuen Kooperationen die innovativen Potenziale in den Regionen zu heben und die Standortqualität zu stärken. Der Förderaufruf richtete sich an kommunale und regionale Wirtschaftsförderungen, Kammern, Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Mit dem Programm Digitale Modellregionen unterstützt die Landesregierung Aachen, Gelsenkirchen, den Kreis Paderborn, Soest und Wuppertal dabei, ihre Verwaltung schneller zu digitalisieren, Bürgern und Unter-nehmen attraktive Angebote zu bieten und mit der Wirtschaft innovative Projekte zur Stadtentwicklung umzusetzen. Bis Programmende stehen dafür rund 90 Millionen Euro an Landesmitteln zur Verfügung. Mehr als 100 Projektideen wurden bisher eingereicht.

Aktion für mehr betriebliche Mitbestimmung

Pressemitteilung des DGB-Stadtverbandes Remscheid

Unter dem Motto „Tarif gerecht für alle“ führt der DGB Stadtverband Remscheid am 9. November von 10 bis 12 im Rahmen des DGB-Zukunftsdialogs auf der oberen Alleestraße eine Verteil- und Informationsaktion durch. Hierbei soll für mehr betriebliche Mitbestimmung und Tarifbindung geworben werben. Die Gewerkschafter hoffen auf viele interessante Gespräche. Ob bei Löhnen, Arbeitszeiten oder Urlaubstagen – zur Regelung von Arbeitsbedingungen gibt der Gesetzgeber in Deutschland lediglich die Mindestanforderungen vor. Der Großteil der Bedingungen wird zwischen Arbeitgeberverbänden und Gewerkschaften ausgehandelt und in Tarifverträgen festgeschrieben. Um flächendeckend gute Löhne und Arbeitsstandards zu sichern müssen Tarifverträge deshalb für möglichst viele Beschäftigte gelten und möglichst viele Unternehmen müssen an Tarifverträge gebunden sein. (Peter Lange, DGB-Stadtverbandsvorsitzender)

Heute Öl-Einsatz auf der Wupper-Vorsperre

Pressemitteilung des Wupperverbandes

An der Wupper-Vorsperre, der größten Vorsperre der Wupper-Talsperre, in Hückeswagen gab es heute einen Einsatz. Ein Bürger hatte morgens Ölschlieren auf der Vorsperre gesehen und den Talsperrenbetrieb des Wupperverbandes informiert. Die Untere Wasserbehörde des Oberbergischen Kreises sowie der Kanalbetrieb und das Ordnungsamt der Stadt Hückeswagen waren ebenfalls vor Ort. Die Untere Wasserbehörde hat Untersuchungen aufgenommen. Der Talsperrenbetrieb des Wupperverbandes hat in der Vorsperre Ölsperren gesetzt. Eine Ölsperre befindet sich nahe der blauen Brücke, eine weitere am Überlauf zur Hauptsperre. Das Öl wird mit Bindemittel aufgefangen. Außerdem hat der Talsperrenbetrieb den Wasserstand in der Vorsperre zum Schutz der Hauptsperre um 20 Zentimeter gesenkt. Eine kleine Menge Öl ist aus der Vorsperre in die Hauptsperre gelangt. Nach dem Absetzen am Ufer, kann diese mit Bindemittel aufgenommen werden. Der Talsperrenbetrieb wird die Entwicklung weiter beobachten. Bislang konnte der Betrieb keine schädlichen Auswirkungen auf Fauna und Flora beobachten.

Auf 2. Elternkurs „Fit für die Schule“ folgt 3.

