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Modellprojekt im Bergischen zwecks Verkehrswende

 Pressemitteilung von Monika Düker und Johannes Remmel, Landtagsabgeordnete der Grünen

Nach einem Ortsbesuch am Solinger Hauptbahnhof hat Johannes Remmel, Mitglied des Verkehrsausschusses des Landtags, die Anliegen der Kommunalpolitiker*innen mit nach Düsseldorf genommen und eine Initiative in den NRW-Landtag eingebracht. Kern des Vorhabens ist ein Modellprojekt, bei dem die S-Bahnlinie 7 teilweise elektrifiziert und an die S1 angebunden werden soll. Dazu erklären Monika Düker und Johannes Remmel: „Im Bergischen Städtedreieck sind viele Pendlerinnen und Pendler auf den SPNV angewiesen, die Arbeitswege ziehen sich jedoch dadurch in die Länge, dass die S-Bahnlinien S1 und S7 nicht durchgebunden sind und ein Umsteigen notwendig machen. Der Grund dafür liegt in unterschiedlichen Antriebstechniken auf beiden Linien: Während die S1 mit elektrischen Triebwagen bedient wird, ist auf der Strecke der S7 aktuell nur ein Betrieb mit Dieselloks möglich. Ein durchgängiger S-Bahnbetrieb von Düsseldorf bis ins Bergische Land wäre also nur mit einer Teilelektrifizierung der Strecke Solingen – Remscheid – Wuppertal-Oberbarmen möglich. Teil-Elektrifizierung bedeutet, dass die Strecke aufgrund baulicher Besonderheiten wie der denkmalgeschützten Müngstener Brücke nicht durch eine Oberleitung elektrifiziert werden kann, sondern dass auf der Strecke batterieelektrisch betriebene Züge fahren würden und sich gleichzeitig an den elektrischen Strecken aufladen könnten.

Mit unserem Antrag legen wir ein innovatives Konzept vor, wie wir die Elektrifizierung voranbringen und die Verkehrsleistung von Schienenstrecken erhöhen wollen. Die Teil-Elektrifizierung würde für die Menschen in der Region zu einem echten Mehrwert und die Lebensverhältnisse ganz konkret im Alltag verbessern: Die Fahrten mit dem SPNV würden kürzer und durch den Wegfall des Umstiegs auch komfortabler. Gleichzeitig würde das direkte Umfeld der Bahnstrecke spürbar weniger durch die Emissionen der Dieselloks belastet.

Im gemeinsamen Änderungsantrag von CDU, FDP und GRÜNEN vom 12. März 2019 (Drs. 17/5370) wurde beschlossen, dass die Landesregierung aufgefordert wird, „mit den Aufgabenträgern in den Dialog zu treten, um ein geeignetes Pilotprojekt mit technologieoffenen Antrieben zu begleiten […].“ Für ein solches Pilotprojekt schlagen wir der Landesregierung nun die Teil-Elektrifizierung der Strecke der S7 (Solingen – Remscheid – Wuppertal-Oberbarmen) vor. Gerade das Bergische Städtedreieck wäre ideal für ein derartiges Modellprojekt geeignet: In Solingen läuft bereits erfolgreich ein Modellprojekt für Batteriebetriebene Oberleitungsbusse (BOB). Die vorhandene Expertise ließe sich hervorragend auch für den SPNV nutzen und auch die heimische Wirtschaft würde von einem derartigen Projekt profitieren. Und noch ein weiterer Vorteil ist mittelfristig absehbar: Durch gute Verkehrsanbindungen würde die ganze Region attraktiver und neue Wohngebiete könnten entlang der S-Bahnstrecken erschlossen werden. Das könnte auch eine Entlastung für den überhitzten Wohnungsmarkt in Düsseldorf bedeuten. Die Landesregierung muss nun schnellstmöglich dafür sorgen, dass die Teil-Elektrifizierung als Modellprojekt umgesetzt wird.“