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Weil der zweite Elternkurs „Fit für die Schule“ mit Start am 21. November bereits restlos ausgebucht ist, bietet die Psychologische Beratungsstelle der Stadt Remscheid am 12. Dezember einen weiteren Kurs für Eltern von Kindern an, die im Schuljahr 20/21 eingeschult werden. Die Kursleitung haben Schulpsychologin Hannah Arendt und Erziehungsberaterin Constanze Werth. Sie vermitteln den Eltern Anregungen zum spielerischen Fördern im Hinblick auf die Einschulung. Interessierte Eltern können sich ab sofort per E-Mail unter hannah.arendt@remscheid.de">hannah.arendt@remscheid.de oder constanze.werth@remscheid.de">constanze.werth@remscheid.de anmelden.
Eltern, die sich Unterstützung bei der Begleitung ihres Kindes wünschen, wenn es um einen gelungenen Start ins Schulleben als große Entwicklungsaufgabe für das Kind und sich selbst geht, sind bei der Psychologischen Beratungsstelle der Stadt Remscheid richtig. Der kostenfreie Kurs umfasst insgesamt sechs Termine, jeweils donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr in der Psychologischen Beratungsstelle, Hastener Straße 15. Weil der Kurs als kontinuierliche Begleitung der Familien im Übergang Kita – Schule konzipiert ist, bauen die Termine inhaltlich aufeinander auf. Eine Anmeldung ist daher nur für den kompletten Elternkurs möglich.

Solidaritätskonzert für Toleranz zwischen Kulturen

Pressemitteilung des Caritasverbandes Remscheid e.V.

Am 9. November jährt sich die Reichspogromnacht von 1938. Dieses Datum setzt in ganz besonderer Weise ein Mahnmal für Ausgrenzung, Verurteilung, Hass und Verfolgung einer ausgegrenzten Bevölkerungsgruppe. Auch aktuell gibt es wieder Gruppierungen, die Ausgrenzung, Hass propagieren und Verleumdungen verbreiten, insbesondere gegenüber zugewanderten Menschen. Zuwanderung ist zwar für alle Beteiligten eine Herausforderung, aber auch eine Chance. Sie bietet z.B. für uns die Möglichkeit auf Erfahrungs- und Wissenserweiterung im interkulturellen Zusammenleben in vielfältiger Art und Weise.

Dazu bedarf es außer Offenheit gegenüber anderen Kulturen manchmal nur eines kleinen Anstoßes um sich auf eine Entdeckungsreise zu begeben. Musik als Mittel zur Völkerverständigung kann so ein Anstoß sein und neugierig machen auf die Menschen, die uns mit der Musik ein Stück ihrer jeweiligen Heimat mitbringen. Wir laden Sie daher herzlich zu dieser Entdeckungsreise für Samstag, 9. November, um 18 Uhr in die Lenneper Klosterkirche ein, mit der wir gleichzeitig ein klares Statement gegen Fremdenfeindlichkeit und Hass setzen wollen. Der Eintritt ist frei.

An diesem Abend tritt in der Klosterkirche der internationale Frauenchor „WoW Women of Wuppertal“ gemeinsam mit „Al Watan“ auf. Diese Ensembles bringen über die Musik in einem gemeinsamen Konzert Menschen verschiedener Herkunftskulturen zusammen. „Women of Wuppertal“ vereint Frauen verschiedenster Altersstufen, Herkunftsländern und Milieus. Der Chor fungiert als Ort der Begegnung und des gegenseitigen Respekts, und die Sängerinnen verstehen sich als Botschafterinnen unserer einen Welt. 2017 erhielten WoW für ihre zukunftsorientierte Arbeit den Preis des Sparda-Musiknetzwerkes. Der Deutsche Kulturrat hat den Chor 2018 für den Nationalen Integrationspreis der Bundeskanzlerin nominiert.

Das Ensemble „Al Watan“ – der Name kommt aus dem Arabischen und bedeutet „Heimat“ – setzt sich zusammen aus Teilnehmern des Projektes „Instrumentalunterricht für Geflüchtete“ sowie aus Mitgliedern und Freunden der immer schon international besetzten Mandolinen-Konzertgesellschaft aus Wuppertal. Mit ihrer Musik, die ebenso vielen Kulturkreisen entstammt (amerikanisch, europäisch, türkisch, arabisch, iranisch, jüdisch), wollen die Musiker ein Zeichen gegen Hass und Hetze und für ein friedliches Miteinander.