Zwei Remscheider zweites Mal in Quarantäne

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Laut Gesundheitsamt gibt es aktuell sechszehn Remscheiderinnen und Remscheider, die an Covid-19 erkrankt sind und sich in angeordneter häuslicher Quarantäne befinden. Bei zwei aus der häuslichen Quarantäne entlassenen Personen wurde die Quarantäne erneut angeordnet. Bis heute gibt es insgesamt 234 positiv getestete Remscheiderinnen und Remscheider. Von ihnen sind 218 aus der Quarantäne ausgeschieden: 202 Remscheiderinnen und Remscheider gelten als genesen, 16 sind verstorben. Die Krankenhäuser melden aktuell vier positiv getestete Personen in stationärer Behandlung befinden. Von diesen befindet sich niemand auf der Intensivstation

5. Verordnung zur Änderung von Rechtsverordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus SARS-CoV-2: Die ab heute geltende Coronaschutzverordnung, die den Remscheider Krisenstab heute Vormittag erreicht hat, sieht relevante Änderungen sieht vor: Das Picknicken auf öffentlichen Plätzen oder Anlagen ist wieder erlaubt, das Grillen bleibt hier weiter untersagt (§ 10 Absatz 7). Unter festgelegten Hygiene- und Infektionsschutzstandards darf wieder gewerblich tätowiert und gepierct werden (§ 12 Absatz 2). Außerdem dürfen an standesamtlichen Trauungen wieder Gäste außerhalb des Familienkreises teilnehmen (§ 13 Absatz 6). Alles zum Corona-Virus in Remscheid unter www.remscheid.de/corona.

Roland Kirchner ist OB-Kandidat der W.i.R.

Roland Kirchner (W.i.R.). Archivfoto. Pressemitteilung der Wählergemeinschaft in Remscheid e.V. (W.i.R.)

An unserer Aufstellungsversammlung am Montag in der Mensa des Leibniz-Gymnasium nahmen elf wahlberechtigte Mitglieder teil. Roland Kirchner wurde einstimmig zu unserem Spitzenkandidaten gewählt. Auf den weiteren Plätzen folgen Waltraud Bodenstedt, Thomas Brützel und Kai Eric Gerber. Roland Kirchner wird für uns auch als Oberbürgermeisterkandidat antreten.

Unsere Wahlkampfthemen werden erst bei unserer Jahreshauptversammlung am 8. Juni festlegen. Aber ein Schwerpunkt wird die digitale Stadtverwaltung und ein weiterer die Stärkung des Ehrenamtes sein. W.i.R. hoffen bei der Kommunalwahl wieder die Fraktionsstärke zu erzielen und wollen Remscheid weiterhin mit konstruktiven und realistischen Ideen sowie mit einer kritischen Herangehensweise bei Entscheidungen voranbringen. (Ina Garweg)

Sporthallen zunächst weiter geschlossen

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen hat die Corona-Schutzregeln gelockert und ermöglicht wieder den kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb. Der Krisenstab der Stadt Remscheid hat deshalb auch die städtischen Sportfreianlagen bereits zum 7. Mai unter Auflagen wieder freigegeben. Ausgenommen von der Wiederöffnung sind nach dem aktuellen Landeserlass allerdings alle städtischen Turn- und Sporthallen. Durch den aktuellen Schulerlass des Landes Nordrhein-Westfalen und das darin verankerte Betretungsverbot für Außenstehende ist eine Wiederöffnung der Sporthallen derzeit noch nicht möglich. Die Stadt Remscheid muss sich da leider wie viele andere Kommunen positionieren und hofft, dass diese Problematik auf Landesebene absehbar geregelt wird.

Nur private Hallen und solche in Vereinseigentum dürfen wieder in Betrieb gehen. Hintergrund ist, dass die allermeisten städtischen Turn- und Sporthallen von Schulen genutzt werden. Die Schulen sind unter anderem auch auf die Hallenflächen angewiesen, um Unterricht und Klausuren unter den Abstands- und Hygieneregeln organisieren zu können.

Der städtische Fachdienst Sport und Freizeit wird zusammen mit dem Sportbund Remscheid (SBR) die Vereine über diese Regelung informieren und ihnen zur Unterstützung ein einheitliches Regelwerk zur Nutzung der Sportfreianlagen und Sportplätze an die Hand geben. Der Sportbund Remscheid und die Stadt Remscheid bemühen sich um schnellstmögliche Klärung zugunsten der Vereine in Remscheid. Über weitere Entwicklungen wird zeitnah informiert. 

Allgemein gilt: Sport treiben auf den städtischen Sportplätzen darf nur, wer in den vergangenen 14 Tagen keine Erkältungssymptome hatte und sich nicht in freiwilliger Quarantäne befindet. Es gelten weiterhin die Abstandsregel von 1,5 Metern und ein Richtwert von 10 Quadratmetern pro Person, die zur Verfügung stehen müssen. Das kann bedeuten, dass Trainingsgruppen nicht in der üblichen Größe möglich sind. Umkleiden und Duschen stehen nicht zur Verfügung, die Sportanlage muss also mit Sportkleidung betreten werden. Besucherinnen und Besucher sind grundsätzlich nicht erlaubt. Allenfalls dürfen Kinder bis 14 Jahre mit einer Begleitperson kommen. Beim Betreten der Sportanlage sollte ein Mund-Nasenschutz getragen werden. Während des Sports empfehlen Stadt und Sportbund Remscheid das allerdings nicht. Ausgenommen von diesen Regelungen ist derzeit neben den städtischen Sporthallen auch noch der komplette Schwimmbetrieb in Remscheid.

Umsatz auf Rekordniveau von mehr als 2,6 Mrd.

Pressemitteilung der Vaillant Group

Der Remscheider Heiz-, Lüftungs- und Klimatechnikspezialist Vaillant Group hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2019 auf ein neues Rekordniveau von mehr als 2,6 Milliarden (Mrd.) Euro gesteigert. Das entspricht gegenüber dem Geschäftsjahr 2018 einem Wachstum von fünf Prozent, währungsbereinigt von sechs Prozent, „Wir blicken trotz eines teilweise schwierigen Marktumfelds auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurück“, resümiert Dr.-Ing. Norbert Schiedeck, Vorsitzender der Vaillant Group Geschäftsführung, die Entwicklung des Remscheider Familienunternehmens. „Die Umsetzung unserer Wachstumsstrategie, insbesondere das Geschäft mit elektrischen Wärmepumpen und hocheffizienter Gas-Brennwerttechnik, hat wesentlich zu einer deutlichen Umsatzsteigerung und einer weiteren Verbesserung unserer internationalen Wettbewerbsposition beigetragen. Auch in China konnten wir 2019 nach einem stagnierenden Geschäft im Vorjahr zweistellige Umsatzzuwächse realisieren. Die positive Ergebnisentwicklung ermöglicht uns, weiterhin überproportional in die Elektrifizierung und die Digitalisierung unseres Angebotes sowie in die weitere Qualifikation unserer Mitarbeiter zu investieren.“

Trotz eines rückläufigen gesamteuropäischen Heiztechnikmarktes erwirtschaftete die Vaillant Group im Jahr 2019 in allen Vertriebsregionen ein Umsatzplus. In der Region Osteuropa stiegen die Umsatzerlöse im Vorjahresvergleich im zweistelligen Prozentbereich. Insbesondere das stark wachsende Geschäft in Polen trug hierzu bei. Auch in den Regionen Nord- und Westeuropa lagen die Umsatzerlöse deutlich über dem Vorjahreswert. Maßgeblich hierfür war die dynamische Geschäftsentwicklung in Großbritannien und Belgien. Das Wachstum in Zentraleuropa resultierte im Wesentlichen aus Umsatzsteigerungen bei Brennwertheizgeräten, Wärmepumpen und Regelungstechnik. In Südeuropa lag der Umsatz aufgrund einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung der Märkte für Wärmeerzeuger in Frankreich und Spanien über dem Vorjahreswert.

Außerhalb Europas blieb lediglich das Geschäft in der Türkei unter dem Vorjahresniveau, ursächlich hierfür war auch der Währungsverfall der türkischen Lira. In China verzeichnete die Vaillant Group ein Umsatzplus im zweistelligen Prozentbereich. Zur Stärkung der Vertriebsaktivitäten hat das Unternehmen in China 2019 landesweit Partnerschaften mit weiteren Händlern geschlossen und die lokale Präsenz mit der Eröffnung neuer Kundencenter erhöht.

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Erhebung für Mietspiegel in der Endphase

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

In Deutschland ist der Mietspiegel eine der gesetzlich vorgesehenen Möglichkeiten für die Ermittlung der ortsüblichen Vergleichsmiete im frei finanzierten Wohnungsbau. Er dient als Begründungsmittel für Mieterhöhungen und wird in Zusammenarbeit mit Mieter- und Vermieterverbänden aufgestellt. In Remscheid gibt es seit dem Jahr 2016 einen qualifizierten Mietspiegel, der kostenfrei für alle Interessierten unter www.remscheid.de zum Download bereit steht. Nachdem dieser Mietspiegel bereits einmal im Jahr 2018 durch Index an die aktuelle Kostenentwicklung angepasst wurde, steht für das Jahr 2020 eine komplette Neuaufstellung an. Zeitgleich wird für Remscheid ebenfalls neu festgelegt, wie hoch die angemessenen Mieten für Personen, die staatliche Leistungen zum Lebensunterhalt nach den Sozialgesetzbüchern II und XII erhalten, sein dürfen.

Die Stadt Remscheid hat die Firma Analyse & Konzepte, Hamburg, mit der Mietwerterhebung beauftragt. In den zurückliegenden Wochen wurden mehrere Tausend Fragebögen an Vermieterinnen und Vermieter verschickt, mit denen das aktuelle Mietniveau in Remscheid abgefragt wird. Die Stadt Remscheid bittet nochmals um rege Beteiligung. Erhebungsschluss ist der 31. Mai.

Kein weiterer Corona-Fall in der Kita Hasten

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Die drei Kinder und die drei Mitarbeitenden, die direkten Kontakt mit einem Corona-infizierten Kindergartenkind der Kita Hasten hatten, haben sich nicht angesteckt. Auch die Testergebnisse der Personen, die mit dem infizierten Kind in der Gemeinschaftseinrichtung nur indirekt in Kontakt gekommen und im Rahmen der Kontaktpersonen-Nachverfolgung getestet worden waren, sind negativ. Das hat das Gesundheitsamt soeben mitgeteilt und bescheinigt der erkrankten Familie und der Kindertageseinrichtung vorbildliches Verhalten. Einer Wiedereröffnung der Notbetreuung steht demnach nichts entgegen. Wann das sein wird, entscheidet die Kindertageseinrichtung in eigener Verantwortung. Die Kinder und Mitarbeitenden, die im direkten Kontakt mit dem erkrankten Kind standen, bleiben weiter in häuslicher Quarantäne.

Ein Kindergartenkind der evangelischen Kindertageseinrichtung Hasten war positiv auf das Corona-Virus getestet worden, nachdem es am Montag vergangener Woche Kontakt mit drei Kindern und drei Kita-Mitarbeitenden gehabt hatte. Die Kita, die 16 Kinder betreut, war daraufhin sofort geschlossen und die Betroffenen unter 14tägige häusliche Quarantäne gesetzt worden.

81-Jährige bei Zusammenstoß schwer verletzt

Gegen 10 Uhr kam es gestern auf der Ronsdorfer Straße zwischen Remscheid und Wuppertal-Ronsdorf zu einem schweren Verkehrsunfall. Als – nach ersten Erkenntnissen – ein 57-Jähriger mit seinem Tesla zwei vor ihm fahrende Fahrzeuge überholte, stieß er mit dem entgegenkommenden Pkw einer 59-Jährigen frontal zusammen. Diese erlitt bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen und musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Bei dem Versuch, vor dem Zusammenstoß nach rechts auszuweichen, war der Tesla noch gegen den Pkw eines 81-Jährigen geprallt. Während der Unfallaufnahme musste die Remscheider Straße für den Verkehr gesperrt werden. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in Höhe von circa 16.000 Euro. (aus dem Polizeibericht)

Wer wird neue[r] Superintendent[in] im Kirchenkreis?

Pressemitteilung des evangelischen Kirchenkreis Lennep

Zum 1. Oktober  geht der Superintendent des Kirchenkreises, Pfarrer Hartmut Demski, in den Ruhestand. Am vergangenen Freitag stellten sich die drei vom Nominierungsausschuss vorgeschlagenen Nachfolge-Kandidaten den Mitgliedern der Kreissynode in einer Synodalversammlung vor. Neben den 22 Teilnehmern und Teilnehmerinnen im großen Saal des Gemeindehauses an der Johann-Sebastian-Bach-Straße in Remscheid verfolgten 66 Mitglieder der Kreissynode das Geschehen von zuhause über eine Videokonferenz – eine Schutzmaßnahme infolge der Corona-Krise.

Die drei Bewerber Pfarrer Karl-Albert Hesse aus Mönchengladbach, Pfarrer Dr. Dieter Jeschke aus Radevormwald und Pfarrerin Antje Menn aus Remscheid berichteten zunächst aus ihrem Lebenslauf. Im Anschluss gingen sie auf die Fragen nach den Chancen von Kirche in den nächsten acht Jahren und ihrem persönlichen Beitrag als möglicher Superintendent oder Superintendentin ein. Daran schloss sich jeweils eine Fragerunde an. Für die Wahl eines Nachfolgers oder einer Nachfolgerin ist die Kreissynode des Kirchenkreises zuständig, die bei ihrer Tagung am 5. Juni die Wahl vollziehen wird.
Ein(e) Superintendent(in) ist leitender Pfarrer bzw. Pfarrerin eines Kirchenkreises. Er/sie wird von der Kreissynode gewählt und leitet den Kirchenkreis in gemeinsamer Verantwortung mit den übrigen Mitgliedern des Kreissynodalvorstandes. Der/die Superintendent/in hat dabei auch die Aufgabe, die Kirche nach außen zu vertreten. Er/sie ist Dienstvorgesetzte[r] der Pfarrerinnen und Pfarrer und kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die dem Kirchenkreis direkt unterstehen, und hat seinen Sitz im Haus der Kirche in Remscheid-Lennep. Zum Kirchenkreis Lennep gehören aktuell 16 Kirchengemeinden.

Hartmut Demski war seit 2005 Superintendent im Kirchenkreis Lennep. Zusätzlich war der in Wermelskirchen beheimatete Theologe noch Pfarrer in der Ev. Kirchengemeinde in Wermelskirchen. Er wird am Freitag, 25. September, um 17 Uhr in einem Gottesdienst mit anschließendem Empfang in der Stadtkirche Wermelskirchen von Präses Manfred Rekowski verabschiedet. Im Herbst 2019 hatte sich die Kreissynode dafür entschieden, dass der zukünftige Superintendent im Kirchenkreis Lennep ab 1. Oktober 2020 hauptamtlich arbeiten und keinen Pfarrstellenanteil in einer Gemeinde mehr haben wird.

Finanzminister Scholz trennt einen Gordischen Knoten

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

 Der von Bundesfinanzminister Olaf Scholz angestrebte Solidarpakt zur Tilgung der Kommunalen Altschuldenprobleme und der Corona-bedingten Ausfälle bei der Gewerbesteuer ist für das Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte" eine "politische Großtat, die finanzpolitisch einen `Gordischen Knoten` trennt". So formulieren es die Bündnissprecher Oberbürgermeister Ulrich Scholten (SPD) aus Mülheim an der Ruhr, der frühere Oberbürgermeister von Pirmasens Dr. Bernhard Matheis (CDU), Bürgermeister Dirk Glaser (parteilos) aus Hattingen an der Ruhr, Wuppertals Stadtdirektor Dr. Johannes Slawig (CDU) und sein Dortmunder Kollege Jörg Stüdemann (SPD). Gemeinsam mit allen Kolleginnen und Kollegen von insgesamt 70 bundesdeutschen Städten und Gemeinden aus acht Bundesländern mit mehr als neun Millionen Einwohnern kämpfen sie seit elf Jahren für eine gemeinsame Lösung des Altschuldenproblems, das – finanzwissenschaftlich belegt – weitgehend durch eine Vielzahl von Gesetzen ohne ausreichende Gegenfinanzierung zu Lasten der Kommunen entstanden sei. Dazu erklärt Oberbürgermeister Burkhard Mast-Weisz: „Der vom Bundesfinanzminister geplante Solidarpakt von Bund, betroffenen Ländern und betroffenen Kommunen ist ein deutlicher Beitrag zur Wiederherstellung der vom Grundgesetz geforderten Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse.“

Das Aktionsbündnis "Für die Würde unserer Städte" hatte vor der jüngsten Bundestagswahl von den im Deutschen Bundestags vertretenen Parteien die Zusage zur Bildung einer Kommission zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse gefordert und erhalten. „Die Chance müssen nun alle gemeinsam ergreifen. Bund und Länder haben es in der Hand. Zaudern und zögern gilt nicht, jetzt muss diese Grundsatzfrage für die Zukunft der Städte angepackt werden“, ergänzt Stadtdirektor und Stadtkämmerer Sven Wiertz.

Diverse Angebote zur Nutzung der Sonnenenergie

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Sonnenenergie gehört zu den erneuerbaren Energien, die unerschöpflich zur Verfügung steht. Durch eine verstärkte Nutzung der Sonnenenergie kann die Verbrennung fossiler Energieträger und damit der Ausstoß von Treibhausgasen deutlich reduziert werden. Auch in Remscheid scheint die Sonne so ergiebig, dass sie zur Warmwasserbereitung und zur Stromerzeugung genutzt werden kann. Eine Vielzahl von installierten thermischen Solaranlagen und Photovoltaikanlagen im Stadtgebiet beweist dies bereits.

Eigener Solarstrom ist jedoch nicht nur Hausbesitzerinnen und Hausbesitzern vorbehalten – auch Mieterinnen und Mieter sowie Wohnungseigentümerinnen und Wohnungseigentümer können mit einem Steckersolar-Gerät kleine Sonnenkraftwerke auf dem Balkon betreiben. Vielleicht gibt es Interessierte, die trotz der aktuellen Einschränkungen durch die Corona-Pandemie das schöne Wetter und die freie Zeit nutzen möchten, um sich mit der Nutzung der Sonnenenergie zu beschäftigen. In einem Handzettel sind „kontaktlose“ Angebote zusammengestellt, die als Anregung, Interessensvertiefung oder bei konkreten Fragen als Hilfestellung geeignet sind. In diesem Handzettel sind alle Angebote für den Kampagnenzeitraum Mai bis Juli 2020 zusammengefasst. Es werden Beratung und Information für Remscheider Privatleute angeboten zu den Themen Solarstrom / Photovoltaik, Warmwasserbereitung durch Sonnenenergie / Solarthermie, Installation von Photovoltaikanlagen auf dem Gebäudedach oder als Steckersolar- bzw. Balkon-Photovoltaikanlage.

Die Angebote richten sich an sowohl an Eigenheimbesitzerinnen und Gebäudebesitzer als auch an Mieterinnen und Mieter, die sich für die Erzeugung von Strom oder Wärme am eigenen Haus oder der Wohnung interessieren. Alle Angebote sind in dem Handzettel näher erläutert.

Gerne werden bereits jetzt Anmeldungen für das online-Seminar „Steck die Sonne ein – einfach selbst Strom erzeugen“ am Dienstag, 2. Juni, um 18.30 Uhr entgegengenommen. Das online-Seminar dauert 60 Minuten. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich, damit vor dem Seminar die Zugangsdaten mitgeteilt werden können. Bitte per Mail an: umweltamt@remscheid.de">umweltamt@remscheid.de.

Freibad öffnet voraussichtlich zum 27. Juni

Pressemitteilung der Stadt Remscheid

Das Freibad Eschbachtal öffnet seine Pforten voraussichtlich zum Beginn der Sommerferien am Samstag, 27. Juni. Von den ursprünglichen Plänen, das Freibad Anfang Juni zu öffnen, musste aufgrund der Corona-Pandemie Abstand genommen werden. Zum einen hat sich bedingt durch die Corona-Krise die bereits im Februar 2020 begonnene Instandsetzung durch Lieferengpässe bei Ersatzteilen erheblich verzögert. Zum anderen sieht die Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 (Coronaschutzverordnung – CoronaSchVO) in der ab dem 16. Mai  gültigen Fassung umfangreiche Hygiene- und Infektionsschutzstandards zum Betrieb von Freibädern vor, die umgesetzt werden müssen.

Der Fachdienst Sport und Freizeit wird unter Zugrundelegung dieser Hygiene- und Infektionsschutzstandards ein anlagenbezogenes Konzept zur Eröffnung des Freibads Eschbachtal erarbeiten. Ziel ist ein höchstmöglicher Schutz der Badegäste unter den derzeitigen Rahmenbedingungen. Weitere Detailinformationen folgen zeitnah.